Segelfunktion bei Sounddecodern

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sledge
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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#26

Beitrag von sledge » Sa 13. Jul 2019, 12:53

Hallo Buh, werte Forenleser !

Die "Organität" deines Soundprojekts hängt nicht nur vom aktuellen Softwareupdate ab, sondern auch vom Alter deiner Sounddatei. Es sollte eine Datei ab 2015 sein, die modifizierte alternative Sounds bei den Dampfschlägen hat. Gleichzeitig sind die Werte in CV 115 (.6,.7) zu berücksichtigen, die sich auch auf die Dampfschläge auswirken.

Empfehlung:
Suche auf der ESU Homepage ein passendes Projekt aus und teste nochmals.


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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#27

Beitrag von moppe » Sa 13. Jul 2019, 13:38

Es hab kein mit der Decoder zu tun, sondern welcher soundfile ist in der Decoder.

Es ist vierte mal ich das schreiben........



Klaus
Zuletzt geändert von moppe am Sa 13. Jul 2019, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#28

Beitrag von Buh » Sa 13. Jul 2019, 13:41

Buh hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 16:00
Moin!

...

Viele sagten mir, das der ESU Loksound V4 das auch kann, aber keine konnte mir sagen wie. Ich habe mir den Lokprogrammer gekauft und damit getestet, aber ich habe es nicht einstellen können. Die Decoder habe ich dann alle durch Zimo ersetzt.

...
Grüße
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Hallo Torsten,

Da wäre ich wieder bei meiner Eingangsfrage. Wenn der V4 es kann, dann erkläre mir bitte wie.

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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#29

Beitrag von Buh » Sa 13. Jul 2019, 13:43

sledge hat geschrieben:
Sa 13. Jul 2019, 12:53
Hallo Buh, werte Forenleser !

Die "Organität" deines Soundprojekts hängt nicht nur vom aktuellen Softwareupdate ab, sondern auch vom Alter deiner Sounddatei. Es sollte eine Datei ab 2015 sein, die modifizierte alternative Sounds bei den Dampfschlägen hat. Gleichzeitig sind die Werte in CV 115 (.6,.7) zu berücksichtigen, die sich auch auf die Dampfschläge auswirken.

Empfehlung:
Suche auf der ESU Homepage ein passendes Projekt aus und teste nochmals.


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Moin sledge,

Ich habe die aktuelle Datei frisch von der ESU Homepage heruntergeladen. Für die 03.10 Kohle, aber erstmal unerheblich.

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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#30

Beitrag von sledge » Sa 13. Jul 2019, 13:57

Hallo Buh, werte Forenleser !

Wenn es sich um das Projekt 57423 handelt, sollte beim reduzieren der Fahrstufe ( bei eingeschaltetem Leerlaufbetrieb) nur ein Stangenklappern hören zu sein. Wenn Du den Wert in CV 115.6 ( Wert = 6) nicht verändert hast müsste es funktionieren.

Ich sehe gerade, dass Du mit einer Intellibox 1 steuerst. Welche Softwareversion verwendest Du ? Aktuellste 2.001 - 2.001

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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#31

Beitrag von moppe » Sa 13. Jul 2019, 14:12

Buh hat geschrieben:
Sa 13. Jul 2019, 13:43
Ich habe die aktuelle Datei frisch von der ESU Homepage heruntergeladen. Für die 03.10 Kohle, aber erstmal unerheblich.

Was passiert ob du F12 (Leerlaufbetrieb) drücken?

Genau wenn sollte der "segelfunktion" aktiviert werden?
Wenn der Lok seiner Geschwindigkeit erreicht haben (Nach Akzeleration)?
Wenn du der Regler drehen bis ein niedriger werte drehen?
In alle Geschwindigkeitsbereich?

Wenn soll der "segelfunktion" deaktiviert werden (und der dampf wieder hörbar sein)?
Wenn der Regler drehen bis ein höher wert?

Wenn ein Lok rangiert und kein last haben, kann der Lok "segeln".
Aber mit 200 Tonnen an haken und der Geschwindigkeit ändert sich von 80 bis 50 km/h sollte es nur "segeln" bis der neue Geschwindigkeit erreicht ist.


Klaus
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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#32

Beitrag von Buh » So 14. Jul 2019, 17:19

Moin!

So, also:

die IB hat die Version 2001-2001. Die Funktion "Leerlaufbetrieb" ermöglicht es, den Ton stumm zu schalten, dabei erfolgt keinerlei Reaktion auf den Handregler mehr, sprich die Lok fährt einfach unkontrolliert weiter. Ja, dann hört man das "Stangenklappern". Der Wert in CV115 beträgt "215", Bit 6 ist gesetzt (entsprechend auch die Bits 0,1,2,4 und 7)

Mir geht es nicht nur darum, das die Lokomotive bei Last lauter oder leiser wird. Mir geht es auch darum, das -so meine Erfahrung- der Regler im Bahhof aufgemacht wird, der Zug beschleunigt und dann bei Talfahrt praktisch keine Dampfschläge mehr zu hören sind. Unter Umständen, bis der Zug im nächsten Haltepunkt ohne einen Dampfschlag zum stehen kommt.

Mit dem Zimo ist das möglich, wie man im Video sehen kann. Man kann sogar einstellen, wie viele Fahrstufen man herunterregeln darf, bis der Dampfschlag verschwindet. Ich habe das auf "1" gestellt, dadurch kann ich praktisch jederzeit die Lok mit einem leichten zurücknehmen des Reglers verstummen lassen. Drehe ich dann einen click wieder herauf, kommt der Dampfschlag wieder. Es entsteht nahezu ein optimales Geräuscherlebnis. Mit meinen Schmalspurloks wirkt das wunderbar.

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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#33

Beitrag von sledge » So 14. Jul 2019, 18:12

Hallo Buh, werte Forenleser !

Ich weiß nicht wie Du auf den Wert 215 kommst. Aber so kann es nicht funktionieren. Prüfe nochmal deine Einstellungen.

Im Lokprogrammer Menü "Soundeinstellungen" / Last - und Leerlaufbetrieb / CV 115.6:0 = 6 und CV 115.7 deaktivieren (ohne Häkchen) oder über Menü "Manuelle CV Eingabe" CV 115 = 6.
Dann wird es auch funktionieren !


Mit welcher Funktionstaste hast Du die Leerlauffunktion aktiviert ? Du kannst auch das Soundprojekt mal einstellen, dann kann man das besser nachvollziehen.


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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#34

Beitrag von nachtbahner » So 14. Jul 2019, 18:29

Bei Zimo ist der Leerlauf aber grundsätzlich auf max. 25 Sekunden beschränkt, es sei denn man nutzt dort ebenfalls den Zwangsleerlauf, den es auch dort gibt und/oder kombiniert das alles mit der Bremstaste.

Bremstaste gibt es bei ESU auch. Wenn Du CV4 auf max. stellst und dann mit Bremstaste bremst, hast Du ein sehr vorbildähnliches Fahrverhalten, weil wenn dort der Regler geschlossen wird, rollt sie ja auch langsam aus. Ok, eine "Talfahrt" lässt sich damit auch nicht wirklich nachbilden.
Mit dem Programmer könntest Du im Soundablauf die Übergangswerte aber auch so einstellen, dass Du mit dem Regler bestimmen kannst, ob nun gleichmäßige Fahrt, Beschleunigung (je nach Projekt auch erst mäßige, dann stärkere Beschleunigung) oder Leerlauf abgespielt wird. Dazu muss man sich aber etwas reinfuchsen und, wie schon gesagt, natürlich den Programmer haben. Wie bei D&H auch. Manchmal ist ein Projekt sogar so ähnlich schon eingestellt. Kenne ich jedenfalls von LeoSoundLab.
Also, man kann überall vieles machen, aber reinfuchsen muss man sich selbst.

Mal was Grundsätzliches zum "Last- u. Leerlaufbetrieb" von ESU. Der Zweck ist nicht, dass man händisch während der Fahrt plötzlich in den Leerlauf geht.
Man soll damit keine oder viel ZUGlast simulieren. D. h. dass die Lok im Leerlaufbetrieb nur "etwas Beschleunigungsgeräusch" abspielt, und im Lastbetrieb die Beschleunigungssamples viel eher kommen. So wie in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=i7L0ZnPvsas
Von daher ist es auch nicht das, was Du möchtest. Aber nichtsdestotrotz eine sehr vorbildgerechte Funktion, die es allerdings bei Zimo schon länger gibt :D Und dass die richtig funktioniert, muss man dann oft in CV114 & 115 anpassen, sofern das Soundprojekt diese Funktion nicht schon von vornherein implementiert hat. .

Mach es doch so: Melde Dich beim ESU-Forum an und nenne dort das konkret verwendete Projekt und wie Du es genau haben willst. Da findet sich eher jemand, der das dann ganz konkret mit Dir durchgeht. Das ist dort einfach die bessere Plattform für weitergehende Hilfe. Hier hört es bei den meisten mit den CVs halt auf und bei ESU wird im Soundablauf nun einmal weniger mit CVs gearbeitet. Um diese Übergangswerte richtig einzustellen, bedarf es vor allem auch Geduld und Selbstinitiative, weil man sie ja individuell auf seinen Geschmack und die Anlage abstimmen muss. Allerdings hat man dann auch wieder viel mehr Möglichkeiten. Allerdings nur bei Projekten von ESU direkt. Bei Projekten mit gesperrtem Soundteil oder ohne Projektdatei hat man keine Chance.

Ich weiß nicht, wie lange Deine Strecken sind. Probiere es mal mit der Bremstaste. Sollte auf einer durchschnittlichen Anlage gut funktionieren.
Meine Projekte, ob Zimo, ESU oder D&H fahre ich alle damit.
Z. B. auch in diesen beiden Fällen. Ich habe es nicht kenntlich gemacht, aber wenn man genau zuhört, sollte man den eintretenden Motorleerlauf bemerken, während das Fahrzeug langsam "ausrollt" und dann nur mit Taste auf den gewünschten Punkt heruntergebremst wird.
https://www.youtube.com/watch?v=bNsF5Xz5INk
https://www.youtube.com/watch?v=bVMles7KnYA
Allerdings ist bei dieselhydraulischen Loks der Eintritt in den tatsächlichen Motorleerlauf bei höherer Geschwindigkeit auch nicht vorbildlich von wegen Füllung usw.

Gruß
Thorsten


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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#35

Beitrag von Buh » So 14. Jul 2019, 20:41

Moin!

Es ist so, das ich mit dem Handregler direkt "Lokführer" bin. Also entlang der Module laufe und mit der Lok mitgehe, praktisch permanent "die Hand am Regler" habe. So funktioniert das beim Fremo wunderbar. Ich bin Lokführer, meine Informationen bekomme ich vom Buchfahrplan und von den Signalen. Sonst nix. Noch habe ich zwar keine eigene Anlage, jedenfalls noch keine Regelspuranlage. Aber auch meine Schmalspurmodule werden so gesteuert. Darum ist mir das Fahrgefühl sehr wichtig. Da ich die Schmalspurzüge mit den 1mm Bolzen in der Trichterkupplung kuppele, muss ich extrem exakt fahren können. Stelle ich den Regler auf null, muss die Lok auch kalkulierbar stehen bleiben.

Den LoPi V4 Micro hatte ich noch liegen, von früheren Experimenten. Ich habe ihn wieder aus den Untiefen meiner Bastelkisten gepuhlt und in meine 03.10 gelötet. Den Lokprogrammer hatte ich damals gekauft und verliehen, jetzt ist er halt wieder in meinem Bestand. Damit ist das Experiment ESU für mich erstmal wieder beendet, ich baue bei Gelegenheit einen Zimo in die 03 und das Thema ist für mich durch.

Mein Fazit: Es ist nicht möglich, beim V4 so einfach einen Leerlauf zu programmieren, wie es bei Zimo geht. Und das Hobby Modelleisenbahn ist für mich einfach zu vielfältig, als das man in jedem Fachbereich Experte werden kann. Daher beschränke ich mich auf Zimo, da ich dort mit -für mich- vertretbarem Aufwand das Ziel erreiche, welches für mich erstrebenswert ist.

Ich verstehe es so, das auch ein D&H Decoder bzw. Soundprojekt wahrscheinlich umfangreiche Programmierkenntnisse erfordert? Damit sind diese Decoder auch vom Tisch. Ich werde mir jedenfalls keinen Programmer zulegen, nur um das einmal auszuprobieren. Da kenne ich immerhin jemanden, von dem ich erhoffe, das er den Decoder -den mein Vater in seiner 24/37er haben möchte- entsprechend einstellt. Falls nicht, gleiche Lösung wie oben. ;)

Danke für Eure Tipps und Hilfe!

Grüße
Buh
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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#36

Beitrag von moppe » So 14. Jul 2019, 21:25

Buh hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 17:19
die IB hat die Version 2001-2001. Die Funktion "Leerlaufbetrieb" ermöglicht es, den Ton stumm zu schalten, dabei erfolgt keinerlei Reaktion auf den Handregler mehr, sprich die Lok fährt einfach unkontrolliert weiter. Ja, dann hört man das "Stangenklappern". Der Wert in CV115 beträgt "215", Bit 6 ist gesetzt (entsprechend auch die Bits 0,1,2,4 und 7)
Genau, wenn du Bit 7 setzen, fährt der Lok weiter mit der selber Geschwindigkeit und du erreicht "dabei erfolgt keinerlei Reaktion auf den Handregler mehr, sprich die Lok fährt einfach unkontrolliert weiter".
Dieser Bit ist nicht in der originale soundfile gesetzt.
Buh hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 17:19
Mir geht es nicht nur darum, das die Lokomotive bei Last lauter oder leiser wird. Mir geht es auch darum, das -so meine Erfahrung- der Regler im Bahhof aufgemacht wird, der Zug beschleunigt und dann bei Talfahrt praktisch keine Dampfschläge mehr zu hören sind. Unter Umständen, bis der Zug im nächsten Haltepunkt ohne einen Dampfschlag zum stehen kommt.

Mit dem Zimo ist das möglich, wie man im Video sehen kann.
Es ist auch möglich mit ein ESU decoder.


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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#37

Beitrag von nachtbahner » So 14. Jul 2019, 23:58

Buh hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 20:41
Es ist so, das ich mit dem Handregler direkt "Lokführer" bin. Also entlang der Module laufe und mit der Lok mitgehe, praktisch permanent "die Hand am Regler" habe. So funktioniert das beim Fremo wunderbar. Ich bin Lokführer, meine Informationen bekomme ich vom Buchfahrplan und von den Signalen. Sonst nix. Noch habe ich zwar keine eigene Anlage, jedenfalls noch keine Regelspuranlage. Aber auch meine Schmalspurmodule werden so gesteuert. Darum ist mir das Fahrgefühl sehr wichtig. Da ich die Schmalspurzüge mit den 1mm Bolzen in der Trichterkupplung kuppele, muss ich extrem exakt fahren können. Stelle ich den Regler auf null, muss die Lok auch kalkulierbar stehen bleiben.
Genau das ist auch meine Art der Modellbahn"steuerung".
Schmalspur habe ich auch und zwar mit Veit Schaku und Trichterkupplung. Die sind Prädestiniert für die Bremstaste. Leider ist diese noch lange nicht jedem Soundfahrer bekannt. Z. B. ist hier nun auch wieder jemand dahintergekommen: https://forum.spurnull-magazin.de/elekt ... ste-20637/
Eigentlich war bisher noch jeder völlig begeistert davon. Nachdem Zimo in Europa dbzg. eine Zeit lang ein Alleinstellungsmerkmal hatte, zogen dann irgendwann ESU und D&H nach. Inzwischen ist beim V5 diese sogar in mehreren Stufen nutzbar. Das ist ein Pluspunkt!
Alleine schon nur mit der Bremstaste wirst Du ungefähr da sein, wo Du hin willst.

Den LoPi V4 Micro hatte ich noch liegen, von früheren Experimenten. Ich habe ihn wieder aus den Untiefen meiner Bastelkisten gepuhlt und in meine 03.10 gelötet. Den Lokprogrammer hatte ich damals gekauft und verliehen, jetzt ist er halt wieder in meinem Bestand. Damit ist das Experiment ESU für mich erstmal wieder beendet, ich baue bei Gelegenheit einen Zimo in die 03 und das Thema ist für mich durch.

Mein Fazit: Es ist nicht möglich, beim V4 so einfach einen Leerlauf zu programmieren, wie es bei Zimo geht. Und das Hobby Modelleisenbahn ist für mich einfach zu vielfältig, als das man in jedem Fachbereich Experte werden kann. Daher beschränke ich mich auf Zimo, da ich dort mit -für mich- vertretbarem Aufwand das Ziel erreiche, welches für mich erstrebenswert ist.
Mal davon abgesehen, dass ich schon aufgrund der für meinen Geschmack meistens besseren FÜR (NICHT VON) Zimo verfügbaren Soundprojekte absolut zu Zimo rate, wirfst Du hier die Flinte zu schnell ins Korn.
Ja, es ist ein Hobby im Hobby und ein totaler Zeitfresser. Wie aber auch viele anderen Digitalgeschichten auch. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Es gibt ja noch ganz andere Aspekte als das "Segeln", wofür man ein Programmer und nähere Kenntnisse der jeweiligen Decoderprogrammierung benötigt. Immerhin sind es ja auch Zimos Decoder, über die seit Jahren am meisten gestöhnt wird, weil viele ohne Programmieroberfläche mit der schieren Funktionsvielfalt kaum klarkommen. Allzuviel Erfahrung scheinst Du da noch nicht gesammelt zu haben. Jedenfalls würde es mich wundern, wenn Du bei zig digitalisierten/versoundeten Modellen und eigenen Mapping-Standards bisher noch ohne MXULF ausgekommen bist. Möglicherweise hast Du auch Glück mit den Soundprojekten gehabt. Wenn sich über die Zeit der eine oder andere Anspruch entwickelt, ist man doch immer seltener mit den gegebenen Einstellungen zufrieden.
Von daher würde ich hier wirklich mehr Mühe investieren. Die Schreiberei, um Dir zumindest etwas weiterzuhelfen, frisst übrigens auch Zeit ohne Ende :wink:
Ich verstehe es so, das auch ein D&H Decoder bzw. Soundprojekt wahrscheinlich umfangreiche Programmierkenntnisse erfordert? Damit sind diese Decoder auch vom Tisch. Ich werde mir jedenfalls keinen Programmer zulegen, nur um das einmal auszuprobieren. Da kenne ich immerhin jemanden, von dem ich erhoffe, das er den Decoder -den mein Vater in seiner 24/37er haben möchte- entsprechend einstellt. Falls nicht, gleiche Lösung wie oben. ;)
Was sind schon "umfangreiche Programmierkenntnisse"? Jeder, der hier im Internet an einem PC schreibt, hat sich doch schon mit sehr viel mehr beschäftigen müssen, als man es vor 30 Jahren mit dem neuen Farbfernseher musste, damit man endlich ein Bild sah.
Man muss sich einfach nur mit dem beschäftigen, was so ein Decoder kann. Und das ist (s. o.) in der heutigen digitalen Welt halt sehr viel.
Man weiß doch, worauf man sich einlässt. Man kaufe sich mal nach 10 Jahren einen neuen Mittelklassewagen mit gehobener Ausstattung. Viel Spaß beim "lernen" ...

Gruß
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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#38

Beitrag von Buh » Mo 15. Jul 2019, 08:19

Moin,

Fairerweise muss ich zugeben, dass mir mal jemand im Fremo den Sound für die Schmalspurloks zusammengestellt hat und ich dieses Projekt auf alle Fahrzeuge umstricken konnte. Die 44 ist dagegen ein Henning- Projekt, welches ich angepasst habe.

Mit einer Bremstaste habe ich noch nie gearbeitet, ich bin klassischer "Regler-fahrer". Hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich aufgrund der Funktionsproblematik möglichst auf Tastendrücke verzichte.

Das ich "die Flinte ins Korn" werfe ist auch dem Umstand geschuldet, das die 03 am Mittwoch zum Fremotreffen einsatzbereit sein soll und noch einiges zu tun ist bis dahin.

Vielleicht probiere ich es nochmal aus, aber das wird dauern. Und ich bleibe dabei, der Zimo kann um ein Vielfaches einfacher zum Segeln gebracht werden als der ESU.

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Re: Segelfunktion bei Sounddecodern

#39

Beitrag von nachtbahner » Mo 15. Jul 2019, 09:52

Wie hoch ist denn CV4 bei Dir immer so eingestellt?

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