Märklin 37643 Serie Am 842 SBB Cargo ausgeliefert!

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Frank Czogalla
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Märklin 37643 Serie Am 842 SBB Cargo ausgeliefert!

#1

Beitrag von Frank Czogalla » Sa 20. Mai 2006, 18:48

Hallo Leute,

zusammen mit der vorzüglichen V 80 ist noch ein weiterer
Märklin Leckerbissen ausgeliefert worden.
Es ist dies die MAK (Vossloh) Diesellok der SBB Cargo.
Serie Am 842.

Schon beim auspacken merkt man: Oha da kommt noch ein klasse
Modell aus Göppingen.

Die Lok sieht toll aus in ihrem Rot-Blauen Gehäusefinish mit weisser
Cargo Beschriftung.
Sofort ins Auge sticht das filligrane und doch stabile Umlaufgitter, das
um die ganze Lok herum geht.
Auch hier das weitgehend aus Metall bestehende Gehäuse, nur
das Führerstandsgehäuse ist aus Kunststoff.

Die Lok hat ein sehr hohes Gewicht, an der Unterseite sind auch die
Antriebswellen der Drehgestelle nachgebildet.
Was noch auffällt: Quattro Antrieb (alle Achsen angetrieben)

Mit zwei Schrauben ist die Lok demontiert.
Ein wenig muss man dabei auf den fest verlöteten mfx Decoder aufpassen.

Zum Vorschein kommt ein Supermotor: Ein waschechter Maxxon
Alphamax Glockenankermotor Swiss Made mit 2 Schwungmassen.
Die Beleuchtung erfolgt, wie gewohnt, mit LED´s (Schweizer Lichtwechsel)

So, und jetzt kommt der eigentliche Hammer: der Fahrtest.

Die Lok setzt sich fast geräuschlos in Bewegung und läuft seidenweich.
Power hat sie auch jede Menge, ideal für schwere und schnelle Züge.
Mit 128 Fahrstufen an der CS- Ein Gedicht!!!!
Der Auslauf ist hervorragend.
Zusammen mit Getreidesilowagen ist die Lok ein Traum auf Schienen.

Holla Märklin!!! Da habt Ihr wieder ein klasse Teil auf die Schienen gesetzt - Donnerwetter und Hut AB!!

übrigens bietet Märklin diese Lok u.a auch als ÖBB Version an.
37659 Reihe 2070 "Hector".

Frank


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#2

Beitrag von Muenchner Kindl » Sa 20. Mai 2006, 18:53

Hallo Frank,

dann mal herzlichen Glueckwunsch zum "Nachwuchs" :lol: .

Allerdings, so kann ich mich erinnern, wurde der "Hector" mal ziemlich zerissen. Kann es sein, dass die Lok entgegen der Abbildungen in Katalog ect. keinen Durchblick durch den Fuehrerstand hat?

Nein, ich will Dir Deine Freude natuerlich nicht nehmen, bin selber noch hin und weg von der V80 ;) .

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#3

Beitrag von Frank Czogalla » Sa 20. Mai 2006, 19:01

Hallo Thomas,

hab die Lok extra nochmal aufgeschraubt.
In den Vorbauten ist leider kein Platz für den Decoder.
Denn dort sitzen der Motor mit zwei Schwungmassen und der Platine drin + Gewichten. Man kann den Decoder aber stehend ins Führerhaus
reinpfriemeln, sodaß wenigstens an einer Führerstandsseite der Durchblick frei ist.

Bei mir liegt der Decoder jetzt unter dem Dach des Führerstands.

Warum wurde der Hector verissen???

Ich kann an der Lok bist jetzt keinerlei Mängel feststellen und irgendwo
muss der Decoder ja untergebracht werden.

Gruß Frank


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#4

Beitrag von Muenchner Kindl » Sa 20. Mai 2006, 19:10

Hi Frank,

schau mal hier:
htopic,2550,Hector.html

OK, Zerissen ist vielleicht uebertrieben, von einer Kaufempfehlung ist aber auch nicht die Rede ;)

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Re: Märklin 37643 Serie Am 842 SBB Cargo ausgeliefert!

#5

Beitrag von Ruhr-Sider » Sa 20. Mai 2006, 20:45

Mensch Frank,

wenn man Deinen Beitrag so liest, könnte man meinen, dass da etwas gaaanz Neues aus GP gekommen ist.

Aber,

diese Lok ist in Ihrer Art der mittlerweile x-te Abguss einer ganzen Reihe von Modellen.

Die sind alle baulich vergleichbar und hatten alle bereits den von Dir erwähnten Faulhaber-ähnlichen MAXON-Motor.

Warum man nun in der Lok einen mfx-Decoder festverlöten und ins Führerhaus einbauen muss (stimmt das?) ist mir nicht ganz klar.

Ich habe hier die blaue RAG (Ruhrpott-Sprinter von TRIX) und da ist ein Lopi, meine LWP-1a und eine Führerstandsbeleuchtung bei freiem Durchblick im Führerhaus drin.

Also Platz ist da wohl genug vorhanden. :wink:
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am So 21. Mai 2006, 08:19, insgesamt 2-mal geändert.
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#6

Beitrag von Frank Czogalla » Sa 20. Mai 2006, 23:52

Mensch HGH!!!

Zitat: wenn man Deinen Beitrag so liest, könnte man meinen, dass da etwas gaaanz Neues aus GP gekommen ist.

Ich wusste nicht, daß Du nun auch in das Lager der Kritiker gewechselt bist :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink:

Zitat:

Ich habe hier die blaue RAG (Ruhrpott-Sprinter von TRIX) und da ist ein Lopi, meine LWP-1a und eine Führerstandsbeleuchtung bei freiem Durchblick im Führerhaus drin.

Dann stell doch mal Fotos von der Lok hier ein, oder schick sie mal an
Märklin als Verbesserungsvorschlag. Die sind bestimmt dankbar.

:oops: Ich stell halt nicht so ganz hohe Ansprüche an Märklin Loks
wie Du vielleicht :oops:

Auch kann ich die Loks nicht so aufwendig supern wie Du.
Ich bin schon froh, wenn eine Lok gut läuft.
Und das tut diese Lok zweifelsohne.

In diesem Sinne

Frank

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#7

Beitrag von Sabello » So 21. Mai 2006, 07:46

Zu den technischen Qualitäten des Modells kann ich mich nicht äussern, ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass es diese Lok bei SBB Cargo (SBBC) in Wirklichkeit gar nicht gibt. Oder anders formuliert: man hat bei Märklin einfach ein bestehendes MaK-Modell genommen, in den SBBC-Farben gestaltet und als Am 842 bezeichnet... Vergleicht mal das etwas kantige Ding mit Vorbildfotos der MaK-1000BB-Maschinen von SBBC (z. B. Lüftungsgitteranordnung am langen Vorbau), dann seht ihr sofort, was ich meine:

http://www.railfaneurope.net/pix/ch/SBB ... 2/pix.html

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#8

Beitrag von Ruhr-Sider » So 21. Mai 2006, 09:00

Hallo Frank,

wieso Kritiker-Lager ?

Ich wollte die Lok nicht schlecht reden, sondern ich empfand Deine Beschreibung nur so, als wenn Märklin da ein vollkommen neues Modell auf die Schiene gebracht hätte.

Dem ist aber mit Nichten so.
Leider nimmt Märklin es ja auch mit der Vorbildtreue nicht so genau, wie wir zwischenzeitlich erfahren haben :wink:

Gut, die Lackierung sieht echt gut aus und der Motor ist auch prima. Mit diesem Motor hatten übrigens alle Vorgängermodelle dieser neuen Variante - bis auf die 37658 (da liegt es am Decoder!) - auch keine Probleme.

Ich bin ja schon froh, dass da nun ein mfx-Decoder drin werkelt und nicht auch noch ein non-mfx-pic-Decoder wir bei der 37658 "Carin" verbaut wurde.

Hier hat man also mal wieder schnell ein Modell gemacht, das über die Farbgebung eine bestehende Realität vorgibt.
Bei dem Preis für die Lok ist das aber aus meiner Sicht nicht ganz nachvollziehbar.

Habe übrigens meine erwähnte Lok (TRIX Ruhrpottsprinter) mit schaltbaren roten Rücklichtern ausgestattet.
http://www.web-hgh.de/p02_ma_37646_37647_uff_u1.htm

Was noch fehlt, sind ROCO-Telex-Kupplungen.
Das ist im Prinzip kein Problem, aber der Platz für die benötigte Zusatzplatine wird doch langsam eng. :wink:

In diesem Sinne wünsche ich Dir auf alle Fälle viel Spaß mit der neuen Lok.
viele Grüße ... HGH
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#9

Beitrag von Martin Lutz » Di 23. Mai 2006, 18:09

Hallo miteinander,

Ich habe heute meine Lok auch erhalten. Auch wenn sie nicht ganz stimmt, ist es eine sehr schöne Lok:

Ein Foto zum Original (mit der gleichen Betriebsnummer) habe ich auch gefunden:

http://www.bahnbilder.de/bilder/14490.jpg

Im Prinzip sind es nur Details die nicht ganz stimmen mit dem Modell. Das merkt vermutlich nur derjenige, der sich mit dem Original genauer auseinandersetzt.

Es handelt sich bei mir übrigens um mein erstes mfx Modell. Ich hab sie aber nicht wegen des mfx Decoders gekauft, sondern wegen der Lok.

Zwar bin ich mir auch sicher, dass man die Lok so konstruieren hätte können, dass der Decoder nicht in den Führerstand eingebaut hätte werden müssen, sondern in den kurzen Vorbau oder so, aber er stört nicht wirklich.


Hans Biere

Re: Märklin 37643 Serie Am 842 SBB Cargo ausgeliefert!

#10

Beitrag von Hans Biere » Di 23. Mai 2006, 18:50

frankczogalla hat geschrieben:übrigens bietet Märklin diese Lok u.a auch als ÖBB Version an.
37659 Reihe 2070 "Hector".Frank
Hallo Frank,

Ich glaube das Sie hier leider noch eine Variante übersehen haben:

NS6400... :?: Hier die Daten aus der Märklin Produkt-datenbank:

37644 Diesellokomotive.
Bild
Gruppe: Lokomotiven
Untergruppe: Diesellok

Spur: H0
Epoche: V
Merkmal: Digital

Unverb. Preisempf. für
Märklin Artikel 2006:
249,00 EUR

Vorbild: Mehrzwecklokomotive Serie 6400 der Niederländischen Staatsbahnen (NS). Dieselelektrische Bauart G 800 BB der Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH (VSFT), weiterentwickelt aus den Standardlokomotiven der früheren MaK.
Modell: Mit mfx-Decoder und geregeltem Hochleistungsantrieb. Spezialmotor mit Glockenanker und Schwungmasse. 4 Achsen angetrieben. 4 Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselnd Dreilicht-Spitzensignal / 2 rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien Leuchtdioden. Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung mit Control Unit oder Systems schaltbar. Länge über Puffer 16,5 cm.

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#11

Beitrag von brettsh » Di 23. Mai 2006, 19:34

Hi,

welcher Besitzer der Märklin Interpretation der Vossloh 1000BB AM842 kann denn mal Bilder der Lok und ihres Innenlebens hier einstellen, damit wir uns von den diskussionswürdigen Punkten ein eigenes Bild machen können ?

Ich hoffe doch, dass Märklin bei dem Serienmodell im Gegensatz zu den Abbildungen im Katalog die charakteristischen diagonalen gelben Warnbalken an den Rangierbühnen realisiert hat und diese nicht den Kostendämpfungen im Modellbahnbau zum Opfer gefallen sind.
mit freundlichen Grüssen

Helmut


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#12

Beitrag von Martin Lutz » Di 23. Mai 2006, 20:47

Hallo Helmut,
Helmut hat geschrieben:Ich hoffe doch, dass Märklin bei dem Serienmodell im Gegensatz zu den Abbildungen im Katalog die charakteristischen diagonalen gelben Warnbalken an den Rangierbühnen realisiert hat und diese nicht den Kostendämpfungen im Modellbahnbau zum Opfer gefallen sind.
Nein, die gelben Warnbalken sind nicht nachempfunden. Leider :twisted:

Der Aufbau der Lok ist wie folgt:

Der Führerstandsaufbau ist aus Kunststoff und ohne Schrauben abnehmbar.. Ist dieser weg so kommt zum Vorschein, dass der restliche Aufbau aus einem Teil besteht. Relativ schmal. Darunter ist durch die ganze Lok eine Leiterplatte gebaut die eigentlich keine Elektronik beinhaltet sondern nur einige Teile wie die LED-Vorwiderstände. Kein Wunder also, dass wegen dieser leeren Platine der Decoder nicht Platz hat. . Sehr Märklin typisch also. Der Decoder ist dann mittels Kabelverbindung auf die Seite des Metallteils geklappt, passt genau zwischen Metallteil und Führerstandshäuschen.

Mein Kommentar: Märklin verbaut halt gerne leere Leiterplatten.

Hätte man diese Leiterplatte kleiner konstruiert, hätte der Decoder locker unter die Haube gepasst. Andere Loks sind da enger gebaut.

Bild

Bild

Bild


Gast

#13

Beitrag von Gast » Di 23. Mai 2006, 21:32

Also wenn ich mich recht entsinne, dann war mal in einer Zeitschrift ein ziemlicher Verriss über das Märklinmodell drin. Und zwar nicht so sehr, was die Fahrzeugtechnik sondern die Vorbildtreue betrifft.

Ich sehe ein Modell mit einem Maxon-Motor und Antrieb auf alle 4 Achsen schon mal als prinzipiell positiv an.

Dass da mit dem platz geaast wurde, das sieht ein Blinder. Also die Lok ist aus Gründen, die nicht so ganz nachvollziehbar sind, mies umkonstruiert worden. Man hätte leicht in der Platine einen Ausschnitt für den Dekoder vorsehen können, es fehlte nur am "Wollen" und, wer weiss es denn so genau, vielleicht auch am "Können".

Wolfgang

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Ruhr-Sider
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#14

Beitrag von Ruhr-Sider » Di 23. Mai 2006, 21:56

Wolfgang Prestel hat geschrieben:.... Man hätte leicht in der Platine einen Ausschnitt für den Dekoder vorsehen können, es fehlte nur am "Wollen" und, wer weiss es denn so genau, vielleicht auch am "Können"....
Hallo Wolfgang @all,

also, es gab bereits früher Decoder, die waren teils huckepack auf der Platinen drauf.

Siehe hier oder hier oder
sogar bei den kleineren Varianten hier oder hier

Ich habe es gerade mal nachgemessen.

Das Gehäuse ist an der breitesten Stelle innen 17 mm. Die Platine ist max. 16.5 mm breit. Der mfx-Decoder ist 22 * 15.5 * 5 mm (LBH) in den Abmessungen.

Ergo, es hätte warscheinlich sogar der mfx-Decoder samt 21-pol. Schnittstelle (also dann steckbar) an den entsprechenden Stellen locker unter die Trägerplatine gepasst.

Man hätte nur wollen müssen. :wink:

Wenn man bedenkt, dass die Platine aus einem E-CAD-System kommt und die Platinenabmessungen bzw. Platzverhältnisse alle bekannt sind, dann fehlt es m.M. nach nur an dem guten Willen.
Aber wahrscheinlich liegen eher wirtschaftliche Gründe vor.

Es ist ja vielleicht auch einfacher Decoder mit 7 Kabel zuversehen und diese dann auch noch an die Platine anlöten zu lassen, wenn man als als Alternative eine Steckmöglichkeit hat. :wink:

Außerdem hat der Decoder wohl noch eine extra Schutzhülle, was einer weiteren Ausführungsvariante gleichkommt -< dürfte somit sogar auch teuerer sein. :D
Zuletzt geändert von Ruhr-Sider am Mi 24. Mai 2006, 04:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Ernst Seider
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#15

Beitrag von Ernst Seider » Di 23. Mai 2006, 22:17

Hallo an alle

Ja was sehe ich denn da ?
Haben diese Lötkolbenakrobaten doch tatsächlich heutzutage einen
mfx-Decoder fest verlötet, obwohl sie andererseit die Einführung
der 21-pol. Schnittstelle popagieren.
Was soll denn diese nutzlose Trägerplatte? Platz für die Schnittstelle
wäre doch reichlich vorhanden gewesen. Das sieht ohnehin alles nach
einer Übergangslösung aus. Aber wohin?


Rirarunkel

#16

Beitrag von Rirarunkel » Di 23. Mai 2006, 23:46

Hallo,

bei dem Vergleich des Originals mit dem Modell kann ich bis auf die Lüfteranordnung keine Unterschiede feststellen.

Was ist den der Unterschied zwischen den MaK-1000BB-Maschinen und den anderen MaK Loks??

Grüße
Caren


K-P

#17

Beitrag von K-P » Mi 24. Mai 2006, 03:55

Rirarunkel hat geschrieben:bei dem Vergleich des Originals mit dem Modell kann ich bis auf die Lüfteranordnung keine Unterschiede feststellen.
Guck' Dir doch mal die beim Vorbild auffällig dickeren
Fensterrahmen der Seitenscheiben an:

Bild

Diese haben beispielsweise auch die belgischen Loks, so dass
nicht nur für die SBB-Lok ein neuer Fenstereinsatz notwendig wäre.

Und die gelben Warnstreifen an den Lok-Enden
hat Märklin sich auch gespart:

Bild

Warum geht so etwas heute nicht, was schon
vor 43 (!) Jahren bei der V 60 möglich war? :?

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#18

Beitrag von Ruhr-Sider » Mi 24. Mai 2006, 05:13

Klaus-Peter Andersen hat geschrieben:.... Und die gelben Warnstreifen an den Lok-Enden hat Märklin sich auch gespart....
Hallo zusammen,

ja, diesem Spareffekt sind dann auch noch die gelb gestrichenen Stangen an den Auf-/Abstiegen zum Opfer gefallen.

Von der Rangierkupplung mal ganz zu schweigen.

Eine solche Lok muss einfach 'ne TELEX-Kupplung haben. :D

Ich denke für 249 UvP kann man soetwas doch wohl langsamm erwarten.

Fragt Euch doch mal, warum sich die orangerote RAG-Variante von CONRAD so reisserisch verkauft? :wink:

http://www1.conrad.de/xl/2000_2999/2400 ... FB.EPS.jpg

Diese (einst) als CONRAD-Exklusiv-Produkt geplante Lok wird mittlerweise im Ruhrgebiet und Umgebung für 209 EUR auch bei Händlern angeboten.

Da musste man in GP wohl einen Teil der Charge zurücknehmen und man versucht nun das Zeug über den regionalen Fachhandel weiter zu verkaufen. :wink:

Aber die Rechnung geht nicht auf. Mit 209 EUR ist die - wie ich finde - immer noch zu teuer.
Hey, das sind > 400 DM für eine Lok, die außer fahren, sonst nix kann :!: bzw. hat. :D
Ach ja, bekanntermaßen hat auch diese Lok einen Fehler.
Die Aufrift "RAG AKTIENGESELLSCHAFT" ist nämlich beim Original nicht durchgängig in Großschrift.
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#19

Beitrag von Martin Lutz » Mi 24. Mai 2006, 05:48

Hallo,
Ruhr-Sider hat geschrieben:
Aber die Rechnung geht nicht auf. Mit 209 EUR ist die - wie ich finde - immer noch zu teuer.
Hey, das sind > 400 DM für eine Lok, die außer fahren, sonst nix kann :!: bzw. hat. :D
Ach ja, bekanntermaßen hat auch diese Lok einen Fehler.
Die Aufrift "RAG AKTIENGESELLSCHAFT" ist nämlich beim Original nicht durchgängig in Großschrift.
Hört bitte auf, heute noch in DM umzurechnen. Ihr dürft nicht die heutige Situation nehmen und einfach in die vergangene Währung umrechnen als ob all die Jahre Luft gewesen wären. Wenn, dann müsste man mal hochrechnen und schauen, wie denn die Situation heute wäre, wenn es den DM-Euro Wechsel nie gegeben hätte.

Was das Modell betrifft:
Sicher ist es schade, dass dies und das nicht ganz dem Vorbild entspricht. Doch der Gesamteindruck der Lok ist gut.

Klar ist auch, dass ein Made in China Produkt billiger angeboten wird. Warum, das haben wir hier schon sehr oft diskutiert.

Bedenkt auch, dass dies Märklin fast das Genick gebrochen hätte!!!! Und Märklin ist auch noch nicht über dem Berg!!


Gian

#20

Beitrag von Gian » Mi 24. Mai 2006, 06:59

Hallo,
Ruhr-Sider hat geschrieben:Aber die Rechnung geht nicht auf. Mit 209 EUR ist die - wie ich finde - immer noch zu teuer.
Hey, das sind > 400 DM für eine Lok, die außer fahren, sonst nix kann :!: bzw. hat. :D
Wie ist denn der aktuelle Kurs DM -> €?
Wie Martin schon gesagt hat, sollte man langsam aufhören in DM zu denken, es könnte ja sein, gäbe es die DM noch, diese Lok 1'000 DM kosten würde ;) dank verändertem Kurs.

Ich habe die Mak-SBB-Cargo Lok als Trix-Version bei meinem Händler gesehen und nicht gekauft, obwohl sie mir eigentlich gefallen würde. Sie ist mir schlicht zu teuer (wie andere Loks von anderen Herstellern auch)! Irgendwo muss man ja die Sparmassnahmen der Arbeitgeber berücksichtigen, d.h. den nicht gewährten Teuerungsausgleich, keine Stufenanstiege, keine Beförderungen usw. Da gleichzeitig die Krankenkassenprämien wieder stark gestiegen sind, geht der grösste Teil des MOBA-Budgets nun zur Krankenkasse. So ist das Leben, nur gut, dass ich bereits einen schönen Stamm an schönen und guten Loks habe. So wie mir geht es sicher noch vielen anderen MOBA'ner, wie die Umsatzeinbrüche bei den Herstellern ja deutlich zeigen. Dies nur mit dem fehlenden Nachwuchs zu erklären ist meiner Meinung nach etwas zu einfach.

mit freundlichen Grüssen

Gian


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#21

Beitrag von X2000 » Mi 24. Mai 2006, 07:25

Hallo Gian,
Du vergisst noch die Energiekosten. Die fressen auch die ein oder andere schöne Lok. :(
Gruß

Martin


Gian

#22

Beitrag von Gian » Mi 24. Mai 2006, 08:03

Hallo Martin,
Martin Meese hat geschrieben:Hallo Gian,
Du vergisst noch die Energiekosten. Die fressen auch die ein oder andere schöne Lok. :(
Du hast recht, das habe ich schlicht vergessen da ich als "Autoloser" Zapfsäulen kaum kenne und die Heizabrechnung noch nicht gekommen ist ;).

mit freundlichen Grüssen

Gian


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#23

Beitrag von Martin Lutz » Mi 24. Mai 2006, 08:07

Hallo,

Interessant war die Geschichte mit dem Bigboy.

Ich habe mal die Rechnung gemacht: Die erste Bigboy kam als Insiderlok daher und das war noch zu DM Zeiten. Auf dem Bestellzettel waren ja bei uns sowohl der Frankenpreis drauf als auch der DM Preis. Bei der neuesten mfx Bigboy war der Frankenpreis und der Europreis abgebildet.

Bei beiden Loks konnte man jeweils zum damals aktuellen Kurs Franken-DM bzw. Franken-Euro umrechnen und kam jeweils haargenau auf den anderen Wert.

Interessant deshalb, wel der neueste Bigboy fast auf den Rappen genau gleich teuer war wie der erste Insider Bigboy. Somit waren auch die DM bzw. Europreise genau die selben.

Trotzdem wurde hier im Forum beklagt, dass der mfx Bigboy teurer war als das erste Insidermodell.

Wie Gian es richtig sagt. Es sind nicht die Modelle teurer geworden sondern unsere Lebenshaltungskosten. Hätte Deutschland den Umstieg nicht gemacht: ich bin sicher, dass es heute auf genau gleichem Niveau wäre. Eben in DM und nicht in Euro!!


Münch
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#24

Beitrag von Münch » Mi 24. Mai 2006, 08:42

Hallo an alle!
bei den angesprochenen MAK-Baureihen werden diesel-elektrische
und dieselhydraulische Loks unterschieden.Je nach Antriebsart sitzt das
Führerhaus in einer anderen Position bzw. ist auch unterschiedlich gross,auch lange und kurze Vorbauten sind
untereinander unterschiedlich.Dadurch hat man auch eine völlig andere
Anordnung der Geländer.Märklin hat sowohl bei der kleineren als auch der grösseren MAK-Lok je ein Basismodell konstruiert,alle anderen sind
Farbvarianten ,die vom Vorbild z.T. recht deutlich abweichen.
Augenfälliger als bei der G 1204 ist der Unterschied allerdings bei der
grösseren G 1206,wo z.B. bei der SNCF-Version(Linksverkehr) die Anordnung des
Schornsteines falsch ist,abgesehen von der falschen Platzierung des
Füherhauses.In der DC Analogversion kommt noch nachteilig hinzu,
dass bei vorschriftsmässigem Einsatz von Trafo oder Fahrgerät(sonst
Garantieverlust) die Mindestgeschwindigkeit extrem hoch ist,also auch
kaum richtig rangiert werden kann.Das waren wohl die Gründe,warum
die Modelle ziemlich massiv kritisiert worden sind.
Andererseits kann man froh sein,wenn ein Hersteller an solche Modelle
überhaupt herangeht,die Liliput-Modelle bei der kleineren MAK sind da
sicher qualitativ keine Alternative,denn eines ist sicher unbestritten:
Verarbeitungsqualität und Antrieb(bei Digital) lassen sicherlich keine
Wünsche offen.
mfg


Gast

#25

Beitrag von Gast » Mi 24. Mai 2006, 09:03

Hallo Gian,

der Umtauschkurs bei der LZB ist unverändert bei 1,95583 DM = 1 Euro.

Wolfgang

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