Bahnknoten Mühlental: Mastgründungen im Bahnhof, die Quertragwerke stehen!!!!

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Frank K
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Re: Bahnknoten Mühlental: Resultat der Testphase, Korrektur der linken Bahhofseinfahrt :-(

#476

Beitrag von Frank K » Sa 5. Jan 2019, 01:00

Servus, Carsten,

Hab mir grad Deine Fotos und Deinen aktuellen SCRAM-Plan angeschaut. Irgendwie musst Du wohl mit Hilfe einer kurzen Geraden eine Vierteldrehung früher aus dem Wendelkreis "aussteigen", damit Deine Geweihträger noch genug Luft haben. Dann würdest Du allerdings die Bahnhofseinfahrt noch mal neu planen müssen. Und ein paar Zentimeter Platz brauchst Du auch noch, um die landschaftliche Überdachung des Wendels ansetzen zu können.

Ich halte Dir beide Daumen, dass Du eine passende Lösung finden wirst. :D

Ciao, Frank
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Re: Bahnknoten Mühlental: Umbau der Bahhofseinfahrt West abgeschlossen!!!

#477

Beitrag von Schwellenzähler » So 6. Jan 2019, 19:49

Hallo zusammen!

@Markus:

Erstmal :hearts: :welcome: in meinem Baufaden und Danke für die Links bezüglich der Pufferschaltung. Glücklicherweise bin ich nochmal ohne eine Solche ausgekommen, aber man weiß ja nie :D

@ Frank:
Ich halte Dir beide Daumen, dass Du eine passende Lösung finden wirst. :D
Es hat gewirkt !!!!!, Danke :D

Die Umbauarbeiten sind nahezu abgeschlossen und der Betrieb läuft wieder.
Hierzu habe ich die Wendel erstmal um eine 3/4Umdrehung auf 4,5 Runden gestutzt und somit die Durchfahrhöhe konstant auf 54 mm gehalten. Der Startpunkt liegt unverändert auf "6Uhr" aber der Endpunkt verlagert sich nun auf "12Uhr". Damit erhöhe ich zwar die Neigung von 3,6% auf 4,2%, aber im Anbetracht der Tatsache, das im Streckendienst ausschießlich Drehgestellloks zum Einsatz kommen kann ich damit leben. Die rechte Wendel hat übrigens 4,75 Umdrehungen mit rechnerisch 3,95%.
Das Gleisdreieck bleibt übrigens erhalten, allerdings wird es erst zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb gehen. Zum Einen fehlt mir noch eine 30Grad-Weiche und zum Zweiten muss ich mich noch mit einer Kehrschleifenschaltung auseinandersetzen.
Das größste Problem beim Umbau war, das entstandene Loch zu so verschließen, das es stabil genug ist um den Übergang von der Wendel zum klappbaren Obergeschoss zu gewährleisten. Das war ein schönes Puzzlespiel :D
Leider habe ich diesmal nicht all zu viele Bilder gemacht :(

Bild

Bild

Bild

Bild

Natürlich wurde der Neubau auch ausgiebig getestet!



Hier wurde meine 111´er mal als Bewegungstherapie zu untergeordneten Diensten verpflichtet :wink:



Das dritte Filmchen der Durchfahrt eines Güterzuges mit der 140´ger ist leider nix geworden :(

Wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Gruß

Carsten
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Re: Bahnknoten Mühlental: Umbau der Bahhofseinfahrt West abgeschlossen!!!

#478

Beitrag von Bremsklotz » Mo 7. Jan 2019, 22:40

Hallo Carsten,

der Umbau der Wendel an der Bahnhofseinfahrt sieht nach viel Arbeit und Hirnschmalz aus, vor Allem passt auch der Schienenstoß am Wendelübergang haargenau :clap:

Ob 3,6% oder 4,2 % Steigung... erst ab 5 wird gerundet :fool: Du bist ja i.d.R. mit relativ wenigen Waggons im Schlepp unterwegs, da spielen die paar mm auf dem letzten Stück dann keine Rolle mehr. Hauptsache die Lok zieht den Zug problemlos hoch und gleitet ansatzlos über den Schienenstoß :gfm:
Gruß aus Hessen
Frank
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Re: Bahnknoten Mühlental: Umbau der Bahhofseinfahrt West abgeschlossen!!!

#479

Beitrag von Frank K » Mo 7. Jan 2019, 23:38

Servus, Carsten,

das hast Du sauber hinbekommen :gfm: . Und nun geht's weiter mit Landschaftsbau - oder ! :D

Ciao, Frank
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Re: Bahnknoten Mühlental: Umbau der Bahhofseinfahrt West abgeschlossen!!!

#480

Beitrag von NBahnerLeo » Do 10. Jan 2019, 18:09

Hallo Carsten,

na sauber :D und es funzt auch noch! :gfm:

Nun aber wirklich, jetzt mal schön weiter machen, an der Landschaftsgestaltung. :wink:

Gruß

Leo

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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#481

Beitrag von Schwellenzähler » Fr 11. Jan 2019, 23:30

Moin, moin in die Runde,und DANKE für eure Besuche!

Heute geht es zwar noch nicht an den weiteren Landschaftsbau ( das Grundgerüst des linken Hügels ist noch in Planung ), aber ich habe die Gunst der Stunde genutzt, das mein Töchterlein mal wieder " Bock " auf Moba hatte. Da sie gerne mit Farbe hantiert ( Kunst als 4. Hauptfach ) stand indirekt doch etwas Landschaftsbau auf dem Zettel, denn die Tunnelportale bekamen neue Farbe. Auf den hier gezeigten Bildern wirkt Letztere ja schon garnicht schlecht, aber im Orginal sind sie viel zu braunlastig.

Bild

Das Ergebnis darf ich euch aber erst zeigen, wenn die Farbe trocken ist und die Künstlerin ihr Werk für gut befunden hat.

Dann haben wir beide uns auf völliges Neuland begeben, FAHRZEUGALTERUNG.

Bild

Hier die Ergebnisse meiner Bastellilli:

Bild

Bild

Bild

Parallel dazu musste mein " Knallfrosch " dran glauben, das sie gerade zufällig wegen einer kleinen Getriebehakelei in AW weilte.
Hier nun das Ergebnis meines ersten Versuches:

Bild

Bild

Ein paar Kesselwagen kamen auch unter den Pinsel

Bild

Bild

Bild

Die Alterungen haben mir allesamt mit Trockenfarben von NOCH gemacht.

Gefahren wurde natürlich auch noch. Damit auch alles glatt läuft, hat sie sogar fach"männisch" die Gleise geschruppt :gfm:

Bild

Zum heutigen Abschluß noch meine Lokführerin in Aktion ( ich wurde zum FDL verdonnert :( )

Bild


Auch wenn es eigendlich kein Baufortschritt ist, hat es wiedermal einen mords Spaß gemacht, mit der Lütte im Keller abzuhängen :gfm:

Bis die Tage,

Gruß

Carsten
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#482

Beitrag von Frank K » Fr 11. Jan 2019, 23:46

Servus Carsten,

Eure Alterungen sind wirklich gut gelungen :gfm: Und wie man sieht, hat neben Dir auch Leonie nicht nur Spaß, sondern auch Talent für die MoBa - noch mal :gfm: !

Ciao und ein schönes WE!
Frank
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#483

Beitrag von Darius » Sa 12. Jan 2019, 11:20

Hi Carsten,
ich kann mir Euren Spaß gut vorstellen.
Die Wagenalterung ist Euch (ihr) gut gelungen. :gfm:
Aber bei der Lok habe ich so leichte Erinnerungen an Vanillekipferl :shock: Für mich sieht das auf den ersten Blick so aus, als hätte man Puderzucker drübergestreut und abgepustet und an fettigen Fingertappserstellen ist was hängen geblieben. 8)
Aber da ich gänzlich unbegabt auf diesem Gebiet bin, spiegelt das nur meinen optischen Eindruck wider und ich habe größten Respekt vor dieser Arbeit.

Viele Grüße von Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#484

Beitrag von Heichtl » Sa 12. Jan 2019, 13:04

Hallo Carsten,

mir erscheinen die Fahrzeugalterungen etwas zu weiß, kann aber auch am Foto liegen.
Oder sind die an der jetzigen Witterung angelehnt :wink: :mrgreen:
Bei dem einem Omm46-Wagen passt das aber mit der Ladung!
Trotzdem sieht das unterm Strich besser aus, als ohne Farbe.

Weiter so!

Gruß
Matthias


Und auf das fertige Tunnelportal bin ich schon gespannt.
Kann da deine Tochter schon verstehen, dass das fertige Stück dann erst präsentiert werden soll. :wink:
M-Gleis. Es gibt viel Neues und Besseres, aber was kann Kindheitsträume ersetzen?
Vielleicht K-Gleis, iTrain4, Ecos2? => Heichtlingen :mrgreen:


vorherige M-Gl.-Anlage

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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#485

Beitrag von hubedi » Sa 12. Jan 2019, 14:33

Hallo Carsten und Leonie,

Künstlerinnen und Künstler sind manchmal etwas eigen, wenn es um die Präsentation von Zwischenergebnissen geht. :mrgreen: Das hebt die Spannung. Mein Tunnelportal werde ich wohl selbst bemalen müssen.

So eine gemeinsame Fahr- und Bastelaktion ist ein verbindendes Erlebnis An diese Zeiten werdet Ihr Euch noch in vielen Jahren erinnern ... da bin ich mir sicher.

LG
Hubert
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#486

Beitrag von Schwellenzähler » So 13. Jan 2019, 20:47

Hallo zusammen und DANKE an Frank, Daniel, Matthias und Hubert für eure Post und die teilweise berechtigte Kritik.

Eigendlich wollt ich euch heute mal einen Baufortschritt präsentieren, aber es kam mal wieder ganz anders :( Ich durfte gestern bis spät in die Nacht und heute Nachmittag defekte Hausgeräte reparieren, Trockner und Spülmaschine verweigerten ( als hätten sie sich abgesprochen ) nacheinander den Dienst :x
Ich habe sie zwar nach Totaldemontage wieder zum rennen bekommen, aber danach hatte ich schlichtweg keine Lust mehr, mich in den Keller zu bewegen.
Deswegen beantworte ich heute erstmal nur die Post, bevor ich euch ein weiteres Problemchen schildere.

@ Frank:
Freut mich(uns), das dir unsere Erstlingswerke gefallen, und ja, die Kurze hat Talent! Bei den von ihr gealterten Wagen habe ich keinen Ton gesagt und sie einfach machen lassen. Bei dem in ihren Händen befindlichen Tunnelportal werde ich mich auch stickum halten, Baby ( ihr Kosename ) macht das schon!

@ Daniel:
Aber bei der Lok habe ich so leichte Erinnerungen an Vanillekipferl :shock: Für mich sieht das auf den ersten Blick so aus, als hätte man Puderzucker drübergestreut und abgepustet und an fettigen Fingertappserstellen ist was hängen geblieben. 8)
Ja, bei der Lok ist es ein kleines bisschen zu viel geworden, das werde ich mit einem Wattestäbchen hier und da nochmal bei gehen. Allerdings sieht sie in Natura nicht ganz so weiß aus, das kommt definitiv von meiner Handycam.
Die Lok sollte aber bewusst etwas "abgerockt " aussehen, so als stünde sie kurz vor ihrer nächsten, großen Hauptuntersuchung ( bei welcher sie in 1 : 1 das AW wohl in beige/blau verlassen hätte ). Deswegen habe ich ja auch durch Abkleben ein paar provisorische Ausbesserungsflecken dargestellt. So habe ich früher in MG viele Maschinen ( meist 110´er ) fahren sehen

Hier mal das Bild, an welchem ich mich ein bisschen orientiert habe:

http://www.klawitter.info/bahn/franken/picture-0041.jpg

und nochmal meine "abgerockte " Lady zum Vergleich

Bild

@ Matthias
mir erscheinen die Fahrzeugalterungen etwas zu weiß, kann aber auch am Foto liegen.
Es liegt tatsächlich an der Cam und den besch....enen Lichtverhältnissen in meiner Bastelbude. Ich habe nur eine Neonröhre ohne jegliches Tageslicht.
Oder sind die an der jetzigen Witterung angelehnt :wink: :mrgreen:
Wenn das der Fall wäre, müsste alles glänzen wie Speckschwarte, bei dem Regen der hier runterkommt :fool:
Und auf das fertige Tunnelportal bin ich schon gespannt.
Ich auch! Das wird aber noch etwas dauern, da die Kurze momentan auch viel für die Schule ( Quali für´s Gymmi ) büffeln muss ( und will ). Das hat natürlich Vorfahrt!

@ Hubert:
So eine gemeinsame Fahr- und Bastelaktion ist ein verbindendes Erlebnis An diese Zeiten werdet Ihr Euch noch in vielen Jahren erinnern ... da bin ich mir sicher.
Das stimmt und ich genieße jede Minute vollends! Wer weiß schon, wann der erste "Mofafahrer" vor der Türe steht :fool: ( vieleicht war er ja auch schon da und ich weiß nix :pflaster: )

So, ich hatte ja eingangs geschrieben, das mich noch ein Problem quält.
Ich stehe absolut auf Kriegsfuß mit den Fleischmann Weichenkrücken! Das ein nicht leitendes Herzstück bei kleineren Loks mal zum stottern führen kann, ist mir bekannt. Nun bleiben aber selbst Schwergewichte wie die 218 und die 111 auf den Zungen selbst neuer Weichen stehen :cry: Sämtliches Reinigen, Nachbiegen der Zungen usw. brachte null Erfolg und zu allem gesellt sich noch das Problem, das hin und wieder Züge geradeaus fahren wollen, obwohl die Weiche auf Abzweig steht ( und die Zunge definitiv anliegt ).
Die Radsatzinnenmaße habe ich allesamt korrigiert ( 7,3 - 7,4 mm ).
Leider war ich zu Projektbeginn zu schissig, aufgrund der Beschaffungslage das altbewährte Arnoldgleis zu verwenden. Mit diesem hatte ich früher diesbezüglich absolut keine Probleme, selbst wenn die Anlage mal ein paar Wochen nicht befahren wurde. Auf die etwas vorbildfremde Optik ( Hohlprofil ) hätte ich zugunsten der Betriebssicherheit gerne verzichtet, denn so macht es auf Dauer keinen Spaß :(
Ich überlege z.Zt ernsthaft, die Weichen auf eine durchgehende Zuge à la Arnold unzubauen.
Die Alternative wäre, die obere Etage nach und nach komplett umzubauen, noch liegt ja kein Schotter. Aber da gibt es Probleme mit dem Kämmerer von Mühlental, der ja dafür bekannt ist, seine Dukaten zusammenzuhalten :)

Eventuell habt ihr ja noch ne Idee, wie ich diesen vermalledeiten Krücken zu Leibe rücken kann!

Nun wünsche ich euch erstmal einen guten start in die Woche,

Gruß

Carsten
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#487

Beitrag von hubedi » Mo 14. Jan 2019, 01:44

Hallo Carsten,

das kenne ich ... Geräteprobleme treten recht häufig im Plural auf. Vor einiger Zeit hatte ich ein Pumpenproblem. Hebeanlage im Keller, Umwälzpumpe der Heizung, Gartenbewässerung, Abwasserpumpe in der Waschmaschine ... alles in kurzer Zeit defekt. Was will man machen ...

Tja, und dann bist Du noch das Opfer der nicht unbekannten Kontaktprobleme bei Spur N Weichen geworden. Für mich war dieses Problem letztlich der Anlass, die Weichen selbst zu bauen. Ich habe übrigens mit Arnoldweichen gekämpft. :D Aber das hilft Dir im Augenblick nicht weiter.

Wenn Du Dir die Zungen etwas näher anschaust, siehst Du zwei Kontaktpunkte, die eine elektrische Verbindung herstellen sollen. Da ist zunächst das Zungengelenk. Bei FLM ist die Vernietung m.E. recht wackelig und nicht unbedingt geeignet, eine sichere elektrische Verbindung zu gewährleisten. Die zweite Kontaktstelle entsteht durch das Anlegen der Zunge an die Backenschiene. Gerade hier entsteht gern eine hartnäckige Oxydschicht, die isolierend wirkt.

Es kommt nun darauf an diese isolierende Schicht abzutragen und die erneute Oxydation möglichst zu verhindern bzw. zu verzögern. Zum Abtragen habe ich mit gewissem Erfolg das Spray Kontakt 60 eingesetzt. Die Wirkung kannst Du durch kräftiges Rubbeln z.B. mit einem Zahnstocher im Spalt zwischen Zunge und Backenschiene unterstützen. Ich habe mich seinerzeit immer gewundert, wie schnell das Hölzchen trotz vorheriger Reinigung schwarz wurde. Zur Not kannst Du auch mit Schleifpapier oder einer feinen Schlüsselfeile für Kontakt sorgen. Das Gelenk lässt sich fast nur chemisch z.B mit dem Spray reinigen.

Leider dauert es erfahrungsgemäß nicht sehr lange und die Probleme sind wieder da. Es gilt eine erneute Oxydation herauszuzögern. Damals kannte ich den Trick mit ATF-Getriebeöl noch nicht. Das Zeug hat übrigens ebenfalls eine enorme Reinigungswirkung. Wenn Du es nach dem Abtrag der Isolationen dünn aufträgst ... und die Betonung liegt auf dünn ... verhindert das Öl auf welche Weise auch immer eine ganze Weile weitere Kontaktstörungen.

Endgültig beseitigen kannst Du die Kontakprobleme nur durch das Anlöten einer Leitung und der direkten Anbindung der Zungen an die Stromversorgung. Die durch ein Loch nach unten geführten Leitungen müssen die Zungenbewegungen natürlich frei mitmachen können. Das ist ein gewisser Aufwand, aber dann ist Ruhe ... jedenfalls bis zum Leitungsbruch. :D

Um dem Entgleisen bzw. falschem Abbiegen auf die Spur zu kommen, ist eine Erforschung der Ursachen erforderlich. Es mag an den oben bereits erwähnten wackeligen Zungengelenken liegen, aber das ist nur eine Spekulation. Ich empfehle, die Fahrt einer Problemlok als Video festzuhalten und dann den fehlerhaften Vorgang Bild für Bild genau zu beobachten. Meistens findet sich auf diese Weise die Ursache und damit auch die Lösung.

LG
Hubert
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#488

Beitrag von KaBeEs246 » Mo 14. Jan 2019, 14:16

Hallo Carsten,

um es gleich vorweg zuzugeben: ich selber habe bisher noch keine Wagen gealtert und wäre froh, wenn bei meiner ersten derartigen Tätigkeit ein Ergebnis herauskäme wie hier:
Bild
:gfm:



Und wann kann ich mir deine Lokführerin mal nach Nettetal ausleihen, damit ich die Hände frei habe zur Bedienung der Kamera? Wegberg ist doch ganz in der Nähe.
Bild


Sie darf dann zur Belohnung auch ein paar Wagen altern. :fool:

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#489

Beitrag von myfo » Mo 14. Jan 2019, 22:15

Hallo Carsten

Jetzt tun wir es dir mal gleich und outen uns als Stalker. :twisted:
Besonders gefällt uns, dass deine Lütte dir auch in dem "Zickenalter" wohl ab und an gern mithilft. Ihre künstlerische Ader ist unübersehbar :!: Aber wie du schon antönst, iwann läuft dir demnächst ein Mofa-Fahrer den Rang ab. :mrgreen:
Zu deinen Weichenproblemen können wir nix beitragen... aber wir liegen mit dem eher probieren statt planen auf einer ähnlichen Wellenlänge. :gfm:
Man liest sich weiterhin regelmässig... :wink:

LG
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Re: Bahnknoten Mühlental: Gemeinsame Farbspiele

#490

Beitrag von Darius » Mo 14. Jan 2019, 23:51

Hi Carsten,

Mofafahrer sind zuweilen auch überbewertet :mrgreen:
Die Arbeiten Deiner Tochter können sich echt sehen lassen.
:gfm:
Das Weichenproblem habe ich auch. Ich fahre ex Roco ohne Bettung. Die Probleme sind die gleichen, auch mit neuen Weichen.
Ich hatte damals auch Arnold und bilde mir ein, weniger Probleme gehabt zu haben.
Das mit dem Kabel an die Zunge löten probiere ich mal aus.
Dein Kämmerer scheint mit meinem verwandt zu sein :bigeek:
Der rückt nicht so viel raus, daher gibt es keine anderen Weichen. Und Polarisierung von Herzstücken ist irgendwie kompliziert.
Das ist schon unbefriedigend :cry:

Viele Grüße von Daniel
Zuletzt geändert von Darius am Mo 21. Jan 2019, 06:42, insgesamt 1-mal geändert.
Hier geht´s zur Baubegleitung:
viewtopic.php?f=15&t=158655 "Opa´s MoBa reloaded"

Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#491

Beitrag von Schwellenzähler » So 20. Jan 2019, 17:15

Hallo zusammen!

Diesmal hat es etwas länger gedauert mit dem Update, dafür gab es aber auch mal wieder " tabula Rasa " :lol:

Bevor ich aber zur Thematik komme, erstmal Danke für eure Post, hier insbesondere an Hubert, der Tip mit dem ATF-Öl war Gold wert!
Atf-Öl ist im Übrigen nichts anderes als herkömmliches Hydrauliköl, welches in verschiedenen Viskositäten angeboten wird. Da ich ja im Maschinenbau zuhause bin, war es ein Leichtes mal einen Liter HLP VG 32 abzugreifen und auf der Moba einzusetzen.

Hier mal das Ergebnis in einem alles sagenden Bild:

Bild

Der Reinigungsschwamm war vorher weiß!!!!!

Diese Kur brachte eine erhebliche Verbesserung der Fahreigenschaften auf Weichen, aber nicht auf DKW´s. Was daraus wurde, dazu später mehr, denn es gibt ja immer noch das Problem den entgleisenden Loks auf der ein- oder anderen Weiche. Ich habe mal bewegte Bilder gemacht:



Meine bisherige Erkenntnis ist, das der 3. Radsatz ( mit Haftreifen ) unter Last die wabbelige Zunge verschiebt und somit der letzte Radsatz mit dem Spurkranz aufläuft und somit das Rad aus der Schiene hebt. Eventuell erkennt ihr ja noch was anderes :?
Das Problem tritt hauptsächlich bei mittleren und hohen Gewschwindigkeiten mit ordendlich Last am Haken auf, solo bis dato nur einmal. Hier hatte ich die Lok aber bewusst mit 3 Radsätzen auf der Zugen stehen lassen und bin wieder angefahren.

So, nun aber zum in der Überschrift angekündigtem Update:

Es standen mal wieder Umbaumaßnahmen mit folgenden Zielen im Bahnhof an:
1. Die DKW´s aus den Hauptfahrstraßen zu verbannen
2. eine Verlängerung der nutzbaren Bahnsteiglänge auf Gleis 2 und 3
3. eine schönere Streckenführung in der Ausfahrt Ost

Hier mal ein paar Bilder der Baumaßnahme:

Bild

Die ehemaligen Ausschnitte für die Weichenantriebe mussten verlegt, und gleichzeitig die Statik der Platte bewahrt werden. Dazu habe ich aus MDF Passstücke gefertigt, welche mit leichten Druck in die alten Öffnungen gepresst und verleimt werden.

Probeliegen,

Bild

und Fertigstellung in der Einfahrt West

Bild

Leider muß ich nun einen Antrieb überflur belassen :( , da die Fleischmannkrücken nur eine einseitige Montage des Antriebs zulassen.

Hier nun die umgebaute Einfahrt Ost

Bild

Die Ausfahrgruppe schön in Reih´und Glied :gfm: ( das Linke Signal steht nur lose, es wird ja noch lackiert )

Bild

Zum Abschluß nochmal bewegte Bildchen zur Veranschauung der geänderten Streckenführung





Soweit nun das heutige Update, ich bin mal auf eure Meinungen gespannt!

Gruß

Carsten
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#492

Beitrag von Bremsklotz » So 20. Jan 2019, 18:34

Hallo Carsten,

deine Anlage macht ja gewaltige Fortschritte :gfm:

deine Tochter ist ja der Hammer, ein wahres Allround-Tallent :gfm: Die Alterungen an Lok und Waggons hat sie sehr, sehr gut hinbekommen finde ich :gfm: :gfm: :gfm: Die kannste mir mal vorbeischicken, ich hätte da noch den ein und anderen Waggong zum Patinieren :D

Bei der entgleisenden Fleischmann-Lok tippe ich mal auf nicht korrekte Abstände der Radsätze. Dreh die Lok mal um und lasse sie dann über die Weiche fahren. Wenn sie nicht entgleist, dann liegt es zu 100% am Abstand der Räder an der entsprechenden Achse.
Hatte bisher zwei solcher Fleischmann-Exemplare, die bei meinen beiden Fleischmann-Bogenweichen entgleist sind. Entgleist sind meine Loks, da sie entweder am Herzststück aufgelaufen sind (Radabstand zu weit) oder von der Weichenzunge abgerutsch sind (Radabstand zu klein). Habe die Radsätze, dann auf Abstand 7,9mm/8 mm gebracht, dann liefen sie problemlos durch die Bogenweichen :D
Gruß aus Hessen
Frank
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hubedi
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#493

Beitrag von hubedi » So 20. Jan 2019, 21:32

Hallo Carsten,

das kenne ich ... der Dreck wird erst mit den richtigen Mittelchen sichtbar. :D Die Reinigungswirkung von ATF- oder Hydrauliköl ist wirklich verblüffend. Wenn Du ein wenig alle paar Meter auf die Schienen streichst, verteilen es die Loks relativ rasch auf der ganzen Anlage. Es gibt zwar im Internet so manchen Glaubenskrieg zu diesem Thema, aber es hilft einfach ... und das zählt für mich.:D Die Sorge der Kritiker betrifft eine angeblich verringerte Zugkraft. Wahrscheinlich wurde in diesen Fällen viel zuviel aufgetragen. Es reicht wirklich ein Hauch ...

Franks Vermutung stimme ich zu. Die häufigste Ursache für Entgleisungen ist auch bei mir ein falsches Radsatzinnenmaß. Miss doch mal nach, es sollte 7,4 mm betragen. Sollte das Maß stimmen, dann schau Dir die Spurkränze genauer an. Sind sie irgendwo beschädigt, kriecht der Radsatz gern an den Weichenzungen hoch. Der nächste Fehler wäre ein klemmendes Drehgestell.

Die DKW sind ein Kapitel für sich. Es kann Nerven kosten, sie zuverlässig zum Laufen zu bringen. Sie aus den Hauptstrecken zu verbannen, ist keine schlechte Idee. Die neue Gleisführung schaut gut aus ...

LG
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#494

Beitrag von Frank K » So 20. Jan 2019, 22:44

Servus, Carsten,

Die DKW rauszuschmeisen, war eine gute Idee. Auch bei Grainitz I hatte ich eine drinnen und die machte ebenso nur Ärger. :fool: Und der Umbau ist Dir gut gelungen. :gfm:

Was die normalen Weichen betrifft, so kann es auch an den Antrieben liegen. Manchmal lassen die zu viel Spiel an der Weiche zu und dann federt die Zunge beim Befahren in Abzweig-Stellung in Richtung Geradeaus-Stellung zurück. Zumindest bei den Tillig-Oberflurantrieben kam das an den IBW vor. Also hebe mal die Lok ab und schau, wo die Zunge nach dem ersten Drehgestell steht. Wenn der Anpressdruck des Antriebs nicht ausreicht, hilft nur der Wechsel, z.B. auf MTB-Antriebe. Da kannst Du den Stellweg sogar einstellen. Löcher in den Stellstangen haben Deine Weichen oder?

Ciao, Frank
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#495

Beitrag von Darius » Mo 21. Jan 2019, 07:07

Hallo Carsten,

die Entscheidung zum Umbau war in meinen Augen richtig. Ein DKW macht nur Ärger.
Die Weichenstrassen sehen sehr gut aus.
Schade, dass der eine Antrieb jetzt oben ist.

Und ich hoffe, dass Du nicht gleich den ganzen Liter von dem Öl auf die Anlage gekippt hast... :bigeek:
:fool:

Viele Grüße von Daniel
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Sollte ich mal im Eifer des Gefechts vergessen, wer ich bin: Mein "echter" Name ist Daniel.

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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#496

Beitrag von Acki59 » Mo 21. Jan 2019, 08:23

Guten Morgen Carsten

Richtige Entscheidung mit der DKW!
Ich hatte bei meiner letzten Baustelle - mit Minitrix-Gleis-System - auch eine DKW im Schattenbahnhof verlegt.
Diese überlebte aber nicht lange dort und wurde - wie bei Dir - durch zwei normale Weichen ersetzt.
Habe es jetzt - bei Peco-Gleis-System - aber wieder getan ...
Und hier funktioniert es damit!
Gruss Acki

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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#497

Beitrag von Schwellenzähler » Mo 21. Jan 2019, 18:13

Moin,moin in die Runde!
deine Tochter ist ja der Hammer, ein wahres Allround-Tallent :gfm: Die Alterungen an Lok und Waggons hat sie sehr, sehr gut hinbekommen finde ich :gfm: :gfm: :gfm: Die kannste mir mal vorbeischicken, ich hätte da noch den ein und anderen Waggong zum Patinieren :D
@ Frank:

Hier erstmal ein großes DANKE im Namen meiner Kurzen. Sowas motiviert die Lütte ungemein zum Weitermachen :gfm:

Das Ausleihen wird aber wohl etwas problematisch :wink:
Bei der entgleisenden Fleischmann-Lok tippe ich mal auf nicht korrekte Abstände der Radsätze.
Franks Vermutung stimme ich zu. Die häufigste Ursache für Entgleisungen ist auch bei mir ein falsches Radsatzinnenmaß. Miss doch mal nach, es sollte 7,4 mm betragen.
Das hatte ich im Zuge eines anderen Problemes bereits auf dem Zettel,
Nun bleiben aber selbst Schwergewichte wie die 218 und die 111 auf den Zungen selbst neuer Weichen stehen :cry: Sämtliches Reinigen, Nachbiegen der Zungen usw. brachte null Erfolg und zu allem gesellt sich noch das Problem, das hin und wieder Züge geradeaus fahren wollen, obwohl die Weiche auf Abzweig steht ( und die Zunge definitiv anliegt ).
Die Radsatzinnenmaße habe ich allesamt korrigiert ( 7,3 - 7,4 mm ).
allerdings habe ich hier
dann schau Dir die Spurkränze genauer an.
noch nicht so genau hingesehen, das werde ich schnellst möglich nachholen. Das könnte ebenso eine Erklärung sein wie die Tatsache, das meine drei Problemloks ( 218, 140 und 141 ) jeweils einen eiernden Radsatz haben, den ich nicht vernünftig gerichtet bekomme. Wenn ich da ne Meßuhr anstellen würde, kämen da bestimmt 2 - 3 Zehntel zusammen. Da das Problem nicht in jeder Runde auftritt, wäre hier der Logik nach auch noch eine Möglichkeit. Leider habe ich keine Tauschradsätze an Lager :( ,um das sofort auszuprobieren

@ Hubert:

Einen Teil deiner Anregungen habe ich ja bei Frank schon beantwortet, aber hier
Die Sorge der Kritiker betrifft eine angeblich verringerte Zugkraft.
bin ich leider bei den Kritikern. Ich habe lediglich einen Tropfen Öl auf das Reinigungspad meines Schienenputzwagens geträufelt und bin auf der oberen Ebene alle, und im Schattenbahnhof 2 Gleise mehrmals abgefahren und hatte noch einen weiteren Wagen mit einem Reinigungszwerg ( der hing mal an einem auf der Börse erworbenen Kesselwagen ) mitgeführt. Das sollte eigendlich nicht zu viel sein :?
Auf jeden Fall macht es sich bei der Traktion bemerkbar. Hatte meine 111´er den " Mühlentaler " mit seinen 5 Wagen bis dato völlig mühelos über die 40 Promille-Wendel gezogen, schafft sie die Rampe zwar nun immer noch, aber merklich langsamer und unter hörbarem Schleudern!
Das ist jetzt kein Weltuntergang, denn mehr wie 5 Wagen werden eh nicht befördert. Gedanken mache ich mir diesbezüglich bei meinen V 100, sind diese Leichtgewichte doch alles Andere als Zugkraftwunder. Hier stehen aber noch Testfahrten aus, und wenn sie 3 Silberlinge die Steilstrecke irgendwie hochzerren, ist alles ok.
Was die normalen Weichen betrifft, so kann es auch an den Antrieben liegen. Manchmal lassen die zu viel Spiel an der Weiche zu und dann federt die Zunge beim Befahren in Abzweig-Stellung in Richtung Geradeaus-Stellung zurück.
@ Frank:

Das kann ich z. Zt. noch ausschließen, denn die Weichen werden mangels Stellpult alle von Hand gestellt. Letzteres hätte ich, nachdem ich den Bahnhof ja komplett " auf links gedreht habe " eh neu bauen müssen. Hoffendlich muß ich später nicht wirklich auch noch andere Antriebe einbauen!
Und ich hoffe, dass Du nicht gleich den ganzen Liter von dem Öl auf die Anlage gekippt hast... :bigeek:
:fool:
@ Daniel:

Ne du, das habe ich mir verkniffen :fool: Ich denke, der angelegte Vorrat wird so auch noch für die nächste Generation reichen :D
Diese überlebte aber nicht lange dort und wurde - wie bei Dir - durch zwei normale Weichen ersetzt.
Habe es jetzt - bei Peco-Gleis-System - aber wieder getan ...
Und hier funktioniert es damit!
@ Acki:

Das ist auch definitiv das letzte Mal, das ich mit Standartgleismaterial, gleich welchen deutschen Herstellers, eine Anlage aufbaue. Sollte ich im Laufe der Jahre nochmal ein Projekt starten, muß der mühlentaler Kämmerer mal über längere Zeit den Schmalhans Küchenmeister sein lassen :fool:
Für die nächsten Jahre werde ich mich aber erstmal mit dem Vorhandenen begnügen und das Beste draus machen.

Zum Abschluß nochmal ein DANKE an euch alle, für eure durchweg positiven Kommentare und eure Mitarbeit!

Gruß

Carsten
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#498

Beitrag von hubedi » Mo 21. Jan 2019, 21:18

Hallo Carsten,

einen ölgeränkten Reinigungszwerg mitfahren zu lassen ist m.E. viel zuviel. Alle ein bis zwei Meter kurz mit dem vorsichtig getränkten Ölläppchen über das Gleis ... den Rest erledigen die Fahrzeuge. Es reicht ein Hauch von Nichts. :D
In der Wendel kannst Du das Öl mit einschlägigen Reinigungmittel flott wieder entfernen. Es ist wie bei allen Techniken ... man muss ein wenig experimentieren, um das Optimum zu finden.

LG
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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#499

Beitrag von reinout » Di 22. Jan 2019, 22:32

"Alle ein bis zwei Meter": auf mein Holländisches Heimatforum wird ATF auch diskutiert. Dort werden allerdings über wesentlich geringere Mengen geredet. "Für 10 Meter Strecke ein Zentimeter Strecke dünn mit ein Wattestäbchen befeuchten", so etwas.
Also, das klingt noch wesentlich weniger :)
So etwas habe ich auf meine eigene Bahn auch gemacht. Nur ein bisschen am Ende meines Schattenbahnhofs.

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Ich erzähle auch Eifeler Geschichten über meine Eifelburgenbahn! 10-teilige Weihnachten-Spezial 2018: Christgeburt in der Eifel, 1970

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Re: Bahnknoten Mühlental: Bahnhofsumbau die 2., diesmal Einfahrt Ost und entfernen der DKW´s

#500

Beitrag von Bremsklotz » Mi 23. Jan 2019, 01:45

Hallo Carsten,

jetzt muss ich mich auch nochmal kurz zu Wort melden wegen dem ATF. Ich hatte mich vor 2-3 Jahren mal in meiner KFZ-Werkstatt erkundigt, die mir sagte, dass ATF ein ein Automatikgetriebeöl sei und noch wesentlich feiner wäre als ein gewöhnliches Getriebeöl. Habe mir dann ein kleines Döschen abfüllen lassen. Kostenlos natürlich :D Das Zeug stinkt wie sau, auf deutsch gesagt. Am besten nicht an die Finger bringen, das riecht nach 3 Tagen immer noch :mrgreen:

Bei meiner "alten" Anlage hatte ich so eine Stelle, an der viele Loks meist stehen blieben. Ich konnte an dieser Stelle die Gleise reinigen wie ich wollte (SR24, Waschbenzin, Isopropylallllohooool, Spiritus), alles brachte nichts. Aber das Automatikgetriebeöl hat damals Wunder gewirkt und die Loks liefen ab dann einwandfrei über dieses Gleisstück.

Unter dem Mikroskop betrachtet ist die metallische Oberfläche der Gleise eine Berg- und Kraterlandschaft. Die Laufflächen der Lokräder ebenfalls. Dieses ATF ist dermaßen fein, dass es sich genau in diese Vertiefungen der Oberflächen setzt und die Kontaktfläche zwischen Lokrad und Gleis nahezu verdoppelt und weil es flüssig ist kann es auch noch Strom leiten. Aber es ist halt ein Öl und verringert entsprechend auch den Reibungswiderstand. Deshalb gaaaanz sparsam damit umgehen. Die "Mengenangaben" hier im Forum oder auf der ein und anderen Internetseite beziehen sich meist auf die Spur H0. Insbesondere weil du ja auch in der Spur N unterwegs bist, treffen Hubert's Worte den Punkt "Ein Hauch von Nichts" und dann auch nur punktuell, reicht voll und ganz :!:

Öl oder ölartige Flüssigkeiten gehört meiner Meinung nach generell nicht auf Gleise, weil sie neuen Schmutz noch mehr binden, aber gezielt hier und da eingesetzt, scheint es zu funktionieren und wenn was funktioniert kann man Gegenteiliges nur schwer behaupten.

Abschließen möchte ich meine Ausführungen mit den Worten: Ich hoffe, dass jetzt kein Glaubenskrieg ausbricht :fool:
Gruß aus Hessen
Frank
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