These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

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mp3
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These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#1

Beitrag von mp3 » Do 18. Okt 2007, 23:27

Hi,

ich habe im Mai von einem user hier folgende Aussage gelesen und Märklin um Stellungnahme gebeten.
Ich habe heute doch tatsächlich Antwort bekommen die ich euch nicht vorenhalten will.

Nur zur Info sozusagen.

Gruß Stefan




Sehr geehrter Herr Stefan ...,

wir möchten uns für Ihr Schreiben vom 22.05.07 und das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse bedanken. Bitte entschuldigen Sie zunächst, dass wir auf Grund des Umfangs und der Intensität unseres Serviceangebots erst heute darauf zurückkommen können.

Sie haben sich aber viel Mühe gemacht. Ihre Aussagen können wir bestätigen.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr Märklin Service Center

Gebr. Märklin & Cie. GmbH
Stuttgarter Straße 55 - 57
D 73033 Göppingen
Telefon +49 7161 608-222
Telefax +49 7161 608-173
E-Mail: mailto:service@maerklin.de
Internet: http://www.maerklin.de

Bitte beachten Sie auch unsere FAQ´s unter www.maerklin.de/faq .





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: stefan....@......de
Gesendet: Dienstag, 22. Mai 2007 09:44
An: technikfragen@maerklin.de
Betreff: Internetnachricht an: Anfragen zur Technik


Anrede: Herr
Name:
Vorname: Stefan
Firma:
Strasse:
Postleitzahl:
Ort:
Bundesland:
Land:
Telefon:
Telefax:
Mail: stefan....@....de
Artikel-Nr.:
Insider-Club-Nr.: ..........

Nachricht:
-----------

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie folgende Aussage bestätigen?

Zitat:

Sorry, ich vergaß zu erwähnen, daß die Höchstgeschwindigkeit auf 255 eingestellt sein soll. Dieser Parameter hat einen ganz dummen Nebeneffekt, er vermindert die effektiven Fahrstufen!! Man kann sich das grob so vorstellen:

Der Decoder nimmt die Regelreferenz und teilt sie durch 255. Nehmen wir an die Regelreferenz wäre 25,5 Volt, so ergibt ich pro interner Stufe ein Sprung von 0,1 V. Fahrstufe 1 regelt damit von 0,1 auf 0,2 Volt hoch. Fahrstufe 2 regelt über 0,3 auf 0,4 Volt usw. Fahrstufe 127 regelt über 25,4 auf 25,5 Volt. Höchstgeschwindigkeit erreicht. Verstellt man jetzt den Parameter Höchstgeschwindigkeit z.B. auf 64, so verändert man nur die Zuordnung der Spannungssprünge zu den Fahrstufen. Was bedeutet das? Fahrstufe 1 hat jetzt, wie vorher auch schon 0,1 V. Fahrstufe 2 bekommt jetzt aber auch 0,1 Volt zugeordnet!! Fahrstufe 3 bekommt 0,2 Volt, ebenso wie Fahrstufe 4. Kann man sehr schön nachvollziehen, wenn man mit einer linearen Kennlinie jede Fahrstufe einzeln hochschaltet.


Deshalb!!! Höchstgeschwindigkeit auf 255 einstellen und mit der Regelreferenz die Geschwindigkeit der Lok bestimmen. Nebeneffekt, durch die feinere interne Abstufung werden die Langsamfahreigenschaften besser. Nimm mal eine Lok mit HLA und stell die Regelreferenz auf z.B. 12 Volt. Stell die Vmin auf 1 und fahr mit Fahrtufe 1. Dann stell bei fahrender Lok die Regelreferenz auf 3,9 Volt. Die Lok kriecht im Vergleich dazu. Warum? Teilt man 12 Volt durch 255 so ergeben sich Sprünge von 0,047 Volt pro Stufe, teilt man 3,9 Volt durch 255 so ergeben sich 0,0153 Volt pro Stufe. 3,9 Volt ist auch so ungefähr der Wert, den meine Loks mit HLA eingestellt haben, mit kleiner Abweichung. Die beiden 44er des Heinrich haben 3,8 und 4,0, die 10 hat 3,9, die 03 hat 3,9 usw.

Puh, viel geschrieben, aber mich ließen die für mein befinden zu hohen Mindestgeschwindigkeiten keine Ruhe und habe mir deshalb vorher Gedanken gemacht, wie das besser gehen könnte und das ganze dann mit der CS getestet und es hat sich bestätigt.

Zitat Ende


Mit freundlichen Grüßen
Stefan ...
Gruß Stefan K. aus S.

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#2

Beitrag von stefankirner » Fr 19. Okt 2007, 08:56

Stefan,

was heißt das nun in der Praxis?
Kann ich mit einem Trick aus meinem PIC Decodern mit 14FS in der BR03 (aus Doppelpack) ein besseres Fahrverhalten und 28FS erzielen?
Wenn ja wie geht das?

Danke schon mal und Grüße
Stefan
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#3

Beitrag von Heinzi » Fr 19. Okt 2007, 09:07

hallo stefan

auch wenn ich halbnwegs verstanden habe um was es geht, habe ich doch noch einige knöpfe:

1)
von welchen decodern sprechen wir. nur märklin oder generell esu (normaler lopi oder lopi mfx?)

2)
was hat "Regelungsfrequenz" mit spannung zu tun?

3)
von welchen cv's sprechen wir?
- lopimfx kennt nach anleitung keinen cv "regelungsfrequenz" ?
- beim normalen lopi ist cv 53 die "regelungsfrequenz" das maximum ist da aber 80?

4)
höchstgeschwindigkeit: d.h cv5 geht nur von bis 0-64 resp 1-63(mfx) ?

alles gemäss anleitung!

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#4

Beitrag von Olli » Fr 19. Okt 2007, 09:36

Hallo Stefan,

vielen Dank für diese Info. Da ist vielleicht die Lösung für das schlechte Fahrverhalten von HLA Loks mit mfx Decodern. Da werde ich gleich mal heute Abend meine Loks umprogrammieren. Bin schon gespannt auf das Ergebnis.

Ciao Olli

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#5

Beitrag von head like a hole » Fr 19. Okt 2007, 14:24

Hallo zusammen,

das Zitat, das Stefan dort benutzt hat, stammt von mir. Die angesprochene Regelreferenz( nicht Regelfrequenz, wie Heinzi schrieb) ist die CV 53.

Auf welche Decoder trifft das zu?
Das Verhalten, das ich dort schilderte betrifft aktuelle Lopi und Loksound von ESU, bei anderen Herstellern kann es anders sein, aber wenn dort ein Einfluss auf die Regelung genommen werden kann, dürfte es sich vergleichbar verhalten.

Übrigens, einige CV verhalten sich bei mfx Decodern etwas anders. Mit dem LokProrammer und der CS ist dort der Wertebereich 1-255 einstellbar. Bei anderen ESU-Decodern geht es tatsächlich nicht so weit.

mfg
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#6

Beitrag von macbee » Fr 19. Okt 2007, 14:35

vorab danke für diese interessante info.. sie ist logisch und macht sinn.. nun das unlogische.. wie stellt man beim CV53 0-255 den regelreferenzwert 4,0 volt ein???

cheers
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#7

Beitrag von head like a hole » Fr 19. Okt 2007, 14:49

Hallo Max,

mit der CS den Wert 40 in CV 53 schreiben. CV Wert durch zehn geteilt, ergibt die Referenzspannung. Oder Referenzspannung mal zehn ergibt CV Wert.

mfg
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#8

Beitrag von macbee » Sa 20. Okt 2007, 11:01

ah danke.. werde das gleich mal heute probieren.. bei einer V100 mit HLA und Loksound MFX:.. ich werde euch berichten.. nicht das ich das nicht glaube... aber mal sehen ob ich das auch hinbekomme....
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#9

Beitrag von macbee » Sa 20. Okt 2007, 13:21

hi,

YEP... gestestet und dabei bei einem loksound MFX per CS sogar die funktion regelfrequzenz direkt gefunden.. musste also gar nicht an die CVs...wobei das gut war, denn ich wußte gar nicht mehr wie man mit der CS die CVs verstellt...

die V100 mit HLA kriecht nun super langsam.. fast bis an das tastmoment des HLA... und mit jeder farhstufe ändert sich nun auch die geschwindigkeit.. also nun hat man wirklich 128 fahrstufen.. oder annähernd und nicht mehr nur gefühlsmäßig 28 oder so.

damit müsste man nun auch mal mit dem gerücht aufräumen das die CS bei einem MFX decoder eigentlich nur 28 bis 30 fahrstufen ansteuert.. die begründung bei werkseinstellung siehe oben... stellt man aber die regelfrequenz auf 3,8 bis 4 volt runter hat man alle FS...

DANKE VIELMALS:.. nun macht es super viel spass...
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#10

Beitrag von Toto » Sa 20. Okt 2007, 13:32

Hallo,

ich glaube, ich mache da irgendetwas falsch! Ich kriege das einfach nicht so hin. Kann jemand vielleicht mal genau aufschreiben, was ich machen muss, wenn ich mit der CS programmiere?

Dank im Voraus

Gruß Toto
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#11

Beitrag von wolfgang58 » Sa 20. Okt 2007, 13:36

macbee hat geschrieben:hi,
...
die V100 mit HLA kriecht nun super langsam.. fast bis an das tastmoment des HLA... und mit jeder farhstufe ändert sich nun auch die geschwindigkeit.. also nun hat man wirklich 128 fahrstufen.. oder annähernd und nicht mehr nur gefühlsmäßig 28 oder so.

... nun macht es super viel spass...
Hallo Max,

Herzlichen Glückwunsch und willkommen im Club der Ultralangsamfahrer

:)
Viele Grüße Wolfgang
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#12

Beitrag von macbee » Sa 20. Okt 2007, 14:05

ha und das geht sogar mit der V160, BR 50 und BR 10... nur die spannungssynchrone steuerung der dampfschläge scheint nun nicht mehr ganz zu stimmen...

vorher war ja eh schon langsam.. nun aber schaffen es die kinder ohne bums anzukuppeln.. und das ist wichtig...
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#13

Beitrag von Hp2 » Sa 20. Okt 2007, 16:15

Hallo!

Die Fragestellung tritt bei allen Decodern mit CVs für Höchstgeschwindigkeit und Referenzspannung auf. Irgendwie ist das doppelt gemoppelt.
Schlicht und einfach - es gehört eine ausführliche Beschreibung der Zusammenhänge in die Anleitung des jeweiligen Decoders. Das genaue Verhalten muß auch nicht bei allen Decodern gleichartig sein.

Grüße

Hp2

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#14

Beitrag von macbee » Sa 20. Okt 2007, 17:15

Ja da gebe ich dir recht.. ohne diesen beitrag (nochmal danke) wäre ich nicht drauf gekommen.. und vor allem wir hätten vor einigen monaten uns den thread sparen können das die CS nicht 128 FS sondern nur 28 hat... auch bei der MS ist es nun viel langsamer steuern..
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Unterschiede bei 6021

#15

Beitrag von EisernerRhein » So 21. Okt 2007, 17:20

Hallo,
die letzten Postings klangen so verlockend, dass ich es auch ausprobiert habe. Da ich keine CS habe, habe ich es mit der 6021 versucht. Als erstes war die SNCB 201 (37270) dran, die mit dem "Übergangsdecoder" sehr schlechte Fahreigenschaften hatte.

Zuerst habe ich den Decoder resettet, es dann in der CV 53 mit Werten um 40 (wie vorgeschlagen) versucht. Das ergab keine Besserung der Langsamfahreigenschaften. Dann habe ich es mit 20 versucht: Schon deutlich besser. Optimal sind Werte zwischen 8 und 12.

Da gleichzeitig mit der Mindestgeschwindigkeit auch die Höchstgeschwindigkeit sinkt, muss man sich zwischen extremeiem Schleichen und Schnellzugtempo entscheiden. Ich habe den Eindruck, dass die 201 bei Wert 8 ihre Vorbildhöchstgeschwindigkeit (120 kmh) nicht mehr erreicht. Ich habe keinen Messwagen.

Der nächste Versuch galt der mfx-V100. Mit dem Wert 12 in CV53 ein Volltreffer. Diese Lok fährt jetzt von Schritttempo bis "gefühlter" Vorbild-HG alles.

An eine Soundlok habe ich mich noch nicht getraut, da macbbe hier von "aus dem Takt geraten" von Dampfstößen berichtet hat. Vielleicht können andere hier von weiteren Erfahrungen berichten.

Grüße Fritz


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#16

Beitrag von stefankirner » So 21. Okt 2007, 18:15

Super Tip!!!
Damit habe ich meine BR23 (BJ 1980), mit LOPI2 perfekt hinbekommen. Die lief vorher nur schlecht und ruckelte in den unteren FS.
Allerding bei meiner BR81 hat es nicht geklappt. Die ist für eine Rangierlok zwar langsam aber zwichen einigen FS macht sie Bocksprünge.
Hat jemand schon mal eine BR81 mit einem LOPI ordentlich zum laufen gebracht? Wäre für CVs und Anregungen dankbar.

Grüße
Stefan
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#17

Beitrag von macbee » So 21. Okt 2007, 19:20

hi,

also ich schaue mir das mal mit den dampfstöße genauer an.. aber schrecke dich nicht.. es ist immer noch besser als vorher... also kriechen... anstelle rennlok...


erstaunlich das es auch mit den 14 FS geht... also 6021... super.. und warum haben wir solange dafür gebraucht? naja nochmal super super super tipp-.--
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#18

Beitrag von mp3 » So 21. Okt 2007, 21:49

Hi,

da hatte ich wohl mal wirklich den richtigen Riecher, das mal bei M* zu hinterfragen.
U N D das natürlich hier zu posten.
Ich hatte die Methode die Michael im Frühjahr schon einmal mitteilte um die Geschwindigkeit ohne Fahrstufenverlust zu drosseln schon an einer Lok getestet. Und es klappte.
Irgendwie wollte ich aber die grauen Zellen bei M* noch mal bemühen für eine Bestätigung.

Viel Spaß beim Einstellen wünsche ich Euch noch.

Gruß Stefan

P.S.: Das mit den dann asynchronen Dampfstößen muß allerdings noch geklärt werden.
Gruß Stefan K. aus S.

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#19

Beitrag von wolfgang58 » So 21. Okt 2007, 23:19

macbee hat geschrieben:hi,
...
erstaunlich das es auch mit den 14 FS geht... also 6021... super.. und warum haben wir solange dafür gebraucht? naja nochmal super super super tipp-.--
Hallo miteinander,

die Antwort ist doch ganz einfach, der ITG hat ein perfektes System.
Bekanntlich wird sich dieses ja einzig und alleine auf Grund seines fortschrittlichen Handlings durchsetzen.

Nunmehr kann er sich auch leisten Eigenproduktforschung zu betreiben.

Dieses Ergebnis stellt er dann irgendwelchen Störenfrieden (äh ... Betatestern) zur Verfügung.
Viele Grüße Wolfgang
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#20

Beitrag von Scaneli » So 4. Nov 2007, 10:56

Hallo zusammen,

wieder was gelernt!
Da denkt man die Loks haben gute Fahreigenschaften und dann probiert man diesen Tipp aus, einfach genial.
Ich habe es heute Morgen bei einer Re 6/6 von Roco (mit mfx) und der Eb 3/5 (37136) von Märklin eingestellt. So macht fahren echt spaß. :D
Die nächsten Loks warten schon auf die neuen Einstellungen. :wink:

Mit freundlichen Grüßen

Christoph

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Re: These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#21

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 14. Apr 2012, 18:50

Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass (Trouble im ESU-Forum wegen der "virtuellen" Geschwindigkeitskennlinie seit LokProgrammer 4.3.0) möchte ich allen ESUiten nochmals diesen Thread ins Gedächtnis rufen. Beispiele finden sich auch hier:
http://simpledigitallocomotive.npage.de ... -lopi.html

Ciao
Diego


PS: das obige gilt auch für die aktuelle mLD/mSD-Generation. Nur beim Sinus-Motor ist es leicht anders. Da wird die Vmax tatsächlich nur über die entsprechende (DCC-) CV 5 eingestellt.
talks are cheap, and they don't mean much ...


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Re: These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#22

Beitrag von Cito 2000 » So 15. Apr 2012, 08:38

Hallo,

auch ich bin vor Kurzem durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und möchte ausdrücklich auch den 2L-Fahrern Mut machen, ihre ESU V3 und V4-Decoder auf diese Weise einzustellen. Ich habe damit bei über 10 Loks nicht nur bessere Langsamfahreigenschaften und eine gleichmäßigere FS-Abstufung erzielt, sondern bei zwei Sounddecodern wurden dadurch auch partielle Soundstörungen beseitigt.

Als "Kochrezept" möchte ich meine Vorgehensweise schildern:

1. CV 5 auf Maximalwert; CV 6 entsprechend anpassen.
2. CV 53 auf einen beliebigen, empfohlenen oder bei V4 durch Einmeßfahrt gewonnenen Wert einstellen.
3. Vmax messen (mit Messwagen, Rundenzeit mit Stoppuhr o.ä.)
4. Gewünschte Vmax bestimmen und die Änderung zu dem im 3. Schritt gemessenen Wert rechnerisch als Quotient bestimmen.
5. Mit diesem Quotienten den Wert für CV 53 aus dem 2. Schritt verändern und neue Vmax kontrollieren.
6. Jetzt noch bei Dampfloks mit CV 57 4 bzw. 6 Dampfstöße pro Radumdrehung einregeln.

MfG Gerhard.


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Re: These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#23

Beitrag von 218er » Mo 30. Apr 2012, 21:10

Hallo Gerhard und Stefan,

funktioniert tatsächlich mit der Anleitung. Allerdings hab ich noch ne kleine Frage nebenher. Kannst du bitte neben die CVs schreiben was die verändern? Wär vllt auch nicht schlecht wenn du deine Werte hier reinschreibst, weil ich habs bisher die Vmax immer über die Schraubenschlüsselfunktion programmiert, ohne die CVs auszulesen…kannst du bitte dein Vorgehen bisschen genauer erläutern? Die Rechnung mit den Werten der CVs hab ich auch noch nicht so ganz kapiert mit dem Teilen und Subtrahieren und dem allem.

Hab ich des richtig verstanden dass der Decoder den bei der Regelreferenz eingestellten Wert durch den bei der Vmax eingestellten Wert teilt? Und so ergebt sich dann die Zuordnung der Spannung zu den Fahrstufen? Also wenn ich jetzt bei der Regelreferenz von mir aus 80 drin hab und bei der Vmax 255, denn ist der Spannungssprung von einer zur nächsten Fahrstufe 80:255=0,31 V?

Wär echt super….danke dir

Gruß Gregor
Bauroiha Zwoihondertachzäh mitm TB 11….oifach a sauguade Maschii!


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Re: These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#24

Beitrag von Jörg L. » Mo 30. Apr 2012, 22:21

Cito 2000 hat geschrieben:Hallo,

auch ich bin vor Kurzem durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und möchte ausdrücklich auch den 2L-Fahrern Mut machen, ihre ESU V3 und V4-Decoder auf diese Weise einzustellen. Ich habe damit bei über 10 Loks nicht nur bessere Langsamfahreigenschaften und eine gleichmäßigere FS-Abstufung erzielt, sondern bei zwei Sounddecodern wurden dadurch auch partielle Soundstörungen beseitigt.

Als "Kochrezept" möchte ich meine Vorgehensweise schildern:

1. CV 5 auf Maximalwert; CV 6 entsprechend anpassen.
2. CV 53 auf einen beliebigen, empfohlenen oder bei V4 durch Einmeßfahrt gewonnenen Wert einstellen.
3. Vmax messen (mit Messwagen, Rundenzeit mit Stoppuhr o.ä.)
4. Gewünschte Vmax bestimmen und die Änderung zu dem im 3. Schritt gemessenen Wert rechnerisch als Quotient bestimmen.
5. Mit diesem Quotienten den Wert für CV 53 aus dem 2. Schritt verändern und neue Vmax kontrollieren.
6. Jetzt noch bei Dampfloks mit CV 57 4 bzw. 6 Dampfstöße pro Radumdrehung einregeln.

MfG Gerhard.
Hallo Gerhard,

bei einem ESU V4-Decoder sind deine Beobachten nicht zutreffend, egal welche CV-Werte (CV5 Vmax; CV53 Regelungsfrequenz, CV94 Vmax Tabelle, CV66/CV95 Vorwärts-Trimm/Rückwärts-Trimm) Du änderst es bleibt immer bei den internen 0-255 Fahrstufen.
Identisches gilt auch für Vmin. :wink:
Viele Grüße Jörg

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Re: These zur Geschwindigkeitseinstellung von M* bestätigt!!

#25

Beitrag von digilox1 » Di 1. Mai 2012, 02:38

Hallo Jörg,
bei einem ESU V4-Decoder sind deine Beobachten nicht zutreffend, egal welche CV-Werte (CV5 Vmax; CV53 Regelungsfrequenz, CV94 Vmax Tabelle, CV66/CV95 Vorwärts-Trimm/Rückwärts-Trimm) Du änderst es bleibt immer bei den internen 0-255 Fahrstufen.
Identisches gilt auch für Vmin.
fände es zwar toll, wenn es sich so verhielte, aber gibt`s dazu auch Belege?
Vermutlich wäre ESU auch weitherum der einzige Fabrikant, dem das bislang gelungen wäre und vor allem: Gilt das für den ganzen Einstellbereich?

Gruss,
Manfred

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