Die Mark Michingen in N - Bauberichte

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)

inet_surfer88
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1776

Beitrag von inet_surfer88 » Sa 10. Nov 2018, 21:28

Hallo Hubert,

ich glaube ich habe hier schon eine Weile nichts mehr geschrieben. Das liegt aber einfach daran, das ich bei den ganzen mechanischen Konstruktionen vor Bewunderung vor dem Rechner sitze und den Mund nicht mehr zu bekomme. Einfach nur genial, was du dir so alles ausdenkst.
Für diese mechanische Arbeiten fehlt mir einfach die Geduld (und das notwendige Werkzeug). Ich bleibe da lieber bei meiner Elektronik und warte ungeduldig auf deinen nächsten Bericht.
Wenn ich da auch nicht mithalten kann und auch nichts vernünftiges dazu beitrtagen kann, so schaue ich mir die Bauberichte und Konstruktionen aber doch gerne an.


Gruß Rüdiger

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wulfmanjack
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1777

Beitrag von wulfmanjack » Sa 10. Nov 2018, 21:58

Hallo Hubert,

da kann ich mich dem Rüdiger voll und ganz anschließen. :roll:

Deine Präzisionsarbeiten sind mal klasse und zeugen von einem umfangreichen mechanischem Wissen. :gfm: Ich werde das weiter :bigeek: verfolgen.
LG
Wolfgang

Link zu dem was mich seit längerem beschäftigt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=119219

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gatzi
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1778

Beitrag von gatzi » Sa 10. Nov 2018, 23:48

Hallo Hubert,

die oben vorgeschlagene Variante mit Riegel und als Klappbrücke hätte aber einige Vorteile und liesse sich ggf. auch bei deinen beengten Platzverhältnissen realisieren:
  • Die Klappbrücke muss nur ausreichend nach oben geschwenkt werden können, um die überstehenden Gleisstummel aus dem "Gefahrenbereich" zu bringen.
  • Der Drehpunkt der Brücke könnte an der linken Brückenkante, also unmittelbar an der Kante zum Aufzug liegen. . Wenn dann die Schienen auf rechter Seite vom Brücken- zum Anlagenteil schräg getrennt sind, würden die Enden der Brückenschienen zur Anlage hin nach unten wegtauchen, wenn die Brücke angehoben wird. Durch den Schrägschnitt wäre die Lücke beim Übergang von den beweglichen zu den starren Schienen nur minimal.
  • Gleichzeitig wäre die Brücke so kurz, dass sie sogar senkrecht stehen könnte.
  • Mit einem Gegengewicht oder einer Feder könnte das Brückenteil automatisch nach oben gezogen werden.
  • Zur Justierung und Verriegelung wird der Schieberiegel unterhalb des Brückentreils in einen Bügel unter dem Fahrstuhlbrett geschoben.
  • Wäre der Aufzug elektrisch, könnte man an dem Riegel auf Anlagenseite einen Schalter montieren, der bei eingerasteten Sicherungsriegel den Motorenstrom für den Hubmechanismus abschaltet. Oder man nutzt den Kontakt am Schieber, um das Zufahrtgleis von der Anlagenseite her abzuschalten, wenn die Brücke hochgezogen ist, um "Falschfahrten" zu unterbinden.
  • Die Gleisstummel, die die Verbindung herstellen, könnten auch den elektrischen Kontakt herstellen.
  • Um diesen Kontakt zu festigen, dient auch der Schieberiegel, der einen gewissen Zug nach untern bewirkt und damit einen Druck der Gleisstummel auf die Kontaktflächen
  • Durch diese Kontruktion entfiele der kompliziertere Aufbau mit Kugellager, Varioschienen etc etc
  • Je einfacher eine Lösung ist, desto robuster und wartungsärmer kann sie ausfallen.
Viele Grüße
Holger

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1779

Beitrag von Bremsklotz » Sa 10. Nov 2018, 23:54

Hallo Hubert,

du bist ja richtig vorangekommen mit dem "Aufzug" :D

Die Gleise im Aufzug würde ich auf gar keinen Fall alle mit Strom versorgen. Die Gefahr, dass ein falscher Zug losfährt und abstürzt ist viel zu groß.
Mittels eines Schalters den Strom zuschalten birgt die gleiche Gefahr. man kann sich noch so sicher sein und hat doch den falschen Zug erwischt.

Als sicherste und als proffessionelste Möglichkeit sehe ich nur, dass der Strom durch die abgesenkte Brücke den Strom zum Aufzugsgleis bringt. Das ist am einfachsten getan, mit der Lösung dieser Federkontakte in der Brücke selbst. Um einen gewissen Anpressdruck zu erzeugen könntest du die Brücke ja einfach zur Aufzugsseite beschweren, indem du unten ein Gewicht anbringst, zbsp. ein Kanteisen.

Oder ganz andere Idee, die ein Hauch von Nostalgie beinhaltet aber zuverlässig und sicher funktioniert:
Den Strom, zum entsprechenden Gleis im Aufzug, stellst du mit einem Stecker her, den man händisch in das entsprechende Gleis einsteckt. Bildlich könnte man sich das vorstellen wie eine uralte Telefnonzentrale von ganz früher, die man oft in größeren Hotels gesehen hat, wo man die Leitung zum entsprechenden Zimmer einfach mit einem Stecker in die richtige Buchse verbunden hat. Das hätte auch den Vorteil, dass man gezwungen ist zum Aufzug zu gehen und sich überzeugen muss, dass die Brücke korrekt sitzt und man das richtige Gleis gewählt hat. Das ganze hätte dann sogar noch einen Hauch von zusätzlichem "Spielfaktor" und der Aufwand für das Verkabeln hält sich auch sehr in Grenzen.
Gruß aus Hessen
Frank
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1780

Beitrag von hubedi » So 11. Nov 2018, 01:16

Hallo zusammen,

angesichts der schon vorangeschrittenen Uhrzeit erlaube ich mir, etwas kompakt zu antworten. Über manche Ideen muss ich sowieso erst in Ruhe nachdenken, bevor ich was dazu sagen kann. Ich habe heute so viel herumprobiert und überlegt, dass ich zur eigentlich anstehenden Bautätigkeit nicht mehr gekommen bin. Aber der Übergang muss erst klar sein. Vorher scheint mir der Weiterbau nicht sinnvoll zu sein.

Um es kurz zu machen ... was mich bewogen hat, die Klappe vorerst nicht mehr zu halten bzw. fallen zu lassen war folgendes Gedankenexperiment. Die Brücke kann eigentlich nur maximal 6 cm lang sein, denn sonst läge der Drehpunkt unter der Anlage und ich könnte die Brücke nicht mehr ordentlich anheben. Weiterhin muss der Drehpunkt mindestens auf gleicher Höhe liegen wie die Schienenoberkante. Läge er tiefer, würden die Schienen beim Anheben im Drehpunkt aneinander stoßen und abknicken. Diese geometrische Kombination führt vor allem durch die kurze Klappbrücke zu einem ziemlichen geknickten Auf und Ab auf kurze Distanz selbst bei kleinen Höhenunterschieden. Dem können zumindest meine Dampfer mit ihren langen und starren Rahmen wohl kaum folgen. Man stelle sich mal die Überfahrt der BR 85 als Fünfkuppler vor. Mindestens die Hälfte der Räder würden abwechselnd in der Luft hängen. Empfindliche Vor- oder Nachläufer könnten sogar an diesem neuralgischen Punkt entgleisen.

Der angedachte Höhenausgleich kann e.E. nur dann gelingen, wenn die Höhendifferenz über eine längere Strecke verteilt wird. So kam ich auf die Idee, mir meine an sich etwas schwabbeligen Billigauszüge näher zu beäugen. Die sind zwar kugelgelagert, zeigen aber eine gewisse Flexibilität, die sich in diesem Fall sogar positiv auswirken könnte ... das gilt es noch zu testen. Der Auszug biegt sich bogenförmig hoch bzw. runter. Er gleicht demnach einen potentiellen Höhenunterschied auf größerem Abstand relativ sanft aus. Ich muss ihm quasi nur eine tragende statt der führenden Rolle zuweisen.

Tja, dann hörte ich schon die Relais in meinem Kopf immer lauter rattern. Ich muss zugeben, ich habe noch die alte, elektromechanische Hirnversion ... immerhin schon ein Fortschritt gegenüber den rein mechanischen Ausführungen, denen man offensichtlich auch noch begegnen kann. :fool: Mein Denkapparat überhitzte sich leider zunehmend und ich konnte größere Schäden nur durch eine Notabschaltung verhindern. Mit anderen Worten, es muss morgen noch in Ruhe weiter geklappert werden ... :D

Gute Nacht und Danke für's Mitdenken und kontemplative Zuschauen :D
Hubert
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Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1781

Beitrag von Jürgen » So 11. Nov 2018, 11:26

Moin HUbert,

ausgeschlafen ? :pflaster: :fool:

Ich sage nur KISS. Keep It Smart and Simple. Mir ist das alles zuviel Gedöns, was Probleme machen kann. Ich weiß, Du kannst das richtig gut machen. Aber ist das wirklich nötig ? Mir ist das Problem in Gänze nicht ganz kla. Wenn ich also etwas übersehe, sorry. Mein erster Gedanke bez. der Brücke wäre ein herausnehmbares Teil. Die Elektrik kann man mit zwei Federkontakten herstellen. Die Ausfahrt aus dem
Aufzug würde ich fest verdrahten und mittels eines Schalters in der Brücke sichern.

Ist das zu simpel für Dich gedacht ?

Schöne Grüße und viel Spaß beim Laub rechen. Es scheint die Sonne ... :baeh:
Jürgen
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1782

Beitrag von hubedi » So 11. Nov 2018, 13:26

Hallo zusammen,
Jürgen hat geschrieben:
So 11. Nov 2018, 11:26
... ausgeschlafen ? :pflaster: :fool:
@Jürgen
Yep ... alles wieder gut ... :D
Jürgen hat geschrieben:
So 11. Nov 2018, 11:26
... Ich sage nur KISS. Keep It Smart and Simple. Mir ist das alles zuviel Gedöns, was Probleme machen kann. ...
@Jürgen
Du hast völlig recht. Ich habe heute Nacht meinen Taktierhebel neu justiert und geölt. Ich nehme an, Ihr wisst, was ein Taktierhebel ist ... falls nicht ... es handelt sich um den Taktgeber in der Lok Emma, der natürlich mitten in der Wüste kaputt ging. Lukas kam zur Reparatur nicht ran, weil er nur vom Inneren des Kessels erreichbar ist. Aber Jim Knopf passte durch das Feuerloch und er konnte die drohende Katastrophe abwenden.

Ich brauchte wohl auch erst die Innenbeschau, um die Ideenfabrik neu zu taktieren und die Hirnelektromechanik abkühlen zu lassen. Grundsätzlich ist meine Inflation an neuen Ideen typisch, aber nicht immer hilfreich. Konkret ... ich werde zunächst eine möglichst simple, realisierbare Lösung anstreben und vlt. auch den einen oder anderen Nachteil in Kauf nehmen. Bei allen mehr oder weniger "professionellen" Lösungen ist die allerprofessionellste eine Methode, die sicher funktioniert und mit vertretbarem Aufwand zu realisieren ist.

Ich scheue auch nicht mehr vor der ursprünglich vorgesehenen festen elektrischen Anbindung des Aufzugs zurück auch wenn Federkontakte ganz nett wären. Egal wie ich es drehe und wende ... und ich wende und drehe es schon eine ganze Weile ... es muss erst mal laufen. Absturzsicherheit lässt sich z.B. auch mit einfachen mechanischen Schaltern herstellen. Wenn ich später das dringende Bedürfnis nach mehr Komfort, Automatik und Komplexität verspüre, darf der Taktierhebel wieder schneller laufen.

Unter dieser Prämisse stelle ich heute den Strauß an Möglichkeiten auf den Prüfstand und werde mich dann entscheiden.

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1783

Beitrag von gatzi » So 11. Nov 2018, 20:42

Hallo Hubert,

nur als Gedankenanstoß ... :D
.
Brücke.pdf
.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße
Holger

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1784

Beitrag von Darius » Mo 12. Nov 2018, 09:57

Hallo Holger,
interessante Idee. Wie würdest du sie festmachen?

Gruß,
Daniel
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1785

Beitrag von gatzi » Mo 12. Nov 2018, 12:24

Hallo Daniel,

die Achse mit zwei Armen links und rechts vom Brückenteil, je nach Platz aus Holz oder Metall.

Als Arretierung zum Fahrstuhlgleisbrett hin mit einen Schiebe- bzw. Bolzenriegel.

Bild

Die Aufnahmehüle könnte man aus Rohr selbst fertigen.
Der kann notfalls unterhalb angebracht werden. Praktischer wäre aber von oben neben dem Gleis.
Dann könnte man nämlich auch diese Art Riegel nehmen und zur Sicherung umlegen/arretieren.

Bild
Viele Grüße
Holger

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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1786

Beitrag von Darius » Mo 12. Nov 2018, 14:27

Hallo Holger,

das ist simpel und effektiv. :gfm:
Hubert, das wäre doch ganz in deinem Sinne, oder?

Gruß,
Daniel
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1787

Beitrag von hubedi » Mo 12. Nov 2018, 20:07

Hallo zusammen,

ich bin beeindruckt, mit welchem Elan Ihr das Mitdenken angeht. Ich konnte leider in den letzten Tagen nicht viel an meinem Aufzug basteln, weil es mir körperlich nur so mittelprächtig ging. Immerhin hatte ich so etwas Muße, um die weitere Vorgehensweise zu planen.
gatzi hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 12:24
... Als Arretierung zum Fahrstuhlgleisbrett hin mit einen Schiebe- bzw. Bolzenriegel. ...
@Holger
Bei Dir möchte ich mich besonders bedanken. Du hast ja sogar mit meiner Zeichnung eine neue Erfindung vorgestellt. Darüber muss ich noch nachdenken. So ließe sich ohne allzu großen Aufwand eine doppelt so lange Drehbrücke realisieren. Ein möglicher Höhenunterschied würde weniger ins Gewicht fallen. Machbar wäre es auf alle Fälle.
Bei einer mittleren Drehachse wäre eine Arretierung Pflicht. Der von Dir vorgeschlagene Riegel ist eine gute Möglichkeit für die Anlagenseite. Am Übergang zum Aufzug ist weniger Platz. Da müsste ich mir was einfallen lassen ...
Darius hat geschrieben:
Mo 12. Nov 2018, 14:27
... das ist simpel und effektiv ... Hubert, das wäre doch ganz in deinem Sinne, oder? ...
@Daniel
Du hast recht, ich versuche es wie beschrieben mit einem simplen Konzept. Der bisherige Aufbau ist eigentlich ebenfalls diesem Grundsatz gefolgt und es hat gut funktioniert. Sollte sich die Bedienung später als zu aufwändig herausstellen, kann ich immer noch vom Elektroantrieb bis zur Vollautomatik alles nachrüsten. Deswegen sind die Federkontakte vorerst gestrichen und die Gleise werden einzeln über Kippschalter zugeschaltet. Ob die Digitalspannung anliegt, zeigt später eine LED neben dem Schalter an. Das hört sich trotz digitaler Steuerung analog an und ... es ist analog. :D Aber das ist eine einfache Lösung mit maximaler Absturzsicherheit und Kontrolle. Trotz meines nicht richtig kreiselnden Kreislaufs habe ich es heute Nachmittag getestet und so wird es erst einmal gebaut. Fotos mache ich noch ... ich lege mich heute allerdings erst mal fein säuberlich weg ... :D

LG
Hubert
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Re: Die Mark Michingen in N - Bauberichte

#1788

Beitrag von gatzi » Mo 12. Nov 2018, 21:51

Hallo Hubert,

sollte nur ein Denkanstoß sein ... :D

Am Anschlußstück rechts von der Brücke kannst du ein Winkelstück ansetzen, an dass sich die Brückenkante von unten her andrücken kann. Das geht bei Platzproblemen ersatzweise auch mit einem Blechstück an der Unterseite der Brücke selbst. Das würde dann im Betrieb von unten an die Anschlußstelle gedrückt.
Der Riegel wird so angebracht, dass er die Brücke etwas unter Spannung hält, wenn alle verriegelt ist. Das sollte auf dieser kurzen Brücke genügen. Das ist ja keine Gartenbahn wie bei mir ... :wink:

Vielieicht müssten noch kleine Führungen neben den Blechen angebracht werden, die verhindern, dass die Brücke seitwärts auslenken kann, damit die Schienenenden sicher voreinander liegen. Das könnte auch auf der Fahrstuhlseite nötig sein, je nachdem wie unbeweglich die Konstruktion ist.

-----

Wenn ich deine feinmechanischen Konstruktionen mit Respekt betrachte, freue ich mich, wenn ich hier etwas grobmechanisches beisteuern kann ...
Viele Grüße
Holger

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