Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

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kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#26

Beitrag von kleiner Wolf » Mo 15. Okt 2018, 06:44

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
So 14. Okt 2018, 23:50
@Roland: Deine Entwürfe kommen meinen Vorstellungen schon recht nahe. So ähnlich schwirrt mir das vor meinem geistigen Auge herum. Ein paar Fragen werfen sich auf: Welche Weiche verwendest du im Entwurf und welchen Radius hat die im Bild vordere Kehre.
Guten Tag Thomas,

auf die Schnelle die Antworten auf deine Fragen.
Geplant wurde mit Peco in den Hauptgleisen mit den schlanken Weichen (Radius 1524) und in den Nebengleisen mit den mittleren Weichen (Radius 914).
Der vordere Kreisbogen von der Brücke bis zu den Weichen hat einen Radius von 1350.
Was deiner Vorgabe 1000 entspricht.
Im verdeckten Bereich dann enger um die Breite einzuhalten aber nicht unter 425.
Hoffe damit deine Fragen beantwortet zu haben.
Wünsche dir eine angenehme Woche.
Gruß Roland


PCvD
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Gedreht, aber aus der Mitte?

#27

Beitrag von PCvD » Mo 15. Okt 2018, 19:39

Hallo Thomas,

Vlt kannst du mit den Weichenverbindungen für deine Vorstellungen bessere Ideen erzielen, wenn das Museum nicht zwischen den zwei Strecken, sondern außenseitig ist? Dann entknoten sich die erforderlichen Fahrbeziehungen.

Für dein nun gedrehtes Beispiel (Bf links) habe ich da folgenden, groben Vorschlag, aus dem untersten deiner Vorschläge in Beitrag #25 entwickelt:

Der Bahnhof hat fünf Hauptgleise, wie bei Dir, aber kein Stumpfgleis!)
Das Empfangsgebäude selbst besitzt keine Haus-Bahnsteigkante am Gleis 1.
Die Gleise 1 und 2 teilen sich zusammen den hinteren Insel-Bahnsteig.
Gleis 1 ist Überholgleis nach links, dort schließt auch der Museumsanschluss an. In Nachbarschaft zum alten EG der kleine Lokschuppen, mit dem Museumsbereich. Ggf. zum EG hin auch noch ein Stumpen...
Gleis 2 ist durchgehendes Hauptgleis nach links von der Hauptstrecke (was bisher dein Stumpfgleis war).

Gleis 3 ist durchgehendes Hauptgleis nach rechts, und teilt sich den vorderen Inselbahnsteig mit Gleis 4, was wiederum das durchgehende Gleis der Güterstrecke nach links ist, aber auch ausnahmsweise Personenzug-Überholungen für die Hauptstrecke erlaubt (Weichenverbindung nach 3 am Bahnsteigende Richtung rechts).
Gleis 5 der Güterstrecke hat keinen Bahnsteig, ist im Vordergrund faktisch Paradestrecke und führt nach rechts. Man könnte auch eine früh liegende Weichenverbindung nach 4 einbauen, vlt würde das interessante Ausfahr-Signalisierungen mit zwei Zwischen-Ausfahrsignalen im Gleis 5 nach rechts begründen (eines vor der Weiche zu Gleis 4, das zeigt Kennlicht, wenn "lang" auf das hintere Ausfahrsignal von Gleis 5 auf die Güterstrecke ausgefahren wird).

Sporadischer Personenverkehr auf der Güterstrecke muss in Richtung nach rechts das Gleis 4 benutzen, was dann Güterzüge der Gegenrichtung solange vor der Einfahrt zum Warten zwingt.

Im Zwickel von Haupt- und Güterstrecke liegt ein Wendegleis für modernen Personenverkehr, angebunden an Gleis 4 bzw auch 3 (und Verbindung nach 2?). Vlt ist da noch ein Logistikgleis, wo DB Netz AG gelegentlich Baumaterial umschlägt. Oder eine kleine Ladestraße, nicht überspannt.
Auch könnte hier im Zwickel ein größeres Stellwerk stehen, wie Typ Geislingen. "Unters Fenster" ist dann die bekannte Rangiervereinbarung für die wendenden Züge, wenn diese vors Stellwerk rangieren.

Gruß,

PCvD


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#28

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Mo 15. Okt 2018, 21:40

@ Roland: Das hilft mir schon weiter. Ich habe in den Hauptgleisen bisher mit den größten Tillig Weichen geplant (2200mm Radius) insbesondere, wenn man auf den Außenbogen schaut. Abstellgleise sind 1350mm Weichen und im BW sind es noch knapp 900mm.

@PCvD: Der Plan wird damit immer größer. Eigentlich will ich das genaue Gegenteil. Der Bahnhof soll nur S und RB eine Heimat bieten, alles andere rauscht durch. 5 Gleise mit 2 Inselbahnsteigen sind ambitioniert. Ich glaube das bekomme ich nicht glaubwürdig unter. Das Stumpfgleis im Bahnsteig war schon eine schwere Geburt. Ich schaue es mir aber mal an. Mir würde es helfen, wenn du deine Ideen skizzieren könntest. Aus deinen Worten kann ich mir zwar ein Bild machen, aber vielleicht bauen sich da auch Missverständnisse ein.

Grüße, Thomas.
Planungsthread Anlage 2.0:
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kleiner Wolf
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#29

Beitrag von kleiner Wolf » Di 16. Okt 2018, 20:08

Gelegenheitsbahner hat geschrieben:
Mo 15. Okt 2018, 21:40
@ Roland: Das hilft mir schon weiter. Ich habe in den Hauptgleisen bisher mit den größten Tillig Weichen geplant (2200mm Radius) insbesondere, wenn man auf den Außenbogen schaut. Abstellgleise sind 1350mm Weichen und im BW sind es noch knapp 900mm.
Hallo Thomas,
zuerst ein bisschen Weichenkunde.
Hier die Gegenüberstellung der beiden Anbieter Tillig vs. Peco.
Peco 75, Profilköhe 1,9 mm
Peco 83 Profilhöhe 2,1 mm = Tillig
Eine Fausregel besagt: Weichenabzweigradius = Bogenradius.
Unterschreite ich auch geringfügig bei meiner Planung 1534 vs. 1350.
Denke dies ist vernachlässigbar.

Bild
Schwachstelle bei Tillig meiner Auffassung nach die Anbindung der Zungen an die Stellschwelle, hier brechen öfters mal die Zapfen ab.
Am besten gleich umbauen bevor sie verbaut werden, erspart im Nachhinein viel Ärger.
Umbauberichte findest du im Internet.
Nachteil bei Peco die Gelenkzungen vs. Federzungen Tillig.

So nun noch mal zurück zu meiner Planung, diese basiert auf Peco Code 75.
Um die Weichenstraßen in der Länge zu begrenzen, wurden teilweise auch Bogenweichen verplant.
Die 3D-Bilder zeigen wie harmonisch die Gleisbögen dadurch wirken.
Natürlich ist ein Spalt an den Wagenübergängen vorhanden, damit muss man leben.

So nun die Gegenüberstellung der beiden GP.

Bild

Was mir nicht so richtig klar ist, wie wird der Museumzug bereitgestellt und wie kommt er nach seinen Einsatz zurück ins Museums BW.
Mir fehlen da Umsetzmöglichkeiten bzw. Umfahrmöglichkeiten.
Bei mir sieht dies so aus.

Bild
Gruß Roland


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#30

Beitrag von Gelegenheitsbahner » Sa 10. Nov 2018, 20:19

Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin lange nicht dazu gekommen, eure Anregungen in einen Plan zu verwandeln. Nun kann ich mal wieder was zur Debatte stellen.

Bild

Die Straßenbahn bekommt links, hinter der Kulisse, einen kleinen, eigenen Schattenbahnhof.

Grundlegend handelt es sich um einen runderneuerten Bahnhof. Das EG in Hochlage ist noch erhalten, aber funktionslos. Die historische Fußgängerbrücke aus dem EG zu den Bahnsteigen wurde trotz heftiger Proteste abgetragen. Der Zugang zu den Bahnsteigen erfolgt von der Straßenbrücke links.

Das Gleis 1 ist ein Stumpfgleis, dass nur noch vom Museum genutzt wird.

Gleis 2 und 5 sind jeweils Überholgleise, die Gleise 3 und 4 die Durchgangsgleise.

Gleis 5 und 6 dienen hauptsächlich dem Güterverkehr. Das untere Streckengleis rechts führt weiter als separate Strecke. 4 Gleise nach rechts sind leider nicht möglich, da ich sie auf 1,20 m Anlagentiefe nicht kehren kann.

Das rote Gleis wird als Kehrgleis für Nahverkehrszüge genutzt, dies ist ebenso in den orangenen Abstellanlage möglich.

Auf den orangenen Abstellgleisen stehen aber hauptsächlich Museumsfahrzeuge.

Grüße, Thomas.
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#31

Beitrag von kleiner Wolf » So 11. Nov 2018, 00:27

Hallo Thomas,
zu vorgerückter Stunde ein kurzes Feedback.
Gefällt mit was du da zeigst.
Deutlicher Quantensprung zu den vorherigen Versionen.
Gruß Roland


BernhardI
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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#32

Beitrag von BernhardI » Mo 12. Nov 2018, 16:22

Hallo Thomas,

sehe ich auch so, ein großer Fortschritt. Halber Vorortbahnhof mit eleganter Bahnhofsausfahrt, dazu das Museum. Somit kannst Du praktisch alle Fahrzeuge der Gegenwart (Züge in beliebiger Länge) und Vergangenheit einsetzen. Das ganze ergibt bestimmt eine tolle Atmosphäre. Das ganze kann als mehrgleisiges Oval unkompliziert aufgebaut werden, wenn der Bahnhof im Einschnitt liegt und die Stadt etwas höher. Hinten unter der Stadt dann der Zugspeicher; für fast alle Reisezüge der Gegenwart genügen Stumpfgleise, weil sie als Triebzüge oder Wendezüge hin- und herfahren können.

Grüße,
Bernhard
Früher waren die Klagen über die verlorene gute alte Zeit viel intelligenter.


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Re: Hauptbahn im Stadtgebiet auf 4,50 m x 2,20 m

#33

Beitrag von Carcassimo » Mo 12. Nov 2018, 17:11

Ich verfolge diesen Thread schon von Anfang an, da mein Thema ähnlich ist. Das Ergebnis sieht toll aus und gibt mir gute Anregungen für meine Anlage

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