loks machten sich plötzlich "selbstständig"

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Shane
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loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#1

Beitrag von Shane » Mo 4. Okt 2010, 03:12

hallo zusammen,sehr seltsames passierte:

ich hab gestern mittag den MÄ* Rheingold(DRG)mit der 01 1056 einfahren lassen;
NUR DIESER ZUG FUHR!!
liess die auf dem spitzboden(vertraulicher weise+vorige beobachtungsfahrten)etwas vor sich hindonnern(normal kann ja auch nix passieren)..ging eben 1etage tiefer,weil ich noch eben was zuende lesen wollte(man hört ja unten die rollgeräusche vom zug)..alles wunderbar!
doch plötzlich hörte ich nix mehr,also sah ich nach...als ich oben war traute ich meinen augen nicht!!
da sind die 2 E-loks: 120(mfx/HLA) und 152(fx/c-sinus) (beide standen voreinander auf dem selben gleis)vom E-lok-schuppen aus,in den fahrenden rheingold(~übergang1.+2.wagen)reingefahren!
die 01 1056 stand noch richtig aufm gleis sowie die letzten 3 wagen.

jetzt frag ich mich allen ernstes...WIE ist SOWAS "selbstständiges" möglich?
anhand der beobachtung konnt ich erkennen,dass beide loks aneinander gekuppelt waren(obwohl ich die mit relativen abstand zu einander abgestellt hab),zudem war bei der 152 die erste achse entgleist.
Bild

Bild

Bild
das muss so gewesen sein,dass die 2loks die wagen aus den schienen gedrückt haben,es dann einen kurzschluss gab und nach ca.2-3sek.schaltet die CU ja ab. nach berichtigung/wiederherstellung von allem,hab ich einmal soweit alles getestet und funktioniert auch noch..
was ich NICHT weiss: ob die beiden E-loks aufmal "losschiessten" oder ob die sich quasi "langsam" richtung weiche bewegt haben?!

bin ich damit der erste und einzigste dem DIES passiert? oder gabs es selben/ähnlichen fall schonmal bei jemandem??
danke vorab!
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#2

Beitrag von Peter Müller » Mo 4. Okt 2010, 05:37

Kommt immer mal vor.
Grüße, Peter


In der nächsten Legislaturperiode braucht Deutschland einen Verbraucherschutzverkehrsminister

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DiegoGarcia
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#3

Beitrag von DiegoGarcia » Mo 4. Okt 2010, 05:49

Hallo Shane,

so auf die schnelle heuet früh: 152(fx/c-sinus) als Ursache: kann es sein dass in der Lok die Drossel in der Schleiferzuleitung fehlt? Die C-Sinus-Treiberplatinen neigen zum "Geisterlok"-Verhalten. Ich suche heute abend mal die Linkliste zu diesem Thema raus. Hatte ich mit C-Sinus-Taurus und C-Sinus-Kroko auch schon, und ist abstellbar durch Nachrüsten einer Drossel.

Ciao
Diego
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#4

Beitrag von kaeselok » Mo 4. Okt 2010, 05:54

Shane hat geschrieben:bin ich damit der erste und einzigste dem DIES passiert? oder gabs es selben/ähnlichen fall schonmal bei jemandem??
danke vorab!
Hallo Shane,

nein, bist Du nicht! Ich hatte ja vor einiger Zeit mal versucht zu ergründen, warum das passiert?! Bei mir fuhren neue Loks mit den glorreichen MFX-Decodern aus eigener Märklin Produktion los, ABER auch eine BR 152 mit dem ollen 60901/HLA, die bisher mit keiner alten Zentrale irgendeine Auffälligkeit zeigte!

Mit welcher Zentrale steuerst Du? CU 6021? Hmm, damit hatte ich noch nie Probleme, dito mit der IB (dafür hatte ich mit der andere Probleme ... :wink: ). Bei mir fing das Disaster erst mit der CS2 so richtig an ...

Meister SAH würde jetzt mit seinem Fluke Meßgerät sicherlich gerne bei Dir messen ... :D

Interessant ist, dass bei mir auch eine BR 120 den "ich fahr dann mal Vollgas los"-Effekt hatte (die 37530) und ebenso eine BR 152 (die 37350). Zufall? :shock:


Viele Grüße,

Kalle

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Rainer Lüssi
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#5

Beitrag von Rainer Lüssi » Mo 4. Okt 2010, 06:10

Hallo zusammen

Zum Thema C-Sinus hier die Antwort in den Märklin FAQ:
Ich fahre auf meiner Anlage Loks verschiedener Hersteller mit ESU, Uhlenbrock und Märklin Dekodern.
Es tritt ab und zu folgendes Phänomen auf. Ich fahre eine beliebige Lok und plötzlich setzt sich eine Märklin Lok mit Sinus Motor ohne anwahl der Adresse, von alleine in Bewegung. Und es sind, wenn es vorkommt immer nur die Loks mit Sinus. Was kann das sein?

Das Problem ist nicht ganz unbekannt. Mann muß jedoch in diesem Fall aufpassen, daß man Täter und Opfer nicht verwechselt.
Nach unseren Erfahrungen reagieren Loks mit C-Sinus-Decodern etwas empfindlicher auf Störungen des übertragenen Datensignals als einige andere Decodertypen. Die eigentliche Ursache sind jedoch meist massive Störungen, die vom Motor eines bestimmten Modells an die Schienen gegeben werden.

Dies kann z.B. vorkommen, wenn beim Umbau einer Lok die Funkentstörung des Motors komplett entfernt wurde, oder der Funkentstörkondensator gebrochen ist. Ohne passende Funkentstörung werden die Motorstörungen über den Decoder an die Gleise abgeleitet, und führen dort zu Funktionsstörungen bei anderen Artikeln.
Der Nachweis ist meist leicht zu erbringen.

Meist ist die gestörte Lok in einem Bereich ohne direkte Stromeinspeisung abgestellt. Wenn dann die störende Lok zwischen diesem Bereich und der Stromeinspeisung durchfährt, erhält die Lok nur noch das gestörte Digitalsignal. Die Lok fährt los, oder zeigt andere "komische Effekte".
Wird dort wo die Lok steht direkt Masse und Mittelleiter eingespeist, verschwindet die Störung, weil die Lok jetzt jederzeit direkt mit einem "guten" Digitalsignal versorgt ist.

Aber am besten behebt man das Problem an der Ursache. Die störende Lok sollte untersucht werden, und die Funkentstörung gemäß den Angaben des Herstellers fachgerecht vervollständigt werden.
Gruss
Rainer
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#6

Beitrag von kaeselok » Mo 4. Okt 2010, 07:27

Shane schreibt aber, dass auch eine Lok mit HLA betroffen ist (wie bei mir auch). Also kein reines "c-sinus-only-Problem"!

Aber ok, vielleicht wirkt die Drossel in der Zuleitung ja "Wunder"?

Probieren schadet nicht.

Problem ist ja, dass diese plötzlichen Losraser nicht vorhersehbar sind; schaltet man die Analogkennung ganz ab (bzw. setzt die Geschindigkeit bei Analog auf NULL) ist zumindest bei den neueren MFX-Decodern von Märklin Ruhe im Karton.


Viele Grüße,

Kalle

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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#7

Beitrag von mgleiser » Mo 4. Okt 2010, 08:43

Hallo,

Also meine BR01 (39012) die ich inzwischen seit einem Jahr besitze, zeigte dieses "Amokverhalten" auch schon dreimal.
Sie jagte dabei jedesmal mit VMAX davon, und kam nach geschätzten 3-4Sek wieder zum stehen.Jedesmal befand sie sich dabei jedoch als einzige Lok (zum Glück :wink:) auf dem Gleis.
Es sind also keine Störsignale anderer Loks vonnöten, um eine MFX Lok zum tillen zu bringen.
Von meinen anderen KS-SDS Loks, kenn ich dieses Verhalten zum Glück nicht.Aber vielleicht lässts meine 01er in Zukunft auch bleiben :lol:

Gruss Arne

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Shane
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#8

Beitrag von Shane » Mo 4. Okt 2010, 13:00

ui hallo...und danke schonmal für bisherige antworten,
die referenz ist ja quasi doch höher als ich vermutet hab. :shock:
vielleicht noch als kleine ergänzung um was für loks es sich ganz expizit handelt:
120 123: http://www.maerklin.de/de/produkte/deta ... icle/37539
152 902: http://www.maerklin.de/de/produkte/deta ... icle/39351
beide loks sind bei mir "werksloks" also: (ausser div.werten)wurde NIX verändert!(VMAX,Acc.,Dec. und Vol.)
--
probeweise hab ich mal beide aneinander gekuppelt,also wenn jeweils eine von beiden nicht fährt,sind jedoch beide in der lage die andere lok mitzuziehen/schieben..bloß das die 152 sich weniger anstrengen muss.

WAS ICH WENIGER VERMUTE: das hier die 120 die übeltäterin ist;dazu hätte die 120 ja erst zurücksetzen müssen um die 152 anzukuppeln und dann wieder vorwärts raus.
da wäre es sinnlich einfacher,dass die 152 einfach vorwärts an die 120 dran und diese "auf einem weg" mitschob.
die 152 war auch die einzige c-sinus lok derzeit auf der anlage und zudem noch mit FX decoder!
etwas eigenartig ist auch das die 152 im stand ganz ganz leise geräusche vonsich gibt.sobald ich licht+fernlicht einschalte,ist es fast gänzlich weg.

wenns am HLA/MFX liegen würde,hätten ja auch die dampfloks aus dem anderen lokschuppen losfahren können..
------
ich hätte hier noch eine(unbeteiligte)kandidatin ebenfalls mit c-sinus,jedoch mit MFX decoder,die
221 136: http://www.maerklin.de/de/produkte/deta ... icle/39820
kann/muss man bei ihr auch damit rechnen,dass sie aufmal losrasen KÖNNTE?
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#9

Beitrag von Jörg Warrelmann » Mo 4. Okt 2010, 13:34

Hallo,

meine 152er, Art. 39350 (ist die DB-Cargo Variante Deiner Lok) hatte exakt das von Dir beschriebene Verhalten auch an den Tag gelegt, allerdings steuerte ich damals noch mit der CS1. Nach einigen Hinweisen im Forum hier hatte ich alle Loks mit dem C-Sinus Motor der ersten Generation eine Drossel in die Schleiferzuführung eingelötet und seitdem war Ruhe. Ich meine, dass es eine 47µH Drossel war.

Schöne Grüsse
Jörg
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Heinzi
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#10

Beitrag von Heinzi » Mo 4. Okt 2010, 15:42

Hallo shane
WAS ICH WENIGER VERMUTE: das hier die 120 die übeltäterin ist;dazu hätte die 120 ja erst zurücksetzen müssen um die 152 anzukuppeln und dann wieder vorwärts raus.
Aus all dem, was man so im Forum liest und auch aus Rainers FAQ Zitat hervorgeht, liegt bei deinem Fall tatsächlich die Vermutung nahe, dass es die 152er war die einfach so mal auf Spritztour ging.

Shane und Jörg
Aus Rainers Zitat geht auch hervor, dass die 152 eigentlich ein Opfer eines Störsenders geworden ist. Was von der Theorie her auch einigermassen einleuchtend ist. in deinem Falle wäre der Täter dann mehr oder weniger eindeutig die "01-1056". Die Drossel gehörte bei dir also in die 01er. Das Problem scheint mir dabei, dass deine 01er eigentlich neu ist und eigentlich richtig entstört sein sollte. (und sicherlich der Serie entspricht :roll: ) Da ist dann wohl guter Rat teuer. Eventuell doch mal deinen Fall an Märklin berichten.
Versprechen würde ich mir aber nicht allzuviel von einer solchen Aktion, da die Losraserei eher nach dem Zufallsprinzip auftreten. Da ist es dann eben auch für einen Hersteller verd..... schwierig Ursachen und Wirkungen zu ergründen.
Gruss Heinzi
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DiegoGarcia
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#11

Beitrag von DiegoGarcia » Mo 4. Okt 2010, 17:06

Hi Shane,

hier ist die Linkliste (sorry, altes Forum):
http://stummi.foren-city.de/topic,33440.html "loks-mit-altem-grossen-c-sinus-rasen-los"
http://stummi.foren-city.de/topic,25397.html "unkontrolliertes-losfahren"
http://stummi.foren-city.de/topic,29426.html "maerklin-lok-39355-faehrt-einfach-los"
http://stummi.foren-city.de/topic,30591.html "insider-digital-lok-103-1-faehrt-einfach-los"
http://stummi.foren-city.de/topic,36498.html "Geisterloks"

Die entsprechende Drossel hat die Märklin Ersatzteil-Nummer 607478 (Preisgruppe 02).

Außerdem im geschlossenen ESU-Forum
"39411_vom_mae_faehrt_selbstaendig_los"
"lok_faehrt_einfach_los_hilfe_gesucht"

Zu Märklin-Drosseln und Ersatzteilnummern:
http://stummi.foren-city.de/topic,34801.html "frage-an-werner-nettekoven-neue-drossel-bei-maerklin"

Ich gehe mal davon aus, dass es jede Lok treffen kann, da z.B. Trix in der 185.5 (tr22636) 2 solche Drosseln eingebaut hatte. In Deinem Fall könnte es so sein, dass der C-Sinus-152 die 120 geschoben hat. Ist aber nur eine Vermutung.
Heinzi hat geschrieben:Aus Rainers Zitat geht auch hervor, dass die 152 eigentlich ein Opfer eines Störsenders geworden ist.
Da stimme ich Heinzi zu. In einigen neueren (Dampf-)Loks hat Märklin die Drossel weggelassen (z.B. bei der mae39235). Also heißt es hier nachschauen: Hat die 152 keine Drossel drin, braucht sie eine, hat die 01 keine Drossel drin, sollte sie auch eine bekommen. Bei mir fungierten Roco-Loks als Störsender beim Überfahren von Boostertrennstellen, aber es gibt auch unerklärliche "Geisterfahrten".

Ciao
Diego
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#12

Beitrag von IndyCity » Mo 4. Okt 2010, 17:26

Eure Loks sind ja alles Loks, die mit dem Motorola Fomat gesteuert werden.

Ähnliches hab ich aber auch schon bei DCC-Loks gesehen.

Hat jemand hier im Forum möglicherweise auch eine Erklärung bzw. eine Lösung für DCC ?
Grüße aus Nienburg/Weser
Jörg

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http://www.us-modellbahn.net/forum/inde ... oardID=120

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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#13

Beitrag von Shane » Mo 4. Okt 2010, 19:16

re,
heftig wieviele das problem schon hatten..

alle loks die auf den bildern erkennbar sind,sind märklin loks(ausser die beiden103er)aber die anderen sind da ja nicht dran beteiligt.

zur br.01 die in meinem falle aber eine br.01.10 IST!
die 01 1056ist unter größter gewissheit keine "neuere" mehr,die hatte einst die Märklin Art.Nr.3390 (011 056-9) (kam glaub ich um 1992 rum auf den markt)
-wurde später "digitalisiert"mit HLA,sodass sie quasi nr.3790 hätte.
-und wurde NOCHMAL umgebaut auf digital-HLA-sound...
sie befindet sich technisch also EXAKT im selben zustand,wie meine 01 1060 aus märklin's startpackung: http://www.maerklin.de/de/produkte/deta ... icle/29010

also kann DIE es schonmal nicht sein!
------
nun zur 152,wo es ja schon mehrere angedeutet haben,das es ansich nur die sein KANN..
bin was elektrik angeht etwas"unbegabt",wie kann ich denn sehen ob die eine drossel hat oder nicht? habt ihr evtl.nen bild womit ich quasi"vergleichen"kann?!?
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#14

Beitrag von eisenbahnstube » Mo 4. Okt 2010, 19:40

Hallo "Geisterbahner", guten Abend.

Ich hatte anfangs ähnliche, aber nur ähnliche, Probleme mit Eigenleben von Loks. Nur ähnlich, weil: sinus- und mfx-freie Zone. Zu den Motoren: nur Scheiben-und Trommelkollektor-Motoren ausser ICE 3371, ein Roco 628.2 und ne Brawa Köf II. Auch die Fleischmänner haben Scheibenkollektoren.

Damals hatte ich einige Billig-Decoder 75000 gemischt mit den großen 76200 bzw. 76400 drin, außerdem etliche 76900 F-Decoder.

Nachdem ich den Uhlenbrock-Service eingeschaltet habe ergab sich in Versuchen, dass die Übeltäter 75000 hießen, die einige Loks in Gang setzten. Und nun das erstmal erstaunliche Ergebnis: Alle 75000 - Decoder kostenlos gegen die komfortableren 76200 getauscht. Generell auf DCC umgestellt, auch Littfinski. Noch schlimmer: alle Drosseln rausgeworfen! Keine meiner Loks hat noch so ein Ding, liegen alle in der Kiste. Die 75000 liefen auf MM neu.

Hab nun auch eine Piko E44 (zweimotorig) umgebaut, auch alles rausgeworfen, was da Drossel hieß, rennt einwandfrei.

Was fahren soll fährt, alles andere steht rum um wartet auf Fahrbefehl. Es sind ständig ca. 18 - 22 Loks am Digitalstrom, auch wenn keine Zugläufe stattfinden, ist Ruhe.

Somit war das Thema eigentlich für mich erledigt, nachdem vorher auch die leidigen Resets beseitigt wurden (Sonderfunktionswerte u.a. an der IB).

Die Überraschung kam dann wieder bei der probeweisen Verwendung eines Konkurrenzproduktes, da sorgte nach Abschalten der EC der Booster für Bewegung, viel wilder Strom auf der Schiene, Frequenz unbekannt, mit Gleichstromkomponente, offensichtlich ausreichend für heftige Verwirrung in den Decodern. Hab logischer Weise nach unterbliebener Unterstützung diesem Produkt ausnahmslos den Rücken gekehrt.

Dies als meine Erfahrung zu den Geisterfahrten, die nun seit 2007 nie mehr auftraten.

Was genau die Ursache für die Geisterfahrten war, niemand hat die Frage nachvollziehbar beantworten können.

Gruß Wolfram.


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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#15

Beitrag von SAH » Mo 4. Okt 2010, 20:04

Guten Abend Wolfram, @all
eisenbahnstube hat geschrieben:Was genau die Ursache für die Geisterfahrten war, niemand hat die Frage nachvollziehbar beantworten können.
da hilft nur ein Oszilloskopieren der Verdächtigen.
Ein Übeltäter wurde ja schon damit ausfindig gemacht.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#16

Beitrag von H0 » Mo 4. Okt 2010, 20:07

Hallo!
Shane hat geschrieben:da wäre es sinnlich einfacher,dass die 152 einfach vorwärts an die 120 dran und diese "auf einem weg" mitschob.
Davon ist auszugehen.

Meine Loks haben noch keine Drosseln in der Zuleitung vom Schleifer.
Ich habe mir irgendwann ein Tütchen Steckschuhe gekauft und regelmäßig Einspeisungen angeschlossen - seitdem keine Amokläufe mehr auf der Anlage.

Standen die beiden Elloks auf einem Abstellgleis ohne eigene Einspeisung?

C-Sinus-Loks umrüsten ist vermutlich die sauberste Lösung.
Aber die Problemkette "störende Lok zwischen Einspeisung und störungsempfindlicher Lok" hat halt drei Knackpunkte.
Viele Grüße
Thomas


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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#17

Beitrag von eisenbahnstube » Mo 4. Okt 2010, 20:19

Guten Abend Stephan-Alexander,

ich denke schon, dass Uhlenbrock, die ja eine komplette Teststrecke mit 3 Übeltätern von mir im Werk hatten, den Unfug ordentlich untersucht haben, sonst wäre es ja sicher auch nicht zu dem Kulanztausch gekommen. Deutlich gesagt hat aber niemand was.

Erstaunlich waren jedenfalls auch die konsequent zu entfernenden Drosseln. Entgegen der den Decodern beigelegten Anleitungen !!!

Gruß, Wolfram


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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#18

Beitrag von SAH » Mo 4. Okt 2010, 20:29

Guten Abend Wolfram,
eisenbahnstube hat geschrieben: ich denke schon, dass Uhlenbrock, die ja eine komplette Teststrecke mit 3 Übeltätern von mir im Werk hatten, den Unfug ordentlich untersucht haben, sonst wäre es ja sicher auch nicht zu dem Kulanztausch gekommen. Deutlich gesagt hat aber niemand was.
Erstaunlich waren jedenfalls auch die konsequent zu entfernenden Drosseln. Entgegen der den Decodern beigelegten Anleitungen !!!
das einzig sichere ist der Austausch der 75000-Dekoder gegen neue Dekoder. Aus welchen Gründen liegt zwar nahe ist jedoch nicht bewiesen (sorry).
Solange jedoch die Produzenten der Dekoder dermaßen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Entstörung haben, dürfte es immer wieder zu Fehlinterpretationen der am Gleis liegenden und durch die Dekoder/Motoren erzeugten Signale duch andere Dekoder kommen.
Das Gruselkabinett der Signale hat hier schon einige er- bzw. aufgeschreckt (Frank? ;) ).
BTW: vielleicht könnte auch ein Spektrenanalysator weiter helfen, aber der ist $$$$$$ :shock:

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#19

Beitrag von Friedrich » Mo 4. Okt 2010, 22:40

Hallo,

also, wenn ich das richtig verstanden habe, ist die 152 zwar empfindlich gegenüber den Störsignalen, aber nicht deren Ursache. Die BR 01.10 muß es auch nicht unbedingt sein, denn es war ja auch vom Rheingold die Rede; auf den Fotos sieht es aus wie der Mä-41928. Der ist ja ab Werk beleuchtet und für den Einbau eines Decoders vorgesehen - was ich bei mir auch gemacht habe. Nur entstört ist da, denke ich, nicht viel. Jedenfalls wenn ich meinem Radio glauben darf. Gerade beim Anfahren versteht man im Radio nichts mehr. Könnte also nicht auch der Rheingold die Ursache sein? Oder verstehe ich da gerade etwas falsch?

Liebe Grüße,
Friedrich
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#20

Beitrag von Gast_001 » Mo 4. Okt 2010, 23:20

Hallo Stephan-Alexander,
Das Gruselkabinett der Signale hat hier schon einige er- bzw. aufgeschreckt (Frank? ).
Nicht wirklich aufgeschreckt, obwohl ich zugeben muss, so extremes wie einige der hier gezeigten Horrorbilder noch nicht gesehen zu haben.

Nun kann es im Forum (leider) immer nur darum gehen, das aktuell anstehende Problem zu lösen. So das Vertiefungen, und erst recht multi-kausale oder gar umstrittene , hier nicht zielführend im Sinne des Threaderstellers sind.

Grundsätzlich denke ich, wo eine Modellbahn - besonders eine digitale - ist, da sind Zacken nicht weit. Entweder man stellt die Zacken ab, oder benutzt ein möglichst zackenresistentes Protokoll bzw Elektronik.

Ob und welcher Handlungsbedarf besteht, hängt vom Einzelfall und nicht zuletzt vom Humor des "Betroffenen" ab :wink:

Viele Grüße
Frank

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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#21

Beitrag von Shane » Di 5. Okt 2010, 03:22

thomas:
ja standen sie,die nächste stromeinspeisung ist vor der kurve die noch vor der 01.10 liegt.stromeinspeisungen sind bei teppichbahnen nicht immer so "der renner"

friedrich:
genau der rheingold ist das,allerdings ohne decoder(brauche keine schaltbare lichtfunktion daran..)

ja,die 152 muss wohl die "störsignale" bekommen haben,so wie es aussieht.ob diese dann auch die drossel bekommt/bekommen soll..?
kann man das mit nem radio testen,ob dort etwas stört oder nicht stört?
habe ja nichtmals nen radio(wäre eh überflüssig bei loks mit sound) ;)
habe auch nicht so den durchblick bei elektronik..sonst hätt ich evtl.schon was probieren können... :oops:
*Fünftönige Grüße*(von dort,wo die Baureihe 10 entstand)
-Shane-
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DiegoGarcia
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#22

Beitrag von DiegoGarcia » Di 5. Okt 2010, 05:52

Shane hat geschrieben:wie kann ich denn sehen ob die eine drossel hat oder nicht? habt ihr evtl.nen bild womit ich quasi"vergleichen"kann?!?
Hi Shane,

Ralf möge mir verzeihen, aber ich zitiere hier mal ein Bild aus dem Thread:
http://stummi.foren-city.de/topic,30478,117.html "Baureihen 230 (39300) und 210 (39189) eingetroffen" von Ralf: die Drossel ist recht groß (ca. 1cm lang)

Bild

Ciao
Diego
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Martin Lutz
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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#23

Beitrag von Martin Lutz » Di 5. Okt 2010, 11:41

Alle Jahre wieder.... :lol: :lol: :lol: knallt der Presslufthammer nieder.... :lol: :lol: :lol:

Wobei Jahre sehr optimistisch ist. Eher würde Wochen passen, wo sich das Thema Entstörung wiederholt. :lol: :lol: :lol:

Bild


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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#24

Beitrag von Hp2 » Di 5. Okt 2010, 11:56

Gast_001 hat geschrieben:
Grundsätzlich denke ich, wo eine Modellbahn - besonders eine digitale - ist, da sind Zacken nicht weit. Entweder man stellt die Zacken ab, oder benutzt ein möglichst zackenresistentes Protokoll bzw Elektronik.
Beides :wink:

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Re: loks machten sich plötzlich "selbstständig"

#25

Beitrag von H0 » Di 5. Okt 2010, 23:12

Shane hat geschrieben:kann man das mit nem radio testen,ob dort etwas stört oder nicht stört?
Diese Drossel soll ja verhindern, dass die 152 durch Störungen des Gleissignals durcheinander gebracht wird. Ein bürstenloser Motor (wie in der 152) sollte eigentlich keine Störungen verursachen.

Funkstörungen der 011 wird man wohl mit einem Radio hörbar machen können.
Es geht aber eher um Störungen des digitalen Gleissignals.
Viele Grüße
Thomas

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