Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
53
7%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
118
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
255
32%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
39
5%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
224
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
116
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 805


218411
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#251

Beitrag von 218411 » Fr 15. Feb 2019, 21:04

Ralf67 hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 18:18
Hallo Viet,

ist es wieder so weit. Willst Du allen wieder die Bahn erklären :wink: ?
Viet Bui hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 13:24
Aristides hat geschrieben:
Mi 13. Feb 2019, 23:42
(...) lausige Fahrgäste, die Frauen anpöbelten (...)
DB - AG nein, die gescholtene Beamtenbahn Deutsche Bundesbahn war deutlich besser.
Ich frage mich:
Warum hast Du den Frauen nicht geholfen?

Und die Deutsche Bundesbahn hätte heute so ausgesehen wie die SNCF: Einstellung der Eisenbahn in der Fläche, die Bundesbahn war ja bereits dran, durch parallele Busverkehre die Eisenbahn abzuschaffen. Sie stellte Strecken ein, die heute von Tausenden Fahrgästen täglich genutzt werden.

Man sollte Dinge nicht romantisch verklären.

Grüße
Rede nicht von Etwas, daß Du selbst nicht erlebt hast.
Hätte zur Zeit der deutschen Bundesbahn die Politiker so viel Geld in den Nahverkehr gesteckt wie heute, dann wären auch nicht so viele Strecken stillgelegt worden.
Zudem hat sich das öffentliche Denken der Bevölkerung und von den Politikern (sie wollen ja wieder gewählt werden) drastisch gewandelt, da der extrem zunehmende Straßenverkehr dies erforderte.
Ich kann gegenüber Dir behaupten, daß ich den kompletten Wandel und deren Auswirkungen seit der Bundesbahn bis heute im Eisenbahnwesen live erlebt habe.
Deine Art diesen (und auch andere) Faden als Threadersteller zu führen ist mangelhaft. Du steigst nur dort ein, wo Du dich profilieren - und den Oberlehrer spielen kannst. Und meist kommt nur Käse raus :baeh: .
M.M. nach besitzt Du nur Eisenbahnwissen, daß Du gelesen oder das auf der Uni vermittelt wurde. Dein Wissen bezüglich der Praxis, besonders die ganzen Zusammenhänge eines Betriebs, ist erheblich verbesserungsbedürftig.
In diesem Sinne; denke erstmal nach bevor Du was schreibst :fool: .

Gruß Ralf

Guten Abend,
mit Abstand der beste Kommentar den ich hier gelesen habe und völlig berechtigt.
Hier trifft meine schonmal getätigte Aussage voll zu: " Du bekommst über youtube heute schon von jedem 16 jährigem die Welt erklärt und spätestens mit Mitte 20 glauben sie die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben".
Trifft natürlich nicht immer auf jeden zu, aber in diesem Fall schon. :roll:
Gruß Sebastian


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#252

Beitrag von berndm » Sa 16. Feb 2019, 13:10

Sorry, aber ich denke, wir sollten uns mal kurz über den Ton hier in diesem Thread austauschen.
Es ist sicher so, dass ich mit der Meinung einiger hier nicht einhergehe. Und es mag auch sein, dass die Darstellung manches Beitrags von mir auch nicht so ganz als gelungen empfunden wird.

ABER: Ich möchte hier mal klar sagen, dass ich alle hier persönlich achte und jeden Beitrag hier als ernsthaftes Bemühen betrachte. Daher freue ich mich auch, hier die Meinungen aller zu lesen. Dass wir alle nicht die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben, ist eine andere Sache. Aber wenn ich mir ein eigenes Bild schaffen möchte, dann muss ich auch die Gegenmeinung lesen.
Also: Unterschiedliche Meinungen sind für mich OK. Das Angehen von einzelnen Personen ist tabu.

Bitte entschuldigt diese Art von Klugscheißerei, aber irgendwie ging mir der Ton hier in eine ungünstige Richtung.

Viele Grüße -- Bernd

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alex218
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#253

Beitrag von alex218 » So 17. Feb 2019, 03:18

berndm hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 14:26
Naja, wenn man einen Bahnhof mit 16 Gleisen und etlichen Abstellgleisen und sehr gut durchdachten Überwerfungsbauten für eine schnelle Zu- und Abfahrt gegen einen Haltepunkt mit 8 Gleisen und Engstellen bei der Zufahrt eintauscht, wie würde man das wohl am besten nennen?
Moin Bernd,
vielleicht die teuerste U- Bahnhaltestelle in Baden- Württemberg/ Deutschland? :roll: :mrgreen:
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

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Ralf67
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#254

Beitrag von Ralf67 » So 17. Feb 2019, 11:02

Hallo Bernd und alle Anderen,

ich möchte als letzten Beitrag hier im Faden auf den zitierten Beitrag eingehen.

berndm hat geschrieben:
Sa 16. Feb 2019, 13:10
Sorry, aber ich denke, wir sollten uns mal kurz über den Ton hier in diesem Thread austauschen.
Es ist sicher so, dass ich mit der Meinung einiger hier nicht einhergehe. Und es mag auch sein, dass die Darstellung manches Beitrags von mir auch nicht so ganz als gelungen empfunden wird.

ABER: Ich möchte hier mal klar sagen, dass ich alle hier persönlich achte und jeden Beitrag hier als ernsthaftes Bemühen betrachte. Daher freue ich mich auch, hier die Meinungen aller zu lesen. Dass wir alle nicht die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben, ist eine andere Sache. Aber wenn ich mir ein eigenes Bild schaffen möchte, dann muss ich auch die Gegenmeinung lesen.
Also: Unterschiedliche Meinungen sind für mich OK. Das Angehen von einzelnen Personen ist tabu.

Bitte entschuldigt diese Art von Klugscheißerei, aber irgendwie ging mir der Ton hier in eine ungünstige Richtung.

Viele Grüße -- Bernd

Was inzwischen nicht nur hier im Forum, sondern auch in der Gesellschaft völlig abhanden gekommen ist, sind Umgang, Anstand und Werte.
Mich hatte zu meinen beiden Post's veranlaßt, daß es hier im Forum einige wenige Forianer gibt, deren Art und Weise der Kommunikation achtungs - und repektlos ist.
Gerade im Ton und der Art wie die bestimmten Personen ihre Antworten formulieren. Dort ist nicht ein allgemeiner - und freier Meinungsaustausch deren Ziel sondern, daß dort meist eine regelrechte Zurechtweisung der anderen Kollegen erfolgt. Dies geschieht dann durch zitieren (die zudem sehr speziell sind). Dadurch werden diese Antworten auch persönlich, wodurch letztlich viele Kollegen persönlich angegangen werden!

@ berndm:
Mit deinem Beitrag stärkst Du genau diese Gruppe.
Ich habe mich durch deinen Post persönlich angesprochen gefühlt und habe daraufhin meine beiden Post's (die in der Sache selbst richtig waren!) gelöscht. Werde mich in Zukunft aus allen solchen Thread's, die zudem keinen Nährwert haben, raushalten und mich nur noch auf meinen eigenen Faden und einige wenige Anlagen beschränken.

Möchte mich mit einer alten Weissheit verabschieden:
"Der Klügere gibt nach (zieht sich zurück),
nur, wenn der Klügere nachgibt,
dann regieren die Dummen (gestalten).

In diesem Sinne; wünsche Dir berndm und euch allen weiterhin viel Spaß


Gruß und schönen Sonntag
Ralf


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#255

Beitrag von berndm » So 17. Feb 2019, 13:42

alex218 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 03:18
berndm hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 14:26
Naja, wenn man einen Bahnhof mit 16 Gleisen und etlichen Abstellgleisen und sehr gut durchdachten Überwerfungsbauten für eine schnelle Zu- und Abfahrt gegen einen Haltepunkt mit 8 Gleisen und Engstellen bei der Zufahrt eintauscht, wie würde man das wohl am besten nennen?
Moin Bernd,
vielleicht die teuerste U- Bahnhaltestelle in Baden- Württemberg/ Deutschland? :roll: :mrgreen:
Alex, das ist ja richtig positives Denken. Du verbreitest tollen Optimismus.
Denkst Du wirklich, dass da auch mal 'ne U-Bahn halten wird? :fool:


Im Moment wird ja der U-Bahn-Verkehr eher eingeschränkt.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#256

Beitrag von berndm » So 17. Feb 2019, 13:57

Ralf67 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 11:02
...

Was inzwischen nicht nur hier im Forum, sondern auch in der Gesellschaft völlig abhanden gekommen ist, sind Umgang, Anstand und Werte.
Mich hatte zu meinen beiden Post's veranlaßt, daß es hier im Forum einige wenige Forianer gibt, deren Art und Weise der Kommunikation achtungs - und repektlos ist.
Gerade im Ton und der Art wie die bestimmten Personen ihre Antworten formulieren. Dort ist nicht ein allgemeiner - und freier Meinungsaustausch deren Ziel sondern, daß dort meist eine regelrechte Zurechtweisung der anderen Kollegen erfolgt. Dies geschieht dann durch zitieren (die zudem sehr speziell sind). Dadurch werden diese Antworten auch persönlich, wodurch letztlich viele Kollegen persönlich angegangen werden!

@ berndm:
Mit deinem Beitrag stärkst Du genau diese Gruppe.
Ich habe mich durch deinen Post persönlich angesprochen gefühlt und habe daraufhin meine beiden Post's (die in der Sache selbst richtig waren!) gelöscht. Werde mich in Zukunft aus allen solchen Thread's, die zudem keinen Nährwert haben, raushalten und mich nur noch auf meinen eigenen Faden und einige wenige Anlagen beschränken.

Möchte mich mit einer alten Weissheit verabschieden:
"Der Klügere gibt nach (zieht sich zurück),
nur, wenn der Klügere nachgibt,
dann regieren die Dummen (gestalten).

In diesem Sinne; wünsche Dir berndm und euch allen weiterhin viel Spaß


Gruß und schönen Sonntag
Ralf
Ralf, genau Deine Reaktion wollte ich mit meinem Post hier nicht hervorrufen.
Allerdings akzeptiere ich auch Deine Meinung.

Mein Punkt war aber ein KOMPLETT anderer:

Wir können, ja wir sollen (sonst wäre es stinklangweilig und wir würden in einer Gesellschaft leben, in der ich nicht sein möchte), hier nicht gleicher Meinung sein.
Wir können uns klar inhaltlich widersprechen. Wir können mit der Darstellung des Inhalts von anderen nicht einverstanden sein. Und wir können das hier auch klar schreiben.

ABER: Wir sollten uns nicht persönlich angehen.

Wenn hier etwas oberlehrerhaft, klugscheißerisch, ewig gestrig, vergangenheitsverliebt, arrogant, desinteressiert oder was auch immer rüberkommt, dann kann man das ruhig so benennen.
Allerdings ist es für mich nicht in Ordnung, wenn man das persönlich werden lässt. Und da sind Aussagen, dass jemand sich immer oder sehr häufig auf gleiche Art äußert schon recht kritisch. Zum einen ist das in Realität wirklich meist so nicht, sondern betrifft nur die Posts, die man selbst so nicht akzeptiert. Zum anderen grenze ich damit die andere Person aus und das sollte nicht sein.
Natürlich ist es OK wenn ich die Aussage als für mich persönlich mit den Attributen von oben versehe. Und natürlich sollte man so einer Beschreibung auch zustimmen können. Aber ich beziehe mich dann auf den einzelnen Beitrag und niemals auf eine Person.

Und einen sachliche Gegenrede ist immer in Ordnung. Ich muss meine Postion durchaus nicht preisgeben.

Grüße -- Bernd


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#257

Beitrag von schuerfwunde » So 17. Feb 2019, 14:17

Am letzten Tag der Schwarzwaldmodellbahn war ich mit meinem Sohn dort zu Besuch und natürlich sind wir mit der Bahn gefahren.

D.h. Nach Rastatt mit der Straßenbahn, von da in den Regionalexpress und direkt am Ziel aussteigen.
Soweit so gut. Zeitlich auch, Zug war pünktlich da.

Der Preis mit dem Wochenendeticket 1. Klasse war echt ok.

Der Zug selbst aber nicht.

- Überfüllt, selbst in der 1. Klasse
- Schmutzig, staubig und klebrig allerorts /werden die RE´s überhaupt gereinigt????!?
- verkokelte Steckdosen
- die Zustände auf den Bahnhöfen sind ja schon lange mangelhaft ...
- Zugbegleiter der einem Leid tun konnte
( Jemand ohne Fahrschein, ohne Kenntnisse der deutschen Sprache hatte angeblich kein Geld dabei aber mehrere Einkaufstaschen ... naja ich erspare mir das Trauerspiel ... er hat nicht bezahlt und dem Begleiter Schläge angedroht und ist dann bei der nächsten Stelle ausgestiegen ...)

Aber ich war trotzdem zufrieden mit der Reise.
Hätte ich den Originalpreis unter der Woche bezahlen müssen ... wäre das sicherlich das allerletzte mal gewesen.
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#258

Beitrag von alex218 » So 17. Feb 2019, 14:25

berndm hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 13:42
alex218 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 03:18
berndm hat geschrieben:
Fr 15. Feb 2019, 14:26
Naja, wenn man einen Bahnhof mit 16 Gleisen und etlichen Abstellgleisen und sehr gut durchdachten Überwerfungsbauten für eine schnelle Zu- und Abfahrt gegen einen Haltepunkt mit 8 Gleisen und Engstellen bei der Zufahrt eintauscht, wie würde man das wohl am besten nennen?
Moin Bernd,
vielleicht die teuerste U- Bahnhaltestelle in Baden- Württemberg/ Deutschland? :roll: :mrgreen:
Alex, das ist ja richtig positives Denken. Du verbreitest tollen Optimismus.
Denkst Du wirklich, dass da auch mal 'ne U-Bahn halten wird? :fool:


Im Moment wird ja der U-Bahn-Verkehr eher eingeschränkt.
Moin,
bestimmt Bernd. Der ICE ist doch jetzt schon ein U- Bahnzug. Bei den vielen Tunnels auf den Neubaustrecken... :pflaster:

Die Schnellfahrstrecke Köln- Frankfurt/M wird von manchen Anliegern ja schon "längste U- Bahn Deutschlands" genannt. :fool:
...und jetzt komm´n Sie!

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#259

Beitrag von berndm » So 17. Feb 2019, 19:27

alex218 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 14:25
...
Moin,
bestimmt Bernd. Der ICE ist doch jetzt schon ein U- Bahnzug. Bei den vielen Tunnels auf den Neubaustrecken... :pflaster:

Die Schnellfahrstrecke Köln- Frankfurt/M wird von manchen Anliegern ja schon "längste U- Bahn Deutschlands" genannt. :fool:
Oh ja, diese U-Bahn kenne ich :?
Als die frisch eröffnet war, bin ich ein paar mal mitgefahren. Aber weil die Züge immer seltener rechtzeitig angekommen sind, fahre ich nun schon seit längerem lieber mit den IC/ECs die längere Strecke. Man verliert ja in jedem Fall die eine Stunde. Nur ist verbringe ich diese Zeit halt lieber im Zug als auf dem Bahnsteig.

Interessant ist es, wenn man andere vor dem Benutzen dieser U-Bahn warnt. Bisher habe ich immer vor der Fahrt gehört, wie toll es sei, mit dem schnellen Zug zu fahren. Nach der Fahrt -- und alle hatten Verspätung -- war dann nur noch schimpfen und fluchen auf die DB-AG.

Gut, so langsam spricht sich die mangelnde Zuverlässigkeit ja rum.

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alex218
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#260

Beitrag von alex218 » So 17. Feb 2019, 20:40

berndm hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 19:27
alex218 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 14:25
...
Moin,
bestimmt Bernd. Der ICE ist doch jetzt schon ein U- Bahnzug. Bei den vielen Tunnels auf den Neubaustrecken... :pflaster:

Die Schnellfahrstrecke Köln- Frankfurt/M wird von manchen Anliegern ja schon "längste U- Bahn Deutschlands" genannt. :fool:
Oh ja, diese U-Bahn kenne ich :?
Als die frisch eröffnet war, bin ich ein paar mal mitgefahren. Aber weil die Züge immer seltener rechtzeitig angekommen sind, fahre ich nun schon seit längerem lieber mit den IC/ECs die längere Strecke. Man verliert ja in jedem Fall die eine Stunde. Nur ist verbringe ich diese Zeit halt lieber im Zug als auf dem Bahnsteig.

Interessant ist es, wenn man andere vor dem Benutzen dieser U-Bahn warnt. Bisher habe ich immer vor der Fahrt gehört, wie toll es sei, mit dem schnellen Zug zu fahren. Nach der Fahrt -- und alle hatten Verspätung -- war dann nur noch schimpfen und fluchen auf die DB-AG.

Gut, so langsam spricht sich die mangelnde Zuverlässigkeit ja rum.
Moin Bernd,
ich bin nur einmal (2014) mit dieser U- Bahn gefahren. Nur aus reiner Neugierde, um mal zu erfahren wie ICE 3 fahren so ist. :wink:
Wenn ich von Siegen nach Frankfurt will, kann ich "oberirdisch" von hier über Wetzlar- Gießen direkt mit dem RE 99 der HLB fahren. :wink:
...und jetzt komm´n Sie!

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#261

Beitrag von berndm » So 17. Feb 2019, 21:40

alex218 hat geschrieben:
So 17. Feb 2019, 20:40

Moin Bernd,
ich bin nur einmal (2014) mit dieser U- Bahn gefahren. Nur aus reiner Neugierde, um mal zu erfahren wie ICE 3 fahren so ist. :wink:
Wenn ich von Siegen nach Frankfurt will, kann ich "oberirdisch" von hier über Wetzlar- Gießen direkt mit dem RE 99 der HLB fahren. :wink:
HLB, also eigentlich schwingt da ja schon ein Bisschen Sadismus mit gegenüber den Armen, die mit der DB-AG fahren müssen. :lol:
Ich bin vor einigen Jahren mehrmals einen Teil der Strecke mit der DB-AG gefahren. Das war immer ein Zittern um den Anschluss in Frankfurt. Nun bin ich im Dezember mit der HLB gefahren und konnte die Pünktlichkeit echt genießen. Das war ganz ungewohnt.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#262

Beitrag von vinylfan » So 17. Feb 2019, 22:15

sind ja nicht nur Tunnels. :D :D

Der Rest besteht überwiegend aus schönen Lärmschutzwänden. :wink: :wink:

Könnte man wenigstens Landschaft draufmalen. :D

der an der Strecke wohnt. :wink:
Grüße
Klaus
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#263

Beitrag von Analogbahner » Mo 18. Feb 2019, 04:44

Das Draufmalenlassen von einem renommierten Künstlergenie kommt sicher teurer als wenn man die Wände gleich aus Glas gebaut hätte... ;)
Aber stimmt: ich hasse diese Wände auch.

Fehl eigentlich nur, dass Lärmschutzwände zur Rheinseite hin gebaut werden, weil sich Flusskreuzfahrtreisende über den Zuglärm beschwert haben, während sie feuchtfröhlich in den Fluss pieseln...
Gruß
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#264

Beitrag von berndm » Mi 20. Feb 2019, 13:49

Und aktuell beklagt die DB AG die hohen Erstattungskosten für Verspätungen.
Dabei ist das Verfahren, um eine Erstattung zu kommen, bestenfalls als Fahrgast-feindlich zu bezeichnen.
Wenn alle nur so widerwillig Entschädigung für den von ihnen angerichteten Schaden zahlen müssten ...

Anstelle dabei die Geschädigten so miserabel zu behandeln, könnte die DB AG das Problem ja auch anders angehen, könnte ...


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#265

Beitrag von berndm » Sa 23. Feb 2019, 21:16

Aktuell rauscht dann wieder das nächste Thema durch den Blätterwald, das hier schon längst angesprochen wurde: Die schönen neuen Fahrzeuge erweisen sich als Schrott. Der schöne ICE 4, oder IC 2000 wie er mal hieß, und der IC 2 funktionieren nicht. Schön, dass diese Sache einen Weg in die Presse gefunden hat.
Lustig ist die Lösung der Probleme, die DB AG vorschlägt: ein Software-Update. :fool:
Hatten wir das nicht schon mal?
Meine Lösung wäre einfacher: Ab mit dem neuen Schrott zu Bender und Co. und die alten Fahrzeuge erst mal wieder richtig warten und dann nach Art der verschnarchten Behördenbahn neue Fahrzeuge entwickeln. Das dauert dann zwar ein Bisschen, allerdings sind dann auch wieder neue, zuverlässige Fahrzeuge auf den Schienen und keine Totalausfälle.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#266

Beitrag von Erich Müller » Mo 25. Feb 2019, 14:55

Viet Bui hat geschrieben:
Do 14. Feb 2019, 13:24
Aristides hat geschrieben:
Mi 13. Feb 2019, 23:42
(...) lausige Fahrgäste, die Frauen anpöbelten (...)
DB - AG nein, die gescholtene Beamtenbahn Deutsche Bundesbahn war deutlich besser.
Ich frage mich:
Warum hast Du den Frauen nicht geholfen?

Und die Deutsche Bundesbahn hätte heute so ausgesehen wie die SNCF: Einstellung der Eisenbahn in der Fläche, die Bundesbahn war ja bereits dran, durch parallele Busverkehre die Eisenbahn abzuschaffen. Sie stellte Strecken ein, die heute von Tausenden Fahrgästen täglich genutzt werden.

Man sollte Dinge nicht romantisch verklären.

Grüße
Hallo Viet,

à propos romantische Verklärung und Streckeneinstellungen:
Beim Statistischen Bundesamt finde ich folgende Zahlen für den Personenverkehr 2015: Beförderung in Personenkilometer je Einwohner Frankreich 1272, Deutschland 970.
Und dann war da doch noch was mit 44500km Schienennetz 1994, von denen 5400km seither verlorengingen - netto, es sind real noch mehr, weil da und dort ein paar Meter Gleis gelegt wurden. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 64429.html
https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-12/ ... rm-aufgabe
16%... Jeder sechste Kilometer. Nicht gerechnet die vielen verschwundenen Gleisanschlüsse, Überholgleise und Güteranlagen.
Beispiel: Seit die DB AG - nicht die Bundesbahn! - aus dem Bahnhof Wetter/Ruhr eine Haltestelle ohne Überholmöglichkeit gemacht hat, hängen zwischen DO und HA regelmäßig ICE hinter S-Bahnen oder RB. Oder die eigentlich pünktlichen Nahverkehre müssen minutenlang warten, weil der (verspätete) ICE Vorrang hat auf den planmäßigen Nahverkehrszug... Der ICE fährt dann regelmäßig in Witten an der S-Bahn nach Hagen vorbei, wenn die planmäßig schon in Wetter wäre.
Aber man wollte ja ein Paar Weichen einsparen...
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#267

Beitrag von Viet Bui » Di 26. Feb 2019, 05:38

Erich Müller hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 14:55
Beim Statistischen Bundesamt finde ich folgende Zahlen für den Personenverkehr 2015: Beförderung in Personenkilometer je Einwohner Frankreich 1272, Deutschland 970.
Man muss die Zahlen in einen Kontext einordnen, um sie bewerten zu können; nur so viel: Frankreich ist monozentrisch aufgebaut, außerdem hat Frankreich eine geringere Siedlung- und Bevölkerungsdichte, so dass die Wege länger sind.
Eine sehr gute Annahme des HGV-Angebots täuscht nicht über den Rückzug der SNCF aus der Fläche hinweg.
Erich Müller hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 14:55
Und dann war da doch noch was mit 44500km Schienennetz 1994, von denen 5400km seither verlorengingen
Wie viele Streckenkilometer hat die Bundesbahn stillgelegt?
Zumindest in meiner Region hat die Bundesbahn das Streckennetz drastisch reduziert.
Schönbuchbahn: Die Bundesbahn stellte den Personenverkehr 1966 ein. Im September 2019 soll der elektrische Betrieb auf der ausgebauten Schönbuchbahn im 15-Minuten-Takt starten. 2015 fuhren auf den 16 Kilometern 8.200 Fahrgäste mit.

Die Bundesbahn baute das zweite Gleis der Kraichgaubahn ab. Die Bundesbahn hat den Verkehr bereits am Wochenende eingestellt und wollte die gesamte Strecke stilllegen: Zum Glück scheiterte sie am Widerstand der Bevölkerung. Heute verkehren die Züge abschnittsweise im 20-Minuten-Takt, über 27.000 Fahrgäste täglich nutzen die Kraichgaubahn, mehr Züge können nicht eingesetzt werden, weil die Bundesbahn das zweite Gleis abgebaut hat.

Selbst die Schwarzwaldbahn war stillegungsgefährdet... Heute fahren zwischen Offenburg und Konstanz 30.000 Fahrgäste täglich mit.

Die Bundesbahn hat damals auch meine Hausstrecke eingestellt (paralleler Busverkehr und kontinuierliche Ausdünnung des Zugangebots bis zur vollständigen Aufgabe), dank des kommunalen Engagements fahren dort heute Züge im 10-Minuten-Takt.

Grüße
Die Schwarzwaldbahn: Eine andere Umsetzung
Mein Bericht rund um die Schwarzwaldbahn im Vorbild und Modell.

Die Stuttgart-21-Werbelok und ein neuer Steuerwagen:
Viets Umbaufaden.

Mitglied des MEC Dreiländereck Lörrach.

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alex218
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Registriert: So 16. Dez 2012, 14:21
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#268

Beitrag von alex218 » Di 26. Feb 2019, 08:47

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 05:38
Erich Müller hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 14:55
Beim Statistischen Bundesamt finde ich folgende Zahlen für den Personenverkehr 2015: Beförderung in Personenkilometer je Einwohner Frankreich 1272, Deutschland 970.
Man muss die Zahlen in einen Kontext einordnen, um sie bewerten zu können; nur so viel: Frankreich ist monozentrisch aufgebaut, außerdem hat Frankreich eine geringere Siedlung- und Bevölkerungsdichte, so dass die Wege länger sind.
Eine sehr gute Annahme des HGV-Angebots täuscht nicht über den Rückzug der SNCF aus der Fläche hinweg.
Erich Müller hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 14:55
Und dann war da doch noch was mit 44500km Schienennetz 1994, von denen 5400km seither verlorengingen
Wie viele Streckenkilometer hat die Bundesbahn stillgelegt?
Zumindest in meiner Region hat die Bundesbahn das Streckennetz drastisch reduziert.
Schönbuchbahn: Die Bundesbahn stellte den Personenverkehr 1966 ein. Im September 2019 soll der elektrische Betrieb auf der ausgebauten Schönbuchbahn im 15-Minuten-Takt starten. 2015 fuhren auf den 16 Kilometern 8.200 Fahrgäste mit.

Die Bundesbahn baute das zweite Gleis der Kraichgaubahn ab. Die Bundesbahn hat den Verkehr bereits am Wochenende eingestellt und wollte die gesamte Strecke stilllegen: Zum Glück scheiterte sie am Widerstand der Bevölkerung. Heute verkehren die Züge abschnittsweise im 20-Minuten-Takt, über 27.000 Fahrgäste täglich nutzen die Kraichgaubahn, mehr Züge können nicht eingesetzt werden, weil die Bundesbahn das zweite Gleis abgebaut hat.

Selbst die Schwarzwaldbahn war stillegungsgefährdet... Heute fahren zwischen Offenburg und Konstanz 30.000 Fahrgäste täglich mit.

Die Bundesbahn hat damals auch meine Hausstrecke eingestellt (paralleler Busverkehr und kontinuierliche Ausdünnung des Zugangebots bis zur vollständigen Aufgabe), dank des kommunalen Engagements fahren dort heute Züge im 10-Minuten-Takt.

Grüße
Moin,
und wenn du noch X "hochwissenschaftliche" Abhandlungen hier schreibst, stillgelegte Bahnkilometer sind erst mal weg.
Nicht jede Kommune, Landkreis oder wer auch immer in Deutschland, kann es sich leisten, Strecken zu reaktivieren.
Vorallem ist es sch.. egal ob ein Land Mono-, Dezentral oder wie auch immer aufgebaut ist. Da fährt dann nix mehr.
Ende, Aus, Nada, Niente.

Deine ständige Bundesbahnschelte nervt auch nur noch. Deine, von dir ständig so gelobhudelte DBAG, ist da keinen Deut besser!
Beispiel: Die Rothaarbahn Siegen- Bad-Berleburg.
Genau da hat jene DBAG zwischen Erndtebrück und Bad- Berleburg alle Gleise für Ausweichmöglichkeiten herausgerissen.
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

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Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#269

Beitrag von Jandrosch » Di 26. Feb 2019, 11:54

Mahlzeit,
kann mir vielleicht mal einer erklären, worin der Unterschied zwischen DB - also Bundesbahn - und DBAG - hier meine ich die Deutsche Bahn AG und nicht die anderen unter der selben Bezeichnung - besteht ?!

Ausser das es nun eine Aktiengesellschaft ist, ist es immer noch ein bundeseigenes Unternehmen.
Und die Fehleinschätzungen haben zu jeder Zeit stattgefunden, sind also keine Entwicklung der Heutezeit.

Es gab mal einen Film - pünktlich wie die Bundesbahn, sogar im Vergleich mit einem Flughafen. Das war wohl in den 60ern?

Ich habe in meinem beruflichen Dasein nur wenig die Bahn benutzt - nicht nur in der Vorweihnachtszeit hoffnungslos überfüllt und von Nürnberg bis Köln sehr oft gestanden, trotz Sitzplatzreservierung - man kam einfach nicht mehr bis zu seinem Sitzplatz.
Ansonsten hoffnungslos verspätet, sodass ich meine Termine verpasst hatte - und dies mir äußerst peinlich gegenüber meinem Kunden war.
Nein, das ist nicht in einem Jahr geschehen - das war von den 80ern bis nach 2005, da tat sich keiner was.

Also bitte aufhören von guten alten Zeiten oder auch von der glorreichen Gegenwart der Bahn zu schreiben. Man hat viel Bockmist verzapft und tut dies auch heute noch.
Was sich hinsichtlich Ausbau des Streckennetzes bzw. Stillegung ergeben hat, war früher und ist heute nicht anders.
Profit, Profit und nochmals Profit war das Zauberwort - und heute ist es dies auch noch, wobei beim Thema Ausgaben schnell mal auf die bundeseigene Zugehörigkeit zurückgegriffen wird.
Gleiches hat man aber auch im Straßenverkehr gemacht - kein Ausbau obwohl man den Bedarf schon erahnen konnte.

Für mich erklärt sich das Handeln der Politiker eher an der Machterhaltung der Partei und ihrer Person - und wenn diese Personen mal für den Zeitraum von einer Legislaturperiode denken, dann ist dies schon erstaunlich viel - sicherlich aber nicht zum Wohle der Bevölkerung.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#270

Beitrag von Viet Bui » Di 26. Feb 2019, 12:18

alex218 hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 08:47
Deine ständige Bundesbahnschelte nervt auch nur noch. Deine, von dir ständig so gelobhudelte DBAG, ist da keinen Deut besser!
Guten Morgen,

ich „lobhudele“ die DB AG nicht, ich erwähne noch nicht einmal dieses Unternehmen in meinem Beitrag. Aber für den SPNV war die Bundesbahn absolut schädlich.

Die DB AG kann zumindest in Baden-Württemberg keine Strecken mehr stilllegen, weil das Land dies verhindert.

Grüße
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Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#271

Beitrag von Jandrosch » Di 26. Feb 2019, 13:23

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:18


Die DB AG kann zumindest in Baden-Württemberg keine Strecken mehr stilllegen, weil das Land dies verhindert.

Grüße
Na klar, die Grünen werden ja auch nicht ihr eigenes Konzept über Bord kippen. :roll: :roll:

Du erwähnst vielleicht nicht die DB AG - aber meinen tust Du sie schon, oder?!

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#272

Beitrag von alex218 » Di 26. Feb 2019, 13:25

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:18
alex218 hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 08:47
Deine ständige Bundesbahnschelte nervt auch nur noch. Deine, von dir ständig so gelobhudelte DBAG, ist da keinen Deut besser!
Guten Morgen,

ich „lobhudele“ die DB AG nicht, ich erwähne noch nicht einmal dieses Unternehmen in meinem Beitrag. war die Bundesbahn
Grüße

Doch tust du wohl! Wer fährt denn den, von dir so lobgehudelten S- Bahnverkehr in Stuttgart?
Genau, DB Regio ein Teilbereich der DBAG.
Bevor du jetzt wieder einen Vortrag über den Besteller oder was auch immer halten willst, es ist mir vollkommen Wumpe wer der da Besteller ist.
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#273

Beitrag von Viet Bui » Di 26. Feb 2019, 14:02

Jandrosch hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 13:23
Du erwähnst vielleicht nicht die DB AG - aber meinen tust Du sie schon, oder?!
Guten Tag,

nein, das tue ich nicht. Habe ich irgendwo geschrieben, dass die DB AG toll ist? Nein. I
Die Bahnreform ermöglichte erst die Regionalisierung, die ein richtiger Schritt für den SPNV ist.
Heute bemüht sich das Land, stillgelegte Strecken, egal ob von der Bundesbahn oder der DB AG, wieder für den SPNV zu reaktivieren. 1983 stellte die Bundesbahn den Personenverkehr auf der Hermann-Hesse-Bahn ein, 1988 den Güteverkehr. 1995 wurde die Strecke stillgelegt. In Zukunft sollen hier wieder Züge fahren.

Ich bin der Meinung, dass man das Verkehrsmittel Eisenbahn stärken muss.

Grüße
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#274

Beitrag von alex218 » Di 26. Feb 2019, 14:42

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 14:02


Ich bin der Meinung, dass man das Verkehrsmittel Eisenbahn stärken muss.

Grüße
Moin,
fein, wenigstens in diesem Punkt sind wir zwei uns einig.
...und jetzt komm´n Sie!

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#275

Beitrag von berndm » Di 26. Feb 2019, 17:03

Jandrosch hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 11:54
Mahlzeit,
kann mir vielleicht mal einer erklären, worin der Unterschied zwischen DB - also Bundesbahn - und DBAG - hier meine ich die Deutsche Bahn AG und nicht die anderen unter der selben Bezeichnung - besteht ?!

Ausser das es nun eine Aktiengesellschaft ist, ist es immer noch ein bundeseigenes Unternehmen.
Und die Fehleinschätzungen haben zu jeder Zeit stattgefunden, sind also keine Entwicklung der Heutezeit.
...
Die Deutsche Bahn AG ist eigentlich nur eine Fata Morgana für die Bevölkerung. In Wirklichkeit ist das ein unübersichtliches Firmenkonglomerat mit einem vollkommenen Kompetenzwirrwar, OK eher Inkompetenz. Dafür gibt es jede Menge Chefs und zu verteidigende Herrschaftsgebiete.

Eine echte Zusammenarbeit gibt es nur noch ausnahmsweise. Im Standardfall wird der Schwarze Peter einfach weitergeschoben.
Versemmelt beispielsweise die Fahrdienstleitung wie häufig eine pünktliche Zugfahrt, so schiebt die Fahrdienstleitung dem Fehler auf das Zugpersonal oder Lokpersonal. Diese schieben den Fehler dann weiter auf das nicht gewartete Material, Schienenprobleme oder versuchen der Fahrdienstleitung klar zu machen, was ihr Fehler war. Bei letzterem, so wird immer wieder erzählt, wird das Ganze dann unter den Tisch gekehrt.
Allerdings ist es jetzt auch nicht fair, auf die Fahrdienstleitung einzuprügeln. Denn diese sitzt oft hunderte Kilometer weg vom Geschehen und hat nur sehr mangelhafte Kenntnis über die tatsächlichen Verhältnisse. Diese können erst durch Erfahrung gewonnen werden und das ist auf die Entfernung recht schwer. Außerdem lässt man den Fahrdienstleitern gar keine Chance sich in die Verbindungen einzuarbeiten. Sie werden heute für hier und morgen für dort eingesetzt. Da kann man eben keine Erfahrung aufbauen.
Eine Zusammenarbeit gibt es noch am ehesten, wenn man sich aus den Bundesbahnzeiten kennt.

In Summe wird dieses Chaos aber so vom Topmanagement gewünscht. Das ist aber auch wieder verständlich. Denn wenn man in dieser Ebene selbst keine Ahnung von der Materie hat und auch selbst praktisch nie Beförderungsfall ist, dann kann man kompetente Untergebene am allerwenigsten brauchen.

Im Grunde ist die DB-AG ein wunderschönes Beispiel für ein sehr ausgeprägtes, systemisches Missmanagement. Nur dumm, dass unsereins halt damit fahren will und muss. Und dass die Bahn für einen solchen Blödsinn zu schade ist.

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