Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!

Aristides
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2401

Beitrag von Aristides »

Lieber Karl, liebe Alleanderen,

seit einiger Zeit schaffe ich es nicht mehr, mit dem Klick auf "Bild" eben dieses Bild zu öffnen. Statt dessen kommt ein Hinweis "nicht gesicherte Verbindung - abgebrochen" .

Ich frage Euch alle: Wie öffnet Ihr die "Bild"-Verbindung?

Danke für Euere Hilfe

Herbert

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notbremse
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2402

Beitrag von notbremse »

@ Klaus: Modellbahnaffine Enkel? Hmmm... Ich muss mich mal mit meiner Tochter unterhalten... 500 Folgen! Da werde auch ich noch lange nicht beschäftigungslos...

@ Hubert: Hochzeiten sind ganz allgemein sehr anregend. Ich kann dem Job des Hochzeits-Crashers immer mehr abgewinnen...

:fool:
Mich interessiert allerdings, ob die Bretterfugen auch nach dem Trocknen der Farbe komplett verschwunden sind. Ich könnte mir vorstellen, mit dem Trocknen der Farbe ist ein gewisser Schwund verbunden, der die Fugen wieder zum Vorschein bringt ...
Wenn Künstler-Acrylfarbe schwinden tatat (kärntnerisch für "schwände"), würde sie Risse bilden. Tut sie aber nicht. Dennoch bin auch ich auf den Ausgang dieses Life-Experimentes gespannt.

@ A X E L (siehstu, geht ja!):
Hurra, hurra der Karl ist wieder da
Da hast du mich allerdings hinsichtlich meiner Frisur ganz stark zum Grübeln gebracht. Aber vielleicht gibt's die Moser-Methode auch in Rot?

@ Herbert: Das könnte dein Browser sein oder dein Virenprogramm. Am besten, du redest mit demjenigen, der dir den Computer verkauft bzw. installiert hat, oder du stellst die Frage in einem Computerforum nochmals. Hier in diesem Modellbahn-Forum kann es dir nämlich passieren, dass dein Computer plötzlich Räder mit Spurkränzen bekommt, Dampflokgeräusche macht und aus dem Diskettenfach raucht...

:fool:

Euch allen vielen Dank für eure netten Kommentare!

Euer Karl

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Württembergischer Gepäckwagen in Österreich

#2403

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 242

PLASTIKMÜLL IM ATLANTIK



“Schauts eich de Sauarei do on!“, hat die Mitzi in schrillem Diskant gerschrien. „Hiaz was i endlich, wo da gonze Plastikdreck heakump, dea wos im Mea schwimmp!“

Bild

[Seht euch diesen Ungeheurlichkeit an! Jetzt weiß ich endlich, von wo all der Plastikmüll herstammt, der in den Ozeanen schwimmt!]

Was bin ich „froh“, dass die Mitzi aus ihrem Urlaub schon wieder zurück ist… :roll:

Was es mit all diesem Plastikmüll tatsächlich auf sich hat? Nun, etliche von euch dürften wissen, dass Jürgen Begau in Willy Kosaks HP1 Nummer 3/1995 einen hervorragenden Bericht veröffentlichte, in welchem er das Märklin-Modell eines Pwi wü 09 superte. Unter anderem lötete er neue, wesentlich filigranere Bühnengeländer. Allerdings beklagte Pegau die Hochbeinigkeit des Märklin-Modells. Nicht erwähnt hat er, dass die Federpakete dieses Modells zudem recht kurz wirkten – wie solche von Güterwagen, und dass der Wagenkasten um ca. einen Millimeter zu niedrig sein dürfte.

Inzwischen hat Brawa sehr schöne zweiachsige württembergische Personenwagen herausgebracht, deren Geländer auch bei diesem Pwi exakt passen. Ich entschloss mich daher zu einer anderen Vorgehensweise.

Erstens: passende Ausnehmungen in den Boden des Märklin-Wagenkastens fräsen. Falls du noch nie gefräst hast: klingt viel cooler, als es ist. Ich habe mich seinerzeit vor diesem Wort regelrecht gefürchtet. In Wirklichkeit kann das ein jeder, der einen Löffel halten kann. Alles, was man braucht, ist eine Mini-Bohrmaschine und einen kleinen Fräskopf, und schon geht’s los.

Ich habe also mit so einem Fräser passende Löcher in den Märklin-Wagenboden gemacht und die Löcher ein wenig eckig gefeilt. Keine große Sache, die Löcher müssen nur ungefähr gleich groß sein wie die im Brawa-Wagenkasten.

Anschließend habe ich aus dem Fahrgestell des Brawa-Modells in der Mitte mit der Roco-Säge genau rechtwinkelig einen Streifen herausgeschnitten - ein paar Millimeter weniger, als benötigt. Danach habe ich die beiden Fahrgestell-Hälften so lange auf einem Schleifpapier gaaanz vorsichtig abgeschliffen, bis sie ganz genau unter den Wagenkasten passten. Das Ballastgewicht habe ich mit einer kleinen Eisensäge ebenfalls gekürzt und ein wenig zurechtgeschliffen:

Bild


Gasbehälter, Sprengwerke und Bremsen wurden zuvor entfernt. Schließlich wurden die drei Teile mit Stabilit Express sauber verklebt. Innerhalb eines Nachmittags sah das Fahrgestell so aus:

Bild


Ich ließ den Kleber über Nacht aushärten und konnte dann den Wagenkasten und die Bühnengeländer provisorisch aufstecken:

Bild


Es ist zwar noch viel zu tun, aber das Fahrzeug macht – trotz einiger Kompromisse – schon einen recht guten Eindruck.

Bei alledem ist natürlich einiges an Resten übriggeblieben, aber das kommt natürlich nicht in den Atlantik, sondern in meine Bastelkiste.

Die senkrechten Streben der Bühnengeländer und die Signalstützen fehlen übrigens auch, ebenso die eisernen, an den Jugendstil erinnernden Dachstützen an den Stirnseiten der Wagenkästen, denn die wurden dem österreichischen Vorbild vermutlich bei seinem Umbau im Jahr 1952 abgenommen. Oder hat man schon im Krieg Eisenteile, die nicht unbedingt benötigt wurden, abgenommen und einer „patriotischeren“ Verwendung zugeführt? Es würde mich nicht wundern, wenn die Entfeinerungs-Philosophie sich nicht ausschließlich auf Lokomotiven konzentriert hätte. 1955 waren diese Teile jedenfalls beim Vorbild nicht mehr da, daher habe ich sie auch an meinem Modell entfernt.

So, und jetzt sehe ich nach, ob Meister Weimann nicht passende Federpuffer in seinem Programm hat, die ich nur noch umstecken müsste...


Liebe Grüße

Euer Karl
Zuletzt geändert von notbremse am Do 27. Feb 2020, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2404

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 243

ES GEHT NICHTS ÜBER EIN HÜBSCHES FAHRGESTELL



Je länger ich das aus Brawa-Teilen zurechtgeschnitzte Fahrgestell des Pwi wü 09 betrachte, desto weniger zufrieden bin ich damit.
…das Fahrzeug macht – trotz einiger Kompromisse – schon einen recht guten Eindruck…
Nun, einer dieser Kompromisse ist, der Radstand ist viel zu lang. Nein, nicht zwei oder drei Millimeter. Rund 86 statt 72,4. Mehr als einen Zentimeter. Das ist sogar mir zu viel, obwohl ich in meiner langjährigen Ehe durchaus gelernt habe, Kompromisse einzugehen.

Natürlich könnte man die Achslager versetzen, indem man das Brawa-Fahrgestell weiter zersägt… >> PANIK << - Ich sehe mir lieber das Märklin-Fahrgestell nochmals genauer an.

So grottenschlecht ist es ja gar nicht. Ich hätte nur gern statt der alten württembergischen Achslager…

Bild


„moderne“ gehabt, wie sie mein Vorbild-Fahrzeug in den 50er Jahren aufwies.

Nach einigem Grübeln schien es mir machbar, die Brawa-Achshalter ins Märklin-Fahrgestell zu verpflanzen. Der Abstand zwischen den Längsträgern schien bei beiden Fahrgestellen exakt gleich zu sein und es zeigte sich später in der Praxis tatsächlich, dass die Räder mit ihrer Spitzenweite von 4,7mm wiederverwendet werden konnten.

Zunächst entfernte ich die Märklin-Achslager und -Bremsgehänge und schliff die Schnittstellen mit einer Feile plan. Anschließend schnitt ich mit einer Laubsäge dünne Längsschlitze parallel zu den Trägern:

Bild


Diese Schlitze weitete ich mit einem dünnen Cutter gerade so weit auf, dass sich das Brawa-Achslagerblech mit etwas Mühe einschieben und positionieren ließ und in den Schlitzen dennoch recht gut festklemmte:

Bild


Zwei 0,8 Millimeter-Bohrungen später ist auch das Brawa Federpaket (rechts) mitsamt dem Achslager ins Blech und von unten in den Märklin-Längsträger gesteckt. Diese wesentlich längeren Federpakete entsprechen weitgehend der Länge der auf der Zeichnung im „Carstens“ abgebildeten, womit ein weiterer schmerzlicher Kompromiss behoben wäre.

Die originalen Distanzklötze von Brawa werden später helfen, die korrekte Höhe des Achslagers zu bestimmen:

Bild


Die Achslagerbleche klebe ich vorerst noch nicht fest, denn zuerst muss die exakte Pufferhöhe ermittelt werden. Wenn nötig, werde ich im Bereich der Achslagerbleche einige wenige Zehntelmillimeter schummeln können.


Das war alles. - Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich vor dieser "Operation" vorab gefürchtet hatte. Und dann erwies sich das Verpflanzen der Achslagerbleche als geradezu kinderleicht.

Viel schwieriger erscheint mir jetzt das Abtrennen der alten Achslager, weil mir dabei ein Ausrutscher passierte und als Resultat davon eine unschöne Delle im Rahmen "gelang", die noch zu reparieren sein wird. Auch die Bohrungen für die neuen Federpakete erwiesen sich als weitaus schwieriger als der Einbau und die Positionierung der Bleche, weil die Längsträger nur unwesentlich dicker sind als die Bohrlöcher.

Also: keine große Panik vor kleinen Achslagerblechen. Man muss sich nur ein bisschen überwinden. Wie bei allem, was man das allererste Mal macht.



Liebe Grüße


Euer Karl
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2405

Beitrag von hubedi »

Guten Morgen Karl,

da hast Du Dich an eine schwierige Operation herangetraut. Das klingt nach einer vollständigen Beintransplantation wobei die Füße erhalten bleiben sollen. Ich bewundere ja immer wieder, wie es Mutter Natur gelingt, bei Tieren alle vier Beine exakt bis zum Boden wachsen zu lassen. Stelle Dir mal den armen Hund vor, bei dem ein Bein einen halben Meter länger wäre.

Und genau da sehe ich das Problem Deines Vorhabens. Ich drücke Dir die Daumen, dass alle Lager nachher exakt auf gleicher Höhe liegen. Sonst hast Du einen humpelnden Wagen. Mein Versuch vor einigen Jahren endete für das Fahrgestell in einem speziellen runden Zwischenlager. Über die anschließende Endlagerung will ich gar nicht erst nachdenken.

Aber mit viel Akribie kann es gelingen und das wäre der :hammer:

LG
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2406

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 244

IMMER DAS GLEICHE



Manche von euch erwarten sich hier Landschaft, zahlreiche Gebäude, Bäume, Hintergrundkulissen mit Tiroler Bergen, blinkende Feuerwehrautos, zahlreiche sich kreuzende Schienenwege in mehreren Etagen, nagelneue ICEs, landende Großraumflugzeuge… Sorry, Ihr seid hier im falschen Thread. In diesem Thread hier erfreue ich mich an ganz, ganz kleinen wöchentlichen Fortschritten. Aktuell stelle ich eine Nebenbahngarnitur zusammen, die es 1955 tatsächlich gegeben hat – vier kurze Spantenwagen (eine Art Reko-Wagen der ÖBB) und einen 1952 bei den ÖBB modernisierten ehemals württembergischen Gepäckwagen.

Dafür lasse ich mir Zeit, denn für mich zählt das Ergebnis, nicht die Umsetzungsgeschwindigkeit.

Was nun auf meinen Fotos aussieht wie „immer das Gleiche“, ist für mich etwas ganz Besonderes. Es ist, wie Hubert schon angemerkt hat, nicht jedermanns Sache, Achslagerbleche an Wagen so auszutauschen, dass hinterher nichts klemmt und der Wagen wieder prima läuft. Auch ich habe mich vor diesem Schritt seeeehr gefürchtet.

Tatsächlich verlief bei meinem Gepäckwagen-Modell alles erstaunlich glatt. Alle vier Achslagerbleche sind jetzt provisorisch eingefügt. Sie sitzen recht stramm und lassen sich nur schwer bewegen. „Klemmsitz“, nehme ich an, nennen das die Techniker unter euch. Und es funktioniert auf Anhieb, wie es funktionieren soll: die Räder drehen sich „wie tamisch“, das Wagerl steht völlig gerade auf dem Gleis. Ich klebe die Achslagerbleche dennoch nicht fest, zuerst müssen die Brawa-Plattformgeländer samt Puffer und Pufferplatten dran. Denn erst wenn die Puffer montiert sind, will ich die Achslagerbleche der Höhe nach so einrichten, dass die Pufferhöhe stimmt. Mit Messen will ich es gar nicht erst probieren, weil in den Achslagern ein Spiel vorhanden ist, das ich mit der Schiebelehre nicht fassen kann. Hier heißt es einmal öfter: Probieren geht über Studieren!

Also das Gepäckwagenfahrgestell ran an einen der Spantenwagen – und siehe da, die Puffer der beiden Fahrzeuge passen auf Anhieb prima zusammen. Das ursprünglich deutlich zu hochbeinige Märklin-Fahrgestell hat jetzt einigermaßen die richtige Höhe:

Bild


Ich kann nun also die Achslagerbleche festkleben und nach dem Austrocknen des Klebers die hohen Eisen des Brawa-Fahrgestells abschneiden:

Bild


Ein Wermutstropfen bleibt bei diesem Experiment: letztlich habe ich von dem ganzen Brawa-Waggon nur die Bühnengeländer, die Federungen mit den Achslagern sowie die Achslagerbleche gebraucht. Wer den Märklin-Württemberger auf diese Weise modernisieren will, der sollte sich das Brawa-Ersatzteilblatt ansehen, denn er wird die paar Teile sehr wahrscheinlich wesentlich günstiger als Ersatzteile bekommen.


Nächste Woche wird das Fahrgestell weiter zugerüstet.

Euer Karl
Zuletzt geändert von notbremse am So 21. Okt 2018, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2407

Beitrag von hubedi »

Hallo Karl,

so einem raschen Erolg hätte ich nicht erwartet ... freut mich. Tja, manchmal sieht man Probleme, wo es gar kein gibt. :D

Nö ... ich zumindest erwarte keine erfolgreich abgeschlossenen Großtaten so wie Du sie beschreibst. Mir reichen die kleinen Kabinettstückchen völlig aus, um gespannt auf Deine Freitagsberichte zu warten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, die klitzekleinen Fortschritte erfordern zuweilen viel mehr Aufmerksamkeit, Geduld und Geschick als vermeintlich spektakuläre Bauten oder Landschaften. Ich kann Deine Art, die Dinge anzupacken, gut verstehen. Auch wenn mich manchmal die Ungeduld packt und ich dann Meter statt Millimeter machen möchte. In unserem Hobby ist die Ungeduld nicht unbedingt ein guter Ratgeber ...

LG
Hubert
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2408

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Karl!

Ohne lange Umschweife schließe ich mich Huberts Meinung vollumfänglich an :!:

Es gibt freitags - wenn ich so wie gestern auch Spätdienst habe - kaum etwas
(außer dem wohlverdienten Feierabend :mrgreen: ) auf was ich mich mehr freue :D ,
als den neuesten Beitrag :pen: von Dir.

Und was den Aufwand bzw. die schlußendlich "nur" verwendeten Teile anbelangt:
Hättest Du es nicht ausprobiert, wüßtest Du ja garnicht, mit wie wenigen Teilen des
Brawa- Wagens Du den Umbau hinbekommst.

In freudiger Erwartung der weiteren Arbeiten am Waggon und dem
Endergebnis.

Viele liebe Grüße,
Dein
Axel
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2409

Beitrag von jwk »

Hallo Karl,

Wie weit ist die Anlage? Die Wagen sehen super aus, aber ich bin gespannt wo die fahren (werden)
M.fr.gr.

Jan Willem Kooi

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notbremse
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2410

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 245

WÜRTTEMBERGER NIEDRIGEN STANDES



Auf dem überraschend schnell glücklich zum Laufen gebrachten Fahrgestell sammelten sich inzwischen nach und nach diverse Zurüstteile an:

Bild


Die langen, zierlichen Brawa-Federpakete und die hauchdünnen Achslagerbleche verleihen dem Fahrgestell nun schon ein recht elegantes Aussehen.

Die filigranen Brawa-Bühnengeländer ersparten mir gegenüber der seinerzeitigen Bauanleitung in Willy Kosaks Hp1 eine Menge Arbeit. (Jürgen Begau beschrieb dort einen völligen Neubau mit winzigen gelöteten Profilen, Stangen und Blechen.)

Das zum Märklin-Fahrgestell gehörige Gewicht ist irrtümlich in den unendlichen Tiefen meiner Bastelkiste entschwunden und nicht mehr aufzufinden. Ich klebe stattdessen zwei G10-Gewichte ein, die ich gerade zur Hand habe. Das zweite Gewicht schneide ich entsprechend zu:

Bild


Und das kleine weiße Zeug links im Bild?

Nun, Hängeeisen und Bremsdreiecke von Brawa und Federpuffer sind für mich inzwischen Routine und rasch angebracht. Die Hängeeisen sind allerdings genau in jenem Bereich einzubauen, in welchem Märklin ein Langloch für die Kupplungskinematik angebracht hat, aber mit kleinen Polystyrolstreifen lassen sich die Montagezapfen problemlos mittig fixieren:

Bild


Nach dem Trocknen des Sekundenklebers können die überstehenden Polystyrolstreifen abgetrennt werden.

Die Räder wurden ursprünglich etwas gebremst, weil sie das Fahrgestell leicht berührten. Ich habe entsprechende Öffnungen im Fahrgestell ausgefeilt, und nun laufen sie „wie wild“.

Das tiefer gelegte Fahrgestell fordert nun aber Kompromissbereitschaft an anderer Stelle, nämlich hinsichtlich des Aufbaus. In Willy Kosaks HP1 Nummer 3/1995 meinte Jürgen Begau nämlich, der Märklin-Wagen sei der Höhe nach stimmig. Begau dürfte allerdings die Gesamthöhe gemessen und dabei übersehen haben, dass der Wagenkasten sehr wahrscheinlich um jenes Maß zu niedrig ist, um das das Fahrgestell zu hochbeinig daherkommt. Da ich das Fahrgestell aufs richtige Maß tiefergelegt habe, ist nun das gesamte Fahrzeug um etwa ein bis zwei Millimeter zu niedrig. Es ist aber wie bei den „neuen“ G10 von Roco – der kleine optische Mangel fällt nur auf, wenn man Fahrzeuge miteinander kuppelt, die eigentlich gleich hoch sein sollten. Mir ist das, mit Verlaub, wurscht, weil ich den Gepäckwagen nicht mit maßstäblichen württembergischen Personenwagen zu kuppeln gedenke und diese kleine Diskrepanz daher niemandem auffallen wird. Ich mache mir daher nicht einmal die Mühe, nachzumessen, wie hoch die genaue Differenz ist.

Es wäre dennoch schön, wenn Brawa sich eines Tages doch noch des Themas „zweiachsige württembergische Gepäckwagen“ in zeitgemäßer Qualität annehmen würde.

------------------

@ Hubert:
In unserem Hobby ist die Ungeduld nicht unbedingt ein guter Ratgeber ...
Du sprichst mir aus der Seele. Längst nicht alle meine Besucher scheinen mein Motto gelesen zu haben...

:fool:

@ Axel: wir sind uns einig. Neue Wege brauchen ihre Investitionen. Ich wollte einfach nur auf die Brawa-Ersatzteile verwiesen haben für den Fall, dass noch jemand anders in sagen wir 13 oder 17 Jahren einmal das Fahrgestell seines Märklin-Württembergers ein wenig modernisieren will...

:fool:

@ Jan Willem:
Wie weit ist die Anlage? Die Wagen sehen super aus, aber ich bin gespannt wo die fahren (werden)
Ups! Lieber Jan Willem, das ist eine "seeehr gefährliche" Frage, denn sie könnte die Gegenfrage provozieren, wann du uns denn DEINE Anlage vorstellst...

:fool:

Spaß beiseite: Wie mein hölzerner Unterbau und meine Gleise aussehen werden und was dort der aktuelle Zwischenstand ist, findest du auf den Seiten 1 bis 52 meines Threads ausführlich beschrieben. Auf Seite 1 findest du ein Inhaltsverzeichnis mit einem Link zum Gleisplan auf Seite 3.


Liebe Grüße

Euer Karl
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2411

Beitrag von hubedi »

Hallo Karl,

das Fahrwerk sieht mit den neuen Anbauteilen wirklich sehr elegant aus. Was sie Gesamthöhe mit Aufbauten betrifft, würde ich den Gesamteindruck im Wagenverband abwarten, um einen möglichen Handlungsbedarf zu beurteilen. Du hast doch sicher alte Fotos ausgegraben, wo das Original im Vergleich zu sehen ist.

Komisch, ich weiß nicht wirklich, was ich gegen Sekundenkleber einzuwenden habe, aber ich setze bei Arbeiten an Kunststoffteilen lieber anlösende bzw. kaltverschweißende Kleber ein. Das Fahrwerk dürfte aus ABS gefertigt sein. Da gibt es ein paar Modellbaukleber, die auch ABS und PS miteinander verbinden. Aber wie auch immer, entscheidend ist, dass es hält ... und es sich nicht verzieht.

LG
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2412

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Karl!

Es - oder Besser: Er wird - so langsam :D

Gespannt bin ich jetzt dann mal auf Dein "Bretterfugenbeseitigungsexperiment" am Aufbau :shock:

Zur Wagenhöhe stimme ich Hubert zu
- erst mal die Wirkung im Wagenverband abwarten und selbst dann
gäbe es notfalls noch jede Menge Ausreden: ausgelutschte Federn, zu schwere Fahrgäste :fool: ,
mit viel zu viel Handgepäck :mrgreen: , . . .

Interessant fände ich diesem speziellen Fall auch mal eine Gegenüberstellung der/ des Ursprungsmodelle(s)
mit Deinem Umbauergebnis.

Viele liebe Grüße,
Dein
Axel
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2413

Beitrag von jwk »

Karl,

Dank für deine Antwort. Leider habe ich meine Anlage abgebaut und bis auf einige kleine sachen verkauft. Die zeit und der platz fehlten mir weil ich jetzt 2 junge Kinder habe. Ich lese aber noch immer die berichte im Forum, schaue mir eisenbahn Romantik an und kaufe jedes heft von Brandl. Irgendwann werde ich neu anfangen und brauche inspiration. Ob es wieder OBB wird oder lieber SBB, vielleicht RhB..... ich weiss es noch nicht. Es soll auf jeden fall realistisch aussehen. Deine Anlage bis Seite 52 kennte ich schon und gefällt mir sehr gut. Hatte gedacht es war vielleicht weiter fertig gestellt.
M.fr.gr.

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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2414

Beitrag von notbremse »

@ Hubert: Schon geschehen. Die österreichischen Spantenwagen sind deutlich höher. Wer's nicht weiß, wird's nicht bemerken. Die Entscheidung ist bereits gefallen, ich verändere den Wagenkasten nicht. Sekundenkleber habe ich hier genommen, weil er überraschenderweise den Kunststoff des Märklin-Fahrwerkes anlöste. Kleber muss man im Grunde jedes Mal aufs Neue testen.

@ Axel: Ich vergaß, das Ursprungsmodell zu fotografieren. Aber ich habe noch eines bestellt (als Ersatzteilspender) und werde das Vergleichsfoto gerne nachholen, wenn es eingelangt ist bzw. wenn der Umbau fertig ist.

@ Jan Willem: Kinder gehen natürlich vor. Genieße jede Sekunde mit ihnen, denn du wirst überrascht sein, wie schnell diese schöne Zeit vorbei ist. Ich selbst habe drei Kinder, seit kurzem sind alle drei erwachsen. Erst als der Jüngste in die Oberstufe des Gymnasiums kam, konnte ich meine bis dahin sorgfältig verstauten Modellbahnschachteln wieder auspacken. - Der hölzerne Unterbau und die Gleise müssen warten, bis ich mit den Waggons fertig bin. Dort gibt es weiterhin nichts Neues. Bitte um Geduld.

Liebe Grüße

Euer Karl

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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2415

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 246

GELÄNDERBEDINGTER BLUTHOCHDRUCK


Man lernt nie aus. Eigentlich wollte ich die Handbremse entfernen, weil ich sie weder auf den Zeichnungen im Carstens noch auf diversen Fotos aus HP1 gesehen habe. Aber dann tauchte ein schönes Foto des 65010 der ÖBB auf, also des zweiten in Österreich verbliebenen württembergischen Gepäckwagens – und der hatte eindeutig eine Handbremse. Also bekommt mein 65011 auch eine. Also: bereits abgetrennte Handbremskurbel wieder ankleben!

Inzwischen hat der Wagen Originalkupplungen, die Bremsanlage des Brawa-Wagens sowie Bremsschläuche und E-Leitungen von Weinert erhalten.

Die Böden der Plattformen habe ich ebenfalls vom Brawa-Modell genommen – wegen der wesentlich überzeugenderen Übergangsbleche. Die unpassenden, weil zu langen Brawa-Tritte habe ich entfernt und die Bühne Wagenkasten-seitig etwas schmäler geschnitten, um sie auf die Größe der Märklin-Plattformen zu bringen:

Bild


Auch die Rangiergriffe sind angebracht. Ich habe mich dabei an den Zeichnungen im Carstens orientiert. Die recht breiten Rangiergriffe des deutschen Vorbildes sind jedoch für ein ÖBB-Modell von 1955 möglicherweise falsch, denn sie könnten beim Umbau durch für österreichische Fahrzeuge typische schmälere ersetzt worden sein.

Ogottogottogott! Wenn das jemals jemand bemerkt!!!

:fool:

In meiner Bastelkiste fand sich noch ein Batteriekasten:

Bild


Ob die Größe stimmt, kann ich nicht sagen. Auch die genaue Position lässt sich nur erahnen. Es ist wie bei den Rangiergriffen – ich habe keine ausreichend aussagekräftigen Detailfotos vom Pwi 65 011. Und wo unten rum keiner hinsieht, sieht's auch bei diesem Wagen wieder recht "pfui" aus...

:fool:

Bei einer abschließenden Gegenüberstellung mit einem Spantenwagen ein „schröcklicher Schock“: das Plattformgeländer des Württembergers ist viel niedriger!

Bild


Heiliger Carstens! Was ist da los?

Ich lege das Modell auf die Zeichnung im „Evangelium nach Stefan“ – und die Höhe des Geländers stimmt. Sieht recht kurios aus, aber tatsächlich beweisen auch Vorbildfotos, dass das Geländer des Württembergers so viel niedriger war. Wie der Generaldirektor der Ostfriesischen Staatsbahnen nun sagen würde: „Großhirn an Blblblutdruck: Sen-ken!!!“

Ich nehme also das Blutdruckmessgerät wieder aus der Werkzeugkiste, räume mein Werkzeug wieder ein und setze fort.


Bis nächsten Freitag

Euer Karl
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Bayer
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2416

Beitrag von Bayer »

notbremse hat geschrieben:
Fr 28. Sep 2018, 17:15
.

Der Fluch der Akribik, Teil 243

ES GEHT NICHTS ÜBER EIN HÜBSCHES FAHRGESTELL
notbremse hat geschrieben:
Fr 5. Okt 2018, 14:31
.

Der Fluch der Akribik, Teil 243

IMMER DAS GLEICHE
Hallo Karl,

der Fluch der Akribik ist wie der Fluch der Karibik, dauernd wird wiederholt. Beim zweihundertdreiundvierzigsten Mal hast du zweimal öffentlich geflucht :lol: und dann gleich den nächsten Fluch ausgelassen.

Gruß aus München

Wolfgang

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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2417

Beitrag von hubedi »

Hallo Karl,

schön, es ist wieder Freitag ... mein Blutdruck ist auch gemessen ... alles ok ... das Wochenende kann beginnen. :D

Und es beginnt mal wieder mit einem bemerkenswerten Baufortschritt. des Pwi. Die Wagenköpfe sehen für mich großartig aus. Alles wirkt so luftig und filigran, das auch Sankt Stefan seine helle Freude haben wird. Wie es unter den Wagen aussieht, geht außer uns sowieso niemanden etwas an. :D Eine ebenso aufwändige Nachbildung des Unterbodens wäre nichts für einen Akribiker, sondern eher etwas für Verrückte. Es entsteht wieder ein Sahnestückchen ... :gfm:

LG
Hubert
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2418

Beitrag von notbremse »

@ Wolfgang: Vielen Dank, dass du nicht die Nieten an meinen Fahrzeugen zählst, sondern bloß meine Beiträge. - Der Fauxpas ist behoben!

@ Hubert:
Eine ebenso aufwändige Nachbildung des Unterbodens wäre nichts für einen Akribiker, sondern eher etwas für Verrückte.
H0pur in seiner reinen Form hat mich immer fasziniert und ich bin seinerzeit nur im Hinblick auf die Größe meiner Anlage davon abgerückt, und weil der höchste Punkt meiner Anlage auf 1,2 Meter liegt und daher für Erwachsene nur Draufsicht möglich ist. Hätte ich Fremo-Module und könnte man die Unterseiten meiner Wagen sehen, würde ich deinen Satz nicht unterschreiben. Schon, weil ich ganz genau weiß, wie verrückt ich bin, und das selbstverständlich niemals gestehen werde!

:fool:

Liebe Grüße

Karl

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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2419

Beitrag von notbremse »

.

Der Fluch der Akribik, Teil 247

EINE LÖSUNG FÜR DIE TRITTBRETTER


Auch diesmal immerdasgleiche – nun waren die Trittbretter anzukleben.

Gott sei Dank hat die Mitzi das Fahrgestell ohne Trittbretter nicht gesehen. „A soll i eppa a Stehlata mitnehman, dos I in Zug eine kumm, ha?“, hätte sie bestimmt gekeift. [Soll ich denn eine Stehleiter mitbringen, um in den Zug einsteigen zu können, bitteschön?] Aber jetzt sind sie dran, die Trittbretter:

Bild


Die Märklin-Trittbretter waren mir für meinen Geschmack zu kurz und zu tief angebracht. Ich habe die originalen Brawa-Trittbretter mit dem Cutter abgetrennt und ans Märklin-Fahrgestell geklebt.
Superkleber war hier nicht geeignet. Mit einem Lösungsmittel (Aceton) gelang es dann. Aber das betraf leider nur die Brawa-Trittbretter an den Wagenenden.

In Wagenmitte habe ich die originalen, ohnehin recht filigranen Märklin-Trittbretter anzubringen versucht. Aber die mochten kein Aceton. „Vasteh‘ i.“, sagte die Mitzi, „I tät a nit drin bodn wolln.“ [Verstehe ich. Ich würde auch nicht darin baden wollen.“] Die beiden mittleren Trittbretter hielten zunächst zwar, allein, die Freude war von kurzer Dauer. Sie fielen bei geringster Berührung wieder ab.

Nächster Versuch: Butylacetat vulgo Essigsäure-n-butylester vulgo Butylethanoat. Das ist das Lösungsmittel, das Ralph Steinhagen, RST-Modellbau, zum Verschweißen seiner hervorragend gelungenen Vh14-Viehwagen empfiehlt.

Indes, unser Städtchen bringt nicht so viel Nachfrage hervor, dass es sich für unsere Apotheker oder für sonstige Läden lohnen würde, das Mittel auf Lager zu halten. Also: Bestellung an Ralph Steinhagen – und die wird leider nicht vor dem 7. November bearbeitet, denn Ralph hat sich eine Auszeit genommen. Vielleicht hat er mein Motto gelesen und beschlossen, mich dabei zu unterstützen, dass ich nicht versehentlich zu schnell fertig werde?

:fool:

Ihr müsst also noch ein wenig warten. Ich bringe zwischenzeitlich noch die Lösezüge an, dann kommt das Fahrgestell aufs Wartegleis. Denn die Handbremsanlage komplettiere ich bei diesem Modell mangels entsprechender Fotos und Zeichnungen nicht. Auch dürfte sie – anders als bei den altösterreichischen Fahrgestellen – von außen sowieso nicht zu sehen sein.

Sobald das Butylacetat eingelangt ist, will ich das Fahrgestell fertigstellen und zum Lackieren vorbereiten. Inzwischen wollen wir sehen, was aus dem Wagenkasten geworden ist.


Nächsten Freitag mehr


Euer Karl
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2420

Beitrag von UPBB4012 »

Hallo Karl!

Gib es zu: Du hast die RST abgesprochen - einfach gerade DAMIT es nicht zu schnell geht :mrgreen: :lol:

Mal ernsthaft:
Norbert L´habitant schreibt auf seiner Webseite http://dieepoche2.de/index.html
im Wochenblog (unter dem Eintrag für die 27. Woche), daß er zum "Testkleben" bei dem RST Vh14
einen Klebstoff von Kibri verwendet hat:
. . . habe ich KIBRI 39995 Plastikkleber ausprobiert. Das ist die kleine Flasche. Inhalt: Xylol, Isomerengemisch, Ethylacetat.
Klebt wunderbar!
Vielleicht funktioniert der ja auch bei den Märklin- Trittbrettern :?: :roll:

Viele liebe Grüße,
Dein
Axel
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Der "Zweitwohnsitz":
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2421

Beitrag von hubedi »

Hallo Karl,

was wird die Mitzi dazu sagen, wenn so ein Piefke daherkommt und Deine selbstgewählte, kontemplative Warterei massiv erschüttert. Butylacetat ist Bestandteil des Pattex Spezial Modellbauklebers. Das Zeug klingt irgendwie nicht zwingend sooo gesundheitsfördlich, dafür klebt es so ziemlich alle modellbauüblichen Kunststoffe zusammen. Und jetzt kommt es wirklich dick und es heißt tapfer sein ... zumindest hierzulande hängt das Zeug in jedem Baumarkt oder größerem Lebensmittelladen. Tja, das war's dann wohl mit der Ruhe ... sorry Mitzi. :D

LG
Hubert
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2422

Beitrag von notbremse »

@ Axel und Hubert: Natürlich kann man auch Plastikkleber nehmen.

Ich will aber nicht mit einem Kleber kleben, sondern mit einem Lösungsmittel schweißen.

Die diversen für Polystyrol gedachten Plastikkleber z.B. ENTHALTEN häufig Essigesther, was wohl bedeutet, dass auch anderes Zeug drin ist - vermutlich heißt das, dass man es mit Hilfe von anderen Substanzen verdickt hat, damit es nicht so schnell verdunstet. Ähnlich scheint es sich mit dem Butylacetat im Pattex-Kleber zu verhalten. Den Pattex-Kleber müsste ich nicht einmal im Baumarkt holen, er steht vor mir auf dem Basteltisch. Aber nur für gaaaanz grobe Arbeiten. Das eingedickte Zeug ist mir zu ungenau, denn es setzt fast immer sichtbare Kleberreste ab. Wenn Norbert L´habitant damit RST-Wagen geklebt hat, interessiert mich daher nicht, DASS er es geschafft hat, sondern WIE die Klebenähte aussehen. Das sieht man auf seinem Foto leider nicht. Obwohl Ausnahmekönner mit diesem groben Werkzeug natürlich vereinzelt erstaunliche Ergebnisse erzielen. Ich bin aber leider kein Ausnahmekönner.

Vom REINEN Butylacetat erhoffe ich mir, dass es sich verhält wie reiner Essigesther: löst die zu verbindenden Teile an und verschweißt sie. Überschüssiges Lösungsmittel verdunstet rückstandsfrei. Ohne klecksen, ohne kleckern.

Daher warte ich jetzt ab, was mir die Post bringt, und dann schaun wir, ob sich der Kunststoff im Märklin-Fahrgestell und das Butylacetat ausreichend mögen, um vor Liebe zu schmelzen... :hearts: :hearts: :hearts:

Liebe Grüße

Euer Karl
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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2423

Beitrag von chris1042 »

notbremse hat geschrieben:
Fr 26. Okt 2018, 23:34

Ich bin aber leider kein Ausnahmekönner.

Liebe Grüße

Euer Karl
Hallo Karl,

das ist aber jetzt die Untertreibung des Jahres :D du und kein Ausnahmekönner :mrgreen:
LG
Chris :D


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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2424

Beitrag von Bayer »

notbremse hat geschrieben:
So 21. Okt 2018, 17:20
@ Wolfgang: Vielen Dank, dass du nicht die Nieten an meinen Fahrzeugen zählst, sondern bloß meine Beiträge. - Der Fauxpas ist behoben!
Hallo Karl,

Nieten zählen machst du schon selbst, sonst wäre es keine Akribie :mrgreen: Ich erfreue mich vielmehr an deinen Berichten, das Verlassen von eingetretenen Pfaden, siehe die Suche nach dem passenden Lösungsmittel für Klebungen. Und dann natürlich an den Sätzen von Mitzi, vor allem da den Teil wo du diese den hochdeutsch sprechenden Mitbürgern verständlich machst.

Gruß in das schöne Klagenfurt
Wolfgang

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Re: Österreich 1955 - Die Görtschitztalbahn

#2425

Beitrag von notbremse »

.


Der Fluch der Akribik, Teil 248

HELDENSCHICKSALE


Zwischenzeitlich wurde auf einer Seite des Wagenkastens ein Fenster verschlossen (links) und ein zusätzliches neues Fenster eingefügt (rechts). Als man bei den ÖBB die Dachkanzeln der ehemaligen DRG-Gepäckwagen entfernte, setzte man einen durchgehenden, niveaugleichen Boden ein und spendierte dem Zugführer ein weiteres Seitenfenster. Zudem waren die kleinen Fenster an den Stirnseiten zu schließen. Auch das Dach ist erfolgreich verschlossen. Klingt cool, der Anblick ist derzeit dennoch ein grausiger. Seht nicht zu genau hin, Ihr verderbt euch die Augen ob des grob verkleckerten Zeugs:

Bild


Und das kam so:

Die beiden größeren Flächen an den Seitenwänden waren meiner Meinung nach bereits wunderschön glatt und somit fertig für die weitere Detaillierung. Bei den übrigen Flächen sah ich nach dem Trocknen mit meinen drei Dioptrien recht gut, wo ich mit der Spachtel allerhöchstens noch eine einzige weitere Schicht aufzutragen hatte.

Meinte ich.

Dann besuchte mich Adrian.

Adrian ist ein wahrer Held. Adrian würde beispielsweise ohne zu zögern Heiratspapiere aus einer saudiarabischen Botschaft holen. Erfolgreich, versteht sich. Auch wenn ihm zwei Dutzend Häscher auflauerten. Bei mir hingegen hätte er sich beinahe völlig unerwartet den Heldentod geholt. Er sah sich meinen vermeintlich hundertprozentig glatten, achtfach oder noch öfter gespachtelten Wagenkasten kurz an und meinte dann, er könnte mir die Seitenwände kurzfristig professionell fräsen lassen. In diesem Moment wäre er beinahe gestorben. Dafür hätte ich ganz bestimmt keine zwei Dutzend professionelle Schergen gebraucht. Aber dann überlegte ich mir kurz, dass man sicherlich wusste, dass er bei mir war, und ich hatte kein gutes Alibi. Mittels DNA-Analyse hätten sie vermutlich recht rasch an seinem Hals die großen weißen Spachtelmassepatzen an seinen Würgemalen gefunden. Zu alledem blieb wenig Zeit, um nach Südamerika zu flüchten und sich einer kosmetischen Operation zu unterziehen. Also blieb Adrian am Leben.

Sein Angebot schlug ich natürlich aus. Auch ich bin nämlich ein Held. Einer der letzten wahren Helden der Spachtelmasse. Einer der Allerletzten, die den zahlenmäßig bei weitem überlegenen CNC-Maschinen noch standhaft Widerstand leisten. Einer, der niemals ein minutenschnell gefrästes Seitenteil verbauen würde, wenn er es in wochenlanger Arbeit auch zurechtspachteln könnte.

:fool:


Acrylfarbe empfehle ich allerdings nicht mehr als Spachtelmasse. Mit ihr bin ich schlicht gescheitert.

Als Vorteile kann ich nur die problemlose Verfügbarkeit und die leichte, geruchlose Verarbeitung nennen. Zeit konnte ich mir nicht wirklich sparen – statt schleifen, schleifen, schleifen, schleifen, schleifen, schleifen hieß es bei mir halt spachteln, spachteln, spachteln, kurz nachdenken, ob ich Adrian ermorde, spachteln, spachteln, spachteln usw. In vielen ganz dünnen Schichten.

Die Nachteile überwiegen bei weitem. Acrylfarbe hält nämlich nicht wirklich gut, weil sie den Kunststoff nicht im mindesten anlöst. Und sie bleibt weich und flexibel, sodass man eventuelle Unebenheiten schlecht schleifen kann.
Also habe ich das Acryl-Drama beendet, Revell Plasto samt all seinen bekannten Nachteilen hervorgeholt, das Zeug hat sich stinkend ins Plastik gefressen, ließ sich schwer spachteln und bildete Unebenheiten. Aber es hält. Es trocknet jetzt und nach dem Trocknen ist noch eine Menge zu tun – Fenster sorgfältig nachschneiden und schleifen, schleifen, schleifen. Ein typisches Plasto-Helden-Schicksal eben.

:fool:

------------------
das ist aber jetzt die Untertreibung des Jahres du und kein Ausnahmekönner
Lieber Chris, das ist deinerseits die ÜBERtreibung des Jahres – da gibt’s noch ganz andere – wirkliche - Könner!

@ Wolfgang: Vielen Dank für deinen netten Kommentar!

Liebe Grüße

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