Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

Bereich für alle Themen zum Projekt Tams OpenSource Decoder.
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Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

keinen
8
22%
einen
6
17%
zwei
18
50%
mehr als zwei (bitte Anwendungsfall beschreiben)
4
11%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 36

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kaeselok
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Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#1

Beitrag von kaeselok »

Wieviele Eingänge sollte der OpenSourceDecoder haben?!

Viele Grüße,

Kalle
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Uwe der Oegerjung
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#2

Beitrag von Uwe der Oegerjung »

Moin Kalle

Eingänge :?:

Mit fragendem Gruß von Uwe aus Oege
Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC.
H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC
Schalten analog m. GBS.

trixi
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#3

Beitrag von trixi »

Uwe der Oegerjung hat geschrieben:Moin Kalle

Eingänge :?:

Mit fragendem Gruß von Uwe aus Oege
Hallo Oegerjung ,
ja ist schon richtig Eingänge , um ggf. auf Informationen von außen durch geeignete Sensoren reagieren zu können ( digitaler bzw. vielleicht auch analoger Eingang ) .
als konstruiertes Beispiel:
der Dekoder "kennt" die ( Winkel - ) Stellung des Treibradsatzes einer Dampflok und kann entsprechende Aktionen auslösen.
Grüße Michael

RSH-Rainer
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#4

Beitrag von RSH-Rainer »

kaeselok hat geschrieben:Wieviele Eingänge sollte der OpenSourceDecoder haben?!

Viele Grüße,

Kalle
Hallo Kalle,
0 - Eingänge
Eindeutig ein Fall für die Einbindung eines Zusatzplatinchen für 2 oder 4 Eingänge über I²C.
Gruß Rainer
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kaeselok
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#5

Beitrag von kaeselok »

Rainer hat geschrieben:Hallo Kalle,
0 - Eingänge
Eindeutig ein Fall für die Einbindung eines Zusatzplatinchen für 2 oder 4 Eingänge über I²C.
Gruß Rainer
Hallo Rainer,

tja, die Frage ist doch aber, ob so eine Zusatzplatine betriebswirtschaftlich sinnvoll zu vertreten ist?! Kann ich mir nicht vorstellen, lasse mich aber gerne überzeugen.

In den vielen Beiträgen hier die unsortiert in diversen Threads genannt werden war ein Thema immer die Anzahl Eingänge.

Wenn die Mehrheit keine benötigt, dann sollte man dieses Feature erst gar nicht weiter diskutieren, oder?!


Viele Grüße,

Kalle
Samy1981
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#6

Beitrag von Samy1981 »

Ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber mir fallen nicht wirklich Sinnvolle Beispiele ein, die man mit Eingängen realisieren kann.

Können diejenigen die das Feature fordern, mal ein paar Beispiele nennen?

Oben wurde ja bereits eines genannt, aber auch nicht was für Aktionen der Decoder dann auslösen kann wenn er die Stellung des Radgestänges kennt.....
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kaeselok
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#7

Beitrag von kaeselok »

Samy1981 hat geschrieben:Können diejenigen die das Feature fordern, mal ein paar Beispiele nennen?
Automatische Ankupplungsmanöver, z.B.

Es gab noch mehr ... die wurden aber in einem anderen Thread diskutiert. Habe gerade keinen Link parat.

Allerdings habe ich durchaus Verständnis wenn für den ersten Wurf eines OSDs dieses Feature nicht realisiert wird! Daher die Umfrage ...

Viele Grüße,

Kalle

Stefan Krauss
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#8

Beitrag von Stefan Krauss »

Hallo!

Beispiele für die Nutzung von Eingängen wären:

- Radsynchroner Dampfschlag bei Dampfloks (bei Sounddekodern)
- Pfiff am Tunneleingang (Sounddekoder, aber auch Dekoder mit einer vereinfachten Soundausgabe)
- Endschalter für Bewegungen (wie Panto-Heben/Senken)
- KM-Steine: Im Gleis sitzt ein Sender, z.B. eine IR-Diode, die einen Code für die Position ausgibt. Die Lok nimmt dies über einen IR-Empfänger (Fototransistor) auf und meldet seine so erkannte Position über Railcom/mfx an die Zentrale zurück.
- Über eine IR-Diode am Gleis wird der Lok signalisiert, dass sie einen kurzen Aufenthalt einlegen soll (z.B. einen Zwischenstopp an einem Bahnhof).
- Das Prinzip ist verallgemeinerbar: Der Dekoder besitzt einen (oder auch zwei, z.B. links und rechts) Eingang, an den über ein Hall-Element, einen IR-Fototransistor oder einen Reedkontakt eine programmierbare Aktion punktgenau an bestimmten Stellen auf der Anlage ausgelöst werden kann. Beispiele: Fernlicht am Beginn einer Strecke einschalten, am Ende ausschalten, Panto wechseln an einer Systemwechselgrenze, Führerstandsbeleuchtung nur im Bahnhof einschalten ...
- Über schaltbare "Baken" im Gleis könnte die Lok auch auf Signale reagieren. Man könnte dann - z.B. für die Teppichbahn - eine Signalbeeinflussung realisieren, die nur Elemente am Signal und in der Lok braucht, aber keine Rückmeldung, geschaltete Gleisabschnitte oder Eingriffe der Steuerung.
- Schalter im Drehgestell erkennen Weichen oder Kurven, der Dekoder löst entsprechende Geräusche oder Lichteffekte (Funken) aus (bei 216 und 151 von ESU so realisiert).

Also, Ideen gibt es schon ...

Grüße
Stefan
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Andi
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#9

Beitrag von Andi »

Moin,
Stefan Krauss hat geschrieben:- Radsynchroner Dampfschlag bei Dampfloks (bei Sounddekodern)
radsynchroner Dampfschlag klingt beschissen, wenn die Lok schneller fährt. Das will wirklich keiner hören. Deswegen "verschleifen" die Sounddecoder bei höheren Geschwindigkeiten die Dampfschläge.

Unser Kollege Michael hat das bei einer Märklin BR 10 mit Zimo-Decoder ausprobiert. Hat der Decoder den Radsensor der Lok ausgewertet, klang das bei höheren Geschwindigkeiten eher nach Maschinengewehr. Wurde der Radsensor nicht ausgewertet und die Dampfstöße per Software eingestellt, ergab sich ein auch bei höheren Geschwindigkeiten annehmbarer Sound.
Schöne Grüße
Andreas

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est2fe
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#10

Beitrag von est2fe »

Hallo Andi,

dann macht man da eben ein CV rein, ab dem die Synchronität langsam abnehmen soll. Das ist doch kein Thema. Das haben wir ja selber in der Hand. Wenn das aber gänzlich fehlt, hat man auch keine Möglichkeit, so was nachträglich einzubauen.

Ein weiteres Beispiel für Eingänge:
- Richtungsabhängiger Halt an Signalen, ohne dass man die Schienen abisolieren muss!
- Eventuell einen Hall-Sensor am Getriebe, um damit die Speed besser regeln zu können. Das muss man aber zuerst mal ausprobieren, ob das eine Verbesserung bringen kann.
- Verschiedene Meldungen vom Zug(Bus) über eine leitende Kupplung
- Automatisches An- und Abkuppeln (bei Ankuppeln => wenn Kontakt da ==> Speed = Null, beim Abkuppeln, entweder stehend (Kupplungswalzer, abhängig vom Kontakt, wegfahren) oder bei einer Schublok (fahrend) zuerst etwas mehr nachschieben, dann abkupplen und dann ganz langsam langsamer werden, wenn der Kontakt weg ist, schneller langsamer werden)

Also da gibt es schon ganz reizvolle Anwendungen für Eingänge!

Gruß

est2fe
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Andi
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#11

Beitrag von Andi »

Moin,
est2fe hat geschrieben:Hallo Andi,

dann macht man da eben ein CV rein, ab dem die Synchronität langsam abnehmen soll. Das ist doch kein Thema. Das haben wir ja selber in der Hand. Wenn das aber gänzlich fehlt, hat man auch keine Möglichkeit, so was nachträglich einzubauen.
nachdem hier eigentlich alle die Techniker-Brille aufgesetzt haben, spiele ich ein bischen den Advocatus Diaboli und habe die Kaufmann-Brille aufgesetzt. Für die Radsynchronität muß man im Decoder auch ein Stück Hardware vorsehen, schließlich müssen die Impulse vom Sensor verarbeitet werden. Und der Kaufmann würde sagen, das man eine Hardware für Radsynchronität, die dann per Software doch noch angepaßt wird, einsparen kann.
Schöne Grüße
Andreas

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Peter Müller
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#12

Beitrag von Peter Müller »

Wenn man die Konfiguration und Funktionssteuerung (F0, F1, etc.) über WLAN in den Decoder bringen können soll, zählt das auch als Eingang?
Grüße, Peter
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Der Ruinenbaumeister
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#13

Beitrag von Der Ruinenbaumeister »

Andi hat geschrieben:Für die Radsynchronität muß man im Decoder auch ein Stück Hardware vorsehen, schließlich müssen die Impulse vom Sensor verarbeitet werden. Und der Kaufmann würde sagen, das man eine Hardware für Radsynchronität, die dann per Software doch noch angepaßt wird, einsparen kann.
Die Verarbeitung übernimmt die Software. Man bräuchte für jeden Eingang einen Port des Microprozessors. Jetzt stellt sich die Frage, was man zwischen Port und Eingang schaltet, denn natürlich verträgt der Prozessor selbst keine hohen Spannungen.
Gruß
Clemens

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Kurt
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#14

Beitrag von Kurt »

Warum wird hier nur vom Sound geredet? Einen Eingang würde ich für eine Km-Regelung mißbrauchen. Nach dem MTH-Muster. Damit läßt sich auch noch gleich der Sound mitmachen.
Kurt

Der Zukunft voraus
Samy1981
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#15

Beitrag von Samy1981 »

Peter Müller hat geschrieben:Wenn man die Konfiguration und Funktionssteuerung (F0, F1, etc.) über WLAN in den Decoder bringen können soll, zählt das auch als Eingang?
Wlan fände ich gut, evtl. kann man darüber auch eine Abstimmung machen.

Ich weiß nicht ob das einfach machbar ist, aber vllt. wäre es ganz praktisch wenn man mal von 2-3 verschiedenen Decoder-Konfigurationen eine grobe preisliche Gegenüberstellung sieht, dann wird dem ein oder anderen bestimmte Features vllt. wichtiger/unwichtiger.

trixi
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#16

Beitrag von trixi »

Stefan Krauss hat geschrieben:...
- KM-Steine: Im Gleis sitzt ein Sender, z.B. eine IR-Diode, die einen Code für die Position ausgibt. Die Lok nimmt dies über einen IR-Empfänger (Fototransistor) auf und meldet seine so erkannte Position über Railcom/mfx an die Zentrale zurück....
Hallo Stefan ,
sofern Du auf Pukos fährt hast Du ja eigentlich schon "Baken" bzw "KM - Steine " , diese könnte man ja mit einem modifizierten Schleifer zu einer Positionsbestimmung heranziehen ( zählen , von einer absoluten Position ausgehend ) - dies vermutlich aber nur bei größeren PC gesteuerten Anlagen . Für den 2L Fahrer kommen mir da dann die Schwellen in den Sinn - nicht so einfach . Dazu wird noch ein Zeitstempel gebraucht , den setzt dann das Steuerprogramm bei eingehender Positionsmeldung auf dem PC .
Grüße Michael
Mobahner
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Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#17

Beitrag von Mobahner »

Peter Müller hat geschrieben:Wenn man die Konfiguration und Funktionssteuerung (F0, F1, etc.) über WLAN in den Decoder bringen können soll, zählt das auch als Eingang?
Hallo,

die angeregten Eingänge des Decoders sind eigentlich für die lokinterne Regelungen vorgesehen (bspw. radsynchroner Sound, Kommunikation bei Doppeltraktionen).
WLan würde ich auch gerne für die lokexterne Kommunikation/Steuerung (Lok <=> Zentrale/PC) benutzen. Der 'Stromanschluss' des Dekoders ist ja indem Sinne schon ein Eingang für die externen Steuerbefehle. Im Zusammenhang mit der Z21 wurde die WLan-Problematik schon einmal genannt, dass das nicht mal eben so mit nebenbei eingebaut werden kann. Zumindest nicht ohne wesentlich größeren Aufwand/Kosten. :? Bluetooth gibt es ja auch noch, wie es dort aussieht kann ich aber auch nicht sagen.
Vielleicht kann man die Funk-Problematik zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der OSD ordentlich läuft, wieder aufnehmen und über ein Funk-Modul den Dekoder steuern [/Zukunft].


Grüße
Mobahner
Ehemaliger Benutzer

Re: Wieviele Eingänge sollte der OSD haben?

#18

Beitrag von Mobahner »

Hallo,

ich habe mal für drei Eingänge abgestimmt, da ich mir vorstellen kann, zusätzlich zu oben genannten Szenarien auch noch die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit mit auszuwerten. Entweder Dekoderintern oder meinetwegen irgendwann mal per Echtzeitanzeige auf dem Handy... Pardon! ...Smartphone. :)


Grüße
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