ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

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ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#1

Beitrag von oberlandbahn » Fr 19. Dez 2014, 19:03

Guten Abend,

für einen Spezl wollte ich heute die Fleischmann 103 (Art.-Nr. 4802 von 2001) mit einem ESU LokPilot V4.0 ausrüsten. Die Lok hat einen Rundmotor, aber schon eine 6-polige Schnittstelle nach NEM 651. Den Decoder habe ich über den ESU-LokProgrammer komplett eingerichtet - sogar die speziellen Eigenschaften für den Fleischmann-Rundmotor ausgewählt. Dann Einbau in die Lok - nichts tut sich. Decoderstecker um 180 Grad gedreht, eingebaut - wieder tut sich nichts.

So sieht der Motor mit der Schnittstelle aus:

Bild

Googeln nach Fleischmann-Rundmotor mit NEM 651 hat mich nicht weitergebracht. Oder habe ich etwas übersehen? Wer kann mir sagen, was ich noch beachten oder tun muß, daß die Lok fährt?

Danke und beste Grüße, DschiKäy
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#2

Beitrag von 189 917-8 » Fr 19. Dez 2014, 23:51

Servus!

Wichtige Angabe fehlt: Fährt die Lok analog?
Wenn nein, Platinenschaden am Motorschild. Wenn ja, eventuell der Decoder im Eimer.
Passiert bei ESU ab und an schonmal dass ein defekter ausgeliefert wird.
Hast Du eine andere Lok zum testen?

Gruß
von der Kochelseebahn

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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#3

Beitrag von Dirk Ackermann » Sa 20. Dez 2014, 04:17

Hallo,

sind alle Kabel auch fest?
Hatte es schon einmal daß sich die Kabel am Schnittstellenstecker gelöst hatten.
Sind alle Kabel in der Lok auch fest verlötet wo sie hingehören?
Zum Beispiel fehlt auf dem Bild das schwarze Kabel vom Stromabnehmer zum Motorschild/Schnittstelle.
Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#4

Beitrag von GDT518 » Sa 20. Dez 2014, 06:19

Moin,

ich hatte schoneinmal eine defekte Schnittstellenbuchse, es war keine Verbindung zu den Lötfahnen. Habe Dekoder direkt verlötet.

PS: Bei mir war es die Fleischmann 125 Jahre 103.

Grüße aus Chicago

Leif
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#5

Beitrag von oberlandbahn » Sa 20. Dez 2014, 09:57

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Hinweise. Nun habe ich mir die Lok noch einmal genau angesehen. Kabel sind alle vorhanden, nichts ist abgerissen. Gebe ich Spannung auf die Räder, tut sich nichts. Gebe ich aber Spannung auf die beiden Kohlehalter direkt am Motorschild oder auf die beiden oberen Kontakte der NEM-Schnittstelle, läuft der Motor.

Also stimmt irgendwas in der Zuleitung bis zu den Schnittstellenkontakten nicht. Da mein Spezl diese Lok doppelt hat, werde ich mir dieses Modell genauer ansehen (und vergleichen).

Der Decoder ist in Ordnung und läßt sich auf dem Prüfstand auch einwandfrei lesen und beschreiben.

Beste Grüße, DschiKäy
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Dirk Ackermann
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#6

Beitrag von Dirk Ackermann » Sa 20. Dez 2014, 13:09

Hallo DschiKäy,

mal ne doofe Vermutung von mir.
Befestige den Decoder mal, so daß er keinen Kurzschluß bekommen kann, unter der Lokplatine.
Setze dann bitte mal das Gehäuse drauf und stelle den Oberleitungsschalter auf "Gleise".
Dann sollte die Lok eigentlich fahren.
Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#7

Beitrag von oberlandbahn » Sa 20. Dez 2014, 13:34

Hallo Dirk,

Deine Vermutung ist gar nicht "doof", sondern eine wichtige Info bei der Fehlersuche :). Deinen Tipp habe ich gerade ausprobiert, danke dafür. Aber die Lok fährt nicht. Es brennt nur an einer Frontseite die Beleuchtung, die aber nicht wechselt, wenn ich die Fahrtrichtung umschalte. Gleiches bei Oberleitungsbetrieb.

Das alles im Analogbetrieb ohne Decoder, nur mit diesem Dummystecker.

Die Vergleichslok bekomme ich erst nächste Woche. Und wenn ich dann weiterkomme, melde ich mich auf jeden Fall.

Beste Grüße, DschiKäy
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#8

Beitrag von Dirk Ackermann » Sa 20. Dez 2014, 22:06

Hallo DschiKäy,

:( schade daß ich daneben lag.

Ich hatte mich daran erinnert daß der Oberleitungsschalter ja im Gehäuse sitzt und erst bei geschlossenem Gehäuse der Kontakt zwischen Schiene/Oberleitung gegeben ist.

Anscheinend liegt der Fahler irgendwo in der Verdrahtung zwischen dem Decoder und der Schnittstelle.
Allerdings kann ich so aus der Ferne nun auch keine weiteren Tips geben.
Tut mir leid Dir da leider nicht weiterhelfen zu können. :(
Grüße aus Dithmarschen
Dirk

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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#9

Beitrag von oberlandbahn » So 21. Dez 2014, 00:46

Hallo Dirk,

doch, Du hast mir weitergeholfen :). Zumindest grenzt Dein Tipp die Fehlersuche etwas ein.
Ich hatte mich daran erinnert daß der Oberleitungsschalter ja im Gehäuse sitzt und erst bei geschlossenem Gehäuse der Kontakt zwischen Schiene/Oberleitung gegeben ist.
So ist es :)

Beste Grüße, DschiKäy
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#10

Beitrag von askdrhook » Sa 2. Dez 2017, 20:52

Gab's hierzu eigentlich auch mal ne Auflösung? Ich habe ein ganz ähnliches Problem mit einer BR 218, die mit dem LoPi V4 nicht kooperieren mag.

Ich weiß schon, warum ich mit modernen Loks nicht viel anfangen kann. Man hat nur Ärger damit, wenn man daran herumbastelt. Eine alte Lok in Analogtechnik wäre schon längst wieder einsatzbereit.

Habe hier etwas gefunden, das ganz unterschiedliche Situationen in Fleischmann-Loks zeigt.
Zuletzt geändert von askdrhook am Sa 2. Dez 2017, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße aus
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Re: ESU LokPilot V4.0 in Fleischmann 103

#11

Beitrag von drum58 » Sa 2. Dez 2017, 21:31

Hallo Anselm,

warum machst Du Dir das unnötig schwer.
Die Lok hat, wie viele Fleischmann-Loks, einen Schnittstellenstecker nach NEM 651 (6-polig), gut auf dem Bild vorne auf dem Motorschild zu sehen. Darin steckt ein „Dummy-Stecker“ für Analogbetrieb, der muss entfernt werden und dafür der entsprechende Stecker des Decoders eingesteckt werden und die Lok ist digitalisiert. Du brauchst nur einen Decoder mit 6-poligem Stecker.
Das ist alles!

Gruß
Werner

edit: Das https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 97#p837097 ist die Lösung, hast Du vermutlich auch schon gemerkt.

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