Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

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Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#1

Beitrag von papa_brösel » Mo 19. Okt 2015, 15:37

Hallo zusammen,

ich habe das Internet durchsucht und auch das Stummiforum ( ja, ich habe sogar die Suchfunktion benutzt :D ) aber ich bin mir noch nicht ganz sicher...

Daher wende ich mich nun direkt an auch...

Es geht um eine BR 212 von Märklin, Artikel Nummer 37006.
Beide Drehgestelle haben Masse, die Lok ist eingefahren und fährt soweit ganz gut...
Leider hat Sie ihre liebe Not mit den schmalen Weichen .. über die normalen Weichen läuft die Lok ganz ordentlich, nur die schlanken mag Sie nicht.

Es geht jetzt darum, einen Stützkondensator ein zu bauen.
Ich hab viel gelesen, kann auch mit dem Lötkolben umgehen, aber so ein paar Fragen bleiben noch, und ich hoffe, die könnt ihr mir beantworten.

Erste Frage ist, ob der Märklin Decoder ( Standart MFX mit MTC 21 SS) überhaupt gepuffert werden kann?

Und wenn ja, wo kann ich den Puffer einlöten?

Was hat sich als Bewährt erwiesen ( also welche Kombi aus Kondensatorkapazität, Ladestrombegrenzendem Wiederstand und welcher Diode)

Ihr würdet mir sehr helfen,.... gerne auch mit einem kleinen Schaltplan ( hab bisher noch nie einen Stützkondensator verbauen müssen und wäre dankbar, wenn einer von euch "mich an die Hand nehmen könnte")
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#2

Beitrag von rmayergfx » Mo 19. Okt 2015, 16:39

Hallo Ingo,

bleibt die Lok nur bei geringer Geschwindigkeit stehen ? Egal wie herum man die Lok aufgleist ? Die Lok hat eine eingebaute Schwungmasse, ich vermute die Masse ist doch nicht i.O. Wo und wie bleibt die Lok stehen ? Was passiert wenn Du vorsichtig auf die Lok drückst, in dem Moment in der diese stehengeblieben ist ? Fährt sie dann wieder weiter ? Wurden die Drehgestelle und die Masseabnahme modifiziert/gereinigt, damit hier kein Öl den Stromfluß behindert ?

Schau Dir doch auch mal den Thread zum K-Gleis an, besonders mit dem Auflegen der Masse auf beiden Aussenschienen, Versuch kann nicht schaden, zum Testen einfach mal ein Stück unter das Schienenprofil klemmen, vielleicht ist es ja dann schon gelöst:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=98159

Der Stützelko behebt u.U. das Problem bei dieser Lok aber nicht die Ursache! Mal eine andere kleine Lok (KÖF) ausprobiert ?

mfg

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#3

Beitrag von papa_brösel » Mo 19. Okt 2015, 18:47

Hallo Ralf,

ich hab mir im Vorfeld u.a. diesen Threat zum K Gleis durch gelesen.
Das Problem sind die "Nebenwirkungen "( u.U. Kurzschluss )
Generell würde ich lieber die Lok modifizieren..

Die Lok bleibt bei langsamer und mittlerer Fahrt beharrlich an immer der selben Stelle stehen.

Manchmal reicht es , die Lok nur an zu tippen, damit Sie wieder fährt , mal muß ich sie 1 cm schieben.
Fahrtrichtung ist egal.
Die Lok ist neuwertig, auf Grund sehr schlechter Fahreigenschaften ( auf meiner Ca 70 cm langen Teststrecke mit 2 Weichen , blieb die Lok mehrmals stehen ) quasie ungefahren..
Also nicht überölt, oder verschmutzt.
Habe die Lok jetzt erstmal eingefahren....und jetzt sind die Fahreigenschaften ok...bis auf die schlanke Weichen...
Daher wäre die Überlegung mit dem Kondensator. ..
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#4

Beitrag von jogi » Mo 19. Okt 2015, 20:31

Hallo , Joi hier


Ursache feststellen , Masse Probleme oder Kontaktprobleme Schleifer .

Die Lok hat ja den neuen Schleifer , den mal so biegen , das der genau gerade ist . Ich habe fast alle meine MÄ Loks auf diesen Schleifer umgerüstet .
Da ist mir aufgefallen , das der Schleifer , wenn der neu ist , leicht gebogen ist . Ich hatte da auch Kontakt Probleme . Nach dem leicht nachgebogen wurde , war alles gut .
evtl. einen 2ten Schleifer anbauen . ( Ich habe viele Loks , wo ich einen 2ten Schleifer nachgerüstet habe )


viel Erfolg
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#5

Beitrag von rmayergfx » Di 20. Okt 2015, 09:19

Hallo Ingo,

welche schlanken Weichen sind es denn ? Das verschweigst Du uns leider, die neueren 22715 oder die älteren ?
Hast du an der schlanken Weiche mal die Masse an den Aussenschienen und der Zunge geprüft ?

mfg

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#6

Beitrag von papa_brösel » Di 20. Okt 2015, 11:06

Hallo Jogi,HalloRalf

ich hab den Schleifer etwas nachjustiert, leider ohne Erfolg :?

@ Ralf, ich kann dir garnicht genau sagen, welche schlanken Weichen es sind... es ist die Version mit dem beweglichen Herzstück, sollte also die alte Version sein.

Das Problem ist, dass die Lok nicht mir gehört und auch nicht auf meiner Anlage fahren wird.
Daher woll der Lok selber manieren beigebracht werden.
Die Lok hat eine MTC 21 Schnittstellenplatine samt dem MFX Decoder.

Ich hab mal ein wenig rumgesucht...
Der Kondensator soll an das orange Kabel U+ und sas violette Kabel U- (Elektronik-Masse)

Das wäre dann auf der MTC 21 SS die Pins 5 ( U-) und 13 (U+)

Stimmt dass, oder himmle ich dann den ganzen Decoder?
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#7

Beitrag von rmayergfx » Di 20. Okt 2015, 13:15

Hallo Ingo,

schau mal hier, Stichwort Powerpack:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=83816
Also Bitte nicht nur einen Kondensator, sondern auch Widerstand und Diode verbauen!

Die Lok ist doch gar nicht Dein Eigentum, warum baust Du diese dann um ? Sind denn auf der späteren Anlage die gleichen Problemweichen verbaut ?
Schau doch erst nochmals nach der Masse.... SInd den bei der Lok die beiden Drehgestelle noch die braunen Kabel für die Masseabnahme der Drehgestelle i.O. ?

Bild hier im Link von Torsten:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=92390#p994472

mfg

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#8

Beitrag von Ernst Seider » Di 20. Okt 2015, 13:30

Hallo Ingo,

man lässt die Finger davon, wenn man keine Ahnung hat.

Wie eine Lok mit 21-pol. Schnittstelle gepuffert wird ist hier schon mehrmals
beschrieben worden und kannst Du bei ESU nachlesen.
z.B. in der Betriebsanleitung Lokpilot 3.0 Seite 18 + 19.
Viele Grüße
Ernst Seider

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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#9

Beitrag von papa_brösel » Di 20. Okt 2015, 14:50

Hallo Ralf,

umbau deswegen, weil der Besitzer mich darum gebeten hat.
Es ist davon auszugehen, dass Problematische Weichen auf der Anlage vorhanden sind.

Und ja, ich habe die Masse Kontrolliert, alle Massekontake sind gelötet, die Räder sauber, die Schienen auch... und ja.. es liegt an der Weiche.. ich hab das Herzstück auf Masse gelegt und die Lok fährt recht gut auch langsam über die Weiche.

Daher will ich dem Beistzer seinen Wunsch nachgehen, und einen Powerpack einbauen.. Diode und Wiederstand sind klar...

@ Ernst ich habe bisher noch nie einen LoPi3 verbaut, max. die Lopi 4, ist aber auch schon ne Weile her. Und es ist ja auch nicht nur die Frage, wohin mit den Kabeln, sondern auch, ob überhaupt ein Effekt auftritt, wie ist dieProgrammierbarkeit, etc....
Und die Aussage, wer keine Ahnung hat, sollte die Finger davon lassen, kann ich so nicht unterstreichen, denn wer sich nie auf unbekanntes Gelände wagt, wird nie was erreichen, egal in welchen Bereich, sei es im Leben oder sei es im Hobby.
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#10

Beitrag von rmayergfx » Di 20. Okt 2015, 15:39

Hallo Ingo,

Problem erkannt, Problem verbannt. Bei der schlanken K-Gleisweiche gibt es das Modell mit und ohne beweglichem Herzstück.
http://www.stayathome.ch/k-gleis_weichen.htm Leider ist es so, das bei der Variante mit beweglichem Herzstück die Flügelschienen isoliert sind, prüfe das doch mal Spaßhalber mit dem Druchgangsprüfer. wenn Du nun das eigentlich isolierte Herzstück mit Masse verbindest wird beim Umschalten jeweils die anliegende Flügelschiene mit Masse versorgt und die Stromabnahme verbessert. Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum die 37006 BR 212 ohne das Auflegen der Masse auf das Herzstück stehen bleibt. Die Lok hat 2x2 Räder je Schienenseite, d.h. egal ob die Lok geradeausfährt oder abbiegt, es sind immer 4 Räder mit Masse verbunden! (ok, ich muß die Haftreifen abrechnen). Diese liegen auf der Inneren Seite, d.h. die 2 Kontaktpunkte sind maximal voneinander entfernt. Würde ich auf der jeweils anderen Seite einen Streifen Tesa auf die Schiene kleben, sollte die Lok trotzdem über die Weiche fahren.
Als Test einfach mal die Weiche auf geradeaus stellen und die 2te Schiene, nicht die durchgehende Aussenschiene mit Tesa vorsichtig abkleben und über die Weiche fahren. Bleibt die Lok dann stehen ? Aus beiden Richtungen ? Schweben dann die Räder ohne Haftreifen in der Luft, d.h. wenn Du mit einem Massekabel direkt an die Räder gehst fährt die Lok dann weiter ? Ist der Schleiferandruck vielleicht zu hoch eingestellt, oder die Lok zu leicht ?

mfg

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#11

Beitrag von papa_brösel » Di 20. Okt 2015, 16:53

Hallo Ralf

wie gesagt, wenn ich dass Herzstück auf Masse lege , fährt die Lok.
Warum die Lok stehen bleibt...keine Ahnung.
Alles scheint i.O.
Schleifer ok, Lok aus Vollmetall, alle Räder haben Massekontakt , die Lok ist eingefahren und an den relevanten Teile ist die Lok sauber...

Und trotzdem bleibt Sie stehen.
Daher ja die Idee mit dem Stützkondensators. .

Und die Frage an euch, wo muss der Kondensator am Decoder angeschlossen werden?
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#12

Beitrag von rmayergfx » Di 20. Okt 2015, 19:07

schau in meinen Link oben..."Powerpack"
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#13

Beitrag von papa_brösel » Mi 21. Okt 2015, 19:39

Hall Ralf

in dem von dir verlinkten Beitrag geht's um den Lopi. ...
Der in der 37006 verbaute Decoder sieht aber nach ner Märklin eigenen Sache aus...

Daher bleibt die Frage , wo am Märklin mfx Decoder ein Stützkondensator angebracht werden kann...

Ich hab inzwischen gefühlte 1000 Seiten zu dem Thema gelesen, aber es dreht sich immer um Lopi oder Zimo Decoder :twisted:
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#14

Beitrag von Schmalspurbahn » Mi 21. Okt 2015, 21:16

Hallo Ingo,
Ja, der Märklin mfx-Decoder lässt sich mit einem Elko (plus Diode und Ladewiderstand) an U+ und GND puffern. Also einfach die entsprechenden Pins an der mtc21-Schnittstelle heraussuchen und anlöten.

Auch der fx-Decoder aus dem 60760 Umbauset lässt sich gut puffern, ebenso die mLD, mSD.

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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#15

Beitrag von rmayergfx » Mi 21. Okt 2015, 21:44

papa_brösel hat geschrieben:Hall Ralf

in dem von dir verlinkten Beitrag geht's um den Lopi. ...
Hallo Ingo,

da muß ich Dir leider widersprechen!Nicht nur Lopi auch msd, lies doch einfach die Beiträge von Berderwe :
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 16#p952066
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 16#p952228

Das einzig wichtige ist zu wissen, wo auf der Platine/Decoder GND und U+ ist !

mfg

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#16

Beitrag von papa_brösel » Do 22. Okt 2015, 15:44

Hallo Schmalspurbahn, Hallo Ralf,

Vielen Dank für eure Antworten.. so langsam glaube ich bekomme ich das hin...
@ Ralf.. danke nochmal für die Links... da hab ich wohl vor lauter Bäumen den Wald nichht mehr gesehen.. :oops:

Wenn ich dass nun also richtig verstanden habe, dann muss der Pluspol an Pin 16 und U- an Pin 20

Bild


Weiß hier jemand, ob sich Märklin auch daran gehalten hat?
Es gab ja bei älteren Loks das Gerücht, dass es zwar mechanisch ne MTC 21 SS ist, aber die Pinbelegung eine andere ist..

Ich habe z.B. eine Belegung von der HP von HGH

Da wiederum ist U+ auf Pin 13 und U- auf Pin 5
Viele Grüße

Ingo


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#17

Beitrag von Schmalspurbahn » Do 22. Okt 2015, 16:15

Pin16 und Pin 20 sind bei mtc21 richtig, siehe http://www.miba.de/morop/nem660_d.pdf


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#18

Beitrag von Schwanck » Do 22. Okt 2015, 17:24

Moin Ingo und die Allgemeinheit,

Einen Standard MFX-Decoder von Märklin gibt es nicht. Abgesehen von den jeweiligen Soundversionen sind mir 4 Decoderserien für mfx bekannt. Nur die 1. Serie war von Märklin mit ESu entwickelt und von ESU dann produziert worden. Alle weiteren Serien hat Märklin mit einem anderen Partener gemacht: mLD Art. 60942, diesen auch als mfx+ Version (nicht als Einzelartikel benummert) und den "neuen" mLD/3 Art 60972.
Soweit mir bekannt, gibt es für keinen dieser Decoder Werksempfehlungen für den Betrieb mit Stützkondensatoren oder Powerpacks. Solange diese nicht ausgesprochen sind oder die Zusatzbausteine sogar angeboten werden, würde ich die Finger davon lassen, besonders gegenüber Dritten!
Tschüss

KFS

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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#19

Beitrag von Schmalspurbahn » Fr 23. Okt 2015, 07:49

Ich teile diese Bedenken nicht, da es 1. genügend Praxiserfahrung mit der Pufferung gibt und 2. die Pufferung an U+ und GND technisch gesehen lediglich einen Versorgung mit DC-Spannung darstellt, wenn die Digitalspannung ausfällt. Daher sollte man im Decoder auch die automatische Analogerkennung abschalten, damit die Lok bei Spannungsausfall nicht mit analoger Vmax losschießt sondern mit der aktuellen digitalen Fahrstufe.

Eine Gefahr des Decoderschadens besteht m.M.n. auf keinen Fall, weil dies technisch unlogisch ist. Denn dann dürfte der Decoder auch nicht mit Analogspannung Betriebe werden.

Eine Besonderheit stellt lediglich der Esu LokPilot V3 dar, weil dieser zwei Betriebsspannungen hat, die getrennt gepuffert werden müssen.
Zuletzt geändert von Schmalspurbahn am Fr 23. Okt 2015, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#20

Beitrag von Schwanck » Fr 23. Okt 2015, 08:20

Schmalspurbahn hat geschrieben:Ichnteilemdiese Bedenken nicht, da es 1. genügend Praxiserfahrung mit der Pufferung gibt und 2. die Pufferung an U+ und GND technisch gesehen lediglich einen Versorgung mit DC-Spannung darstellt, wenn die Digitalspannung ausfällt. Daher sollte man im Decoder auch die automatische Analogerkennung abschalten, damit die Lok bei Spannungsausfall nicht mit analoger Vmax losschießt sondern mit der aktuellen digitalen Fahrstufe.

Eine Gefahr des Decoderschadens besteht m.M.n. auf keinen Fall, weil dies technisch unlogisch ist. Denn dann dürfte der Decoder auch nicht mit Analogspannung Betriebe werden.

Eine Besonderheit stellt lediglich der Esu LokPilot V3 dar, weil dieser zwei Betriebsspannungen hat, die getrennt gepuffert werden müssen.
Moin,

hier ist die Frage gestellt, ob Stützelko bei MFX (gemeint ist wahrscheinlich mfx von Märklin?) geht.
Nun die Frage an dich: Hat Märklin irgendwann oder Irgendwo einen Hinweis gebracht, dass es machbar ist und wie man es machen soll? Oder gibt es sogar eien Zusatzbaustein zu den mfx Decodern?
Wenn du der Meinung bist, dass es dieser Werkshinweise nicht bedarf und dass deine Praxiserfahrung für eine einwandfreie und dauerhafte Funktion ausreicht, warum gibst du dann deine Erkenntnisse hier nicht weiter? Wenn du das in einem andern Thread schon getan hast, dann verweise doch bitte mit einem Link dahin.
So wie du es hier und jetzt betreibst, ist es Wichtigtuerei oder streberhafte Angeberei nach dem Motto:
"Ätsch, ich weiß was, ich sag aber nicht wie es geht!"
Tschüss

KFS

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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#21

Beitrag von Schmalspurbahn » Fr 23. Okt 2015, 09:53

Hallo KFS,
ich habe doch geschrieben, dass die Ladeschaltung an Pin16 und Pin 20 anzuschließen ist, habe auf die mtc21-Nkrm verwiesen. Die Ladeschaltung wurde weiter oben schon von anderen erklärt bzw. verlinkt.

Daher verstehe ich Deinen mir gegenüber unfreundlichen Tonfall nicht.

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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#22

Beitrag von rmayergfx » Fr 23. Okt 2015, 10:39

Hallo Bitte nicht streiten, sondern die Energie kreativ umsetzen,

wie wäre es denn mit Bildern auf denen man die Anschlußpunkte am Decoder/Trägerplatine und die jeweilige Beschreibung/Lok/Decodernummer sehen kann? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Damit hätten wir einen Thread mit dem jeder etwas Anfangen kann. Gerne auch die entsprechenden selbstgebauten "Powerpacks" und Erfahrungen/Messwerte/Decodereinstellugen dazu.

Danke

Ralf
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#23

Beitrag von Schmalspurbahn » Fr 23. Okt 2015, 11:12

Hallo Ralf
Ich habe leider zwar keine eigenen Fotos, aber man findet viele Beispiele hier und bei Google. Ich stelle die entsprechenden Bilder und Hinweise hier gerne nochmal zusammen, auch wenn das Thema schon mehrfach diskutiert wurde. Das kann ich aber erst heute Abend machen, da ich unterwegs bin und nur mit dem Smartphone online bin.

Gruß
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#24

Beitrag von kukuk » Fr 23. Okt 2015, 12:51

Schwanck hat geschrieben:Nun die Frage an dich: Hat Märklin irgendwann oder Irgendwo einen Hinweis gebracht, dass es machbar ist und wie man es machen soll? Oder gibt es sogar eien Zusatzbaustein zu den mfx Decodern?
Weder noch, aber Märklin hat eine zeitlang selber solche Stützkondensatoren in seinen Loks eingebaut. Und ich kann nirgendwo von Märklin einen Hinweis darauf finden, daß die auszubauen sind. Die Loks stehen ohne weiteren Kommentar in der Liste der umrüstbaren Loks.
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Re: Stützelko bei MFX Decoder..geht dass?

#25

Beitrag von Ernst Seider » Fr 23. Okt 2015, 15:19

Hallo,

schon die Fragestellung war sehr unglücklich gewählt.
Es ging um 21-pol MTC-Schnittstelle und einen mfx-Decoder.

Und was ist mit den anderen Dec. mit eben dieser Schnittstelle und anderen Protokollen
oder sogar Multiprotokolldecodern?
Kurzum das Protokoll, also die Sprache mit der der Dec. angesprochen wird, spiel hier
überhaupt keine Rolle.

Die frage müsste lauten: Wo kann man einen Decoder puffern?

Antwort: in diesem Fall an der MTC-Schnittstelle, denn dort ist U+ und U- herausgeführt.
Siehe auch den Link auf NEM660, sowie mein Hinweis auf die ESU-Betriebsanleitung Lopi 3.0.
(Den dort erwähnten kleinen Kondensator braucht man nicht).

Die Pufferung für alle Decoder an der MTC-Schnittstelle ist gleich!
Viele Grüße
Ernst Seider

Zentrale: ECoS mit aktueller Software
Fahrzeuge: Märklin,Fleischmann, Piko,Roco,Rivarossi
Anlage: Module mit C-Gleis

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