Open Source Decoder

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.

RSH-Rainer
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Re: Open Source Decoder

#126

Beitrag von RSH-Rainer »

Samy1981 hat geschrieben:...
Ich würde auch eher mal Richtung "Volksdecoder" gehen, einfach und Robust, sozusagen unkaputbar und günstig. Wo auch ein Digitaleinsteiger ohne großen Einsatz mal riskieren kann ein Decoder zu verblasen.....
Man könnte hier die Basisdecoder der einzelnen Hersteller unter die Lupe nehmen und schauen was sich da verbessern lässt.......

Das würde das ganze Projekt auch erstmal vereinfachen, besser als direkt in die Königsklasse einzusteigen mit zick Spezialfeatures.....
Das ist für mich voll und ganz der Ansatz.
Die gleiche Hardware bedeudet nicht automatisch die selbe Firmware

Ein Volksdecoder der zwar hardwaremäßig eine I²-Bus und eine Zugbus-Schnittstelle besitz, diese aber nicht nutzt.
Dieser sollte eine Firmware XY haben, wobei dei Parameter leicht und verständlich veränderbar sein sollten.

Die Spezi nutzen dann die selbe Hardware mit diversen Firmwarevarianten QRT.x für diverse Erweiterungen wie weiter oben beschrieben.

Gruß Rainer
rainerwahnsinn
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Re: Open Source Decoder

#127

Beitrag von rainerwahnsinn »

Rainer hat geschrieben:
Samy1981 hat geschrieben:...
Ich würde auch eher mal Richtung "Volksdecoder" gehen, einfach und Robust, sozusagen unkaputbar und günstig. Wo auch ein Digitaleinsteiger ohne großen Einsatz mal riskieren kann ein Decoder zu verblasen.....
Man könnte hier die Basisdecoder der einzelnen Hersteller unter die Lupe nehmen und schauen was sich da verbessern lässt.......

Das würde das ganze Projekt auch erstmal vereinfachen, besser als direkt in die Königsklasse einzusteigen mit zick Spezialfeatures.....
Das ist für mich voll und ganz der Ansatz.
Die gleiche Hardware bedeudet nicht automatisch die selbe Firmware

Ein Volksdecoder der zwar hardwaremäßig eine I²-Bus und eine Zugbus-Schnittstelle besitz, diese aber nicht nutzt.
Dieser sollte eine Firmware XY haben, wobei dei Parameter leicht und verständlich veränderbar sein sollten.

Die Spezi nutzen dann die selbe Hardware mit diversen Firmwarevarianten QRT.x für diverse Erweiterungen wie weiter oben beschrieben.

Gruß Rainer
Jau,
kann da auch nur voll beipflichten. :P
Das müsste man nur noch schlagwortartig da reinbringen: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=118&t=81177 :redzwinker:

Bin mal gespannt, was die Sammlung fürs Lastenheft (Entscheidung2) letzendlich nahelegt: Königsklasse, Volksdekoder, Upgradedekoder, ...?

Wäre vielleicht nicht schlecht, die Varianten in einer Umfrage vorzustellen. Hmh, hatte eigentlich mit viel mehr Beiträge aus dem Stummiforum gerechnet... :?:

Viele Grüße
Rainer...W

walker
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Re: Open Source Decoder

#128

Beitrag von walker »

rainerwahnsinn hat geschrieben:... Hmh, hatte eigentlich mit viel mehr Beiträge aus dem Stummiforum gerechnet... :?:
Hallo Rainer,
warum soll man das, was schon sinnvoll steht noch einmal schreiben?
Außerdem ist ja die Modellbahnsaison noch nicht voll im Gange und deshalb lesen momentan nur die Ganzjahresmodellbahner mit.
Ich bin auch nur zufälllig über das Projekt gestolpert und hätte mich nur lesend daran beteiligt, da ich die Ansätze soweit ganz brauchbar fand. Lediglich die Sache mit dem integrierten Energiespeicher erschien mir als Teppich- bzw. Gelegenheitsbahner nicht so ganz ausgereift und deshalb hab ich dazu was geschrieben. Wenn dieser eine Punkt nicht gewesen wäre, hätte ich gar nix geagt und weiter nur interessiert mitgelesen.

Ansonsten finde ich den Ansatz, das Projekt mit einem Lokdecoder zu beginnen, ganz vernünftig. Wenn dieser ordentlich läuft und die Beteiligten weiterhin Interesse am Projekt haben, sollte man aber glaub ich schon in Richtung OpenSource-Sounddecoder weiter entwickeln.

Bin auch gespannt, was aus Entscheidung2 wird. Billigdecoder gibt es aber schon genug auf dem Msrkt und deshalb sollte der Decoderer m.E. schon ein paar "Killerfeatures" bekommen ...

Grüße René
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!

Stefan Krauss
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Re: Open Source Decoder

#129

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo!

Ich denke, es geht hier in erster Linie um einen OS-Dekoder. Dazu gehören in erster Linie Dekoder-Hardware und Dekoder-Software (= Firmware). Beides wäre "open source", also offen, nutzbar und veränderbar. Ein zweiter Schritt wäre sicher ein passendes "Universum" - also Programmer für den PC, ggf. Sound-Editor und Geräusch-Bibliothek.

Wenn es im Wesentlichen nur um die Programmierung und das Programmierwerkzeug ginge, müsste man keinen eigenen Dekoder entwickeln. Es würde reichen, eine schöne Programmierumgebung für einen oder mehrere verfügbare Dekoder zu erstellen. Sicher auch ein schönes Projekt.

Richtig ist, dass es fast alles irgendwie schon gibt: Kleine, billige Dekoder und teure, aufwändige; Funktions-, Lok- und Sounddekoder; Dekoder für alle erdenklichen Gleisformate; Programme, um Dekoder upzudaten, um sie zu programmieren, um eigene Sounds zu kreieren (kann z.B. der ESU LokProgrammer). Vielleicht nicht immer in der Kombination, in der man es gerne hätte, aber doch in vielen Geschmacksrichtungen. Aber sind wir ehrlich: Der Dekoder wird auch hier nicht entstehen können, dazu gibt es zu viele Möglichkeiten und Meinungen. Aber vielleicht entsteht wenigstens ein günstiger, brauchbarer Dekoder. Diesen könnte man zumindest in der Firmware um eigene Ideen erweitern. Theoretisch hätte man außerdem die Basis, um seinen eigenen, maßgeschneiderten Dekoder aufbauen zu können.

Bei der Implementierung von bestimmten Verfahren wie Railcom oder mfx geht es im Übrigen nicht um Hacking. Wenn die Implementierung Schutzrechte verletzt, ist es unerheblich, ob die Firmware nur kompiliert oder offen angeboten wird. Da ist sicher eine gewisse Vorsicht geboten.

Grüße
Stefan
rainerwahnsinn
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Re: Open Source Decoder

#130

Beitrag von rainerwahnsinn »

Nabend,

ich lese vermehrt, dass es genug billige Lokdekoder geben würde. Ist mir da etwa was durch die Lappen gegangen? :bigeek:

Wo gibts die und welche sind das?

Wenn ich in den Suchmaschienen und Preisportalen rumrecherchiere, wird mir da für H0 unter 15€ fast nichts aufgelistet. Mal abgesehen von meinen persönlichen Preisleistungssiegern (den Dekodern von Tams). Vielleicht noch ein Lenz Standard. Auch Multiprotokollfähig? Auch für Allstrom? Nein? Ja dann kommt ja noch ein Permanentmagnet hinzu (+10 - 12€). Da nimm doch besser gleich ein Digitalset, da sparste was (nicht unter 33€)... :roll:

Hmh, billige Dekoder dürften ja noch unter einem Preisleistungs-Dekoder liegen 10 - 12€. Und müssten Allstrom-Dekoder sein, sonst käme man ja wieder an die 25€ ...?

Würde mich also echt mal interessieren.

Viele Grüße
Rainer...W
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#131

Beitrag von Andi »

Moin Stefan, moin alle anderen,
Stefan Krauss hat geschrieben:...Ich denke, es geht hier in erster Linie um einen OS-Dekoder. Dazu gehören in erster Linie Dekoder-Hardware und Dekoder-Software (= Firmware). Beides wäre "open source", also offen, nutzbar und veränderbar.
den Punkt mit der Hardware habe ich schon mehrmals angesprochen, aber bisher kam keine Antwort.

Wie oder was stellt ihr euch unter "Open-Hardware" vor? Ein Beutel mit Bauteilen und ein Schaltplan wie man das selber zusammenlöten kann?

Auch wenn ich mich wiederhole, (fast) niemand will oder kann einen Decoder selbst produzieren. Für mich bleibt nur der Weg, das man den Decoder käuflich erwerben können muß, d.h. ein Hersteller produziert und vertreibt diesen Decoder.

Also noch mal die Frage, wie oder was stellt ihr euch unter "Open-Hardware" vor?
Schöne Grüße
Andreas

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Andi
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Re: Open Source Decoder

#132

Beitrag von Andi »

Moin Kersten,
rainerwahnsinn hat geschrieben:...ich lese vermehrt, dass es genug billige Lokdekoder geben würde. Ist mir da etwa was durch die Lappen gegangen? :bigeek:
ich greife diesen Beitrag mal stellvertetend für alle gleichlautenden auf. Immer wieder lese ich, das ein OSD-Decoder gleichgesetzt wird mit "der Decoder ist billig zu haben".

Die Mehrheit der potentiellen Käufer wird nicht gewillt oder in der Lage sein, sich unseren OSD-Decoder selbst zusammenzulöten, also wird sich ein Hersteller "erbarmen" müssen und das Ding für die OSD-Gemeinde anbieten.

Nun meine Frage an Kersten als Hersteller von Decodern: Mal angenommen du würdest diesen Decoder (mit all seinen Features wie 6-8 Ausgänge, mind. 2 (auswertbare) Eingänge, hochstromfähig für alte Motoren, spannungsfest für alte analoge Trafos, genügend Reserven für Erweiterung und was sonst noch alles gefordert wird) fertigen und vertreiben. Kannst du eine grobe Schätzung abgeben, zu welchem Preis der OSD-Decoder beim MoBa-Händler zu erwerben sein würde?
Schöne Grüße
Andreas

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est2fe
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Re: Open Source Decoder

#133

Beitrag von est2fe »

Hallo Andi,

diese Antwort war schon geschrieben, als du obigen Beitrag gesendet hast. Wenn Kersten einen Preis schätzen soll, dann müssen wir vorher schon halbwegs genau festlegen, was der Umfang der HW sein soll. Sonst geht das einfach nicht. Dann sagt Kersten einen Preis von sagen wir mal 23 Euro, hat mit einem max. Motorstrom von 2A und 40V gerechnet, und dann kommen wir an und wollen zu diesem Preis jetzt den Decoder, aber mit 5A/50V, doppeltes Flash und RAM, dazu noch einen kleineren Formfaktor. Das geht nicht. Da würde ich mich als Hersteller jetzt sehr schwer tun! Das Problem ist auch, dass wir mit der Platine nicht allzu gross werden können, also uns schon überlegen müssen, was die HW denn können muss/soll.

Fragen wir doch Kersten mal, zu welchem Preis er uns den LD-G31+ denn als OSD verkaufen würde. Das ist vernünftiger. Und dann können wir abschätzen, was als Aufpreis für 50V, doppeltes Flash/RAM, mehr I/Os, modulare Bauweise usw. zustande kommt. Klar gehen da auch die Stückzahlen mit ein.

So jetzt zu meinem schon verfassten Beitrag:

Unter der OS-HW stelle ich mir eine HW vor, bei welcher der LD-G34+ Pate gestanden hat für unsere SW-Basis-Routinen.

Dabei wird die HW derart verändert, dass recht viele der bisher genannten gewünschten Features, die man mit dem jetztigen LD-G34+ (noch) nicht machen kann (z. B. höhere Spannungsfestigkeit, Extrempufferung, geänderter Strombelastbarkeit), aber unbedingt gewünscht sind, und mit vertretbarem Aufwand bei geänderter HW realisierbar wären, in greifbare Nähe rücken.

Je nachdem, wie wir dann vorgehen wollen, kann das eine große Platine mit viel Hühnerfutter sein, also Etwas wo recht viel drauf ist, oder so eine Art Baukasten, bei dem es z. B. einen abgespeckten LD-G34+ als Basis gibt, der auch als Funktionsdecoder herhalten kann, an den dann aber, je nach Wunsch weitere Module drangesteckt/gelötet werden können (z. B. mehr Funktionen, Voll-Sound, Zugbus, Eingänge, mfx, SX, Schleiferumschaltung, Funk-Modul, Sinus-Treiber, Spur-1-Motortreiber usw.).

Wie wir das dann machen, legen wir dann fest, wenn der OSD auf dem LD-G34+ mal laufen gelernt hat, und brauchbare Ergebnisse liefert. Die SW sollte natürlich so ausgelegt werden, dass sie auch einen dann eventuell nötigen Prozessorwechsel ohne übermässig große Zusatzarbeit übersteht.

Für diese geänderte HW bekommen wir ein nach Stückzahlen gestaffeltes Angebot von einem HW-Hersteller, dem wir dann zustimmen können oder nicht.

So, das ist meine ganz persönliche Sicht, die garantiert mit der Eurigen nicht übereinstimmt.

Gruss

est2fe

walker
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Re: Open Source Decoder

#134

Beitrag von walker »

Stefan Krauss hat geschrieben:... Theoretisch hätte man außerdem die Basis, um seinen eigenen, maßgeschneiderten Dekoder aufbauen zu können.
Das ist für 99,9... % der hier Beteiligten unmöglich!
Inwieweit die etablierten Decoderhersteller von unserem Projekt profitieren bzw. sie sich dann das ein oder andere "Highlight" in der nächsten Decodergeneration abkupfern is ein anderes Thema. Damit muss man aber bei OS generell rechnen und verhindern können (bzw. wollen) wir das letztlich auch nicht ...
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!

walker
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Re: Open Source Decoder

#135

Beitrag von walker »

Hallo est2fe,
vielleicht sollten wir hier mal ne Umfrage zum avisierten Decoderpreis starten! Ich glaub Kersten kämpft momentan ganz stark mit den vielen verschiedenen Hardwarewünschen bzw. den daraus resultierenden Produktionskosten und traut sich aufgrund der extremen Bandbreite gar nich weitere Infos dazu zu vermelden!?
Nen Biilig-OS-"Volksdecoder" brauch ich persöniich jedenfalls nich :wink:

Grüße René

PS: Ich brech mir jedesmal die Finger bei Deiner Anrede ... warum kannst Du nich einfach Max oder Paul o.ä. heißen? :)


@Kersten Tams
Kannst Du wenn möglich mal bitte ne ganz grobe Kostenschätzung für die Hardwarewünsche von Billig- bis Tausendsasserdecoder auflisten?
Dann hätte ich Hobbydecoderbauer nämlich mal eine Grundlage für die Preis-/Leistungsmöglichkeiten. Und ich glaub das interessiert viele mitlesende Stummis ebenfalls ...
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!
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Peter Müller
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Re: Open Source Decoder

#136

Beitrag von Peter Müller »

Andi hat geschrieben:den Punkt mit der Hardware habe ich schon mehrmals angesprochen, aber bisher kam keine Antwort.
Wie läuft dass denn beispielsweise bei den Weichei-Decodern?
Grüße, Peter

Stefan Krauss
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Re: Open Source Decoder

#137

Beitrag von Stefan Krauss »

Guten Morgen!

Wie ich schon schrieb, heißt "Open Source" bei Hardware: Die "Baupläne" sind offen zugänglich. Wie bei der Software kann sie jeder nachbauen, das Ergebnis verwenden und die Schaltung beliebig weiterentwickeln. Veränderungen müssen lediglich selbst wieder offengelegt werden. Auch das kommerzielle Anbieten eines auf der Schaltung (und ggf. der Firmware) basierenden Dekoders ist für jedermann möglich. Natürlich könnte man etwas andere Lizenzbedingungen formulieren, ich hatte mich aber auf die ganz freie Version bezogen (GPL).

Natürlich habt ihr recht, dass die HW des Dekoders kaum jemand nachbauen kann. Vielleicht in einer größeren Version, z.B. als Großbahn-Dekoder, aber eben nicht in der Mini-Version für H0, N, TT oder gar Z. Sollte das gefordert sein, müsste man sich in der HW extrem beschränken. Man muss also einen Hersteller haben, der bereit ist, die OS-HW industriell zu fertigen und zu verkaufen. Im Prinzip könnten das auch mehrere Hersteller sein - das Problem dürfte aber eher sein, wenigstens einen zu finden. In diesem Fall gibt es einen, nämlich Kersten. Das macht das Projekt interessant und erhöht die Chance auf Umsetzung. Damit ist aus meiner Sicht eine große Hürde bei der OS-Dekoder-Entwicklung genommen. Die andere ist die SW.

@Andi: OS-HW heißt hier also: Baupläne offen gelegt und frei einsetzbar. Es sagt nichts darüber aus, wie man an die Bauteile, die Platine oder gar den fertigen Dekoder kommt.

Zum Thema Preis: Über "günstig" gehen die Vorstellungen sicher weit auseinander. Wenn wir einen echten Billig-Dekoder haben wollen (sagen wir mal: 10 Euro), müssen wir dieses Ziel klar formulieren und den anderen Zielen unterordnen. Der Dekoder müsste sich dann komplett auf die Basics beschränken. Ansonsten wird es zwar ein (hoffentlich) leistungsfähiger Dekoder mit entsprechend vielen Anschlüssen, Möglichkeiten und Features. Aber eben preislich in Region, für die man heute am Markt bereits eine breite Auswahl hat. Man sollte sich dabei immer auch vor Augen führen, dass der Preis stark von der Stückzahl abhängig ist. Und die wird sicher erstmal längst nicht die der etablierten Hersteller erreichen.

@Kersten: Vielleicht kannst du ein paar Hausnummern nennen, damit wir eine konkretere Basis für die Diskussion haben. Welche Größenordnung könnte eine OS-Dekoder-HW kosten, die ungefähr den Leistungsumfang eines G34+ hat? Was schätzt du für einen ganz einfachen Dekoder?

Meine Meinung dazu: Nicht auf einen Billig-Dekoder setzen! So billig wird auch das am Ende nicht. Und dann auch wieder nicht so leistungsfähig, wie man sich das vorstellt. Denn billig geht nur, wenn der Dekoder genau den Umfang anbietet, den man selbst braucht. Große Kompromisse und Alternativen wird er nicht bieten können. Und damit wird das Ergebnis am Ende niemanden wirklich befriedigen.

Grüße
Stefan
Samy1981
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Re: Open Source Decoder

#138

Beitrag von Samy1981 »

Stefan Krauss hat geschrieben: Meine Meinung dazu: Nicht auf einen Billig-Dekoder setzen! So billig wird auch das am Ende nicht. Und dann auch wieder nicht so leistungsfähig, wie man sich das vorstellt. Denn billig geht nur, wenn der Dekoder genau den Umfang anbietet, den man selbst braucht. Große Kompromisse und Alternativen wird er nicht bieten können. Und damit wird das Ergebnis am Ende niemanden wirklich befriedigen.

Grüße
Stefan
Das sind doch genau die Fragen, für wen soll der Decoder entwickelt werden(Masse oder Spezialisten), und falls er für die Masse entwickelt werden soll, was will die Masse überhaupt?
Gabs dazu schon eine Umfrage?

Man kann ja immer nur von sich selbst ausgehn, und wenn ich da oben lese 5A Motorstrom und 6-8 leistungsfähige Funktionsausgänge(und Eingänge?) frage ich mich ob ich so ein Ausseinseiter bin wenn mir 6-8 Funktionsausgänge für cirka 3-4 Loks reichen...... :D
Hockt hier wirklich jeder mit top Lötkenntnissen und Ausrüstung zuhause und lötet 1 Woche lange alle möglichen Führerstands-/Motorraum und Unterbodenbeleuchtungen an seine Lok das er 6-8 Funktionsausgänge braucht?Wohlgemerkt leistungsfähige Funktionsausgänge??????? :D
(wohlgemerkt ohne Sound.......)

Es wurde ja hier auch das breite Angebot an Basis-Decodern genannt, das kenne ich auch nicht. Entweder sind die Basisdecoder schon wieder so dicht am Preis normaler Decoder das man gleich das vollwertige Produkt kaufen kann, oder es sind eigentlich wichtige Dinge bewusst verschlechtert worden, damit man den Decoder fast nicht nutzen kann(z.b. ein extrem niedriger max. Motorstrom......)
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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#139

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Samy1981 hat geschrieben:
Stefan Krauss hat geschrieben: Meine Meinung dazu: Nicht auf einen Billig-Dekoder setzen! So billig wird auch das am Ende nicht. Und dann auch wieder nicht so leistungsfähig, wie man sich das vorstellt. Denn billig geht nur, wenn der Dekoder genau den Umfang anbietet, den man selbst braucht. Große Kompromisse und Alternativen wird er nicht bieten können. Und damit wird das Ergebnis am Ende niemanden wirklich befriedigen.

Grüße
Stefan
Das sind doch genau die Fragen, für wen soll der Decoder entwickelt werden(Masse oder Spezialisten), und falls er für die Masse entwickelt werden soll, was will die Masse überhaupt?
Gabs dazu schon eine Umfrage?

Man kann ja immer nur von sich selbst ausgehn, und wenn ich da oben lese 5A Motorstrom und 6-8 leistungsfähige Funktionsausgänge(und Eingänge?) frage ich mich ob ich so ein Ausseinseiter bin wenn mir 6-8 Funktionsausgänge für cirka 3-4 Loks reichen...... :D
Hockt hier wirklich jeder mit top Lötkenntnissen und Ausrüstung zuhause und lötet 1 Woche lange alle möglichen Führerstands-/Motorraum und Unterbodenbeleuchtungen an seine Lok das er 6-8 Funktionsausgänge braucht?Wohlgemerkt leistungsfähige Funktionsausgänge??????? :D
(wohlgemerkt ohne Sound.......)

Es wurde ja hier auch das breite Angebot an Basis-Decodern genannt, das kenne ich auch nicht. Entweder sind die Basisdecoder schon wieder so dicht am Preis normaler Decoder das man gleich das vollwertige Produkt kaufen kann, oder es sind eigentlich wichtige Dinge bewusst verschlechtert worden, damit man den Decoder fast nicht nutzen kann(z.b. ein extrem niedriger max. Motorstrom......)
Hallo,

ich bin so ein Psycho! Manchmal sind selbst 8 Funktionen (physische, verstärkte!) zu wenig....

Meine Loks sind so beschaltet: Spitzenlicht vorne/hinten, Schlussleuchten vorne/hinten, Führerstandsbeleuchtungen, Krois-Kupplungen. Wollte ich dann noch Bremsfunken und Pantoblitzen bräuchte ich also 10........ Dazu noch mindestens 8 Zusatzsounds zum Fahrsound......
Grüsse Thomas,

Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.
Samy1981
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Re: Open Source Decoder

#140

Beitrag von Samy1981 »

Oambegga Bockerl hat geschrieben: Hallo,

ich bin so ein Psycho! Manchmal sind selbst 8 Funktionen (physische, verstärkte!) zu wenig....

Meine Loks sind so beschaltet: Spitzenlicht vorne/hinten, Schlussleuchten vorne/hinten, Führerstandsbeleuchtungen, Krois-Kupplungen. Wollte ich dann noch Bremsfunken und Pantoblitzen bräuchte ich also 10........ Dazu noch mindestens 8 Zusatzsounds zum Fahrsound......
Naja als Psycho würde ich dich deswegen nicht bezeichnen :D . Will ja auch keinem zu Nahe treten, mich würde es nur wirklich mal Interessieren wieviel Modellbahner tatsächlich die ganze Bandbreite moderner Decoder ausnutzen und darüber hinaus sogar mehr benötigen......
Alter Schwede II
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Re: Open Source Decoder

#141

Beitrag von Alter Schwede II »

Hi an Euch alle !

Eine Frage die hier oft gestellt wird ist welche Markt "unser" Decoder bedienen könnte.

Warum sollte jemanden gerade dieser Decoder haben wollen, egal ob Teuer ober Günstig ?
Sollte der überhaupt günstig oder teuer ( Feature beladen ) sein ?
Was könnte ein Alleinstellungs merkmal sein ?

Ich hab vorher unter "Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?" eine idee gepostet.

Es ging um die Rückmeldung von externe Triggers, "KM-Steine" usw.

So weit ich feststellen kann hat bis jetzt kein Hersteller Produkte die sowas anbieten.
Ansätze sind da, BiDiB usw. aber da geht es wohl eher um Lok oder Zug "interne" Daten so wie ich es verstanden habe.

Für uns alle, und vor allem für jeder der eine neue Anlage baut oder eine vorhandene umbaut, könnte so eine entwicklung eine grosse veränderung bedeuten.

Wie wäre es Rückmeldung über die Position bekommen zu können ohne Kabelsallat & zig Module.... ?
Oben drauf mit eine eigene ID für jedes Lok und Zug.
Vielleicht mit zusatz Daten wie BiDiB sie schon anbieten.
Nachträglicher festlegung, erweiterung und änderung von Meldeabschnitten ohne grosse umbauaktionen.
Sehr geringer Preis für die einzelne abschnitte.
Kompatibel mit schon Vorhandene Rückmeldesysteme. ( Mischbetrieb mit Konventionelle Meldeabschnitten möglich )


Ich wäre auf jeden fall bereit sowas auf meine Anlage (im Bau ) einzusetzten.
Es ist naturlich anders wenn mann schon eine fertige Anlage hat, aber sollte unser Projekt nicht in die Zukunft schauen ?

Für mich wäre das sehr gute grunde um mich für "unser" Decoder zu entscheiden und das unabhängig davon
ob ich ein Lok "neu" ausstatte oder nachträglich umbaue.

Beste Grüsse

Erich
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michl080
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Re: Open Source Decoder

#142

Beitrag von michl080 »

Hi,

Eigentlich finde ich die Diskussion, ob wir ein Feature-Monster oder einen Billig-Decoder bauen, recht irrelevant.
Ein open source Projekt häuft Know-how an. Dieses Know-how ist danach offen verfügbar. Jeder kann darauf aufbauend machen was er will.
Es wird eine geraume Zeit mit know-how anhäufen vergehen, bevor unser Decoder funktionieren wird. Bis dahin gibt es noch gar keinen Decoder. Erst wenn die Minimalfunktionen abgebildet sind, also wenn der Spar-Decoder funktioniert, kann man ein Feature-Monster drum herum bauen.

Ich würde dringend raten, das im Lastenheft zu beachten. Bitte nicht alles auf einmal. Features bitte mit Pflicht/Kür bewerten.

Michael
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#143

Beitrag von Andi »

Moin,
est2fe hat geschrieben:...diese Antwort war schon geschrieben, als du obigen Beitrag gesendet hast. Wenn Kersten einen Preis schätzen soll, dann müssen wir vorher schon halbwegs genau festlegen, was der Umfang der HW sein soll. Sonst geht das einfach nicht. Dann sagt Kersten einen Preis von sagen wir mal 23 Euro, hat mit einem max. Motorstrom von 2A und 40V gerechnet, und dann kommen wir an und wollen zu diesem Preis jetzt den Decoder, aber mit 5A/50V, doppeltes Flash und RAM, dazu noch einen kleineren Formfaktor. Das geht nicht. Da würde ich mich als Hersteller jetzt sehr schwer tun!
mir geht es wirklich nur um eine Hausnummer, also reden wir von einem Preis von 10 Euro oder bewegen wir uns eher bei 30-40 Euro. Wenn jemand eine Daumenpeilung in den Raum werfen kann, dann ist es Kersten.
Ich denke eine Hausnummer für einen Decoder mit 2 Eingängen, 8 Ausgängen, 1,5A Motorstrom kann Kersten sich bestimmt aus dem Kreuz leiern. Egal wieviel Ungenauigkeiten in der Hausnummer noch drinstecken, für die Diskussion hier ist die Zahl bestimmt aufschlußreich.
Schöne Grüße
Andreas

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Oambegga Bockerl
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Open Source Decoder

#144

Beitrag von Oambegga Bockerl »

Samy1981 hat geschrieben:
Oambegga Bockerl hat geschrieben: Hallo,

ich bin so ein Psycho! Manchmal sind selbst 8 Funktionen (physische, verstärkte!) zu wenig....

Meine Loks sind so beschaltet: Spitzenlicht vorne/hinten, Schlussleuchten vorne/hinten, Führerstandsbeleuchtungen, Krois-Kupplungen. Wollte ich dann noch Bremsfunken und Pantoblitzen bräuchte ich also 10........ Dazu noch mindestens 8 Zusatzsounds zum Fahrsound......
Naja als Psycho würde ich dich deswegen nicht bezeichnen :D . Will ja auch keinem zu Nahe treten, mich würde es nur wirklich mal Interessieren wieviel Modellbahner tatsächlich die ganze Bandbreite moderner Decoder ausnutzen und darüber hinaus sogar mehr benötigen......
Sagen wir es so: Ich nehme mich gern selbst auf die Schippe! :mrgreen:
Grüsse Thomas,

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Re: Open Source Decoder

#145

Beitrag von ktams »

moin,
wenn ich den LD-G-34 (siehe Link ganz am Anfang) zu Grunde lege, dann dürfte der Endpreis an den Kunden nicht unter 15,- EUR plus Versand liegen.
Dann ist da kein Stück Papier bei, einfachste Verpackung.
Der Decoder wäre in der Grundfunktion geprüft, das Testprogramm bleibt drauf.
Grundlage ist eine Stückzahl im hohen 3stelligen Bereich.

Das ist allerdings eine grobe Schätzung. Nagelt mich jetzt nicht darauf fest.
Gruß Kersten Tams
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#146

Beitrag von Andi »

Moin Kersten,
ktams hat geschrieben:moin,
wenn ich den LD-G-34 (siehe Link ganz am Anfang) zu Grunde lege, dann dürfte der Endpreis an den Kunden nicht unter 15,- EUR plus Versand liegen.
Dann ist da kein Stück Papier bei, einfachste Verpackung.
Der Decoder wäre in der Grundfunktion geprüft, das Testprogramm bleibt drauf.
Grundlage ist eine Stückzahl im hohen 3stelligen Bereich.

Das ist allerdings eine grobe Schätzung. Nagelt mich jetzt nicht darauf fest.
Gruß Kersten Tams
danke für die Abschätzung. Wenn ich unterstelle, das der OSD etwas teurer wird (weil er auch mehr können soll als der LD-G-34), dann rückt der Preis in den Bereich, für den man auch einen kommerziellen Decoder kaufen kann. D.h. für mich, das der Kaufanreiz sich nicht primär über den Preis definiert.
Zuletzt geändert von Andi am Fr 21. Sep 2012, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
Schöne Grüße
Andreas

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rainerwahnsinn
Ehemaliger Benutzer

Re: Open Source Decoder

#147

Beitrag von rainerwahnsinn »

Andi hat geschrieben:Moin Kersten,
... dann rückt der Preis in den Bereich, für den man auch einen kommerziellen Decoder kaufen kann. D.h. für mich, das der Kaufanreiz nicht sich nicht primär über den Preis definiert.
Hallo Andi,

ja, entscheidender ist da wohl eher, was so ein Dekoder maximal kosten darf. Bei mir lag die Schmerzgrenze (nur um überhaupt digital fahren zu können(!) bei ca. 20€ je Lok. Inclusive Kleingesch.-rat wie Ersatzteile, Wartung, Stützkondensator, Kabel, Lichtersatz (Led) usw.

Das ermöglichte mir nur (!) der ld-w-32. Sonst wäre ich definitiv analog geblieben. Und der macht seine Sache wirklich gut (Anfahrkick, Multiprotokoll, Railcom, Rangierbetrieb, etc.). :wink:
Natürlich kommen auch mal teurere Dekoder hinzu, vereinzelt, eben dann und dort, wo die Sache auch den Mehrpreis rechtfertigt und der Dekoder das wirklich hergibt...

Für Digital-Ein/Umsteiger ist bei ca. 20 - 25€ Maximalkosten je Lok eben einfach Schluss. Für Fortgeschrittene dagegen stellt ein Mindestpreis von ca. 35€ anscheinend kein Problem da. Und für drüber hinaus gibts es ja auch noch Käufer 8)

Wahrscheinlich macht es Sinn, den Dekoder mit jeweils für die Zielgruppe passender Ausstattung anzubieten. Wobei ich mir gut vorstellen kann, das ein robuster Einsteigerdekoder mit updatebarer bzw. angepasster Firmware auch Fortgeschrittene interessieren dürfte, die keine so gehobenen Ansprüche haben. Man überlege sich mal, wenn es für die Deltadekoder eine neue Firmware gäbe...

Letzendlich machen die Geräte (auch Dekoder) das Rennen, für die es regelmäßig frische Firmwareupdates gibt, oder angepasste bzw. alternative Firmware. Erst recht, wenn sie noch weitere Features bringen (siehe Fritzbox). :hearts:

Viele Grüße
Rainer...W
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Andi
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Re: Open Source Decoder

#148

Beitrag von Andi »

Moin Rainer,
rainerwahnsinn hat geschrieben:...Wahrscheinlich macht es Sinn, den Dekoder mit jeweils für die Zielgruppe passender Ausstattung anzubieten. Wobei ich mir gut vorstellen kann, das ein robuster Einsteigerdekoder mit updatebarer bzw. angepasster Firmware auch Fortgeschrittene interessieren dürfte, die keine so gehobenen Ansprüche haben. Man überlege sich mal, wenn es für die Deltadekoder eine neue Firmware gäbe...

Letzendlich machen die Geräte (auch Dekoder) das Rennen, für die es regelmäßig frische Firmwareupdates gibt, oder angepasste bzw. alternative Firmware. Erst recht, wenn sie noch weitere Features bringen (siehe Fritzbox). :hearts:
genau so sehe ich das auch, die größte Stärke des OSD wird sein, das er mit schönen Features aufwarten kann. Solange die Features in Software gegossen werden, ist der Open-Source Ansatz der größte Trumpf, denn die Software ist ja kostenfrei, d.h. je mehr in Software realisiert werden kann, desto größer sind die Marktchancen (ein Sounddecoder besitzt einen noch größerer Software-Anteil :wink: ).
Schöne Grüße
Andreas

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walker
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Re: Open Source Decoder

#149

Beitrag von walker »

ktams hat geschrieben:... Grundlage ist eine Stückzahl im hohen 3stelligen Bereich. ...
Hallo Kersten,
ich denke mal, das ist hinzukriegen.
Selbst wenn das Ergebnis nich meinen persönlichen Wünschen entsprechen sollte, würde ich mir schon aus Interesse und Wertschätzung für das Projekt mindestens einen Tams-OS-Decoder kaufen.
Vielleicht besteht ja sogar die Möglichkeit, übers Stummiforum sone Art Vorbestellliste für den Decoder zu organisieren!?

Grüße René
@Märklin: Eine Modellbahn besteht nicht nur aus rollendem Material!
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romare
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Re: Open Source Decoder

#150

Beitrag von romare »

Alter Schwede II hat geschrieben:Hi an Euch alle !

Eine Frage die hier oft gestellt wird ist welche Markt "unser" Decoder bedienen könnte.

Warum sollte jemanden gerade dieser Decoder haben wollen, egal ob Teuer ober Günstig ?
Sollte der überhaupt günstig oder teuer ( Feature beladen ) sein ?
Was könnte ein Alleinstellungs merkmal sein ?

Ich hab vorher unter "Was erwarte ich von einem OpenSourche Decoder?" eine idee gepostet.

Es ging um die Rückmeldung von externe Triggers, "KM-Steine" usw.

So weit ich feststellen kann hat bis jetzt kein Hersteller Produkte die sowas anbieten.
Ansätze sind da, BiDiB usw. aber da geht es wohl eher um Lok oder Zug "interne" Daten so wie ich es verstanden habe.

Für uns alle, und vor allem für jeder der eine neue Anlage baut oder eine vorhandene umbaut, könnte so eine entwicklung eine grosse veränderung bedeuten.

Wie wäre es Rückmeldung über die Position bekommen zu können ohne Kabelsallat & zig Module.... ?
Oben drauf mit eine eigene ID für jedes Lok und Zug.
Vielleicht mit zusatz Daten wie BiDiB sie schon anbieten.
Nachträglicher festlegung, erweiterung und änderung von Meldeabschnitten ohne grosse umbauaktionen.
Sehr geringer Preis für die einzelne abschnitte.
Kompatibel mit schon Vorhandene Rückmeldesysteme. ( Mischbetrieb mit Konventionelle Meldeabschnitten möglich )


Ich wäre auf jeden fall bereit sowas auf meine Anlage (im Bau ) einzusetzten.
Es ist naturlich anders wenn mann schon eine fertige Anlage hat, aber sollte unser Projekt nicht in die Zukunft schauen ?

Für mich wäre das sehr gute grunde um mich für "unser" Decoder zu entscheiden und das unabhängig davon
ob ich ein Lok "neu" ausstatte oder nachträglich umbaue.

Beste Grüsse

Erich
ditto.
Halt das sogar für sehr wesentlich. Punktbezogene Information für dekoderbasiert gesteuerte Loks, in jede Richtung LOK <==> "Zentrale".

Es kann Streiterein in der Herstellerbranche beenden. Der Verbraucher/Mobahner bekommt das, was er zum Modellbahn Hobby betreiben will und brauchen kann.
Namentlich etwas, das durch die GPL geschützt, als OS verwendet werden kann und keinen Hersteller in die Lage versetzt, dass alle Mobahner und auch andere Hersteller seins kaufen müssen.
Siehe L..Z, momentan scheint keine Lizenzvergabe (RailCom) möglich, .... . L..Z widerrum hats möglicherweise so gemacht, damit es einen Standard gibt, der nicht verwässert werden kann und damit man sich vielleicht, eventuell, etc,. bi-pa-po, .... möglicherweise innerhalb der Hersteller darauf einigt. Grosses Problem - für kleinen Markt.


In den USA gibt es immer öfter Leute, die die Anlage so steuern, dass in jeder Lok ein Funkdekoder ist, die Lok auf Gleichstrom "sitzt" (Batterie/Akku/Schiene) und jede Lok (in einer Fahrplanbetriebs-Session) ein Fahrpult hat. Ansätze wären, dass man das DCC Protokoll als Funkmuster sendet. Somit wäre gleiche "Sprache" möglich. :-)
Als kleiner Hinweis etwas aus den AUSSIE Land: http://members.iinet.net.au/~backway/OzDcc/artpub.htm (Elektronikkenntnisse von Vorteil)


Markus

Edit: Tippsis ....
Zuletzt geändert von romare am Do 11. Okt 2012, 06:21, insgesamt 1-mal geändert.
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