Softdrive-Sinus .. und das AUX4-Problem

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Ruhr-Sider
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Softdrive-Sinus .. und das AUX4-Problem

#1

Beitrag von Ruhr-Sider » Mo 6. Aug 2007, 20:02

Bei den Steuerplatinen für den neuen Soft-Drive-Sinus Motor wird der von Märklin bisher undokumentierte (auch kein Hinweis in der Betriebsdokumentation :!: ), unverstärkte AUX4-Ausgang an der 21-pol. mtc-Schnittstelle intern auf daueraktiv gesetzt, um eine interne Schaltspannung zu erzeugen.
Der AUX4-Ausgang ist dabei unabhängig vom Fahrzustand immer aktiv.
Hier ein Bild der Funktionsbelegung des 37772 (SVT 04.501) .
Bild
FFv
= Funktion-Fahrt-vorwärts
FFr = Funktion-Fahrt-rückwärts
FSv = Funktion-Stand-vorwärts
FSr = Funktion-Stand-rückwärts

Der AUX4-Ausgang bringt dabei im aktivierten Zustand nur gerade soviel Strom (TTL-Pegel) um einen kleinen Transistor zu schalten.
Das hätte man aber auch völlig unabhängig von AUX4 realisieren können. :wink:
... denn so richtig einleuchten tut mir das nun wirklich nicht.

Ich kann mir dass nur so erklären, dass das nun Märklin neuester Trick ist, um die Decodertauscher zu frustrieren? :wink:

Wer nämlich nun auf die Idee kommen sollte, einen normalen mfx-Decoder gegen einen mfx-Sounddecoder oder gar einen normalen Lokpiloten/Loksound ohne mfx zu tauschen, der erlebt zunächst mal nur Frust, weil die Lok nämlich nicht läuft.
Erst wenn man den AUX4-Ausgang wieder wie im Bild gemapped wird, müsste es wieder gehen.
Schon seltsam das Ganze.

Nun schreibt mir gerade ein frustierter Anwender folgendes:
..... Nachdem ich Deinen Rat gelesen hatte, habe ich die Angaben gleich umgesetzt. ... Funktionen aktiviert, die Lastregelung deaktiviert, die Lok setzte sich tatsächlich in Bewegung allerdings nur mit Kriechgeschwindigkeit bei FS14. :!:

Den Versuch habe ich mit einem LOPI 3.0 und mit einem Loksound 3.5 gemacht: bei beiden das gleiche Ergebnis. Der CV-Wert für Vmax stand übrigens beim höchsten Wert!

Um die Versuchsreihe zu komplettieren, habe ich noch einen programierbaren Märklin mfx-Dekoder nach Ihren Anweisungen umprogrammiert und in die Lok eingebaut und siehe da: die Lok fährt einwandfrei :wink:

Jetzt stellt sich die Frage, worin der Unterschied zwischen dem LOPI 3.0 und dem mfx-Dekoder Ausgang AUX4 besteht???



Ja, das frage ich mich jetzt auch.


Kann mir das derzeit nur so erklären, dass es eben etwas mit dem mfx-Decoder zu tun hat.
Wenn dem wirklich so ist, dann wird die Umrüstung einer Märklin-mfx-Lok mit einem Non-mfx-Decoder somit wirksam verhindert.

Wie gesagt, bewiesen ist das noch nicht, aber es gibt eben erste Hinweise.

Leider habe ich derzeit keine normalen Lopis/Loksounds mit 21-pol. mtc-SSt. zur Hand um das zu überprüfen.

Kann das mal bitte jemand machen?
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Di 7. Aug 2007, 17:52, insgesamt 4-mal geändert.
viele Grüße ... HGH
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speedy200
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#2

Beitrag von speedy200 » Mo 6. Aug 2007, 20:06

Hallo,
darf ich (vielleicht etwas blödes) anmerken....
Die ganzen Trix Modelle werden mit einer 21 pol Schnittstelle ausgeliefert. Somit müßte ein Vergleich mit demselbigen Trixmodell Aufschluß geben, oder?
Grüße
speedy
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#3

Beitrag von speedy200 » Mo 6. Aug 2007, 20:12

Hallo,
darf ich (vielleicht etwasa Blödes) anmerken.
Die Trix Lokomotiven sind mit einer 21 pol Schnittstelle ausgerüstet. Somit müßte ein Vergleich mit einer gleichen Lok Licht ins Dunkel bringen.
Wenn die Lok nicht läuft, muß ja auch Hardwareseitig etwas verändert worden sein. (z.B. in der Schnittstelle)
Grüße
speedy
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Toto
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#4

Beitrag von Toto » Mo 6. Aug 2007, 20:14

Hallo,

soll das etwa heißen ich kann in meine E10.12 keinen ESU loksound mfx einsetzten, sondern muss das Teil von Märklin für 30€ mehr kaufen? Da verzichte ich doch lieber auf Sound, da der ESU ja auch kein Schnäppchen ist :twisted: Aber das Märklin teil kommt doch auch von ESU

Gruß Fritz
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Ruhr-Sider
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#5

Beitrag von Ruhr-Sider » Mo 6. Aug 2007, 20:24

fritz hat geschrieben:Hallo,

soll das etwa heißen ich kann in meine E10.12 keinen ESU loksound mfx einsetzten, sondern muss das Teil von Märklin für 30€ mehr kaufen? Da verzichte ich doch lieber auf Sound, da der ESU ja auch kein Schnäppchen ist :twisted: Aber das Märklin teil kommt doch auch von ESU

Gruß Fritz
Hallo Fritz,

mfx-Loksound könnte gehen ... ist ja mfx.

Aber Lopi V3 bzw. Loksound 3.5 scheint nicht zu gehen.
.... würde bedeuten, dass .... einmal mfx-Lok .... immer mfx-Lok. :wink:
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Di 7. Aug 2007, 03:01, insgesamt 2-mal geändert.
viele Grüße ... HGH
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Pukoküsser
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#6

Beitrag von Pukoküsser » Mo 6. Aug 2007, 20:29

Hallo HGH,

dann müssten die Trix-Loks aber einen Dekoder mit anderer Programmierung haben. Der kommt ja aber nicht von ESU sondern von D&H. Irgendwas ist da faul. Es gibt ja auch das Thema, dass der Dekoder im Schienenbus nicht zu programmieren ist.

Entweder pfuschen die da ganz wild rum udn wissen nicht was sie tun oder die wissen genau was sie tun. Das Erste wäre schlimm, das Zweite schlimmer.


speedy200
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#7

Beitrag von speedy200 » Mo 6. Aug 2007, 20:40

Hallo,
ich würde das Wort pfuschen nicht verwenden.... Was ein Hersteller verbaut ist zunächst deren Sache!

Aber wie gesagt Trix gibt es ohne Dekoder! Nur mit Schnittstelle.
Die Frage ist offen....
Grüße
speedy
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est2fe
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#8

Beitrag von est2fe » Mo 6. Aug 2007, 21:02

Hallo HGH,

kann es sein, dass der Aux4-Ausgang ungewollt gedimmt ist?

Gruß est2fe


Kurt
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#9

Beitrag von Kurt » Mo 6. Aug 2007, 21:25

Hallo HGH,

das ist schon lange bekannt. Die Treiberplatine des C-Sinus braucht 5V. Und diese wird über AUX4 bereitgestellt. Das ist kein Trick, sondern eine Notwendigkeit.
Deshalb sind die Märklindecoder in der Beziehung etwas anders als die ESU.
Hier z.B wurde das z.B. mal behandelt.

Gruss Kurt
Kurt

Der Zukunft voraus


digilox1
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#10

Beitrag von digilox1 » Mo 6. Aug 2007, 21:43

Hallo,
Ich kann mir dass nur so erklären, dass das nun Märklin neuester Trick ist, um die Decodertauscher zu frustrieren?
Scheint nicht spezifisch für den SDS.
Hatte das selbe Problem mit der Re 4/4 I von Trix, die mit dem D&H-Geschwür tut, mit dem LoPi 3 nicht.

Jemand schrieb in diesem Forum, dass er keine Probleme damit hatte, einen LoPi 3 in einer 290er zum Laufen zu bringen, als er`s aber mit der Märklin Re 4/4 I probierte, ging nichts mehr (vielleicht meldet sich der Betreffende?*).

Verstehe nicht, was Märklin davon hätte, die Decodertauscher zu frustrieren, da die ja den Originaldecoder ohne zu mucken schlucken.

Die Erfahrungen, die Dein Kunde schildert, machte ich entsprechend mit dem Trix Modell.

Gruss,
Manfred

Edit: *Der Betreffende heisst Michael Frey und schilderte seine Erfahrungen in dem Thread, den Kurt oben verlinkt hat.


speedy200
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#11

Beitrag von speedy200 » Mo 6. Aug 2007, 22:01

Hallo,
die Trix BR 290 hat einen Glockenanker Motor.
Die Re 4/4 den Softdrive Sinus.
So ist die Angelegenheit doch stark eingegrenzt.

Grüße
speedy
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Michael.Frey
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Sinus und Lopi 3.0

#12

Beitrag von Michael.Frey » Mo 6. Aug 2007, 22:48

Hallo Manfred,

ich bin der betroffene mit BR 290 und Re 4/4.

Die Märklin BR 290 37901 lies sich problemlos mit Loksound 3.5 aufrüsten. In der Re 4/4 läuft kein normaler Decoder.

Grüße

Michael

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macbee
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#13

Beitrag von macbee » Di 7. Aug 2007, 07:08

hi,

also mal sehen ob ich das nun verstanden haben:

der SDS benötigt 5V und da langsam aber sicher alle märklin loks auf den auch hier schon für echt gut empfundenen SDS umgerüstet werden muss der decoder diese 5 V zur verfügung stellen was dieser über den Aux4 Ausgang derzeit macht. da zu beginn von MFX dieses nicht bekannt war ist das also eine art workaround. hat ein anderer decoder diese 5 V auf aux 4 nicht läuft die lok nicht korrekt.

da aber innerhalb märklin aufgrund von fertigungsflexibilität alle decoder untereinander tauschbar sein müssen haben alle MFX loks nun die erwartung das auf Aux 4 5V anliegen.

DIE MFX decoder von ESU und auch DCC decoder von Kühn haben bereits diese 5V inkludiert und können daher gegen die serienmäßig verbauten mfx decoder verbaut werden was inbesondere für die Soundanhänger wichtig ist wenn Sie eine SDS lok auf sound mithilfe des Lksound MFX aufrüsten wollen.

ist das so korrekt?
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#14

Beitrag von Martin Lutz » Di 7. Aug 2007, 08:46

Hallo,

Wenn man schon Decoder baut, die dem "Möchte Gern" Standart der 21 poligen Schnittstelle folgen will, dann erwarte ich, dass alle (wirklich alle!) Decoder mit den 21poligen Steckern apsolut identische Steckerbelegung aufweisen mit absolut identischen Specs der einzelnen Signale. Ansonsten kann man diesen "Standart" in die Tonne schmeissen!!

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Ruhr-Sider
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#15

Beitrag von Ruhr-Sider » Di 7. Aug 2007, 08:55

macbee hat geschrieben:.... also mal sehen ob ich das nun verstanden habe:
Hi,
nicht so ganz, ich versuche mal eine weitergehende Erklärung.
macbee hat geschrieben:.... der SDS benötigt 5V und da langsam aber sicher alle märklin loks auf den auch hier schon für echt gut empfundenen SDS umgerüstet werden muss der decoder diese 5 V zur verfügung stellen was dieser über den Aux4 Ausgang derzeit macht. da zu beginn von MFX dieses nicht bekannt war ist das also eine art workaround. hat ein anderer decoder diese 5 V auf aux 4 nicht läuft die lok nicht korrekt......
Diese +5V werden vom SDS aber auch schon früher vom KS benötigt.
Das ist h grundsätzlich nicht so schlimm, wenn nur nicht diese AUX4-Lösung da wäre.

Der unverstärkte AUX4-Ausgang wird nämlich per Funktion-Mapping (FM) (siehe oben) gezwungen, den Eingang eines Schalttransistors auf "Elektronikmasse (EM)" zu ziehen. Dieser Schalttransistor wiederum steuert dann eigentlich die Bereitstellung der benötigten +5V Spannung.

Warum man das unbedingt über den AUX4 lösen muss, wissen wohl nur die Entwickler bzw. einige Köpfe bei Märklin.
Da der AUX4-Ausgang ja auf daueraktiv per FM liegt, wäre es schaltungstechnisch durchaus auch machbar gewesen, den Eingang des Schalttransistor - ohne AUX4 - gleich auf die EM zu ziehen - quasi hart verdrahtet.

So wird eigentlich nur der AUX4-Ausgang "verschwendet". Ich kann mich durch diesen Trick nicht des Eindrucks erwehren, dass das gezielte Absicht ist :!: :wink:
macbee hat geschrieben:....
.... da aber innerhalb märklin aufgrund von fertigungsflexibilität alle decoder untereinander tauschbar sein müssen haben alle MFX loks nun die erwartung das auf Aux4 5V anliegen.
... nicht die Decoder haben die Erwartung, sondern die Steuerplatine erwartet eine Decoder mit entsprechend gemapptem AUX4-Ausgang. :wink:
macbee hat geschrieben:....
Die MFX-Decoder von ESU und auch DCC-Decoder von Kühn haben bereits diese 5V inkludiert und können daher gegen die serienmäßig verbauten mfx decoder verbaut werden was inbesondere für die Soundanhänger wichtig ist wenn Sie eine SDS lok auf sound mithilfe des Lksound MFX aufrüsten wollen.
.....
Bei ESU-Decodern ist das beim Lopi V3 wohl nicht so.
Ob die LokSound V3.x Decoder die +5V haben, kann ich derzeit nicht mit letzter Sicherheit sagen - ich meine aber ja.

Für Kühn kann ich da derzeit überhaupt nichts sagen.

Das Problm ist aber, dass die Treiberplatine des SDS den +5V-Pin der 21-pol. mtc-Schnittstelle aber gar nicht nutzt (statt dessen diese AUX4-Falle :wink: ), also hilft das eben auch nicht weiter.
viele Grüße ... HGH
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#16

Beitrag von speedy200 » Di 7. Aug 2007, 10:03

Hallo,
was ist daran so problematisch. Ich finde die Wortwahl Falle einfach nicht richtig.
Den Betreff so zu nennen und nicht zu wissen wie es denn genau funktioniert ist polemisch.

Grüße
speedy
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digilox1
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#17

Beitrag von digilox1 » Di 7. Aug 2007, 10:50

Hallo,
Den Betreff so zu nennen und nicht zu wissen wie es denn genau funktioniert ist polemisch.
Genau gewusst wird dieses: Es wird sinnloserweise ein Funktionsausgang
verbraten.

Gruss,
Manfred

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Ruhr-Sider
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#18

Beitrag von Ruhr-Sider » Di 7. Aug 2007, 10:50

speedy200 hat geschrieben:.... Den Betreff so zu nennen und nicht zu wissen wie es denn genau funktioniert ist polemisch. ....
Hallo Speedy2000,

ich weiss sehr wohl wie es derzeit funktioniert, sonst hätte ich das ja hier wohl kaum geschrieben.

Sorry, aber für mich ist es eine Falle, da:

1.) Kein Hinweis in der Betriebsdokumentation vorliegt, die das Thema auch nur ansatzweise beschreibt.
Ein "Anwender", der seiner Lok ggf. einen mfx-Sound-Decoder gönnen möchte, erleidet beim einfachen Austausch der Decoder trotz "angeblich genormter 21-pol. Schnittstelle" sofort Schiffbruch.
Das Ding läuft nämlich schlichtweg dann nicht mehr.

Erst wenn man mittels Lokprogrammer bzw. CS ? das AUX4-Mapping herstellt, geht es wieder.
Woher weiss den der unbedarfte Anwender das bitte schön?
Ich sehe auch schon die Fachhändler schwitzen :!:

2.) Wenn es wirklich stimmt (bisher hat mir dazu leider noch keiner verbindlich eine Aussage gemacht), dass kein "normaler" Decoder mit 21-pol.-mct-SSt. in einem SDS/KS läuft, dann ist dass die zweite Falle.

Was machen denn die Leute, die zwar ein Märklin(AC)-Modell haben möchten, dass aber nicht mit einem mfx-Decoder betreiben möchten/können?
Die schauen dann in die Röhre, oder wie oder was :?:
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Di 7. Aug 2007, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
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digilox1
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#19

Beitrag von digilox1 » Di 7. Aug 2007, 11:03

Hallo,

Wenn Du Michael Freys Postings gelesen hättest, wüsstest Du nun, dass keine verbindliche Aussagen zu machen sind, da offenbar Treiber und Treiber und Treiber herumgeistern...

Gruss,
Manfred


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#20

Beitrag von speedy200 » Di 7. Aug 2007, 12:17

Hallo Ruhr Sider,
1. im Neuheiten Prospekt und Internet steht zu 37772 steht nichts von einer 21 poligen Schnittstelle.

2. Ein unbedarfter Modellbahner wird kaum an seiner Lok rumschrauben.

Es gilt hier wie überall, wer sein Gerät aufschraubt und Hand anlegt verliert jegliche Garantieansprüche. Also gehen wir zunächst mal immer vom Normalfall aus. Der packt das Modell aus und fährt.

Alles andere ist freies Basteln. Und da gibts keine Ansprüche dementsprechend auch keine Fallen.

Und das irgendwann Märklin mfx als Standard durchpressen möchte ist klar. (auch wie in jeder anderen Branche.... )

Für mich bleiben die Aussagen in der Form Polemik! Einfacher Inhalt hätte genügt. Wer warten kann......

Grüße
speedy
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Torsten Piorr-Marx
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#21

Beitrag von Torsten Piorr-Marx » Di 7. Aug 2007, 12:45

speedy200 hat geschrieben:...Es gilt hier wie überall, wer sein Gerät aufschraubt und Hand anlegt verliert jegliche Garantieansprüche. ...
Damit sind dann auch Wartungsarbeiten gemeint? :roll:
Gruß
Torsten

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#22

Beitrag von speedy200 » Di 7. Aug 2007, 12:52

Hallo,
Wartungsarbeiten im Rahmen des Zugelassenen immer.....

Das Aufschrauben bei PC's war und ist schon immer Diskussionen ausgesetzt. Z.B. Festplattenerweiterung.

Grüße
speedy
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#23

Beitrag von Hp2 » Di 7. Aug 2007, 12:56

Ruhr-Sider hat geschrieben:
Der unverstärkte AUX4-Ausgang wird nämlich per Funktion-Mapping (FM) (siehe oben) gezwungen, den Eingang eines Schalttransistors auf "Elektronikmasse (EM)" zu ziehen. Dieser Schalttransistor wiederum steuert dann eigentlich die Bereitstellung der benötigten +5V Spannung.

Warum man das unbedingt über den AUX4 lösen muss, wissen wohl nur die Entwickler bzw. einige Köpfe bei Märklin.
Da der AUX4-Ausgang ja auf daueraktiv per FM liegt, wäre es schaltungstechnisch durchaus auch machbar gewesen, den Eingang des Schalttransistor - ohne AUX4 - gleich auf die EM zu ziehen - quasi hart verdrahtet.

So wird eigentlich nur der AUX4-Ausgang "verschwendet". Ich kann mich durch diesen Trick nicht des Eindrucks erwehren, dass das gezielte Absicht ist :!: :.
Hallo!

Was macht denn AUX4 im Analogbetrieb? Ist das eine versteckte Analog/Digital Signalisierung?

Grüße

Hp2

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#24

Beitrag von kaeselok » Di 7. Aug 2007, 15:32

speedy200 hat geschrieben:
Das Aufschrauben bei PC's war und ist schon immer Diskussionen ausgesetzt. Z.B. Festplattenerweiterung.
Hallo Speedy,

den PC würde ich aber nicht mit einer Modellbahnlok vergleichen wollen!

Wenn ich eine neue S-ATA Festplatte in einen PC einbaue dann kann ich davon ausgehen dass alle S-ATA Controller das gleiche Protokoll sprechen und die SCHNITTSTELLE gleich beschaltet ist.

Dafür gibt es Standards.

Wenn ich eine Märklin Lokomotive kaufe und diese HÄTTE eine SCHNITTSTELLE (davon gehe ich jetzt aus, ohne zu wissen ob es ebensolche gibt???) dann erwarte ich, dass ein Decoder mit einer NEM 4711 Schnittstelle in ebenjener auch tut.

Ich kann es erwarten. Der "unbedarfte" (?) Modellbahner stellt die gute, teure Märklin Lok entweder in die Vitrine oder läßt sie so laufen wie sie ist.

Und dann gibt es eben "Bastler, Tuner und Hobbyelektroniker" die - aus welchen Gründen auch immer - ein anderes Stück Elektronik in ihrer Lokomotive integrieren wollen.

Ich bin bei Dir wenn es um umfangreiche Lötarbeiten, Fräßarbeiten, usw. geht. Da muss Dasjenige schon wissen, was es tut.

Aber um beim Vergleich mit der Festplatte mit Schnittstelle zu bleiben:

Wenn es eine Schnittstelle gibt dann ist diese standardisiert und nicht mal so, mal so beschaltet.

Denn: Ansonsten wäre es keine "Standard"-Schnittstelle.

Nebenbei gesagt: Ich hätte gerne in jeder Märklin Lok eine Schnittstelle.


Viele Grüße,

Kalle


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#25

Beitrag von speedy200 » Di 7. Aug 2007, 15:40

Hallo,
es ging beim Vergleich beim PC lediglich um das Aufschrauben..... nicht um die Schnittstellen...
Hat Märklin offiziell angegeben Schnittstellen zu haben?
s. Frage oben.

Grüße
speedy
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