Point-to-Point durchs Oberallgäu - Hier ist jetzt geschlossen ;-)

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).

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Lord_Nelloz
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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#226

Beitrag von Lord_Nelloz » Mo 23. Feb 2015, 14:29

Reinhard Heckmann hat geschrieben:Hallo Christoph,

mit Interesse hab ich diesen Planungsthread gelegen und bin überzeugt, dass Thema, Betriebskonzept und Gleisplan erfolgversprechend sind.
Hallo Reinhard, auch Dir ein Willkommen hier in meinem Thread. Ich hoffe, dass Ihr alle recht behaltet :)
Reinhard Heckmann hat geschrieben: Nicht verstehen kann ich die Diskussion über das Gleissystem. Wie jeder Modellbahner muss man auch hier Kompromisse machen. Ein Gleissystem auf den alte "Gurken" und grazile RP-25 Loks gleichermaßen betriebssicher fahren, habe ich noch nicht gefunden. Deshalb prüfe Deinen Lok-und Wagenbestand kritisch, nach der RP-25 Notwendigkeit.

Klar spielt die Preisfrage (leider fast) immer eine große Rolle. Bei der Entscheidung sollte aber die Betriebssicherheit und die Optik im Vordergrund stellen. Das nur aus Preisgründen ausgewählte Gleissystem ist erfahrungsgemäß später häufig die Ursache für den Frust bei Betriebsstörungen.

Lieber auf der Zeitachse die Anschaffung strecken, als das falsche System gewählt.


Ob Du dich nun für Tillig Elite, Peco oder RocoLine entscheidest, alle 3 Systeme sind sauber verlegt betriebssicher. Falls Du wirklich die RP-25 Komptabilität benötigst, fällt RocoLine natürlich raus.

Meine Empfehlung:

Ich selber kann Dir nicht nur aus finanziellen Gründen die Selbstbauweichen von Tillig-Elite empfehlen. Nach kurzer Eingewöhnung baut man eine Weiche in 30 Minuten und hat ein optisch optimales und betriebssicheres Teil..
Oha, Tillig Selbstbauweichen kannte ich bis dato noch nicht. Das könnte meinen filigranen Fummelfingern vielleicht sogar entgegenkommen und Spaß machen. Ein kurzer Check bei den einschlägigen Dealern bescheinigt diesen "nur" noch einen Aufpreis von ca. 50% zu den von mir vorgesehenen Peco Code 100-Preisen. Dafür sind die mit den Federzungen ja sowas von viel schöner. Jetzt ist halt die Frage, ob da auch ältere Liliput Wien Schnellzugwagen Bauart 28 ruckelfrei drauf laufen. Immerhin schon die mit KKK, also nicht die ganz alten.

Allerdings wieder 15° Abzweigwinkel gegenüber 12° bei Peco. Würde aber den Bahnsteiglängen zugute kommen.

Flexstegweichen heißt, man kann diese (in Maßen) zu Bogenweichen biegen wie man gerade möchte und ist nicht an die starre Geometrie der zwei Peco-Bogenweichenarten gebunden? Das würde ja wieder ganz neue Möglichkeiten bei der Gestaltung bieten :shock: Und kann man damit auch die von mir bisher geplanten Peco-Bogenweichen nachbauen oder sind die Grenzen geringer? Die Tillig-Internetseite schweigt sich da aus (oder ich habe es nicht gefunden).
Reinhard Heckmann hat geschrieben: Das Ganze (selbstverständlich) mit Herzstückpolarisierung versehen und mit Servo angetrieben und Du hast eine preisgünstige und betriebssichere Weiche.
Servos sollen es nicht werden sondern handgestellt mittels Stellstange nach der Anleitung von Frank Wieduwilt. Funktioniert das auch oder sind zwingend Servos vonnöten?
Reinhard Heckmann hat geschrieben: Ich selbe verwende bei meiner Anlage Igling II Tillig-Elite und RocoLine kombiniert. Die DKW´s sind von Roco, das es keine schlanken 10 Grad DKW´s von Tillig gab. Über die Betriebstauglichkeit der Tillig-Elite DKW´s habe ich keine Erfahrungen.
15° wäre für mich jetzt erst mal kein Hindernis. Die günstigste Tillig DKW ist auch gar nicht so teuer, wie ich gerade festgestellt habe. Betriebssicher? Mal schauen.
Reinhard Heckmann hat geschrieben: Trotz sorgfältigster Gleisverlegung, gibt es aber immer noch Loks, die ich wegen mangelnder Alltagstauglichkeit Z-gestellt habe oder umgebaut wurden.
Aber man baucht ja auch etwas für die Vitrine oder die Abstellgleis im Bw. :D
Haha, exakt das soll bei mir nicht passieren. Alles was gekauft wird, darf auch fahren. Ich bin da Gott sei Dank nicht allzu vorbelastet, da ich keine Zweileiter-Modellbahn-Vorgeschichte habe. Bis auf die alten Liliput-Wagen muss alles eh neu gekauft werden bzw. ist schon kompatibel mit aktuellen Gleissystemen. Ich möchte mir allerdings nicht die Möglichkeit verbauen, da das neue Zeugs ja doch irre teuer ist (wenn ich mir allein die neuen Preise aus dem Liliput-Prospekt anschaue :shock: :shock: :shock: ), auch auf dem Gebrauchtwarenmarkt entsprechend zuschlagen zu können. Einiges gibt es ja auch gar nicht mehr so, wie ich das gerne hätte.

Fazit: Da eh alles neu kommt, rechne ich Tillig mal durch. Wenn das mit den Flex-Bogenweichen auch für einen ungeübten Bastler machbar ist. Dann muss ich halt in den "sauren 3 Peco-DKW wieder verkaufen"-Apfel beißen.

Tante EDIT sagt noch:
Wenn lt. diesem Test hier (http://t1p.de/m0v1) größere Spurkränze auf Tillig-Flexgleis rubbeln wäre das aber auch irgendwie blöd. Andererseits müsste ich dann eben im Falle eines Falles 24 Achsen austauschen. Mehr sind es auch gar nicht. Das geht doch auch bei alten Liliput-Wien-Wagen, oder? Tja, man merkt, dass ich viele Fragen auch in der Rubrik Anfänger stellen könnte...
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#227

Beitrag von BernhardI » Mo 23. Feb 2015, 15:17

Hallo Christoph,

ja, einige der Tillig-Weichen können leicht gebogen werden. Für enge Radien sollte man aber die Bogenweichen nehmen.

Einen Tillig-Weichenbausatz habe ich schonmal gebaut. Kein Problem, weder besondere Kenntnisse, noch Spezialwerkzeug, noch Begabung nötig.

Der verlinkte Hand-Weichenantrieb sollte gehen, denn der Schalter hält die Zungen in Endstellung, wie es ein Servo auch tut.

Wegen Kompatibilität: Auf Tillig Elite läuft ziemlich viel, auch der älteren Fahrzeuge. Es mag in Einzelfällen mal nicht klappen, aber irgendwo muß man einen Schnitt machen. Die Freude an schönen Gleisen ist größer als die Mühe, gegebenenfalls Radsätze zu bearbeiten oder zu tauschen, oder ein schlechtlaufendes Modell wieder zu verkaufen.

Mit Liliput kenne ich mich nicht aus, aber insgesamt bekommt man aktuelle H0-DC-Fahrzeuge oft günstig, vor allem wenn man warten und Sonderangebote nutzen kann.

Bei Roco beispielsweise bekommst Du eine V100 Ep. III mit DSS für 80 Euro, 8 Güterwagen Ep. III im Set für 50 Euro, jeweils reguläre UVP. Da lohnt es sich kaum, die Gleise einer neuen, ansprechenden Anlage auf Altlasten oder Flohmarkt-Fahrzeuge auszurichten.

Grüße
Bernhard
Früher waren die Klagen über die verlorene gute alte Zeit viel intelligenter.


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#228

Beitrag von Reinhard Heckmann » Mo 23. Feb 2015, 15:38

Servos sollen es nicht werden sondern handgestellt mittels Stellstange nach der Anleitung von Frank Wieduwilt. Funktioniert das auch oder sind zwingend Servos vonnöten?
Hallo Christoph,

ich habe mir die Anleitung von Frank Wieduwilt mal angeschaut. Grundsätzlich können auch Tilligweichen mittels Stellstange gestellt werden. Auch eine Polarisierung ist möglich.

Ob dies sinnvoll ist, hängt von Deinen Vorstellungen über den Betrieb ab. Falls Du Deine Anlage alleine betreiben möchtest, musst Du gleichzeitig Fahrdienstleiter, Weichenwärter und Lokführer spielen. Ich kann Dir versichern, dass bei dieser Anlagengröße der Betrieb stressig wird und der Spaßfaktor in den Keller geht.

Solltest Du allerdings immer mit mehreren Mitspielern Betrieb machen, kann man die Aufgaben verteilen und sich am Personaleinsatz des Originals orientieren.

Da Dir sowie so ein richtiges Stellpult vorschwebt, würde ich auch dafür die Voraussetzungen schaffen und weder Zeit noch Aufwand in eine nicht zielführende Technik investieren. Ob die Weichen analog oder digital geschaltet werden, ist erst einmal sekundär.
Ich würde in Deinem Falle die Weichen mit Servodekodern versehen, die auch einen analogen Anschluss für einen Schalter haben (z.B. MB-Tronik WA-5mini) Die Schalter montierst Du in der Nähe der Betriebsstellen auf einem stilisierten Stelltisch.
Dann hast Du später alle Optionen der digitalen Möglichkeiten bis hin zur Steuerung mit Computer.

Die Tilligweichen sind begrenzt flexibel und ermöglichen elegante Gleisverbindungen. Als Bogenweichen stoßen die Flexweichen schnell an Grenzen. Hier hilft nur Testen, Testen und nochmals Testen.....


Wie gesagt nur die Meinung eines Modellbahnpraktikers :D

Viele Grüße aus Igling

Reinhard
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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#229

Beitrag von tom tofte » Mo 23. Feb 2015, 16:03

Hallo ...

Wenn nun doch evtl. Tillig-Elite Gleise in Frage kommen würden, dann bieten sich nicht nur die Bausatzweichen von Tillig an sondern auch Weller Bausätze. Die bringen für die Planung von Weichenstraßen nochmal einiges an Alternativen mit sich. Soweit ich weiß sind die Bausätze nicht so wahnsinnig kompliziert. Und man muß ja auch nicht gleich mit einer DKW oder EKW beginnen. Erfahrungs- und Bauberichte gibt es auch im Internet dazu zu finden.

Mir fällt da zum Beispiel die früher mal in der Planung gewesene Dreiwegweiche oder besser Doppelweiche zum BW in Oberstdorf ein. Siehe hier. Nur um mal ein Beispiel zu nennen, welche zusätzlichen Möglichkeiten man mit all den vielen Weichentypen hätte!

Nachdenken würde ich schon mal darüber ... :wink:
Gruß tom tofte


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#230

Beitrag von Lord_Nelloz » Mo 23. Feb 2015, 21:51

Tja, da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!

Gerade habe ich Sonthofen mal mit Tillig Elite geplant. Unter der Prämisse, an Einfachweichen ausschließlich diese Selbstbauweiche EW2 zu verwenden, da ich ansonsten noch weiter in finanzielle Sphären gelange, die mir nicht passen (alleine für Sonthofen müssen 10 Weichen neu gekauft werden, davon drei Bogenweichen, die ich nicht mal selbst bauen könnte). Deswegen ist Weller auch raus, so toll seine Produkte auch sein mögen.

Gehen tut das mit den kurzen Weichen (178mm) natürlich. Ob das aber nachher sinnvoll ist und gut aussieht? Bin nicht sicher. Andererseits sind die Weichen momentan mit Peco Code 100 auch nicht die langen geworden, da mir dann die Gleise wieder zu kurz werden. Könnte ich aber noch ändern, wenn ich die DKW rausschmeiße.

Tja, was tun? Peco Code 75 hat nur sehr lange Bogenweichen mit 1500er Radius, wo ich dann bei den Bahnhöfen nicht mehr klarkomme, fällt also auch raus. Und die normalen Sachen von Tillig Elite und Roco Line sind mir gegenüber Peco einfach zu teuer. Irgendwo hört bei mir der Hobbyspaß dann auf. Und jetzt nur einen halben Bahnhof zu kaufen weil ich auf den Rest erstmal bis Weihnachten oder so warten muss finde ich auch blöd. Will ja was zum Spielen haben :wink:

Eine Frage für die weitere Planung interessiert mich aber auch noch: Wäre es vorbildgerecht, an einem Stumpfgleis zwei Betriebe anzusiedeln? Mir schwebt Kohlenhändler und Landhandel vor. Oder einen Gemischtkrämer der dann gleich zwei oder drei Wagen zugestellt bekommt? Ein Landhandel/Kohlen/Brennstoffhandelkonglomerat? So ein BayWa-Betrieb hat das vielleicht alles abgedeckt?

Tante EDIT sagt noch am nächsten Tag, nachdem ich eine Nacht darüber (nicht mit ihr :fool:) geschlafen habe zur Gleiswahl:

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass das Bessere immer des Guten Feind ist. Ich treibe mich auch gerne in Foren für digitale Spiegelreflexfotografie rum. Und auch da ist es so, dass die geneigte Forenschaft bei der Frage nach einer Kaufempfehlung für ein Objektiv immer recht schnell bei einem (wenn es sich um Canon handelt) L-Objektiv landet (die Profiserie, falls das niemandem etwas sagt). Natürlich hat man mit solchen Objektiven mehr Möglichkeiten, die Bilder werden im Grundsatz schärfer, die Objektive sind robuster etc.pp. Aber halt auch immer exorbitant viel teurer als diejenigen der Fremdhersteller bzw. eine günstigere Serie. Für viele Hobbyfotografen allerdings völlig überdimensioniert und im Übrigen macht der Fotograf das Bild und nicht die Kamera. Frei nach dem Motto: Sie können aber gut kochen, Sie haben bestimmt gute Töpfe.

Um jetzt für mich die Brücke zur Modelleisenbahn zu schlagen: Tillig, Roco Line und insbesondere dann Weller etc. sind quasi die L-Objektive der Modelleisenbahn, Piko die Anfängerobjektive und Peco Code 100 die gute, robuste, trotzdem preisgünstige Mittelklasse mit der man trotzdem prima Bilder äh...Betrieb machen kann. Dass ich damit nicht das letzte vorbildliche Quäntchen Optik erreichen kann ist mir bewusst, steht aber (für mich) dann in keinem Verhältnis mehr zum Aufpreis. Durch meine Landschaftsbau"künste" werde ich es eh nicht in die Ruhmeshalle schaffen :wink:

Ich werde dann also weiter bei Peco Code 100 bleiben.
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#231

Beitrag von tom tofte » Di 24. Feb 2015, 14:40

Hallo Christoph,

zu dem Gleismaterial: Das musst du natürlich letztlich selber entscheiden. Es kann nicht verwundern das bei der Frage welches Gleismaterial man nehmen sollte immer wieder auf Weinert, Tillig, oder Peco Code 75 Finescale verwiesen wird. Wenn du aber aus diversen Gründen nicht anders kannst oder willst - so ist das dann eben so. Deswegen wird die Qualität deiner Anlage nicht geringer. Hauptsache du kommst damit klar, es ist bezahlbar für dich.
Eine Frage für die weitere Planung interessiert mich aber auch noch: Wäre es vorbildgerecht, an einem Stumpfgleis zwei Betriebe anzusiedeln? Mir schwebt Kohlenhändler und Landhandel vor. Oder einen Gemischtkrämer der dann gleich zwei oder drei Wagen zugestellt bekommt? Ein Landhandel/Kohlen/Brennstoffhandelkonglomerat? So ein BayWa-Betrieb hat das vielleicht alles abgedeckt?
In größeren Bahnstationen die auch über ein entsprechendes Gewerbegebiet verfügten gab (gibt?) es manchmal solche Gleisanschlüsse, in denen ein Gleis zwei oder mehr Betriebe hintereinander anschloss. Wie sich das in kleineren Bahnhöfe verhielt kann ich auch nicht so genau sagen. Da dürfte es zumindest relativ selten ein solches Anschlussgleis gegeben haben. Belege in Form von Fotos finde ich spontan nicht - leider. Vielleicht hat ja jemand hier den einen oder anderen "Fotobeweiß" parat - das würde auch mich interessieren.

Ich habe aber in manchen meiner Gleispläne dennoch eine solche Anordnung gewählt. Zum einen weil es Platz- bzw. Weichensparend ist, zum anderen weil es eine kleine Betriebserschwernis darstellt beim rangieren. So etwas mag ich ja immer ganz gerne. :wink: Selbst wenn es dafür keinen Vorbildbeweis geben mag. Letztlich kommt es darauf an wie man es darstellt und wie viel Platz man dafür hat. Hier mal ein Beispiel aus einem meiner Gleispläne: Bf. Veitsreuth.

Brennstoffe und Landhandel sind schon zwei unterschiedliche Dinge. In früheren Zeiten waren das eher getrennte Geschäftsfelder. Mit dem aufkommen von Öl mag sich das mancherorts geändert haben, da hat auch der eine oder andere Landhandel Ölprodukte vertrieben. Ob jetzt mehr als Heizstoff oder eher als Antriebsmittel weiß ich aber auch nicht genau. Heutzutage gibt es ja auch Bio Brennstoffe, da geht vieles was früher nicht ging. Wenn man mal sucht (Stichworte Baywa oder Raiffeisen und Brennstoffe) scheint es heute dort jedenfalls Usus zu sein Brennstoffe zu vertreiben. Aber früher wohl eher weniger, denke ich mal. Lasse mich da aber gerne berichtigen ...

Es gibt zum Thema Landhandel ja ein MIBA Spezial, vielleicht findet sich dort noch etwas zum Thema.
Gruß tom tofte


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#232

Beitrag von Lord_Nelloz » Di 24. Feb 2015, 17:34

tom tofte hat geschrieben:
Eine Frage für die weitere Planung interessiert mich aber auch noch: Wäre es vorbildgerecht, an einem Stumpfgleis zwei Betriebe anzusiedeln? Mir schwebt Kohlenhändler und Landhandel vor. Oder einen Gemischtkrämer der dann gleich zwei oder drei Wagen zugestellt bekommt? Ein Landhandel/Kohlen/Brennstoffhandelkonglomerat? So ein BayWa-Betrieb hat das vielleicht alles abgedeckt?
In größeren Bahnstationen die auch über ein entsprechendes Gewerbegebiet verfügten gab (gibt?) es manchmal solche Gleisanschlüsse, in denen ein Gleis zwei oder mehr Betriebe hintereinander anschloss. Wie sich das in kleineren Bahnhöfe verhielt kann ich auch nicht so genau sagen. Da dürfte es zumindest relativ selten ein solches Anschlussgleis gegeben haben. Belege in Form von Fotos finde ich spontan nicht - leider. Vielleicht hat ja jemand hier den einen oder anderen "Fotobeweiß" parat - das würde auch mich interessieren.

Ich habe aber in manchen meiner Gleispläne dennoch eine solche Anordnung gewählt. Zum einen weil es Platz- bzw. Weichensparend ist, zum anderen weil es eine kleine Betriebserschwernis darstellt beim rangieren. So etwas mag ich ja immer ganz gerne. :wink: Selbst wenn es dafür keinen Vorbildbeweis geben mag. Letztlich kommt es darauf an wie man es darstellt und wie viel Platz man dafür hat. Hier mal ein Beispiel aus einem meiner Gleispläne: Bf. Veitsreuth..

Brennstoffe und Landhandel sind schon zwei unterschiedliche Dinge. In früheren Zeiten waren das eher getrennte Geschäftsfelder. Mit dem aufkommen von Öl mag sich das mancherorts geändert haben, da hat auch der eine oder andere Landhandel Ölprodukte vertrieben. Ob jetzt mehr als Heizstoff oder eher als Antriebsmittel weiß ich aber auch nicht genau. Heutzutage gibt es ja auch Bio Brennstoffe, da geht vieles was früher nicht ging. Wenn man mal sucht (Stichworte Baywa oder Raiffeisen und Brennstoffe) scheint es heute dort jedenfalls Usus zu sein Brennstoffe zu vertreiben. Aber früher wohl eher weniger, denke ich mal. Lasse mich da aber gerne berichtigen ...
Hallo Thomas,

toll! So ungefähr hatte ich mir das gedacht mit Landhandel und dem Brennstoffhändler. Getrennt durch die Straße mit dem Bahnübergang. Die DKW und die Maschinenfabrik sind dann passé. Wäre wohl wirklich etwas zu viel geworden. Und ich kann die Weichen wieder etwas länger planen. Lange Weichen sehen ja immer schöner aus als kurze.

Und ob das jetzt wirklich vorbildgerecht war? Vorstellen kann ich es mir auf jeden Fall. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich in meinem Originalgleisplan vom alten Bahnhof Sonthofen aus 1925 doch ein langes Gleis im Bahnhof wo mehrere Gebäude eingezeichnet waren....Muss ich heute abend mal nachblättern.
tom tofte hat geschrieben: Es gibt zum Thema Landhandel ja ein MIBA Spezial, vielleicht findet sich dort noch etwas zum Thema.
Cool, das habe ich doch irgendwo rumfliegen. Aber noch nicht reingeschaut, da der Landhandel ursprünglich ja nicht auf meiner Liste stand...Muss ich dann auch dringend mal tun.

Danke!
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#233

Beitrag von Lord_Nelloz » Do 26. Feb 2015, 21:31

Ich mal wieder (hoffentlich so langsam ein letztes Mal, mir juckt mittlerweile der Bestellfinger :mrgreen: )

Die Planung (mit Peco Code 100) ist wieder etwas fortgeschritten:

Bild
Bild

Was habe ich gemacht:

- Alle Einfachweichen sind jetzt lange (26cm) Weichen mit 1524mm Abzweigradius.
- An der unteren Ausfahrt des Hausgleises befindet sich jetzt eine Außenbogenweiche mit jeweils 1828mm Abzweigradius. Damit konnte das Hausgleis nochmal um rd. 10cm auf 130cm verlängert werden. Gleis 2 hat grenzzeichenfrei Platz für einen Bahnsteig von ca. 175cm Länge, der Bahnsteig ist mit ca. 150cm eingezeichnet, hätte notfalls also noch etwas Platz. Ich tendiere aber dazu, ihn nicht länger zu machen, da man sehen soll, dass der Bahnhof ursprünglich nicht für lange D-Züge ausgelegt war. Muss ich dann schauen, wie es aussieht.
- Landhandel und Brennstoffhändler sind am gleichen Gleis, durch eine Straße getrennt.

Mit den langen Weichen sieht der Bahnhof wesentlich schöner aus, wie ich finde. Das einzige, was mich ein wenig stört sind die Bogenweichen oben, da es diese nur mit isolierten Herzstücken gibt. Allerdings dürften an dieser Stelle die Loks schon etwas schneller fahren, so dass ich hoffe, hier keine Probleme mit zweiachsigen Loks (insb. meiner Köf) zu bekommen. Leider schweigt sich das Internet aus, ob man die langen Peco Bogenweichen (Zufahrt zum Güterschuppen) noch weiter biegen kann. Evtl. kaufe ich da noch eine zusätzlich mit und probiere das mal aus. Denn geiler wär's schon 8) Ansonsten evtl. eine Modifikation mit Silberleitlack o.ä. Jaja, Tillig hat da mehr Auswahl. Tillig kostet insgesamt (incl. Oberstdorf etc.) aber auch zwischen 250 und 300 Euro mehr. Und die richtig richtig schönen Weichen werden dann aber auch richtig richtig lang...15° Abzweigwinkel find ich auch irgendwie nicht so schön wie 12°.

Machen wir den Deckel drauf? Büdde, Büdde, Büdde... :mrgreen:
Zuletzt geändert von Lord_Nelloz am Mo 9. Mär 2015, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#234

Beitrag von ET 65 » Fr 27. Feb 2015, 09:18

Lord_Nelloz hat geschrieben:... Mit den langen Weichen sieht der Bahnhof wesentlich schöner aus, wie ich finde. Das einzige, was mich ein wenig stört sind die Bogenweichen oben, da es diese nur mit isolierten Herzstücken gibt. ...
Hallo Christoph,

an den beiden Ausfahrten des Bahnhofs knabbere ich schon dran rum. Hast Du mal den Versuch mit den IBW mit großen Radius gemacht, wo Du dann landest?

Für die Südausfahrt würde ich auf jeden Fall mal probieren, die erste EW rechts durch eine IBW rechts zu ersetzen. Vielleicht bringt das schon die notwendigen Zentimeter an der Nordausfahrt, um dort die großen IBW verwenden zu können.
Lord_Nelloz hat geschrieben:... Machen wir den Deckel drauf? Büdde, Büdde, Büdde... :mrgreen:
Wenn Du meinst, dass Du fertig bist?

Aber einen hab' ich noch: Dein Güterschuppen im Norden und auch der Landhandel im Süden stehen sehr nah an dem Grenzzeichen. Kannst Du die Gebäude etwas weiter vom Grenzzeichen weg in Richtung Prellbock verschieben? Sieht optisch besser aus (finde ich :wink: ).

Gruß, Heinz
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


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#235

Beitrag von Lord_Nelloz » Fr 27. Feb 2015, 09:56

ET 65 hat geschrieben:
Lord_Nelloz hat geschrieben:... Mit den langen Weichen sieht der Bahnhof wesentlich schöner aus, wie ich finde. Das einzige, was mich ein wenig stört sind die Bogenweichen oben, da es diese nur mit isolierten Herzstücken gibt. ...
Hallo Christoph,

an den beiden Ausfahrten des Bahnhofs knabbere ich schon dran rum. Hast Du mal den Versuch mit den IBW mit großen Radius gemacht, wo Du dann landest?
Jau, habe ich. Mehrfach :( Egal, wie ich es anstelle, ich lande immer außerhalb der Platte, da die großen IBW einen äußeren Radius von 1524mm haben. Oder ich beginne den Bogen schon viel weiter vorne, was aber auch nicht wirklich gut aussieht und der Bahnhof dann wieder tendenziell rangierunfreundlicher wird, weil im Bogen gelegen. Andererseits habe ich nachher in Oberstdorf das gleiche Problem. Sogar noch verschärft, weil ich dort definitiv nicht um die engeren Bogenweichen herumkomme. Außer, ich bekomme die großen IBW irgendwie noch weiter gebogen, wenn ich Schwellen auftrenne etc. Habe aber noch keine Idee, ob das funktioniert.
ET 65 hat geschrieben: Für die Südausfahrt würde ich auf jeden Fall mal probieren, die erste EW rechts durch eine IBW rechts zu ersetzen. Vielleicht bringt das schon die notwendigen Zentimeter an der Nordausfahrt, um dort die großen IBW verwenden zu können. ?
Das könnte ich in der Tat mal probieren...gute Idee!
ET 65 hat geschrieben: Aber einen hab' ich noch: Dein Güterschuppen im Norden und auch der Landhandel im Süden stehen sehr nah an dem Grenzzeichen. Kannst Du die Gebäude etwas weiter vom Grenzzeichen weg in Richtung Prellbock verschieben? Sieht optisch besser aus (finde ich :wink: ).
Ja klar, das sind aber auch erst einmal nur Platzhalter. Wie groß die Gebäude nachher werden, weiß ich ja noch gar nicht.
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#236

Beitrag von tom tofte » Fr 27. Feb 2015, 13:59

Machen wir den Deckel drauf?
Hallo Christoph,

aus meiner Sicht noch nicht ganz ... :wink:

Mir gefällt der Gsch - der da so ganz abgelegen von den übrigen Güterortsanlagen (Rampe und Ladestr. und auch dem Eg) liegt so gar nicht recht. Meist war der Güterschuppen ja mit einem oder mehreren Beamten "bestückt" die sich um die Ladegeschäfte (Kontrolle, Papierkram, usw.) der Güterabfertigung kümmerten. Dazu wäre ein unkomplizierterer Zugang zu den anderen Gleisen (Ladestr. und Rampe) nötig - zumindestens wünschenswert. Mir liegt der Gsch einfach zu weit weg ...

Ich würde also (obwohl Du es nicht magst) dennoch vorschlagen den Standort von Gsch und Köf Schuppen zu tauschen. Der Gsch sollte sich gerade so eben zwischen Gleis und Anlagenkante unterbringen lassen. Und die beamteten Preiserleins dort könnten ihrem Job ohne große Schwierigkeiten nachgehen ...

Siehe zu Güterabfertigung auch diesen Beitrag im HiFo:
Anlagen der Güterabfertigung

Hier noch ein Beispiel wie ein Köf Schuppen an den Bahnhof angebunden wurde - auch wenn es sich um eine Strecke im Bergischen bei Wuppertal handelt - vielleicht gibt es Dir ja was?!
http://www.bahnen-wuppertal.de/html/bah ... nburg.html
Daraus dieses Bild, ganz rechts der Köf Schuppen:
http://www.bahnen-wuppertal.de/assets/i ... 00-516.jpg

Hier ein Gleisplan von mir, der dem Vorbild nachempfunden wurde:
http://www.lokalbahn-reminiszenzen.de/g ... enburg.htm
So kann man einen Köf Schuppen auch an die Bahnhofgleise anschließen. Die Ausfahrt oben rechts im Plan war auch beim Vorbild fast genauso ...
Gruß tom tofte


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#237

Beitrag von Lord_Nelloz » Fr 27. Feb 2015, 14:31

tom tofte hat geschrieben: Mir gefällt der Gsch - der da so ganz abgelegen von den übrigen Güterortsanlagen (Rampe und Ladestr. und auch dem Eg) liegt so gar nicht recht. Meist war der Güterschuppen ja mit einem oder mehreren Beamten "bestückt" die sich um die Ladegeschäfte (Kontrolle, Papierkram, usw.) der Güterabfertigung kümmerten. Dazu wäre ein unkomplizierterer Zugang zu den anderen Gleisen (Ladestr. und Rampe) nötig - zumindestens wünschenswert. Mir liegt der Gsch einfach zu weit weg ...
Hallo Thomas,

erst einmal Danke für den Link, der das Procedere doch sehr anschaulich macht. Da ist der Güterschuppen dann in der Tat recht weit abgelegen. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass er vorne an der Anlagenkante doch etwas "gequetscht" aussieht und im Übrigen für den händischen Eingriff an der falschen Stelle steht. Daher folgender Vorschlag: Landhandel und Güterschuppen tauschen die Plätze sowie Kopf/Seitenrampe und Köf-Schuppen. Dann müssten die Preiserleins zwar immer über einen Bahnübergang zu Rampe und Ladestraße, aber soweit entfernt ist das ja nicht. Außerdem hätten die Rampe und die Ladestraße so direkte kurze Zufahrt zur Straße. Der Köf-Schuppen da hinten an der Nordausfahrt gefällt mir nämlich wirklich nicht so gut :wink:
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#238

Beitrag von tom tofte » Fr 27. Feb 2015, 15:20

Hallo Christoph,

tja ... sieht so aus als wenn wir beide da nicht recht zueinander kommen. :( :wink:

Muß ja auch nicht sein. Mir gefallen - alles in allem - meine beiden älteren Gleisplanvorschläge besser:
http://abload.de/img/illertalbahn_version2rmukk.png
http://abload.de/img/illertalbahn_version97pat.png

Einen neuen habe auch noch mal versucht, auf Basis deines letzten Planes - nun könntest Du sogar deine DKW wieder verbauen. :wink:
Aber es bleibt - für mich - dabei das der beste Standort für die Köf oben links in der Ecke wäre. Alle anderen belegen nur Platz den man für was anderes besser nutzen kann.
Bild

Aber letztlich entscheiden musst Du.
Das soll's für den Moment erst mal wieder gewesen sein von mir.
Bin gespannt wie es weitergeht!
Gruß tom tofte


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#239

Beitrag von Lord_Nelloz » Sa 28. Feb 2015, 18:11

tom tofte hat geschrieben:Hallo Christoph,

tja ... sieht so aus als wenn wir beide da nicht recht zueinander kommen. :( :wink:
Das stimmt wohl. Aber da sogar die Bahnverwaltung Wuppertal erkannt hat, dass der Köf-Schuppen am Streckengleis nicht so dolle ist :baeh: :wink: ...ich zitiere:
Bahnen-Wuppertal.de hat geschrieben:Hoch interessant ist die Blechhütte rechts, denn sie zeigt den Kleinlokschuppen für die Bahnhofs-Kö. Dieser wurde wohl
1934 erbaut, wobei das Gleis mehr unüberlegt direkt vom Streckengleis abzweigte und recht kurz war. Deshalb baute man nur wenige Jahre später ziemlich diagonal gegenüber am Abhang eine neue Bude mit einem längeren Zufahrtgleis.
tom tofte hat geschrieben: Einen neuen habe auch noch mal versucht, auf Basis deines letzten Planes - nun könntest Du sogar deine DKW wieder verbauen. :wink:
Aber es bleibt - für mich - dabei das der beste Standort für die Köf oben links in der Ecke wäre. Alle anderen belegen nur Platz den man für was anderes besser nutzen kann.
Danke Dir auch für diesen Planentwurf. Allerdings habe ich meine Probleme mit Plänen, bei denen das Gleis von Gebäuden verdeckt wird wie am Güterschuppen. Ich habe irgendwo (ich glaube im blauen Buch von Kurbjuweit) gelesen, dass man eine Modellbahn wie eine (Theater-)Bühne aufbauen sollte, auf der nichts Handlungsprägendes von der Kulisse verdeckt sein sollte. Das halte ich für schlüssig. Mal abgesehen davon, dass das Gebäude beim Kuppeln stört.
tom tofte hat geschrieben:Bin gespannt wie es weitergeht!
Tja, neues Forum, neuer Plan 8)

Wuppertal-Beyenburg hat mich nämlich noch zu einer ganz anderen Idee inspiriert. Die ist jetzt erst einmal ins unreine geplant, da gefallen mir noch nicht alle Gleislagen, aber nur mal fürs Prinzip (Inselbahnsteig, halber Hosenträger etc.) und ob ich nicht völlig auf dem Holzweg bin.

Das schöne daran ist jetzt, dass die blöden Bogenweichen mit isolierten Herzstücken aus dem Peco Setrack-System weggefallen sind und ich daher komplett mit Peco Code 75 planen konnte :D :D :D Und da gibt es auch asymetrische Dreiwegeweichen :gfm:

So, hier der Plan (mit Klick wird er wieder größer):
Bild

Was meint Ihr dazu?
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#240

Beitrag von Lord_Nelloz » Mo 2. Mär 2015, 22:22

Hmm, so still alle :?

Sprachloses Entsetzen? Stille Freude? Och nö, schon wieder eine Umplanung? Was dazwischen? :lol:

Ich muss nämlich sagen, je länger ich mir das anschaue, desto besser gefällt mir's. Ist nicht so linear grade, wie die vorherige Planung sondern irgendwie "organischer". Und Hosenträger, wenn auch nur halbe, sollte eigentlich jeder Bahnhof haben :D Und dazu noch komplett in Peco 75 mit polarisierten Herzen machbar.

Wo ist der Haken?
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#241

Beitrag von Shoogar » Di 3. Mär 2015, 00:36

Wiedermal eine rein optische Kritik:

Diese DWW, ob symmetrisch oder asymmetrisch, zwingen Dir ihre Winkel auf.
Das Ergebnis ist in der Ausfahrt für jedes Gleis ein Geschlängel.

Für Gleis 2 vertretbar, wäre die Ausfahrt von Gleis 1 (rosa Linie) für meine [subjektiven] Vorlieben ein no-go.

Bild

Für den halben Hosenträger sehe ich an dieser Stelle eigentlich keine betriebliche Notwendigkeit.
Der lässt sich auch ganz einfach auflösen (incl. Wegfall der DKW), indem man die Kopframpe an die Holzverladung anschließt, und oberhalb des Ladekrans(?) eine Verbindung von Gleis 1 zu Gleis 4 schafft.
Die Länge dafür reicht doch aus.
viele Grüße

Armin


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#242

Beitrag von tom tofte » Di 3. Mär 2015, 18:04

Hmm, so still alle (...) Sprachloses Entsetzen? Stille Freude? Och nö, schon wieder eine Umplanung? Was dazwischen?


Hallo Christoph,

ich mochte nicht schreiben - es fällt schwer zu sagen, dass es aus meiner Sicht nicht gefällt. Schließlich möchte ich dir den Spaß nicht verderben und / oder zu bestimmend auftreten. Aber wenn Du schon nachfragst, dann will ich meine Meinung auch kundtun, unter der Voraussetzung das es als meine persönliche Meinung hoffentlich auch nur gewertet wird. Mir liegt was an der Planung, ich habe ja so einiges dazu geschrieben. Letztlich gilt aber: Du kannst und sollst für Dich bauen was dir gefällt!

Bislang dachte ich wir bewegen uns in Bayern, entlang der Vorbildstrecke nach Oberstdorf. Ich hatte schon mal den Originalgleisplan von Blaichach aus den siebziger Jahren verlinkt. Der schien mir sehr gut zu passen und war als Grundlage gedacht. Variationen können davon aus gut geplant werden. Irgendwann war der Bf. Sonthofen auf deiner Anlage ja beinahe fertig. Mir gefiel er zu diesem Zeitpunkt eigentlich ganz gut.

Dann kam der Einwand mit dem zu sehr außerhalb des Bahnhofes gelegenen Stationsgebäudes. Dazu hatte ich einige Skizzen eingestellt, was man unter Umständen machen könnte. Derweil bekam der Bahnhof noch mehr Güteraufgaben zugeschanzt. Wenn ich jetzt drauf blicke, waren es zu viele. Meine Idee mit einem virtuellen Gleisanschluss auf dem Fiddle-Yard (um sich die tatsächliche Gleisanlage sparen zu können und den Bahnhof zu entlasten) gefiel dir aber nicht recht. Zuletzt ging es darum ob man den Gsch an ein Gleis setzten kann das noch anders genutzt wird (Köf oder Lagerhaus). Was leider keine so gute Idee ist, weil ein Gsch früher schon ausgiebig genutzt wurde. Es zeigt sich einfach das die Gleisanlagen nur begrenzt ausbaufähig sind - irgendwo muss man nach meiner Meinung dann eben auch mal zurückstecken können ... :wink:

Aber egal - jetzt kommst du mit einer neuen kreativen Idee nach Motiven von Beyenburg. Okay - wenn es dir gefällt, dann baue das so. Ich sage ganz offen - mir gefällt es gar nicht. Was daran typisch bayrisch sein soll weiß ich nicht. In wie weit es Bezug zur Vorbildstrecke haben könnte weiß ich auch nicht so recht. Aber wenn es Dir Spaß macht und gefällt ... bitte, tu dir keinen Zwang an und baue das so! Mir hat Sonthofen in der alten Form besser gefallen.

Ich zeige dazu noch einen letzten Plan: Sonthofen mit nur drei durchgängigen Gleisen. Ein direkt am Bahnhof gelegener Gla, das Lagerhaus. Der Brennstoffhändler bekommt seine Kohle über die Ladestraße. Ansonsten ist noch das Sägewerk zu bedienen und die Maschinenfabrik ist wieder virtuell auf dem Fiddle-Yard gedacht. Die Rampe könnte etwas länger ausfallen und man könnte dort gelegentlich Holz verladen. Das Abstellgleis dient der Aufnahme von Güterwagen die vom Ng oder zum Ng kommen sollen oder für Güterwagen die sonstwie zwischenzeitlich abgestellt werden müssen. Alle Gebäude sind hinter den Bahngleisen gelegen. Der Köf Schuppen da wo er m.E. am besten hin passt. Die Ecke dort oben kann man ansonsten wunderbar landschaftlich gestalten! Das ist meine Vorstellung von einem Zwischenbahnhof wie er an der Strecke zwischen Immenstadt und Oberstdorf gelegen haben könnte. Man könnte den Bahnhof sogar evtl. ganz leicht schräg anordnen, damit es nicht so "langweilig" aussieht. Kann - aber muss nicht sein.

Bild

Lieber Christoph, es ist deine Anlage, bzw. es soll deine werden! Anregungen habe ich gegeben. Und nicht nur ich allein, es gab viele weitere Mitplaner. Und es ist bisher was sehr schönes daraus geworden, wie ich finde. Nun aber scheiden sich so ein wenig unsere beiden "Geister". Es ist immer schwierig wenn man unterschiedliche Vorstellungen hat, oder sich solche ab einem bestimmten Punkt herauskristallisieren. Deswegen ist ab diesem Punkt für mich auch erst einmal Zurückhaltung angesagt (siehe oben!). Und ich bin ja auch nur einer von vielen hier, der was zu deinem Projekt dazugetan hat. Sprich andere werden sich den Bf. Sonthofen komplett anders vorstellen. Da ist es also vielleicht ganz angebracht wenn ich jetzt mal "Ruhe gebe". :wink: Auch damit du in Ruhe herausfinden kannst was Du willst - denn das ist schon das eigentlich wichtige, wenn man eine Modellbahn bauen und betreiben will: Das sie einem selbst am besten gefällt!

Ich bin mir ziemlich sicher du wirst das richtige für dich und deine Bedürfnisse finden und dann auch bauen. Mir hat die Planung bis hierher viel Spaß gemacht. Die Grundidee finde ich immer noch sehr schön. Ich werde also sicher mitverfolgen wie sich deine Anlage weiter entwickeln wird und später mal hoffentlich entstehen wird. Viel Spaß wünsche ich dir also weiterhin!
Gruß tom tofte


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#243

Beitrag von Lord_Nelloz » Di 3. Mär 2015, 23:10

Hallo (insbesondere) Thomas, aber auch alle anderen Mitplaner und Mitleser,

oha, so eine Reaktion habe ich befürchtet. :(

Ihr alle steckt eine irre Zeit in meine Planung - dafür kann ich Euch einfach nicht genug danken - und dann komme ich einfach und werfe das Ganze wieder um. Aber habt Nachsicht mit mir, ich bin wirklich und das muss ich immer wieder betonen, sowohl was den Eisenbahnverkehr in den 50-60er Jahren (bin ein Kind der ganz späten 70er) betrifft als auch was die Modellbahn an sich betrifft, ein blutiger Anfänger. Als Kind eine Märklin Kringelbahn auf dem Dachboden und das war es. Betriebsbezogene Überlegungen und das große Vorbild der damaligen Zeit sind völliges Neuland, in das ich mich im letzten halben Jahr zwar mit Begeisterung gestürzt habe und wo ich, wie ich finde, auch schon viel gelernt habe, aber wo ich, wie ich immer wieder feststellen muss, leider auch bisher nur an der Oberfläche des Wissens gekratzt habe.

Diesem gefährlichen Halbwissen ist jetzt auch mein letzter Vorschlag geschuldet. Ich habe mal wieder einen der wunderschön gezeichneten Pläne (Wuppertal-Beyenburg) gesehen und einfach mal etwas rumprobiert, ob ich evtl. mit den Peco 75-Gleisen so um die Kurve komme, wenn ich an der oberen Einfahrt nur eine Bogenweiche verwende. Und siehe da, es passte. So kam ich zu einem Bahnhofsentwurf der a.) kürzer (bei gleichbleibenden Nutzlängen) ist, b.) mit Peco 75 und ausschließlich polarisierten Weichen gestaltet wäre und wo c.) Güterschuppen, Ladestraße und Rampe nah beieinander und am EG sind. Also (zumindest b. und c.) Punkte, die bei meinen bisherigen Favoriten von Seiten des Fachpublikums :wink: bemängelt wurden. Und der dazu noch einen gewissen Schwung mit sich bringt (in so ziemlich allen Büchern zum Thema steht ja auch, dass ein Bahnhof parallel zur Anlagenkante eher langweilig aussieht) und einen optischen Pfiff mit dem halben Hosenträger hat. Das waren so meine Gedanken bei diesem Entwurf. Darüber, ob das besser nach Bayern oder Buxtehude passt, habe ich mir ehrlich gesagt keinerlei Gedanken gemacht, da ich schlicht keine Ahnung habe, was einen bayerischen Bahnhof von einem westfälischen/preussischen etc. Bahnhof unterscheidet.

Tja, und die Frage, was ich will...das ist eine gute Frage. Ich will (nein, ich möchte, wie ich meine Kinder immer zu verbessern pflege...) eine Anlage, die vom Wiedererkennungswert her irgendwo das Oberallgäu zwischen Sonthofen und Oberstdorf darstellt. Da wird, denke ich, die Hintergrundkulisse (für mich) eine entscheidende Rolle spielen und es werden sicherlich viele Elemente einfließen, die die Region, wie ich sie kennen gelernt habe (allerdings das dann erst ab ca. 1985) prägen. Grüne Wiesen, Milchvieh, Tourismus, aber trotzdem noch eine gewisse Beschaulichkeit. Was die Bahnhofsgleispläne angeht, fehlt mir einfach das Wissen, was jetzt einen typisch Allgäuer Bahnhof ausmacht bzw. frage ich mich, ob das nicht nachher irgendwo egal ist ob hier die regionale Vorbildtreue gegeben ist, wenn der Gleisplan gefällt, betrieblich sinnvoll ist (ganz wichtig!) und mit dem geplanten Gleismaterial (mittlerweile am liebsten Peco Code 75) umsetzbar ist.

Ich muss wohl nochmal weiter in mich gehen und versuchen, die letzten Pläne alle in Code 75 umzusetzen und vielleicht auch mal im tom tofte-Style von Hand auszuschmücken. Das wird mir zwar nicht so toll gelingen, weil ich zeichnen kann wie ein Dreijähriger, aber evtl. finde ich damit ja heraus, was mir wirklich passt und gefällt. Dafür ist dieses SCARM leider einfach herzlich ungeeignet.

Bitte seid mir nicht böse wegen meiner sprunghaften Umplanerei. Ich habe auch langsam keine Lust mehr und will bauen :wink:

Und Euch muss ich einfach immer wieder danken, dass Ihr mich trotzdem alle so toll bei der Planung unterstützt!
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#244

Beitrag von Lord_Nelloz » Mi 4. Mär 2015, 09:21

Guten Morgen Thomas,

ich weiß nicht, ob das hier jetzt besser als PN aufgehoben wäre, aber ich will es trotzdem öffentlich machen. Evtl. verstehen mich dann auch andere besser.

Und zwar ist mir heute morgen in der Dusche (bester Platz zum Nachdenken :mrgreen: ) wie Schuppen von den Augen gefallen, wieso sich (wahrscheinlich, mein Verständnis) unsere Vorstellungen vom Bahnhof Sonthofen so auseinanderdividiert haben. Hier treffen gerade meine halbwegs vorhandene Ortskenntnis und Deine Fachkenntnis sowie Liebe zur beschaulichen Lokalbahn aufeinander.

Du schriebst, dass Du Dich für Sonthofen am Gleisplan von Blaichach orientiert hast. Der war ja recht einfach, hatte aber trotzdem einen Privatanschluss. Daher eigentlich beste Voraussetzungen für einen schönen kleinen modellbahngeeigneten Bahnhof an der Strecke, was Du, jetzt im Nachhinein betrachtet, ja auch in allen Deinen Plänen wunderbar umgesetzt hast. Aber, und jetzt kommt das große Aber: Blaichach ist historisch gesehen ein kleines Nest gewesen und sollte eigentlich nur einen Haltepunkt bekommen. Wie ich gestern abend noch gelesen hatte, wurde dieser nur durch eine großzügige Spende des ortsansässigen Betriebs, der auch den Privatanschluss betrieb, zu einem vollwertigen Bahnhof ausgebaut. Die Kreisstadt Sonthofen dagegen ist ein ganz anderes Kaliber mit entsprechend viel größerem Güter- und Personenverkehr. Da ich die mir in einem Buch vorliegende Fotografie vom Bau des (neuen Durchgangs-)Bahnhofs Sonthofen aus 1940 aus urheberrechtlichen Gründen nicht posten kann und will, habe ich den Ausschnitt, der auf dem Foto zu sehen ist, mal nachgezeichnet. Und das ist nur ein Ausschnitt, wie der Endausbau aussah, mag ich mir gar nicht vorstellen :shock: :
Bild

Aber selbst der alte Kopfbahnhof hatte Stand 1925 bereits 13 Nutzgleise.

Weil mein Gefühl ist, dass ein kleiner beschaulicher Bahnhof a la Blaichach nicht zur Kreisstadt Sonthofen passt und da irgendwie falsch aussieht, haben wir wahrscheinlich die planerischen Differenzen. Eigentlich war der Bahnhof Sonthofen früher wesentlich größer als der Bahnhof Oberstdorf, daher rühren auch meine Wünsche nach Anschließern, Anschließern, Anschließern (abgesehen von der betrieblichen Spiel- und Spaßkomponente). Heute hat Sonthofen nach Rückbau soweit ich weiß, nur noch drei Gleise, was für den stattfindenden Personenverkehr mehr als ausreichend ist. Da hast Du mit dem Hauptbahncharakter der Strecke schon recht, auch wenn es auch heute noch nur mit Andreaskreuz gesicherte Bahnübergänge gibt.

Für mich galt in der Planung, einen Kompromiss zu schaffen zwischen Platzverhältnissen und einem Bahnhof, der zumindest im Grundentwurf eher zu einer Kreisstadt passt. Und das mit Fokus auf den Güterverkehr. Für Dich die Vorbildnähe eines typisch Allgäuer Bahnhofs a la Blaichach. Deine Vorstellungen sind dabei einwandfrei umgesetzt worden, bei meinen bin ich mir nicht sicher, allerdings ist aufgrund der Platzverhältnisse wohl auch nicht mehr drin.

Vielleicht muss ich mich aber auch von dem Gedanken verabschieden, das ganze Stück von Sonthofen nach Oberstdorf halbwegs glaubwürdig darstellen zu wollen und nur das Stück von Fischen im Allgäu nach Oberstdorf. Denn zu Fischen würden die Pläne wesentlich besser passen. Ein nicht ganz so kleines Dorf, wo auch die Fernzüge hielten und es sicher auch (bescheideneren) Güterverkehr gab. Auf den Köf-Schuppen könnte man dann allerdings verzichten. Diese wäre dann bei Bedarf sicherlich aus dem Sonthofener oder Oberstdorfer Bahnhof angefordert worden.

Die dargestellte Stecke wäre einiges kürzer (6 anstatt 12 km), ich bekäme aber alle Halte des Vorbilds (Fischen im Allgäu, Langenwang, Oberstdorf) auf die Strecke. Hätte also auch etwas.

Muss ich mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Wahrscheinlich muss ich einfach häufiger duschen :fool:
Viele Grüße
Christoph

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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#245

Beitrag von tom tofte » Mi 4. Mär 2015, 15:10

Hallo Christoph,

wenn man mal den Namen des Zwischenbahnhofes beiseite lässt, so lässt sich doch folgendes festhalten (meiner Ansicht nach):

Es soll ein Zwischenbahnhof eingeplant werden der folgendes bieten, möglich machen soll ...
- Zugkreuzungen von zwei Zügen im Bahnhof
- bereitstellen von Güterwagen für private Gleisanschlüsse und die Güterabfertigung
- entsprechenden Rangierbetrieb
- der Bf. soll Ziel für Übergabe- und Speerfahrten im Güterverkehr sein können
- der Bahnhof kann eigentlich nur relativ "lang und schmal" sein
- deswegen ist der Gleisumfang auch begrenzt

Zumindest ist es das was mir wichtig erscheint, bzw. was ich meine herausgelesen zu haben was dir auch wichtig ist. Aber vielleicht gibt es deinerseits ja noch weitere Kriterien, die dir sehr wichtig sind und die ich nicht berücksichtige bei meinen Planungsgedanken.

Es kommt also m.E. nach darauf an, was man mit dem vorhandenen Platz für den Bahnhof anfängt. Abgesehen von Blaichach bleibt also, ähnlich wie für Oberstdorf, doch eigentlich nur etwas sich auszudenken was so - oder so ähnlich - an der Strecke existiert haben könnte, oder? Auch wenn es so im Original nicht vorhanden war. Also einen Bahnhof zu planen der zur Gegend dort passt, die Verkehrsaufgaben die gewünscht sind bewältigen kann und der zur restlichen Anlage und dem vorhandenen Platzangebot gut passt. Es sei denn, es findet sich noch ein Originalbf. der wie "Faust auf's Auge" passen würde. Ich kenne mich nicht so gut auf der Strecke aus (nur ein paar Beiträge im HiFo die ich gesehen habe), von daher bewege ich mich da schnell im Bereich der Vermutungen.

Ob der Bahnhof nun Sonthofen, Blaichach oder Fischen oder sonstwie heißen soll ist doch erstmal relativ egal. Sonthofen im Original ist viel zu groß, Blaichach vielleicht etwas zu klein, bei Fischen oder anderen Bahnhöfen an der Strecke weiß ich es nicht.

Ich habe mich auch recht schnell auf eine Bahnhofsform eingeschossen. Vielleicht bin ich da aber auch zu sehr fixiert auf diese eine Bahnhofsanlage, wie ich sie bislang favorisiert habe (und die ja im Kern von Dir stammt). Deswegen auch meine Zweifel ob ich dir einen Gefallen damit tue mich immer wieder pro einer bestimmten Bahnhofsform (eines Gleisplantyps) zu äußern. Andere Mitleser und Planer haben da vielleicht noch ganz andere Gedanken und Ideen, die dem was du möchtest (und brauchst) viel eher entsprechen. Und die mir so gar nicht in den Sinn kommen ...

Deswegen will ich mich auch zurückhalten. Um Raum für vielleicht andere Ideen und Vorschläge zu lassen. Es gibt hier im Forum ja schließlich noch viele andere sehr fähige Leute, die gute Gedanken haben und sich mit dem Vorbild sehr gut auskennen (oft viel besser als ich). Und die dir da weiterhelfen können, besser als ich es vermutlich kann. Vielleicht bin ich manchmal auch zu unflexibel, weil ich Vorstellungen entwickle die ich dann so schnell auch nicht mehr wesentlich ändere. Es ist also beileibe nicht böse gemeint oder als Abwertung oder Vorwurf zu verstehen wenn ich mich mal etwas zurückhalte.

Und interessieren wie es weitergeht - das tut es mich auf jeden Fall! Da kannst Du sicher sein! :)
Gruß tom tofte


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#246

Beitrag von minimax13 » Mi 4. Mär 2015, 18:13

Hallo Zusammen, hallo Christoph,

also ich persönlich finde, dass Tom mit seinem letzten Beitrag den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Das Vorbild Sonthofen ist zu groß für den Anlagenabschnitt, warum also nicht ein "Freelance"-Bahnhof auf dem vorhandenen Raum?
Wenn der "städtischer" aussehen soll, hast du eigentlich nur die Chance, die vorhandenen Anlagenecken mit Anschluss- oder Abstellgleisen zu füllen.
Da aber schon der Bahnhof Oberstdorf einen städtischen Charakter hat, ergibt sich die Frage, ob "Sonthofen" den auch haben muss?
Stimmiger waren m. E die bisherigen Planungen und für den Betrieb mit Sicherheit interessant genug...

Beste Grüße Frank


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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#247

Beitrag von Lord_Nelloz » Fr 6. Mär 2015, 09:11

Hallo Thomas, hallo Frank, hallo alle anderen!

Ein kurzes Lebenszeichen. Ich bin nicht beleidigt abgetaucht, weil mein letzter Planentwurf so gar keine Zustimmung erfahren hat :wink: (abgesehen von Dir, Armin, der zumindest nur optische Mängel gesehen hat)

Ich versuche mich gerade wieder in Richtung der alten Pläne zu bewegen, komme aber mit Peco Code 75 mit den Radien bzw. der Optik bei der Nutzung von zwei Bogenweichen irgendwie nicht zurecht. Nur wenn ich den Bahnhof soweit Richtung Fiddleyard verlege, dass ich, wenn ich über das Streckengleis rangiere, das Fiddleyard mitnutze, käme es irgendwie hin. Ich bin daher noch wild am Basteln.

Was ich jetzt in den Vorbildgleisplänen Oberstdorf von 1905 und Sonthofen von 1925 (kann ich nicht verlinken) gesehen habe, ist dass es bei beiden Bahnhöfen keine kombinierte Kopf-Seitenrampe gab, sondern jeweils nur eine Kopframpe (wenn das das ist, was in Oberstdorf mit dem Buchstaben "q" gekennzeichnet ist) und dafür eine lange von beiden Seiten befahrbare Seitenrampe (insbesondere für die Viehverladung). Das würde ich daher gerne noch entsprechend einbauen.

Auch bin ich soweit in mich gegangen, um festzustellen, dass mein ursprüngliches Vorhaben, den Bahnhof Sonthofen passend zu einer Kreisstadt haben zu wollen, wirklich Mumpitz ist. Deshalb wird dieser Bahnhof wirklich Fischen im Allgäu werden. Jetzt kann man bei Google Maps nicht mehr wirklich die ursprüngliche Gleislage erkennen. Es scheint aber so zu sein, dass das in Fischen das Empfangsgebäude und der Güterschuppen durch die Ladestraße getrennt waren. Oder ist lt. der Fotos der Anbau am EG eher ein Güterschuppen und das andere Gebäude eher ein Lagerhaus, wie Thomas das in seinem letzten Plan ja auch gezeichnet hatte?
tom tofte hat geschrieben: Es soll ein Zwischenbahnhof eingeplant werden der folgendes bieten, möglich machen soll ...
- Zugkreuzungen von zwei Zügen im Bahnhof
- bereitstellen von Güterwagen für private Gleisanschlüsse und die Güterabfertigung
- entsprechenden Rangierbetrieb
- der Bf. soll Ziel für Übergabe- und Speerfahrten im Güterverkehr sein können
- der Bahnhof kann eigentlich nur relativ "lang und schmal" sein
- deswegen ist der Gleisumfang auch begrenzt
Exakt. Nur das lang und schmal kann ja schon in der Kurve beginnen, damit ich Richtung Fiddleyard noch ein bisschen Strecke habe.
tom tofte hat geschrieben: Es ist also beileibe nicht böse gemeint oder als Abwertung oder Vorwurf zu verstehen wenn ich mich mal etwas zurückhalte.
Und interessieren wie es weitergeht - das tut es mich auf jeden Fall! Da kannst Du sicher sein! :)
Das habe ich auch zu keiner Zeit als böse oder vorwurfsvoll empfunden. Eine kleine Enttäuschung kann ich natürlich schon herauslesen, was aber völlig verständlich ist, da Du ja schon eine ganze Menge Zeit in die Planung gesteckt hast. Ich nähere mich aber gedanklich schon wieder Deinen Vorschlägen an :wink:

Und dass Dich die weitere Planung interessiert, freut mich natürlich :!:

Und @Frank: Wenn ich mit Code 100 nicht die blöden Bogenweichen mit isolierten Herzstücken verwenden müsste, wo ich mit den kleinen Zweiachsern Probleme erwarte, wäre die Planung in der Tat schon längst durch.

Aber jetzt habe ich mich doch auf Peco Code 75 eingeschossen. Ist nicht teurer, aber schöner! Tillig, wo es die Bogenweichen in passendem Radius gäbe, hat für mich abgesehen vom Preis noch einen entscheidenden Nachteil, wenn ich das richtig sehe: Durch die Federzungen, die in Normalstellung ja in Mittellage sind, kann ich nicht einfach mal einen Testaufbau machen ohne einen wie auch immer gearteten Stellmechanismus verwenden zu müssen. Stimmt doch, oder?
Viele Grüße
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Re: Point-to-Point v. Immenstadt nach Oberstdorf auf 3x4m

#248

Beitrag von DB-IV-Proto87 » Fr 6. Mär 2015, 22:03

Hallo Christoph,

wenn Du im Zusammenhang mit Peco-Weichen von "schöner" sprichst, erlaube ich mir den Hinweis auf das zu deutschen Verhältnissen absolut nicht passende typisch englische Aussehen: Schwellenlage, Verschlüsse und Gelenkzungen.

Grüße aus Nürnberg,

Alexander
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Lord_Nelloz
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Es ist vollbracht...Fischen im Allgäu steht.

#249

Beitrag von Lord_Nelloz » Mo 9. Mär 2015, 22:26

Sodele,

mein Bestellfinger hat gezuckt und gezuckt und jetzt ist es vollbracht. Die Bestellung nach England für Peco 75 ist raus und so sieht Fischen im Allgäu jetzt aus:

Bild

Ich hab mir gedacht, bevor ich mich totplane und nachher alles noch zehnmal über den Haufen werfe (um trotzdem immer wieder bei Toms Entwürfen zu landen :fool: ), mach ich Nägel mit Köpfen und gut ist. Außerdem steigt und steigt der Pfundkurs... :shock: :shock: :shock:

Die größte Abweichung zu Toms Plänen ist die Dreifachweiche, die mir allerdings noch ein wenig Bahnhofsverkürzung bei gleichbleibender Bahnsteiglänge verschafft. Ich finde, es sieht ganz flüssig aus. An der Viehrampe bekomme ich bequem drei bis vier Wagen zum Abstellen unter. Wie ich gelernt habe, wird diese Viehrampe eher seltenst genutzt, sofern nicht gerade Almab- oder -auftrieb ist, wenn das ganze Viechzeuch von und zu den Ställen gekarrt wird. Ist also ansonsten als Abstellgleis bzw. Umfahrgleis zu verstehen.

Oh mein Gott, das heißt ja...es geht los :bigeek: :D :mrgreen:

und @Alex:
Ich bin mir bewusst, dass Peco sehr englische Weichen hat. Aber der preisliche Unterschied zu Tillig oder Roco war mir dann doch zu groß. Immerhin konnte ich noch von Peco Code 100 auf 75 umschwenken.
Viele Grüße
Christoph

Point-to-Point im Oberallgäu: Planung in Anlehnung an die Illertalbahn (KBS 975)
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=143614

Der Bauthread "Point-to-Point im Oberallgäu":
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=124112


Wolfram1

Re: Von Sonthofen nach Oberstdorf - kurz vor dem Baubeginn

#250

Beitrag von Wolfram1 » Fr 10. Apr 2015, 16:26

Moin,

schwere Geburt, aber nu ist das Kind da. ;)

Wann kommt der Bau-Thread?

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