Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).

kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#26

Beitrag von kleiner Wolf » Mo 15. Okt 2018, 06:44

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
So 14. Okt 2018, 23:50
@Roland: Deine Entwürfe kommen meinen Vorstellungen schon recht nahe. So ähnlich schwirrt mir das vor meinem geistigen Auge herum. Ein paar Fragen werfen sich auf: Welche Weiche verwendest du im Entwurf und welchen Radius hat die im Bild vordere Kehre.
Guten Tag Thomas,

auf die Schnelle die Antworten auf deine Fragen.
Geplant wurde mit Peco in den Hauptgleisen mit den schlanken Weichen (Radius 1524) und in den Nebengleisen mit den mittleren Weichen (Radius 914).
Der vordere Kreisbogen von der Brücke bis zu den Weichen hat einen Radius von 1350.
Was deiner Vorgabe 1000 entspricht.
Im verdeckten Bereich dann enger um die Breite einzuhalten aber nicht unter 425.
Hoffe damit deine Fragen beantwortet zu haben.
Wünsche dir eine angenehme Woche.
Gruß Roland


PCvD
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Gedreht, aber aus der Mitte?

#27

Beitrag von PCvD » Mo 15. Okt 2018, 19:39

Hallo Thomas,

Vlt kannst du mit den Weichenverbindungen für deine Vorstellungen bessere Ideen erzielen, wenn das Museum nicht zwischen den zwei Strecken, sondern außenseitig ist? Dann entknoten sich die erforderlichen Fahrbeziehungen.

Für dein nun gedrehtes Beispiel (Bf links) habe ich da folgenden, groben Vorschlag, aus dem untersten deiner Vorschläge in Beitrag #25 entwickelt:

Der Bahnhof hat fünf Hauptgleise, wie bei Dir, aber kein Stumpfgleis!)
Das Empfangsgebäude selbst besitzt keine Haus-Bahnsteigkante am Gleis 1.
Die Gleise 1 und 2 teilen sich zusammen den hinteren Insel-Bahnsteig.
Gleis 1 ist Überholgleis nach links, dort schließt auch der Museumsanschluss an. In Nachbarschaft zum alten EG der kleine Lokschuppen, mit dem Museumsbereich. Ggf. zum EG hin auch noch ein Stumpen...
Gleis 2 ist durchgehendes Hauptgleis nach links von der Hauptstrecke (was bisher dein Stumpfgleis war).

Gleis 3 ist durchgehendes Hauptgleis nach rechts, und teilt sich den vorderen Inselbahnsteig mit Gleis 4, was wiederum das durchgehende Gleis der Güterstrecke nach links ist, aber auch ausnahmsweise Personenzug-Überholungen für die Hauptstrecke erlaubt (Weichenverbindung nach 3 am Bahnsteigende Richtung rechts).
Gleis 5 der Güterstrecke hat keinen Bahnsteig, ist im Vordergrund faktisch Paradestrecke und führt nach rechts. Man könnte auch eine früh liegende Weichenverbindung nach 4 einbauen, vlt würde das interessante Ausfahr-Signalisierungen mit zwei Zwischen-Ausfahrsignalen im Gleis 5 nach rechts begründen (eines vor der Weiche zu Gleis 4, das zeigt Kennlicht, wenn "lang" auf das hintere Ausfahrsignal von Gleis 5 auf die Güterstrecke ausgefahren wird).

Sporadischer Personenverkehr auf der Güterstrecke muss in Richtung nach rechts das Gleis 4 benutzen, was dann Güterzüge der Gegenrichtung solange vor der Einfahrt zum Warten zwingt.

Im Zwickel von Haupt- und Güterstrecke liegt ein Wendegleis für modernen Personenverkehr, angebunden an Gleis 4 bzw auch 3 (und Verbindung nach 2?). Vlt ist da noch ein Logistikgleis, wo DB Netz AG gelegentlich Baumaterial umschlägt. Oder eine kleine Ladestraße, nicht überspannt.
Auch könnte hier im Zwickel ein größeres Stellwerk stehen, wie Typ Geislingen. "Unters Fenster" ist dann die bekannte Rangiervereinbarung für die wendenden Züge, wenn diese vors Stellwerk rangieren.

Gruß,

PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#28

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mo 15. Okt 2018, 21:40

@ Roland: Das hilft mir schon weiter. Ich habe in den Hauptgleisen bisher mit den größten Tillig Weichen geplant (2200mm Radius) insbesondere, wenn man auf den Außenbogen schaut. Abstellgleise sind 1350mm Weichen und im BW sind es noch knapp 900mm.

@PCvD: Der Plan wird damit immer größer. Eigentlich will ich das genaue Gegenteil. Der Bahnhof soll nur S und RB eine Heimat bieten, alles andere rauscht durch. 5 Gleise mit 2 Inselbahnsteigen sind ambitioniert. Ich glaube das bekomme ich nicht glaubwürdig unter. Das Stumpfgleis im Bahnsteig war schon eine schwere Geburt. Ich schaue es mir aber mal an. Mir würde es helfen, wenn du deine Ideen skizzieren könntest. Aus deinen Worten kann ich mir zwar ein Bild machen, aber vielleicht bauen sich da auch Missverständnisse ein.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#29

Beitrag von kleiner Wolf » Di 16. Okt 2018, 20:08

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
Mo 15. Okt 2018, 21:40
@ Roland: Das hilft mir schon weiter. Ich habe in den Hauptgleisen bisher mit den größten Tillig Weichen geplant (2200mm Radius) insbesondere, wenn man auf den Außenbogen schaut. Abstellgleise sind 1350mm Weichen und im BW sind es noch knapp 900mm.
Hallo Thomas,
zuerst ein bisschen Weichenkunde.
Hier die Gegenüberstellung der beiden Anbieter Tillig vs. Peco.
Peco 75, Profilköhe 1,9 mm
Peco 83 Profilhöhe 2,1 mm = Tillig
Eine Fausregel besagt: Weichenabzweigradius = Bogenradius.
Unterschreite ich auch geringfügig bei meiner Planung 1534 vs. 1350.
Denke dies ist vernachlässigbar.

Bild
Schwachstelle bei Tillig meiner Auffassung nach die Anbindung der Zungen an die Stellschwelle, hier brechen öfters mal die Zapfen ab.
Am besten gleich umbauen bevor sie verbaut werden, erspart im Nachhinein viel Ärger.
Umbauberichte findest du im Internet.
Nachteil bei Peco die Gelenkzungen vs. Federzungen Tillig.

So nun noch mal zurück zu meiner Planung, diese basiert auf Peco Code 75.
Um die Weichenstraßen in der Länge zu begrenzen, wurden teilweise auch Bogenweichen verplant.
Die 3D-Bilder zeigen wie harmonisch die Gleisbögen dadurch wirken.
Natürlich ist ein Spalt an den Wagenübergängen vorhanden, damit muss man leben.

So nun die Gegenüberstellung der beiden GP.

Bild

Was mir nicht so richtig klar ist, wie wird der Museumzug bereitgestellt und wie kommt er nach seinen Einsatz zurück ins Museums BW.
Mir fehlen da Umsetzmöglichkeiten bzw. Umfahrmöglichkeiten.
Bei mir sieht dies so aus.

Bild
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#30

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 10. Nov 2018, 20:19

Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin lange nicht dazu gekommen, eure Anregungen in einen Plan zu verwandeln. Nun kann ich mal wieder was zur Debatte stellen.

Bild

Die Straßenbahn bekommt links, hinter der Kulisse, einen kleinen, eigenen Schattenbahnhof.

Grundlegend handelt es sich um einen runderneuerten Bahnhof. Das EG in Hochlage ist noch erhalten, aber funktionslos. Die historische Fußgängerbrücke aus dem EG zu den Bahnsteigen wurde trotz heftiger Proteste abgetragen. Der Zugang zu den Bahnsteigen erfolgt von der Straßenbrücke links.

Das Gleis 1 ist ein Stumpfgleis, dass nur noch vom Museum genutzt wird.

Gleis 2 und 5 sind jeweils Überholgleise, die Gleise 3 und 4 die Durchgangsgleise.

Gleis 5 und 6 dienen hauptsächlich dem Güterverkehr. Das untere Streckengleis rechts führt weiter als separate Strecke. 4 Gleise nach rechts sind leider nicht möglich, da ich sie auf 1,20 m Anlagentiefe nicht kehren kann.

Das rote Gleis wird als Kehrgleis für Nahverkehrszüge genutzt, dies ist ebenso in den orangenen Abstellanlage möglich.

Auf den orangenen Abstellgleisen stehen aber hauptsächlich Museumsfahrzeuge.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#31

Beitrag von kleiner Wolf » So 11. Nov 2018, 00:27

Hallo Thomas,
zu vorgerückter Stunde ein kurzes Feedback.
Gefällt mit was du da zeigst.
Deutlicher Quantensprung zu den vorherigen Versionen.
Gruß Roland


BernhardI
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#32

Beitrag von BernhardI » Mo 12. Nov 2018, 16:22

Hallo Thomas,

sehe ich auch so, ein großer Fortschritt. Halber Vorortbahnhof mit eleganter Bahnhofsausfahrt, dazu das Museum. Somit kannst Du praktisch alle Fahrzeuge der Gegenwart (Züge in beliebiger Länge) und Vergangenheit einsetzen. Das ganze ergibt bestimmt eine tolle Atmosphäre. Das ganze kann als mehrgleisiges Oval unkompliziert aufgebaut werden, wenn der Bahnhof im Einschnitt liegt und die Stadt etwas höher. Hinten unter der Stadt dann der Zugspeicher; für fast alle Reisezüge der Gegenwart genügen Stumpfgleise, weil sie als Triebzüge oder Wendezüge hin- und herfahren können.

Grüße,
Bernhard
Früher waren die Klagen über die verlorene gute alte Zeit viel intelligenter.


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#33

Beitrag von Carcassimo » Mo 12. Nov 2018, 17:11

Ich verfolge diesen Thread schon von Anfang an, da mein Thema ähnlich ist. Das Ergebnis sieht toll aus und gibt mir gute Anregungen für meine Anlage


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#34

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Fr 16. Nov 2018, 13:43

Hallo,

der Plan geht auf PCVD zurück. Danke für den Input. Eigentlich wollte ich keinen Bahnhof, aber ich finde an dem aktuellen Plan gefallen.

@Bernhard: Mehrgleisiges Oval: Wäre schön, wenn es so einfach ist, aber dafür ist die Anlage zu kurz. Die Stadt liegt höher, aber die Gleislängen und die Anzahl der Gleise wäre zu gering, wenn der SBF unter der Stadt läge.

Ich muss also eine Ebene tiefer. Unterirdisch wird die Gleisführung zur Millimetersache. Um die nötigen Durchfahrtshöhen zu erreichen, geht es nicht unter 3,5% Steigung. Selbst damit erreiche ich nur die absolute minimale Durchfahrtshöhe. Es ist knapp, geht aber irgendwie noch auf.

Ich werde mal einen Plan mit Höhenmarken zeigen.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#35

Beitrag von PCvD » Fr 16. Nov 2018, 19:40

Hallo,

Ach ja, stimmt. Schön, nützlich geholfen zu haben!

Ich habe noch den Vorschlag, das rote Wendegleis zwischen die eingleisige Strecke und die Zweigleisige zu setzen. Das müsste von der Länge fast identisch sein.
Die Gleisverbindung rechts vom vorderen Bahnsteig gibt Platz für die Anschlussweiche her. Und du sparst die Kreuzung.
Zudem sähe das meiner Ansicht nach gefälliger aus, wenn der wendende Zug nicht press vorne an der Anlagenkante steht, sondern im Gleisfeld, und von beiden Seiten von Durchfahrten umgeben ist. Vornedran sieht man dann die durchfahrenden Züge schöner.

Auch könnte der Bogen der eingleisigen Strecke dann eleganter liegen. Die Eckverbauung reduzierte sich dann.

Gruß,

PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#36

Beitrag von kleiner Wolf » Fr 16. Nov 2018, 20:50

Hallo Thomas,
heute nun ein ausführlicheres Statement zu deinem GP-Entwurf.
Ich weiß nicht welches Planun gstoll du verwendetst, aber üblich entspricht ein Kästchen 10 cm.
Habe mal die sichtbaren ausgezählt und bin dann genau auf dein Länge von 4,50 mtr. gekommen.
Nun ist mir schleihaft, wie du da noch um die Ecke kommen willst, ohne die Gleislängen zu reduzieren.
So wie du es gezeichnet hast wirst du am Westkopf in Schwulitäten kommen.
Bin mal gespannt wie dies lösen wirst.
Eine Steigung von 3,5% ist nicht schön, aber du wirst keine Züge von 2,5 bis 3 mtr. fahren wollen.
Was ich nich richtig identifizieren konnte sind zwei Weichen [KR, EKW,DKW].
Vielleicht schlaust du mich auf.
Ich habe in meinem letzen Planungsstand keine von den o.g. Weichentypen.
Weil ich angenommen hatte, dass du die moderne Epoche [V, VI] darstellen willst und da hat die Bahn diese rausgeschmissen, wo es möglich war.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#37

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Fr 16. Nov 2018, 22:52

Hallo,

@PCvD: Das war heute Gedankenübertragung. So wie du es geschrieben hattest, habe ich es gerade abgespeichert. Ich habe aber mal noch was anderes ausprobiert. Das Museum ist nach unten gewandert, dafür entstand eine großzügigere Abstellfläche.

Bild

@Roland: Der gezeigte Abschnitt sind 4,40m. Am Westkopf, also links, wird über eine "Blackbox" gewendet. Damit meine ich einen leicht entfernbaren Anlagenteil ohne Ausgestaltung (im Bild gelb). Das bringt mir wertvolle 0,6m.
Maximale Zuglänge sind 2,50m, da habe ich wegen der Steigungen schon Bauchschmerzen.

Richtig, in dem Plan verstecken sich eine EKW (Hauptgleis) und eine DKW (Museum). Sie sind aus der Not heraus in den Plan gekommen, ich würde sie gern vermeiden. Im Original sind sie selten geworden, werden aber vereinzelt noch neu verbaut.

Bild

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#38

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 17. Nov 2018, 08:48

Guten Morgen Thomas,
danke für die Beantwortung meiner Frage, nun wird einiges klarer.
Was deinen letzten Entwurf betrifft, so hast du wieder einen Rückschritt gemacht bezüglich Anbindung des Museum - BW's.
Außerdem fehlt dir eine Umfahrung für die Museumswagen.
Die bereitstellung an der Bahnsteigkante ist gegenüber der vorherigen Version suboptimal.
Durch das Spiegeln wird die ungehinderte Ansicht auf die Bahnsteiggleise eingeschränkt.
Versuch doch einfach die Abstellanlage um ein Gleis zu reduzieren und das Meseums wieder an die ursprüngliche Stelle zu bringen.
Insgesamt möchte ich anmerken, dass du entgengen deinem ursprünglichen Ansatz immer mehr an Größe zugelegt hast.
Bei mir ist es meistens umgekehrt, plane die Maxiversion und dann geht es ans abspecken.
Noch eine Anmerkung zum Untergrund, ich würde von einer Wendel absehen.
Du hast ausreichend Platz um über Rampen in den Untergrund zu kommen und ist der Drops mit den Steigungen auch gelutscht.
Mein Favorit wäre die vorgerige Version in Verbindung mit einer kleinen Abstellanlage, welche auch von der Museumsbahn genutzt werden könnte.
Habe da noch eine Frage, zu den unterschiedlichen Weichen.
Du hast die großen und mittleren Weichen verplant.
Verstehe ich nicht ganz.
In den Hauptgleisen fährst du immer über den geraden Strang.
Welchen Sinn machen da die großen Weichen?
Hatte bereits angemerkt, Kurvenradius sollte auch immer dem Abzweigradius entsprechen.
Schau dir mal diesen Link viewtopic.php?f=24&t=88545&start=50 von Bernd an.
Falls Bernd mitliest und Zeit und Lust hat kann er ja einen Vorschlag unterbreiten, wie dies mit seinem Programm S21 aussehen könnte.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#39

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 17. Nov 2018, 11:45

Hallo Roland,

die letzte Version empfinde ich auch nicht unbedingt als des Rätsels Lösung.

Richtig, entgegen meiner eigentlichen minimalistischen Vorstellung wird es von Entwurf zu Entwurf größer. Letztlich verpacke ich die hier geäußerten Ideen in Pläne, kleine Lösungen waren da bisher nicht dabei.

Vom eigentlichen Plan ist nicht's mehr übrig, außer das Museum.

Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich über jedes Input, aber es ergeben sich auch Widersprüche.

Zu den Weichen: Große Weichen habe ich in den Hauptgleisen für den Gleiswechsel 2/3 und bei der Aufteilung 1/2 und 2/3 verwendet, weil hier das Hauptgleis den Abzweig nimmt und nicht den geraden Strang. Der Rest sind kleine Weichen.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#40

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 17. Nov 2018, 12:14

Hallo Thomas,
danke für die schnelle Rückmeldung.
Zum besseren Verständnis wären Richtungspfeile in den Bahnhofsgleisen hilfreich.
Dann könnte man auch an die Optimierung der Weichenverbindungen gehen.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#41

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 17. Nov 2018, 12:20

Hallo Roland,

ich werde heute mal noch die „große Variante“ liefern. Also Untergrundgleisverlauf, Höhenmarken etc. Grundlage wird für die vorletzte Variante: Bw im Norden, aber Abstellgleis zwischen zwei- und eingleisiger Strecke.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich hier Missverständnisse eingeschlichen haben.

Bezüglich der oft bemängelten Fahrmöglichkeiten im BW:
Eisenbahnmuseum Bayerischer Bahnhof zu Leipzig e.V.
https://goo.gl/maps/BD7Q3UAZrk42

Nach dem radikalen Bahnhofsrückbau in Leipzig-Plagwitz, haben die keine einzige Umfahrmöglichkeit mehr. Nur zwei Stumpfgleise zum Ausziehen. Der ehemals riesige Bahnhof besteht heute noch aus zwei Bahnsteigen und vorgelagert zwei Ausweichgleisen für Güterzüge. Mehr ist auf dem riesigen Gleisvorfeld nicht übrig geblieben.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#42

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 17. Nov 2018, 15:51

Hallo Thomas,
danke für die ergänzenden Information und den Link zum Eisenbahnmuseum.
Sich am Vorbild zu orientieren ist immer gut und kann nachempfinden warum du das Museum BW so geplant hast.
Da es sich um keinen vorbildgetreuen Nachbau handelt kann man das eine oder andere hinzufügen.
Ich halte eine Umfahrungsmöglichkeit für sinnvoll.
Wenn du meine Planung betrachtest findest du auch ein Gleis ohne Umfahrung, dieses dient der stationären Abstelllung von Wagen, welche nicht für den Betriebesdienst vorgesehen sind.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#43

Beitrag von kleiner Wolf » So 18. Nov 2018, 17:56

Hallo Thomas,
habe mal deine und meine Vorstellungen in eine neue Skizze gepackt.
Leider nicht maßstäblich, da mit Paint gezeichnet.

Bild

Die DKW und die EKW sind verschwunden.
Einiges Makel ist eine ABW [ovaler Kringel].

Bild

Optional wurde noch ein Stumpfgleis zw. Gleis 4 und 5 eingefügt.
Damit wird wieder eine DKW erforderlich.
Ich denke, wenns gefällt kannst du das mal mit deinem Planungsprogramm umsetzen.
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#44

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Do 22. Nov 2018, 18:05

Hallo,

nun mal wieder eine Fortsetzung. Die ziellosen Gleise im BW sind die alten Streckengleise, die nicht rückgebaut wurden. Rot sind Abstellgleise im sichtbaren Bereich, orange wieder das Museum. Im Untergrund: blau sind Durchfahrtsgleise, türkis Kehrschleifen, braun die SBF.

Bild

Die sichtbare Ebene mit Richtungspfeilen, auf Ebene +40

Und wir arbeiten uns Ebene für Ebene nach unten:
Bild
Bild
Bild
Bild
Der blau hinterlegte Bereich exitiert bereits und muss in der untersten Ebene untergebracht werden.

Na dann, Feuer frei.

Grüße, Thomas.
Zuletzt geändert von Gelegenheitsbahner am Sa 24. Nov 2018, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.
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#45

Beitrag von kleiner Wolf » Fr 23. Nov 2018, 19:52

Hallo Thomas,
was mir sofort ins Auge sticht ist der Ebenenabstand.
15 cm sind nicht viel.
Mit welcher Steigung hast du geplant?
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#46

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 24. Nov 2018, 08:21

Hallo Roland,

ich habe mich vom eigentlichen Gleiswendel gelöst, wie du siehst. Der hätte in der Steigung ca. 3%, im Gefälle ca. 3,5% gehabt.

Die große Rampe über die gesamte Länge hat eine Steigung von ca. 3% zwischen dem unterem und dem oberen SBF. Von dort geht es mit einer vollem Umrundung der Anlage und einer Steigung unter 2% in die Zwischenebene. Von dort in die sichtbare Ebene sind es wieder ca. 3%, das wird sich an der Stelle nicht ändern lassen, ich muss innerhalb von ca. 3,5m knapp 10 cm überwinden.

Den Abstand der SBF ist also aktuell: SBF0 zu SBF1 15cm, SBF1 hat nach oben knapp 25cm, abgesehen von einzelnen querenden Trassen, da sind es auch nur 15cm. Die nötigen Eingriffstiefen sind allerdings gering.

Was wäre deine Empfehlung?

Die Anlage wird später auf Rollen stehen, ich komme also von allen Seiten heran, von außen stören dann natürlich die Rampen ein wenig. Außerdem kann ich von unten in die Kehren, wo auch die meisten Weichen der SBF lässt liegen.

Grüße, Thomas.
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#47

Beitrag von kleiner Wolf » Sa 24. Nov 2018, 19:43

Hallo Thomas,
je größer der Abstand ist, desto besser das Handling.
Hast du die Möglichkeit zwischen den einzelnen Ebenen noch zu vermitteln.
Die Entscheidung für die Rampen wirst du nicht bereuen.
Deine Triebfahrzeuge werden es dir danken.
Gruß Roland


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#48

Beitrag von Gelegenheitsbahner » So 25. Nov 2018, 00:14

Hallo Roland,

das ist mir klar. Mehr Abstand zwischen den Ebenen ist einfach möglich. Ich kann ja einfach zwei Runden drehen, bevor die nächste SBF-Ebene kommt.

Die Steigung zwischen den Ebenen bleibt teilweise gleich zum Gleiswendel, es fehlt allerdings der starke Widerstand der engen Radien, das sollte den Fahrzeugen wirklich gut tun.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#49

Beitrag von kleiner Wolf » So 25. Nov 2018, 00:36

Hallo Thomas,
wenn du der Meinung bist, dass dir die Ebenenabstände ausreichen dann wollen wir auf dem Thema nicht weiter rumreiten.
Bei WT gibt es in der 3D-Ansicht die Funktion Querschnittmodus, diese zeigt sehr deutlich den Eingreifraum, wie er sich in der Realität darstellt.
Kritisch sind eigentlich nur die unmittelbar übereinander liegenden Trassen.
Deshlab ordne ich diese Versetzt an.
Dadurch gewinnt man mehr Bewegungsfreiheit.
Gruß Roland


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#50

Beitrag von Gelegenheitsbahner » So 25. Nov 2018, 09:02

Hallo Roland,

auch wenn es vielleicht manchmal anders wirkt, ich bin für alle Hinweise dankbar. Wir reiten also auf nichts herum. Es ist meine erste Anlage, von daher fehlt die Praxiserfahrung.

Da im Untergrund alles auf Gewindestangen stehen soll, wäre auch die nachträgliche Erweiterung der Ebenen mit gewissem Aufwand möglich. Entweder durch Erhöhung der Steigung oder durch einfügen einer zweiten rundumlaufenden Rampe.

Ich überlege ob es beim Schattenbahnhof noch eine geschicktere Lösung gibt, die einen flexiblen Einsatz ermöglicht. Ich möchte Gleise nicht auf einzelne Züge zuschneiden.

Andere Frage: Wie kann man im sichtbaren Bereich die Bahnhofsausfahrt ggf. entzerren/optimieren.

Grüße, Thomas.
Planungsthread Anlage 2.0:
Neuer Raum, neuer Plan

Meine begonnene Anlage Version 1.0:
Anlagenbau unter widrigen Bedingungen

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