Alter C-Sinus-Antrieb

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Udo Karl
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Alter C-Sinus-Antrieb

#1

Beitrag von Udo Karl » Fr 9. Dez 2005, 19:40

Hallo Modellbahner,

ich habe mir kürzlich eine E194 (39223) mit C-Sinus-Antrieb geleistet und bin begeistert von den Fahreigenschaften. Der Antrieb selbst ist kaum zu hören. Man hört mir die Stirnzahnräder des Getriebes und das hört sich etwas wie das Abfahren einer E-Lok an.

Mit niedrigsten Geschwindigkeiten kann man über die Gleise schleichen, ohne Gekreische, ohne Gezucke, Gestottere und Alzheimer. Da könnte sich der HWZ oder die neuen Decoder eine Scheibe von abschneiden. Der Decoder schaltet samtig weich von Fahrstufe zu Fahrstufe und das Anhalten bis zum Stillstand ist ein Genuß.

Bei soviel Licht noch etwas Schatten:
Etwas enttäuschend ist die Geräuschelektronik. So viel Aufwand nur für die dämliche Tröte, darauf hätte ich verzichten können. Die grünlich-gelben LED´s sind ebenfalls nicht gerade eine Augenweide.

Fazit: Der alte Sinus-Antrieb ist spitze !
Gruß Udo Karl
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Rirarunkel
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#2

Beitrag von Rirarunkel » Fr 9. Dez 2005, 20:13

Hallo Udo,

da kann ich dir nur zustimmen.
Den alten Sinus halte ich für das beste Konzept, welches je auf Schienen stand.

begeisterte Grüße

Caren

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Reinhard
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#3

Beitrag von Reinhard » Fr 9. Dez 2005, 20:18

Moin Moin,

da singe ich auch gleich mit!

Der "Alte" ist einfach nicht zu schlagen.
Auch ein Grund warum ich ihn in zwei meiner Loks eingebaut habe...

BR 18 473
BR 78 494
VG
Reinhard

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Marky
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#4

Beitrag von Marky » Fr 9. Dez 2005, 20:20

Hallo zusammen,

Glockenanker und Faulis sind aber auch nicht zu verachten :wink:

Gruß Markus


Günter3047
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Wieso braucht es dann einen Neuen ?

#5

Beitrag von Günter3047 » Fr 9. Dez 2005, 22:07

Hallo Freunde des C-Sinus,

auch ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit dem C-Sinus-Motor gemacht.

Deshalb ist es mir schleierhaft, wieso Märklin jetzt einen neuen, "kompakten" Motor in Loks einbaut, in denen genügend Platz für den "alten" (oder sagen wir doch besser "bewährten") Motor wäre.
Nach all dem, was ich hier vom HWZ gelesen habe, befürchte ich nichts gutes für die neue BR 290.

Außerdem hoffe ich inständig, daß die 39820 dieselbe Motor-Ausstattung wie die 39821 hat.
Dafür spricht die Beschreibung im Jahrbuch.
Dagegen spricht, daß es bisher keinen mfx-Decoder für den guten C-Sinus Antrieb gibt und das offensichtlich veränderte Geräuschmodul !?

Hat jemand darüber schon Informationen ?

Auf bewährtes hoffende Grüße
Günter


Gast

39223

#6

Beitrag von Gast » Fr 9. Dez 2005, 22:37

Hallo Udo,

da kann ich dir zustimmen und auch gleich etwas Wasser in den Wein giessen.

Also vom Antrieb her ist die 39223 erste Sahne, die geräuschelektronik ist eigentlich nicht vorhanden und würde besser mit Pfeifmodul beschrieben.

Die pissgelben Lampen sind ein Skandal und dass die hinteren Lampen nicht abschaltbar sind und die Lok kein beidseitiges A-Licht zeigen kann (Rangierbeleuchtung), in dieser Preisklasse eigentlich unverschämt.

Zusätzlich weiss die Lok Mängel im Gehäuse auf. Beide Vorbauten entstammen der gleichen Gussform und wenn du Loks der BR E94 ansiehst, wirst du feststellen, dass das i.d.R. unterschiedliche Vorbauten sind.

Übrigens hat die Roco 69500 eine bessere geräuschelektronik (Loksound) und unterschiedliche Vorbauten, aber leider nur ein Zweilichtspitzensignal obwohl U-Datum 1964 mit Sicherheit ein Dreilichtspitzensignal hatte. Nachrüstung ist mit Pikoteilen möglich.

Die läuft aber mind genauso und zieht fast besser.

Wolfgang


Tobi76
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194 39223 Rücklicht schaltbar/V200 und neuer Sinus

#7

Beitrag von Tobi76 » Sa 10. Dez 2005, 10:58

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Zuletzt geändert von Tobi76 am Fr 26. Mai 2017, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.


Krokodil194

BR 194 158-2 39223 von Märklin

#8

Beitrag von Krokodil194 » Sa 10. Dez 2005, 11:22

Als Ingolstädter, und daher absoluter 194er=Fan, schließlich hatten wir bis 1988 51 Stück dieser
Stahl-Krokodile hier bei uns beheimatet, habe ich
natürlich auch die C-Sinus=Variante dieses Märklin-
Modells. Ich bin aber hier von dem C-Sinus-Antrieb
insoweit enttäuscht, dass die Lok mit einem Güterzug
auf der Steigungsstrecke bei langsamer Fahrt zum
Stehen kommt und eben wegen der fehlenden Selbsthemmung des Antriebes, dessen Grund ja die
jetzige Neuentwicklung in kompakter Bauform war,
der ganze Zug wieder rückwärts den Berg hinunter rollt. Auch hätte ich mir für diesen Preis wenigstens
neue, vorbildgerechte Vorbauten gewünscht.

Gruß der Krokodilbahner


Werner Nettekoven
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SINUS-Antrieb in Imotrans V200 und Raillion 151

#9

Beitrag von Werner Nettekoven » Mo 12. Dez 2005, 00:16

Hallo,

vor einigen Monaten hatte Märklin die Ersatzteillisten von beiden neuen Loks (39582 und 39820) auf der Homepage und dann später wieder entfernt. Beide Loks sollen danach das alte SINUS-Treibgestell besitzen. ET-Nummern waren von den Treibgestellen von 39581 und 39582 sowie von 39821 und 39820 indentisch. Lediglich die Decoder bzw. die Motoreinheit unterschied sich.

Ob die Listen falsch waren und deshalb wieder verschwanden und was wirklich verbaut, wird sich erst zeigen, wenn die Loks ausgeliefert werden.


Gruß

Werner

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#10

Beitrag von Rirarunkel » Mo 12. Dez 2005, 01:02

Hallo Werner und alle Sinus-kundigen,

sind damit die drehgestelle aus den BR 152 und den V200.1 modellen austauschbar??

Grüße

Caren


Martin Lutz
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Re: BR 194 158-2 39223 von Märklin

#11

Beitrag von Martin Lutz » Mo 12. Dez 2005, 07:20

Hallo Krokodil194
Krokodil194 hat geschrieben:Als Ingolstädter, und daher absoluter 194er=Fan, schließlich hatten wir bis 1988 51 Stück dieser
Stahl-Krokodile hier bei uns beheimatet, habe ich
natürlich auch die C-Sinus=Variante dieses Märklin-
Modells. Ich bin aber hier von dem C-Sinus-Antrieb
insoweit enttäuscht, dass die Lok mit einem Güterzug
auf der Steigungsstrecke bei langsamer Fahrt zum
Stehen kommt und eben wegen der fehlenden Selbsthemmung des Antriebes, dessen Grund ja die
jetzige Neuentwicklung in kompakter Bauform war,
der ganze Zug wieder rückwärts den Berg hinunter rollt. Auch hätte ich mir für diesen Preis wenigstens
neue, vorbildgerechte Vorbauten gewünscht.

Gruß der Krokodilbahner
Komisch, das habe ich noch nie erlebt.

Wir haben mittlerweile mehrere C-Sinus Loks auf der Anlage. Aber im 3%igen Wendel ist das noch nie passiert, dass ein Zug zurückrollt.

Dazu gibt es noch folgende Geschichte:
Der Sinus ICE von meinem Kollegen Arno hatte Probleme mit dem Getriebe. Die Zahnräder hatten sich immer wieder verhakt und es kam dazu, dass dieser Zug zunächst nicht wegfahren wollte und einfach steckenblieb. Plötzlich raste er abbrubt weg.

Arno ging nun aufs Ganze und hat den C-Sinus komplett zerlegt und überall Kugellager eingebaut. Siehe Bericht unter http://www.churer-modellbahner.ch.vu/ "Technisches" "Rollmaterial" "C Sinus Motor und Getriebe Kugellagern (Arno)"

Jetzt hat die Lok eine noch kleinere Selbsthemmung. Es geht alles noch einmal leichter.

Aber selbst dieser 11teilige Zug rollt NICHT zurück im 3%igen Wendel. Wir haben das extra ausprobiert.

Ich habe zwar auch schon von diesem Phänomen gehört/gelesen, kann aber nicht über ähnliche Erfahrungen berichten. Nicht einmal mit unseren teilweise sehr langen Züge. Auch nicht bei meinem ICE-S.

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Reinhard
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Re: BR 194 158-2 39223 von Märklin

#12

Beitrag von Reinhard » Mo 12. Dez 2005, 07:58

Krokodil194 hat geschrieben:...eben wegen der fehlenden Selbsthemmung des Antriebes, dessen Grund ja die
jetzige Neuentwicklung in kompakter Bauform war,
der ganze Zug wieder rückwärts den Berg hinunter rollt...
ÄHM! Geben den "alten" C-Sinus Motor ein Schnecken-Getriebe und auch der hat eine Bombenselbsthemmung!

Es ist keine Kunst mit einen Schnecken-Getriebe so einen "pissels" Motor eine Selbsthemmung hin zu zaubern, das ist einfach nur Physik.
Günter3047 hat geschrieben:...Nach all dem, was ich hier vom HWZ gelesen habe, befürchte ich nichts gutes für die neue BR 290...
Keine Angst! Wiedererwartend hat Märklin wohl dazu gelernt. In der neuen BR 290 ist ein "neuer" C-Sinus Motor mit Schwungmasse. Der Motor ist auch von einem anderen Hersteller.
Die Fahreigenschaften kommen an den "alten" C-Sinus heran.
Einen Markel gibt es allerdings. Der Motor fährt bei aller Liebe nicht sanft an, sondern Ruckt gleich mit einer nach meinen Geschmack zuhohen Fahrgeschwindigkeit los.
Ein Anfahren wie im Realen ist somit nicht möglich. Schade. Ich meinen Augen ein PLUS für den alten C-Sinus Motor!
VG
Reinhard

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#13

Beitrag von Rirarunkel » Mo 12. Dez 2005, 10:11

Hallo Reinhard,

hat du die BR 290 mal analog getestet? Nur so kann man die mechanischen Qualtiäten beurteilen.

Grüße

Caren

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#14

Beitrag von Marky » Mo 12. Dez 2005, 12:03

Hallo Reinhard,


die zu große Anfahrgeschwindigkeit in FS 1 und das damit verbundenen Anrucken sollte sich doch mit verkleinern des Wertes der CV 02 beheben lassen. Oder hast Du das schon probiert ?

Ich denke Märklin geht beim Einstellen der Anfahrspannung auf Nummer sicher (zu sicher)


Gruß Markus

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