V100 (Mä3072) mit Hamo und Zimo MX630

Bereich für alle Themen rund um Umbauten, Neubauten, Alterungen und Verbesserungen von Modellen.
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MarcH
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V100 (Mä3072) mit Hamo und Zimo MX630

#1

Beitrag von MarcH » Mo 14. Sep 2009, 20:48

Hallo Ihr,
ich habe meinen ersten Versuch gemacht einen LFCM nur mit Hamomagnet umzubauen, leider bin ich nicht so zufrieden, wie ich es von Umbauten mit HLM war.
Das die Lok bei Langsamfahrt ruckelt kann ich verstehen, weil der Anker ja nur drei Pole hat, oder kann man das mit besonderer EInstellung der CVs noch korrigieren?
Was ich nicht verstehe, warum das Geschwindigkeitsprofil sich vorwärts gut einmessen lässt, die Lok aber rückwärts aber einer bestimmten Fahrtstufe nicht mehr schneller wird. Was könnte hier die Ursache sein, Mechanik (Getriebe), der Motor (Hamomagnet) oder der neue Zimo MX630 (ist der erste, den ich verbaut habe)?
Vielen Dank für Eure Antworten.

Gruß Marc
Märklin C-Gleis, TC 7.0 Gold, MobaSbS und Open DCC


DELTA
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Eine V100 (3072) hat einen grottenschlechten Antriebsstrang

#2

Beitrag von DELTA » Sa 19. Sep 2009, 12:51

Hallo Mark,

wenn dun dich schon an einen Umbau dieser bezeichneten Lok machen möchtest, so wird dir Wohl oder Übel nur eine Art Sanierung von Grund auf weiter helfen.
Aus bereits gemachten Erfahrungen (nicht nur bei mir) ist bei diesem Antriebskonzept so einiges im Argen. Man sollte dazu aber bitte auch noch mal die Fertigungsjahrgänge (den damaligen Kaufpreis) berücksichtigen.
Bei meinen Umbauten habe ich immer den kopletten Antriebsstrang (jedes Zahnrad und den dazugehörigen Lagerbolzen raus) zerlegt.
Alle auch nur "leicht" verschlissenen Teile durch Neuteile ersetzt. Zudem wurden alle Zahnrad- Paarungen mit Ausgleichscheiben (feine Messing- Unterlegscheiben / vom Uhrenmacher) zueinander ausgeglichen / angepasst (>>> Axial- Spiel verringern) wieder montiert.
Das wie ein "H"- Aussehende (wie ein Kardan- Gelenk wirkende) für die "kraftschlüssige" Verbindung zum Drehgestell notwendige Teil habe ich durch ein selbst angefertigtes (ganz bewusst in der Materialstärke etwas dickere) Neuteil aus "halbelastischem" Kunststoff ersetzt.
Als Antriebsmotor habe ich dazu einen Glockenankermotor (mit sehr vielen Fräsarbeiten verbunden!!!) verbaut.
Die so umgerüstete Lok läuft im zusammenspiel mit (vorerst) einem ESU- Lopi 3 völlig ohne wahrnehmbare Geräusche (nur der Flüsterschleifer...!!).
Als Konseequenz wird der momentan verbaute Decoder noch mal einem ESU- Sound- Decoder das Arbeitsfeld räumen müssen.
Zu deinen Problemem mit den ungleichen Geschwindigkeiten für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt, kann ich nur vermuten.
(((nur in diesem Zusammenhang habe ich einmal meinen Aufwand mit der Lok, voran beschrieben.)))
Zum einen können / werden dies mechanische Ursprünge haben.
Da du aber auch einen Decoder mit diversen Einstellmöglichkeiten verbaut hast, kann es durchaus sein dass untereschiedliche Geschwindigkeitskennlinien für Vorwärts und Rückwärtsfahrt konfiguriert worden sind (wie es z.B. für große Tender- Loks mit unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten teilweise ganz bewusst gemacht wird.).
Ob und in wie weit du eine Möglichkeit hast dies zu überprüfen (evtl. von einem Kollegen prüfen zu lassen) kann ich von hier ebenfalls nicht beurteilen.
Ich würde aber auch da zumindest einmal hin sehen (lassen).
Einen Tipp noch zum Umbau: Ich würde aber auf jeden Fall einen "Fünf- Pol- Anker" zusammen mit einem "Hamo Dauermagneten" (als eine "Minimal- Lösung" / mit der man schon gut leben kann ) verbauen ...

Noch ein schönes Wochenende,

Gruß Thomas / Delta :D

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kaeselok
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#3

Beitrag von kaeselok » Sa 19. Sep 2009, 14:42

Hallo Marc,

hast Du die CV Werte an den 3-Pol-Motor angepasst? Insbesondere CV 9 und CV 56?

Welche Zentrale verwendest Du? (hast Du eine stabilisierte Spannung am Gleis, wenn nein dann auch noch CV 57 anpassen).

Testen kannst Du übrigens mal mit CV 58 auf 0 setzen (also überhaupt keine Regelung).

Die Beschreibung zu diesem Decoder findest Du auf www.zimo.at. Ausdrucken würde ich mir die Seiten mit den CVs und der Strategiebeschreibung, wie man das Ding am besten einstellt.

Noch was will ich erwähnen:

ZIMO hat eine neue Firmware rausgebracht. Damit laufen die MX 630 von Haus aus wesentlich besser!!!! (ich habe mittlerweile einige von den Kandidaten und kriege damit sogar eine Doppellok mit 2 HLA-Motoren butterweich angefahren ... :wink: ).

Kriegen wir hin. Schick doch mal Deine CVs?!


Viele Grüße,

Kalle


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#4

Beitrag von MarcH » So 20. Sep 2009, 15:40

Hallo Thomas, hallo Kalle,
besten Dank für Eure Antworten. Ich gehe danach davon aus, dass das ganze noch ein etwas größeres Projekt wird und ich mich langsam vorarbeiten muss.
Als erstes habe ich jetzt mal den Fünfpoler mit Hamo bestellt, mal schauen, was das bringt. Gibt es da schon grundsätzliche Erfahrungen für CV 9, oder sollte die Standard bleiben?
Das mit der Getriebesanierung reizt mich schon, nur habe ich da noch keine Erfahrung, vielleicht versuche ich das erstmal bei meiner alten V200, davon habe ich zwei Antriebsgestelle.
Der Dekoder hat für beide Fahrtrichtungen gleiche Geschwindigkeitskennlinien, demnach wird es wohl das Getriebe sein.
Mit den CVs für die Motoranpassung habe ich auch noch sehr wenig Erfahrung, es gibt noch sehr viel zu lernen für mich. Auch muss ich noch prüfen, welche Softwareversion meine 630er haben und ggf. updaten.
Ich fahre übrigens mit der MoBaSbS und programmiere mit OpenDCC.
Gruß Marc
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#5

Beitrag von kaeselok » So 20. Sep 2009, 19:22

Hallo Marc,

mit Default Werten wird der MX 630 nach meinen Recherchen nicht ordentlich laufen!

Ich habe bisher keinen 3-Poler mit einem MX 630 ausgestattet, was daran liegt, dass die 3-Poler bei mir immer gleich rausfliegen! :D

Aber probiere doch mal folgendes:

Erstmal die Betriebsanleitung besorgen:
http://www.zimo.at/web2007/pdf/MX620MX630MX640.pdf

So, dann dort auf Seite 7 blättern:

Dort werden die Werte für CV 9 beschrieben. Auf Seite 9 die Werte für CV 56.

Ohne jetzt jemals einen 3-Poler mit einem MX 630 ausprobiert zu haben würde ich jetzt einfach mal folgendes vorschlagen:

CV 9: 83
CV 56: 77

Dann probieren.

Neuer Versuch:

CV 9: 85
CV 56: 73

Immer noch nix?

Dann mal was ausprobieren, was bei mir bei einem HLA excellent geklappt hat:

CV 56: 81

Einfach mal variieren. Wenn Du diese beiden Einstellungen im Griff hast fährt die Lok butterweich an und ruckelt nicht!

Was dann noch kommt ist "Kennlinien-Tuning". Dazu kannst Du Dich dann nochmal melden.

Ach ja, je nach verwendeter Zentrale noch ein Blick auf CV 57 werfen! :wink:


Bitte teile doch Deine Erfahrungen hier mit. Danke.


Viele Grüße,

Kalle


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#6

Beitrag von MarcH » Mo 21. Sep 2009, 21:05

Hallo Kalle,
vielen Dank für die detaillierten Tipps.
Aktuell muss ich meinen CV-Programmer checken, da geht garnichts. Sobald das wieder funzt melde ich mich mit Ergebnissen.

Gruß Marc
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#7

Beitrag von MarcH » Mo 28. Sep 2009, 19:37

Hallo Kalle
und natürlich auch alle anderen Interessierten,

meine Hardware funktioniert wieder, der serielle Anschluss hatte sich verabschiedet, und ich habe mit den CVs versucht zu experimentieren. Als erstes habe ich die neuste Softwareversion auf den 630 gespielt. Mit dem Vorschlag von Kalle bin ich nicht so richtig glücklich geworden, dass schrittweise ändern von CV 9 und 56 hat immer kräftig geruckelt. Aktuell habe ich CV9= 28 und CV55= 55, dass ist für mich das subjektiv beste Ergebnis, aber leider kein Vergleich zu anderen Antrieben (z.B. HLM).
Ich weiß nun nicht, ob es am 630 oder am Antrieb oder am Zusammenspiel liegt. Ich habe noch einen MX63 liegen, verspricht der bessere Ergebnisse?
Leider habe ich mittlerweile festgestellt, dass ein Umbau auf HLM mit Fräsarbeiten verbunden ist, dass hätte ich auch früher hier im Forum finden können.
Vielleicht hat ja noch einer eine gute Idee oder auch schon eigene Erfahrungen mit dem MX630 und einem Dreipoler.

Gruß Marc
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#8

Beitrag von kaeselok » Di 29. Sep 2009, 06:54

MarcH hat geschrieben:Leider habe ich mittlerweile festgestellt, dass ein Umbau auf HLM mit Fräsarbeiten verbunden ist, dass hätte ich auch früher hier im Forum finden können.
Hallo Marc,

warum denn das? Der HLA Magnet passt doch genau an die Stelle wo jetzt Dein Permanentmagnet für den 3-Poler sitzt?!?

Also bei den V100/BR 212 braucht IMHO nix gefrässt zu werden. Einfach den alten Motor raus und neuen rein. Geht "ruck-zuck"! :D


Viele Grüße,

Kalle


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Fräsarbeiten an der V100 mä3072 erforderlich

#9

Beitrag von Jörg L. » Di 29. Sep 2009, 17:00

kaeselok hat geschrieben:
MarcH hat geschrieben:Leider habe ich mittlerweile festgestellt, dass ein Umbau auf HLM mit Fräsarbeiten verbunden ist, dass hätte ich auch früher hier im Forum finden können.
Hallo Marc,

warum denn das? Der HLA Magnet passt doch genau an die Stelle wo jetzt Dein Permanentmagnet für den 3-Poler sitzt?!?

Also bei den V100/BR 212 braucht IMHO nix gefrässt zu werden. Einfach den alten Motor raus und neuen rein. Geht "ruck-zuck"! :D
Hallo Kalle,

bei meiner V100 mä3072 musste ich für den dickeren Märklin Permanentmagneten am Chassis fräsen, damit noch das Motorschild mit der unteren Befestigungsschraube Platz findet. :wink:
Viele Grüße Jörg

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#10

Beitrag von MarcH » Di 29. Sep 2009, 17:03

Hallo Kalle,

es ist leider so, wie Jörg es auch beschreibt. Der Magnet ist einfach zu breit und dann passt die Schraube nicht mehr. Außerdem ist auch der Bereich am Drehgestell zu knapp, da müsste auch noch etwas weg.

Gruß Marc
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Jörg L.
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#11

Beitrag von Jörg L. » Di 29. Sep 2009, 17:08

MarcH hat geschrieben:Hallo Kalle,

es ist leider so, wie Jörg es auch beschreibt. Der Magnet ist einfach zu breit und dann passt die Schraube nicht mehr. Außerdem ist auch der Bereich am Drehgestell zu knapp, da müsste auch noch etwas weg.
Korrekt Marc,

wir haben einfach von der Unterseite des Permanentmagneten noch etwas weggefräst, damit ist der Schwenkbereich des Drehgestells wieder gegeben.

Bei meiner handelt es sich übrigens um eine 3072-1, hergestellt im Zeitraum 1966-1968 mit der Betriebsnummer V100 2215. :wink:
Viele Grüße Jörg

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#12

Beitrag von kaeselok » Di 29. Sep 2009, 18:23

Jörg L. hat geschrieben:Bei meiner handelt es sich übrigens um eine 3072-1, hergestellt im Zeitraum 1966-1968 mit der Betriebsnummer V100 2215. :wink:
Alles klar! Danke für die Info. Man lernt doch nie aus! :D

Tja, dann bleibt nur zu hoffen dass ein paar ZIMO-Kollegen hier Dir helfen mit dem 3-Poler!

Gruß,

Kalle


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#13

Beitrag von MarcH » Mi 30. Sep 2009, 21:45

Bei meiner handelt es sich um die Betriebsnummer: 212 215-8.
Ich bin mir noch nicht sicher mit den Fräsarbeiten, besonders weiß ich nicht ob es besser ist am Gehäuse zu fräsen oder am Magneten. Wie ist Eure Meinung dazu?
Am liebsten würde ich ohne Fräsen auskommen, vielleicht gibt es ja noch jemanden mit 3-Poler Erfahrung?.

Gruß Marc
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DiegoGarcia
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Fresarbeiten

#14

Beitrag von DiegoGarcia » Do 1. Okt 2009, 12:12

MarcH hat geschrieben:Bei meiner handelt es sich um die Betriebsnummer: 212 215-8.
Ich bin mir noch nicht sicher mit den Fräsarbeiten, besonders weiß ich nicht ob es besser ist am Gehäuse zu fräsen oder am Magneten. Wie ist Eure Meinung dazu?
Am liebsten würde ich ohne Fräsen auskommen, vielleicht gibt es ja noch jemanden mit 3-Poler Erfahrung?.

Gruß Marc
Hallo Marc,

Hier hatte ich mal beschrieben, was die Fräsarbeiten für Konsequenzen haben (ich mußte Fahhrgestell und Lamellen befräsen). Mit Bildern. Ich würde nie mehr an der V100/BR212 fräsen. Es gibt bei EBay für kleines Geld Tausch-Fahrgestelle von BR211/212 von der Feuerwehrlok. Da paßt dann ein HLA.

Ich habe aber auch eine V100/ÖBB mit 3pol LFCM auf Hamo-Magnet umgebaut. Die lief echt super in beiden Richtungen mit ESU-Decoder. Wir hatten diese V100-Umbau-Diskussion schon öfter hier im Forum. Wahrscheinlich auch unter "Umbauten".

Ciao
Diego

Link-Table:
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... -3473.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... f-mfx.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... 60904.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... f-hla.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... r-212.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... ertig.html
talks are cheap, and they don't mean much ...


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#15

Beitrag von MarcH » Do 1. Okt 2009, 22:03

Hallo Diego,
vielen Dank für die vielen Links, da steht wirklich eine Menge informatives drin. Auch Dein Umbaubericht bestätigt, dass ich die Fräsarbeiten besser vermeide. Ich werde jetzt nochmal einen Versuch mit dem MX63 machen und ich habe auch noch einen Lopi 3.0, den ich ausprobieren kann.
Bei der Bucht habe ich gerade folgendes gefunden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... K:MEWAX:IT
Die Frage ist nur, ob das schon ein neues Fahrgestell ist, wo der HLM problemlos reinpasst. Gibt es da eindeutige Erkennungsmerkmale? Dann würde ich einfach das Fahrgestell wechseln und den HLM einbauen.
Gruß Marc
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#16

Beitrag von DiegoGarcia » Fr 2. Okt 2009, 05:53

MarcH hat geschrieben: Bei der Bucht habe ich gerade folgendes gefunden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... K:MEWAX:IT
Die Frage ist nur, ob das schon ein neues Fahrgestell ist, wo der HLM problemlos reinpasst.
Hi Marc,
die Farbe ist das einzige Indiz: Feuerwehrlok. HLA. Aber Du mußt es dann farblich nachbehandeln. Suche mal hier im Forum nach "Feuerwehrlok", da gibt es irgendwo Bilder vom Supern.

Ciao
Diego
talks are cheap, and they don't mean much ...


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#17

Beitrag von MarcH » Sa 3. Okt 2009, 22:26

Hallo Ihr,
mit dem Hamomagneten war einfach kein Blumentopf zu gewinnen. Jetzt habe ich die Nerven verloren und einen Lemo-Solar eingebaut/geklebt. Dazu musste allerdings am Fahrgestell gefräst werden, aber das war weniger problematisch als erwartet.
Die Laufeigenschaften sind von Anfang an gut und ein wenig Feintuning hilft bestimmt noch.
Sie scheint aber auch ein paar Probleme mit der Masseverbindung zu haben, ich habe hier http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... -v100.html
was über den Wechsel der Hafträder gelesen. Kann jemand etwas genauer beschreiben, wie das geht?

Gruß Marc
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#18

Beitrag von wolfgang58 » So 4. Okt 2009, 00:16

Hallo Marc,
schau doch mal in der Mä-ET-Liste / Explosionszeichnungen für die V 100/ BR 212 neuere Ausführungen nach.

Ich habe da etwas im Hinterkopf, daß Märklin diesen Drehgestell-Loks für das antriebslose Drehgestell einen speziellen Schleifring zur Verbesserung der Masseverbindung spendiert hat.

Kosten ca. 90 ct.
Viele Grüße Wolfgang
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==> mfx-, sinus- und soundfreie Zone <==

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Re: V100 (Mä3072) mit Hamo und Zimo MX630

#19

Beitrag von Peter BR44 » Mi 29. Dez 2010, 21:44

Hallo zusammen,

nach langem Studium hier und wo anders über den Umbau
der alten Märklin V100 / 212, wo nur durch angebliches Fräsen
Platz ist für einen HLA, habe ich nun einen Weg gefunden wie es
auch ohne Fräsarbeiten möglich ist, einen HLA einzubauen.

Hintergrund bei mir ist es, die Maschinen so um zubauen auf
HLA, dass sich diese auch wieder zurück bauen lassen in den Urzustand.
Man weis ja nie, ob im original Zustand, einmal Millionen verdient werden kann. :lol: :lol: :lol:

habe also folgendes gemacht:

Bild

Der Permanentmagnet # 210882 wurde um 3 Reihen Metallplättchen verjüngt.
Im Vergleich rechts dazu, der original Zustand.


Bild

Da die Rastnasen des Permanentmagneten nicht mehr mit dem Motorschild
genau übereinander passen, musste ich die Aufnahme dafür mit einem 2,5 mm Bohrer
auf bohren (grüne Kreise). Des weiteren müssen die Distanznocken um die Differenz
der drei Metallplächen abgeschliffen werden (roter Kreis)


Bild

Nun wird der Motorblock wieder komplett zusammen gebaut, wobei man die
alten original Schrauben wieder verwenden kann. Ein kurzer Test, ob nix
klemmt und ein Tropfen Öl überall wo es Not tut.


Bild

Nun "nur" noch in den Rahmen und nochmals testen und ölen. Dabei wird
der Zusammenbau mit dem Mitnehmer, zu reinen Nervensache.

Eine genauere Beschreibung mit noch mehr Bildern gibt es dem nächst auf meiner HP.
Viele Grüße Peter

weist Du nicht mehr vor und zurück,
helfen dir die Stummis, was ein Glück.

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