Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
53
7%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
118
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
255
32%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
39
5%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
224
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
116
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 805


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#276

Beitrag von berndm » Di 26. Feb 2019, 17:17

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:18
alex218 hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 08:47
Deine ständige Bundesbahnschelte nervt auch nur noch. Deine, von dir ständig so gelobhudelte DBAG, ist da keinen Deut besser!
Guten Morgen,

ich „lobhudele“ die DB AG nicht, ich erwähne noch nicht einmal dieses Unternehmen in meinem Beitrag. Aber für den SPNV war die Bundesbahn absolut schädlich.
Viet, sorry, das kann man so nicht stehen lassen. Wenn man bedenkt gegen welche Koryphäen als Verkehrsminister die Bundesbahn antreten musste (ich sage da nur mal Schönbohm) und wenn man die automobilverliebte Stimmung in der Bevölkerung betrachtet, dann war das Verhalten der Bundesbahn, der Versuch, so viel wie möglich zu retten.
Die Stimmung in der Bevölkerung wird langsam etwas freundlicher für den öffentlichen Verkehr, weil man ganz laaaangsam kapiert, dass man die Umwelt ein wenig schonen sollte, und man sehr langsam merkt, dass man mit mehr Autos keine besseren Verkehrsverbindungen hinbekommt.
Dass sich sehr viele diesen Erkenntnissen noch verschließen, ist leider auch wahr. Man muss ja nur die Autozulassungszahlen anschauen.

Zur DB-AG möchte ich mal nur MORA-C als Stilllegungsorgie erwähnen.

Viet Bui hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 12:18
Die DB AG kann zumindest in Baden-Württemberg keine Strecken mehr stilllegen, weil das Land dies verhindert.

Grüße
So, und das genau kann ein Ansatz sein, Druck zu machen. Denn das was Du hier beschreibst ist eine politische Sache: Die Wählerinnen und Wähler wollen das so.
Nun sollte sich diese Erkenntnis nur noch weiter verbreiten und es sollten die Werkzeuge für einen besseren Verkehr weiter verbessert werden.
Und da hätten Strukturen wie bei der Bundesbahn halt klar die bessere Wirkung.


Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#277

Beitrag von Jandrosch » Di 26. Feb 2019, 18:34

@berndm - Du hast schon meinen ironischen Unterton bemerkt ?! :roll: :wink:


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#278

Beitrag von berndm » Di 26. Feb 2019, 18:50

Jandrosch hat geschrieben:
Di 26. Feb 2019, 18:34
@berndm - Du hast schon meinen ironischen Unterton bemerkt ?! :roll: :wink:
Ähm, ja, aber es war eine zu gute Steilvorlage.
Aber ich glaube wir verstehen uns schon in der Bewunderung dieses einzigartigen Konzerns ... :fool:

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Frank 72
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#279

Beitrag von Frank 72 » Di 26. Feb 2019, 20:50

Da ist doch nichts einzigartig. Die DBAG ist doch nur ein Chaos-Unternehmen von unzähligen. Dieser Wahnsinn ist doch mittlerweile Alltag. Ich kann da kein Alleinstellungsmerkmal der Bahn erkennen.

Außerdem sollte man die ersten rund 15 Jahre der DBAG nicht verallgemeinern. Damals war Trimmen auf Börsenkurs angesagt. Also den Laden ausquetschen wie eine Zitrone. Dass dabei keine Wohltaten herauskommen würden, dürfte wohl jedem klar sein. Schönes Beispiel sind die Beschäftigten-Zahlen: Zur Wende waren bei DR & DB rund eine halbe Millionen Menschen beschäftigt, jetzt keine 200.000 mehr. Was haben die eigentlich alle früher gemacht?
Und genau mit diesen AndieBörsewollen-Folgen hat die Bahn nun besonders zu kämpfen. Unter einer Regierung, die mit Eisenbahn nicht wirklich was anfangen kann. Dazu eine Führung, die teilweise öfter wechselt, als andere die Unterhosen. Die wissen offensichtlich teilweise gar nicht, für welchen Konzern sie gerade arbeiten. Da wechseln Personalien und Parolen in einem Tempo, dass einem schwindelig werden kann.

Eines sehe ich auch wie Viet: In Sachen Streckenstilllegung dürfte die Bahn AG der Bundesbahn wohl nicht das Wasser reichen können. Die Reichsbahn konnte sich ab 1990 ja dann auch zeigen lassen, wie so etwas funktioniert...
Gruß Frank
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SvenBahner
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#280

Beitrag von SvenBahner » Do 28. Feb 2019, 09:18

Guten Morgen,

selten soviel Unsinn in einen Beitrgasfaden gelesen.

Das ist hier nichts anderes als kollektives eindreschen auf ein Opfer das sich nicht wehren kann. Bravo Jungs, sehr erwachsen von euch!

Hier kann man deutlich rauslesen wer eigentlich nur in seinen Keller hockt und seine V200 mit 350Km/h über die Sperrholzplatte prügelt und Samstags im Spielwaren Laden den dicken Maxe raushängen lässt. Von tuten und blasen keine Ahnung, und noch weniger.

Bevor Spielbahner sich über das große Original aufregen, und auslassen, würde ich mich erstmal richtig schlau machen.

Aber macht mal schön weiter so.

Ich spiel jetzt wieder richtig Eisenbahn,
Sven


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#281

Beitrag von Jandrosch » Do 28. Feb 2019, 09:29

Hallo Sven,
und Du meinst nun, mit Deinem Beitrag konstruktiv mitgewirkt zu haben indem Du verbal die Kritiker beschimpfst ohne auch nur ein vernünftiges Argument Deiner These zu präsentieren. Bravo - passt in die heutige Zeit, Menschen zu verunglimpfen, wenn die Argumente ausgehen.
Kennst Du denn all die von Dir betitelten Kellerbahner?
Mancher Antwort würde es gut tun, wenn die Emotionen draußen blieben.


Ralf67
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#282

Beitrag von Ralf67 » Do 28. Feb 2019, 11:03

Hallo,

an alle hier, die in dem Faden schon ihren "Senf" dazugegeben haben.
Lest den Faden mal durch und stellt Euch die Frage:
Wieviel hat der gesamte Faden mit dem eigentlichen Thema "Euer Verhältnis zur Eisenbahn zu tun?
Da ist so gut wie nix, was diese Frage beantwortet. Hierbei ist der Threadersteller nicht ganz unbeteiligt. Thema verfehlt!!!

Mein Bezug zur Eisenbahn habe ich in einem Post kurz beschrieben (ist inzwischen gelöscht), der hier zitiert wurde...
https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 0#p1941119
....
......, daß ich den kompletten Wandel und deren Auswirkungen seit der Bundesbahn bis heute im Eisenbahnwesen live erlebt habe.
.......


Gruß Ralf

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Frank 72
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#283

Beitrag von Frank 72 » Do 28. Feb 2019, 12:42

Ja, habe eben mal flüchtig durchgeblättert. Schon lustig, wie sich so ein Thread über die Zeit entwickelt. Sind ja mittlerweile schon fast 300 Beiträge.
Aber meine Kreuzchen habe ich auch gemacht, nämlich bei 1 u. 2. :wink:
An die Reichsbahn bzw. auch Bundesbahn als Fahrgast kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Aber die AG kenne ich fast von Anfang an direkt. Arbeite seit Mitte der 90er dort. Und nutze sie auch für den Arbeitsweg sowie die meisten Privatfahrten.
Gruß Frank
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218411
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#284

Beitrag von 218411 » Do 28. Feb 2019, 20:14

Ralf67 hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 11:03
Hallo,
Lest den Faden mal durch und stellt Euch die Frage:
Wieviel hat der gesamte Faden mit dem eigentlichen Thema "Euer Verhältnis zur Eisenbahn zu tun?
Da ist so gut wie nix, was diese Frage beantwortet. Hierbei ist der Threadersteller nicht ganz unbeteiligt. Thema verfehlt!!!

Gruß Ralf
Guten Abend,
absolut richtig, ich kann hier wieder einmal nur meine volle Zustimmung mitteilen.
Wie Du bereits zwischen den Zeilen mitgeteilt hast ist eine sinnvolle Diskussion aber leider auch oft nicht zielführend und endet meistens mit bestimmten Belehrungen, Zurechtweisungen und Uni mäßigen Vorträgen dem ein Praktiker mit mind. 25 jähriger Berufserfahrung natürlich nichts vormachen kann. :roll: :wink:
Gruß Sebastian

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SvenBahner
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#285

Beitrag von SvenBahner » Fr 1. Mär 2019, 22:56

218411 hat geschrieben:
Do 28. Feb 2019, 20:14

Zurechtweisungen und Uni mäßigen Vorträgen dem ein Praktiker mit mind. 25 jähriger Berufserfahrung natürlich nichts vormachen kann. :roll: :wink:
Schönen Abend auch,

ganz 25 Jahre hab ich noch nicht. Aber schon viele witzige Dinge erlebt.

Beispiel: Ein Typ meinte er hat zig Stunden Erfahrung auf Trainsim. Also hab ich den Proll mit auf die Lok genommen. Tja, was soll ich sagen?? Beim aufrüssten war es schon vorbei. Kein Plan von nichts. Genaudaran erinnern mich hier einige Kommentare. Ich meine ich kann, aber in wirklichkeit hab ich von nichts ne Ahnung.

Kommt mal runter von euren hohen Modellbahner Roß. Ich waage zu behaupten das hier nur 2% mit der echten Bahn was zu schaffen haben. Der Rest ist hochnäsiges Geschwätzt!

MfG

Sven


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#286

Beitrag von berndm » Fr 1. Mär 2019, 23:48

Sorry, aber irgendwie gleitet der Ton wieder in eine nicht wirklich sachliche Richtung.
Wir sollten uns doch im Klaren sein, dass wir alle nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.
Wenn etwas theoretisch, wissenschaftlich, formal, planmäßig beschrieben wird, dann kann das blöd sein und nerven oder gar missbraucht werden. Siehe Titanic, da wurde sauber argumentiert, dass der Kahn ohne eine ausreichende Anzahl von Rettungsbooten seetüchtig sein solle. Das war so ein glatter Missbrauch und von einer praktischen Denkweise her klar als vollkommen falsch ersichtlich. Jeder vernünftige Seemann wusste auch damals schon, dass Schiffe mitten im Ozean sinken können, egal wie viele Schotts eingebaut sind.
Ich kann aber auch von der rein praktisch orientierten Seite Blödsinn anstellen. Mir fallen da so einige Handwerksaktionen ein, bei denen die Handwerker meinten, dass es auch ohne den blöden theoretischen Plan gehen würde. Den Schaden müssen ja dann andere ausbaden. Oder der einen oder andere Handwerker oder Meister, der die Sache anständig plant und dann erfreulicherweise die Sache sauber hinbekommt und das auch noch im abgesprochenen Zeit- und Geldrahmen. Aber diese Leute haben halt theoretisch vorgeplant.

Was ich damit sagen will: Es ist Unsinn, wenn wir uns hier hinstellen und von unserer Position aus glauben die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben.
Wenn hier einige sehr gute praktische Erfahrungen haben. Dann lasst uns das wissen. Das ist hochinteressant und ich lese solche Beiträge sehr gerne. Dann kann ich mir die eine oder andere Sache besser erklären.
Wenn jemand hier was aus der Ausbildung mitbekommen hat, dann gilt für mich das gleiche. Lasst es uns hier wissen.
Und wenn unsereins als Beförderungsfall dann wieder mal auf der Strecke bleibt, ... naja vielleicht ist das auch ein wenig berichtenswert.
Nur bitte lasst uns nicht gegenseitig persönlich angehen. Und wenn der Ton mal nicht passt, dann kann man das mal erwähnen und gut ist's. Ich denke schon, dass das ankommt.

Und jetzt noch ein konkretes Beispiel zu dem was ich oben genannt hatte: Theorie und Praxis und wie das zusammenhängen kann und zwar beim ETCS (mal die stark verkürzte Variante ohne Details).
Theoretisch kann ich mit einem derartigen System Züge besser überwachen und damit exakt steuern. Aber das ist nur ein Teil der Theorie. Der andere Teil ist dann die Zuverlässigkeit eines solchen Systems und die Nutzung der Fähigkeiten des Systems.
Also: Genaue Überwachung, eine mögliche, genaue Fernsteuerung und die genaue automatische Steuerung von allen Zügen auf einer Strecke / einem Streckenabschnitt. Dazu kaommen dann noch der Parameter der Zuverlässigkeit, der sich auf die Genauigkeit auswirkt.
So, da kann man nun herrlich über die Fähigkeiten und Zuverlässigkeit streiten. Nur das ist leider weder gute praktische Herangehensweise noch saubere Theorie!
Ich kann dann nur auf ähnliche Beispiele gehen und die bisherigen Erkenntnisse betrachten. Die Erkenntnisse bei der DB AG sind hier umstritten (wobei ich mich wieder über Erfahrungsberichte freue). Für die Erfahrungen der SBB sollte das allerdings nicht gelten, da die eigentlich sauber erfasst sind: ca. 10 bis 15 % Einbußen in der Leistungsfähigkeit, da eben eine starre Abstandsreglung gefahren wird (werden muss) und sich kleine Verzögerungen dadurch hochschaukeln.
Und dann gehen wir noch ein Stückchen weiter zu anderen Bereichen und schauen deren Erfahrungen an, z.B. Produktion von Gütern. Sobald ich eine gewisse Variantenvielfalt habe, ist die starre Steuerung von Nachteil (in Theorie und Praxis).
Und dann wieder zurück: ETCS ist, wenn es zu keinen Störungen kommt sehr gut. Aber es hat Probleme, wenn Störungen auftreten. Da ist das starre Steuerungskonzept schlicht unterlegen und zwar in Theorie und Praxis.
Und nun kann man halt auf dieser Basis versuchen, die Sache zu verbessern oder zu beerdigen.

Das war jetzt mal meine, sicherlich nicht wirklich perfekte Sicht der Dinge. Aber ich lasse mich nun gerne von besserem überzeugen und freue mich auf Eure Argumente und Erfahrungen.

Viele Grüße -- Bernd


Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#287

Beitrag von Jandrosch » Sa 2. Mär 2019, 10:29

Moin,
Ich amüsiere mich immer wieder, wenn der Pförtner eines Unternehmens die Strategien des Managements kritisiert und verkündet, wie man korrekterweise einen Konzern führt.

Ich will damit nicht im Geringsten irgend ein Management in Schutz nehmen – aber dabei sein ist eben auch nicht immer alles.

Wünsche ein feuchtfröhliches Narrentreiben :fool: :fool: :fool: :fool: :fool:


Andreas Poths
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#288

Beitrag von Andreas Poths » Sa 2. Mär 2019, 12:11

moin,
manchmal wäre es aber auch nicht falsch, wenn das teilweise überbezahlte und (in der Praxis/ praktischen Erfahrungen) unterbelichtete Management mal die Lauscher "nach unten" richtet. Auf-/abwärtskommunikation mit und auf allen Ebenen.
Habe es in den letzten 24 Monaten leider am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn die hohen Herren ihr Studentenwissen als Allheilmittel sehen.
(Ist jetzt aber nix, was speziell mit der Bahn zu tun hat.)
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


Jandrosch
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#289

Beitrag von Jandrosch » Sa 2. Mär 2019, 17:09

Andreas Poths hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 12:11
moin,
manchmal wäre es aber auch nicht falsch..................................die Lauscher "nach unten" richtet. Auf-/abwärtskommunikation mit und auf allen Ebenen.
Das mag vielleicht im Mittelstand noch möglich sein - bei den großen Konzernen werden die Herren ja irgendwie "durchgereicht".
Andererseits stehen in den Aktien abhängigen Konzernen ganz andere Interessen im Vordergrund und die Meinung der Mitarbeiter wird eh nicht berücksichtigt. Gewinnmarge, Cashflow, maximale Dividende und Kostenminimierung stehen da an oberster Stelle.
Rücksichtnahme auf Mitarbeiter ? Meinung der Mitarbeiter ?
Wer sich diesen Luxus im Management leistet, ist schnell weg vom Fenster. Das hat übrigens nichts mit
Andreas Poths hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 12:11
unterbelichtet
zu tun - das ist Strategie.
Schaut Euch mal die Vorstände der großen deutschen Konzerne an - viel kaputt gemacht und trotzdem erhalten sie horrende Abfindungen bzw. Pensionen.
In der Politik übrigens nicht viel anders - Politik und Industrie sind schon seit Ewigkeiten vereint.

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alex218
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#290

Beitrag von alex218 » So 3. Mär 2019, 10:40

Jandrosch hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 17:09

Schaut Euch mal die Vorstände der großen deutschen Konzerne an - viel kaputt gemacht und trotzdem erhalten sie horrende Abfindungen bzw. Pensionen.
In der Politik übrigens nicht viel anders - Politik und Industrie sind schon seit Ewigkeiten vereint.
Moin,
ebent, aus Dankbarkeit werden dann abgewählte oder ausscheidende Politiker(innen) mit Vorstands-, Aufsichtsrats-, oder Verbandspöstchen ausgestattet.

Drei Beispiele:
Wolfgang Clement (ehm. SPD) war Ministerpräsident in NRW, Bundeswirtschaftsminister. Danach im Aufsichtsrat bei RWE
Ronald Pofalla (CDU) war Kanzleramtsminister, Generalsekretär der CDU. Jetzt Mitglied im Bahnvorstand
Matthias Wissmann (CDU) war Bundesforschungsminister. Danach bis 2018 Chef vom Verband der deutschen Automobilindustrie.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

BR 218: Da weiß man, was man hat!

Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt! (Ringelnatz)


Erich Müller
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#291

Beitrag von Erich Müller » Fr 8. Mär 2019, 15:15

Hallo Sven,

atme mal durch, trink mal 'n Kaffee - und lass deine Agressionen nicht hier im Forum raus, das ist nämlich pfui.

Erstens mal geht es hier nicht um die Arbeit der Leute auf und an der Schiene, die sicherlich ihr Bestes tun, um die Kunden zufriedenzustellen, und dafür auch noch mäßig bezahlt werden. Früher gabs wenigstens noch Beamtenstatus dazu und Ansehen, aber heute ist man nur mehr "human ressource" (welch Unwort!)...
Zweitens, und da ist Viet in seiner Verblendung auf dem splittrigen Holzweg, liegt es weder an der alten (Beamten-)Bundesbahn noch an der Aktien-Bahn, wie viele oder wenige Strecken stillgelegt oder betrieben werden: dahinter stehen politische Entscheidungen. Und die werden nicht in der Konzernzentrale getroffen, sondern in Ministerien.
Diese Ministerien hatten aber bis ungefähr zur Jahrtausendwende immer die Neigung, den Straßenverkehr vorzuziehen. Erst im 21. Jahrhundert kommt so langsam die Wende in die Verkehrspolitik.
Die Umstrukturierung der Staatsbahn zur Aktienbahn hat dazu freilich gar nichts beigetragen - im Gegenteil: mit der (freilich nicht eingehaltenen) Verpflichtung, dass die Aktienbahn Gewinn einzufahren habe, wird der Druck zur Aufgabe betriebswirtschaftlich unrentabler, aber volkswirtschaftlich wichtiger Verkehre um so größer.
Ob im Regionalreiseverkehr die regionalen staatlichen Strukturen Züge bestellen oder nicht, hat nichts mit der Rechtsform der ausführenden Bahngesellschaft zu tun; die Streckenwiederbelebung durch dieses Programm ist nicht der BahnAG zu verdanken, sondern der Politik - so wie die Aufgabe anderer Verbindungen nicht der BahnAG, sondern der Politik anzulasten ist. Und das galt vor 50 Jahren schon genau so. Eine Streckenstilllegung bedarf nämlich behördlicher Genehmigung...
Was freilich den Rückbau zweigleisiger Strecken auf Eingleisigkeit angeht - das sind schon Entscheidungen der Konzernspitze (oder Behördenspitze), aber immer auch unter dem Druck des (nicht zuletzt finanziellen) Rahmens, den die Politik vorgibt. Wie sie es schon immer tat und auch weiterhin tun wird.
Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#292

Beitrag von berndm » Sa 16. Mär 2019, 12:30

Ich verlinke das mal hier: Kaputte Bahn - Offener Brief eines Lokomotivführers
Es zeigt die Misere der DB-AG.

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Peter Müller
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#293

Beitrag von Peter Müller » So 17. Mär 2019, 20:51

Erlebnis heute:

Fahrkarte online gekauft für 18:23 Uhr ab Essen nach Berlin.

Weil der ÖPNV von uns zuhause bis zum Bahnhof inklusive Umsteigen eine Stunde braucht, einfach mal zur Vorsicht etwas früher losgefahren. ich war dann auch schon um 17:30 Uhr am Bahnhof. Und was soll ich sagen, der Zug fuhr bereits um 17:45 Uhr! Ist das nicht klasse! Ich musste nicht so lange wie befürchtet warten, viele reservierte Plätze blieben leer, man konnte sich prima ausbreiten. Außerdem hat die Bahn Strom gespart, ein fast unbesetzter leichter Zug verbraucht weniger Energie.

Ich finde, die Bahn ist so richtig innovativ :wink:
Grüße, Peter


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#294

Beitrag von berndm » So 17. Mär 2019, 21:21

Peter Müller hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 20:51
Erlebnis heute:

Fahrkarte online gekauft für 18:23 Uhr ab Essen nach Berlin.

Weil der ÖPNV von uns zuhause bis zum Bahnhof inklusive Umsteigen eine Stunde braucht, einfach mal zur Vorsicht etwas früher losgefahren. ich war dann auch schon um 17:30 Uhr am Bahnhof. Und was soll ich sagen, der Zug fuhr bereits um 17:45 Uhr! Ist das nicht klasse! Ich musste nicht so lange wie befürchtet warten, viele reservierte Plätze blieben leer, man konnte sich prima ausbreiten. Außerdem hat die Bahn Strom gespart, ein fast unbesetzter leichter Zug verbraucht weniger Energie.

Ich finde, die Bahn ist so richtig innovativ :wink:
Dass die Bahn so innovativ ist, hätte ich nicht gedacht. Hut ab. Aber das passt zu den neuen Kurz-ECs. Da können ja dann auch weniger mitfahren :( .

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Peter Müller
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#295

Beitrag von Peter Müller » So 17. Mär 2019, 21:30

berndm hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 21:21
Dass die Bahn so innovativ ist, hätte ich nicht gedacht. Hut ab.
Das Personal vom Bordbistro war allerdings nicht mit an Bord - das hatte den Zug wohl verpasst. In Hannover stieg dann Ersatzpersonal zu, welches aber sichtlich Schwierigkeiten hatte, sich in der Küche zurecht zu finden. Ein paar Reisende hatten vor zwei Tagen ein E-Mail erhalten, dass der Zug umgeplant wurde. Bei uns laufen die E-Mails in der Reisestelle auf und werden nicht weiterverteilt. Und wer Papierfahrkarten gekauft hat, hatte auch das Nachsehen.

Grund, so habe ich mittlerweile erfahren, ist eine Baustelle. In Berlin ist der Zug dann wieder im Takt.

Mit dem gleichen Zug bin ich letzte Woche gefahren, da war alles normal (40 Minuten Verspätung wegen Sturmschäden).

Vorgestern muss er von Berlin kommend nicht bis zum Ende durchgefahren sein. Alle, die nach Düsseldorf zum Flughafen wollten, mussten in die S-Bahn umsteigen. Erzählt gerade mein Sitznachbar, der lustig auf meinem Laptop mitliest ...
Grüße, Peter


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#296

Beitrag von berndm » Do 4. Apr 2019, 18:23

Es gibt gute Nachrichten von der DB AG: Die ICE 4 haben Probleme an den Schweißnähten.
Hurra, die IC-Züge werden also noch etwas länger fahren. Komisch, dass die Bpmz keine kaputten Schweißnähte haben. Statt dessen haben sie noch einigermaßen brauchbare Sitze. Naja, die Originalsitze waren da wirklich gut.
Aber wir bleiben von dem flächendeckenden Einsatz ICE 4 noch etwas länger verschont. :D
Zuletzt geändert von berndm am Fr 5. Apr 2019, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#297

Beitrag von Max Wiesbeck » Do 4. Apr 2019, 19:23

Guten Abend,

wir haben eine Zweitwohnung in Kiel. Während meine Frau immer von München nach Hamburg fliegt, von dort mit dem Kielbus nach Kiel liebe ich es mit dem ICE von München nach Kiel zu fahren, dauert brutto kaum 2 Stunden länger als der Flug mit allem Drum und Dran und kostet perverser Weise auch nur das Doppelte :shock: :? :roll: . Letztes Mal bin ich an einem Samstag gegen 14:30 von Kiel nach Hamburg gefahren, dann ICE Hamburg Nürnberg, dort auf den ICE der Schnellfahrstrecke gewechselt und war gegen 21:00 in München. Fahrplanmäßig lagen zwischen Ankunft in München und Weiterfahrt mit der S-Bahn nach Erding genau 2 Minuten, und natürlich habe ich die S-Bahn noch bequem erwischt.
Außerdem vermeide ich dadurch den Kontakt mit dem Security-Personal am Hamburger Flughafen, die Kerle waren wohl für den Türsteherjob auf St. Pauli zu ungehobelt und dürfen sich jetzt dort austoben.
Es gibt keine bequemere Art zu reisen!

LG Max


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#298

Beitrag von Analogbahner » Do 4. Apr 2019, 20:21

Wir haben alle ein irgendwie geartetes Verhältnis zur Eisenbahn, denn wir nutzen sie als Fahrgast. Dass wir alle nicht zwingend ein berufliches Verhältnis zur Eisenbahn haben, dürfte klar sein. Die lang gesammelte Erfahrung mit den verschiedenen "Bahnen" ist immerhin eine Fundgrube an Erzählungen, und sollte auch als "Feuerzangenbowle"-Anekdotensammlung verstanden werden - gemütlich, am Kamin und mit einem guten Wein.

Ich habe für Bahnsteigkarten noch 20 Pfennig bezahlt, und ohne triftigen Grund, den heiligen Bahnsteig zu betreten, bekam man erst keine. Nur Besitzer von Fahrkarten brauchten keine.
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#299

Beitrag von berndm » Mo 15. Apr 2019, 22:27

Wie ist den Eure Erfahrung mit der Auslastungsvorankündigung der Bahn.
Seit es die gibt, waren meine Züge immer mit rot und damit als ausgelastet angegeben.
Ich habe dann außer mir im Großraumabteil so 5 bis 10 Personen sitzen gehabt.
Diese Woche sind die Angaben nun etwas nach unten korrigiert worden.
War das bei Euch ähnlich?

Interessant wäre, dann, ob dann bei geringer Auslastung auch der Flex-Preis nach unten angepasst wird.

Grüße -- Bernd

PS: Die Anekdoten sind bei Vielfahrern eher recht belastbare Erfahrungen, die einen guten Durchschnitt der Bahnen darstellen.

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#300

Beitrag von Hestelo » So 21. Apr 2019, 13:43

Ich weiß wirklich nicht, warum mich Eisenbahnen interessieren. Egal ob das meine erste Anlage war, (Märklin H0 M-Gleise gebaut 1968, abgebaut 1985) von meinem Vater für mich erbaut.
oder die Anlage im Museum für Hamburgische Geschichte, oder jetzt die Anlage an der ich jetzt dran bin in Spur N.

Ich kann es gar nicht erwarten mir die Platte zu holen und um anfangen zu können sie zu bauen, so lange mir aber noch wesentliche Teile des Gleismaterials fehlen, hat das noch keinen Sinn. (62% ist bis jetzt vorhanden.)

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