Open Source Decoder

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
Hp2
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Re: Open Source Decoder

#51

Beitrag von Hp2 »

Hallo!

Eure Begeisterung den besten Decoder der Welt zu entwickeln in Ehren, zunächst einen Funktionsdecoder wäre ein realistisches Etappenziel.

Grüße

Hp2

Muenchner Kindl
Moderator
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Re: Open Source Decoder

#52

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hallo,

bevor hier schon die Aufgaben verteilt werden... lasst uns bitte erstmal die Geschichte an sich verdauen. Wie gesagt rührt sich da vor dem 10. September gar nichts.

Primär sollte erstmal das "wie" geklärt werden, aber auch die Bedenken sollten durchaus nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Zunächst mal gibt es ein neues Unterforum, damit wir die eigentlichen Digitalthemen nicht mehr "stören".
kein Ideentausch auf der freien Plattform.
Gäbe es keinen Ideenaustausch auf freien Plattformen, vor allem auf dieser, zwischen den Herstellern und den Kunden, dann gäbe es einiges nicht, oder nur sehr fehlerhaft!

Ich mache z.B. kein Geheimnis daraus, daß es ein nicht öffentliches Unterforum für Betatest und Support von Tams-Produkten gibt. Darin sind schon so einige Ideen entstanden und gereift, die der Allgemeinheit zugute kommen. Sei es, daß es so manche Lösung überhaupt gibt oder weil der eine oder andere Fehler rechtzeitig behoben wurde.

Und Tams ist nicht der einzige Hersteller, die anderen gehen mich nichts an und darüber habe ich auch nicht zu schreiben.
Ausserdem findet auch sonst ein unbewusster Ideenaustausch auf dieser Plattform statt, oder glaubst Du, Märklin liest hier nicht mit? Auch ESU ist vertreten, ebenso Lenz und viele andere... Du glaubst nicht, wieviele Ideen hier "unfreiwillig" von Dir, von mir, von uns allen in die Produkte mit einfliessen...

Und von wegen Abhängigkeit: Das Forum ist von einer einzigen Person abhängig. Das ist Ralf Stumm, der bezahlt die monatlichen Gebühren für den Server (in DM wäre der Betrag wohl dreistellig), der steht mit seinem Namen für das Forum und er ist von niemanden abhängig... erst Recht nicht von Kersten Tams und dessen Firma.

Was die Wahl des Herstellers angeht: Kersten Tams ist seit Anfang an aktiv im Forum dabei und es ist keine Seltenheit, daß er Leuten wertvolle Hinweise gibt, auch wenn es nicht um seine Produkte geht. Es gibt kaum einen auskunftsfreudigeren und offeneren Hersteller und aufgrund dessen, daß ich schon so manches Projekt an seiner Seite durchgezogen habe, ob als Betatester oder als Entwickler, ich will da keinen anderen Hersteller und erst Recht nicht den billigsten (es reicht, daß ich beruflich stets daran gehalten bin, jedesmal dem Billigsten den Zuschlag zu geben, egal ob der was taugt oder nicht).
Ältere Hasen können sich vielleicht an Henning Voosens MoVe und Decoderprogrammer erinnern. Eine freie Software, entwickelt von Henning unter Beteiligung u.a. von Kersten Tams, der bezüglich seiner und anderer Schnittstellen stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Das war eines der Projekte, die hier initiiert wurden. Achja, technische Fragen zu diesem Projekt an andere Hersteller wurden entweder negativ, gar nicht oder mit rechtlichen Drohungen beantwortet...
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TRAXXer
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Re: Open Source Decoder

#53

Beitrag von TRAXXer »

dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Generell finde ich das Konzept eines Decoders mit Open-Source Software sehr gut.

Ich würde Herrn Tams keine bösen Absichten vorwerfen, gleichwohl sind kritische Einwände sicherlich richtig. Schließlich sind wir nicht in der Position, eine Patentschlacht zu führen wie beispielsweise Apple und Samsung :redzwinker:

Davor, dass andere Decoderhersteller neue Ideen für ihre eigenen Produkte übernehmen, kann man sich wohl nur durch Patente schützen, aber die GPL-Lizenzierung der Open-Source-Software unseres Projektes bedeutet ja auch nur, dass der Hersteller keine Teile des Codes übernehmen darf, sehe ich das richtig?

Ich finde es jedenfalls gut, dass hier eine Basis geschaffen werden könnte, die einem einigermaßen versierten Bastler die Möglichkeit gibt, individuelle Ideen und Träume umzusetzen. Diese Basis bestünde vor allem ja aus der Hardware, an die sonst ja wahrscheinlich nicht zu diesen Konditionen heranzukommen ist (Preis, Kompatibilität).
aftpriv hat geschrieben:dazu für den Sound:
Drehzahl des Modell-Motors elektronisch messen, Polzahl, Getriebeübersetzung und Treibraddurchmesser eingeben => ergibt:
Dies ist zB ein Ansatz, der mir so noch nicht untergekommen ist; Ich wüsste jedenfalls nicht, dass irgendein Decoderhersteller etwas derartiges bis jetzt umgesetzt hat :fool: Hier liegt denke ich das Potential des Open-Source-Prinzips: Jeder wirft seine Brainfarts in die Waagschale, und unkonventionelle Ideen können umgesetzt werden.
Liebe Grüße, Niklas

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Andi
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Re: Open Source Decoder

#54

Beitrag von Andi »

Muenchner Kindl hat geschrieben:... Wie gesagt rührt sich da vor dem 10. September gar nichts...
was hat es denn mit dem 10. Sep. auf sich?
Schöne Grüße
Andreas

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HansK2
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Re: Open Source Decoder

#55

Beitrag von HansK2 »

Hallo zusammen,

eben habe ich in einem Nachbar-Forum Reklame für die lebhafte Diskussion hier gemacht und behauptet es würden weiterhin Mitmacher gesucht.

Näheres siehe hier
http://www.railroad24.de/modelleisenbah ... p?id=13358

Ich finde das Thema Open Source Decoder und die Diskussion hier sehr spannend, theoretisch könnte ich als Software-Entwickler (v.a. data warehouse Projekte), der auch schon einiges in C gemacht hat, mitmachen, aber ich schätze meine verfügbare Zeit realistisch und damit negativ ein und beschränke mich auf die Rolle des sehr interessierten Zuschauers.

Zu den Bedenken bzgl. Open Source Ideenklau Patentstreit etc pp:
Ist eigentlich bekannt, dass in einigen Open Source Projekten gut bezahlte Leute von IBM oder von sonstigen vergleichbaren Firmen sitzen, die in Open Source Projekten mitentwickeln und von ihrer Mutterfirma genau dafür bezahlt werden. Warum? Weil alle, also auch die bezahlende Mutterfirma, einen Nutzen davon haben. IBM hat z.B. Linux als Betriebssystem für alle Computer-Serien egal welcher Lesitungsklasse (ehem. RS6000, ehem AS400, ehem. MVS). Aber es ist immer noch Linux, also immer noch Open Source, obwohl IBM es für seine proprietäre Hardware nutzt und damit Geld verdient.
Und Konflikte oder Patentstreitigkeiten sind bisher keine bekannt geworden. Also: Es klappt.

Gruß aus dem Westerwald
Hans

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Re: Open Source Decoder

#56

Beitrag von HansK2 »

Hallo Andreas,
Du fragst, was es mit dem 10.9. auf sich hat?
Siehe den ersten Beitrag auf der zweiten Seite von Di 28. Aug 2012, 12:13
Dort schreibt Thomas (Muenchner Kindl):
ich habe die Einrichtung entsprechender Unterforen angefragt und wenn diese eingerichtet sind werden wir darin mit der Koordination ect. beginnen. Ich bitte jedoch um Geduld bis nach dem 10.9., bis dahin können sich hier jedoch gerne weitere Interessenten melden.

Gruß aus dem Westerwald
Hans
Zuletzt geändert von HansK2 am Di 28. Aug 2012, 20:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#57

Beitrag von Andi »

Moin Kersten,

die Idee finde ich verlockend und melde hiermit mein Interesse an.

Wie könnte ich meinen Beitrag leisten? Nun ja Erfahrung habe ich in:
- Software-Entwickler/Architekt (allerdings nicht hardware-nah und meistens objektorientiert)
- Configuration-Management in vielen Facetten (Fehlermanagement, Source-Verwaltung, Versionskontrolle, Requirement-Engineering, ...)
- (fachliche) Projektleitung (allerdings weiß ich nicht, ob ich mir das für dieses Projekt antun möchte)


HGH hat in seinem Beitrag einen auch für mich offenen Punkt gut zusammengefaßt. Wohin soll die Reise gehen, sprich wie soll das End-Produkt aussehen?

Ruhr-Sider hat geschrieben:...Was wollen wir mit dem Decoder eigentlich erreichen?

Uns ist ja hoffentlich schon klar, dass wir bereits von jeder Menge guter Lösungen anderer Hersteller nur so umzingelt sind. :D

Wenn wir nun "noch einen neuen Decoder" entwickeln wollen, dann muss der schon in einer "anderen Liga" spielen und Features aufweisen, die der "Rest der Moba-Welt" bereits immer schon vermisst hat, mit vorhanden Steuergeräten ansprechbar sein muss und der den Erstellungs-Aufwand somit rechtfertigt.
Aber diesen Decoder will keiner/kauft uns keiner ab, wenn er nicht zusätzlich alles was es heute schon gibt auch kann. Also müssen wir jede Menge Aufwand treiben, die "aktuellen Decoderwelten" selbst nachzuentwickeln. Darin sehe ich aber eine fast nicht leistbare Aufgabe.

Nur um ein paar mehr Funktionsausgänge, einen fehlenden Functionsdecoder oder eigene programierbare Sounds zu erhalten, ist der ganze Aufwand und das "Tal der Leiden" aus meiner Sicht doch etwas groß und wahrscheinlich auch nicht gerechtfertigt.

Also bevor wir das Projekt angehen, sollten wir uns unbedingt über das End-Produkt und die damit verbunden Aufwände im klaren werden und auch abschätzen, ob wir das alles überhaupt leisten können und wollen. Vor anderen Fragen dann mal ganz abgesehen.

In diesem Sinne ist die Zeit bis zum 10.Sept sicher gut geeignet sich diesen Fragen versuchen zu nähern und eine klare Aussage treffen. Wenn wir das Projekt starten, dann sollte auch klar sein, worauf wir uns da im Detail einlassen - mir ist das jetzt noch nicht total klar.
Schöne Grüße
Andreas

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Andi
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Re: Open Source Decoder

#58

Beitrag von Andi »

Moin Hans,
HansK2 hat geschrieben:Hallo Andreas,
Du fragst, was es mit dem 10.9. auf sich hat?
Siehe den ersten Beitrag auf der zweiten Seite von Di 28. Aug 2012, 12:13
Dort schreibt Thomas (Muenchner Kindl):
ich habe die Einrichtung entsprechender Unterforen angefragt und wenn diese eingerichtet sind werden wir darin mit der Koordination ect. beginnen. Ich bitte jedoch um Geduld bis nach dem 10.9., bis dahin können sich hier jedoch gerne weitere Interessenten melden.

Gruß aus dem Westerwald
Hans
ich frage, weil Thomas nur schreibt wir sollen Geduld haben, jedoch nicht warum. Ich bin nun mal ein ungeduldiger und neugieriger Mensch. :mrgreen:
Schöne Grüße
Andreas

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Muenchner Kindl
Moderator
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AW: Open Source Decoder

#59

Beitrag von Muenchner Kindl »

Andi hat geschrieben: ich frage, weil Thomas nur schreibt wir sollen Geduld haben, jedoch nicht warum. Ich bin nun mal ein ungeduldiger und neugieriger Mensch. :mrgreen:
Muss man für alles einen Grund angeben? Wenn ja: weil der Joghurt keine Gräten hat ;-) .
Hp2
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#60

Beitrag von Hp2 »

HansK2 hat geschrieben:...
Und Konflikte oder Patentstreitigkeiten sind bisher keine bekannt geworden. ...
Hallo!

Das stimmt nicht, Linux hatte auch schon Probleme. Wenn ich mich dunkel richtig erinnere, wurde behauptet, daß fremder Code 1:1 übernommen wurde.

Solche Vorwürfe können kommen, ob berechtigt oder nicht, man muß sich ihrer mit Kosten
erwehren. Hat man die Mittel dazu nicht, kann so ein Projekt auch mit unberechtigten Vorwürfen torpediert werden.

Grüße


Hp2
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Stummilein
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Re: Open Source Decoder

#61

Beitrag von Stummilein »

Hallo,

ich habe Eure Ideen und auch die Hinweise von Speedy200 zur Kenntnis genommen und möchte dazu folgendes beitragen.
Grundsätzlich finde ich die Idee, dass sich MoBa-Freunde zusammentun, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, sehr gut.
Auch finde ich es nicht ok, wenn jemand unser Forum dazu missbraucht, Geschäfte zu machen.
Und die Betonung liegt auf "missbraucht"!

Ich finde es gut, dass Speedy200 Euch klar gemacht hat, was passieren könnte und ich denke, dass Ihr nun wisst, welche
Richtung das Projekt nehmen könnte.

Aber nun sollte es auch gut sein und jeder Projektteilnehmer sollte für sich entscheiden, ob er sich engagiert oder nicht.

Ich entwickle und pflege auch WebSites für nette Leute, sei es für Märklin-Händler, Gastwirte aus meinem Urlaubsort oder für Hersteller von
Toilettenpapier mit Goldprägung. Natürlich verdienen diese Leute Geld und haben einen wirtschaftlichen Vorteil durch diese WebSite,
aber trotzdem mache ich es kostenlos! Warum, weil ich einfach Spaß daran habe und es nicht immer nur um Geld geht.

Also, zieht Euer Projekt durch und wenn jemand anschließend dadurch reicht wird, gönne ich es ihm und er kann mir ja mal in einem Biergarten
bei schönem Wetter ein Bierchen spendieren. :wink:

@Thomas, auch in Euro ist es dreistellig. :wink:

@all
und wenn wir tot sind, ist es zu spät, unsere Ideen auszuprobieren.
Beste Grüße Ralf
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Dreispur
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Re: Open Source Decoder

#62

Beitrag von Dreispur »

Hallo !

Bis jetzt habe ich das bis verfügbare Digitale verwendet.
Da wurde angefragt ob per W-Lan ohne Drahtverbindung Gesteuert werden Kann .

Meine Frage Stellvertretend für analoge Anlagen . Ein Funktionsdecoder bzw. Centrale die nur bei Tastendruck Gewisse milisec Digiinfo sendet um irgendwelche Funktionen zu schalten.
Denn so stelle ich mir vor ist es für den Motor keine Gefahr . Auch würde die normale Fahrspannung reichen , da ja die Motorregelung nicht betroffen ist. . Sollte nicht beim ersten Tastendruck erkannt werden aus irgenwelcher Kontaktunterbrechung na dann ein zweiter Druck aufs Kastel.
Passiert ja oft genug bei herkömmlichen Eingabegeräte auch genug oft.

Natürlich ist eine Überwachung im Sinne PC - gesteuerte Anlage nicht vorhanden.

Jetzt werden manche denken zurück in die Zukunft , doch ist sicher ein hoher Anteil an analog MoBahner die das nützen würden.

Wenn es schon etwas in der Richtung gibt habe ich es sicher auf Grund am Markt , über drüber Digital Angebote übersehen . bzw mit dieser Entwicklung mitgeschwommen.
mfG Anton
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015
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Andi
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Re: AW: Open Source Decoder

#63

Beitrag von Andi »

Muenchner Kindl hat geschrieben:..Muss man für alles einen Grund angeben? Wenn ja: weil der Joghurt keine Gräten hat ;-) .
müssen muß hier keiner. Aber ich sag mal so, wenn man Termine festlegt, die für alle Projektbeteiligten gelten, halte ich etwas Hintergrundinfo nicht für verkehrt.
Schöne Grüße
Andreas

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rainerwahnsinn
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#64

Beitrag von rainerwahnsinn »

Noch mal Hallo :)

Bzgl. Herstellerunabhängigkeit sollte an die vielen guten Lösungen gedacht werden, die letzendlich leider nicht angenommen wurden, weil eben kein namhafter Hersteller dahinterstand. :cry:

Mal ehrlich: wer investiert ein paar hundert Euro in eine Lösung, wenn Weiterentwicklung, Pflege und Support eher fraglich bleiben?
Warum sollte dies für etwaige Interessenten an dieser Lösung hier auf einmal anders sein? Weil Open-Source-Ware?

Dies zeigt m.E. das wir bei unseren Kaufentscheidungen selbstverständlich die zugrundeliegende Herstellerkompetenz mit ins Kalkül einbeziehen.
Daher: kann es denn überhaupt was werden, ohne zugleich auch unternehmerischen, ja kommerziellen Erfolg für unsere Hersteller?

OS bedeutet in diesem Zusammenhang einfach nur, dass ein Hersteller bereitwillig auf alleinige Gestaltungshoheit verzichtet, und sich für die Mitgestaltung seiner Produkte öffnet. Und darin liegen Chancen für alle, die man so gemeinsam wahrnehmen und nutzen kann. :P

Bzgl. des zu schaffenden Dekoders möchte ich nochmal betonen, insbesondere die Kompetenz von Tams für preisgünstige Lösungen und Konnektivität im Blick zu behalten. Denn dies prädestiniert geradezu einen Dekoder(zusatz) für drahtlose Steuerung/Rückmeldungen. Brauchen wir wirklich weitere Dekoder, die je Lok weitere 20€ und mehr abfordern und weiterhin von der Zuleitung über das Schienensystem abhängig sind? :baeh:

Viele Grüße
Rainer...

Muenchner Kindl
Moderator
Beiträge: 10214
Registriert: Di 26. Apr 2005, 21:26

Re: Open Source Decoder

#65

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hallo,

zunächst steht mal eine Idee im Raum und soweit ich weis ist es das erste Projekt dieser Art. Nach meinem Verständnis probiert ein Hersteller einfach mal, aus seinem stillen Kämmerlein herauszukommen und die Leute das machen zu lassen was sie tatsächlich wollen.

Abhängig davon, ob und wie die Idee allgemein und überhaupt angenommen wird erwarte ich genauere Spezifikationen, die vielleicht auch Thema einer eigenen Diskussion sein können. Hier greife ich durchaus Speedys Bedenken auf, diese sollten dann, wenn Kersten seine konkreten Vorstellungen veröffentlicht, berücksichtigt werden.

Das Forum dient letztendlich nur als Plattform, eine Abhängigkeit ergibt sich nicht, eher umgekehrt. Eher sind Hersteller wie Tams vom Forum abhängig als das Forum von Tams.

Es ist auch zu bedenken, was passiert wenn das Projekt im Sand verläuft. "Wir" haben dann vielleicht viel Zeit für nichts investiert, Kersten dazu vielleicht noch Material und Dienstleistungen. Kerstens Verlust dürfte im Fall des Scheiterns höher sein als der unsere und wenn das doch ein Erfolg wird soll das Risiko auch bitte belohnt werden, wenn an den günstigen OS-Decodern was beim Hersteller hängenbleibt.

Zum Thema "im Sand verlaufen" kann ich aus vielerlei Erfahrung behaupten, daß viele, die jetzt mit großem Hallo dabei sein wollen, gar nicht mehr dabei sein werden. Wie gesagt, ist Erfahrung... meistens verbleibt bei solchen Sachen entweder ein kleiner harter Kern oder eben gar nichts mehr über.
Deshalb meine nochmalige Bitte: Wenn dieses Projekt initiiert wird und wenn dann noch Interesse besteht, bitte denkt daran, daß das für alle Beteiligten viel Zeit kosten wird. Es nutzt nichts, wenn der Programmierer die beste Lastregelung aller Zeiten programmiert und der Tester vier Wochen keine Zeit zum Testen hat...

Meine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise:

Je nachdem wie sich diese Diskussion entwicklelt sollte Tams entweder die Sache wieder beerdigen oder ein neues Thema starten, in dem es um die Ausführung des Projekts selbst geht. Nicht um die Verteilung der Aufgaben, eher um rechtliche Dinge usw. Was wird genau unter die GPL gestellt, wem gehören welche Rechte usw. Wenn das ausdiskutiert geklärt und sämtliche Bedenken ausgeräumt sind, dann sollte das in Form eines angepinnten Beitrags in Stein gemeisselt werden und erst dann kann es meiner Meinung nach losgehen.

- was wollen wir?
- was können wir?
- was machen wir?

Vielleicht ist das Ganze eine Totgeburt, vielleicht wird daraus aber doch der beste Decoder aller Zeiten zum erschwinglichen Preis... wenn wir das nicht probieren werden wir das nie erfahren ;)

Nachtrag: Dieses Forum ist öffentlich. Wenn hier andere Hersteller mitlesen und sich beteiligen wollen... warum nicht? Gerade von den Digitaltechnikanbietern hat jeder Hersteller einen Account in diesem Forum und damit die Möglichkeit, in diesem Thread zu antworten.
bahnix
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#66

Beitrag von bahnix »

Grüß Gott,

den allgemeinen Aufruhr verstehe ich nicht wirklich. Allenfalls die Unreife, sich etwas unter einem OpenSource-Modell vorstellen zu können, kann ich als Erklärung verstehen.
Kersten nimmt für die Entwicklung eines noch zu konzipierenden Digital-Dekoders das unternehmerische Risiko auf sich. Je nach dem, was unter die Lizenzbedingungen fällt, kann jedermann den Dekoder entweder selbst im stillen Kämmerlein aus Hühnerfutter zusammenlöten, oder bei Kersten beziehen. Ob als Bausatz oder Fertigmodul ist auch nicht in Stein gemeißelt.
Der Dekoder soll und wird stärker an den Kundenwunsch entwickelt werden können, als dies von anderen Herstellern praktiziert wird. Bei diesem Projekt ist jeder, der willens ist, herzlich eingeladen mitzumachen. Wer es nicht möchte, weil er Kersten die Vergütung des unternehmerischen Risikos nicht gönnt oder gar ganz allgemein Kersten nicht über den Weg traut, der soll es eben lassen.

Als Nicht-Programmierer und als Nicht-Informatiker kann ich weder Software noch Hardware entwickeln helfen. Aber als gemeiner Anwender kann und möchte ich meine Wünsche äußern. Und falls ich es mir finanziell erlauben kann, bin ich auch bereit, Prototypen zu testen und darüber zu berichten.

Kersten, in diesem Sinne bin ich auch dabei.

Gruß
Sven
GeP
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#67

Beitrag von GeP »

Hallo Enthusiasten, Realisten und Skeptiker,

OpenSource ist eine feine Sache - die Essenz aus guten Ideen, fundierter Arbeit und Anwendernähe.
Sei es meine Telefonanlage, mein Router, meine Digitalkamera oder mein Fernseher, ich achte darauf dass OS-Lösungen dafür zu haben sind. Ein schönes Beispiel ist sicher die gute alte DBox, die zeigt was hier mit höchster Qualität möglich ist.
Die Idee die Decoder-Firmware als OS zu schreiben hat mich veranlasst mich hier anzumelden.
Auch bei einigen anderen OS-Projekten (z.B. ReactOS) bin ich mit Spaß dabei.
Ärgerlich finde ich es immer wieder wenn Hersteller versuchen zu verhindern dass man OS für ihre Produkte verwenden kann. Ich denke das ist anachronistisch und unterstütze solche Hersteller wenn möglich nicht.

Die Diskussion ob nun komerzielles Interesse dahinter steht oder nicht scheint mir müßig. Nach der GPL ist das eigentlich auch nicht möglich.
Selbst wenn es so wäre - wäre es überhaupt relevant?
Warum sollte das Forum seine Unabhängigkiet verlieren? Es ist so lange unabhängig wie die Finanzierung es ist.

"Wer heilt hat Recht!"
Dem Kranken der von seinen Leiden befreit wird ist es letztendlich egal wie das abläuft.
Da könne der Homöopath Zuckerkügelchen geben, der Esoteriker ein Amulett basteln oder der Mediziner Medikamente reichen. Wie das Ziel erreicht wird ist nicht wichtig. Wichtig ist was dabei herauskommt.
Das Beispielt hinkt natürlich, schon da man nicht weiß wie die Genesung verlaufen wäre hätte man überhaupt nichts unternommen.
Da haben wir einen Vorteil: Wir wissen was passiert wenn wir nichts unternehmen.
Es spielt keine Rolle welche Beweggründe dahinter stecken, entscheidend ist was dabei herauskommt.

Hier haben in kurzer Zeit viele ihre Unterstützung zugesagt.
Kommt irgend jemanden die Frage in den Sinn welche Motivation der einzelne dazu hat?
Der eine findet das Projekt interessant, der andere möchte Erfahrungen sammeln, der dritte will sich profilieren und zeigen was er alles kann und der vierte hat das Bedürfnis seinen Mitmenschen zu helfen.
Wichtig ist der Beitrag den jeder leistet, nicht seine Beweggründe dafür.

An anderer Stelle im Thread wird erwähnt dass Kersten Tams schon bei vielen Gelegenheiten wertvolle Hilfe geleistet hat. Hat jemals jemand der diese Hilfe empfangen hat danach gefragt warum er das getan hat? Wäre das wirklich wichtig - oder steht das Ergebnis im Vordergrund?

Vielleicht hat Kersten einfach nur die Zeichen der Zeit erkannt.
Wir sollten unnötige Diskussionen vermeiden oder zumindest verschieben und uns dem Kern der Sache widmen.

Allen hier viel Erfolg und die Erfüllung ihrer MoBa-Wünsche,
viele Grüße
Gerd
bahnix
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#68

Beitrag von bahnix »

So sehe ich es auch.
Andererseits kann ich Kersten verstehen, wenn er das ganze wieder erdet.
Er bietet eine für meine Begriffe gute Sache an und bekommt als Dank dafür nur auf die Fresse. Typisch Deutsch.

Gruß
Sven

aftpriv
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Re: Open Source Decoder

#69

Beitrag von aftpriv »

Hi Forianer

ein weiterer Vorteil eines "open Source"-Decoders wäre sicher die offene Definition einer Programmierschnittstelle, nicht für CV-Programmierung, die ist ja schon gegeben mit POM, sondern um neue Software und Sounds usw aufzuspielen.

Diese Schnittstelle könnte sehr einfach gehalten werden da nicht zeitkritisch.

Derzeitige Programmer werden herstellerspezifisch benötigt - es ist also mit erheblichen Zusatzkosten zu rechnen, wenn man mal eine andere Decodermarke verwenden möchte.

Gruß

Alf
Pickel-Bahner seit 1958 / K-Gleis + ZIMO-Decoder (MX633P22/MX645P22)
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Mobahner
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Re: Open Source Decoder

#70

Beitrag von Mobahner »

Guten Morgen,

meine Bedenken von gestern hat niemand ausgeräumt, wahrscheinlich lag ich richtig, wahrscheinlich lag ich falsch, wahrscheinlich ist es aber auch nur in der Flut der Beiträge untergegangen. Naja was soll's. Das Projekt 'von Grund auf etwas komplett neues' können wir ja dann nach erfolgreicher Umsetzung des Opensource-Dekoders machen... :mrgreen:
Prinzipiell würde ich den Dekoder modular aufbauen (wurde schon etwas mit der Motorendstufe angesprochen), sodass Erweiterungen der Hardwarearchitektur ohne größere Anpassungen möglich sind (weitere Ausgänge bspw.)

3 Punkte, die ich mir für einen Opensourcedekoder vorstellen kann:

* Drehzahlsensor:
  • Für den Sound wurde es schon angesprochen: Der Dekoder müsste mindestens einen Eingang für einen Drehzahlsensor haben (auch als Funktionsdekoder, hier aber nur für den Sound). Ich würde diesen aber primär für die Motorregelung nutzen (und an diese den Sound koppeln) - sprich eine aktive Schlupfregelung. Entweder man kombiniert das mit einer im Dekoder gespeicherten Beschleunigungskurve oder sieht einen weiteren Eingang im Dekoder für ein optisches Bauteil vor, welches bspw. an den Schwellen die tatsächliche Ist-Geschwindigkeit erkennt. Aus der Geschwindigkeit und der Motordrehzahl mit der Getriebübersetzung lässt sich so der Schlupf relativ leicht erkennen. Quasi wie beim Vorbild: Wenn die Räder durchdrehen (der Makroschlupf ist zu groß), dann bricht die Zugkraft ein. Tun sie das nicht, ist die maximal mögliche nutzbare Zugkraft möglich.
    Die Modularität ermöglicht hier auch weitere Drehzahleingänge (1...X). :wink:
* Servoansteuerung:
  • Um weitere Funktionsmodelle zu schaffen oder auch gänzlich neue Wege gehen zu können, muss die Ansteuerung von Servos ermöglicht werden. Die Grundvariante als Funktionsdekoder für Waggonbeleuchtung benötigt sicherlich keinen Servoausgang, aber die Hardwarearchitektur müsste diese vorsehen. Wie bei Punkt1 kann also die Anzahl durch die Modularität leicht erhöht werden (0...X).
*Dekoder-Kommunikation:
  • Hier sehe ich Potential für Doppeltraktionen (DT). Derzeit ist es doch durch die Lastregelung so, dass die Dekoder einer DT sich gegenseitig behindern, da sie die Regelung des anderen als Störgröße der eigene Motorregelung auffassen und entsprechend (falsch) dagegen regeln. Das lässt sich zwar etwas dadurch mildern, dass die Fahrzeuge ähnliche Geschwindigkeitskurven haben, aber sind wir mal ehrlich - das ist doch nur ein Gepfusche. Sinnvoller wäre es, wenn die Dekoder einer DT untereinander kommunizieren könnten.
    Beispiel: Der Dekoder des Führungsfahrzeuges einer Mehrfachtraktion bekommt von der Zentrale die Adressen der Dekoder der weiteren im Zugverband vorhandenen Triebfahrzeuge. Bei Geschwindigkeitserhöhung übermittelt der erste Dekoder den anderen die Änderungsparameter und diese stellen daraufhin brav ihre Parameter ein und regeln nicht, wie es derzeit manchmal der Fall ist, dagegen.
    Gerade im Anbetracht von mehrteiligen Fahrzeugen mit mehreren Motoren oder oben genannter Schlupfregelung wäre dies sicherlich von Vorteil.
    Die Kommunikation könnte entweder wieder über die Schienen, über elektrische Kupplungen, Infrarotsender (an den Tfz-Frontseiten, in den Puffern, Lichtimpulse der Beleuchtung usw.) oder über Funk geschehen. :wink:
Jungmodellbahner
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#71

Beitrag von Jungmodellbahner »

Hallo,

Nur mal so eine IDEE (Ich weiß nicht ob sie Umsetztbar ist): Man könnte einen USB aufsatz entwickeln, in den man dann den Decoder reinsteckt und dann alles am PC bearbeiten. Also sozusagen ein USB-Stick, in den man den Decoder einsetzten kann

Gruß Jungmodellbahner

P.S. könntet ihr vielleicht neben dem abgeriegelten entwicklerforum, ein offenes Forum machen , wo ihr über den Baufortschrittberichtet
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Georg F. Spantlew
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Re: Open Source Decoder

#72

Beitrag von Georg F. Spantlew »

Jungmodellbahner hat geschrieben: P.S. könntet ihr vielleicht neben dem abgeriegelten entwicklerforum, ein offenes Forum machen , wo ihr über den Baufortschrittberichtet
dann guck doch mal, wo du dich befindest... ;-) :roll: :roll:
Jungmodellbahner
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Re: Open Source Decoder

#73

Beitrag von Jungmodellbahner »

Aber noch ist das Entwicklerforum ja noch nicht online, Ich will ja das das Forum hier erhalten bleibt, wenn idies so ist.

Gruß Jungmodellbahner

Muenchner Kindl
Moderator
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Re: Open Source Decoder

#74

Beitrag von Muenchner Kindl »

Jungmodellbahner hat geschrieben:Aber noch ist das Entwicklerforum ja noch nicht online, Ich will ja das das Forum hier erhalten bleibt, wenn idies so ist.

Gruß Jungmodellbahner
Dieses Unterforum dient dazu, daß sich Interessenten und aktive Teilnehmer austauschen können. Es ist öffentlich zugänglich und sofern das Projekt gedeiht bleibt es auch erhalten ;)

Muenchner Kindl
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Re: Open Source Decoder

#75

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hi,

was wäre, wenn ein Hersteller einen Decoder ohne Software als Basis weitestgehend zum Selbstkostenpreis + "Obulus" preiswert anbietet und dessen Dokumentation veröffentlicht.
Man könnte diesen Rohling kaufen und entweder für sich oder im Team programmieren. Man kann entweder seinen Eigenbedarf decken oder seine Lösungen veröffentlichen.

Was meint Ihr dazu?
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