Mit der Bahn ins Feriendorf - der Neuzugang fährt...

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inet_surfer88
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Lötkurs Tillig Elite Gleise

#26

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,


zunächst die Post:

@Matthias:
Danke für die Wünsche. Aber die erste "Fehlplanung" gab es schon. Allerdings bin ich immer noch im Zeitplan, ist ja auch erst Jahresanfang :wink: .

@Justus:
Ich hoffe, du musst nicht all zu lange auf meine Fortschritte warten. Mir selbst geht es momentan immer zu langsam. Wann fahren endlich Züge????? :fool:


Zum aktuellen Stand:

Als ich mich bereits auf Tillig Elite festgelegt hatte habe ich in mehreren Threads und auch an anderen Stellen im Internet gelesen, die Brünierung der Tillig Elite Gleise wäre schlecht zu löten. Bezüglich der Entscheidung für Tillig kamen die ersten Zweifel, da ich alle Gleise einzeln einspeisen möchte. Aber die Entscheidung war bereits gefallen und alle Pläne mit dem Gleissystem gezeichnet. Also Augen zu und durch.

Mittlerweile liegen die ersten Gleise und die Kabel wurden zuvor natürlich angelötet. War dann doch einfacher als gedacht. Für alle, denen das eventuell bevorsteht möchte ich hiermit ein paar Tipps geben und zeigen, wie es relativ einfach funktioniert.

Als erstes habe ich mit einer Trennscheibe einen Steg zwischen 2 Schwellen entfernt.
Bild

Danach mit einem kleinen Schleifer die Unterkante der Schiene blank geschliffen. Geht mit dem richtigen Werkzeug einfach und schnell.
Bild

Anschließend das Kabelende und die blanke Stelle der Schiene verzinnen. Danach zügig anlöten.
Bild

Wenn man schnell lötet wird das Plastik nicht geschmolzen oder verformt. Durch die Brünierung haftet das Lötzinn nur an den blank geschliffenen Stellen und es besteht fast keine Gefahr, dass es verläuft.


Im Schattenbahnhof verwende ich die EW2 als Weichenbausätze. Normalerweise werden bei den Weichen die elektrischen Verbindungen mit kleinen Blechstreifen gemacht, welche laut Anleitung einzuschieben sind. Um hier die Kontaktsicherheit zu erhöhen, habe ich die Weichen etwas modifiziert.

Zuerst wieder einige Verbindungen entfernen (im rechten Kreis hatte ich zu früh Fotografiert, dieser Steg kam auch noch raus).
Bild

Danach an der Schwelle zwischen den Trennungen die beiden Blechstreifen einsetzen und die Schienenprofile einschieben. An den erforderlichen Stellen natürlich wieder blank machen. Die beiden äußeren Profile habe ich an den entsprechenden Stellen nach dem Einschieben blank gemacht. Die beiden Zungenprofile großflächig vor dem Einschieben.
Bild

Die Blechstreifen für die Verbindungen der Herzstückpolarisierung habe ich nicht verwendet. Hier habe ich die 4 Profile an der entsprechenden Stelle blank gemacht und mit Lötzinn verbunden. An dieser Stelle habe ich auch das Kabel angelötet.
Bild

Auf dem folgenden Bild die fertige Weiche. Alles fest verlötet. Einzige Ausnahme bilden die beiden Profile der Weichenzunge. Diese habe ich nur über die Blechstreifen geschoben und nicht verlötet. Dadurch könnte ich bei Bedarf die Zungen entfernen. Das würde ein Austausch/Reparatur der Zungen erheblich vereinfachen, falls es mal erforderlich sein sollte, z.B. weil sie verbogen sind. Wären sie fest angelötet, müsste ich die komplette Weiche zuerst ausbauen. Und die wird verklebt. Falls es Probleme mit der Stromversorgung der Zungen geben sollte, kann ich sie mit viel Vorsicht im eingebauten Zustand nachträglich verlöten. Die Stege sind ja bereits entfernt.
Bild

Und so sehen die angelöteten Kabel im eingebauten Zustand aus. Das hier ist im Schattenbahnhof. Im sichtbaren Bereich ist davon nach dem Schottern glaube ich nichts mehr zu sehen.
Bild

So, das Tippen dieser Anleitung hat jetzt doch länger gedauert als gedacht. Hoffentlich kann jemand was damit anfangen.

Ansonsten habe ich das Wochenende mit dem Löten von einem Kehrschleifenmodul und Schaltdecoder verbracht. Außerdem habe ich den ersten Weichenantrieb getestet, aber noch nicht eingebaut. Bilder gibt es davon jetzt aber keine.

Für die Verbindung der Schienen an den Segmentübergängen wollte ich mir Alu-Platinen zurecht sägen und die ersten Modulübergänge herstellen. Allerdings waren die Ergebnisse nicht überzeugend. Falls hier jemand eine Idee hat wäre ich dankbar.
Im Schattenbahnhof verlaufen bis zu 10 Gleise parallel über eine Segmentgrenze. Die Gleise werden auf Trittschalldämmung geklebt. Um die Gleise der beiden Segmente untereinander zu fixieren wollte ich Streifen aus Aluplatinen nehmen und die Profilenden darauf anlöten. In das Alublech wollte ich Gewinde schneiden und mit kleinen Blechstreifen die Platinenstreifen der beiden Segmente miteinander Verschrauben. Dann wären die Gleise untereinander fixiert gewesen. Direkt auf dem Holz möchte ich die Schienenprofile nicht befestigen, da ich hier die Schalldämmung überbrücken würde.

Mit meinem Vorhandenen Werkzeug war die Bearbeitung der Aluplatinen aber zu kompliziert und zu aufwändig. Besseres Werkzeug will ich mir aber für die paar Streifen auch nicht unbedingt zulegen. Ich suche noch nach einer Lösung.


Gruß Rüdiger

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GSB
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Lötkurs Tillig Elite Gleise

#27

Beitrag von GSB »

Hallo Rüdiger,

danke für die Infos zum Löten beim Tillig-Gleis. :) Da ich bei meiner (irgendwann zu bauenden) nächsten Anlage auch das Tillig-Dreischienengleis nutzen möchte ist das sehr hilfreich. :wink:

Zu den Segmentübergängen: hier werden oft diese ganz normalen Pertinax-Platinenstreifen genutzt - wäre das evtl. ne Alternative zu Deinen Alu-Platinen? Wenn die Rahmen der Segmente fix miteinander verbunden sind reicht das üblicherweise ohne weitere Verbindung der Schienen. :wink:

Gruß Matthias
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inet_surfer88
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#28

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,


zunächst die Post:

@Matthias:
Immer nur ran mit dem Lötkolben an die Tillig-Gleise. Das mit dem Löten funktioniert gut und es schafft vor allem eine sichere Stromversorgung.
Mein nächster Versuch für die Segmentübergänge werden jetzt ganz normale Platinen werden. Allerdings lasse ich mir die fertig zuschneiden und auch gleich im Abstand von 1cm eine Unterbrechung ätzen. Dann muss ich da nicht immer mit der kleinen Handfräße ran. Ich will an einem Übergang testen ob das Kleben auf der Schalldämmung ausreicht. Wenn nicht, werden kleine Muttern auf die Platine aufgelötet und darüber verschraubt. Nur mal so meine bisherige Ideensammlung. Muss getestet werden wenn die Platinen da sind.


zum aktuellen Stand:

Momentan gibt es nicht viel zu Berichten. Auf dem ersten Modul die Gleise verlegt und 2 Weichenantriebe von MTB zum testen verbaut. MP1 und MP5. Ich denke, ich werde den MP1 nehmen. Reicht für meine Zwecke. Jetzt warte ich auf meine Platinen für die Segmentübergänge.

Eine Frage hätte ich an die Weichenselbstbauer unter euch. Vielleicht liest hier einer mit. Wenn nicht, starte ich demnächst einen eigenen Thread zu dem Thema. Wie in einem Beitrag weiter oben beschrieben modifiziere ich die Weichenbausätze der Tillig Elite Weichen. Bei meinen ersten Versuchen habe ich hierbei natürlich 2 Profile zerstört. Den Bausatz würde ich gerne retten und mir aus einem Flexgleisprofil neue Profile fertigen. Hier ein Bild von einem Profil welches in Ordnung ist.

Bild
Das Profil ist an der roten und der blauen Markierung bearbeitet. Ich denke die rote Stelle sollte kein Problem sein. Im Bereich der blauen Markierung ist das Modul schräg angeschliffen, oder angefräßt. Habt ihr Tipps, wie und mit welchem Werkzeug man das am besten hinbekommt. Eine richtige Fräße steht mir leider nicht zur Verfügung.


Gruß Rüdiger

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DerDrummer
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#29

Beitrag von DerDrummer »

Moin Rüdiger
Schön, dass es weitergeht! :gfm:
Bin mal gespannt wie deine neue Idee funktionieren wird.

Zu den Weichen kann ich leider nichts sagen.

Lg Justus
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Wir geben 10 Milliarden für ‘ne schiefe Haltestelle aus, haben nicht mal 75% Pünktlichkeit und nur jeder 4. ICE fährt ohne Defekte, scheißegal, wir kleben lieber grüne Streifen auf die Züge!

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garti62
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#30

Beitrag von garti62 »

Hallo Rüdiger,

für das Entfernen des Schienenfußes nimmst Du am besten Deinen Bohrschleifer mit so einer blauen Silikonschleifscheibe. Das Ende der Zunge dann mit einer Feile. Mit dem Bohrschleifer wird das erfahrungsgemäß recht ungleichmäßig. Wenn Du einen Tellerschleifer oder einen Bandschleifer hast, damit geht es natürlich ganz komfortabel. So was hier viewtopic.php?f=15&t=112788&start=175#p1559218 reicht da völlig. Nach dem einseitigen Beschleifen oder Befeilen wird die fertige Zunge leicht nach oben gebogen sein, Du mußt also noch mit sanfter Gewalt etwas richten.
Am der Zungenspitze innen nicht das Ende des Schienenfußes runterbiegen wie beim Original, sondern gleich einen 0,3mm-Messingdraht einlöten viewtopic.php?f=15&t=112788&start=25#p1282430

So, dann mal viel Erfolg
Ulli
erste Versuche: Weichenbau


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#31

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

heute war wieder ein Holz-Sägetag für die Unterkonstruktion. Außerdem arbeite ich gerade noch an 2 Platinenlayouts. Demnächst mehr dazu. Deswegen gibt es keine neuen Bilder. Nächste Woche geht es dann mit Gleisbau weiter. Heute nur schnell die Post.


DerDrummer hat geschrieben:
So 21. Jan 2018, 14:42
Schön, dass es weitergeht! :gfm:
Bin mal gespannt wie deine neue Idee funktionieren wird.
Die Platinen für die Gleisübergänge wurden heute versendet. Sollten Anfang nächster Woche kommen. Ich denke spätestens am nächsten Wochenende gibt es erste Ergebnisse.


garti62 hat geschrieben:
So 21. Jan 2018, 17:00
für das Entfernen des Schienenfußes nimmst Du am besten Deinen Bohrschleifer mit so einer blauen Silikonschleifscheibe.
Meinst du damit diese Polierschleifer?
Bild
Ich habe es jetzt noch nicht probiert, aber sind die nicht viel zu Weich für den Schienenfuß? Oder habe ich dich hier falsch verstanden?
Meinst du mit dem Entfernen des Schienenfußes das "Wegfeilen" für die Weiche oder das blank machen zum anlöten (mein Bericht weiter oben)?
Ich habe deinen verlinkten Thread zum Weichenselbstbau angeschaut. :gfm: Da steckt eine Menge Arbeit drin.



Gruß Rüdiger

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garti62
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#32

Beitrag von garti62 »

Hallo Rüdiger,

ich meine diese hier:

Bild

Scheint mir das selbe Material zu sein wie Dein Schleifstift. In der blauen Silikonmasse ist Schleifmittel eingebettet, man sieht es bei dem schon benutzten. Damit kannst Du problemlos den Schienenfuß wegschleifen, wo dies nötig ist. Auch zum Blankmachen geht es natürlich, dabei darf man dann nur leicht aufdrücken. Im Prinzip kannst Du damit auch die Zunge vorne spitz anschleifen, einfach probieren.

Schönen Abend noch
Ulli
erste Versuche: Weichenbau


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inet_surfer88
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Frage an die Weichenbauer unter euch ...

#33

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo Ulli,

danke für die schnelle Rückmeldung. Dann wäre diese Sache geklärt. Hatte mich schon gewundert, was mein Polierstift da ausrichten soll.
Ich werde jetzt erst mal neue Bausätze verwenden. Eventuell kaufe ich mir demnächst einen Tellerschleifer. Hatte ich die ganze Zeit schon überlegt. Den kann man im Modellbau für alles mögliche brauchen. Danach werde ich das mit den Weichen angehen.

Danke erst mal für deine Hilfe.

Gruß Rüdiger


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#34

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

momentan verlege ich gerade die Gleise im Schattenbahnhof. Ich muss nach einer Weiche direkt ein Flexgleis im Bogen legen. Der Übergang muss beidseitig isoliert sein (Kehrschleifenmodul). Jetzt bekomme ich direkt an den Isolierschienenverbinder einen Knick. Normalerweise legt man bei Flexgleis im Bogen die Schienenverbinder versetzt, um den Knick zu vermeiden. Das ist hier nicht möglich.

Hat jemand eine Idee, wie ich den Knick vermeiden kann?
Schienenmaterial ist Tillig Elite.


Gruß Rüdiger

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schnuffi02
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#35

Beitrag von schnuffi02 »

Hallo Rüdiger,

kenne das Schienenmaterial jetzt nicht so genau - aber der Knick entsteht doch, weil durch den Bogen hier auf der Verbindung eine Spannung ist - bohre doch einfach durch die ersten 5 Schwellen des Flexgleises je ein Loch und befestige die Schwellen mit Schräubchen oder Nägelchen und dann biege erst das Flexgleis - dann sollte es keinen Knick mehr geben.

noch einen schönen Sonntag
Grüsse aus dem Markgräflerland sendet

Wolfgang


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#36

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo Wolfgang,

danke für deinen Beitrag. Das Problem hierbei ist der Radius. Am Planungsprogramm ergibt sich ein Radius von ca. 480mm. Wenn ich das Flexgleis jetzt verlege und zum Vergleich ein 425er Bogen darüber lege, dann ist das fast Deckungsgleich. Der berühmte Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Unter 425mm möchte ich beim Radius nicht gehen. Wenn ich aber ein gerades Stück anbringe, dann komme ich wahrscheinlich unter 425mm.

Nageln und Schrauben ist bei mir auch nicht möglich (oder besser: nicht gewünscht). Ich habe Trittschalldämmung verlegt und klebe die Gleise nur fest. Aber an der Stelle jede Schwelle kleben sollte ja auch reichen. Aber dann wäre immer noch das Problem mit dem Radius.

Trotzdem Danke für deine Meldung.


Gruß Rüdiger


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#37

Beitrag von AlexanderJesse »

Wenn Du eine Platine unter das letzte Stück Gleis der Weiche und das erste Stück des Flexgleises legst und verlötest, dann kannst Du den Knick sicher verhindern. Die Platine selbst schwimmend lassen, nur vorher die Weiche und nachher das Flexgleis verleimen. Anschliessend, sobald alles gut fixiert ist, mit einer feinen Trennscheibe die Isolation herstellen.

Da Du im Schattenbahnhof bist, kannst Du ja die letzten paar Schwellen entfernen und damit Platz für die Platine schaffen.
Gruss
Alexander
===========================================
Eine richtige Lokomotive macht "Tschuff-Tschuff" :P


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#38

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

zuerst noch Danke an Alexander für seinen Tipp mit der Platine.
Das Problem ist mittlerweile gelöst und die Gleise an der Stelle fertig verlegt. Die nächsten Tage werde ich hier noch Bericht erstatten und ein paar Detailaufnahmen einstellen.

Heute möchte ich nur schnell ein paar Bilder vom aktuellen Stand zeigen. Meine letzte Rückmeldung ist ja schon wieder über einen Monat her.

Die ersten beiden Module sind mit Ausnahme der Busverkabelung fertig. Die Buskabel muss ich erst noch bestellen. Da hier aber alles gesteckt wird ist das kein großer Aufwand mehr. Sollte in wenigen Minuten erledigt sein.


Das erste fertiggestellte Modul:

Bild

Bild


Das zweite fertiggestellte Modul:

Bild

Bild


Derzeit bin ich bei der Verkabelung des 3. Moduls. Die Gleise sind hier bereits fertig verlegt. Auf der Gesamtübersicht ist es bereits zu sehen.


Und hier die aktuelle Gesamtübersicht:

Bild


Auf dem vierten Modul sind die Gleise bereits zur Hälfte verlegt. Hiervon gibt es heute noch keine Bilder. Bilder vom dritten und vierten Modul nach deren Fertigstellung.

Das war es schon für heute. Detailaufnahmen von den Modulübergängen und meiner Gleisverlegung zur Vermeidung des Knickes demnächst.


Gruß Rüdiger

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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#39

Beitrag von schnuffi02 »

Hallo Rüdiger,

das sieht ja echt super aus - mein Kompliment - so eine sauber verlegte Anlage habe ich schon lange nicht mehr gesehen :clap: :clap: :clap:

Schaue dir gerne weiter zu :gfm:

Schöne Woche und bis demnächst
Grüsse aus dem Markgräflerland sendet

Wolfgang


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#40

Beitrag von GSB »

Hallo Rüdiger,

schön daß Du das Problem bei der Gleisverlegung lösen konntest! :D

Und Wahnsinn wie aufgeräumt das da bei Dir unter der Platte aussieht! :o Da darfste nie bei mir drunter schaun... :oops:

Gruß Matthias
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - benötige Hilfe bei der Gleisverlegung

#41

Beitrag von vinylfan »

Das sieht schon gut.

Saubere Gleisführung. :gfm:

Mal sehen wie es weiter geht. :D
Grüße
Klaus
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#42

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

schnuffi02 hat geschrieben:
Di 13. Mär 2018, 08:31
das sieht ja echt super aus - mein Kompliment - so eine sauber verlegte Anlage habe ich schon lange nicht mehr gesehen :clap: :clap: :clap:
Du musst aber auch bedenken das es auf den Bildern oftmals besser aussieht als in Echt. Bei der geringen Auflösung der Bilder "verschwinden" die unschönen Stellen einfach :lol:

GSB hat geschrieben:
Di 13. Mär 2018, 15:48
schön daß Du das Problem bei der Gleisverlegung lösen konntest! :D
Bin gerade nicht an der Anlage und habe leider vergessen Bilder davon zu machen. Die werde ich aber beim nächsten Bericht nachreichen.

GSB hat geschrieben:
Di 13. Mär 2018, 15:48
Und Wahnsinn wie aufgeräumt das da bei Dir unter der Platte aussieht! :o Da darfste nie bei mir drunter schaun... :oops:
Da hat mein Lehrmeister vor Jahren offenbar ganze Arbeit geleistet. Wehe die Leitungen waren damals nicht alle gleich Lang. Seitenschneider und das ganze von vorne :evil:
Aber keine Sorge wegen deiner Verkabelung. Bei dir muss man ja auch auf die Platte schauen, und nicht darunter. Auf der Platte steckt bei dir die Qualität!

vinylfan hat geschrieben:
Sa 17. Mär 2018, 19:23
Saubere Gleisführung. :gfm:
Danke für das Lob. Ich hoffe, mein Rollmaterial sieht es genau so und belohnt es mit entgleisungsfreier Fahrt.


Zum aktuellen Stand:


Das dritte Modul ist jetzt ferig verdrahtet. Die Gleisführung sieht man ja bereits im vorherigen Beitrag in der Gesamtansicht. Unter der Platte schaut es jetzt so aus.
Bild
Ich hatte gehofft dieses Modul etwas schneller fertig zu bekommen, da hier keine Weichenantriebe verbaut werden müssen. Aber Belegtmelder verdrahten kann auch Zeit kosten.


Die Gleisverbindung im Bereich der Modulübergänge habe ich folgendermaßen gelöst. Ich habe mir Platinen ätzen und in Streifen schneiden lassen.
Bild

Die Gleise werden einfach über die Modulgrenze hinweg verlegt und die Platinen daruntergeschoben. Danach werden die Gleise aufgelötet und die Platinen miteinander verschraubt. Hierzu werden Muttern am Rand der Platine aufgelötet und kleine Messingstreifen zurecht geschnitten. Zum Schluss werden die Gleise mit einer Trennscheibe getrennt.
Bild

Auf den folgenden Bildern sind die Platinen nicht miteinander verschraubt, da die Module noch nicht exakt ausgerichtet sind. Deswegen der unsaubere Übergang.
Bild
Bild


Erstes Fazit:
Die Idee die Anlage in einzelne Module, oder besser gesagt in Segmente aufzuteilen hat einige Vor- aber auch Nachteile.

Vorteile:
Man kann die Weichenantriebe und die gesamte Elektrik bequem im sitzen oder stehen anbringen. Das Segment steht hierzu hochkant auf einem Tisch.
Bequeme Gleisverlegung. Das Segment steht hierbei mitten im Raum und man kann bequem von allen 4 Seiten ran. Bei einer Anlage am Stück wären da viele Wände im Weg und die Arme müssten länger werden.

Nachteile:
Erheblicher Zeitaufwand. Es müssen die ganzen Gleisübergänge passgenau hergestellt werden. Da ich Trittaschalldämmung verwende, möchte ich die Gleise nicht mittels fester Verbindung zum Holz fixieren. Deswegen die aufwändige Konstruktion mit der Platine. Diese liegt frei auf der Trittschalldämmung auf.
Zusätzlich müssen auch alle Kabel im Bereich der Segmentübergänge trennbar sein. Diese Lösung werde ich im nächsten Beitrag zeigen. Die Montage kostet hier auch wieder viel Zeit.

Alles in allem ist der Aufbau in Segmenten sehr zeitintensiv. Aber ich würde es nach aktuellem Stand wieder so machen. Lediglich bei der Trittschalldämmung bin ich mir noch nicht sicher. Eventuell würde ich die beim nächsten mal weg lassen. Das würde die Modulübergänge deutlich vereinfachen. Wenn ich eh keinen Schallschutz hätte, könnte ich die Gleise einfach auf Schraubenköpfe löten und hätte die Platinen und die Messingstreifen gespart. Ist aber nur mal so ein Gedanke. Mal schauen, was die Dämmung letztendlich bringt wenn die Züge mal fahren.


Gruß Rüdiger

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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#43

Beitrag von GSB »

Guten Morgen Rüdiger,

über den Effekt der Trittschalldämmung wird ja viel diskutiert - bin gespannt wie Du es dann empfindest. :charles:

Grundsätzlich finde ich die Segmentlösung wie bei Dir sehr gut! :gfm: Hat den großen Vorteil auch bei Umzügen flexibel zu sein, oder auch nur bei größeren Instandsetzungsmaßnahmen am Haus. Ich wünschte ich hätte das auch, da hätte ich jetzt den Neustart nach der Reaktivierung wesentlich einfacher gestalten und vielleicht sogar die anlage zu mir holen können... :roll:

Ein ganz guter "Kompromiss" der Vor- & Nachteile ist auch den Rahmen getrennt zu bauen, die Gleise & Kabel aber durchgehend zu lassen und erst bei einem eventuellen Umzug (einmalig) zu trennen. :wink: Der Vorteil des hochkant Stellens und damit einfacher zu Verkabeln ist dann natürlich weg... :?

Für den Schattenbahnhof ist Deine Lösung der Gleisübergänge echt pragmatisch und effektiv - aber wie willst Du das im sichtbaren Bereich lösen? :?:

Gruß Matthias
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#44

Beitrag von Donautal »

Hallo Rüdiger,

aufgrund sicherlich anstehenden Umzugs der Anlage bin ich an Lösungen zu solchen Themen sehr intressiert.

Bin gespannt wie Du das bei den Leitungen machst. Marcus hatte die Idee, Leitungen durch zu verlegen und beim Umzug einmalig zu trennen. Meine Anlage ist schon dreimal „zum letzten Mal“ umgezogen und erst jetzt baue ich leicht trennbare Kabel. Ich kann echt nur raten das gleich so zu tun.

Deine Idee mit den Platinen finde ich absolut genial. Ich überlege, wie ich das bei mir machen soll, wo die Gleise direkt aufs Holz geschraubt sind. Da scheue ich mich davon, die Gleise einfach abzusägen. Denn ich bezweifle, dass ich die Platten milimetergenau aneinander bringe. OK, ich habe „Bestandsschutz“ und bei neueren, kleineren Modulen mag sich dieses Problem nicht zu stellen. Aber die Gleisanschlüsse von der Platte losgelöst zu haben und bei Bedarf einzeln Milimetergenau zu justieren gefällt mir wirklich sehr gut :gfm:
Denn so kann das Gleis perfekt aufeinander laufen, auch wenn die Platte eben nicht wieder perfekt zusammenstößt.

Vielr Grüße,

Michael
Eine 50 Jahre alte, über 30 Jahre abgebaute (und somit nicht bespielte) Anlage wird für die nächste Generation wieder restauriert.
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=156146

Mein echter Name: Michael - sofern ich es unter einem Posting mal vergesse


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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#45

Beitrag von Mottimuc »

Hi Rüdiger,

schau mal auf der Seite von Fichtelbahn vorbei. Da gibt es u.a. Gleistrennplätchen, für Trennungen im SBF in der Kurve ohne knicke....

Sonst: Respekt! Saubere Arbeit!!!

Viele Grüße
Michael
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Planung einer neuen Anlage
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Hier gehts zur Anlage "Michelstadt"


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inet_surfer88
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#46

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

heute nur kurz zur Post.

@Matthias (GSB):
Bei der Trittschalldämmung bin ich auch gespannt, wie das zum Schluss wirkt. Wenn ich momentan einen Wagen per Hand darüber laufen lasse empfinde ich es als relativ laut. Ich würde behaupten wollen das es gar nichts bringt. Aber ich warte mal ab und berichte wenn die Züge selber fahren können. Die Kabel durchlaufen lassen und nur bei Bedarf trennen finde ich persönlich nicht gut. Wenn ich mir schon die Mühe mache und die Holzkonstruktion aufwendiger baue, dann will ich auch etwas beim Verkabeln und Weichenantrieb montieren davon haben. Deswegen gleich auch die elektrische Trennung. Gleisübergänge im Sichtbaren?? Ehrlich gesagt noch nicht 100%ig entschieden. Ich werde berichten, wenn es soweit ist.

@Michael (Donautal):
Die Platinenlösung ist aber auch nur etwas für den Schattenbahnhof. Im sichtbaren Bereich ist die Entscheidung noch nicht gefallen, wie ich es hier machen werde. Da würden solche Platinenstreifen bescheuert aussehen und wären nur sehr schwer zu tarnen. Wenn ich eine Lösung habe, werd eich berichten. Vielleicht kannst du sie dann für dich kopieren.

@Michael (Mottimuc):
Danke für den Hinweis zum Fichtelbahnshop. Ich vermute du meinst die "Trackline Platine". Die schaut eigentlich interessant aus, Preis ist auch ok. Aber nach dem Trennen sind diese Platinen nur schwer miteinander zu verbinden. Sinn meiner Lösung war die "schwebende" Montage auf der Trittschalldämmung und das feste Verbinden der beiden Platinen mit dem Messingstreifen. Würde ich ohne Trittschalldämmung bauen würde ich zukünftig die Fichtelbahnplatinen nehmen und diese direkt auf dem Holz verschrauben.



Das war es zur Post. Bilder gibt es dieses mal keine. Ich habe zwar die Gleise auf dem vierten Modul fertig und auf dem fünften fast fertig, mehr aber auch nicht. Ich mache jetzt als nächstes die Elektrik von dem vierten Modul und danach werden die ersten 4 Module in die entgültige Position gebracht und ausgerichtet. Dauert zwar noch einige Tage, aber die ersten Testfahrten rücken näher :D


Gruß Rüdiger

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schnuffi02
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - Gleisverlegung Modulübergang

#47

Beitrag von schnuffi02 »

Hallo Rüdiger,

habe mir mal deine Gleisarbeiten angeschaut - das mit den Platinen habe ich mir mal für die nächsten Trennstellen zu meiner 3. Modulplatte vorgemerkt - ist eine gute Idee.

Bis demnächst
Grüsse aus dem Markgräflerland sendet

Wolfgang


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inet_surfer88
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - ...das nächste Modul

#48

Beitrag von inet_surfer88 »

Hallo zusammen,

@Wolfgang:
Die Platinen sind halt nur was für den nicht sichtbaren Bereich. Mal schauen, wie ich das in der sichtbaren Ebene mache.


Momentan geht es nur langsam vorwärts. Die Belegschaft der Feriendorf Betriebsgesellschaft legt bei dem Wetter lieber eine Tour mit dem MTB ein.

Aber ein wenig hat sich doch getan. Das 4. Modul ist mittlerweile fertig. Hier die Bilder. Bei dem Modul sind auch die mittlerweile eingetroffenen Buskabel verbaut.

Bild

Bild

Dieses Modul wird als erstes aufgestellt. An dem werden dann die anderen Module ausgerichtet. Hier steht es bereits an seiner endgültigen Position.

Bild

Und hier noch die Unterkonstruktion für die Füße.

Bild

Als nächstes werden bei den ersten drei Modulen die Buskabel ergänzt und die Module dann nach und nach ausgerichtet. Mal schauen, wie sich das Wetter bis zum nächsten Wochenende entwickelt. Sollte es schlecht werden, werde ich die Module am nächsten WE aufstellen und ausrichten und ein Übersichtsbild einstellen. Wenn das Wetter gut wird tut sich eher nichts.


Gruß Rüdiger

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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - ...das nächste Modul

#49

Beitrag von GSB »

Hallo Rüdiger,

Deine Unterseiten mit der extrem sauberen Verkabelung sind einfach der :hammer:

Wenn ich dagegen meinen Kabelsalat ansehe... :oops:

Und Du hast völlig recht das schöne Wetter lieber draußen auszunutzen! 8)

Gruß Matthias
GSB - eine schmalspurige Privatbahn 《Bild anklicken》

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:arrow: GSB 2.0: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=171465

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Donautal
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Re: Mit der Bahn ins Feriendorf - ...das nächste Modul

#50

Beitrag von Donautal »

GSB hat geschrieben:
Mo 23. Apr 2018, 11:33
... Deine Unterseiten mit der extrem sauberen Verkabelung sind einfach der :hammer:
Ich muß da Matthias wirklich zustimmen - auf dem ersten Blick dachte ich, es sei der gezeichnete Kabelplan am Computer. :shock:
Eine 50 Jahre alte, über 30 Jahre abgebaute (und somit nicht bespielte) Anlage wird für die nächste Generation wieder restauriert.
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=156146

Mein echter Name: Michael - sofern ich es unter einem Posting mal vergesse

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