Testbericht Om 19 von REE Modeles

Bereich für Testberichte von Modellbahnartikeln erstellt von Forennutzern.

Bitte beachtet die Kriterien für einen Testbericht.

Neue Testberichte müssen in einer anderen Rubrik erstellt werden und werden auf Antrag von den Admins oder der Moderation hierher verschoben. Bitte nutzt dazu die "Melden"-Funktion des Forums.
Antworten
Benutzeravatar

Threadersteller
Iceman
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2019
Registriert: Mo 29. Aug 2005, 22:20
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: Roco multiMAUS
Gleise: geoLINE (Testgleise)
Wohnort: Rhein-Main
Fiji

Testbericht Om 19 von REE Modeles

#1

Beitrag von Iceman » Mi 26. Feb 2014, 15:54

Hersteller: REE Modeles
Baugröße: H0
Art.Nr. : WB 270
Bauart: Om 19
Betriebsnummer: 701 124; 703 176
Rev.-Datum: Dst 18.04.57; Sz 09.05.57


Hallo zusammen,

heute mal ein etwas seltener vorkommender Hersteller aus Frankreich, wenn er nicht einen Om 19 gebracht hätte, hätte er mich vermutlich auch nicht weiter interessiert, aber so...

Zunächst mal etwas zum Vorbild des Om 19. Hierbei handelt es sich um eine Sammelgruppe für einige ausländische Wagenbauarten bei der DB. Zuvor waren sie im Gattungsbezirk Ludwigshafen versammelt. Bei dem von REE umgesetzten Modell handelt es sich um 1940/41 in Belgien und Frankreich gebaute Wagen. Bei der DB waren 1958 noch etwa 340 Om19 aller Varianten im Einsatz. Zuletzt bis etwa 1960.

Nun zum Modell. In dem von mir beschafften Set befinden sich 2 Wagen. Einer hat Speichenräder und Wagenwände aus glattem Blech, der andere Scheibenradsätze während die Wände aus Buckelblechen bestehen.

Die Modellumsetzung ist von den Maßen her korrekt. Lediglich hinter dem Zettelkasten links des Kreideanschriftenfeldes könnte man ein kleines Fragezeichen setzen. Üblicherweise waren diese in Deutschland rechts davon angebracht. Auf dem im Carstens Band 3 abgebildeten Wagen ist dies auch so.

Bild
Bild

Die Türverschlüsse, Griffstangen und Rangierertritte sind seperat angesetzte und freistehehnde Teile. Auch die Innenseite des Wagenkastens ist sehr schön detailliert. Man kann auch von Innen den Unterschied zwischen den Wagen mit Buckelblechen und den glatten Seitewänden erkennen. Der Rangierertritt könnte etwas länger sein, also die Stufe etwa 1-2 mm tiefer liegen. So muss sich der imaginäre Preiser-Rangierer doch etwas strecken.

Bild
Bild

Auf der Wagenunterseite gibt es nicht viel zu sehen, es gibt Löcher für die Bremsanlagen anderer ausländischer Varianten.

Bild

Die Kurzkupplungkulissen funktionieren sauber und bei meinen Test mit Roco-UK und -KK auf 420 mm Radien ergaben keine Probleme. Bei der Fleischmann-KK sträubte sich der Schwalbenschwanz in den NEM-Schacht zu gleiten, daher habe ich auf diese verzichtet. Zwei der Puffer saßen recht locker, das koonte ich aber mit einem Tropfen Kleber fixieren.

Beide Radsatzvarianten haben recht niedrige Spurkränze, vermutlich RP 25. Die Scheibenräder sind auch innen profiliert und haben je 2 Löcher für die Mitnehmer. Der Speichenradsatz hat 9 recht feine Speichen. Der Durchmesser über die Laufflächen scheint mit 12 mm recht groß zu sein (meist 11,5 oder 10,5 mm).

Die Lieferung erfolgt in eine Klarsichtbox, die in einem Pappschuber steckt. Es gibt noch einen Beutel, in dem sich Bügelkupplungen, komplette Vorbildkupplungen sowie Bremsschläuche befinden. Ansonsten gibt es nichts zuzurüsten. Der Herstellungsort ist China.

Bild

Ich habe knapp 60 € für die zwei Wagen bezahlt, sicherlich kein Schnäppchen, aber die Qualität finde ich hervorragend, vergleichbar mit dem Om 21 von Brawa, der zwar noch etwas günstiger ist, aber vermutlich auch eine höhere Auflage haben dürfte. Es gibt u.a. auch noch einen Einzelwagen unter der Artikelnummer WB 269. Dieser Wagen dürfte dem Wagen mit Speichenrädern und glatter Außenbeplankung entsprechen. Des weiteren gibt es auch noch ein Set für die frühe DB-Epoche 3 mit der Aufschrift DR Brit-US-Zone.
Grüße

Matthias

Doktrin- und Ideologiefrei
Brawas ÖBB Oppeln überarbeitet (02.05.2017) Eingestellt bis auf weiteres
PS.: Ich nehme an dem Danksagungs-Kindergarten nicht teil!


Rollnitz
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 476
Registriert: Do 13. Dez 2012, 11:27
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: mit der Hand...
Gleise: Fleischmann Profi
Alter: 59
Syrien

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#2

Beitrag von Rollnitz » Mi 26. Feb 2014, 16:21

Hallo,

es gibt ihn auch als Variante auch mit Bretterwänden (z.B. in der Doppelpackung WB 273 Brit-US-Zone) und natürlich in der Ursprungsvariante WB 271, DRB! Gebaut wurde er übrigens 1940/41 in Belgien und Frankreich nach Zeichnungen der SNCF für die Deutsche Reichsbahn.

Ein wirklich schönes und detailliertes Modell. REE - ein echter Lichtblick.

Gruß Roland


cargo
Ehemaliger Benutzer

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#3

Beitrag von cargo » Mi 26. Feb 2014, 18:35

Hallo!

Schöne Wagen.
Wegen den Löchern für Bremsanlagen, sind diese beiden Leitungswagen?



Gruß
Torsten


Railion
Ehemaliger Benutzer

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#4

Beitrag von Railion » Mi 26. Feb 2014, 18:50

Moijen

Siehts Du Bremsbacken? Also Leitungswagen ;)

Ich habe hier OCEM Wagen von LS liegen. Die hat REE auch.
Ich habe ein wenig den Verdacht, die Fahrzeuge kommen aus ein und derselben Form.....


Rollnitz
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 476
Registriert: Do 13. Dez 2012, 11:27
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: mit der Hand...
Gleise: Fleischmann Profi
Alter: 59
Syrien

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#5

Beitrag von Rollnitz » Mi 26. Feb 2014, 22:20

Railion hat geschrieben:Moijen

Ich habe hier OCEM Wagen von LS liegen. Die hat REE auch.
Ich habe ein wenig den Verdacht, die Fahrzeuge kommen aus ein und derselben Form.....
Hallo,
definitiv nein. Anfangs habe ich das auch gedacht. Ich habe beide in A.L.-Ausführung, sie sollen natürlich den gleichen Typ darstellen, sie sind aber unterschiedlich.
Vor allem sind beide schön. Qualitativ kein Unterschied.

Gruß Roland


träumix
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 97
Registriert: Do 13. Dez 2007, 10:05

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#6

Beitrag von träumix » Mi 26. Feb 2014, 23:58

Danke Matthias,
für die schönen Photos. Das ist Modellbahn in Entwicklung. Wunderschöne Modelle, neu konzipiert und zeitensprechend umgesetzt.
Da ich epocher I bin, warte ich auf eine mögliche Umsetzung des Ludwighafens in Epoche I.
Ich hatte auch schon immer den Verdacht, dass ls und ree den gleichen Hersteller haben. Das kann sein. Und trotzdem bewahren beide ihre eigene Note. Im Modellbahnbereich wäre dies eine hand in hand Situation.
Davon können wir nur provilieren.
Und das ist mir bedeutend lieber, als der Uraltkäse, als Farbneuheit, der sogenannten Markt"führer".
guats nächtle georg


Rollnitz
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 476
Registriert: Do 13. Dez 2012, 11:27
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: mit der Hand...
Gleise: Fleischmann Profi
Alter: 59
Syrien

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#7

Beitrag von Rollnitz » Do 27. Feb 2014, 08:15

träumix hat geschrieben: Da ich epocher I bin, warte ich auf eine mögliche Umsetzung des Ludwighafens in Epoche I.
Hallo,
da das Erstbaujahr 1940 war, wirst Du auf eine Epoche I - Variante vergeblich warten.
Aber ich hoffe, daß noch mehr Modelle kommen, und da wäre ein früherer Epochenstart durchaus möglich.
Auf jeden Fall bereichern LS/REE die Modellbauszene-

Gruß Roland

Benutzeravatar

UlrichRöcher
Metropolitan (MET)
Beiträge: 2841
Registriert: Di 13. Dez 2005, 11:56
Nenngröße: H0
Stromart: digital
Steuerung: ECoS 2
Gleise: Mä K und C
Wohnort: Siegen
Alter: 59
Deutschland

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#8

Beitrag von UlrichRöcher » Do 27. Feb 2014, 08:27

Hallo,

schöne Wagen! Sahen im Prospekt schon interessant aus. Ein paar Fragen hätte ich noch dazu: Gibt es Tauschachsen für AC oder passende Achsen anderer Hersteller? Wie sind die Spitzenmasse und der Raddurchmesser der Achsen?

Wenn das Wagen sind, die im besetzten Belgien/Frankreich für die DR gebaut wurden, mussten sie m.W. eigentlich nach dem Krieg an die jeweiligen Länder zurückgegeben werden. Jedenfalls war das mit vielen Loks auch so - so wurden sowohl in Belgien als auch in Frankreich 52er und 44er nach deutschen Plänen für die DR gebaut. Diese gingen nach dem Krieg an die jeweiligen Herstellerländer zurück. Warum war das mit diesen Waggons offensichtlich nicht so? War es eine Frage der Bezahlung?

Viele Grüße
Ulrich
Paradox ist, wenn Zugbegleiter das Leben in vollen Zügen genießen!

Benutzeravatar

Threadersteller
Iceman
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2019
Registriert: Mo 29. Aug 2005, 22:20
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: Roco multiMAUS
Gleise: geoLINE (Testgleise)
Wohnort: Rhein-Main
Fiji

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#9

Beitrag von Iceman » Do 27. Feb 2014, 12:12

Im Katalog kann ich nichts zu AC-Radsätzen finden. Die Webpräsenz habe ich allerdings nicht durchforstet: http://www.ree-modeles.com/

Laufraddurchmesser, wie bereits geschrieben, 12 mm. Achslänge 24,4 mm. Märklin-Achsen würden von der Achslänge zwar passen, das Problem dürfte aber die Breite der Räder sein. Komplett mit Spurkranz REE 2,5 mm, Märklin 3,2. Und da ist nicht viel Spielraum zwischen Rad und Achshalter.
Grüße

Matthias

Doktrin- und Ideologiefrei
Brawas ÖBB Oppeln überarbeitet (02.05.2017) Eingestellt bis auf weiteres
PS.: Ich nehme an dem Danksagungs-Kindergarten nicht teil!


Rollnitz
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 476
Registriert: Do 13. Dez 2012, 11:27
Nenngröße: H0
Stromart: analog DC
Steuerung: mit der Hand...
Gleise: Fleischmann Profi
Alter: 59
Syrien

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#10

Beitrag von Rollnitz » Do 27. Feb 2014, 12:57

UlrichRöcher hat geschrieben: Wenn das Wagen sind, die im besetzten Belgien/Frankreich für die DR gebaut wurden, mussten sie m.W. eigentlich nach dem Krieg an die jeweiligen Länder zurückgegeben werden. Jedenfalls war das mit vielen Loks auch so - so wurden sowohl in Belgien als auch in Frankreich 52er und 44er nach deutschen Plänen für die DR gebaut. Diese gingen nach dem Krieg an die jeweiligen Herstellerländer zurück. Warum war das mit diesen Waggons offensichtlich nicht so? War es eine Frage der Bezahlung?
Hallo,

die wurden ja für die Deutsche Reichsbahn gebaut und mit Sicherheit bezahlt. Und waren vermutlich auch nur für diese im Einsatz.
Das waren nicht irgendwelche beschlagnahmten Wagen oder Loks. Wobei ich da die rechtlichen Tatsachen nicht kenne.
Wurden die in Frankreich (auch für die DR) gebauten Loks nicht auch aus Reparationsgründen zurückgeholt bzw. beschlagnahmt?
Und die Situation 1940/41 war noch eine andere als 1944/45, wo einiges drunter und drüber ging und nicht mehr "ordnungsgemäß" abgerechnet wurde. Oder werden konnte.

Falls einige Ludwigshafen in Frankreich "gelandet" wären, würde REE-modeles doch diese Variante erst recht herausbringen.

Gruß Roland


EisernerRhein
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 95
Registriert: So 27. Mai 2007, 20:31
Wohnort: Erkelenz

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#11

Beitrag von EisernerRhein » Do 27. Feb 2014, 16:58

Hallo,
Wechselstromachsen gibt es von REE derzeit keine. Ich habe seit es diese Firma gibt, sowohl 2- wie 4-Achser nach französischen Vorbildern, die laufen auf C-Gleis alle gut, lediglich geschoben auf dem abzweigenden Gleis der Bogenweichen gibt es ab und zu Entgleisungen. Da muß man sehr gefühlvoll rangieren. WS-Achsen würden diese Modelle nur verunstalten.

Einige Wagen sind sowohl in Frankreich, wie auch in Belgien und Luxemburg gelandet. Entsprechende Varianten sind auch bei REE im Programm, SNCB sogar aus Epoche 4!

VG Fritz


Hans-Joachim Krohberger
RegionalExpress (RE)
Beiträge: 95
Registriert: Fr 16. Sep 2005, 22:56
Stromart: AC
Steuerung: digital
Gleise: C-Gleis
Wohnort: Brand-Erbisdorf
Kontaktdaten:

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#12

Beitrag von Hans-Joachim Krohberger » Do 27. Feb 2014, 17:25

Lediglich hinter dem Zettelkasten links des Kreideanschriftenfeldes könnte man ein kleines Fragezeichen setzen. Üblicherweise waren diese in Deutschland rechts davon angebracht.

Mir liegt die verbretterte Variante WB-272 (DR, Epoche 3) vor. An diesem Modell ist der Zettelkasten rechts vom Anschriftenfeld angebracht.

MfG

hjk


TheK
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3418
Registriert: Mi 24. Jan 2007, 02:54
Nenngröße: N
Steuerung: DCC
Gleise: Fleischmann, Peco

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#13

Beitrag von TheK » Fr 28. Feb 2014, 08:26

UlrichRöcher hat geschrieben:Warum war das mit diesen Waggons offensichtlich nicht so?
Bei den Loks ging es vor allem auch um die Wartung – das Personal konnte mit den fremden Fahrzeugen meist nicht umgehen und Splittergattungen hatte man sowieso zu Genüge. Die wenigen Ausnahmen, die nicht zurückgegeben wurden, überlebten dann auch meist nicht lange oder waren von Anfang an nur Versuchsobjekte – mit kuriosen Ausnahmen, so wollte die DR nach dem Krieg ihre einzige S3/6 los werden, bekam dafür eine auch nicht heimischere badische IV h, die bis heute mit dem Tender einer SNCF 231 E ausgestattet ist. Die 231 E fiel dagegen 1958 dem Schneidbrenner zum Opfer.

Bei Güterwagen nahm man das ganze bei weitem nicht so genau – zum einen sind die Dinger technisch weitaus weniger komplex und kommen so oder so "rum", zum anderen, wem gehört ein Wagen, der aus den Teilen von 5 Wracks zusammengezimmert wurde? Stattdessen entschied man sich lieber für ein gigantisches Neu- und Umbau-Programm und eine europaweite Standardisierung.
Gruß Kai

Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken.
Ep.3-Anlage in N zum Fahren.


FCrostifan
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 271
Registriert: Do 6. Dez 2012, 04:59

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#14

Beitrag von FCrostifan » Fr 28. Feb 2014, 14:06

Bei den Loks ging es vor allem auch um die Wartung – das Personal konnte mit den fremden Fahrzeugen meist nicht umgehen und Splittergattungen hatte man sowieso zu Genüge. Die wenigen Ausnahmen, die nicht zurückgegeben wurden, überlebten dann auch meist nicht lange oder waren von Anfang an nur Versuchsobjekte – mit kuriosen Ausnahmen, so wollte die DR nach dem Krieg ihre einzige S3/6 los werden, bekam dafür eine auch nicht heimischere badische IV h, die bis heute mit dem Tender einer SNCF 231 E ausgestattet ist. Die 231 E fiel dagegen 1958 dem Schneidbrenner zum Opfer.
Wo ist der französische Tender (ein Typ 38A) ? An der 18314 die in Sinsheim steht jedenfalls nicht. Oder ist eine andere IVh gemeint ? :wink:
Wär nicht schlecht, wenns so etwas in D noch gäbe. Eine willkommene Abwechslung zu den ewig langweiligen dt. Typen oder ?
mfG
FCfan

Benutzeravatar

Threadersteller
Iceman
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2019
Registriert: Mo 29. Aug 2005, 22:20
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: Roco multiMAUS
Gleise: geoLINE (Testgleise)
Wohnort: Rhein-Main
Fiji

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#15

Beitrag von Iceman » Fr 28. Feb 2014, 14:50

@ TheK

Hier geht es ja eben nicht um Beuteloks oder -wagen sondern um welche die im Auftrag der Reichsbahn gebaut wurden. Wie in diesem Fall der Om19 nach französichen/belgischen Bauplänen. Bei den Loks waren es die Baureihen 44, 50, 52 und 86 die ja auch in ausländischen Fabriken für die Reichsbahn gebaut wurden. Diese mussten ja auch großteils an diese Länder zurückgegeben werden. Aber das ist ein ganz anderes Thema und ist hier OT.

@ hjk

Ist mir bekannt. Den Katalog hebe ich hier. Man wollte sicherlich die Kosten für den Formenbau reduzieren. Es gibt ja sogar noch Varianten mit Anschriftenfeld und Zettelkasten in den beiden Segmenten zwischen den Türen. Zudem kann man ja auch nicht ganz ausschließen, dass tatsächlich einige Wagen nicht entsprechend umgebaut wurden.
Grüße

Matthias

Doktrin- und Ideologiefrei
Brawas ÖBB Oppeln überarbeitet (02.05.2017) Eingestellt bis auf weiteres
PS.: Ich nehme an dem Danksagungs-Kindergarten nicht teil!

Benutzeravatar

Threadersteller
Iceman
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2019
Registriert: Mo 29. Aug 2005, 22:20
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: Roco multiMAUS
Gleise: geoLINE (Testgleise)
Wohnort: Rhein-Main
Fiji

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#16

Beitrag von Iceman » Do 6. Mär 2014, 15:49

Noch eine kleine Ergänzung, die Bedruckung ist grammatikalisch richtig, selbst die Umlaute wurden umgesetzt. Leider ist aber beim 701 124 bei der Gewichtsangabe eine kleine Ungenauigkeit passiert. Auf dem Wagenkasten steht 8.080 kg und auf dem Rahmen 8.240 kg. Beim anderen Wagen stimmen die Zahlen überein.

Ist mir auch erst aufgefallen, als ich die Wagen in meinem Archiv erfassen wollte. :oops:
Grüße

Matthias

Doktrin- und Ideologiefrei
Brawas ÖBB Oppeln überarbeitet (02.05.2017) Eingestellt bis auf weiteres
PS.: Ich nehme an dem Danksagungs-Kindergarten nicht teil!

Benutzeravatar

Threadersteller
Iceman
InterCityExpress (ICE)
Beiträge: 2019
Registriert: Mo 29. Aug 2005, 22:20
Nenngröße: H0
Stromart: DC
Steuerung: Roco multiMAUS
Gleise: geoLINE (Testgleise)
Wohnort: Rhein-Main
Fiji

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#17

Beitrag von Iceman » Sa 26. Jul 2014, 13:54

Um meinen EUROP-Fuhrpark etwas zu erweitern, habe ich mir den Wagen noch als TTo der CFL (Chemins de Fer Luxembourgeois = luxemburgische Staatsbahn) gegönnt. (Art.Nr. WB-276)
Bild

Modelltechnisch entspricht der Wagen dem DB Wagen mit den Buckelblechen, lediglich der Radsatz ist hier ein Speichenradsatz.

Die CFL besaß tatsächlich derartige Wagen, aber ob diese in den EUROP-Wagenpark eingestellt wurden konnte ich leider nicht feststellen.
Grüße

Matthias

Doktrin- und Ideologiefrei
Brawas ÖBB Oppeln überarbeitet (02.05.2017) Eingestellt bis auf weiteres
PS.: Ich nehme an dem Danksagungs-Kindergarten nicht teil!

Benutzeravatar

nortim
InterCity (IC)
Beiträge: 574
Registriert: Di 8. Okt 2013, 18:48
Nenngröße: H0e
Stromart: digital
Steuerung: ferngesteuert
Gleise: find ich gut
Wohnort: Vogtland, letzter Ort im Inhaltsverzeichnis vom Deutschlandatlas
Alter: 42
Kontaktdaten:

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#18

Beitrag von nortim » Mi 6. Aug 2014, 20:40

Hallo zusammen,

und hier als Ergänzung noch ein Bild der Epoche III Version DR

Bild

... die stabile Verpackung mit dem " Gleis" möchte ich noch positiv erwähnen.

Viele Grüße
Norman
Bild

eine Feldbahn in Spur Null entsteht hier:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=124174
Wo die Hasen Hosen haßen und die Hosen Husen haßen, ja
do bie iech dorham!


TheK
Metropolitan (MET)
Beiträge: 3418
Registriert: Mi 24. Jan 2007, 02:54
Nenngröße: N
Steuerung: DCC
Gleise: Fleischmann, Peco

Re: Testbericht Om 19 von REE Modeles

#19

Beitrag von TheK » Di 19. Aug 2014, 14:45

Die Verpackung erinnert an Röwa.
Gruß Kai

Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken.
Ep.3-Anlage in N zum Fahren.

Antworten

Zurück zu „Testberichte“