Neuheiten 2018

Threads zu den Neuheiten 2018 finden sich im Forum "Neuheiten-Übersicht" (da sie in der Regel spurgrößenübergreifend sind), bzw. werden dahin verschoben. Bitte schaut zunächst hier nach, bevor ihr einen neuen Thread aufmacht, ob ihr dort nicht schon eine Diskussion zur Neuheitenveröffentlichung Eures Herstellers findet. Es macht keinen Sinn mehrere Threads zum gleichen Thema zu führen.

Die Diskussionsthreads zu den bereits veröffentlichten Neuheiten 2018 der am häufigsten diskutierten Hersteller:

märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

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märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#1

Beitrag von MoBa81 » Mi 17. Aug 2016, 21:16

Hallo,

ich möchte bei meiner Ludmilla Art. Nr. 26551 mit einem Sounddecoder nachrüsten.
Welcher Decoder ist empfehlenswert um einen möglichst knackigen "Ludmilla Sound" raus zu bekommen?

Ich habe bisher noch keine Lok selbst umgerüstet, daher würde ich mich überTips zum Einbau freuen.

MoBa Grüße


Michael Knop
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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#2

Beitrag von Michael Knop » Mi 17. Aug 2016, 21:50

Hi,

Ich habe seinerzeit einen ESU Loksound V3.5 eingebaut - aber nicht das Standard-Soundprojekt genommen, sondern das von Brawa.
Ist deutlich besser!

Der Einbau ist eigentlich selbsterklärend, du benötigst allerdings die Schnittstellenplatine der mild-Umrüstsätze, alternativ die Platine der Sound 232.


Viele Grüße, Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#3

Beitrag von -me- » Mi 17. Aug 2016, 22:29

Hallo,
nimm einen msd3 oder einen Lopi4 mit Sound, besorge dir zudem noch einen 28mm Visaton Lautsprecher! Und zwar den hier:
Bild
Der müsste in die Lautsprecheraufnahme deines Chassis passen, die Lautsprecher vom mld oder Lopi passen nur schwer rein!
Der Visaton macht richtig Krawall, wenn man es möchte, aber den kann man ja etwas runter regeln! Kann würde ich hier aber gegen muss austauschen! :mrgreen:

Mach mal bitte ein Foto von der Lok ohne Gehäuse, dann sieht an genau, wo der Lautsprecher hin muss und ob ich mit meiner Annahme mit dem Lautsprecher richtig liege!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#4

Beitrag von TEE2008 » Mi 17. Aug 2016, 22:52

Hallo,
zum umrüsten der Hobby Loks mit fx Decoder gibt es von Märklin spezielle mSD/3 Umbausätze mit neuer Hauptplatine, die eine 21-polige Schnittstelle beinhaltet.
Beigelegt ist ein passender LAutsprecher und eine Lautsprecherhalterung.
Märklin 60978 ist der Umbausatz:
http://www.maerklin.de/de/produkte/deta ... icle/60978
Vom Händler kann der passende Ludmillasound aufgespeilt werden.
Gruß

Tobias

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#5

Beitrag von -me- » Do 18. Aug 2016, 07:10

@Tobias: es könnte sein, dass die Ludmilla schon eine 21-polige Schnittstelle an Bord hat! Dann könnte man sich das Umlöten sparen!
Deswegen habe ich ja auch nach einem Fotos ohne Gehäuse gefragt!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#6

Beitrag von TEE2008 » Do 18. Aug 2016, 09:43

-me- hat geschrieben:@Tobias: es könnte sein, dass die Ludmilla schon eine 21-polige Schnittstelle an Bord hat! Dann könnte man sich das Umlöten sparen!
Deswegen habe ich ja auch nach einem Fotos ohne Gehäuse gefragt!
Die BR 232 aus Märklin 26551 - Güterzug Kalktransport DB besitzt ab Werk den bekannten Pic Decoder in Spezialausführung und keine 21-polige Schnittstelle.
Diese schöne Zugpackung besitze ich selbst.
Gruß

Tobias


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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#7

Beitrag von Schmalspurbahn » Do 18. Aug 2016, 11:49

-me- hat geschrieben:Hallo,
nimm einen msd3 oder einen Lopi4 mit Sound, besorge dir zudem noch einen 28mm Visaton Lautsprecher! Und zwar den hier:
Bild
Hallo Michael,
ist der Visaton (https://www.conrad.de/de/miniaturlautsp ... 10739.html) wirklich deutlich besser als der beim mSD beiliegende Rundlautsprecher? Dann probiere ich den mal in meiner 185 aus. So teuer ist der Visaton ja nicht.

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#8

Beitrag von -me- » Do 18. Aug 2016, 17:14

Die BR 232 aus Märklin 26551 - Güterzug Kalktransport DB besitzt ab Werk den bekannten Pic Decoder in Spezialausführung und keine 21-polige Schnittstelle.
Diese schöne Zugpackung besitze ich selbst.
Ich hätte schalten müssen, als ich gelesen habe, welches Decoderset empfohlen wird!
Ich habe eine BR 216 (36216) aus der Hobbyserie und die hat unerwarteterweise eine 21-polige Schnittstelle an Bord! Allerdings basiert die noch auf der alten Konstruktion mit Trommelkollektor. Von daher hatte ich hier eine andere Ludmilla vor Augen!
Dann könnte auch der Lautsprecher, den ich empfohlen habe, zu groß sein!
ist der Visaton (https://www.conrad.de/de/miniaturlautsp ... 10739.html) wirklich deutlich besser als der beim mSD beiliegende Rundlautsprecher? Dann probiere ich den mal in meiner 185 aus. So teuer ist der Visaton ja nicht.
Die Visaton Lautsprecher sind schon eine andere Hausnummer wie die Märklin quäken (stabilere Membran und ein kräftigen Neodym-Magneten)! Allerdings wird der Lautsprecher in eine 146/185 aus der Hobbyserie/Startpackung nicht reinpassen, die unter der Lok in Chassis eingelassenen Aufnahmen sind für 20 mm Lautsprecher! Zumindest bei meiner 146 und meinen beiden 185ern! Also hier vorher mal nachmessen!
Mit dem Visaton Pendant in 20 mm klingt die 185 schon wesentlich voluminöser als mit dem originalen Lautsprecher, der beim Umrüstset dabei war.
Ich habe das einfach mal ausprobiert, für zwei 28 mm und zwei 20mm Pillen habe ich hier beim örtlichen Dealer zusammen einen Zehner auf den Tresen gelegt! Das war es mir wert! :mrgreen:
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#9

Beitrag von Schmalspurbahn » Do 18. Aug 2016, 20:03

-me- hat geschrieben:Allerdings wird der Lautsprecher in eine 146/185 aus der Hobbyserie/Startpackung nicht reinpassen, die unter der Lok in Chassis eingelassenen Aufnahmen sind für 20 mm Lautsprecher! Zumindest bei meiner 146 und meinen beiden 185ern! Also hier vorher mal nachmessen!
Mit dem Visaton Pendant in 20 mm klingt die 185 schon wesentlich voluminöser als mit dem originalen Lautsprecher, der beim Umrüstset dabei war.
Ich habe das einfach mal ausprobiert, für zwei 28 mm und zwei 20mm Pillen habe ich hier beim örtlichen Dealer zusammen einen Zehner auf den Tresen gelegt! Das war es mir wert! :mrgreen:
Stimmt, da ist ja nur für 20mm Platz! Habe eben nachgemessen. Gibt es den Visaton den auch als K 20 WP? Ich habe nur einen mit 1,6cm gefunden.

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#10

Beitrag von MoBa81 » Fr 19. Aug 2016, 00:30

Vielen Dank schon mal für die ganzen Tipps und infos.

Hier die Bilder:
Bild

Bild



MoBa Grüße

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#11

Beitrag von MoBa81 » Fr 19. Aug 2016, 00:44

TEE2008 hat geschrieben:
-me- hat geschrieben:@Tobias: es könnte sein, dass die Ludmilla schon eine 21-polige Schnittstelle an Bord hat! Dann könnte man sich das Umlöten sparen!
Deswegen habe ich ja auch nach einem Fotos ohne Gehäuse gefragt!
Die BR 232 aus Märklin 26551 - Güterzug Kalktransport DB besitzt ab Werk den bekannten Pic Decoder in Spezialausführung und keine 21-polige Schnittstelle.
Diese schöne Zugpackung besitze ich selbst.
Ja die Zugpackung ist wirklich klasse. Aber was heißt das jetzt konkret für den Umbau. Kann man den Sound bei einem Pic Decoder genauso gut nachrüsten wie bei einer 21-poligen Schnittstelle?

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#12

Beitrag von -me- » Fr 19. Aug 2016, 05:40

Leider muss dann bei deiner Ludmilla die Platine in der Mitte der Lok getauscht werden, da sie keine 21-polige Schnittstelle besitzt!
Der Austausch ist aber kein Problem, habe ich bei einer meiner 185er (vergleichbarer Aufbau) schon gemacht und ist kein Hexenwerk. Die neue Platine hat dann die 21-polige Schnittstelle!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#13

Beitrag von Thomas Hirsch » Fr 19. Aug 2016, 11:11

Hallo ,

wenn deine Ludmilla aus der Startpackung auch noch die gelbe Ledbeleuchtung hat, würde ich zu einer Schnittstellenplatine von Modellbau Schönwitz raten.
Diese bietet dann neben der Schnittstelle auch noch warmweisse Frontbeleuchtung, zu-, abschaltbares rotes Rücklicht und zuschaltbares Fernlicht.
Die dazu benötigten Lichtplatinen sind dabei.
Zusätzlich bietet die Firma auch noch passende Führerstandsbeleuchtungen an!
Auf die Platine kann man dann jeden 21-pol Decoder stecken den man bevorzugt.(Ich habe den meist den MSD verwendet! )
Ausführliche Konfigurations und Einbauanleitung wrid mitgeliefert!
Ich habe diesen Umbau schon mehrfach gemacht und alle waren mehr als begeistert!
Auf diese Weise wird aus dem günstigen Startpackungsmodell mit verhätnismäßig geringem Aufwand eine TOP Modell, insbesondere sich die Märklin Ludmillas alle nur durch die Ausstattung unterscheiden, Motor, Getriebe und Gehäuse sind immer gleich!
Mit freundlichem Gruß

Thomas

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DiegoGarcia
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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#14

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 20. Aug 2016, 06:20

MoBa81 hat geschrieben:Hallo,

ich möchte bei meiner Ludmilla Art. Nr. 26551 mit einem Sounddecoder nachrüsten.
Welcher Decoder ist empfehlenswert um einen möglichst knackigen "Ludmilla Sound" raus zu bekommen?

Ich habe bisher noch keine Lok selbst umgerüstet, daher würde ich mich überTips zum Einbau freuen.

MoBa Grüße
Hallo MoBa81,

bei der Wahl des "richtigen knackigen" Sounds scheiden sich die Geister. Die größere Auswahl an Ludmilla-Sounds wirst Du für ESU-Decoder bekommen. Der Lautsprecher muss nicht unbedingt im Chassis unten eingebaut werden (20 mm), sondern kann auch in der Lok Platz finden. Dabei gefiel mir dieser Forenbeitrag ganz gut:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=81178 - Anleitung: Märklin Ludmilla 36420+60948 Soundverbesserung

Zum Thema Ludmilla Sound-/Decoderumbau habe ich hier jede Menge Links gesammelt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=63660

Bei meinem Umbau gab es die mSD-Platine aus dem Mae60949 damals noch nicht, aber ist schon mal ein Anfang:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... 36420.html

Hier geht es dann mit der aktuellen Umrüstplatine von Märklin weiter, zu der es aber auch Alternativen von anderen Herstellern gibt:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... 60949.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=68161

Sound: es gibt hier Kollegen im Forum, die schwören auf den Sound von Henning. Ich habe den Sound selber seit 2008 im Einsatz (auf ESU LS3) und bin nach wie vor davon begeistert. Den gibt es aber AFAIR nur für Zimo- oder ESU-Decoder?:?:
http://www.henning-modellbahn.de/

Diskussionen über "Sounds" werden meist sehr emotional und bissig geführt:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=116620 - etwas ketzerisch gefragt: Rangfolge der Soundqualität


Nun sind dies obige ja erstmal gesammelte Infos aus den letzten 10 Jahren Stummiforum. Aus meiner heutigen Sicht empfehle ich Dir, Dir zu überlegen, wie Du das gewünschte Soundprojekt auf den Decoder bekommst. Bei Märklin kannst Du z.B. keinen Decoder kaufen, der ab Werk schon den Ludmilla-Sound drauf hat. Bei ESU schon. Aber oft bieten Händler (siehe oben) den Service an, den gewünschten Sound aufzuspielen. Deshalb skizziere ich jetzt mal ein mögliches Szenario für Dich, wie ein solches Umbauprojekt ausufern könnte:

Version 1, die einfache:
- Händlersuche und Beschaffung eines Märklin Umrüstsatzes 60978 (oder den älteren 60948) bei dem der Händler den Ludmilla-Sound für Dich aufspielt.
- der beiliegende 20 mm Lautsprecher kommt unten ins Chassis.
- Umrüstplatine aus 60748 bzw. 60948 einbauen und mit den Jumpern dieser Platine die Beleuchtung tauschen vorne/hinten.
- Decoder aufstecken.
- Fertig.

Version 2, wir gehen auf's ganze:
- ab zu EBay: wir kaufen uns einen aktuellen Windows-PC und eine CS2.
- dann von ESU den Decoderprüfstand kaufen.
- nun kommt die Gewissensentscheidung: reicht ein Decoder? Nein, natürlich nicht.
- also Beschaffung Märklin mSD3 60978 und eines ESU LokSound4M4 mit mtc21-Schnittstelle.
- ESU LokProgrammer Soft- und Hardware beschaffen.
- Schnittstellenplatine nehmen wir die von Märklins mSD3, macht die Sache mit der Anpassung Licht vorne/hinten mittels Jumper wirklich einfach.
- Beschaffung weiterer Lautsprecher 4 Ohm oder 8 Ohm.
- Soundprojekte erstellen für Märklin mSD3 mittels mDT3 Software und aufspielen mittels CS2 auf den mSD3.
- Soundprojekte erstellen für ESU LokSound v4 mittels LokProgrammer und aufspielen mittels LokProgrammer auf den LokSounddecoder.
- Vergleichsprobehören mit verschiedenen Lautsprechern.
- dabei kommt uns zu Pass, dass mSD3 und LokSound4 beide mit 4 und 8 Ohm-Lautsprechern zurecht kommen.
- wir werden uns dann wahrscheinlich für den Einbau von zwei Zimo-Lautsprechern in der Lok entscheiden.
- Fertig? ...es gibt noch so viel zu tunen!


Fazit: Da empfiehlt es sich, mal ein paar Suchen auf YouTube zu machen. Also erst recherchieren, dann planen, dann bestellen, dann Passungsprobe und dann Löten. Viel Erfolg beim Umbau, der an sich nicht schwer ist.

Ciao
Diego
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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#15

Beitrag von -me- » Sa 20. Aug 2016, 09:10

@Diego:
ich würde bei deinem Vorschlag gleich die Schönwitz Platine bestellen, und dann einen mld/Esu ohne die Extraplatine für die Ludmilla.
Ist es denn aber so einfach möglich einen Esu Decoder auf eine Platine von Märklin zu stecken? Ich habe da noch etwas im Hinterkopf wie vestärkte/unverstärkte AUX-Ausgänge! Die Schönwitz-Platine wird auch in 2 Versionen angeboten, einmal für Märklin und einmal für ESU!
Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#16

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 20. Aug 2016, 10:25

Hallo Michael,

Rein mechanisch gibt es keine Unterschiede zwischen den 21mtc-Schnittstellen bei ESU- und Märklin/Trix-Decodern, egal welche Bauzeit (bis heute zumindestens). Nun zu dem von Dir angesprochenen "kleinen, aber feinen" Unterschied in der Bestückung der AUX3/AUX4 auf den Decodern selbst:

bezüglich der Platine von Märklin haben wir ein "narrensicheres" Produkt vor uns, weil

a) Märklin im Portfolio (Nachrüst-)Decoder mit 21-poliger mtc-Schnittstelle hat, die sowohl verstärkte als auch unverstärkte AUX3/4 haben (siehe mSD Spezial),
b) Märklin ganz früher ESU-OEM-Decoder mit unverstärkte AUX3/4 als Nachrüstdecoder anbot,
c) Märklin-Werksdecoder oft unverstärkte AUX3/4 aufweisen und
d) zu allen diesen diese Platine kompatibel ist:

Bild
Bild / Analyse ist von mir aus dem obigen Thread: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=68161 - Testbericht und Bilder: Märklin 60949 Sound-Decoder "TRAXX" (Nov. 2011)

Wie Du dem Bild entnehmen kannst, werden auf dieser Platine AUX1, AUX2, AUX3 und AUX4 ohne weitere Vorwiderstände zu Lötpads herausgeführt. Anders als bei den Schönwitz-Platinen, wo dann die Vorwiderstände für deren Beleuchtungsumbauten mit auf der Platine sind. Somit hat der unerfahrene Umbauer mit der Märklin mSD/mSD3-Hobbylok-Platine zunächst ein einfaches, aber später auch erweiterteres Bauteil zur Hand. Und hier ging es ja zunächst um Sound.

Ist diese Platine verbaut, kann beim unerfahrenen Umbauer bei unbedachter Auslösung von AUX1/2/3/4 nichts kaputt gehen, weil ja nichts weiter an der Platine angeschlossen ist. Für weitere Tuningmassnahmen muss man dann aber schon überlegen, was man anschliesst. Und da hast Du recht, da heist es dann aufpassen und nachdenken.

Wenn ich also bei dem obigen Beispiel bleibe, die Märklinplatine nutze, und dann ESU-Decoder aufstecke, so kann ich später an die Lötpads dran hängen, was und wie es mir beliebt, ich behalte alle Möglichkeiten, und das mit einer Platine. Also ESU-Decoder: dann nehme ich für das Schlusslicht einen MOSFET, löte den an AUX3, Orange-U+ und Licht vorne/hinten und habe damit zuschaltbares Schlusslicht. Für AUX4 wieder einen MOSFET und dann fürs Fernlicht oder Kabinenlicht. Oder einen einzelnen MOSFET an AUX3 und AUX4 und Violett-GND für Schlusslicht abschaltbar. Komme ich dann später auf die Idee, doch auf einen mSD3 zu wechseln, kommen halt die MOSFETs raus und ich muss nicht wieder die ganze Platine ausbauen. Beispiel für AUX3/4-Verstärkung z.B. dort:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 1&start=12 - ESU Decoder, AUX 3 und AUX 4 aktivieren/benutzen (2007)
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... rkung.html

Ich gebe gerne zu, dass Reinhard (†) und HGH dann für noch zusätzlich Kabinenlicht eine andere Schaltung und auch eine andere Platine wählen würden. Die Schonwitz-Platine (oder die von Epoche3 oder von HGH oder von Volker oder ... (sorry, wen ich wen vergessen haben sollte)) ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, aber wie Du schon geschrieben hast, mann muß dann bei der Bestellung schon ganz genau angeben, was man haben will.

Was noch für (oder evtl. auch gegen) die Märklin-Platine spricht: sie baut in der Vertikalen höher (dank der Jumper), aber nicht in der Länge, sodass vorne und hinten mehr Platz für Lautsprecher bzw. Pufferkondensatoren bleibt.

Ciao
Diego
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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#17

Beitrag von -me- » So 21. Aug 2016, 21:49

Hallo Diego,
danke für die Erklärung! :gfm:
Jetzt habe ich das mit den verstärkten und unverstärkten Ausgängen endlich auch mal verstanden! Hoffe Ich! :mrgreen:
Das würde also beim Beispiel der Schönwitz-Platinen mit Esu-Decoder bedeuten, dass hier die MOSFETs und die Vorwiderstände schon auf der Platine sind und ich die auf der Platine mit einem mld dann grillen würde, da der die MOSFETs schon auf dem Decoder verbaut hat und ich mit einer viel zu hohen Leistung auf die MOSFETs der Platine gehe!
Andererseits würde ein ESU-Decoder auf einer unverstärken Schönwitz-Platine in die Knie gehen, weil die nachgeschaltete Elektronik (z.B. Beleuchtung) viel zu viel Leistung abruft und hier der Decoder dann überlastet wird!
Ist das so richtig?
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Michael

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#18

Beitrag von TEE2008 » Mo 22. Aug 2016, 08:37

-me- hat geschrieben:Hallo Diego,
danke für die Erklärung! :gfm:
Jetzt habe ich das mit den verstärkten und unverstärkten Ausgängen endlich auch mal verstanden! Hoffe Ich! :mrgreen:
Das würde also beim Beispiel der Schönwitz-Platinen mit Esu-Decoder bedeuten, dass hier die MOSFETs und die Vorwiderstände schon auf der Platine sind und ich die auf der Platine mit einem mld dann grillen würde, da der die MOSFETs schon auf dem Decoder verbaut hat und ich mit einer viel zu hohen Leistung auf die MOSFETs der Platine gehe!
Andererseits würde ein ESU-Decoder auf einer unverstärken Schönwitz-Platine in die Knie gehen, weil die nachgeschaltete Elektronik (z.B. Beleuchtung) viel zu viel Leistung abruft und hier der Decoder dann überlastet wird!
Ist das so richtig?
Hallo,
beim mLD/3 60972 kann man die Ausgänge Aux 3 und Aux 4 auf unverstärkt umstellen, damit man ihn z.B. in Loks mit SDS verwenden kann.
Gruß

Tobias

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#19

Beitrag von DiegoGarcia » Mo 22. Aug 2016, 19:46

Hallo Michael,

das größere Problem zwischen verstärktem AUX-Ausgang (Minus-Pol) und unvertärktem AUX-Ausgang (TTL-Pluspol) ist die unterschiedliche Polung. Dazu hatte HGH in 2008 schon was geschrieben:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=30197 - Spannung an AUX

Ciao
Diego
Zuletzt geändert von DiegoGarcia am Mo 22. Aug 2016, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#20

Beitrag von lui » Mo 22. Aug 2016, 19:57

DiegoGarcia hat geschrieben:Bei Märklin kannst Du z.B. keinen Decoder kaufen, der ab Werk schon den Ludmilla-Sound drauf hat.
Einfach über den Märklin Fachhändler den Decoder mit der Teilenr. 272196 besorgen; dazu noch das Lautsprecher-Kit E239882.

Für die Beleuchtung der Ludmilla mit ww/rt LEDs gibt es nun von Märklin auch das passende Ersatzteil: E248786; wird allerdings bei der Schönwitz Lösung - die ich ebenfalls verbaut habe - nicht benötigt. :wink:

PS: Zur Firma Epoche3 siehe hier: http://www.drehscheibe-online.de/foren/ ... 10,6533427
Beiträge ohne persönliche Anrede richten sich allgemein an alle Forenteilnehmer.

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Re: märklin Ludmilla fx sounddecoder nachrüsten

#21

Beitrag von DiegoGarcia » Mo 22. Aug 2016, 20:11

Danke Lui, das mit epoche3 war an mir vorbeigerauscht.
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