Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

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Max_S
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Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#1

Beitrag von Max_S »

Hallo Leute

Mein Modellbahn-Hobby ist offiziell doch-nicht-tot, und während ich mich hier umschaue finde ich immer wieder auch Fremdhersteller auf Märklin-Bahnen.
Mein bisheriges System ist Märklin C-Gleis, mittlerweile Digital.
Loks von Trix fahren nicht, ist klar.
Aber was ist mit Roco, Fleischmann und Co?
Gibt es da Modelle die sich mit Mittelleiter (gibts von Roco, zumindest) vertragen?
Und können die mit Märklin Digital kommunizieren oder muss man sich erst mit dem Lötkolben an den Innereien austoben (wovor ich etwas Skrupel hätte), und quasi die Elektrik einer Märklin-Lok verpflanzen?

Und wie sieht das bei Waggons aus, speziell bezüglich der Kupplungen?
Sind die mittlerweile genormt oder macht das jeder Hersteller für sich und man muss basteln?

Danke im Voraus,

Max
Ex-Teppichbahner bei der Rückkehr ins Modellbahnhobby, Stück für Stück. Wissenslücken bitte verzeihen.
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alex218
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#2

Beitrag von alex218 »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 00:08 Hallo Leute

Loks von Trix fahren nicht, ist klar.
Danke im Voraus,
Max
Moin,
3x Trix BR 218:
Decoder rein, Schleifer drunter, Kabel umgelötet, fährt!

Bild

Von links nach rechts: 22221, 22217, 22237
Zuletzt geändert von alex218 am So 24. Mai 2020, 01:16, insgesamt 2-mal geändert.
...und jetzt komm´n Sie!

Bis neulich!
Alex

BR 218: Da weiß man, was man hat!

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Shoogar
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#3

Beitrag von Shoogar »

Bei mir fahren Mittelleiter-Modelle von Roco (die sind nun meine weniger geliebten), aber auch von Brekina, Fleischmann, Rivarossi, Brawa oder Liliput, und es ist schon spät, drum kann es sein, daß ich einen oder zwei Hersteller vergessen habe.
Meine Gleiswüste steuere ich mit der MS2, die kommt mit verschiedensten Protokollen zurecht, außer mit dem Decoder einer (1) uralt-Brawa-Lok hatte ich bisher keine Probleme.
Kupplungen können bei älteren Waggons ein Thema sein.
Modernere Modelle haben i.d.R. einen Wechselschacht, in den Du die Kupplung Deiner Wahl einstecken kannst.
viele Grüße

Armin


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Atlanta
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#4

Beitrag von Atlanta »

Moin Max,

für das Mittelleitersystem in der Baugröße H0 gibt es von diversen Herstellern AC (Wechselstrom)-taugliche Fahrzeuge.

GFN (Gebrüder Fleischmann Nürnberg) und Roco sind seit der Zusammenlegung eine Firma mit zwei Namen ähnlich wie Märklin und Trix .

Es gibt aber auch noch andere Hersteller wie HAG oder Primex aus dem Hause Märklin) oder MTH (Mike's Train House) und viele andere Hersteller weltweit die mittelleiterfähige Modelle im Programm haben.

Bei den sogenannten "Fremdherstellern" ist es aber nicht garantiert, ob diese Modelle auch "lauffähig" auf der "eigenen" Modellbahnanlage zu Hause sind, denn es gibt da noch eine ganze andere Menge an Faktoren, die man vor dem Kauf unbedingt abklären sollte:
– Mindestradius, viele Modelle anderer Hersteller sind für größere Mindestradien ausgelegt (ab 42 cm oder aufwärts).
– Maßstab, viele Modelle anderer Hersteller verwenden den exakten H0 Maßstab von 1:87 aber es gibt auch Hersteller, welche Maßstäbe zwischen 1:100 und 1:76 verwenden.
– Lichtraumprofil, besonders wichtig bei seitlichen und Bebauungen über den Gleisen, verwendet man das Lichtraummaß für Modelle in 1:100, werden Modelle in 1:87 (H0) oder 1:76 (00) nicht passen.
– Kupplungen, bei in Europa gefertigten Modellen verwenden die Hersteller die NEM (Norm Europäischer Modellbahnhersteller) mit Steckschäften nach NEM 362, die Kupplungen können durch ein Umstecken, leicht getauscht werden, ausländische Hersteller anderer Länder, außerhalb Europas, verwenden unter Umständen andere Kupplungssysteme, hierzu müssen dann die Modelle, eventuell erst umgebaut werden, eine einheitliche Kupplung gibt es nicht.
– Radsätze, nicht jeder Hersteller hält auch eine der beiden gängigsten Normen ein, NEM oder NMRA (USA - National Model Railroad Assosiation), z.B. der brasilianische Hersteller Frateschi verwendet eine eigene, stark abweichende, Norm.
– Radsatzinnenmaße, gemessen wird der Abstand zwischen den Spurkränzen, der kann nämlich unterschiedlich breit ausfallen, es sind zwar oft nur Bruchteile von mm aber die können dazu führen ob sich ein Modell in Weichen oder Kreuzungen "festfährt" oder "aufklettert" und entgleist, wenn der Abstand der Rillen im Herzzstück mit dem Abstand des seitlichen Radlenkers nicht optimal ausgelegt ist.
– Haftreifen, nicht jeder Hersteller verwendet Haftreifen zum erhöhen der Zugkraft oder zum Überwältigen starker Neigungen (Steigungen/Gefälle), Modelle ohne Haftreifen verhalten sich dann wie beim Original und die verlegten Gleise sollten möglichst keine Neigungen größer als 3 % aufweisen, was sich dann sehr deutlich in der angehängten Zuglast bemerkbar macht (je größer die Neigung, desto kürzer die Züge). Modelle US Amerikanischer Hersteller haben meistens keine Haftreifen.
– DSS = Dekoder Schnittstelle, gerade in diesem Punkt gibt es viele Unterschiede, wenn zwar angegeben ist, daß eine DSS eingebaut ist, weiß man leider immer noch nicht welche DSS verwendet wurde, oft erfährt man es erst beim Öffnen des Modells, daß eine DSS verbaut wurde, die zum gekauften Dekoder nicht paßt. Von 6-polig bis 28-polig kann so ziemlich alles verbaut sein.
– Dekoder, es gibt unterschiedliche Dekoder und unterschiedliche Dekoderprotokolle nach denen sie arbeiten. Hierbei muß ggfs. darauf geachtet werden welcher Dekoder von welchem Dekoderhersteller verbaut wurde und ob dieser Dekoder dann auch für das "zu Hause" verwendete Digitalsystem ausgelegt ist. Jedes Modell mit verbautem Dekoder hat ein beigefügtes Dekoderdatenblatt, aus dem man die wichtigsten Informationen erhalten kann, aber nicht jeder Händler gibt diese Informationen auch an oder reagiert auch nicht auf Nachfragen, sondern möchte in erster Linie seine Modelle verkaufen. Auch bei Dekodern gibt es Farbcodes für die Anschlußbelegung, die kann aber bei anderen Dekoderherstellern wiederum abweichen, denn nicht jeder Dekoderhersteller hält sich auch an irgendwelche Normen.

Fazit:
Auch für das Mittelleitersystem gibt es reichlich Modelle anderer Hersteller, zwar längst nicht so viele Modelle wie für das DC = Gleichstrom Zweileitersystem aber dennoch eine reichliche Auswahl an unterschiedlichen Modellen.

Bei Wagen ist es einfacher, die AC tauglich zu machen, fast jeder Hersteller bietet mittlerweile auch AC Radsätze an, die in den meisten Fällen sogar kostenlos damit bestückt werden.

Diesen Radsatztauschservice bietet aber nicht jeder Hersteller an, bei einigen Herstellern muß man sich extra AC Radsätze dazukaufen oder man verwendet die bereits verbauten DC Radsätze, welche meistens einseitig oder sogar beidseitig isoliert sind.

Es gibt drei wesentliche Arten von Radsätzen, verwenden kannst du sie meistens alle. Auf unterschiedliche Spurkranzhöhen brauchst du aber im Gegensatz zu der DC Zweileiterfraktion keinerlei Rücksicht zu nehmen, wenn du C- oder K- Gleise einsetzt.

AC Radsätze haben recht hohe Spurkränze sind aber lauffähig auf Gleisen bis zu einer Schienenprofilhöhe von Code 100 = 2,5 mm ggfs. auch noch Code 83 = 2,1 mm.

DC NEM Radsätze sind brauchbar bis Code 75 = 1,9 mm Schienenprofilhöhe.

DC NMRA Radsätze erlauben auch niedrigere Schienenprofilhöhen von weniger als Code 70 = 1,8 mm bishin Code 40 = 1 mm.
Zuletzt geändert von Atlanta am So 24. Mai 2020, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
LG Ingo

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Bobbel
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#5

Beitrag von Bobbel »

Hallo Max... Guten Morgen...

... auf meiner Modellbahn (System Märklin) tummeln sich wesentlich mehr Loks und Wagen
anderer Hersteller als von Märklin. Und sie fahren, fast täglich etwa ein bis zwei Stunden.
Es sind Loks von...
• BraWa (~ 12)
• ESU (2)
• Fleischmann (~ 21)
• Hobbytrain (1) (Klv12)
• Liliput (3)
• Roco (~ 25)
Ähnlich verhält es sich bei den Wagen. Die meisten sind "Fremdfabrikate", allen voran Fleisch-
mann, und fahren auf den Originalachsen. Von Märklin befinden derzeit nur noch drei Loks
(BR 193, 210, 323) auf meiner Fahranlage. Die anderen Loks befinden sich in Vitrinen oder den
Schachteln.

Die weitere Aufzählung von Details erspare ich mich, dies haben bereits meine Vorschreiber
vortrefflich getan.

Mit meinen Aussagen möchte ich die Loks und Wagen vom Märklin beileibe nicht schlechtreden.
Aber als Freund (und aufgewachsen) in der späten Epoche III und IVa war ich längere Zeit auf
die Angebote anderer Anbieter angewiesen und habe diese auch genutzt.
Ähnlich verhält es sich bei den Wagen. Märklin hatte und hat den Hang meist zu den größeren
Wagen. (BraWa folgt zwischenzeitlich auch teilweise dieser Linie :shock: )
Gerade in den Epochen III und IVa gab es von den meisten Güterwagen mehrere Ausführungen
- klein, mittel, groß - und ich tendiere zu den kleineren Ausführungen, denn ich liebe Güterzüge
mit vielen Wagen. Jedoch sind meine Platzverhältnisse beengt und ich kann die Wagenzüge mit
einer maximalen Länge von 220-225 cm plus Lokomotive fahren. Sonst passen sie nicht in meine
Schattenbahnhöfe. Mit den kleineren Wagen kann ich sogar Züge mit bis zu 18 / 20 Wagen fahren
und diese Güterzüge sehen IMHO wesentlich besser aus als Güterzüge bestehend aus wenigen sehr
langen Wagen.
Auch mit den Wagen im Maßstab 1:93,5 hat sich Märklin sehr lange Zeit gelassen. Zwischen-
zeitlich habe ich meinen Wagenpark mit Fleischmann-Fahrzeugen (Schnellzugwagen, Mittelein-
stiegswagen, Nahverkehrswagen [Silberlinge + Grünlinge]) vervollständigt.

Digitalbetrieb:
Meine Loks fahren mit Dekodern hauptsächlich von ESU, gefolgt von D&H und Zimo. Alle anderen
Dekoder habe ich durch Dekoder o.g. Marken ersetzt.
Zwischenzeitlich sind auch die M4 (Mfx) Dekoder am Aussterben. Sie werden ebenfalls ersetzt.
So hat meine BR 193 (E93) einen D&H Dekoder mit dem geänderten Soundprojekt der E94 er-
halten. Die Lok fährt seither "feiner" und der Sound klingt wesentlich klarer und auch nicht mehr
so "zusammengebastelt"...

Kupplungen:
Nach zahlreichen Fehlversuchen bin ich seit Mitte der 1990er Jahre bei der Profikupplung von
Fleischmann geblieben. Fahrzeuge in die sich die Profi-Kupplung nicht einbauen läßt werden erst
gar nicht gekauft bzw. wurden verkauft.
Die Fleischmann Profi-Kupplung läßt sich problemlos mit dem Märklin Entkupplunggleis (24997)
vorentkuppeln / entkuppeln. (--> beim K-Entkupplungsgleis bleiben die Zäpfchen in den Löchern
des Entkupplungsbügel hängen)

Eine gute Alternative zur Märklin Kurzkupplung stellt die märklinkompatible Universalkupplung von
Roco dar. Fremdfahrzeuge mit größeren Puffertellen bleiben öfters an den Bügeln der Märklin
Kurzkupplung hängen und entgleisen, deshalb die Universalkupplungen.
Mir persönlich gefällt das händische Entkuppeln der Bügelkupplungen (mit Löffel) nicht so gut.
Hier solltest Du selbst probieren und Dir Deinen eigenen Reim bilden.

Haltbarkeit:
Meine ältesten Loks (Roco BR 23 und 44Öl) habe ich mir während meiner Lehrzeit in den Jahren
1975 un 1976 gekauft. Die beiden Loks fahren heute noch - zwischenzeitlich mit ESU LokPilot
V4.0 - als "Statisten" auf meiner Modellbahnanlage.
Mit Statisten bezeichne ich die Züge, welche ohne anzuhalten von Schattenbahnhof zu Schatten-
bahnhof fahren. Die BR 23 ist mit einem Postzug und die 44Öl mit einem Kesselwagenzug auf der
Strecke.

Fazit: (für mich)
Den sog. Fremdfabrikaten kann ich wirklich nichts schlechtes nachsagen. Und die üblichen Floskeln
wie kein Metallgehäuse, geringere Zugkraft usw. sind nicht stichhaltig, deshalb erspare ich sie mir.
:wink:
Anteil der Fremdfabrikate (bei mir) ca. 70%

Grüßle aus HONAU.
Klaus
Spur H0, System Märklin, ECoS 4.2.7, ECoS-Boost, C-Gleis, BraWa-, GFN-, Liliput-, Märklin-, Roco-Loks + Wagen. GFN Profi-Kupplung. Epoche IIIb/IVa. Seit Jahren auf "schlanke" C-Gleis-DKW, EKW, asymmetr. DWW, Gleisstücke 7,5° zu R3-R9, sowie fiktive R8 + R10 wartend...!

Re 465
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#6

Beitrag von Re 465 »

Guten Morgen Max,

beim Einsatz von nicht Märklin Modellen im Märklin System gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu beachten.
Die Loks die von anderen Herstellern für das Wechselstromsystem angeboten werden kann man aus der Schachtel nehmen auf die Gleise stellen und nach dem Aufnehmen in die Zentrale loslegen und damit fahren.
Bei den Wagen kann man noch die Achsen gegen AC Achsen tauschen mach ich aber nicht mehr es funktioniert bei mir auch so problemlos.
Gruß Andreas

https://www.youtube.com/channel/UCBKk1u ... cTmWTgfEFw Hier gehts zu meinem YouTube Kanal 8)
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=168&t=139081 Teppichbahn und was kommt danach?

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Max_S
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#7

Beitrag von Max_S »

Re 465 hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 08:38 Guten Morgen Max,

beim Einsatz von nicht Märklin Modellen im Märklin System gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu beachten.
Die Loks die von anderen Herstellern für das Wechselstromsystem angeboten werden kann man aus der Schachtel nehmen auf die Gleise stellen und nach dem Aufnehmen in die Zentrale loslegen und damit fahren.
Bei den Wagen kann man noch die Achsen gegen AC Achsen tauschen mach ich aber nicht mehr es funktioniert bei mir auch so problemlos.
Das heißt alles was für Mittelleiter gebaut ist und mit Digital-Decoder kommt kann mit Märklin-Bedienteilen reden?
Das wäre ja sehr angenehm gelöst :)

Das man auf Platzbedarf/Lichtraumprofil achten muss ist klar, aber das ist ja innerhalb eines Herstellers nicht anders (etwa bei großen Loks/Wagen).
Kupplungen die passen, zumindest für das Normsystem findet man dann ja wahrscheinlich irgendwo im Zubehör, nehme ich an.
Ex-Teppichbahner bei der Rückkehr ins Modellbahnhobby, Stück für Stück. Wissenslücken bitte verzeihen.

Re 465
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#8

Beitrag von Re 465 »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 09:38
Re 465 hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 08:38 Guten Morgen Max,

beim Einsatz von nicht Märklin Modellen im Märklin System gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu beachten.
Die Loks die von anderen Herstellern für das Wechselstromsystem angeboten werden kann man aus der Schachtel nehmen auf die Gleise stellen und nach dem Aufnehmen in die Zentrale loslegen und damit fahren.
Bei den Wagen kann man noch die Achsen gegen AC Achsen tauschen mach ich aber nicht mehr es funktioniert bei mir auch so problemlos.
Das heißt alles was für Mittelleiter gebaut ist und mit Digital-Decoder kommt kann mit Märklin-Bedienteilen reden?
Das wäre ja sehr angenehm gelöst :)
Ja so ist es bei mir bisher immer gewesen. Es kam aber ab und zu vor, dass die Märklin Produkte nicht miteinader reden wollen. Dazu gibt es hier im Forum einige eigene Threads dazu.

Privat steuere ich inzwischen mit der z21 von Roco. Davor bin ich mit 2 MS2 gefahren. Die waren irgendwann zu klein und in unregelmäßigen Abständen konnte ich meine Märklin Loks nicht mit ihnen fahren lassen. Im Club fahren wir mit einer CS3. Trotz Lokkarten und mfx gibt es immer wieder Probleme die gewünschte Märklinlok fahren zu lassen. Meine Loks von Roco oder Piko fahren auf der CS3 wenn man sie einmal programmiert hat jedesmal ohne Probleme.
Gruß Andreas

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Michael Knop
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#9

Beitrag von Michael Knop »

alex218 hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 01:07
Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 00:08 Hallo Leute

Loks von Trix fahren nicht, ist klar.
Danke im Voraus,
Max
Moin,
3x Trix BR 218:
Decoder rein, Schleifer drunter, Kabel umgelötet, fährt!

Bild

Von links nach rechts: 22221, 22217, 22237

Ja, das kann man so machen, aber dann ist es sch....


Im Ernst, auf unseren Stammtisch- und Tischbahningtreffen haben wir immer wieder mit solchen Modellen zu tun, die (besonders auf den schlanken Weichen) Kurzschlüsse verursachen, und auch entgleisen.

Es macht damit einfach kein Spaß!



Ohne Radsatztausch, oder zumindest Anpassung (Radsatzinnenmaß), ist ein DC - AC Umbau nicht vollständig.




Viele Grüße, Michael

PS: und damit es nicht nur offtopic ist - den oben gegeben Rat beherzigen nicht mal die DC Hersteller, wenn sie AC Modelle anbieten - mal stimmt das Radsatzinnenmaß nicht, mal werden Radsätze mit unpassender Laufflächengeometrie (Spurkranz, mit allen daran hängenden Einzelaspekten).

berndm
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#10

Beitrag von berndm »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 09:38 ...
Das heißt alles was für Mittelleiter gebaut ist und mit Digital-Decoder kommt kann mit Märklin-Bedienteilen reden?
Das wäre ja sehr angenehm gelöst :)
...
Am Besten, Du schaust Dir mal die verschiedenen Protokolle Märklin Motorola, mfx und DCC etwas an:
https://forum.miniatur-wunderland.de/di ... 21422.html

Ansonsten findest Du hier im Forum jede Menge an Informationen und Meinungen.
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Peter BR44
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#11

Beitrag von Peter BR44 »

Hallo Max,

war schon mal Thema hier und im dortigen Link im Forum.
Viele Grüße Peter

Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
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Dölerich Hirnfiedler
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#12

Beitrag von Dölerich Hirnfiedler »

Bobbel hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 07:13
Haltbarkeit:
Meine ältesten Loks (Roco BR 23 und 44Öl) habe ich mir während meiner Lehrzeit in den Jahren
1975 un 1976 gekauft.
Das ist in sofern erstaunlich, als das die ROCO BR 23 für das Märklin-System erst 1981 erscheint (für DC 1980). Die BR 44 erscheint für DC und AC 1982.

mfg

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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#13

Beitrag von E-Lok-Muffel »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 09:38
Re 465 hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 08:38 Guten Morgen Max,

beim Einsatz von nicht Märklin Modellen im Märklin System gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu beachten.
Die Loks die von anderen Herstellern für das Wechselstromsystem angeboten werden kann man aus der Schachtel nehmen auf die Gleise stellen und nach dem Aufnehmen in die Zentrale loslegen und damit fahren.
Bei den Wagen kann man noch die Achsen gegen AC Achsen tauschen mach ich aber nicht mehr es funktioniert bei mir auch so problemlos.
Das heißt alles was für Mittelleiter gebaut ist und mit Digital-Decoder kommt kann mit Märklin-Bedienteilen reden?
Das wäre ja sehr angenehm gelöst :)
Nein, ganz so einfach ist es doch nicht!
Die wenigsten Nicht-Märklin-Loks verstehen das Märklin-eigene MFX-Protokoll. Die Lokdecoder der Fremdhersteller verstehen DCC. Wenn Du eine MS2 oder höher im Einsatz hast, ist das kein Problem, aber Du musst die Lok selber im System anmelden (die Decoder-Adresse manuell in die Lok-Liste eintragen).
Willst Du Dir eine Lok beim Händler kaufen, kannst Du nachfragen, ob er Dir eine Lok-Karte programmiert, wenn er dann schon dabei ist, kann er der Lok auch gleich eine neue Dekoder-Adresse verpassen (noch etwas, auf das Du achten musst!), falls es nicht die einzige Fremdlok bleiben soll (alle DCC-Decoder sind ab Werk auf Adresse 3 eingestellt).
Ansonsten brauchst Du etwas Geduld, bis sich Lok und Zentrale miteinander verstehen, manchmal geht es beim ersten Mal (Bei meiner Brawa V36 Verbindung in weniger als 10 Minuten incl. Adresswechsel an der CS2), bei der Br 57 (auch von Brawa) hab ich 1 1/2 Stunden gebraucht.

Mittlerweile habe ich Loks von Roco, Brawa und Liliput in meinem Bestand, Piko ist geplant.

Gruß
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moppe
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#14

Beitrag von moppe »

E-Lok-Muffel hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 11:51 Die Lokdecoder der Fremdhersteller verstehen DCC.
Und MM.
Ich hab keine digitale dreileiter Loks von „fremdhersteller“ sehen wer nich MM kann!

E-Lok-Muffel hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 11:51Ansonsten brauchst Du etwas Geduld, bis sich Lok und Zentrale miteinander verstehen, manchmal geht es beim ersten Mal (Bei meiner Brawa V36 Verbindung in weniger als 10 Minuten incl. Adresswechsel an der CS2), bei der Br 57 (auch von Brawa) hab ich 1 1/2 Stunden gebraucht.
Was dauerte 1,5 Stunden????


Klaus
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#15

Beitrag von Max_S »

E-Lok-Muffel hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 11:51
Nein, ganz so einfach ist es doch nicht!
Die wenigsten Nicht-Märklin-Loks verstehen das Märklin-eigene MFX-Protokoll. Die Lokdecoder der Fremdhersteller verstehen DCC. Wenn Du eine MS2 oder höher im Einsatz hast, ist das kein Problem, aber Du musst die Lok selber im System anmelden (die Decoder-Adresse manuell in die Lok-Liste eintragen).
Willst Du Dir eine Lok beim Händler kaufen, kannst Du nachfragen, ob er Dir eine Lok-Karte programmiert, wenn er dann schon dabei ist, kann er der Lok auch gleich eine neue Dekoder-Adresse verpassen (noch etwas, auf das Du achten musst!), falls es nicht die einzige Fremdlok bleiben soll (alle DCC-Decoder sind ab Werk auf Adresse 3 eingestellt).
Ansonsten brauchst Du etwas Geduld, bis sich Lok und Zentrale miteinander verstehen, manchmal geht es beim ersten Mal (Bei meiner Brawa V36 Verbindung in weniger als 10 Minuten incl. Adresswechsel an der CS2), bei der Br 57 (auch von Brawa) hab ich 1 1/2 Stunden gebraucht.

Mittlerweile habe ich Loks von Roco, Brawa und Liliput in meinem Bestand, Piko ist geplant.

Gruß
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Aber selbst das klingt ja noch relativ machbar, ohne das man irgendwas umkabeln/Teile tauschen/Platinen löten muss.
Das anmelden wird ja vielleicht im Gerät möglich sein (wie ein Eingabefeld), und keine größeren Programmierkenntnisse brauchen.
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#16

Beitrag von berndm »

moppe hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 14:37
E-Lok-Muffel hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 11:51 ...
Ansonsten brauchst Du etwas Geduld, bis sich Lok und Zentrale miteinander verstehen, manchmal geht es beim ersten Mal (Bei meiner Brawa V36 Verbindung in weniger als 10 Minuten incl. Adresswechsel an der CS2), bei der Br 57 (auch von Brawa) hab ich 1 1/2 Stunden gebraucht.
Was dauerte 1,5 Stunden????


Klaus
Das kommt mir sehr bekannt vor: Während meine uralte UB Intellibox kein Problem mit den DCC Decodern hat, kann es sein, dass die CS2 einfach mal ewig Probleme hat, Parameter mit den Decodern unter DCC auszutauschen.
Ich denke, dass Märklin mit dem ungeliebten Protokoll so seine Probleme hat.
Zuletzt geändert von berndm am So 24. Mai 2020, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#17

Beitrag von moppe »

berndm hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 15:49 Ich denke, dass Märklin mit dem ungeliebten Protokoll so seine Probleme hat.
Du denken...
Selbst ein MS2 sind hervorragend wenn es kommt zu DCC fahren und Programmierung.
Was bei CS2 und CS3 fehlt ist ein einfaches Bedienung bei programmieren.



Klaus
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#18

Beitrag von CR1970 »

Also meine cs2 kommt hervorragend mit dcc zurecht. Oder bin es ich? Könnte auch sein :mrgreen:

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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#19

Beitrag von Beschwa »

Man sollte das Programmiergleis benutzen, dann gehts schneller.
Grüßle
Bernd

supermoee
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#20

Beitrag von supermoee »

Hallo,

Ich habe mit meinen CS2 und CS3 absolut keine Probleme mit DCC Loks. Was soll denn da nicht funktionieren? Klar, die Einstellungen sind nicht ganz so komfortabel wie bei mfx Loks, da kann aber Märklin nichts dafür, denn jeder DCC Hersteller braut sich neben den Standard CVs seine eigene zusammen, man kann sich aber Vorlagen zurecht schreiben und immer wieder aufrufen.

Bei Fremdfabrikaten, die für das Märklin System verkauft werden, können sich Überraschungen verbergen, denn die versprochene Kompatibilität ist nicht immer gewährleistet. Die Fahrzeuge können aus den verschiedensten Gründen entgleisen, was Nacharbeiten erfordert, um sie zu ertüchtigen. Bsp. gibt es hier im Forum zu genüge.

Gruss

Stephan
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#21

Beitrag von Max_S »

Um mal ein Beispiel zu nehmen: https://www.roco.cc/de/product/245335-0 ... ducts.html
Die hat einen Schleifer und NEM-Kupplungsschacht, aber die Rede ist nur von "Schnittstelle".
Das heißt man müsste einen Dekoder erst kaufen und einbauen (lassen), könnte dann aber die Lok aufs Gleis stellen, die Kupplungen aus Märklins Ersatzteilregal einstecken, einen Zug ranhängen, die Adresse in die (in meinem Fall, derzeit noch) Mobile Station eingeben und losfahren?
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#22

Beitrag von Dölerich Hirnfiedler »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 20:04
Das heißt man müsste einen Dekoder erst kaufen und einbauen (lassen),
Hallo Max,

Die Lok hat schon einen Decoder. Die kannst Du aus der Packung nehmen und losfahren.

mfg

D.
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#23

Beitrag von supermoee »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 20:04 Um mal ein Beispiel zu nehmen: https://www.roco.cc/de/product/245335-0 ... ducts.html
Hallo,

Da steht doch Dekoder Plux22.

Lokomotiven für das Märklin System haben immer einen Dekoder.

Gruss

Stephan
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#24

Beitrag von moppe »

Max_S hat geschrieben: So 24. Mai 2020, 20:04 Um mal ein Beispiel zu nehmen: https://www.roco.cc/de/product/245335-0 ... ducts.html
Die hat einen Schleifer und NEM-Kupplungsschacht, aber die Rede ist nur von "Schnittstelle".
Wenn ein Roco Lok sind für dreileiter hab es IMMER ein Decoder.
Der Lok du gefunden hab, hab nicht nur Decoder, aber ein Sounddecoder.


Klaus
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Re: Frage zu Fremdherstellern auf Märklin mit Mittelleiter

#25

Beitrag von Max_S »

Achso, okay.
Dann war das mein Missverständnis :oops:
Dachte "Schnittstelle" heißt da ist ein Stecker im Innenleben frei.
Die ganze Materie ist neu, hab mich damals (vor der jahrelangen Hobbypause) da nie mit befasst.

Danke für die vielen (geduldigen) Antworten :)
Ex-Teppichbahner bei der Rückkehr ins Modellbahnhobby, Stück für Stück. Wissenslücken bitte verzeihen.
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