Trix BR 221 Getriebegeräusche

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103-245
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Trix BR 221 Getriebegeräusche

#1

Beitrag von 103-245 » Fr 24. Aug 2018, 16:35

Hallo,
Ich hab ein Trix BR 221 (22752) beige/ozeanblau, mit einem unsäglich „sägenden“ Getriebe.Die Lok wurde von mir damals neu gekauft und hatte da schon das Geräusch. Der Händler sagte mir, dass sei bei den Märklin Motoren normal :|
Nun wollte ich es heute wissen, hab die ganze Antriebseinheit zerlegt, gereinigt und danach sorgfältig geölt und gefettet (nicht zuviel :wink: )
Das hat allerdings gar nichts gebracht :shock: eventuell minimal leiser :roll:
Kann man das olle Stirnradgetriebe irgendwie leiser machen :pflaster: oder muss man Tante Märklins „Krachmühle“ ertragen :?
P.s. Hab auch eine rote 221 der „Rübenkampagne“ die nicht so laut ist :charles:
Bin gespannt, auf Eure Beiträge :wink: :D
liebe Grüße.....Markus

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DiegoGarcia
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#2

Beitrag von DiegoGarcia » Fr 24. Aug 2018, 16:53

Hallo Markus,

das Getriebe muss umgebaut werden:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... m3582.html


http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=154623 - Motorumbau V 200 Märklin
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=39954 - Umbau der V200 139 von Märklin auf Glockenankermotor
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=9868&start=25 - Motorwechsel mit sb-Umbausatz
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=28294 - SB Modellbau
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=134588 - Kleber für SB Motoreneinbau
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=43729 - Trix V221 mit Glockenankermotor macht Geräusche
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=40755 - Umbau Märklin 50er mit SB-Faulhaber-Motorsatz
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=34108 - Umbau von 36420 (BR 232) mit Maxon-Motor (22093) von SB
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=14760 - Faulhabermotor von sb....CVs?????????
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?t=13686 - Umbau Märklin BR01 von Mini-Sinus auf Faulhaber
http://www.forum.hag-info.ch/index.php? ... eadID=2557 -


Dann wird es leiser, aber nicht zugkräftiger.
Ich bin mit der Lösung nicht zufrieden, den die Schnecke rutscht trotz Loctite von der Welle bei zu hoher Last. Bei mir stehen die alten 221 nur rum oder dienen als Dummies. Selbst die Ur-Sinus-Version hat dieses kreischende Getriebe:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... 9820).html

Es gibt aber wohl mittlerweile mit der Märklin 37806 eine V200.0 mit Mittelmotor ... evtl. kommt dann mal auch wieder eine 221.

Ciao
Diego
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Schwanck
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#3

Beitrag von Schwanck » Fr 24. Aug 2018, 17:19

Moin Markus,

für den "Krach" ist nur der nicht (so gut) ausgewuchtete Anker und seine schlechte Lagerung verantwortlich. Er ist das am schnellste drehende Teil des Antriebs und erzeugt Vibrationen. Diese bringen den Anker wegen der unzureichenden Lagerung auch in axialer Richtung (quer zur Fahrtrichtung) in Schwingungen. Des kann man alles sehr schön beobachten, wenn man das ausgebaute Motorgestell mit DC betreibt und es dabei zwischen den Fingern einer Hand hält. Von allen Seiten lässt es sich damit gut beobachten. Mit diesem Wissen um die Ursachen kann man es verbessern. Anker wuchten und Kugelager einbauen. Eine Sache lässt sich allerdings nicht ändern - die Zähnezahl des Ankerritzels. 7 oder 8 Zähne sind zu wenig; mindestens 11 sollten es sein!
Zuletzt geändert von Schwanck am Sa 25. Aug 2018, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.
Tschüss

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#4

Beitrag von JoMa » Fr 24. Aug 2018, 17:27

Hi Markus,

was soll man dazu sagen, ein typischer Thread mit Potential für den Aufmarsch der Glaubenskrieger...

Ich bin Fan der alten Stirnradgetriebe, ist der zugehörige Motor noch wahrscheinlich in 50 Jahren wartbar, da es u. U. dann noch Ersatzteile gibt. Das Vorbild macht Krach, daß einem die Ohren wegfliegen, das Modell soll unhörbar sein. Okay, wer den korrekten Sound mag, möchte den halt aus dem Lautsprecher ungestört durch das Getriebe hören, das ist ein Argument. Die Neukonstruktionen mit Mittelmotor sind aus meiner Sicht eine Annäherung an die DC-Welt, wobei man sich auch Nachteile miteinkauft, die dann mühselig und unvollständig durch technischen Aufwand wieder ausgeglichen werden mußten. Ein Stirnradgetriebe läßt genug Auslauf, braucht keine Schwungmasse, das ist nämlich der Stator selbst. Es ist in heutiger Bauweise leise und unkaputtbar, zumindest wenn Metallzahnräder verwendet werden. Man kann eine solche Lok anschieben, das ist bei Kindern wichtig, ohne daß eine Schnecke zerstört wird. Bei Drehgestellloks ist das eine für den Kontakt zuständig, das andere für den Antrieb, die Spezialisierung eines jeden Drehgestells sorgt dafür, daß es auch das zu 100 % kann, was es soll.

Für mich haben die modernen Antriebe dann einen Vorteil, weil bisweilen in kleinen Loks kein traditioneller Motor mit Stirnradgetriebe hineinpaßt, es müssen auch keine Proportionen unvorbildlich verändert werden, weil der Motor in der Mitte Führerstände mit freiem Durchblick zuläßt ohne Blick auf Kabel usw. und weil man verdeckter ohne sichtbare Zahnräder die Antriebskraft auf die Schiene bekommt. Die Geräuschkulisse ist bisweilen geringer, aber wie gesagt, ein Stirnradgetriebe muß nicht zwangsläufig laut sein und die dauernde Beschwerde darüber hier im Forum ist bisweilen ziemlich übertrieben.

Viele Grüße aus BaWü, Stefan

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#5

Beitrag von 103-245 » Sa 25. Aug 2018, 09:30

Guten Morgen,
Danke für Eure Beiträge :!:
Ich hab mir schon so etwas gedacht …… Ich bin grundsätzlich der Märklin Antriebstechnik mit dem Stirnradgetriebe nicht abgeneigt (ganz im Gegenteil) aber nur die 221 sticht da unglaublich hervor. Meine z.B. 110,111,103,194,………… machen lange nicht so einen „Radau“
Letztlich muss ich wohl oder übel damit leben oder SB-Modellbau bemühen :roll:
liebe Grüße.....Markus

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#6

Beitrag von supermoee » Sa 25. Aug 2018, 10:23

Hallo,

Das ist das typische Geräusch der Trommelkollektorkreischsäge von Märklin. Die einzige Lösung ist der Umbau.

Gruss

Stephan
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#7

Beitrag von TEE2008 » Sa 25. Aug 2018, 11:39

Hallo,
der Umbau auf Kugellager macht die BR 221 schon deutlich leiser und verbessert die Fahreigenschaften.Ganz so leise wie eine Piko BR 221 wird sie aber nicht werden.
Meine Märklin 3581 habe ich dementsprechend umgerüstet:
http://www.altemodellbahnen.de/t33709f5 ... estet.html
Gruß

Tobias


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#8

Beitrag von JoMa » Sa 25. Aug 2018, 12:05

supermoee hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 10:23
Hallo,

Das ist das typische Geräusch der Trommelkollektorkreischsäge von Märklin. Die einzige Lösung ist der Umbau.

Gruss

Stephan
Hi Stephan,

Ihr habt alle noch keine Kreissäge gehört? Es ist wirklich eine völlige Übertreibung, diesen Sound und Lautstärke den alten Allstrommotoren von Märklin anzudichten, das ist zwar gerade Mode, da springt jeder darauf an und findet diese Übertreibung geil. Deshalb wird sie einfach aber auch nicht richtiger, auch wenn Ihr das ständig wiederholt. Der Antrieb ist lauter, wenn aber die übrigen Parameter, z. B. eine gute Dämmung der Gleise, stimmen, sind diese alten Loks super erträglich und vor allem unkaputtbar. Ich empfinde diesen Antrieb als ein leider zu gunsten der DC-Annäherung als unnötig aufgegebenes Feature, vier Motoren für alle, besser geht es nicht - auch bezüglich der Ersatzteilverfügbarkeit und Wartbarkeit. Ausnahmen habe ich oben (#4) beschrieben, bei denen die neuen Indusriemotoren Vorteile haben.
Wenn Du mal eine richtig laute Lok haben möchtest, dann lege Dir die PIKO 59807 (CargoServ) zu, die wird gerade bei Haertle für 79 € verramscht. Die ist richtig laut, da wird wohl mindestens die Hälfte der aufgenommenen Energie in Schallwellen statt in Wärme umgewandelt.
Daß jemand dennoch Maßnahmen ergreifen möchte, um seine Lok zu verbessern, damit sie leiser wird, das ist völlig ok und toll. Das ist yber fast nur für die alten Märklin-Loks notwendig, denn die heutigen Stirnradgetriebe sind sogar soundkompatibel, also so leise, daß sie neben dem Sound kaum wahrnehmbar sind...

Viele Grüße aus BaWü, Stefan


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#9

Beitrag von supermoee » Sa 25. Aug 2018, 12:10

JoMa hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 12:05
Hi Stephan,

Ihr habt alle noch keine Kreissäge gehört?
Hallo,

Ich habe nie von Kreissäge gesprochen. Wie kommst du darauf?

Ich schrieb Trommelkollektorkreischsäge.

Dass die Motoren Sägegeräusche von sich geben können wir hier lesen. Dass sie zum Kreischen tendieren, besonders bei mangelnder Wartung, ist Fakt und allseits bekannt. So what?

Gruss

Stephan
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#10

Beitrag von Badaboba » Sa 25. Aug 2018, 12:24

103-245 hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 16:35
(...)
Ich hab ein Trix BR 221 (22752) beige/ozeanblau, mit einem unsäglich „sägenden“ Getriebe.Die Lok wurde von mir damals neu gekauft und hatte da schon das Geräusch. (...)
P.s. Hab auch eine rote 221 der „Rübenkampagne“ die nicht so laut ist :charles:
(...)
Hallo Markus,
Du schreibst ja schon in Deinem Eingangspost. dass die Lok ungewöhnlich laut und die baugleiche 221 leiser ist. Meine Loks der 220/221er Familie sind alle nicht besonders laut, Ankerlager fette ich generell. Was stimmt: Beim HLA gibt es aufgrund von Fertigungstoleranzen Unterschiede bzgl. Motor-/Getriebegeräusche.
Liebe Grüße
Volker

Hallo Modulbahner, die FREMOPuko-Norm findet Ihr am Anfang dieses Threads zum Herunterladen:
viewtopic.php?f=170&t=146816
FREMOPuko-Modultreffen 2019:
viewtopic.php?f=13&t=163720

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#11

Beitrag von 103-245 » Sa 25. Aug 2018, 13:05

Hallo Zusammen,

Wie ich schon geschrieben habe, finde ich die „alte“ Antriebstechnik von Mätrix, eher von Vorteil aber meine Ausreißer 221 würde ich doch gerne, etwas leiser fahren sehen.
Ich werde mal die Achslager „fetten“ und nicht wie in der Anleitung zu Ölen.
Danke für den Tipp Badaboba :wink:
liebe Grüße.....Markus

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#12

Beitrag von OttRudi » Sa 25. Aug 2018, 15:02

Markus,

Du kannst auch in das Innere des Gehäuse Schaumstoff einpressen, dann fällt das Gehäuse als Resonator weg. Gerade bei der V200 und V221 verstärkt das Gehäuse die Geräusche unheimlich gut.
Ich kann es bestätigen, die diese Version der V200 Serie sehr laut ist. Bei mir hat der Umbau auf Kugellager bei dieser Lok wenig gebracht.
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#13

Beitrag von Schwanck » Sa 25. Aug 2018, 16:22

Moin Rüdiger,

die Kugellager bringen auch nur dann etwas, wenn sie den Anker am axialen Tanz hindern, d.h. sie müssen diesel Spiel nach dem Anziehen der Motorschildschrauben wirklich eingrenzen! Ich gebe zu, dies ist nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.
Tschüss

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#14

Beitrag von 6achser » Sa 25. Aug 2018, 18:47

Moin,

ich hatte seinerzeit meine 3751 auf DC umbgebaut, aber der Lärm vom Motor war mir immer ein Dorn im Auge. Also hab ich den berühmten Umabu auf Kugellager gewagt, mit einen sehr eindeutigen Ergebniss: Bringt garnichts!

Das was am meissten Lärm veruersacht ist das Getriebe selbst. Lässt man nur den Motor ohne die Zahnradkette laufen, hört man nur das Surren des Motors.

Ein weiters Phänomen ist das manche Mototren die Kohlen regelrecht fressen, sind wohl auch als Kohlenfräsen bekannt.

Ich werde mich im Herbst mal hinsetzten, und schauen ob man das alles nicht ersetzten kann, und das mit einfachen Mitteln ohne SB Modellbau.

Für mich ist das Antriebskonzept einfach nur überholt und nicht mehr zeitgemäß, da mögen jetzt viele anders denken, aber ich bin selbst mit den China-Cracker Motoren in den Piko Lok's zufriedener.

MfG

Andre


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#15

Beitrag von OttRudi » Sa 25. Aug 2018, 19:07

6achser hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 18:47
Moin,

ich hatte seinerzeit meine 3751 auf DC umbgebaut, aber der Lärm vom Motor war mir immer ein Dorn im Auge. Also hab ich den berühmten Umabu auf Kugellager gewagt, mit einen sehr eindeutigen Ergebniss: Bringt garnichts!

Das was am meissten Lärm veruersacht ist das Getriebe selbst. Lässt man nur den Motor ohne die Zahnradkette laufen, hört man nur das Surren des Motors.

Ein weiters Phänomen ist das manche Mototren die Kohlen regelrecht fressen, sind wohl auch als Kohlenfräsen bekannt.

Ich werde mich im Herbst mal hinsetzten, und schauen ob man das alles nicht ersetzten kann, und das mit einfachen Mitteln ohne SB Modellbau.

Für mich ist das Antriebskonzept einfach nur überholt und nicht mehr zeitgemäß, da mögen jetzt viele anders denken, aber ich bin selbst mit den China-Cracker Motoren in den Piko Lok's zufriedener.
Andre,
da verwechselst Du Ursache mit Wirkung. Die Anregung für das Getriebe kommt vom Anker, Kollege Schwank hat dies in seinen Posts ziemlich klar dargelegt. Ohne Getriebe kann der Motor keine Anregung verusachen, also ist er leise. Die gleiche Übung kannst Du mit dem Getriebe allein durchführen, ohne Anregung vom Motor ist das Getriebe leise. Letztendlich ist es ein Toleranzproblem, ob die Schwingungen des Ankers das Getriebe anregen oder nicht. Das hat nichts mit dem Motorenkonzept zu tun, die Antriebe neuerer Produktion sind geräuschmäßig dem Mittelmotor ebenbürtig.
Viele Grüße, Rüdiger

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#16

Beitrag von 6achser » Sa 25. Aug 2018, 19:16

OttRudi hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 19:07
[

Andre,
da verwechselst Du Ursache mit Wirkung. Die Anregung für das Getriebe kommt vom Anker, Kollege Schwank hat dies in seinen Posts ziemlich klar dargelegt. Ohne Getriebe kann der Motor keine Anregung verusachen, also ist er leise. Die gleiche Übung kannst Du mit dem Getriebe allein durchführen, ohne Anregung vom Motor ist das Getriebe leise. Letztendlich ist es ein Toleranzproblem, ob die Schwingungen des Ankers das Getriebe anregen oder nicht. Das hat nichts mit dem Motorenkonzept zu tun, die Antriebe neuerer Produktion sind geräuschmäßig dem Mittelmotor ebenbürtig.
Moin Rüdiger,

da bin ich etwas anderer Meinung.

Wenn ich nur den Getriebeblock, also ohne Rotor auf dem Gleis schiebe ist da ein deutliches Prasseln zu hören.

Wenn man da jetzt noch den Motor zunimmt ist das Klar das es ordentlich Resonanz verursacht, die hohlen Metallgehäuse tun dan ihr übriges.

Bei einigen alten Märklin Lok's hat es damal tatsächlich geholfen wenn man um die Schraube und um die Gehäuseauflage einen ganz dünnen Streifen Weisleim gelegt hat, zumindest wurde so das Gehäuse als Resonanzkörper etwas gedämmt. Schaumstoff kann man da soviel reinstopfen wie man will, das hilft überhaupt nicht.

MfG

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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#17

Beitrag von Gleichstromer » Sa 25. Aug 2018, 19:39

M.M.n. ist die Ursache für die Geräusche der Anker mit seiner unpräzise Lagerung und der ungenauen Lage der Kohlen zum Kollektor.

Warum? Baut man anstelle des 5-Pol-Ankers einen C-Sinus-Motor oder einen Glockenankermotor ein, so reduzieren sich die Getriebegeräusche deutlich. Die C-Sinus-Loos haben das gleiche Stirnradgetriebe wie die Trommelankermotoren. Trotzdem sind sie deutlich leiser.

Ergo: Die Geräusche werden durch den Trommelkollektor verursacht und durch das Getriebe dann verstärkt.

Entsprechend kann man mit präzise justierten Kugellagern und einer optimierten Führung der Kohlen die Geräuschentwicklung reduzieren.


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#18

Beitrag von 6achser » Sa 25. Aug 2018, 20:13

Moin,

ich werde morgen mal testen.

Märklin Motor raus, und wie bei meinen GFN Lok's nen Motor aus einen CD Laufwerk rein. Das Antiebskonzept ist ja fast gleich. Meine paar Fleischmänner die ich noch hab, laufen damit praktisch lautlos.

Ich werde mich melden.

MfG

Andre


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#19

Beitrag von Gleichstromer » Sa 25. Aug 2018, 20:42

6achser hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:13
Märklin Motor raus, und wie bei meinen GFN Lok's nen Motor aus einen CD Laufwerk rein. Das Antiebskonzept ist ja fast gleich. Meine paar Fleischmänner die ich noch hab, laufen damit praktisch lautlos.
Es gab ja Mal diese Glockenankermotoren, die genau in den Bauraum des Trommelkollektor-Ankers passten. Damit umgebaute Loks fahren sehr angenehm leise. Bei YouTube findet man dazu entsprechende Beispielvideos.


6achser

Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#20

Beitrag von 6achser » Sa 25. Aug 2018, 20:46

Gleichstromer hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:42
6achser hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 20:13
Märklin Motor raus, und wie bei meinen GFN Lok's nen Motor aus einen CD Laufwerk rein. Das Antiebskonzept ist ja fast gleich. Meine paar Fleischmänner die ich noch hab, laufen damit praktisch lautlos.
Es gab ja Mal diese Glockenankermotoren, die genau in den Bauraum des Trommelkollektor-Ankers passten. Damit umgebaute Loks fahren sehr angenehm leise. Bei YouTube findet man dazu entsprechende Beispielvideos.
Die waren glaub ich von Lemo-Solar. Das waren aber glaub ich keine Glockis, sondern Flachläufer. kann mich aber irren.

MfG

Andre


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#21

Beitrag von Gleichstromer » Sa 25. Aug 2018, 21:08

Nein, es sind Glockenankermotoren von Maxon, später von LemoSolar. Der echte Maxon passte aber besser als der neuere LemoSolar S2017R0412

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moppe
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#22

Beitrag von moppe » Sa 25. Aug 2018, 21:50

JoMa hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 17:27
was soll man dazu sagen, ein typischer Thread mit Potential für den Aufmarsch der Glaubenskrieger...
Genau, und du bist die erste.....
JoMa hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 17:27
Ich bin Fan der alten Stirnradgetriebe, ist der zugehörige Motor noch wahrscheinlich in 50 Jahren wartbar, da es u. U. dann noch Ersatzteile gibt.
Ganz wie alle andere antriebe.
JoMa hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 17:27
Es ist in heutiger Bauweise leise und unkaputtbar
Unkaputtbar - wie mittelmotorantrieb
JoMa hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 17:27
Man kann eine solche Lok anschieben, das ist bei Kindern wichtig, ohne daß eine Schnecke zerstört wird.
Wie viele mittelmotorloks hab ein zerstörte Schnecke bei Kinderhand?
Ich hab die Antwort: Keine!
JoMa hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 17:27
Bei Drehgestellloks ist das eine für den Kontakt zuständig, das andere für den Antrieb, die Spezialisierung eines jeden Drehgestells sorgt dafür, daß es auch das zu 100 % kann, was es soll.
Egal, ein Drehgestell wer hab beide antrieb und stromabnehm kann genau auch was es soll. Aber nun hab der Lok bessere stromabnehm und höher Zugkraft.


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#23

Beitrag von JoMa » Sa 25. Aug 2018, 22:58

supermoee hat geschrieben:
Sa 25. Aug 2018, 12:10
...Ich habe nie von Kreissäge gesprochen. Wie kommst du darauf?

Ich schrieb Trommelkollektorkreischsäge...
Hi Stephan,

möchte nicht sinnlos lange mit Dir über das Detail diskutieren, aber mich würde dann doch interessieren, an welches deutsche Wort, das möglichst im Duden zu finden ist oder einem schweizerischen Pendant, hättest Du denn dann gedacht, wenn es nicht die Kreissäge ist? Es soll ja gedanklich eine negative Schwingung transportieren, soll laut sein, soll auch an den schrillen Klang anlehnen - ich überlege gerade, hm, ... äh, jetzt ja, Schmetterling, ja das kommt den modernen Stirnradgetrieben schon nahe - zumindest in der Lautstärke. Bin aber nicht sicher, ob sich Dein Wort "Trommelkollektorkreischsäge" intuitiv so leicht in Schmetterling einfügt oder daran anlehnt. Oder welches Wort hattest Du im Sinn bei "Trommelkollektorkreischsäge"?

Fragt sich Stefan aus BaWü :fool: :fool: :fool:
:prost:


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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#24

Beitrag von klein.uhu » Sa 25. Aug 2018, 22:59

Moin,

Die Motorschilde sitzen manchmal nicht sehr passgenau. Bei mir hat es bei lauten Motoren auch oft geholfen, wenn bei mittlerer Drehzahl die Befestigungsschrauben des Schildes mal leicht gelockert wurden und dann abwechselnd mit Gefühl wiede angezogen wurden. Dadurch konzentriert sich der Anker etwas besser. Eine halbe bis eine Schraubenumdrehhung reicht meistens.

Das mal auszuprobieren dauert nur wenige Minuten. Ändert sich nichts, war es den Versuch wenigstens wert.
| : | ~ analog

Gruß von Bild klein.uhu
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JoMa
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Re: Trix BR 221 Getriebegeräusche

#25

Beitrag von JoMa » Sa 25. Aug 2018, 23:16

Hallo Moppe,

ich kaufe auch die anderen Getriebe, zetere aber nicht immer rum wegen irgendwelcher erfundenen Nachteile, die das Stirnradgetriebe haben soll, ich bin lediglich der Meinung, daß dieser Bohai gegen das Stirnradgetriebe gleicher Unsinn ist wie das in den Himmelheben der Mittelmotoren. Es sind einfach unterschiedliche Antriebskonzepte, wobei Stirnrad bei mir aufgrund der langen positiven Erfahrung und der super Wartbarkeit noch leicht den Vorzug bekommt. In jedem Fall fallen immer wieder Loks in der Beurteilung hinsichtlich des Auslaufs durch, ein überflüssiges Problem, das man mit Schwungmassen versucht wegzubekommen. In nicht wenigen Threads suchen Kollegen Ersatz für nicht mehr lieferbare Mittelmotoren, da die leider nicht mehr standardisiert eingekauft oder gefertigt werden über einen längeren Zeitraum.
Übrigens ein Glaubenskrieger hätte keine Vorteile aufgeführt vom Industriemotor. Aber leider werden ja selbst kurze Beiträge nicht vollständig gelesen und wenn doch u. U. nicht verstanden :wink: .

Viele Grüße aus BaWü, Stefan

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