BHW , montaner und so

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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hda
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#101

Beitrag von hda »

Hallo,

hat das Gasometerchen keine Beulen, Alexander?
Da hab ich nämlich schon jede Menge Augen drauf geworfen Bild
Immerhin eigentlich der einzig brauchbare Vertreter seiner Gattung, da haste schon recht.
Mit dem Faller-Töpfchen ist fast nichts mehr anzufangen. Den hab ich gekauft, als ich noch nicht wusste, wie gross heute Hochöfen sind........
In bezug auf Gasometer empfiehlt sich wohl, die Kunst des Weglassens zu üben, wenn ein entsprechendes Exemplar benötigt würde. Oder selber machen. Die Dame in Oberhausen soll ja wochenlang ihre Stäbchen geklebt haben........das wäre aber wieder einige Nummern zu gross für den Privatgebrauch. Das Ding kriegste ja kaum die Kellertreppe runter Bild

Man könnte auch pokern und auf ein versprengtes Trix-Exemplar warten. Dann auf die Zähne beissen und den Bottich doch irgendwie unterbringen. Wäre mal was richtig Seltenes......

Ein Gedanke noch zur Aufstellung der Cowper. Es ist sicherlich erstrebenswert,
einen gewissen Abstand zum Gasometer zu halten.
Die Anwesenheit von 1400° Celsius neben so ner Gasblase weckt ein gewisses Misstrauen.........
Dafür kannste aber wieder ne schöne Rohrleitung bauen.

Die BHW haben glaub ich 2 Riesen Gasometer.
Im Nirwana......Bild

Man kann halt nicht alles haben. Und die echten stehen ja wie gesagt eh etwas abseits.
Zum Glück gibt’s noch genug andere Sachen, sich die Zähne dran auszubeissen....

Gruss
Heinz

milocomarty
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#102

Beitrag von milocomarty »

Imposant !! Fast fertig nicht :wink:
Grusse Martin
http://cardiganbaycoastalrailroad.wordpress.com/
schöne wiessen

Nachste DE auftritt 6th US convention 2017 Rodgau DE
DB-IV-Proto87
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#103

Beitrag von DB-IV-Proto87 »

Hallo Heinz,

auch wenn Du mich jetzt für völlig bescheuert hältst - ein MAN-Scheibengasbehälter ist noch auf meiner Projektliste, allerdings als Halbrelief zur Tarnung eines Pfeilers auf dem Dachboden, wo dereinst meine diversen Segmentbaustellen eine zusammenhängende Heimat finden sollen...

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
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Jör g Schmidt
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#104

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin
das ist das Tolle hier!
Direkt nach MAN Scheibengasbehälter gegugelt und wieder was gelernt! Und was für ein nächstes Projekt gefunden.
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
Radovan
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#105

Beitrag von Radovan »

Haben Sie einen schönen Tag.

Ich gebe auf ein paar Details der Re-Konstruktion.

Bild

Bild

Bild

Bild


Mit freundlichen Grüßen Radovan
DB-IV-Proto87
Ehemaliger Benutzer

Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#106

Beitrag von DB-IV-Proto87 »

Ja, Jörg,

so geht es mir auch oft - daraus entstehen oft die besten Projekte. Ähnlich ist es bei meinem "Lieblingssport" Kitbashen; man kauft ein paar Artikel "nach Plan", findet im Regal vielleicht noch eine andere Schachtel, und daheim beim Auspacken und Probeaufstellen drängt sich dann eine ganz andere Konstruktion auf, die vorher nicht absehbar gewesen ist - z. B. wegen der vielen Zusatzteile auf den Spritzlingen... :mrgreen:

Beim Scheibengasbehälter wäre die Bauart Klönne natürlich einfacher, denn da bräuchte man nur ein passendes Stück Abwasserrohr "ummanteln", als Wahlnürnberger gebe ich aber dem polygonalen Typ MAN den Vorzug. :fool:

Prominte pane Radovan,

es wird Zeit für Deinen eigenen Thread, um uns Deine schöne Arbeit zu zeigen.

Vielen Dank,

Alexander
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Jör g Schmidt
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#107

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin
@Radovan: Wahnsinn und ne, bleib ruhig hier, dann muß ich nicht noch nen Thread be-suchen :wink:
@Martin: warts ab, hier kommt bald Dynamik rein :redzwinker:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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hda
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#108

Beitrag von hda »

Hallo,

Martin wartet bestimmt auf z.B. 1 Baum.......Bild vielleicht wirds ne Trauerweide

Ein Scheibengasbehälter dacht ich, wäre für solche, die ihr Gas scheibchenweise bezahlen......Bild......aber er geht sicher einfacher nachzubilden als so ne Käseglocke.

Radovan lässt sein Gebäude so schnell vergammeln, dass man um die Betríebserlaubnis fürchten muss – und was ein schicker Treppenturm!

Dann schaun wir mal, wann die Dynamik vorbeikommt......Bild


Gruss
Heinz
demagkran
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#109

Beitrag von demagkran »

Moin moin,

nach etwas Abstinenz wieder ein paar Aktivitäten von mir.
Grund für die Verzögerung war ein dicker Fehler von mir, "Fenster kleben".
3 Anläufe waren nötig, um die Fenster ordnungsgemäss einbauen zu können.
1. Anlauf ( Versuch an einem neutralen Objekt) Sprühkleber, Ergebnis:
Sprühkleber trocknet nicht wirklich, bleibt klebrig, weg damit.
2. Anlauf: Holzleim flächig auftragen = "Big Error":
So bitte nicht
Bild

Es scheint, als bleiben die Fensterfolien kleben, das tun sie erst auch, nach dem trocknen ziehen sich
die Fensterelemente aber krumm, beim gerade biegen knackt es und die Fenster sind wieder lose.
Das passiert, obwohl ich vorher die Sprossen mit Klarlack matt beidseitig versiegelt habe.

Hat nichts genützt und die Lösung?
"Revell Contacta Clear", warum bin ich da früher nicht darauf gekommen?
Schliesslich habe ich diese Scheiben schon damit geklebt, vermutlich schon zu lange her.
Bild

Der Contacta Clear von Revell trocknet relativ schnell und bindet durcsichtig ab,
ohne dass Scheibenfolien weiss werden oder anlaufen.
Auch eine gewisse Flexibilität ist gegeben und kann Bewegungen im Material mitmachen.
Nach dem aufkleben habe ich die Scheiben mit Klarlack mattiert, damit man die bunten Strippen im Gebäude nicht sieht:
Bild

Wenn wir schon bei den bunten Strippen sind, für die obere Etage hat es noch zusätzliche Kabelführungen gegeben,
damit die Strippen schön in der Ecke bleiben:
Bild

Dann wurde die Zuleitung gelegt und ebenfalls in Schellen geführt, sieht schon fast aus wie Wasserrohrinstallation ;):
Bild

Und nun kann der Bau endlich Formen annehmen, die Seitenwände werden angeklebt, sichtbare Fortschritte:
Bild

Es dürfen aber noch nicht alle Wände geklebt werden, die Sirnwände müssen warten, denn:
Bild

Die Fensterelemente müssen eingeklebt werden, man muss auch hier aufpassen, die Fensterelemente sind auf Sturzseite
schmaler.
Sie passen nur in einer Richtung, sonst stehen sie in der Laibung über.
Vor dem Einsetzen werden Klebepunkte aufgetragen, auf dem Foto vergessen, auch der Mittelsteg bekommt
einen Klebepunkt.

So schaut es dann von innen aus und für heute auch der vorläufige Endstatus von mir.
Bild

Viele Grüße.

Markus
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Jör g Schmidt
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#110

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Markus
da bin ich ja mal auf die erste Nachtaufnahme :idea: gespannt....
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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demagkran
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#111

Beitrag von demagkran »

Moin Jörg,

na für Nachtbilder ist es jetzt zu spät ;).
Ich konnte heute aber ein wenig weiter machen.
So langsam nimmt der Bau Formen an.
Die Dachplatte des oberen Stockwerkes habe ich etwas modifiziert,
sie ist abnehmbar und kann auf einer Seite eingerastet werden, die anderen Zapfen habe ich deshalb abgeschnitten.
Es kann ja mal sein, dass man an die Elektrik muss ;).

Bild

Deshalb sind die Strippen der LED Bänder auch nicht gekürzt, damit man das Dach komfortabel aufklappen kann.

Bild

Hier ein letzter Blick von der hohen Stirnwandseite aus auf die Geschosse mit Beleuchtung,
denn gleich ist die Stirnwand angeklebt.

Bild

Alle Stirnwände sind nun angeklebt, die Fenster sind alle eingebaut, dass Schlussbild zeigt schonmal
vorab erste Dimensionen des Gebäudes, da kommt noch etwas an Höhe dazu.
Damit man sich das etwas vorstellen kann steht eine meiner Werksdiesel zum Vergleich daneben.
Bild

Soweit mein Beitrag für heute.

Viele Grüße.

Markus
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hda
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#112

Beitrag von hda »

Hallo,

Markus ist eifrig in Nord und Süd des Dioramas beschäftigt, hier kommt ein bisschen Nordost-Ecke dazu.

Die Winderhitzer sind eigentlich so weit, dass man Lampen dran machen kann.
Leider sind die Schächte nicht hohl, was fürs Kabelziehen höchst praktisch wäre....

Ich probiers mal mit zwei Röhrchen, die ich als 'irgendwas' in die Cowper-Zwischenräume stelle und den Strom drin verstecke.
Dazu braucht jedes Rohr ein kleines Loch in Höhe jeder Plattform, um die Anschluss-Drähte rauszuführen.
An einem angelegten Rohr werden die Höhen markiert und dann mit 0,8mm gebohrt.
Das erste Loch kriegt einen Stift reingesteckt als Richtungsweiser für die folgenden


Bild


Ein weiteres, grösseres Rohr wurde um 0,2m aufgebohrt, damit man die Kabelröhrchen reinstecken kann. Davon hab ich 2mm-Ringe abgesägt, die als Halter fungieren sollen.
Die Ringe halten natürlich nicht an den Bühnen, da fehlt noch was.
Hierzu wird 1mm-Restkarton handelsüblich gelocht, weil die Ringe da fast genau reinpassen.


Bild


Jetzt gilt es nur noch, die Halter auszustanzen.
Zur Vergrösserung der Klebefläche zwischen Karton und Kunststoff wird der Karton im Bereich der Ringe aufgedoppelt


Bild


Das ganze wird eines Tages von unten an die jeweilige Bühne geklebt, dann ist die 'Stromleitung' möglichst unauffällig fixiert.
Hier ist die ungefähre Einbaulage


Bild


Die durchgehenden Bühnen erleichtern hoffentlich das Verdrahten........es wird sich bald zeigen Bild
Jetzt ist Pause. Aber noch nicht bekannt, in welcher Firma die anschliessende Spätschicht stattfindet.

Eigentlich toll. Wer kann sich schon seine Jobs aussuchen? Bild


Biel Spass beim Sammelbau

Gruss
Heinz
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Jör g Schmidt
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#113

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin zusammen
immer wieder erstaunlich wo und wie Heinz sein Zeuch her zaubert... :bigeek:

Ich habe den Abend genutzt um endlich die Platte leerzuräumen, Gleise zu flexen und ein paar Plazebos darauf zu dekorieren. Ich glaube das wird ne nette recht fette Hütte. :mrgreen:
Bilder gibts die Tage.

Allerdings schwant mir übles wenn ich ans Feintuning denke. Die Sachen die Radovan da vorlegt sind ganz nach meinem Geschmack. :fool:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#114

Beitrag von hda »

Hallo,

das Zeuch ist nicht hergezaubert, Jörg. Das ist ganz normal mit der Post gekommen.
Aus Wuppertal. Das ist da, wo sie die........na gut Bild Bild

Fängst schon an, Gleise zu verlegen? Dann müssen wir uns ja richtig sputen!
Vorhin hab ich noch die beiden Tarn – Rohre gestrichen, und bis die trocknen, mal die ersten 12 Lämpchen rausgeholt. Die sind für den sechsten Stock und werden am der Unterseite des siebten Stocks angeklebt.

Bild


Die dunklen Flecken macht der Sekundenkleber, mit dem ich die Drähte anklebe.
Wird am Schluss überstrichen, wenn die Beleuchtung fertig ist.
Anschlüsse sind so vorgesehen, dass alle Plus-Kabel im linken Rohr verschwinden, sinngemäss sind dann die Minus-Leitungen rechts verlegt. So ist einiger Isolierungs-Aufwand gespart. Mit der Zeit wird schon aufkommen, ob die Lösung was taugt.

Aber zuerst wollen wir wissen, ob zwölf Lichtlein brennen?


Bild`


Tatsächlich – der zwölfte Advent Bild

Was kommt danach? Weissnich.

Gruss
Heinz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#115

Beitrag von hda »

Hallo,


Bild


....das bergische Lichtspieltheater Bild

Gruss
Heinz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#116

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Zusammen

Hui die ersten Lichtbilder :idea: :idea:
Ich bin begeistert, joo, Markus leg mal nach :mrgreen:

Und äh ja also mhm, Markus, wenn die Ammo so steht wie sie soll, brauchst vielleicht doch ne gute Einrichtung, die issja hinten aufgeschnitten :zahnlos:

Und nein, hier http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=13&t=85435 wird die BHW noch nicht zu sehen sein, dennoch bestimmt ein lohnenswertes Ziel fürs nächste WE.

Und wie es aussieht landet Heinz nächstes Jahr im Buch der Rekorde als König der Cowper :pflaster:

Morgen is Freitach, da gehen wir zu den Maurers... :prost:
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#117

Beitrag von hda »

Hallo,

sachma Jörg, kriegste die zusammengebaute Fabrik überhaupt aufgeschnitten?
Mit Lichtschwert wie im Film? Oder schneidet Ihr vorher ab?

Ich bin jetzt froh, dass ich die Cowper habe. Bei 15 Grad minus kann man ein paar Winderhitzer gut gebrauchen.....

Viel Vergnügen bei Maurers

Gruss
Heinz
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Jürgen
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#118

Beitrag von Jürgen »

Leute, ein Riesenkompliment von mir. Nicht nur, dass Eure Art "dezentral" ein imposantes Modul zu bauen, etwas besonderes ist, auch das "wie" ist von besonderer Qualität. Ich bin gespannt wie's weiter geht.

Ich hoffe, man wird Euer Werk auf Ausstellungen bewundern dürfen.

Grüße
Jürgen
Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen. 1960 bis 1965

Mein aktuelles Projekt: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922

"Man muss nicht verrückt sein, um Modellbau zu betreiben, aber es hilft ..."
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#119

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin Montanler und Interessierte
mal eben zwischen Tür und Angel
hier nun endlich die versprochenen Schnappschüsse
( Ich bitte die Qualität zu entschuldigen, ist ja nur um die Fantasie anzuregen :wink: )

Gleislage:
Bild

Diverse Ansichten mit Material was so da war, bis auf die Kühltürme sind alles Platzhalter...

Bild

Bild

Bild

Bild
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

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Bodo
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#120

Beitrag von Bodo »

Hallo Jörg,

da bekommt man ja direkt Lust auf ein paar Rangierfahrten ... wobei ich Vorbild-DAU nicht mal weiß, was für Wagenmaterial für welche Gleise benötigt wird ;-).

Koks ? Kohle ? Fad-Wagen ? Om-Wagen ? Torpedos ? Schlacke- und Roheisenwagen ?

Viele Grüße, Bodo
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

Meine Anlage - Meine Dauerbaustelle
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hda
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#121

Beitrag von hda »

Hallo,

stellvertretend Danke für das Kompliment, Jürgen! Gespannt, wie es weitergeht, sind wir auch Bild

Jörg, prima! Die Fantasie ist angeregt! Da geht’s gleich leichter voran mit dem Inhalt der Rohrbrücken und der ganzen Staffage.

Im Moment bremst aber noch die Festbeleuchtung.....
Bild


14 Lampen mit Mast sind komplett zusammengelötet und haben den Funktionstest überstanden. Die Dioden kriegen ein Kartonstückchen auf den Rücken geklebt, die Wäscheklammern verhindern unerlaubtes Entfernen des Kartons.
Ansonsten ist ja das Entstehen der Lampen an anderer Stelle genügend beschrieben......
Im Treppenturm sind 9 LEDs an strategisch hoffentlich richtiger Stelle eingeklebt.
Für alle Bauwerke hab ich mir nämlich grundsätzlich vorgegeben, keine Treppe ohne Licht zu lassen. Nun ist das hier nicht so einfach, die Etagen-Bauart erfordert eigentlich zwei Lampen pro Stockwerk, wahrscheinlich auch noch mit Mast. Das ist mir aber zu viel Aufwand....Bild
Jetzt probier ichs halt mal so. Wenn Strafanzeigen kommen, kann man immer noch reagieren.

An den kopfgestellten Cowpern sind weitere 12 Lämpchen angeklebt, das sind die letzten 'Deckenlampen', alle anderen brauchen einen Mast.

Geklebt sind sie schnell. Leider müssen sie alle noch verkabelt werden, was sich wesentlich länger hinzieht.
Gut, dass es zwischendurch was anderes zu tun gibt, sonst würde es am Ende noch in Arbeit ausarten......Bild

Die nächsten 14 Masten sind vorgebogen und warten auch schon.
Dann warten sie halt. Was sollen die 400 LEDs sagen.......

Bodo, ganz unverbindlich versuch ich mal die Frage nach dem Wagenmaterial zu beantworten:
Koks, Erz + Zuschläge in Selbstentladewagen auf die beiden Bunkergleise mit der Entladestation;
Kohle evtl. für ein Kohlekraftwerk;
Roheisen-Torpedos und –Kübel unter die Ofenhallen, ebenso Schlackenwagen. Letztere für den Transport zur Schlackengrube.
Und vielleicht noch offene Wagen für die Aussonderungen des Staubsacks. Auch für Sand-Zufuhr.
Ausserdem was man sonst halt so braucht für Industrie. Öl, Holz, Baustoffe usw.

Wenn ich jetzt was falsch gesagt habe, wird sich schon einer melden.......Bild

Bis später

Gruss
Heinz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#122

Beitrag von hda »

Hallo,

die 12 neuen Deckenlampen sind angeschlossen


Bild


Am Treppenturm auch
(1x mit und 1x ohne 'Hilfslicht')


Bild


Bild


Die Treppen sind zwar hier von der Schattenseite aus zu sehen, aber die Lichtverteilung ist meiner Meinung nach ausreichend.

Bei ausgeschalteter Beleuchtung soll dieselbe möglichst nicht auffallen


Bild


Jetzt kann endlich die Verkleidung an den Turm dran, bisher ist ja zwecks leichterem Beleuchtungs-Einbau nur der Rohbau da.

Für den Aufzug-Turm glaube ich eine Möglichkeit gefunden zu haben, alle 10 Trix- und die 5 bergischen Stockwerke mit Bausatzteilen hinzukriegen. müsste nur ein paar Treppen und Stege ergänzen. Das probier ich mal aus, wenn’s nix wird, kann ich immer noch selber einen machen.

Das dauert aber ein bisschen, bei der HDAG suchen sie gerade einen Schlosser......Bild


Gruss
Heinz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#123

Beitrag von hda »

Hallo,

stille Nacht in den Hütten..........? Bild

Es gibt Anlass für einen kleinen Warentest


Bild


Die Aufgabe: Man muss den kleinen dunkelblauen Draht längs an den Lampenmast kleben.
Dazu eignet sich hervorragend der Sekundenkleber mit Pinsel, mit dem kann man ohne Tropfen flächig auftragen.
Leider ist das Fläschchen zu drei Vierteln leer und auch schon etwas älter, sodass der Rest-Inhalt honigartige Konsistenz angenommen hat.
Deshalb habe ich vor einigen Wochen Nachschub besorgt, der heute zum Einsatz kommen sollte. Ist er aber nicht.
Weil: Das ganze Ding ist knochentrocken. Hab nicht mal den Verschluss aufgekriegt.
(aber anschliessend das Fläschchen aufgeschnitten Bild )

Die Packung war mir schon etwas verdächtig vorgekommen, weil die schwarze Kappe und die Blister-Hülle innen einen Hauch der weissen Sekundenkleber-Ausdünstung aufwiesen.
Wieder mal hilft nix: Man muss raus, neuen Kleber besorgen.
Im Baumarkt hingen zwei Reihen der gesuchten Sorte.
Beide Reihen mit gleicher Nummer und gleichem Preis, aber eine Reihe mit schwarzer Kappe und innen weiss beschlagen, die andere Reihe mit neuer weisser Kappe und glasklar!
Aha!
Kurz gesagt: Der Kleber mit neuem Verschluss ist einwandfrei.
Es empfiehlt sich also, die über fünf Euro für nen festgeklebten Verschluss anderweitig anzulegen.......

Mit solcherart erweiterter Lebenserfahrung wurden dann 28 Lampen komplettiert und auch gleich deren untere Hälften angestrichen.
Im Moment hängen sie noch an der Trockenleine


Bild


Insgesamt sind jetzt 61 Lampen in der Mache. Wenn die 28 Kandidaten fertig angemalt sind, werden sie mit ihren vorbereiteten Befestigungen angebaut. Dann sieht man weiter, was noch benötigt wird.

Geht alles recht zäh, aber von nix kommt halt nix......
Und wenn's den Elektrikern zu dumm wird, kriegen sie einfach Schlosserkittel und müssen den Treppenturm schlossern.......Bild

Gruss
Heinz
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hda
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#124

Beitrag von hda »

Hallo,

heute sind die Lampen fertig gestrichen und müssen wieder trocknen.
Das gibt Gelegenheit, den Treppenturm weiter zu verunstalten.
Früher hatte ich ja schon erwähnt, dass die Aufzugtüren durch fensterlose Exemplare ersetzt werden sollten. Durch den Versuch, vier zusätzliche Ausgänge unterzubringen, steht mir jetzt aber zu wenig Ersatz zur Verfügung, also bleiben die Fenster drin.
Leider sind das nur leere Löcher ohne Glas, auch noch mit abgerundeten Ecken.........das tu ich mir aber nicht an, jetzt zwanzig kleine Scheibchen passend zu feilen.
Lieber greif ich zu Billig-Bastel-Methoden.
Aus einer entspiegelten Klarsichthülle hab ich passende Stückchen geschnitten und mit Tesafilm einfach hinter die Türen geklebt


Bild


Ansicht von vorn


Bild


Sicherheitshalber ist nochmal alles seitlich verklebt


Bild

Die anderen drei Turm-Innenseiten sind wegen Tiefenwirkung dunkelbraun ausgelegt. Weil es aussieht, als hätten die Fenster dunkle Vorhänge, wenn was direkt hinter den Scheiben klebt.

Nun hatte ich zu der Zeit, als ich glaubte, die Türen nicht zu benötigen, aus dem Erdgeschoss eine rausgeschnitten. Was liegt näher, als die in geöffnetem Zustand wieder einzubauen?
Wenn aber eine Aufzugtür offen steht, kann man reinsehen. Also muss eine Aufzug-Kabine her. Und wenn die ganze Firma beleuchtet ist, gilt das auch für den Aufzug


Bild


Das Kabinchen ist ringsum 3mm kleiner gehalten als der Aufzugturm wg. Berücksichtigung der Wanddicke


Bild


Die lichte Höhe ist eigentlich zu gross. Begründet ist sie durch bessere Lichtverteilung der Deckenlampe, zudem kann man die Höhe von aussen nicht erkennen.
Aber alles muss lichtdicht abgeschirmt werden, dass die darüber liegenden Fenster nicht schimmern.

Jetzt sind wieder die Elektriker dran, weil jeder Ausgang eine Lampe braucht und die Anschlüsse unter dem noch fehlenden Aussengerüst zu verstecken sind.
Komisch – je weiter es geht, um so mehr wird’s........

Aber irgendwann geht jedem Bausatz die Puste aus Bild

Bis später

Gruss
Heinz
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Re: die "bergischen Hüttenwerke"

#125

Beitrag von Jör g Schmidt »

Moin zusammen

Heinz dir aber nicht,hoffe ich doch. Nur dem Bausatz geht nach deinen Behandlungen die Puste aus.
Bei deiner Wäscheleine mußte ich echt lachen...geilomat :sabber:

Respekt was du wieder so toll hinbekommen hast. Ich bekomme selber dagegen schon ein schlechtes Gewissen wenn hier wieder was Neues gepostet wird und selber in meiner Werkstatt nicht wirklich was passiert. Aber hier ist "Holland in not", majas Kalender hin oder her, es gibt Tätigkeiten, da geht jedes Jahr vor Weihnachten die Welt unter, meine gehört dazu. :roll:

Aber immerhin kann ich Zuwachs in der Bausatzriege vermelden, Bodo ( der mit der DHG 500) war heute da und hat ein vorweihnachtliches Geschenk gebracht, das Teil in schön, welches vorne rechts bei den Kühltürmen steht. Also wird statt des vorgesehenes noch nicht als Bauatz oder Proto vorhandenes Gebäude die "Krafthalle" genomen. Nachteil: große Fenster und fertig beleuchtet, also muß man sich ne Einrichtung überlegen. Wie sieht ein kleines Kraftwerk innen aus ? Reicht das überhaupt, oder nehmen wir direkt 2 von den Hallen zu den Kühltürmen? :mad:

Seit letzem WE gibt es immerhin 3 neue Güterwagen für die Hütte, soen vEzS zeug von Tante M, die leider nicht fertig gealtert sind. Neben mir hat Junior 2 Tage versucht mit den Hochofenhallen klar zu kommen, ein bischen isser sogar weiter, trotz Bauanleitung. :pflaster:

joo, Bodo, wenns soweit ist kann man ne Menge zum Rangieren. Für die Einzelvorstellung habe ich schon überlegt, ob man nicht ein oder sogar zwei Fiddleyards an den Übergängen baut.
Von/nach links ( Hafen) die Reise in die weite Welt und Anlieferung, von rechts anderes gelagertes Materiel und Schlackehalde.
Und wie Heinz schon schrieb: Koks Sand Erz Zuschlagstoffe Torpedos Kübel Ersatzmaschinen Baumaterial Kantinenfood Bier für die Spätschicht, was vermutlich nicht passt: Coils Fische Bananen Schrott.
Vielleicht fällt "Fotoshop-Ingo" :mrgreen: mehr ein.(@Ingo,vergiss es ich will echt was sehen.)
schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=82704
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