Umbau der V200 139 von Märklin auf Glockenankermotor

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JSteam
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Umbau der V200 139 von Märklin auf Glockenankermotor

#1

Beitrag von JSteam » Sa 8. Aug 2009, 12:12

Hallo zusammen,

als bekennender V200 Fan habe ich auch eine ganze Menge davon hauptsächlich die von Roco (V200.0). Aber auch die V200.1 (V200 139) zählt zu meinem Fuhrpark. Diese Lok kam bisher aber selten zum Einsatz, da dieses Modell mit dem HLA nicht gerade angenehm für die Ohren ist. Sicher werden jetzt einige Sagen, richtig warten und einen besseren Decoder rein... Damit bekämpft man aber nur die Symptome, nicht die Ursache, die im Motor liegt.
Daher habe ich die Sommer Rabattaktion von SB-Modellbau genutzt und die Lok mit einem Glockenankermotor umgerüstet. Der Umbau der V200 ist relativ einfach und auch für Anfänger geeignet. Es sind zwar Fräsarbeiten erforderlich, aber die kann man auch mit Säge und Feile erledigen. Außerdem kommt es an keiner Stelle auf einen Zehntelmillimeter an.
Den Vergleich Vorher <-> Nachher habe ich auf Film dokumentiert. Lautsprecher aufdrehen!

Bitte entschuldigt den bunten Zug, aber ich musste auf die schnelle einen Zug zusammenstellen und habe genommen was in Reichweite war :wink:
Gruß Jürgen

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Uwe der Oegerjung
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#2

Beitrag von Uwe der Oegerjung » Sa 8. Aug 2009, 13:15

Moin Jürgen

Ich finde das der "sound von vorher" besser wie der"Sound von hinterher" ist :!: :shock:

Aber das ist ja nur meine Meinung :!:

MfG von Uwe dem Oegerjung

PS: Ich habe die V 200/ 200.1 von Roco und Märklin.
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Bluesman
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#3

Beitrag von Bluesman » Sa 8. Aug 2009, 18:16

...klingt jetzt wie ne Gleichstromlok.

Schade drum. :mrgreen:

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krokodilsbb
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#4

Beitrag von krokodilsbb » Sa 8. Aug 2009, 18:37

zwar schön das die lok nun so flüstert, aber eine v200 sollte krach machen

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#5

Beitrag von wolfgang58 » Sa 8. Aug 2009, 18:41

krokodilsbb hat geschrieben:zwar schön das die lok nun so flüstert, aber eine v200 sollte krach machen



... und zwar den richtigen (decoderlosen) Märklinsound der 50er und 60er !
:lol:
Viele Grüße Wolfgang
Mä seit 1958; Ep.III; SX/DCC, Betriebsbahner auf Testanlagen mit 2+3 Leiter;
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Asslstein
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#6

Beitrag von Asslstein » Sa 8. Aug 2009, 18:42

Hallo Jürgen,

ich find es Klasse.
Glückwunsch zu Deinem Umbau. Der Unterschied ist schlicht gewaltig.

Gruß
Knut

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Harald
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#7

Beitrag von Harald » Sa 8. Aug 2009, 19:25

Hallo Jürgen,

Deinen Film vorher/nachher finde ich sehr gut gemacht !

Da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden..... :wink:


Viele Grüße von

Harald

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MaMä
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#8

Beitrag von MaMä » So 9. Aug 2009, 09:35

Irgendwie höre ich nur jede Menge Rauschen. Vorher lauter, hinterher leiser.
Kann man die Lok auch mal alleine hören, ohne die Fahrgeräusche der Wagen?

Gruß,
Markus
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#9

Beitrag von JSteam » So 9. Aug 2009, 10:40

Hallo zusammen,

auch wenn einige Kommentare mit leichtem Augenzwinkern geschrieben wurden, ist mir nun erst wieder richtig klar geworden, wie unterschiedlich Leute auf Töne reagieren. Für mich ist das Geräusch eines HLA einfach nur nervtötend. Für andere Ohren klingt das eben auch anders.
Kann man die Lok auch mal alleine hören, ohne die Fahrgeräusche der Wagen?
das würde keinen Sinn machen. Ich wollte ja zeigen, dass der HLA die Geräusche eines 10 Wagenzuges übertönt. Wenn Du "Nachher" ohne Wagen hören willst, dann mach ab der Szene einfach den Lautsprecher aus :wink:
Gruß Jürgen

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Bodo Müller
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Re: Umbau der V200 139 von Märklin auf Glockenankermotor

#10

Beitrag von Bodo Müller » So 9. Aug 2009, 12:16

Hallo Jürgen,
JSteam hat geschrieben:Hallo zusammen,

Der Umbau der V200 ist relativ einfach und auch für Anfänger geeignet. Es sind zwar Fräsarbeiten erforderlich, aber die kann man auch mit Säge und Feile erledigen. Außerdem kommt es an keiner Stelle auf einen Zehntelmillimeter an.
ich habe auch einige Märklin Hamo / Trix V200/221, die ich gerne mit dem Antrieb von SB-Modellbau umrüsten möchte.

Du schreibst, dies sei bei diesem Modell sehr einfach...hast du dazu Details bzw. Bilder, wie gross der Aufwand ist? Auf dem Bild bei SB-Modellbau ist zu sehen, dass der Antrieb etwas schräg nach oben zum Dach hin eingebaut ist. Auf der Intermodellbau sagte mir der Mitarbeiter von SB, dass dann auch etwas an der Innenseite vom Dach abgefräst werden muss.

Grundsätzlich muss ja wohl das vertikale Ankergehäuse abgesägt werden, wie ist es mit der Getriebeänderung?
Viele Grüße,
Bodo Müller

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#11

Beitrag von JSteam » So 9. Aug 2009, 13:20

Hallo Bodo,

vom Umbau habe ich keine Bilder gemacht. Leider hat auch vor kurzem mein Scanner den Dienst quittiert, sonst hätte ich die Anleitung von SB eingescannt. Die Anleitung ist sehr gut bebildert und beschrieben.

Vom Dach muss (leider) eine Strebe, die zur Verschraubung mit dem Unterteil dient, entfernt werden.
Das alte Motorteil wird etwa auf ebene des Drehgestells entfernt. Die Zwischenzahnräder entfallen. Dann wird das mitgelieferte Distansstück und der Motor eingeklebt.
Ich habe etwa 2 Stunden gebraucht, wovon aber nur eine Stunde Arbeitszeit war. Den Rest der Zeit habe ich auf das vollständige Abbinden des Kleber gewartet (2 mal 30 Minuten).
Gruß Jürgen


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#12

Beitrag von DB-Modellbahn » So 9. Aug 2009, 14:50

HI Bodo,

vor längerer Zeit gabs hier mal einen Thread, wo ich vorher/nachher Bilder vom Umbau der 221 gezeigt habe. Falls interesse besteht, schick mir per PN Deine Emailadresse, dann kann ich die Bilder dir zuschicken..

Wie Jürgen schon schrieb, man brauch gar nicht genau arbeiten. Hab auch nur Säge und Feile gebraucht..

Man hört hinterher wirklich nur noch die Rollgeräusche, nix Motor, einfach nur ein Traum..
Beste Modellbahngrüße aus Anger

Daniel

Epo. IVa, 2=DCC, MoBaSbS, Edits booster, Railroad &Co., Zimo,Lopis und Kühn decoder....

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#13

Beitrag von V200Freund » So 9. Aug 2009, 19:27

hallo Jürgen
Vom Dach muss (leider) eine Strebe, die zur Verschraubung mit dem Unterteil dient, entfernt werden.
es reicht, wenn Du von der Strebe etwa die Hälfte wegfeilst, quasi bis kurz vor Gewindebeginn. Ich stell Dir gerne ein Bild ein, ich wollte die Strebe unbedingt erhalten, damit das Gehäuse weiterhin auf beiden Seiten befestigt ist....... :wink:
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
Ich lebe in einer mfx freien Zone....IB nur DC


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#14

Beitrag von JSteam » So 9. Aug 2009, 20:09

Hallo Reiner,
es reicht, wenn Du von der Strebe etwa die Hälfte wegfeilst, quasi bis kurz vor Gewindebeginn.
den Eindruck hatte ich auch, als ich mir das angesehen habe. Ich habe mich aber auf die Aussage in der Anleitung von SB verlassen, dass eine Strebe genügt. Und das tut sie. Ich kann jedenfalls nicht sagen, dass das Gehäse nicht fest sitzt.
Warum die da aber auch so einen langen Motor einbauen mussten. Ein kürzerer hätte es bestimmt auch getan...
Gruß Jürgen


Münch
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#15

Beitrag von Münch » Mo 10. Aug 2009, 09:58

Hallo
@Jürgen
Egal,ob von Faulhaber oder von Maxon,der längere Motor hat eine wesentlich höhere Leistung(Vergleich z.B. 1319 /1320 zu 1331/1332).
Das dürfte auch für die Langlebigkeit nicht unerheblich sein.
Ich selbst benutze für Umbauten am liebsten Motoren 1717,als Analogbahner kann ich mir dann auch schon gleich den in der Um-
drehungszahl passenden für eine vorbildgerechtere Vmax aussuchen.
mfg Olaf

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Meise
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#16

Beitrag von Meise » Mo 10. Aug 2009, 10:19

Hallo Jürgen,

ich betrachte deinen umbau als vollen erfolg - ich kann das gejaule vom HLA auch nicht mehr hören. Früher hat es mir nichts ausgemacht, aber da hatte ich auch noch keine roco-loks oder C-Sinus bzw. SDS Loks. selbst der märklin hobby-spezial motor (36xxx-modelle) mit einem LoPi schlägt in meinen augen den HLA.

Ich finde es einfach nur angenehm, wenn ich beim vorbeiziehen eines zuges nur die achsen der waggons höre, wie sie die schienestöße überfahren.

und wenn ich meine lok hören will, dann nehme ich statt eines HLA´s lieber einen ESU Loksound :wink:

gleichegesinnte grüße
Mit freundlichem MoBa-Gruß - Guido Meißner

[img]http://modellbahncenter.homestead.com/02_Tools_Design/mmc_logo_dhl.jpg[/img]


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#17

Beitrag von JSteam » Mo 10. Aug 2009, 10:52

Hallo Guido,
ich kann das gejaule vom HLA auch nicht mehr hören. Früher hat es mir nichts ausgemacht, aber da hatte ich auch noch keine roco-loks oder C-Sinus bzw. SDS Loks.
...wenn die Anlage wächst und der PC die Loks steuert, dann fahren schnell mal 5-10 Loks. Und wenn dass alles welche mit HLA wären...
Da ich schon lange mit PC fahre, habe ich schon früh viele Loks umgebaut. Aber da die Umbausätze nicht gerade billig sind, dauert das eben, bis alle durch sind.

@Olaf: Klar hat der Motor mehr Leistung, aber einer der etwas dicker, dafür aber kürzer ist hätte es bestimmt auch getan. Der würde dann auch nicht so weit ausschwenken. Eigentlich hätte man auch noch einen Teil der Maschienenraumimitation entfernen müssen, weil der Motor soweit ausschwenkt. Das habe ich aber nicht gemacht, denn ich habe keine Probleme festgestellt. Ich habe aber auch keinen R1...
Gruß Jürgen

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#18

Beitrag von mgleiser » Mo 10. Aug 2009, 15:57

Hallo Guido.
Meise hat geschrieben:ich kann das gejaule vom HLA auch nicht mehr hören. Früher hat es mir nichts ausgemacht, aber da hatte ich auch noch keine roco-loks oder C-Sinus bzw. SDS Loks. selbst der märklin hobby-spezial motor (36xxx-modelle) mit einem LoPi schlägt in meinen augen den HLA.
Zumal es beim HLA auch noch extreme Serienstreuungen gibt.
Ich besitze HLA Loks von grusslich laut(zb BR41)bis hin zu angenehm leise(BR85)
Bei meinen Loks mit SDS und KS Motoren scheint das der Vergangenheit anzugehören.Alle meine 6 Loks mit diesem Antrieb sind durch die Bank extrem Leise!Ich meine sogar leiser als meine von SB umgebaute BR50.
Bei Roco sieht es allerdings in punkto Serienstreung auch nicht viel besser als bei meinen HLA Loks aus.Zwar sind sie vom Geräuschniveau im Durchschnitt leiser als meine HLAler.Aber meine "lauten"Rocos übertrumpfen durchaus meine leise HLA 85er.


Gruss Arne


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lang, lang ist es her ...

#19

Beitrag von DELTA » Mo 10. Aug 2009, 22:00

Hallo zusammen, hallo Jürgen,

von nun an sind dann wohl deine Ansprüche in Sachen Geräuschentwicklung / Vermeidung weiter gestiegen...
Sicher wirst du Möglichkeiten finden, die noch anstehenden Umbauten in deinem bereits vorhandenen Fuhrpark preiswerter zu gestalten...
Bestimmt wirst auch du noch an anderer Stelle mal deine für dich "neu" gewonnenen Eindrücke um die Geräuschkulisse während des Anlagenbetrieb (Entstehungs / Verbreitungsquellen) anders angehen.
(dies sollte nur als ein Hinweis zu verstehen sein / ich habe es (den Anfang) schon vor ca. 10 Jahren durch...).
HLA- Betrieb in den Fahrzeugen gibt es bei mir nur noch mit überarbeiteten Getrieben (unter Verwendung von Ausgleichscheiben etc. / Uhrmacher)!
Ansonten habe auch ich alle alle meine alten Schätze (wo es eben möglich ist auf Glockenanker / Maxon) umgebaut.

Zu den Preisen für die neuen zum Einsatz kommenden Motoren solltest du dich noch mal umsehen. Das geht auch ohne Sommeraktion viel günstiger!!

Alles in allem würde ich sagen, dass auch du wohl die Decoder- Auswahl in nächster Zeit mehr in Richtung Sound- Decoder zu purem Genuss bei deinen Zukünftigen Umbauten zusammenstellen wirst.

Der Spass- Faktor wird mit jedem umgerüsteten Fahrzeug größer.
Wenn alle Fahrzeuge ruhig laufen, wirst wohl auch du die Lautsärke der Sound- Decoder reduzieren können >>> nur die Fahrzeuge im direkten Nah- Bereich sind zu vernehmen! Kein "wirres" durcheinander mehr ...

Auch dir weiterhin viel Spass / Genuss

gute Nacht, Gruß Thomas / Delta :wink:


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#20

Beitrag von JSteam » Di 11. Aug 2009, 06:59

Hallo Thomas,
Bestimmt wirst auch du noch an anderer Stelle mal deine für dich "neu" gewonnenen Eindrücke um die Geräuschkulisse während des Anlagenbetrieb (Entstehungs / Verbreitungsquellen) anders angehen.
die Eindrücke sind für mich keineswegs neu. Die ersten Loks habe ich vor 15 Jahren schon umgebaut. Zwischendrin habe ich auch immer mal wieder was anderes probiert. Kugellager, "Lemosolar" etc. Nichts hat mich so überzeugt wie ein Umbausatz mit Glockenankermotor. Sicherlich könnte man noch Geld sparen und die Umbaustze selber fertigen. Dies würde ich aber nicht als Aspekt meines Hobby sehen...
Gruß Jürgen


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#21

Beitrag von JSteam » Di 11. Aug 2009, 07:03

Hallo Arne,
Bei meinen Loks mit SDS und KS Motoren scheint das der Vergangenheit anzugehören.
klar, das sind ja auch ganz andere Getriebe...

Und nicht, dass nun einer denkt, ich rüste nur Märklinfahrzeuge um. Auch Loks von anderen Herstellern haben bereits teilweise Glockenankermotore bekommen....
Gruß Jürgen

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UlrichRöcher
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#22

Beitrag von UlrichRöcher » Di 11. Aug 2009, 08:42

Hallo,

ich oute mich hier auch mal als Glocki-Fan, der auch schon einige seiner Modelle mit SB-Bausätzen umgebaut hat (auch nicht nur Märklin-Modelle, sondern auch von anderen Herstellern (Roco, Liliput)).

Nur ist mein Hauptmotiv dabei weniger die Lautstärke oder die Art der Geräuschkulisse, sondern das erheblich weichere und gleichmäßigere Laufverhalten sowie das viel bessere Verhalten der Schwungmassenantriebe bei kurzzeitigen Stromunterbrechungen im Vergleich zum HLA. Im Moment arbeite ich an einer Märklin 50, die auch auf SB-Glocki umgebaut wurde. Hier erwarte ich keine so deutliche Geräuschreduzierung wie bei manch anderen Loks, da ja noch sehr viel ursprüngliches Getriebe vorhanden ist. Da wird wohl eher B52 ran müssen.

Viele Grüße
Ulrich


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#23

Beitrag von JSteam » Di 11. Aug 2009, 09:18

Hallo Ulrich,
Hier erwarte ich keine so deutliche Geräuschreduzierung wie bei manch anderen Loks, da ja noch sehr viel ursprüngliches Getriebe vorhanden ist. Da wird wohl eher B52 ran müssen
Ich habe die 52er Kondenstender umgebaut. Der Umbausatz unterscheidet sich meiner Meinung nach nur minimal von dem der 50er. Wenn ich mich richtig erinnere, dann greift der Umbausatz direkt in das Zahnrad des letzten Antriebsrades. Du wirst die Lok fast nicht mehr hören :wink:

Das Fahrverhalten ist natürlich für mich ebenfalls ein Grund. Gerade der Auslauf macht Spass....
Gruß Jürgen

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#24

Beitrag von UlrichRöcher » Di 11. Aug 2009, 09:45

Hallo Jürgen,
JSteam hat geschrieben:Ich habe die 52er Kondenstender umgebaut. Der Umbausatz unterscheidet sich meiner Meinung nach nur minimal von dem der 50er. Wenn ich mich richtig erinnere, dann greift der Umbausatz direkt in das Zahnrad des letzten Antriebsrades. Du wirst die Lok fast nicht mehr hören :wink:
stimmt, die Loks sind wohl motor- und getriebemäßig gleich. Ich habe die Lok mal auf dem Rollenprüfstand und auf einem kurzen Stück Gleis probeweise mit angelöteten Kabeln und Saft aus einem DC-Trafo fahren lassen, um zu prüfen, ob Getriebe und Steuerung ohne Klemmen laufen. Ich fand schon, dass es etwas leiser war und habe dann auch daran gedacht, dass die schlimmsten Krachschläger bei Märklin erfahrungsgemäß die Motorlager sind, die man ja bei dem Umbau abgesägt hat. Was aber wirklich daraus wird, werde ich noch sehen. Habt Ihr Interesse an einem Umbaubericht oder ist der pure Umbau auf einen SB-Glocki zu profan?

Viele Grüße
Ulrich

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#25

Beitrag von puls200 » Di 11. Aug 2009, 09:56

Würde denn in der alten V200 der Lemo-Solar Motor passen? Das wär noch eine Option. SB Umbau ist zwar beeindruckend, aber damit verdoppelt sich i.d.R. auch die Investitionen in die Lok..
Ich habe bisher nur eine V36 auf Lemo-Solar umgebaut und bin begeistert.
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