Open Source Decoder

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
Rolandi103
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Re: Open Source Decoder

#101

Beitrag von Rolandi103 »

Hallo zusammen,

auch ich könnte mir gut vorstellen, am Projekt mitzuarbeiten.
Interesse hätte ich am Bereich Test und ggf. Dokumentation/Anleitung.
Im Bereich Softwareprogrammierung mit C würde mein Sohn gerne mitarbeiten.

Sollte es ein Lokdecoder werden, sollten Top-Fahreigenschaften selbstverständlich sein.

Außerdem sollte der Decoder sich vom Allerlei abheben, Ideen dazu gab es ja schon, z.B. eine Abkehr von der inzwischen kaum noch überschaubaren händischen CV-Bearbeitung.
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michl080
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Re: Open Source Decoder

#102

Beitrag von michl080 »

Rolandi103 hat geschrieben:Außerdem sollte der Decoder sich vom Allerlei abheben, Ideen dazu gab es ja schon, z.B. eine Abkehr von der inzwischen kaum noch überschaubaren händischen CV-Bearbeitung.
Hallo Roland und die anderen, die noch mitlesen.

Ich bin der Meinung, dass die unbequeme CV-Programmierung eigentlich ein ganz anderes Projekt wäre. Dass ein Decoder über die CV-Werte programmiert wird, ist standard. Auch "unser neuer" Decoder muss das unbedingt können.
Wenn aber jemand der Meinung ist, dass die Programmierung intuitiver sein müsste, dann ist das doch wohl eher ein PC-Programm, das zwischen Mensch und CV-Programmierung vermittelt. Man kann sich viele nette Gimmicks ausdenken, wie Parameter intuitiv eingestellt werden könnten, aber das hat alles gar nix mit einem Decoder zu tun.

just my two Cents...


Michael
Leuchtdiode
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Re: Open Source Decoder

#103

Beitrag von Leuchtdiode »

Hallo,

da es schon sehr viele Lokdecoder gibt, wäre es vielleicht besser, einen Schaltdecoder zu entwickeln, mit dem man Beleuchtungen schalten und Effekte programmieren kann.
Wenn jeder Ausgang nur 500 mAh haben würde wäre der Decoder bestimmt günstiger als ein Schaltdecoder mit 4 A pro Ausgang?
at90s
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Re: Open Source Decoder

#104

Beitrag von at90s »

Leuchtdiode hat geschrieben:Hallo,

da es schon sehr viele Lokdecoder gibt, wäre es vielleicht besser, einen Schaltdecoder zu entwickeln, mit dem man Beleuchtungen schalten und Effekte programmieren kann.
Wenn jeder Ausgang nur 500 mAh haben würde wäre der Decoder bestimmt günstiger als ein Schaltdecoder mit 4 A pro Ausgang?
Gibt es doch schon:http://www.fichtelbahn.de/lightcontrol.html

Gruß Willi

Stefan Krauss
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Re: Open Source Decoder

#105

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo, Kersten und alle interessierten Forumsleser,

das klingt nach einem sehr interessanten Projekt und hat mich bewogen, mich doch mal bei Stummi anzumelden. Auch wenn meine Zeit, wie bei vielen anderen hier sicher auch, eher knapp bemessen ist, könnte ich mir eine Mitarbeit bei HW und SW vorstellen.

Warum einen Open-Source-Dekoder? Dafür spricht tatsächlich nicht so arg viel, wenn es nicht gerade jemand furchtbar langweilig ist :roll: Der Markt bietet durchaus eine große Auswahl brauchbarer Produkte, der Aufwand ist rießig und die Hersteller haben langjährige Erfahrung. Da muss man erstmal hinkommen. Für das Projekt spricht aber: Es ist technologisch reizvoll und man erhält eine Plattform, auf der man auch mal etwas Ausgefallenes aufsetzen kann (also einen Spezialdekoder generieren).

Das Lizenzmodell kann m.M. nur Open Source (GPL) für HW und SW lauten. Heißt: Die SW, das HW-Design (Schaltpläne, Layouts) sowie alle Dokumente (von Spec. über Design-Doku, Test-Unterlagen bis zur Benutzer-Anleitung) sind im Quellformat frei zugänglich, können beliebig verwendet (auch kommerziell) und beliebig weiterentwickelt werden. Nur muss das Ergebnis ebenfalls wieder unter der GPL veröffentlicht werden. Das ist vielfach erprobt, ist eine klare Ansage und vermeidet letztlich Streit. Jedem Mitstreiter muss klar sein, dass er sein Know-how und Arbeitsergebnis hier verschenkt. Neben Kersten Tams können natürlich auch andere Dekoder-Hersteller den Open-Source-Dekoder anbieten, ggf. in veränderter (HW/SW) Form - nur muss beides eben offen gelegt werden. Dass Hersteller, auch Tams, Ideen aufgreifen und in die eigenen, proprietären Produkte integrieren könnten, ist nicht zu verhindern. Und vielleicht auch nicht schlimm, wir möchten ja, dass diese umgesetzt werden.

Die Entwicklung selbst sollte im Übrigen genauso offen ablaufen, Interessierte also durchaus Zugang zu Zwischenergebnissen und Diskussionen haben. Damit lockt man auch weitere Mitstreiter an - und die werden wir brauchen.

Die HW-Plattform muss von einem echten Hersteller kommen, das kann man nicht so leicht von Hand löten. Die Vorschläge von Kersten sind super, so klappt das. Auf dem G34+ anzufangen, finde ich auch gut.

Bin gespannt ...

Viele Grüße
Stefan

Edit hat noch einen Absatz zur Entwicklung eingefügt.
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Peter Müller
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Re: Open Source Decoder

#106

Beitrag von Peter Müller »

Stefan Krauss hat geschrieben:Dass Hersteller, auch Tams, Ideen aufgreifen und in die eigenen, proprietären Produkte integrieren könnten, ist nicht zu verhindern. Und vielleicht auch nicht schlimm, wir möchten ja, dass diese umgesetzt werden.
Eine mögliche Art von Standardisierung. Außerdem: Kopieren ist eine Form von Lob und Anerkennung.
Grüße, Peter
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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#107

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Ich verabschiede mich von dem Projekt wieder, bevor es angefangen hat. Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Lokdecoder gibt es genug in der absoluten Spitzenklasse mit allen erdenklichen Möglichkeiten.

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle allen Beteiligten viel Erfolg bei diesem Projekt wünschen!
Grüsse Thomas,

Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.
Mobahner
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Re: Open Source Decoder

#108

Beitrag von Mobahner »

Oambegga Bockerl hat geschrieben:[...] Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. [...]
Hallo,

nenne mir bitte einen Lokdekoder, der mindestens einen Eingang hat, diesen auch auswerten und gleichzeitig noch mindestens einen Servo ansteuern kann!?


Grüße
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#109

Beitrag von Andi »

Moin,
Mobahner hat geschrieben:
Oambegga Bockerl hat geschrieben:[...] Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. [...]
Hallo,

nenne mir bitte einen Lokdekoder, der mindestens einen Eingang hat, diesen auch auswerten und gleichzeitig noch mindestens einen Servo ansteuern kann!?


Grüße
ich gehe mit der Einschätzung von Thomas konform. Ein Lokdecoder wird es schwer haben einen größeren Kundenkreis zum Kauf zu bewegen, denn:
- Der Trend geht eindeutig zum Sounddecoder.
- Lokdecoder mit speziellen Features sprechen nur eine absolute Randgruppe an.
- Trotz "Open-Source" wird der Decoder am Ende kaum günstiger hergehen, als ein Decoder von einen der etablierten Hersteller.
- ...
Schöne Grüße
Andreas

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SAH
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Re: Open Source Decoder

#110

Beitrag von SAH »

Guten Abend Andreas,
Andi hat geschrieben:- Lokdecoder mit speziellen Features sprechen nur eine absolute Randgruppe an.
das hängt ganz von den (gewünschten) Eigenschaften ab. Es gibt einige Möglichkeiten, die die etablierten Dekoder gar nicht bieten, denn die Ressourcen der Hersteller sind sehr begrenzt um das alles auszuprobieren.
Bei einem OS-Dekoder ist man nicht von einer Geschäftspolitik abhängig (was das bedeutet, dürfte wohl allgemein bekannt sein!?).

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#111

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Andi hat geschrieben:Moin,
Mobahner hat geschrieben:
Oambegga Bockerl hat geschrieben:[...] Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. [...]
Hallo,

nenne mir bitte einen Lokdekoder, der mindestens einen Eingang hat, diesen auch auswerten und gleichzeitig noch mindestens einen Servo ansteuern kann!?


Grüße
ich gehe mit der Einschätzung von Thomas konform. Ein Lokdecoder wird es schwer haben einen größeren Kundenkreis zum Kauf zu bewegen, denn:
- Der Trend geht eindeutig zum Sounddecoder.
- Lokdecoder mit speziellen Features sprechen nur eine absolute Randgruppe an.
- Trotz "Open-Source" wird der Decoder am Ende kaum günstiger hergehen, als ein Decoder von einen der etablierten Hersteller.
- ...
Hallo nochmal,

trotz anfänglicher Euphorie (auch meinerseits!), glaube ich mittlerweile schon fast an eine Totgeburt. Damit möchte ich aber niemandem der Beteiligten das Projekt madig machen, sondern nur meine ganz persönliche Meinung kundtun. Sollte es nix werden, so hoffe ich doch dass die einschlägigen Hersteller die Chance beim Schopf packen und die hier hervorgebrachten Ideen umsetzen. Mitlesen tun sie ja.......;-)
Grüsse Thomas,

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cargo
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Re: Open Source Decoder

#112

Beitrag von cargo »

SAH hat geschrieben:Bei einem OS-Dekoder ist man nicht von einer Geschäftspolitik abhängig (was das bedeutet, dürfte wohl allgemein bekannt sein!?)
Die Auswahl an Decodern ist ja inzwischen so gigantisch, da kann man sich doch die passende Geschäftspolitik heraus suchen, oder? :wink:

Gruß
Torsten
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michl080
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Re: Open Source Decoder

#113

Beitrag von michl080 »

Oambegga Bockerl hat geschrieben:Ich verabschiede mich von dem Projekt wieder, bevor es angefangen hat. Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Lokdecoder gibt es genug in der absoluten Spitzenklasse mit allen erdenklichen Möglichkeiten.
Ich stimme Dir absolut zu. Auch ich bin der Meinung, dass man mit einem weiteren Lokdecoder das Rad neu erfindet. Ich überlege mir im Moment auch, ob ich gleich wieder aussteigen soll.

Deine Idee eines Waggon-Decoders finde ich super. Ich finde, wir sollten das Lok-Decoder-Projekt vielleicht eine Weile beobachten und uns dann mal über eine Absplitterung unterhalten...

Michael

SAH
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Re: Open Source Decoder

#114

Beitrag von SAH »

Guten Abend Torsten,
cargo hat geschrieben:
SAH hat geschrieben:Bei einem OS-Dekoder ist man nicht von einer Geschäftspolitik abhängig (was das bedeutet, dürfte wohl allgemein bekannt sein!?)
Die Auswahl an Decodern ist ja inzwischen so gigantisch, da kann man sich doch die passende Geschäftspolitik heraus suchen, oder? :wink:
das ist ein Trugschluß!
Gegenfrage: was macht man bei gewünschten Eigenschaften, die sich in gegenseitig ausschließenden Geschäftspolitiken befinden?
Beispiel: Kompatibilität vs. PWM-analogtauglichkeit (ESU vs. Zimo)

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
Stephan-Alexander Heyn
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cargo
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Re: Open Source Decoder

#115

Beitrag von cargo »

Hallo Stephan-Alexander,
SAH hat geschrieben: Gegenfrage: was macht man bei gewünschten Eigenschaften, die sich in gegenseitig ausschließenden Geschäftspolitiken befinden?
Beispiel: Kompatibilität vs. PWM-analogtauglichkeit (ESU vs. Zimo)
Da kann aber kein Hersteller was für, denn die Grube gräbt sich der Kunde selber.
Ich persönlich hab mich da frühzeitig für eine Richtung entschieden, um mich nicht nach zig Punkten orientieren zu müssen.
(somit fällt z.B.bei meinen paar H0-AC-Modellen einfach AC-Analogbetrieb und mfx weg, weil in es in "meinem" System nicht vorhanden ist. Wollte ich das jetzt auch noch berücksichtigen, wird die oben erwähnte Grube natürlich tiefer)

Gruß
Torsten

SAH
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Re: Open Source Decoder

#116

Beitrag von SAH »

Guten Abend Torsten,
cargo hat geschrieben: Gegenfrage: was macht man bei gewünschten Eigenschaften, die sich in gegenseitig ausschließenden Geschäftspolitiken befinden?
Beispiel: Kompatibilität vs. PWM-analogtauglichkeit (ESU vs. Zimo)
Da kann aber kein Hersteller was für, denn die Grube gräbt sich der Kunde selber.
Ich persönlich hab mich da frühzeitig für eine Richtung entschieden, um mich nicht nach zig Punkten orientieren zu müssen.
(somit fällt z.B.bei meinen paar H0-AC-Modellen einfach AC-Analogbetrieb und mfx weg, weil in es in "meinem" System nicht vorhanden ist. Wollte ich das jetzt auch noch berücksichtigen, wird die oben erwähnte Grube natürlich tiefer)
[/quote]

in einem Punkt hast Du recht: jeder muß dies für sich entscheiden. Aus diesem Grund sollte man zur Konzeption des Dekoders nicht diese Entscheidung vorwegnehmen. Denn jede Bedingung die irgendwen/irgendwas ausgrenzt mindert den Wert des Gesamtkonzepts.

Warum sollte man also wie am obigen Beispiel PWM analog weglassen, wenn man selbst es nicht mag, will, kennt, usw....?
Im Rahmen einer CV kann man all die Systeme aktivieren/deaktivieren, die man will/braucht. Das ist allemal besser, als von vorherein irgendwas, was wirklich funktioniert wegzulassen. Denn die Frage nach dem Warum kommt garantiert früher oder später.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Muenchner Kindl
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Re: Open Source Decoder

#117

Beitrag von Muenchner Kindl »

Hallo,
Ich verabschiede mich von dem Projekt wieder, bevor es angefangen hat. Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Lokdecoder gibt es genug in der absoluten Spitzenklasse mit allen erdenklichen Möglichkeiten.
Das gleiche gilt auch für Sounddecoder. Hier gibt es den Platzhirsch in Ulm und ein paar andere, die teilweise für besseren und teilweise schlechteren Sound sorgen. Was sollte da von einer OpenSource-Truppe kommen? Den Monstersound mit Bose-Qualitäten würden auch wir nicht liefern und so wäre eben nur ein weiterer Sounddecoder entstanden, so wie jetzt ein weiterer Lokdecoder entstehen soll.
Letzterer hat jedoch den Vorteil, ein erreichbares Ziel zu sein. Einen Sounddecoder, der ESU, Tran usw. Paroli bieten soll... ich bezweifle, daß das jemals was geworden wäre. Allerdings bietet sich ja, dank SUSI, dennoch die Möglichkeit, einen Sounddecoder bzw. eine Erweiterung dazu zu entwickleln. Ich habe am Freitag so ein SUSI-Modul eingebaut und bin begeistert... das hat nichts mit Tröte zu tun!
Ausserdem spricht ja wohl nichts gegen eine Weiterentwicklung. Wenn wir dann "unseren" Lokdecoder haben, warum nicht auf dessen Basis einen Sounddecoder entwickeln? Der Weg ist doch keine Einbahnstrasse.

Lasst uns doch erstmal erreichbare Ziele abstecken und erreichen... und wenn wir dann den besten Lokdecoder haben tut das der Motivation für den besten Sounddecoder sicher keinen Abbruch ;)
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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#118

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Muenchner Kindl hat geschrieben:Hallo,
Ich verabschiede mich von dem Projekt wieder, bevor es angefangen hat. Das Ding geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Lokdecoder gibt es genug in der absoluten Spitzenklasse mit allen erdenklichen Möglichkeiten.
Das gleiche gilt auch für Sounddecoder. Hier gibt es den Platzhirsch in Ulm und ein paar andere, die teilweise für besseren und teilweise schlechteren Sound sorgen. Was sollte da von einer OpenSource-Truppe kommen? Den Monstersound mit Bose-Qualitäten würden auch wir nicht liefern und so wäre eben nur ein weiterer Sounddecoder entstanden, so wie jetzt ein weiterer Lokdecoder entstehen soll.
Letzterer hat jedoch den Vorteil, ein erreichbares Ziel zu sein. Einen Sounddecoder, der ESU, Tran usw. Paroli bieten soll... ich bezweifle, daß das jemals was geworden wäre. Allerdings bietet sich ja, dank SUSI, dennoch die Möglichkeit, einen Sounddecoder bzw. eine Erweiterung dazu zu entwickleln. Ich habe am Freitag so ein SUSI-Modul eingebaut und bin begeistert... das hat nichts mit Tröte zu tun!
Ausserdem spricht ja wohl nichts gegen eine Weiterentwicklung. Wenn wir dann "unseren" Lokdecoder haben, warum nicht auf dessen Basis einen Sounddecoder entwickeln? Der Weg ist doch keine Einbahnstrasse.

Lasst uns doch erstmal erreichbare Ziele abstecken und erreichen... und wenn wir dann den besten Lokdecoder haben tut das der Motivation für den besten Sounddecoder sicher keinen Abbruch ;)
Hallo Thomas,

wie schon gesagt möchte ich das Projekt keinem hier madig machen.

Ausserdem war meine Idee ein Sound- und Funktionsdecoder für Wagen. Loks mit Sound sind immer beliebter, warum nicht noch den Rest des Zuges vorbildgerecht beschallen?!? SUSI ist in meinen Augen eine Notlösung. Braucht insg. zu viel Bauraum.

Was das Klangvolumen betrifft kann man in H0 sehr wohl vieles besser machen, man muss nur vernünftige Resonanzkörper und hochwertige Lautsprecher dafür verwenden.
Grüsse Thomas,

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Andi
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Re: Open Source Decoder

#119

Beitrag von Andi »

Moin Thomas,
Muenchner Kindl hat geschrieben:Das gleiche gilt auch für Sounddecoder. Hier gibt es den Platzhirsch in Ulm und ein paar andere, die teilweise für besseren und teilweise schlechteren Sound sorgen. Was sollte da von einer OpenSource-Truppe kommen?
Ich sehe den Mehrwert nicht im Decoder selbst (wir werden hier weder die beste Hardware noch die beste Firmware aller Zeiten aus dem Boden stampfen), sondern in dem was drumherum noch entstehen kann, können Anreize für den Decoder geschaffen werden.

- Ich denke an eine Open-Source-Software (für den PC) mit der sich komplette Sound-Projekte erstellen lassen.
- Die Sound-Projekte sind ihrerseits wieder Open-Source, so daß eine frei verfügbare Sammlung von Soundprojekten entstehen kann.
- Im Unterschied zu ESU & Co würden auch die einzelnen "Soundschnipsel" frei verfügbar sein, so daß jeder diese beim Zusammenstellen seines Soundprojektes verwenden kann.

Man sollte den Spielwert des oben genannten nicht unterschätzen. Einfache Bedienung der Software vorrausgesetzt, kann ich mir gut vorstellen, daß das Erstellen bzw. Optimieren bestehender Soundprojekte richtig Spaß machen kann.
Schöne Grüße
Andreas

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rainerwahnsinn
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Re: Open Source Decoder

#120

Beitrag von rainerwahnsinn »

Guten Tag!

Bevor noch weitere Mitstreiter/Interessenten ins Wanken geraten, möchte ich mal aufzeigen,
welche spannenden Herausforderungen und Anforderungen daraus resultieren können, einen Open Source Dekoder (egal welcher Art) zu bauen. :baeh:

Zuerst: OS kann nicht bedeuten, mittels offenem Quellcode darzulegen, wie man geschützte bzw. probritäre Protokolle emulieren, umgehen bzw. aushebeln kann (Hacking). Was Recht ist soll ja auch Recht bleiben. :redzwinker: Ich sage dies jetzt aber nicht um (hier ja unnötigerweise) zu mahnen, sondern um auf die Anforderungen für das Produktdesign näher einzugehen, die allein aus der OS Entscheidung schon resultieren.

Unter OS kann daher nur der Quellcode bzw. der dokumentierte Befehlssatz fallen, den man einfach kennen muss, um überhaupt eine Software (für die Dekoderhardware) entwickeln zu können (nachfolgend Firmware genannt).

Man vergleiche hierzu die vielen technischen Herstellerlösungen, wo Entwickler(gemeinden) eine (Ersatz)Firmware entwickeln, mit lang ersehnten Funktionen und mit viel Zuspruch durch die Fans! Was aber sehr schwierig ist, weil man oft erst mit viel Raffinesse und Geduld rausfinden muss, wie sich die Hardware überhaupt programmieren lässt. :roll:

Aber da bewegt sich was. Und da kann man mit machen! :mad:

Ob man den Quellcode der entwickelten Firmware selbst widerum offen legen möchte (oder nicht) ? Wen juckts ? Denn wer für die Programmierung zugehöriger Clientsoftware (=Software für Modellbahner) noch nicht mal dokumentierte Funktionsbibliotheken (Bineries wie Dll's) bereitstellt, wird sich wohl nicht wundern brauchen, wenn auch keiner Anwendersoftware dazu entwickelt. Das muss er dann wohl auch selbst leisten...

Es heisst also nicht, das Firmware selbst Open Source sein muss! Oder wollen wir geschützte bzw. probritäre Protokolle da ausschliessen? Keinesfalls, denke ich.

Hieraus resultieren folgende Pflichten / Lasten: :zahnlos:

- für den Dekoder ist eine "eigene" Firmware herstellbar (bei schaffbarem Aufwand und Anspruch)
- der Dekoder ist mit Firmware beladbar / upgradbar (egal ob mit quelloffener Firmware, oder nicht)
- Modelbahner können die von Ihm bevorzugte Firmware selbst auf den Dekoder aufspielen (oder lassen z.B. durch Vereine / Modelbahnshops)

Ich freue mich jedesmal, wenn ein Firmware-Update neue Funktionen oder Fehlerbereinigungen bringt, und ich meine geliebten Geräte erstmal weiterbehalten kann. Ein Dekoder mit dem das auch möglich ist, würde ich allen anderen gegenüber ganz klar vorziehen.

Die ableitbaren Aufgaben daraus: 8)

- eine vereinfachte Programmierumgebung für die Entwicklung der Dekoderfirmware bereitstellen (siehe am Beispiel Arduino / Railuino)
- Funktionsbibliotheken für die Firmwareentwicklung entwickeln (offener Quellcode wie z.B. Includes für C++ usw.)
- einen Update-Mechanismus zu entwickeln (per PC bzw. über Update-Box an Schiene bzw. über Funk)
- eine erste Firmware für quelloffene Protokolle (DCC, etc.) entwickeln
- Funktionsbibliotheken für die Entwicklung von Modelbahnsoftware entwickeln (offener Quellcode wie z.B. Includes für C++ usw.)
- etc.

Also wenn das mal keine spannende und vielversprechende Sache ist...! :P

Viele Grüße
Rainer...W
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#121

Beitrag von Andi »

Moin Rainer,
rainerwahnsinn hat geschrieben:...Bevor noch weitere Mitstreiter/Interessenten ins Wanken geraten, möchte ich mal aufzeigen, welche spannenden Herausforderungen und Anforderungen daraus resultieren können, einen Open Source Dekoder (egal welcher Art) zu bauen. :baeh:
das klingt fast so, als ob ich meine Bedenken nicht verständlich formuliert habe, ich möchte auch keinen die Mitarbeit madig machen. Im Gegenteil die Herausforderungen in diesem Projekt, da gehe ich mit dir konform, sind nicht abhängig davon, ob ein Sound- Lok-, oder Funktions-Decoder entwickelt wird.

Ich habe die Befürchtung, das ein Lokdecoder (außer den Freaks hier im Forum) kaum Käufer finden wird und ohne Akteptanz am Markt wird sich das Ding am Ende totlaufen.
Meiner Meinung nach ist der OSD als Lokdecoder preislich nicht konkurrenzfähig. Viele der Wünsche hier (viele Ausgänge, auswertbare Eingänge, Pufferung, hochstromfähig, hochvolt-belastbar, ...) schlagen sich auch in Hardware nieder.

Das sich die potentiellen Käufer das Ding selbst zusammenlöten, kann wohl ausgeschlossen werden. Die Hardware muß von einem Hersteller angeboten werden und da hört der Open-Source-Gedanke auch schon wieder auf. Der Hersteller kann den Decoder nicht verschenken, sondern muß ihn zu einem Preis verkaufen, an dem er verdient. Dabei muß er zu den Herstellungskosten auch noch seinen administrativen Aufwand (Buchhaltung, Versand, ...) sowie Garantieleistungen einpreisen. Den Decoder für lau wird es auch als OSD nicht geben.

Kostenfrei ist nur die Software/Firmware. Und genau hier könnte ein Sounddecoder punkten. Erstens ist der Softwareanteil im Decoder größer, und den muß ein kommerziellen Anbieter mit eingepreisen. Zweitens muß für jede Lok(type) ein Soundprojekt erstellt werden, das der kommerzielle Anbieter durch den Verkauf wieder hereinholen muß. Beim OSD sind sowohl die Decoder-Firmware als auch die Soundprojekte kostenfrei. Das Potenzial einen marktfähigen Preis zu bieten, ist somit größer.

Und wie ich schon im letzten Beitrag geschrieben habe, könnte - ein Open-Source-Soundprogrammer vorrausgesetzt - jeder, und nicht nur die Kollegen, die am Projekt aktiv teilnehmen, Soundprojekte erstellen, die wieder von jederman genutzt werden können (sowohl zum Aufspielen auf den OSD, als auch als Basis für eigene Anpassungen).
Schöne Grüße
Andreas

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RSH-Rainer
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Re: Open Source Decoder

#122

Beitrag von RSH-Rainer »

Muenchner Kindl hat geschrieben:Hallo,
...
Ausserdem spricht ja wohl nichts gegen eine Weiterentwicklung. Wenn wir dann "unseren" Lokdecoder haben, warum nicht auf dessen Basis einen Sounddecoder entwickeln? Der Weg ist doch keine Einbahnstrasse.

Lasst uns doch erstmal erreichbare Ziele abstecken und erreichen... und wenn wir dann den besten Lokdecoder haben tut das der Motivation für den besten Sounddecoder sicher keinen Abbruch ;)
Du hast Recht, Step by Step!
Wichtig, ist das jetzt erstmal genug Speicher und Rechenpower sowie die entsprechenden Schnittstellen (I²C, SUSI bzw Zugbussystem auf dem auch ein Telegrammverkehr zwischen den einzelnen Modulen stattfinden kann) auf der Grundhardware vorhanden sind.

Weitere Zukunftsvisionen (vielleicht auch nuir Träume) können sein:
- eigene Soundmodule ohne Intelligenz (fest hinterlegter Pfiff der einfach über einen digitalen Ausgang ausgelöst wird)
- komplexe Soundausgaben
- Leistungteile für Großspuren
- eigene Platinen für Stirnbeleuchtung, die einfach über I²C angesteuert werden
- Platinen für Zwischenwagen bei Triebzügen (Beleuchtung, Türöffner, usw.)
- WLAN-Schnittstelle
- Micro-SD-Karte für Sound, Update, Diagnose
- usw.

Zuerst muß aber mal ein Grundstock von Decoder unter die Leute gebracht werden damit solche Sachen von einer entsprechend breiten Masse mitgetragen werden!
Es reicht halt nicht aus, wenn 10 Mann (sorry, gerne natürich auch Frauen) gerade mal 100 Dekoder benötigen und hierfür bei der Hardwareproduktion Einrichtkosten von 2500Euro anfallen.

Gruß Rainer
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Peter Müller
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Re: Open Source Decoder

#123

Beitrag von Peter Müller »

Andi hat geschrieben:Ich habe die Befürchtung, das ein Lokdecoder (außer den Freaks hier im Forum) kaum Käufer finden wird und ohne Akteptanz am Markt wird sich das Ding am Ende totlaufen.
Einen "Volksdecoder" hatte ich mir vorgestellt: robust, einfach, kann in jeder Umgebung eingesetzt werden. Halt für diejenigen, die nicht am Projekt teilnehmen. Dafür bräuchte die Teilnehmer Sendungsbewusstsein.

Jetzt wird es wahrscheinlich ein Decoder, der genau denjenigen gefällt, die auch am Projekt teilnehmen. Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Verstehen kann ich das gut. Nutzen tut es mir nicht, und allen anderen Otto-Normal-Modelleisenbahnern auch nicht.
Grüße, Peter
rainerwahnsinn
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#124

Beitrag von rainerwahnsinn »

Andi hat geschrieben: ...das klingt fast so, als ob ich meine Bedenken nicht verständlich formuliert habe....
Hi Andreas,
nee keine Sorge, du hast deinen Standpunkt schon klar dargelegt...., ich hätte dich sonst schon direkt zitiert. :P

Deine Bedenken sind durchaus nachvollziehbar und gehören natürlich mit in die Diskussion. Ich meine aber, dass wir diesbezüglich mit der Kompetenz von Kersten Tams eben auch für Produkt und Markt gut aufgestellt sind.

Viele Projekte scheitern leider immer noch an einer zu einseitigen Fixierung rein auf die technischen Aspekte und Superfeatures. Da kann man also gar nicht oft genug warnen... :redzwinker:

Viele Grüße
Rainer...W
Samy1981
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#125

Beitrag von Samy1981 »

Peter Müller hat geschrieben:
Andi hat geschrieben:Ich habe die Befürchtung, das ein Lokdecoder (außer den Freaks hier im Forum) kaum Käufer finden wird und ohne Akteptanz am Markt wird sich das Ding am Ende totlaufen.
Einen "Volksdecoder" hatte ich mir vorgestellt: robust, einfach, kann in jeder Umgebung eingesetzt werden. Halt für diejenigen, die nicht am Projekt teilnehmen. Dafür bräuchte die Teilnehmer Sendungsbewusstsein.

Jetzt wird es wahrscheinlich ein Decoder, der genau denjenigen gefällt, die auch am Projekt teilnehmen. Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Verstehen kann ich das gut. Nutzen tut es mir nicht, und allen anderen Otto-Normal-Modelleisenbahnern auch nicht.
Wenn ich mir die Beiträge, Entscheidungen usw. hier durchlese sehe ich ähnliche Probleme.

Meine Frage wäre an die Beteiligten: Was ist das Ziel?

1.Mal zu schauen ob man so ein Projekt bewältigen kann mit brauchbarem Ergebnis?

oder

2.Einen guten, konkurenzfähigen Decoder zu entwickeln?

Ersteres ist sicher Möglich, zu zweiterem Bedarf es meiner Meinung nach einfach mehr als einen "Decoderklon" bereits zickfach erhältlicher Decoder zu erstellen.....

Und wenn ich mir die Featureliste so anschaue wird es genau ein Decoderklon.....es sollen alle Protokolle unterstützt werden, alle Motorarten, Unmengen hochlastiger Funktionsausgänge mit allemmöglichen schaltbarem Geblinke usw......das findet man doch für knapp 25-35€ zu Hauf am Markt......

Warum soll das jemand kaufen?Weil er gerne Rückmeldung an die OpenSourcler gibt? :D
Oder weil der Decoder nochmehr Funktionsausgänge hat die kaum jemand braucht?
Oder noch eine Blinkschaltung mehr die sowieso die meisten über die CVs nicht richtig einstellen können?
Wenn so ein Decoder nicht 10€ kostet, sehe ich dazu keine Veranlassung.....

Ich würde auch eher mal Richtung "Volksdecoder" gehen, einfach und Robust, sozusagen unkaputbar und günstig. Wo auch ein Digitaleinsteiger ohne großen Einsatz mal riskieren kann ein Decoder zu verblasen.....
Man könnte hier die Basisdecoder der einzelnen Hersteller unter die Lupe nehmen und schauen was sich da verbessern lässt.......

Das würde das ganze Projekt auch erstmal vereinfachen, besser als direkt in die Königsklasse einzusteigen mit zick Spezialfeatures.....
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