Frage zu CV Werten für Märklindekoder

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Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#1

Beitrag von BR 218 Fan » Mi 2. Mär 2016, 16:12

Hallo Modellbahner,
kann mir bitte jemand die CV Werte 53 bis 58 näher erläutern.
Was passiert wenn die Werte erhöht bzw. verringert werden und in welchem Zusammenhang stehen
die Werte zueinander.
Ich habe zwar durch viel probieren meinen Loks die gewünschten Fahreigenschaften anerziehen können,
einiges gelesen und viel eigene Erfahrung gesammelt, doch für genaue Beschreibungen wäre ich dankbar.
CV 57 und 58 interessieren mich ganz besonders.
Da mir ein möglichst realistisches Anfahren und Abbremsen sehr wichtig ist und die Werkseinstellungen
leider schlecht bis katastrophal sind kann man über CV Werte wohl nie genug wissen.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

MfG
Roland der 218 Fan


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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#2

Beitrag von Schwanck » Mi 2. Mär 2016, 18:00

Moin Roland,

an dieser Stelle ein Seminar für Regelungstechnik zu konzipieren, sprengt den Rahmen.
Seriöse Decoderhersteller beschreiben dieses Thema sehr gut in ihren Beipacks - egal ob Heftchen oder MiniCD - und auf ihren Websites. Unter "seriös" verstehe ich die Hersteller, die selbst entwickeln und testen; ich zähle dazu in 1. Linie dem Alphabet nach ESU, Lenz und Tams; (es folgen dann noch x weitere Linien, in denen dann auch der mfx-Verkäufer seinen dürftigen Auftritt haben dürfte).
Tschüss

KFS

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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#3

Beitrag von jogi » Mi 2. Mär 2016, 18:32

BR 218 Fan hat geschrieben:Hallo Modellbahner,
kann mir bitte jemand die CV Werte 53 bis 58 näher erläutern.
Was passiert wenn die Werte erhöht bzw. verringert werden und in welchem Zusammenhang stehen
die Werte zueinander.
Ich habe zwar durch viel probieren meinen Loks die gewünschten Fahreigenschaften anerziehen können,
einiges gelesen und viel eigene Erfahrung gesammelt, doch für genaue Beschreibungen wäre ich dankbar.
CV 57 und 58 interessieren mich ganz besonders.
Da mir ein möglichst realistisches Anfahren und Abbremsen sehr wichtig ist und die Werkseinstellungen
leider schlecht bis katastrophal sind kann man über CV Werte wohl nie genug wissen.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

MfG
Roland der 218 Fan

Hallo Roland

Welcher Decoder genau ?????

Beim " msd " sind die CVs 57 u 58 für die Einstellung der Dampstösse zur Radumdrehung .

Die CVs 50 -66 und ab 95 ( 67 -94 = Geschwindikeits Kurve )sind NICHT genormt , da macht jeder Hersteller was er möchte .


Anfahren und bremsen wird meistens mit CV 3 / 4 eingestellt .

Vmax über CV 5 in Verbindung mit CV 6 . Da gibt es aber auch wieder Besonderheiten .
Bei ESU z.B. den CV 53 .
Du siehst , es ist nicht so einfach . Fahrverhalten ist auch Geschmacksache .
Wenn man sich damit beschäftigt , bekommt man mit fast jedem Decoder ein gutes fahrverhalten hin .

Decoder einbauen und ab aufs Gleis , die Zeiten sind vorbei .
Decoder an die Lok anpassen ist angesagt , jeder Motor ist anders und will vom Decoder richtig bedient werden .



viel Erfolg
Bastelnde Grüße Jogi ;
Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände:Ein-Aus-Kaputt".
K-Gleise,DCC mit IB .CS2 nur Test Mfx freie Zone.MoBa MÄ seit 1954.
Jogis Bahn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#4

Beitrag von -me- » Mi 2. Mär 2016, 18:48

an dieser Stelle ein Seminar für Regelungstechnik zu konzipieren, sprengt den Rahmen.
Seriöse Decoderhersteller beschreiben dieses Thema sehr gut in ihren Beipacks - egal ob Heftchen oder MiniCD - und auf ihren Websites. Unter "seriös" verstehe ich die Hersteller, die selbst entwickeln und testen; ich zähle dazu in 1. Linie dem Alphabet nach ESU, Lenz und Tams; (es folgen dann noch x weitere Linien, in denen dann auch der mfx-Verkäufer seinen dürftigen Auftritt haben dürfte).
Ich frage mich manchmal, warum solche Aussagen immer in Verbindung mit Märklin gemacht werden! Die Beschreibung meiner ESU-Decoder gibt auch nicht mehr her als die von Märklin!
Und wenn du zu den expliziten Fragen zu Märklin Decodern nichts zu sagen hast, dann halte dich doch einfach zurück! Solche Aussagen wie deine sind weder produktiv noch informativ, sondern einfach nur der Versuch, hier wieder eine Decoderdiskussion zu starten! Ich glaube, das braucht man nicht wirklich! :roll:

Hallo Roland,
sorry, dass ich hier mal etwas lauter geworden bin!
Ich bin hier mal eingestiegen, weil ich auch in die CV-Einstellungen meiner Loks eingestiegen bin und da auch noch einige Fragen bei mir offen sind. Ich hoffe eigentlich, hier ein paar Antworten zu bekommen, kann also auch erst mal nicht viel weiterhelfen!
Und ich hoffe natürlich auch, dass hier mal jemand einsteigt, der sich mit der Materie auskennt! :wink:

Ich sehe gerade, das der Jogi eingestiegen ist und sich auskennt! Vermutlich müssen wir die Fragen konkretisieren! :oops:

Edit: ich stelle da gleich mal eine Frage!
Motor - Hochleistungsantrieb C90
... Motor - Glockenanker
... Motor - Gleichstrom DC weich
... Motor - Gleichstrom DC hart
... Motor - Gleichstrom DC Spur1

Das ist ein Auszug aus der CV 52 von einem mld.
C90 isind die Motoren mit HLA
Glockenanker ist mir bisher nioch nicht untergekommen
Aber was habe ich unter DC hart und weich zu verstehen? Welche Motoren sind denn nun hart und weich?


Noch mal edit: Decoder wäre dann ein msd/mld
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#5

Beitrag von jogi » Mi 2. Mär 2016, 19:16

-me- hat geschrieben: Edit: ich stelle da gleich mal eine Frage!
Motor - Hochleistungsantrieb C90
... Motor - Glockenanker
... Motor - Gleichstrom DC weich
... Motor - Gleichstrom DC hart
... Motor - Gleichstrom DC Spur1

Das ist ein Auszug aus der CV 52 von einem mld.
C90 isind die Motoren mit HLA
Glockenanker ist mir bisher nioch nicht untergekommen
Aber was habe ich unter DC hart und weich zu verstehen? Welche Motoren sind denn nun hart und weich?


Noch mal edit: Decoder wäre dann ein msd/mld
Hallo


Probiere die einzelnen Mot. Typen und schau , was Dir zusagt .
Ich habe bei einer Lok gute Erfahrung mit DC Spur1 gemacht . ( bei einer ROCO H0 Lok mit msd )
( da geht nix kaputt )
Wollte mal einen msd testen , normal sind bei mir ESU im Einsatz ( V2 / 3 / 4 )
mittlerweile über 100 Stück .

Ich brauche schon mal 1 - 2 Std nach einem Umbau , bis die Lok so läuft , wie ich es will .
FS1 ist bei mir gaaaaaaaaaaanz langsam , daher brauche ich auch den Rangiergang NICHT .
Auch nutze ich die CVs 67 - 94 erst damit bekommt man ein sauberes fahrverhalten .
( ist aber Ansichtssache )


.
Bastelnde Grüße Jogi ;
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#6

Beitrag von SAH » Mi 2. Mär 2016, 19:30

Guten Abend Martin,
-me- hat geschrieben: Edit: ich stelle da gleich mal eine Frage!
Motor - Hochleistungsantrieb C90
... Motor - Glockenanker
... Motor - Gleichstrom DC weich
... Motor - Gleichstrom DC hart
... Motor - Gleichstrom DC Spur1
Das ist ein Auszug aus der CV 52 von einem mld.
C90 isind die Motoren mit HLA
Glockenanker ist mir bisher nioch nicht untergekommen
Aber was habe ich unter DC hart und weich zu verstehen? Welche Motoren sind denn nun hart und weich?
zur Klärung dieser Frage gibt es folgende Optionen:
Anfrage an den Hersteller
Beobachtung/Analyse der ab Werk CV-Einstellungen von Lokomotivmodellen der Marke Märklin.

Aus dem Bauch heraus: je größer die Polstärke des Permanentmagneten, desto "härter" der Motor.
Interpretation: HAMO --> DC weich; neue Motoren, die anstelle Faulhaber/Bühler in z.B. Klasse C KWStE enthalten sind evtl. DC hart. (man müsste die Polstärke bestimmen). C90 ist genau dazwischen.

In diesem Zusammenhang: in mfx die CV einstellen, auf DCC wechseln und den CV-Inhalt explizit auslesen, könntest Du das an einigen Modellen mal machen?

Vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#7

Beitrag von -me- » Mi 2. Mär 2016, 20:22

neue Motoren, die anstelle Faulhaber/Bühler in z.B. Klasse C KWStE enthalten sind evtl. DC hart.
@Stephan-Alexander Heyn:
Ich habe meine 185 aus der Hobbyserie mit einem msd (60949) gepimpt! Normalerweise stehen die mld standardmäßig auf "C90", dieser steht auf "DC weich". Ich gehe also mal davon aus, dass Märklin diesen Decoder auf diese Art von Loks angepasst hat!
In der Lok ist ein Mabbucchi Rundmotor verbaut, den ich gemäß deiner Definition als "DC-hart" einstufen würde! Aber das Ding fährt seidenweich, besser geht es kaum! :?: :?: :?:

Ich denke, dass die Decoderhersteller hier einen recht alleine lassen, du kannst ja auch nur mutmaßen, welche Einstellungen richtig sind! Und ich verfolge deine Posts in verschiedensten Threads immer wieder, du scheinst dich da ja schon recht gut auszukennen!

Und ich gehe dann mal weiter in den CV:

54 Motorregelung - Regelparameter K 0 - 255 (64) Regelanteil P
55 Motorregelung - Regelparameter I 0 - 255 (64) Regelanteil I

Regelparameter? Regelanteil I oder P? Wat denn dat denn? Wofür braucht man die? Was stellen die ein?

Ich muss zugeben, dass ich bei dieser ganzen CV-Programmierung an meine Grenzen stoße, einigermaßen vernünftige Beispiele sind kaum zu finden, aber in diesen Beispielen wird meist auch nur ausprobiert!
Ich schreibe das, weil der TE, also Roland, wohl ähnliche Probleme hat! So richtig durchschaubar ist diese CV-Programmierung nicht!

Edit: wie schalte ich während der Programmierung mit der CS2 auf DCC um?
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#8

Beitrag von SAH » Mi 2. Mär 2016, 20:40

Guten Abend Michael,
-me- hat geschrieben: Und ich gehe dann mal weiter in den CV:
54 Motorregelung - Regelparameter K 0 - 255 (64) Regelanteil P
55 Motorregelung - Regelparameter I 0 - 255 (64) Regelanteil I
Regelparameter? Regelanteil I oder P? Wat denn dat denn? Wofür braucht man die? Was stellen die ein?
Ich muss zugeben, dass ich bei dieser ganzen CV-Programmierung an meine Grenzen stoße, einigermaßen vernünftige Beispiele sind kaum zu finden, aber in diesen Beispielen wird meist auch nur ausprobiert!
Ich schreibe das, weil der TE, also Roland, wohl ähnliche Probleme hat! So richtig durchschaubar ist diese CV-Programmierung nicht!
Edit: wie schalte ich während der Programmierung mit der CS2 auf DCC um?
Regler sind meistens "PI" oder "PID".

Die Kurzerklärung:
"P" steht für proportional. Je stärker der Motor, desto größer kann "P" sein.
"I" steht für "Integral". Je größer "I", desto schneller wird ausgeregelt.

Die Langerklärung steht in der Anleitung zur UB 76200-Programmierung (Grundlagen der Regelungstechnik) von H.-J. Mauser. Sein Beitrag ist auch Grundlage für meine Anleitung, Dekoder im Zusammenhang mit dem LRA/LRA+ zu programmieren, siehe auch Regelung mit Reihenschlussmotoren.

Ein Aufruf an die Forenmitglieder, allgemeine Programmiertips für die verschiedenen Dekoder zu erstellen oder zu ergänzen, scheiterte am allgemeinen Desinteresse oder Geheimniskrämerei. Das finde ich schade; doch dafür gibt es nun obige Anleitung, die an den jeweiligen Dekoder adaptiert werden muss.

Zur Frage DCC: Lok löschen und neu als DCC-Lok anlegen oder Lok vom CS2-Gleis nehmen und aufs Programmiergleis einer DCC-Zentrale ;)

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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DiegoGarcia
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#9

Beitrag von DiegoGarcia » Mi 2. Mär 2016, 21:11

Hallo Roland,

der Begriff "Märklindecoder" ist ja dehnbar wie ein Gummiband. Da gibt es zu viele verschiedene Gruppen zu unterscheiden:
a) Hauptgruppe 1: Multiprotokoll-Decoder MM2/mfx, programmierbar per mfx-CV-Zugriff und per MM2-RegV-Zugriff (nur schreiben):
- ESU-OEM-Decoder auf Basis LoPi-2-mfx, LoPi-3-mfx, Loksound-3-mfx,
- Insolvenzdecoder mit unterschiedlichsten Firmwareständen,
- neuere Werksdecoder nahe am Hardwarestand des mSD-1/mLD-1, aber ohne DCC,
b) Hauptgruppe 2: Multiprotokoll-Decoder MM2/mfx, programmierbar per mfx-CV-Zugriff und per MM2-RegV-Zugriff (nur schreiben):
- einige mfx-plus Werksdecoder nahe am Hardwarestand des mSD-1/mLD-1/mSD-3/mLD-3, aber ohne DCC,
c) Hauptgruppe 3: Multiprotokoll-Decoder MM2/mfx/DCC, programmierbar per mfx-CV-Zugriff, per DCC-CV-Zugriff und per MM2-RegV-Zugriff (nur schreiben):
- Nachrüstdecoder mLD-1/mSD-1/mLD-3/mSD-3
- einige wenige mfx-plus Werksdecoder mit DCC-Fähigkeit.

Bei den Decodern der Gruppe 2 und 3 lassen sich per CS2 die Firmwarestände updaten. Bei einigen ESU-OEM-Decodern lassen sich per ESU-LokProgrammer die Firmwarestände updaten. Jede dieser Decodervarianten kann daher unterschiedliche Firmwarestände enthalten und somit mit den Motorregelparametern sehr unterschiedlich umgehen. "Genormt" ist da leider gar nichts. Bestenfalls "ähnlich". Kein Wunder, dass Dir die Sache als schwer durchschaubar erscheint, geht mir nämlich genauso.

Für den LoPi-3 und LoPi-3-OEM hatte ich dazu mal was auf meiner HomePage zusammengestellt:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... -lopi.html

Für die Einmessergebnisse beim LoPi-4 gab es was bei uns im Forum, initiert von SAH:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=53767- Eine Bitte an experimentierfreudige Lopi4-Besitzer

Zudem hat Olli dazu auch eine Menge Beispiele auf seiner Homepage:
http://www.ollismodellbahnseite.de/programmer.htm

Ciao
Diego
Zuletzt geändert von DiegoGarcia am Mi 2. Mär 2016, 21:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#10

Beitrag von TT800 » Mi 2. Mär 2016, 21:23

-me- hat geschrieben:wie schalte ich während der Programmierung mit der CS2 auf DCC um?
Hallo Michael,
Lass Dich dich als CS2-Nutzer doch nicht in die Irre führen. Wenn Du das Menü mit CV-Zugriff offen hast, siehst Du mfx-technisch im Klartext den Namen des Parameters, den Du lesen oder verstellen willst - und rechts davon den zugehörigen Wert. In der gleichen Zeile links davon siehst Du (getrennt durch einen Schrägstrich) zuerst die zugehörige Registernummer im MM2-Protokoll und dann die entsprechende DCC-CV Nummer - soferne eine solche überhaupt für diesen Parameter existiert. Beim mfx-System gibt es für den User keine CV als Nummer zu zitieren, daher steht immer Klartext. Warum?
Das würde zu weit wegführen, und wen es interessiert, soll die Forensuche bemühen.

Es hat sich aber eingebürgert, die links stehende DCC-CV-Nummer generell als CV für den jeweiligen Parameter zu definieren und hat längst vergessen, dass es sich eben um die CV im DCC-Protokoll handelt. So kommt dann solcher Unfug zustande:
Zur Frage DCC: Lok löschen und neu als DCC-Lok anlegen oder Lok vom CS2-Gleis nehmen und aufs Programmiergleis einer DCC-Zentrale ;)
Diese Antwort kannst Du sehr schnell vergessen. :twisted:
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#11

Beitrag von TT800 » Mi 2. Mär 2016, 22:17

BR 218 Fan hat geschrieben:Hallo Modellbahner,
kann mir bitte jemand die CV Werte 53 bis 58 näher erläutern.
Hallo Roland,

wie Du aus den bisherigen sachlichen Antworten schon bemerkt hast, gibt es darauf keine einfache Antwort. Märklin hat zu seiner derzeit aktuellen Decoderfamilie "mLD/3 und mSD/3" eine Zusatzinformation veröffentlicht, die auf den Seiten 5, 7 und 10 den letzten Entwicklungsstand der Märklin Decoder in Bezug auf die Motorregelung beschreibt. Es liest sich aber auch wie eine Zusammenfassung aller bisherigen Entwicklungsstufen, denn man findet sie wie frühe Bausteine im Gesamtkonzept erhalten. Die C90-Motortype hat es sogar in ihrem Namen behalten, dass sie aus der Generation der C90-Decoder (mit Einführung des HLA) stammt. Nicht wenige schwärmen noch heute, wie gut diese Decoder regelten.

Heute können wir zur Motortype auch noch den Regelalgorithmus (mitsamt seinen jeweiligen Parametern) auswählen, was uns sichtlich überfordert. Daher ist es sicher sinnvoll, bei den neuen Decodern zuerst die automatische Einmessfunktion zu nützen.

Und die Situation bei den bisherigen Generationen hat ja Diego schon analysiert.

Also Roland, bitte keine Kochrezepte erwarten.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#12

Beitrag von -me- » Do 3. Mär 2016, 07:59

Hallo Leute,
ich sende erst mal ein großes danke an alle! Zumindest bei mir haben sich einige Fragen geklärt!
Wenn man in eine solche Materie einsteigt, dann ergeben sich zwangslläufig Fragen und Unklarheiten. Die aufgeführten Links haben hier schon einiges Licht ins Dunkel gebracht. Ohne diese Zeilen hier hätte ich die nie gefunden, ich wäre aber auch nie auf die Idee gekommen, die Antworten auf meine Fragen in einer Uhlenbrock Dokumentation zu suchen. :shock:
Also noch mal danke!

Eine Frage bleibt bei mir aber dennoch offen: wenn ich einen mld Decoder mit der CS2 unter mfx konfiguiriere, werden dann die CV-Werte unter DCC auch übernommen oder ist hier jedes der Digitalprotokolle dann für sich zu konfigurieren?
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#13

Beitrag von Heinzi » Do 3. Mär 2016, 09:01

Eine Frage bleibt bei mir aber dennoch offen: wenn ich einen mld Decoder mit der CS2 unter mfx konfiguiriere, werden dann die CV-Werte unter DCC auch übernommen oder ist hier jedes der Digitalprotokolle dann für sich zu konfigurieren?
Ja. die Parameter sind nur einmal vorhanden. Ob du mit DCC oder mfx oder mm programmierst ist nur eine andere Art darauf zuzugreifen.
Märklin hat zu seiner derzeit aktuellen Decoderfamilie "mLD/3 und mSD/3" eine Zusatzinformation veröffentlicht, die auf den Seiten 5, 7 und 10 den letzten Entwicklungsstand der Märklin Decoder in Bezug auf die Motorregelung beschreibt.
eben mal die Zusatz Infos gelesen. Die sind aber eher verwirrend als klärend.
-> welcher Reglertyp ist denn nun in welchen Decodern verbaut.
-> Kapitel Datenbereiche und Reset: Gibt es nun 2 oder 3 Datenbereiche. Da ist die rede von Arbeitsbereich, "Sicherung" und Werkseinstellung.
Den Arbeitsbereich kann ich angeblich sichern können (CV8 =2....war mir bisher unbekannt)! Werden damit die Werkseinstellungen überschrieben?
Gruss Heinzi
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindecoder

#14

Beitrag von BR 218 Fan » Do 3. Mär 2016, 12:32

Hallo Modellbahner,
ich danke Euch für die Antworten.
Mein Fazit: 1. Es bleibt schwierig !
2. Es geht nichts über einen guten Motor, den man nicht erst Manieren aufzwingen muss.
3. Durch die vielen Motor- und Decoder- Varianten wird alles noch komplizierter.
4. Ich bin froh, dass ich alle meine Loks "erziehen" konnte, habe aber bei jeder neuen
Beschaffung große Bedenken ob ich es wieder so gut hinbekomme.
5. Bei den heutigen Apothekerpreisen für Loks sollte man als Kunde eigentlich erwarten können,
dass man eine Lok mit exzellente Fahreigenschaften bekommt, oder dass man sie zumindest
leicht anpassen kann. Ich kaufe schließlich ein fertiges Produkt und keinen Experimentierkasten.

Ich grüße Euch und wünsche Euch viel Zeit und Geld für Eure Modellbahn
Roland der 218 Fan


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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#15

Beitrag von TT800 » Do 3. Mär 2016, 22:23

Heinzi hat geschrieben:-> welcher Reglertyp ist denn nun in welchen Decodern verbaut.
Da es eine Anleitung für die Nachrüstdecoder mLD/3 und mSD/3 ist, sind diese Reglertypen alle dort vorhanden. Sie werden mit "CV" 48 aktiviert.
-> Kapitel Datenbereiche und Reset: Gibt es nun 2 oder 3 Datenbereiche. Da ist die rede von Arbeitsbereich, "Sicherung" und Werkseinstellung.
Den Arbeitsbereich kann ich angeblich sichern können (CV8 =2....war mir bisher unbekannt)! Werden damit die Werkseinstellungen überschrieben?
Auch das gilt zunächst einmal nur für die Nachrüstdecoder mLD/3 und mSD/3.
Die Werkseinstellung kann man natürlich als 3. Datenbereich auffassen; da sie mit CV nicht manipulierbar sondern nur abrufbar ist, wurde wahrscheinlich dieser Bereich nicht mitgezählt. Aber er existiert natürlich im Datenspeicher des Decoders. Überschreibbar ist die Werkseinstellung übrigens nur mittels Flashen der FDS-Datei mithilfe des Märklin Decoder Tools, Version 3.

Das Überschreiben der Werkseinstellung durch Flashen der FDS-Datei gab es auch schon bei der Vorgänger version der Nachrüstdecoder, mLD und mSD - dort aber mittels Märklin Decoder Tool, Version 1. Und auch die "Sicherung" des Arbeitsbereiches gab es schon bei den mLD und mSD. Dort heißt sie nur anders, nämlich "CV-Image" - das Icon mit dem Pfeil in einen Ordner hinein. Aber das funktioniert dafür auch bei den Werksdecodern der Serienlokomotiven, weil dieses feature eigentlich ein feature der CS2 ist. Im Decoder passiert da gar nichts.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#16

Beitrag von SAH » Do 3. Mär 2016, 22:41

Guten Abend Stephan,
TT800 hat geschrieben:
-me- hat geschrieben:wie schalte ich während der Programmierung mit der CS2 auf DCC um?
Hallo Michael,
Lass Dich dich als CS2-Nutzer doch nicht in die Irre führen. Wenn Du das Menü mit CV-Zugriff offen hast, siehst Du mfx-technisch im Klartext den Namen des Parameters, den Du lesen oder verstellen willst - und rechts davon den zugehörigen Wert. In der gleichen Zeile links davon siehst Du (getrennt durch einen Schrägstrich) zuerst die zugehörige Registernummer im MM2-Protokoll und dann die entsprechende DCC-CV Nummer - soferne eine solche überhaupt für diesen Parameter existiert. Beim mfx-System gibt es für den User keine CV als Nummer zu zitieren, daher steht immer Klartext. Warum?
Das würde zu weit wegführen, und wen es interessiert, soll die Forensuche bemühen.
Schön, wenn die Einträge im Klartext im Display der CS2 stehen. Hast Du mal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die keine CS2 oder Ecos haben?
Genau deshalb habe ich nach den Zahlenwerten (Inhalt der jeweiligen CV) gefragt. Und die sind leider nur via DCC lesbar.
Dass DCC nur für Nachrüstdecoder mLD/mSD bzw. seit mLD3 auch ab Werk verfügbar ist, ist leider Tatsache.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#17

Beitrag von Marky » Do 3. Mär 2016, 22:51

jogi hat geschrieben: .......Auch nutze ich die CVs 67 - 94 erst damit bekommt man ein sauberes fahrverhalten .
( ist aber Ansichtssache ).....

Hallo,

das mag für spezielle Anforderungen sicher richtig sein. In etwa dem Motto : "Ganz nach meinem Bedarf".

Wenn es aber eine lineare Geschwindigkeitskennlinie sein soll, kann man sich die Eingabe der vielen CVs (67-94) sparen.


Gruß Markus
Loks und Wagen der Epochen I-III, meißt von Märklin, C-Gleis-Anlage ca. 16 qm
PC gesteuert mit TC Gold 8.0 F5, Tams-MC 1.4.8, Booster B5 von Gerd Boll
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#18

Beitrag von hu.ms » Do 3. Mär 2016, 23:05

Ich sehe das so wie es märklin vermutlich auch sieht:

Standard-kunden sollten nur die veränderungen vornehmen, die auch in der betriebsanleitung der loks/decoder beschrieben sind.

Wer mehr machen will braucht das notwendige equipment dazu. Also eine cs2 bzw. bei den neuen 3er-decodern auch die pc-software.

Aber auch damit kann es bei mir schon mal über eine stunde dauern bis die lok zu den gegebenheiten der anlage passt und so läuft wie ich es mir vorstelle. Mir macht das spass. Manche wird es einfach nur nerven.

Hubert

PS:
Für esu-decoder habe ich einen lok-programmer mit software und mein kollege hat das teil für die zimo-decoder.
Wir tauschen dann immer bei bedarf. :wink:


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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#19

Beitrag von SAH » Do 3. Mär 2016, 23:30

Guten Abend Hubert,

genau das denke ich auch, empfinde es jedoch als nicht gut.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#20

Beitrag von TT800 » Fr 4. Mär 2016, 00:26

Hallo Stephan-Alexander!
Man sollte den Gesprächsfaden zu meiner Antwort nicht verstümmeln.
SAH hat geschrieben: In diesem Zusammenhang: in mfx die CV einstellen, auf DCC wechseln und den CV-Inhalt explizit auslesen, könntest Du das an einigen Modellen mal machen?
-me- hat geschrieben:wie schalte ich während der Programmierung mit der CS2 auf DCC um?
SAH hat geschrieben:Zur Frage DCC: Lok löschen und neu als DCC-Lok anlegen oder Lok vom CS2-Gleis nehmen und aufs Programmiergleis einer DCC-Zentrale ;)
TT800 hat geschrieben:Hallo Michael,
Lass Dich dich als CS2-Nutzer doch nicht in die Irre führen. Wenn Du das Menü mit CV-Zugriff offen hast, siehst Du mfx-technisch im Klartext den Namen des Parameters, den Du lesen oder verstellen willst - und rechts davon den zugehörigen Wert. In der gleichen Zeile links davon siehst Du (getrennt durch einen Schrägstrich) zuerst die zugehörige Registernummer im MM2-Protokoll und dann die entsprechende DCC-CV Nummer - soferne eine solche überhaupt für diesen Parameter existiert. Beim mfx-System gibt es für den User keine CV als Nummer zu zitieren, daher steht immer Klartext. Warum?
Das würde zu weit wegführen, und wen es interessiert, soll die Forensuche bemühen.

Es hat sich aber eingebürgert, die links stehende DCC-CV-Nummer generell als CV für den jeweiligen Parameter zu definieren und hat längst vergessen, dass es sich eben um die CV im DCC-Protokoll handelt. So kommt dann solcher Unfug zustande:
SAH hat geschrieben:Zur Frage DCC: Lok löschen und neu als DCC-Lok anlegen oder Lok vom CS2-Gleis nehmen und aufs Programmiergleis einer DCC-Zentrale ;)
Diese Antwort kannst Du sehr schnell vergessen. :twisted:
SAH hat geschrieben:Schön, wenn die Einträge im Klartext im Display der CS2 stehen. Hast Du mal daran gedacht, dass es Menschen gibt, die keine CS2 oder Ecos haben?
Was soll diese Frage an mich, die in keinem Zusammenhang mit dem Gesprächsfaden steht, den wir beide mit dem CS2-User "Michael" geführt haben?

Michael hat eine CS2 und hat um Ratschläge für die CS2 gebeten!
Erfreulicherweise hat Michael eine CS2 und kann Dir damit jeden gewünschten DCC-CV-Wert auslesen, auch wenn er im mfx-CVspace ist. Er braucht nicht auf ein DCC-Protokoll umsteigen. Aber vielleicht bist Du der irrigen Ansicht, dass es andere Parameterwerte gibt, wenn man über das DCC-Protokoll ausliest.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#21

Beitrag von SAH » Fr 4. Mär 2016, 21:29

Guten Abend Stephan (TT800),

die Frage nach den inhalten von CV's unter DCC trat auf, nachdem ich den Ersteller darum gebeten habe.
Die prompte Reaktion war die Frage nach dem Umschalten von mfx auf DCC.
Deine Angriffe auf mich stören diesen Faden erheblich, daher bitte ich Dich dies sein zu lassen und auf die Fragestellung zurückzukommen.
Vielen Dank!

Die im mfx-Space mit CV-Nummer versehenen Register sind i.d.R. identisch mit DCC-CV's.
Alles Weitere wird sich zeigen.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#22

Beitrag von TT800 » Sa 5. Mär 2016, 03:11

SAH hat geschrieben:Guten Abend Stephan (TT800),

die Frage nach den inhalten von CV's unter DCC trat auf, nachdem ich den Ersteller darum gebeten habe.
Die prompte Reaktion war die Frage nach dem Umschalten von mfx auf DCC.
Und diese Frage wurde von Dir - wie man nachverfolgen kann - dilletantisch beantwortet. Märklin Werksdecoder in Serienloks haben in der Regel das DCC-Protokoll gar nicht freigeschaltet. Wie soll dann jemand Deinen Wunsch
"Beobachtung/Analyse der ab Werk CV-Einstellungen von Lokomotivmodellen der Marke Märklin."
erfüllen können, wenn Du nicht eingesehen hast, dass Deine Ratschläge, das über das DCC-Protokoll zu machen dafür unbrauchbar sind.
Deine Angriffe auf mich stören diesen Faden erheblich, daher bitte ich Dich dies sein zu lassen und auf die Fragestellung zurückzukommen.
Vielen Dank!
Es stört vielleicht Dich persönlich, dass man Deine Aussagen kritisch betrachtet und Fehler aufdeckt. Von Störung für den Faden ist ganz und gar nichts zu bemerken, denn auf Grund meiner Aufklärung bestätigst nun sogar Du selber:
Die im mfx-Space mit CV-Nummer versehenen Register sind i.d.R. identisch mit DCC-CV's.

Einige Beiträge vorher hast Du noch geschrieben:
Genau deshalb habe ich nach den Zahlenwerten (Inhalt der jeweiligen CV) gefragt. Und die sind leider nur via DCC lesbar.
Soferne Du mit "mfx-Space" die Darstellung in der CS2 meinst, ist das genau meine Message gewesen. Und nur über diesen Weg kannst Du für Deine Fragestellung "ab Werk CV-Einstellungen von Lokomotivmodellen der Marke Märklin" Datenmaterial bekommen.

Nachdem wir jetzt für Deine Fragestellung die Datenerfassung geklärt haben, komme ich zum nächsten Kritikpunkt:
Du hast die Frage nach den "ab-Werk Einstellungen" nur im Zusammenhang mit der (DCC-)CV 52 "Motortyp" gestellt. Der Threadersteller (und andere) hat aber um Verständnishilfe für mehrere Regelungsparameter gebeten. Es wäre daher sinnvoller, in Deiner Fragestellung diejenigen (DCC-)CV zu definieren, die jeder Datenerfasser liefern soll. Ich betone aber gleich, dass ich persönlich nicht an den gegenständlichen Daten interessiert bin. Es erscheint mir nur sinnlos, dass Du lediglich einen Wert erfassen willst.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#23

Beitrag von SAH » Sa 5. Mär 2016, 21:18

Guten Abend Stephan,
TT800 hat geschrieben: Nachdem wir jetzt für Deine Fragestellung die Datenerfassung geklärt haben, komme ich zum nächsten Kritikpunkt:
Du hast die Frage nach den "ab-Werk Einstellungen" nur im Zusammenhang mit der (DCC-)CV 52 "Motortyp" gestellt. Der Threadersteller (und andere) hat aber um Verständnishilfe für mehrere Regelungsparameter gebeten. Es wäre daher sinnvoller, in Deiner Fragestellung diejenigen (DCC-)CV zu definieren, die jeder Datenerfasser liefern soll. Ich betone aber gleich, dass ich persönlich nicht an den gegenständlichen Daten interessiert bin. Es erscheint mir nur sinnlos, dass Du lediglich einen Wert erfassen willst.
mir scheint, diesmal hast Du meinen Beitrag mit den Querverweisen zum UB 76200 nicht gelesen. Denn genau dort wird der Zusammenhang von Regelungsparametern mit den dazugehörigen CV's erklärt; deren Adressen dekoderspezifisch sind, deren Wirkung jedoch nicht.
Nach den "ab Werk"-Dekodern habe ich selbst weiter oben bereits geschrieben, dass diese dem DCC-Protokoll nicht zugänglich sind, daher hättest Du Dir Deinen diesbezüglichen Kommentar sparen können. CV 52 ist halt ein Parameter, der in der CS2 nur in Textform angezeigt wird; somit ist dessen Einstellung für 6021-Nutzer risikobehaftet; im übrigen sind bei den "ab Werk" verbauten mfx-Dekodern keinerlei Angaben zu deren Standardwerten ("default") in der Dokumentation zum Modell zu finden; auch daher meine Bitte zu deren Angaben (auch wieder für Nutzer der 6021 et al).
Und damit ist Dein letzter Satz im obigen Zitat gegenstandslos geworden.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#24

Beitrag von TT800 » Sa 5. Mär 2016, 23:36

Hallo Stephan-Alexander!
SAH hat geschrieben:mir scheint, diesmal hast Du meinen Beitrag mit den Querverweisen zum UB 76200 nicht gelesen. Denn genau dort wird der Zusammenhang von Regelungsparametern mit den dazugehörigen CV's erklärt; deren Adressen dekoderspezifisch sind, deren Wirkung jedoch nicht.
Ich habe keine Probleme mit der Adressierung und Wirkungsweise von Regelungsparametern - und habe auch nichts davon geschrieben. Keine Ahnung, wie Du zu dieser Meinung kommst. Wenn Du jedenfalls von Forum-Teilnehmern Daten bekommen willst, musst Du auch definieren, welche. Das war meine Aussage!
CV 52 ist halt ein Parameter, der in der CS2 nur in Textform angezeigt wird; somit ist dessen Einstellung für 6021-Nutzer risikobehaftet;
Die Parameter im mfx-Protokoll können in der CS2 (und in anderen mfx-protokollfähigen Geräten/Programmen) nur immer in Textform plus Wert angezeigt werden, da die eigentlichen Speicherplatzadressen (CV mit zusätzlichen Indizes) UND ihre jeweilige Bedeutung im mfx-Decoder selber definiert ist und damit decoderspezifisch ist. Die CS2 merkt sich aber die Zuordnungen zum mfx-CV+Index und ordnet den Wert dem textlich benanntem Parameter intern zu. Wenn nun zur Hilfestellung für 6021-User (und anderer MM2-schreibfähiger Geräte/Programme) die CV-Nummer (früher auch Registernummer genannt) in der CS2 angegeben wird, worin besteht nun das Risiko bei der Einstellung durch 6021-User?
im übrigen sind bei den "ab Werk" verbauten mfx-Dekodern keinerlei Angaben zu deren Standardwerten ("default") in der Dokumentation zum Modell zu finden; auch daher meine Bitte zu deren Angaben (auch wieder für Nutzer der 6021 et al).
Das ist wieder eine Aussage, wo ich einen dicken Hals bekomme. Mfx-protokollfähige Steuergeräte/Programme können natürlich diese default-Werte (die "Werkseinstellung") auslesen und ausgeben. Aber Du schreibst von "Nutzern der 6021 et al", die diese Angaben liefern sollen. Jetzt beschreibe einmal bitte, wie man an Hand des Beispiels "CV 52" mit einer 6021 (und damit mit dem MM2-Protokoll) die Parameter eines Märklin mfx-Decoders auslesen kann.
Viele Grüße,
Stephan
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Re: Frage zu CV Werten für Märklindekoder

#25

Beitrag von SAH » Sa 5. Mär 2016, 23:59

Guten Abend Stephan,
TT800 hat geschrieben:Hallo Stephan-Alexander!
SAH hat geschrieben:mir scheint, diesmal hast Du meinen Beitrag mit den Querverweisen zum UB 76200 nicht gelesen. Denn genau dort wird der Zusammenhang von Regelungsparametern mit den dazugehörigen CV's erklärt; deren Adressen dekoderspezifisch sind, deren Wirkung jedoch nicht.
Ich habe keine Probleme mit der Adressierung und Wirkungsweise von Regelungsparametern - und habe auch nichts davon geschrieben. Keine Ahnung, wie Du zu dieser Meinung kommst. Wenn Du jedenfalls von Forum-Teilnehmern Daten bekommen willst, musst Du auch definieren, welche. Das war meine Aussage!
Deine Aussage war:
TT800 hat geschrieben: Der Threadersteller (und andere) hat aber um Verständnishilfe für mehrere Regelungsparameter gebeten.
Genau das wird in meinem Querverweis erklärt.
TT800 hat geschrieben:
CV 52 ist halt ein Parameter, der in der CS2 nur in Textform angezeigt wird; somit ist dessen Einstellung für 6021-Nutzer risikobehaftet;
Die Parameter im mfx-Protokoll können in der CS2 (und in anderen mfx-protokollfähigen Geräten/Programmen) nur immer in Textform plus Wert angezeigt werden, da die eigentlichen Speicherplatzadressen (CV mit zusätzlichen Indizes) UND ihre jeweilige Bedeutung im mfx-Decoder selber definiert ist und damit decoderspezifisch ist. Die CS2 merkt sich aber die Zuordnungen zum mfx-CV+Index und ordnet den Wert dem textlich benanntem Parameter intern zu. Wenn nun zur Hilfestellung für 6021-User (und anderer MM2-schreibfähiger Geräte/Programme) die CV-Nummer (früher auch Registernummer genannt) in der CS2 angegeben wird, worin besteht nun das Risiko bei der Einstellung durch 6021-User?
Das Risiko besteht darin, dass einem 6021-Nutzer diese Angaben ohne die Mithilfe eines CS2-Nutzers nicht zur Verfügung stehen.
TT800 hat geschrieben:
im übrigen sind bei den "ab Werk" verbauten mfx-Dekodern keinerlei Angaben zu deren Standardwerten ("default") in der Dokumentation zum Modell zu finden; auch daher meine Bitte zu deren Angaben (auch wieder für Nutzer der 6021 et al).
Das ist wieder eine Aussage, wo ich einen dicken Hals bekomme. Mfx-protokollfähige Steuergeräte/Programme können natürlich diese default-Werte (die "Werkseinstellung") auslesen und ausgeben. Aber Du schreibst von "Nutzern der 6021 et al", die diese Angaben liefern sollen. Jetzt beschreibe einmal bitte, wie man an Hand des Beispiels "CV 52" mit einer 6021 (und damit mit dem MM2-Protokoll) die Parameter eines Märklin mfx-Decoders auslesen kann.
[/quote]

ich schreibe nicht von Nutzern der 6021, die diese Werte liefern sollen, sondern ich bitte um Mithilfe der CS2-Nutzer, diese Werte zu liefern, damit die 6021-Nutzer (und andere) sie nutzen können. Im Übrigen gehören Standardwerte in die gedruckte Dokumentation des Produkts, so wie es in den gelieferten Dekodern mit Anleitung oft der Fall ist, und nicht ausschließlich in ein Gerät, das man teuer erwerben muss.

Ist es jetzt etwas klarer?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Aloexander Heyn
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