Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
46
6%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
111
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
230
32%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
31
4%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
198
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
102
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 718


Brillenhuber
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#301

Beitrag von Brillenhuber » Mi 1. Mai 2019, 10:53

Hallo
Ich schäme mich, zu sagen, dass ich täglich mit Bahn und Bus unterwegs und sehr zufrieden bin. Auf der Hinfahrt morgens mit dem Bus, mit Anschluss von 8 Minuten, ist im Speisewagen meistens schon das Croissant (hier sagt man Gipfeli), auf dem Tisch. Der Kaffee wird selbstverständlich sofort herausgelassen, wenn ich sichtbar werde.
Bis zur Bundesstadt, über eine ETCS2 Linie, geht es in einer halben Stunde. Ankommen, meistens pünktlich. Bestenfalls 3 Minuten zu spät. Da wir vorher am Tintenbunker des Verkehrs Unternehmens, das eine 10 Meter grosse Uhr vor der Hütte hat:
https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/25497001
Kann man super nachschauen, wie pünktlich man ist.
Es kommt weniger als einmal pro Monat vor, dass man bis zur Haltestation 2-3 Wagen weiter nach hinten muss, um näher an der Unterführung zu sein, um den Anschluss der S Bahn um 06.30 zu erreichen. Diesen habe ich seit Monaten nicht verpasst. Und wenn: 12 Minuten später fährt die Nächste.
Abends gehe ich ebenfalls auf die S Bahn und habe da von genügend Zeit xx.09/15, bis Turnschuhaschluss xx.24/30 um auf meinen Zug xx.34 umzusteigen. Wenn ich den nicht erwische, habe ich den xx.36, der bis zu meiner Aussteigestation gleich fährt. Meistens mache ich da ein Schläfchen. xx.00 komme ich an und habe dann xx.07 den Bus nach Hause. Sollte ich den verpassen, fährt xx.22 der Nächste, der aber einen kürzeren Weg nimmt, so dass der Unterschied höchstens 10 Minuten beträgt.
Um diese Zeit abends ist die Leitstelle der Busbetriebe besetzt. Um xx.05 kommt regelmässig eine Durchsage für den Fahrer: "Wir fahren pünktlich" oder "1-3 Minuten später wegen Anschluss von der Bahn"

Tagsüber und am Wochenende wird die Zuglage auch auf dem IBIS Terminal des Busfahrers angezeigt:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/rWU0Qz
Man kanns zwar schlecht lesen, aber es steht:" Warten bis 17.08.41, IC8 von Domodossola verspätet"
Mein Fazit: Das Auto brauche ich nur für Schwertransporte und den Urlaub im Ausland!
Gruss Heinz
Zuletzt geändert von Brillenhuber am Mi 1. Mai 2019, 13:07, insgesamt 2-mal geändert.


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#302

Beitrag von berndm » Mi 1. Mai 2019, 11:59

Heinz, für was solltest Du Dich in der Schweiz schämen?
Ich denke nicht, dass bei Dir einmal die Woche ein Zug einfach gestrichen wird. Das läuft in der Schweiz anders.
In Deutschland lässt die DB AG regelmäßig Züge ausfallen. Ist mir gerade mal wieder passiert. Der IC wurde gestrichen und ich durfte eine schöne Fahrt im RE inklusive Verspätung und Überfüllung machen.


Brillenhuber
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#303

Beitrag von Brillenhuber » Mi 1. Mai 2019, 13:04

berndm hat geschrieben:
Mi 1. Mai 2019, 11:59
Heinz, für was solltest Du Dich in der Schweiz schämen?
Ich denke nicht, dass bei Dir einmal die Woche ein Zug einfach gestrichen wird. Das läuft in der Schweiz anders.
Hallo
Einmal in der Woche nicht, aber gerade gestern kam das vor :-) :
https://flic.kr/p/SaEQKU
Unter dem IC61 stand, man solle den IC 1, 06.02 nach Bern benützen. Zähneknirschend machte ich das und hatte einen Turnschuhanschluss in Bern (den ich aber erwische).
Am Abend habe ich dann die Insiderinfo erhalten, dass am IC61 die Notbremsüberbrückung defekt war und er daher nicht über die NBS nach Bern fahren konnte, sondern die alte Linie über Burgdorf nahm.
Mit etwa 12 Minuten kam er in Bern verspätet an. Ein Mitreisender, der nach Thun fährt hat mir dann heute Morgen gesagt, dass er durch schnellen Wechsel beim Kopfmachen in Bern in Thun lediglich noch 2 Min verspätet war.
Ich hätte also den IC61 mit Speisewagen nutzen können, hätte aber den Anschluss in Bern verpasst.
Gruss Heinz


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#304

Beitrag von berndm » Mi 1. Mai 2019, 13:32

Brillenhuber hat geschrieben:
Mi 1. Mai 2019, 13:04
...
Hallo
Einmal in der Woche nicht, aber gerade gestern kam das vor :-) :
https://flic.kr/p/SaEQKU
Unter dem IC61 stand, man solle den IC 1, 06.02 nach Bern benützen. Zähneknirschend machte ich das und hatte einen Turnschuhanschluss in Bern (den ich aber erwische).
Am Abend habe ich dann die Insiderinfo erhalten, dass am IC61 die Notbremsüberbrückung defekt war und er daher nicht über die NBS nach Bern fahren konnte, sondern die alte Linie über Burgdorf nahm.
Mit etwa 12 Minuten kam er in Bern verspätet an. Ein Mitreisender, der nach Thun fährt hat mir dann heute Morgen gesagt, dass er durch schnellen Wechsel beim Kopfmachen in Bern in Thun lediglich noch 2 Min verspätet war.
Ich hätte also den IC61 mit Speisewagen nutzen können, hätte aber den Anschluss in Bern verpasst.
Gruss Heinz
So was kann die DB-AG aber wirklich besser:
Zuerst bekommst Du die Information, dass der IC 20 Minuten verspätet ist. Dann gehst Du natürlich davon aus, dass der Zug halt 20 Minuten später abfährt und dann halt ca. 30 Minuten verspätet ankommt.
Natürlich könnte man dann noch mit etwas Beeilung einen Zug früher fahren. Aber die Verspätung ist noch im eingepreisten Bereich.
Wenn Du dann am Bahnhof stehst, dann erfährst Du, dass der Zug ausgefallen ist. Und dann nimmt das Desaster halt so seinen Verlauf: RE und der ist dann auch nicht pünktlich.
Und zum Schluss bekommt man dann mit, dass die DB-AG zu wenige IC-Wagen hat. Und die wenigen IC-Wagen müssen dann auch noch die Schrott-ICE4 ersetzen. Da ist dann nicht die Bremsüberbrückung ausgefallen, sondern die ICE4 sind ja ein Totalausfall.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#305

Beitrag von 3047 » Mi 1. Mai 2019, 14:12

Also ich habe die Vorbildeisenbahn lediglich während meiner Lehrzeit genutzt, als ich noch kein eigenes Auto hatte, also rund 3 Jahre. Ansonsten habe ich keinen Bezug zum Vorbild.

Meine Spielzeugeisenbahn habe ich bekommen als ich 4 war, es war eigentlich mehr die Eisenbahn meines Vaters, der einige Jahre bei der DB gearbeitet hatte. Mit 14 und 17 hatte ich dann einige Male eine Anlage gebaut, genau wie heute, ohne jegliches Vorbildwissen. Die Signale stehen da wo ich denke dass sie hingehören, die Weichenstrassen sind vorbildwidrig verbaut, eigentlich ist nichts vorbildgetreu, eine Spielanlage eben.

Ich hätte auch keine Lust zuerst alle Regelwerke der verschiedenen Epochen und Bahngesellschaften zu studieren, um dann vorbildgetreue Anlagen zu bauen, ich will damit spielen, erfreue mich am Fahren, deshalb interessieren mich auch nicht so sehr ob jetzt an einer Lok ein Detail nicht so genau nachgebildet oder vorbildwidrig nachgebildet wurde, das ist für mich irrelevant.

Ich weiß nicht wie viele Spielbahner es gibt die genau so denken und sind wie ich, aber ich würde mal sagen, die Meisten die nur gelegentlich ihre Spielbahn nutzen, aufbauen und damit spielen, sind genau so gestrickt. Ob es die Mehrheit ist weiß ich nicht, aber ich vermute es.

Auch heute nutze ich die Bahn nur notgedrungen manchmal wenn es nicht anders geht, also alle paar Jahre einmal. Vorbildgerecht - ja wenn es gerade in die Anlage passt, aber deshalb meine Anlage umbauen weil etwas nicht vorbildgerecht ist - neee, kommt nicht in Frage, ich erfreue mich an schönen Modelle die mir gefallen, wie sie fahren, und ich baue mir meine eigene kleine Welt nach meinem eigenen Gusto, vorbildgetreu muss das nicht sein, so ähnlich reicht mir.

Das nur mal zur Klarstellung, wenn wieder mal der Zuschlaghammer hervorgeholt wird, irgend etwas sei doch nicht vorbildgerecht oder vorbildgetreu, oder vorbildwidrig. Wie gesagt, wenn es geht, mach ich es gerne vorbildgetreu, aber vorher zu studieren wie ich es exact in allen Teilen vorbildgetreu mache, das für wär mich zu viel Gdöns, da hab ich keinen Bock drauf.
kollegiale Grüße

Gustav


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#306

Beitrag von Brillenhuber » Do 2. Mai 2019, 14:51

berndm hat geschrieben:
Mi 1. Mai 2019, 13:32
So was kann die DB-AG aber wirklich besser:
Zuerst bekommst Du die Information, dass der IC 20 Minuten verspätet ist. Dann gehst Du natürlich davon aus, dass der Zug halt 20 Minuten später abfährt und dann halt ca. 30 Minuten verspätet ankommt.
Natürlich könnte man dann noch mit etwas Beeilung einen Zug früher fahren. Aber die Verspätung ist noch im eingepreisten Bereich.
Wenn Du dann am Bahnhof stehst, dann erfährst Du, dass der Zug ausgefallen ist. Und dann nimmt das Desaster halt so seinen Verlauf: RE und der ist dann auch nicht pünktlich.
Und zum Schluss bekommt man dann mit, dass die DB-AG zu wenige IC-Wagen hat. Und die wenigen IC-Wagen müssen dann auch noch die Schrott-ICE4 ersetzen. Da ist dann nicht die Bremsüberbrückung ausgefallen, sondern die ICE4 sind ja ein Totalausfall.
na ja, doe Probs die ihr mit dem IC4 haben, haben wir mit dem Bobastischen Schüttelbescher:
https://www.20min.ch/schweiz/news/story ... r-11732212
Nur ist Meyer immer noch an seine Aussage gebunden, dass das Gerümpel West-Ost nicht eingesetzt wird, bis es tauglich sei. Darum auch auf dem Bild der Abfahrtstabelle weiter oben beim IC1 "Ersatzzug".

Beim Verspätungsmanagement, kann die SBB auch (aber nicht immer) sehr kreativ sein:
So wurde eines Tages, als der IC Ab Romanshorn nicht fahrtauglich war, der damals übernachtende ICN nach Zürich eingesetzt, der erst eine halbe Stunde später laufen sollte. Der wäre normalerweise an den ICN von Konstanz her in Weinfelden angekuppelt worden. Der fuhr also im Plan des ICs bis Zürich, wo dann auf den Dispozug umgestiegen werden musste. Der ICN aus Konstanz nahm die Passagiere auf, die mit dem Regionalzug von Amriswil - Romanshorn her kamen, Was zwar ein wenig eng, aber man fuhr.

Ab Bern nach Zürich Weinfelden mit dem IC von Brig her: Der 17.02 hatte manchmal Verspätung. 17.11 lief der Zwischenzug nach Zürich als Entlastungs- IC. Kurzerhand wurde der um 17.02 im Plan des ICs nach Romanshorn laufen gelassen, mit den Passagieren bis Zürich. Der verspätete IC lief dann im Plan des 17.11ers. Bis Zürich machte er meistens 5 Minuten gut, und ab Zürich war Romanshorner Zugpersonal drauf, dass es loshatte in schneller Abfertigung. Meistens wurde in Weinfelden der Anschluss nach Konstanz noch erwischt.

Eines Abends war ich unterwegs von Zürich nach Olten: In Killwangen war Schluss: Lokdefekt. Der Zug rollte noch bis an den Perron und wir wurden gebeten auszusteigen. Ansage: Die S bahn nach Aarau hält an diesem Perron und die reisenden werden gebeten umszusteigen und in Aarau den Schnellzug nach Olten zu nehmen.
Fahrzeitverlust: Halbe Stunde. Für mich weniger, denn ich wusste, dass ich in Aarau mit dem Bummler nach Schönenwerd fahren konnte und dort den Überland- Busanschluss nach Olten habe, der meinen Wohnort von hinten anfährt: Verlust: 10 Minuten.

Natürlich gibt es auch die andern Beispiele. Aber im Grossen Ganzen klappts immer gut.
Sogar bei einem Supergau wie Luzern konnte man innert nützlicher Frist einiges in die Wege leiten:
https://www.watson.ch/schweiz/sbb/89943 ... dereinsatz
Vielleicht ist der Grund, dass man in der Schweiz weiss, dass nichts vollkommen ist, und damit rechnet.
Gruss Heinz


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#307

Beitrag von berndm » Sa 11. Mai 2019, 19:26

Heinz, das wäre nach DB AG ja alles super pünktlich.
Mal ein Beispiel wie das die DB AG macht, also mal wieder mein wöchentliches Erlebnis vom Wochenanfang:
Der IC wird erst mal am Zwischenhalt recht voll. Aber nicht wegen der angeblich vielen Fahrgäste, nein ein ICE 4 hat mal wieder versagt (eigentlich dachte ich ja dass die Dinger alle außer Betrieb sind). Naja dieser ICE 4 hat sich selbst außer Betrieb gesetzt. Die mit zugestiegenen ICE 4 Zugbegleiter waren stinksauer.
Die DB AG könnte sich wohl am besten der ICE 4 entledigen, wenn sie den ICE 4 einige Schneidbrenner mitgeben würden. Bei den vielen Pannen würden die Zugpersonale die Dinger am liebsten gleich zu Bender-gerechten Teilen zerlegen.
OK, mein Zug hatte dann auch nur 10 Minuten Verspätung und war dann nur etwas voll. Beim nächsten Halt war der Zug dann supervoll. Da ist dann wieder ein Zug ausgefallen und die Leute mussten mit meinem IC mitfahren. Nach welchem Grund wollte ich nicht mehr fragen, denn die Zugestiegenen mussten wohl recht lange warten und waren entsprechend drauf.
Bei dem nächsten Halt hätte der IC aber wieder fast pünktlich sein können. Aber er wurde bei der Einfahrt gestellt und wir hatten dann 15 Minuten Verspätung.
Und dann vor meinem Ausstiegsbahnhof hat halt die Weiche zum Güterabzweig nicht funktioniert. Nach einer halben Stunde wurde der Zugchef dann mal informiert, was so ungefähr los ist. Und dann sind wir DB-AG pünktlich 55 Minuten verspätet angekommen. Das wurde dann auch deutlich angekündigt, so dass jeder weiß, es gibt da keine Entschädigung.
Aber eigentlich hatte ich ja Glück, denn die Regionalzüge hat die DB-AG Fahrdienstleitung gleich gestoppt.
Ja, das ist halt die DB-AG und das Woche für Woche. :(

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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#308

Beitrag von Frank 72 » Sa 11. Mai 2019, 21:10

Bezugnehmend auf die Eingangsfrage gehe ich davon aus, dass du ein gutes Verhältnis zur Eisenbahn hast. Denn du warst anscheinend froh, dass wenigstens dein Zug noch gefahren ist. :D
Gruß Frank
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#309

Beitrag von berndm » Sa 11. Mai 2019, 21:31

Frank 72 hat geschrieben:
Sa 11. Mai 2019, 21:10
Bezugnehmend auf die Eingangsfrage gehe ich davon aus, dass du ein gutes Verhältnis zur Eisenbahn hast. Denn du warst anscheinend froh, dass wenigstens dein Zug noch gefahren ist. :D
Natürlich finde ich die Eisenbahn nicht so schlecht. Nur halt die DB AG ist das Problem. Andererseits stellt sich da natürlich die Frage, ob die DB AG überhaupt eine Eisenbahngesellschaft ist. Schließlich ist der Laden ja ganz groß im Immobilienbereich aktiv und hat eine riesige LKW-Flotte und eine weitere Menge nicht nicht-Eisenbahn-Aktivitäten.
Da bekommt man halt das Gefühl, dass bei der DB AG der Bahnverkehr nur ein lästiges Anhängsel ist. Aber Herr Profalla hat ja schon gezeigt, wie man mit lästigen Geschäftsbereichen umgeht.


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#310

Beitrag von berndm » Di 14. Mai 2019, 06:54

Sorry, ich muss noch eines draufsetzen.
Seit Ende letzten Jahres beobachte ich ein Phänomen bei der DB AG, das einfach zum k... ist:
Zugverspätungen werden, obwohl der Laden längst weiß dass der Zug eine Riesenverspätung hat, erst im letzten Moment, also auf jeden Fall so, dass man nicht mehr eine Verbindung früher fahren kann, bekannt gegeben.
Das war schon mal besser.
Und das heißt jetzt nicht dass mir das jetzt zwei oder dreimal aufgefallen ist, nein das waren Seit Anfang dieser Woche 17 derartige Vorfälle seit Dezember. Oder genauer: Bei jeder großen Verspätung.
Klar, auch schon vor längerem wurden Verspätungen zu spät gemeldet. Aber es gab halt auch rechtzeitige Meldungen. Das scheint wohl mit der Profalla/Lutz-Verspätungs-Initiative wohl nun vorbei zu sein :).

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