Neuheiten 2018

Threads zu den Neuheiten 2018 finden sich im Forum "Neuheiten-Übersicht" (da sie in der Regel spurgrößenübergreifend sind), bzw. werden dahin verschoben. Bitte schaut zunächst hier nach, bevor ihr einen neuen Thread aufmacht, ob ihr dort nicht schon eine Diskussion zur Neuheitenveröffentlichung Eures Herstellers findet. Es macht keinen Sinn mehrere Threads zum gleichen Thema zu führen.

Die Diskussionsthreads zu den bereits veröffentlichten Neuheiten 2018 der am häufigsten diskutierten Hersteller:

Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

Bereich für Testberichte von Modellbahnartikeln erstellt von Forennutzern.

Bitte beachtet die Kriterien für einen Testbericht.

Neue Testberichte müssen in einer anderen Rubrik erstellt werden und werden auf Antrag von den Admins oder der Moderation hierher verschoben. Bitte nutzt dazu die "Melden"-Funktion des Forums.

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Modelleisenbahner 1966
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Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#1

Beitrag von Modelleisenbahner 1966 » Di 13. Dez 2011, 11:19

Ich habe letzte Woche von Conrad - Electronic die Piko 59830 BR 119 " Den Karpartenschreck " oder auch " U- Boot " genannt , erhalten !

94,95 € + 5,95 € Porto und Verpackung hat sie gekostet !

Der Testbericht :

Baureihe : 119 600-2 .
Bezeichnung : 6 achsige Personenzug - Diesellokomotive .
Hersteller: Piko .
Artikelnummer : 59830 .
Herstellungsjahr : 2011 .
AC oder DC : AC und DC digital und analog da Multiprotokolldecder von Uhlenbrock .
Epoche : IV .
Bahnverwaltung : DR der DDR .
Rbd Erfurt .
Bw Probstzella .
Länge über Puffer :ca. 222 mm .
Gehäuse : Kunststoff .
Decoder : 8 poliger - Multiprotokoll Decoder von Uhlenbrock mit DSS und achtpoligem NEM Stecker .
Motor: Motor mit Schwungmasse .
Flüsterschleifer : Nein aber Schleifer relativ leise .
V-max digital / analog : Einstellbar je nach Geschmack .
Digitaladresse : Einstellbar 1 - 80 .
Besonderheiten : Keine .
Beleuchtung : Je nach Fahrtrichtung vorne 3 mal warmweiße LED´s hinten 2 rote LED´s wobei die Hinteren nicht getrennt von den Vorderen abschaltbar sind .
Für Soundecoder von Uhlenbrock ist der Einbau vorbereitet .
Einfahrzeit vorwärts rückwärts vom Hersteller aus 25 min .
Mindestradius : 360 mm Märklin Gleisradius R 1 tauglich .

Die Fahreigenschaften sind gut , auf dem vorderen Drehgestell ist an der hinteren Achse und am hinteren Drehgestell an der vorderen Achse je ein Haftreifen aufgezogen .

Den eingebauten Piko Ski-Schleifer hört man kaum !

Es werden jeweils die vordere und die hintere Achse der beiden dreiachsigen Drehgestelle angetrieben .

Also sechs vierachsige Personnenwagen in der Ebene und am Berg sind kein Problem .

19 vierachsige Schüttgutwaggons und ein Güterzuggepäckwaggon sind auf einer Berg - und Talbahn ebenfalls kein Problem !

Die Lok macht einen sehr guten Eindruck ist sauber verarbeitet und sehr sauber bedruckt .

Auch die Drehgestelle sind sehr schön ausgeführten plastisch ausgeführt !

Auf Zurüstteile wie Bremsschläuche wurde verzichtet .

Die Lok hat zwei NEM - Schächte welche in der beweglichen unteren Schürze integriert sind .

Ich habe die eingebauten Bügelkupplungen gegen zwei Roco Bügelkurzkupplungen nicht höhrenverstellbar getauscht !

Der Auslauf bei voller Fahrt also vorbildgerechten 120 km/ h Höchstgescheindigkeit beträgt 10 - 12 cm .

Anbei noch ein paar Bilder :

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Am drittletzten Bild sieht man es ganz gut man könnte auch noch einen zweiten Ski-Schleifer unter dem zweiten Drehgestell anbringen man hätte dann eine noch bessere Stromübertragung , denn die Vertiefung für den Schleifer ist ja vorhanden ( siehe letztes Bild ) !

Ich muß dazu noch sagen ich habe in die Lok einen ESU -Decoder Version 4.0 mit 8 Poliger Schnittstelle nach NEM 652 eingebaut !

Habe die Motorparameter über die Decoder Selbstparametrierung des ESU-Decoders 4.0 einstellen lassen , die Fahreigenschaften sind jetzt sehr gut !

Da mir der vom Werk aus eingebaute Multiprotokoll Uhlenbrock Decoder etwas zirpte wobei die Fahreigenschaften durchaus nicht schlecht waren !

Dank der beiden kulissengeführten NEM - Schächte konnte ich die eingebaute Piko Bügelkupplung gegen zwei Roco Bügelkurzkupplungen ohne Probleme tauschen Kupplungen werden nur in den NEM-Schacht eingesteckt !

Also ich kann Euch diese Lok nur wärmstens empfehlen natürlich nur wer sich für DDR - Lokomotiven interessiert !

Gruß und frohe Weihnachten vom

Modelleisenbahner 1966
Zuletzt geändert von Modelleisenbahner 1966 am Mi 14. Dez 2011, 10:58, insgesamt 9-mal geändert.

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#2

Beitrag von Barmer Bergbahn » Di 13. Dez 2011, 12:03

Hallo,

vielen Dank für diesen Testbericht. Was mich besonders an dieser Lok fasziniert, ist der Preis. Im Nachbarforum hatte man die Lok (allerdings DC) bereits für unter 70,00 Euro bekommen können – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...
Mir ist jetzt klar, dass es eben doch möglich ist, anständige Modelle zu guten Preisen zu produzieren. Gut, man kann jetzt ggf. über den Decoder von Uhlenbrock meckern. Freilich gehen da die Meinungen auseinander, aber letztlich muss man ja nicht zwingend umrüsten, wie auch hier gesagt wurde.

Unter dem Strich bekommt mal also eine tolle Lok zu einem sensationellen Preis. Wäre doch schön, wenn sich dies mal als Branchenstandard etablieren würde...


Beste Grüße und nochmals vielen Dank,
Christian
Liebe Grüße
Christian



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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#3

Beitrag von Barmer Bergbahn » Di 13. Dez 2011, 12:05

P.S. Schöner wäre es, wenn Du die Bilder direkt sichtbar einbinden würdest. Dann muss man nicht immer alles anklicken und man weiß zudem bereits vorher, welche Bilder auf Interesse stoßen. Das aber bitte nicht als "Meckerei" verstehen – letztlich ist es auch egal... :wink:
Liebe Grüße
Christian



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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#4

Beitrag von BR 642 » Di 13. Dez 2011, 12:27

Hallo Modelleisenbahner 1966,

mit dem Lopi 4 kannst Du (2 Drähte umlöten) die Front- und Schlussbeleuchtung getrennt schalten.

Micha


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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#5

Beitrag von Modelleisenbahner 1966 » Di 13. Dez 2011, 13:13

Hallo Christian ,

ja 70 € wären für das AC - Modell schon ein toller Preis , aber bitte bedenke daß , das DC - Modell meines Wissen nach gar keinen Decoder besitzt !

Da ich aber kein DC - Modelleisenbahner bin lasse ich mich auch eines besseren belehren falls die DC - Ausführung der DR 119 auch einen Decoder besitzt !!!

Und ein Decoder kostet nun mal 25 € im Verkauf !

Gruß

Modelleisenbahner 1966

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#6

Beitrag von Barmer Bergbahn » Di 13. Dez 2011, 13:19

Das mit dem Decoder war mir nicht bekannt. Danke für den Hinweis. Dennoch ist der Preis natürlich trotzdem ein Hit, wie ich finde.
Habe übrigens auf Deine PN geantwortet, vielleicht hilft es ja ein wenig... :wink:
Liebe Grüße
Christian



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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#7

Beitrag von Der Krümel » Di 13. Dez 2011, 13:27

Modelleisenbahner 1966 hat geschrieben:ja 70 € wären für das AC - Modell schon ein toller Preis , aber bitte bedenke daß , das DC - Modell meines Wissen nach gar keinen Decoder besitzt !
Hallo zusammen,

das ist richtig, die DC-Variante hat keinen Decoder.

Die meisten DC-Loks werden ohne Decoder geliefert, das ist gängiger Standard in der DC-Welt (Ausnahme sind üblicherweise nur Modelle mit Sound- und anderen schaltbaren Funktionen, die dann aber, z.B. bei Roco genauso viel kosten wie das entsprechende Märklin-taugliche Sound-Modell).
Mit einem entsprechenden Brückenstecker in der Digitalschnittstelle laufen DC-Loks ja auch analog.

Für die Märklin-taugliche Variante wäre, wenn kein Decoder drin wäre, zumindest ein Fahrtrichtungsumschalter notwendig, sonst wäre die Lok - so wie sie aus der Schachtel käme - ja funktionslos für den Märklin-Bahner.
Da Umschalter heutzutage nicht mehr gängig sind und in der Produktion außerdem inzwischen vermutlich teurer als ein einfacher Decoder, wird eben ein solcher mitgeliefert.
Viele Grüße
Hendrik

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#8

Beitrag von Br 219 » Di 13. Dez 2011, 16:20

Modelleisenbahner 1966 hat geschrieben:
Und ein Decoder kostet nun mal 25 € im Verkauf !
Hallo,
echt? Ich bekomme meine immer für 19€
MfG
BR 219

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#9

Beitrag von Barmer Bergbahn » Di 13. Dez 2011, 17:10

Br 219 hat geschrieben:
Modelleisenbahner 1966 hat geschrieben:
Und ein Decoder kostet nun mal 25 € im Verkauf !
Hallo,
echt? Ich bekomme meine immer für 19€
Naja, einerseits gibt es ja verschieden Decoder und dann sind die Preise sicherlich auch nicht überall gleich...
Liebe Grüße
Christian



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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#10

Beitrag von Falcon99 » Di 13. Dez 2011, 17:44

Barmer Bergbahn hat geschrieben:
Unter dem Strich bekommt mal also eine tolle Lok zu einem sensationellen Preis. Wäre doch schön, wenn sich dies mal als Branchenstandard etablieren würde...
Du weißt schon, dass das Modell in China gefertigt wird, oder?
Mit freundlichen Grüßen, Johannes


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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#11

Beitrag von Robert Bestmann » Di 13. Dez 2011, 18:02

Hallo zusammen,

ich selbst habe diese Lok zwar nicht; wer aber den Uhlenbrock-Decoder nicht tauschen möchte, sollte prüfen, ob dieser nicht zwei ungenutzte Funktionsausgänge (FA1 und 2) hat. Falls ja, einfach die roten LEDs an diese anschließen (die am Lokende 1 an FA1 = grünes Kabel und die am Ende 2 an FA2 = lila Kabel nach NEM; Achtung auf die Vorwiderstände). Auf diese Weise werden die Rücklichter getrennt schaltbar, wenn auch nicht fahrtrichtungsabhängig.

Viele Grüße

Robert

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Der Krümel
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#12

Beitrag von Der Krümel » Mi 14. Dez 2011, 10:05

Falcon99 hat geschrieben:
Barmer Bergbahn hat geschrieben:
Unter dem Strich bekommt mal also eine tolle Lok zu einem sensationellen Preis. Wäre doch schön, wenn sich dies mal als Branchenstandard etablieren würde...
Du weißt schon, dass das Modell in China gefertigt wird, oder?
Hallo Johannes,

das allein sagt ja nun noch nichts über Aussehen oder Qualität einer Lok aus.
So ziemlich alle Modellbahn-Hersteller lassen zumindest einen Teil ihres Programms oder Einzelteile von Modellen in China oder im ehemaligen "Ostblock" fertigen.
Das dürfte inzwischen bekannt sein.

Mir gefallen die aktuellen Expert-DR-Loks optisch wirklich gut (kenne sie aber nur von Bildern und kann sie daher wenig beurteilen, fahrtechnisch natürlich gar nicht).

Bei Piko verwundert mich bei Neuheiten-Ankündigungen immer die allgemeine Preisgestaltung.
Da werden "Hobby"- und "Expert"-Loks zu Schleuderpreisen angeboten, bei denen man vermutlich wenig bis gar nichts mehr dran verdient.
Andererseits werden dann für "Classic"-Modelle wiederum Preise aufgerufen, die (meiner Meinung nach) z.T. jenseits von Gut und Böse liegen.
Da soll dann, nur um ein Beispiel zu nennen, eine Doppeleinheit Güterwagen mit glatten Seitenwänden und relativ wenigen darzustellenden Details eben mal 89,50 € kosten, ein Kesselwagen allein schon 48,- €.

Da frage ich mich, woran sich die Preisgestaltung orientiert.

Vergleichbare Kesselwagen anderer Hersteller z.B. kosteten bisher UVP rund 35,- €, was ich auch schon happig finde.
Früher kostete sowas mal 30,- DM, aber ich soll ja nicht mehr umrechnen ... :roll:


Ich hoffe nicht, dass ich nun eine allgemeine Preisdiskussion entfache.
Das hatten wir schon oft genug.

Der Testbericht gefällt auch mir gut! :D
Viele Grüße
Hendrik

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#13

Beitrag von Falcon99 » Mi 14. Dez 2011, 14:31

Hallo Hendrik,
das allein sagt ja nun noch nichts über Aussehen oder Qualität einer Lok aus.
Darauf wollte ich auch nicht hinaus, sondern sagen, dass die Produktion in China einfach günstiger ist. Bei hiesigen Lohnkosten wäre solch ein Preis kaum möglich. Im Nexusboard wurde auch darüber diskutiert, und eine Person schätzte die Produktionskosten für ein Modell auf 20 € ein. Da ist also selbst bei einem Verkaufspreis von 70 € noch genug Gewinn für Piko. Und ganz ehrlich, ich hoffe nicht, dass sich Preise um die 70 € / 95 € für ein Lokmodell als Branchenstandard etablieren, denn dann können alle Modellbahnhersteller, die in Europa produzieren, dichtmachen.

Ich finde das Modell sehr gelungen, die Proportionen stimmen meiner Meinung perfekt. Nur die vorderen Griffstangen hätten sie bei der Piko-Lok echt nicht unbedingt anspritzen müssen. Die sehen echt arg flach aus. Schöner wärs gewesen, zumindest die Stangen neben den Lokschildern wären einzeln angesetzt; bei den Stangen unterhalb der Führerstände stört es mich nicht so sehr. Aber der Gesamteindruck: TOP!

Allgemein frage ich mich, warum es noch ein drittes Modell dieser Lokbaureihe braucht.
- Die Brawa, nicht schlecht, am Meisten stören mich die etwas falschen Proportionen der Frontfenster. Auch sind die Lüftergitter auf dem Dach nicht gerade prickelnd. Die Drehgestelle sind etwas zu einfach detailliert, die Federn falsch dargestellt.
- Die Gützold dagegen sorgt bei mir auch heute noch für einen WOW-Effekt. Wenn man die mit der Piko vergleicht, dann sieht man schnell, warum das Gützold-Modell den doppelten Verkaufspreis wert ist, obwohl es die ältere Konstruktion ist.

Ich besitze das Modell von Brawa und Gützold. Evtl. tausche ich die Brawa gegen die von Piko aus, mal sehen.
Mit freundlichen Grüßen, Johannes

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#14

Beitrag von Der Krümel » Mi 14. Dez 2011, 15:12

Hallo Johannes,

ich kenne natürlich die tatsächlichen Kosten nicht.

Zu den reinen Produktionskosten kommen aber sicherlich noch Transportkosten, Einfuhrzölle, außerdem müssen die möglicherweise nicht in China gefertigten Werkzeuge für die Herstellung des Modells refinanziert werden.
Nicht zuletzt schmälert den Gewinn an einem Modell auch die Ausschussquote bzw. Kosten, die Reklamationen und deren Lösung nach sich ziehen.
Viele Grüße
Hendrik

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#15

Beitrag von TEE2008 » Do 15. Dez 2011, 22:01

Hallo,
hier ein paar Bilder von der Piko 119 060-2.
Die nachstehenden Bilder können durch draufklicken in vergrößerter Ansicht angezeigt werden:

Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild


Bild
Nach der ersten Testfahrt (digital):
Das Fahrverhalten ist mit dem Werksdecoder gut, nur stört er beim Vorbeifahren andere Loks, indem z.B. bei Soundloks plötzlich Sounds (Signalhorn etc.) ausgelöst werden und das Licht bei diesen und anderen digitalen Loks ausfällt.
Vom Fahrverhalten würde ich den Decoder drinlassen, aber da er leider anscheinend wie ein ,,Störsender" fungiert, werde ich ihn gegen einen mld Decoder tauschen.

Oder weiß jemand von Euch, ob und wie man dieses Problem durch CV Einstellungen beheben kann?

Bei einem Preis von 72,95 € ist die Anschaffung eines neuen Decoders vertretbar.
Was mir noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sich die Werksadresse 3 nicht mit meiner CS 1 ändern lässt (CV 1 von 3 auf meine Wunschadresse 19).

Hier ein Video von der BR 119 im Analogbetrieb (Trafo auf 50 aufgedreht):



Hallo zusammen,
das Innenleben sieht wie folgt aus:

Bild
Der verbaute Decoder ähnelt dem Decoder in den Hobby Loks

Bild
Gruß

Tobias

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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#16

Beitrag von TEE2008 » So 25. Dez 2011, 11:37

Hallo,
unter der Artikelnummer 59832 wird es wohl die BR 119 mit eckigen Puffern und unten liegenden dritten Spitzenlicht geben und als 219 in verkehrsrot und weitere Varianten.
Besonders freu ich mich auf die BR 219 in verkehrsrot und auf die BR 229 :D

http://www.nexusboard.net/showthread.ph ... pid3562331
Zuletzt geändert von TEE2008 am So 25. Dez 2011, 20:05, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß

Tobias


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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#17

Beitrag von Buegelfalte » So 25. Dez 2011, 16:20

Ich hab mir die 119 von Piko zu Weihnachten gegönnt. Ein sehr schönes Modell mit sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Die bisher beste Expert-Konstruktion. Die DR-Variante mit unterem dritten Spitzenlicht werde ich mir wohl auch gönnen. Freuen würde ich mich noch über eine der beiden Exoten in orientrot mit spitzem Latz und DR-Logo.

Grüße,
Björn
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#18

Beitrag von Jörg Warrelmann » Mi 28. Dez 2011, 16:13

Hallo,

Zu Weihnachten hat die Lok über meine Frau auch den Weg in mein BW gefunden. Schöne Lok aber der Uhlenbrock Dekoder und ich werden wohl keine Freunde....Wenn ich noch einen anderen 8-poligen Dekoder gehabt hätte wäre der wahrscheinlich sofort rausgeflogen...

Zunächst hatte ich auf dem Programmiergleis der CS2 die Adresse ausgelesen (wie erwartet und angegeben 3) um dann eine 119 in das entsprechende Feld der CS2 einzugeben und diese in die Lok zu übertragen. Das wurde von der CS2 als erfolgreich quittiert. Die Lok bewegte sich dann aber immer einen Zentimeter vor, stoppte, die Beleuchtung blinkte kurz, wieder 1 Zentimeter vor, stoppen, blinken usw. Die Dekoder hatte aber die Adresse 119 angenommen, die Lok lies sich darüber steuern....aber nicht anhalten, siehe oben...Auf Fahrstufe 0 Anfahren, stoppen, blinken, Anfahren, stoppen,......

Auch stromlos schalten und anschliessend wieder drauf half nicht. Ich habe dann den Dekoder an den ESU-Lokprogrammer im Dekoder Prüfstand angeschlossen und erstmal die Analogerkennung und Motorola als Datenformat abgeschaltet (über die CV Programmierung). Jetzt läuft sie auch an der CS2. Anschliessend habe ich noch die Höchstgeschwindigkeit und die Verzögerungszeiten angepasst.

Der Uhlenbrock Decoder kann AUX1 und AUX2 ansteuern, das rote Rücklicht liesse sich also schaltbar machen. Hierzu muss ich aber nochmal die Anschlüsse auf der Lokplatine durchmessen. Ausserdem muss ich mal schauen, ob sich die Ausgänge dann entsprechend mappen lassen, im Originalzustand lässt sich AUX1 über F1 schalten und ist in beide Fahrtrichtungen aktiv, AUX2 auf F2 ebenso. Die Piko-Anleitung lässt sich zu den Funktionsausgängen nicht aus. Welchem Uhlenbrock Decoder entspricht dieser denn? 76320?

Mal sehen, ob ich das dem Uhlenbrock Decoder und mir zumute oder gleich zu einem Märklin oder ESU Dekoder greife.

Schönen Gruss
Jörg
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#19

Beitrag von Robert Bestmann » Sa 7. Jan 2012, 19:00

Hallo Jörg,

mappen geht da nicht. Wenn die Lok mit dem Teil vernünftig fährt, würde ich die roten LEDs von Führerstand 1 an das grüne Kabel hängen und die vom Führerstand 2 an das violette (falls schon vorhanden). Dann werden die roten Lichter mit F1 für Fst 1 und F2 für Fst 2 schaltbar, allerdings nicht richtungsabhängig. Das darfst Du dann beim Richtungswechsel selber machen. Aber es ist damit fast alles darstellbar, auch abgeschaltete Lichter zum Zug hin, gezogen wie geschoben.

Wenn Du mehr möchtest, muss der ESU Lokpilot V3.0 oder V4.0 rein.

Roco verbaut auch Uhlenbrocks, da ist es der 76420.

Viele Grüße

Robert


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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#20

Beitrag von Jörg Warrelmann » Sa 7. Jan 2012, 19:26

Hallo Robert,

Vielen Dank für die Info. Ich habe jetzt beschlossen, dass da ein anderer Dekoder reinkommt. Ich habe in der Aktion beim SMDV einen msd "Diesellok" geordert. Sobald der da ist, werde ich das mal ausprobieren.

(An die Soundspezilisten: Ja.....Ich weiss, dass es einen richtigen Sound von Märklin nicht gibt und wohl auch nicht geben wird...ist mir aber egal!)

Schönen Gruss
Jörg
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wie baut man den ESU Lokpilot4.0 ein?

#21

Beitrag von Marc Bauer » So 8. Jan 2012, 16:24

Hallo,

habe auch die Piko 119 und möchte den eingebauten Uhlenbrock Dekoder gegen den ESU Lokpilot 4.0 tauschen. Ich habe das noch nie gemacht; kann mir bitte jemand genau mailen, we ich das jetzt machen muss? ich habe das Wechselstrommodell von Piko. vielen dank vorab


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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#22

Beitrag von Jörg Warrelmann » Mo 9. Jan 2012, 10:46

Hallo Marc,

Der 1:1 Austausch ist sehr einfach: Einfach 8-poliger Stecker des Uhlenbrock raus, 8-poliger Stecker des ESU Lopi rein. Du musst halt nur den richtigen ESU Lopi mit 8-poliger Schnittstelle kaufen.

Dann hast Du die gleichen Funktionen wie beim originaldecoder, die Lok wird auf Adresse 3 laufen. Wie Du diesen Dekoder dann programmierst hängt von deinem Steuergerät und Deinen eigenen Vorlieben ab.

Zusätzlich kannst Du noch das Rücklicht schaltbar machen, das ginge aber auch bereits mit dem Uhlenbrock Dekoder (siehe weiter oben im Thread)

Schönen Gruss
Jörg
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#23

Beitrag von zauberkaefer2004 » Mo 30. Jan 2012, 20:09

Hallo zusammen!

Habe heute auch mein U-Boot bekommen vom Modellbahnshop Sebnitz.
Ich habe das Sondermodell in Sparlackierung und ohne Mütze. Die Maschiene läuft tadellos und die Beleuchtung ist gut. Besonders gefallen mir die schönen Drehgestelle und das Dach mit den gut gravierten Lüfterräder. Die 119 kann auf jeden Fall mit meiner Gützold Lok mithalten, zudem kostete die 119 bei Sebnitz nur 79,95, für ein Sondermodell von dem nur 500Stk. produziert wurden ein Super Preis.

Also dann noch viel Spaß mit euren Modellen
Gruß Peter

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Falcon99
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#24

Beitrag von Falcon99 » Di 31. Jan 2012, 11:18

zauberkaefer2004 hat geschrieben:Die 119 kann auf jeden Fall mit meiner Gützold Lok mithalten
Bei allem Respekt, aber das wage ich zu bezweifeln. Es beginnt mit den Griffstangen, die beim Piko-Modell nur angespritzt sind (abgesehen den großen Stangen seitlich), setzt sich fort mit nicht montierbaren Bremsschläuchen, mit dem billigen, begrenzt haltbaren Motor (Gützold hat einen starken Bühler-Motor), zu tief liegenden Beleuchtungseinsätzen, schlechten Decodern bei der AC-Version, fehlender Sound-Unterstützung.

Das Piko-Modell ist nicht schlecht, aber es ist und bleibt ein China-Modell. Das Gützold-Modell ist aus deutscher Fertigung, ist deutlich detaillierter und bleibt das bessere, da kann man sagen, was man will. Leider auch das viel teurere.
Mit freundlichen Grüßen, Johannes

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zauberkaefer2004
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Re: Testbericht von Piko´s BR 119 Art.Nr.: 59830

#25

Beitrag von zauberkaefer2004 » Di 31. Jan 2012, 14:12

Hallo

diese Dinge die du behauptest Stimmen nur zum Teil. Die Griffstangen sind auch bei meinem Pikomodell freistehend ausgefürt und bei den Lüftern liegt die lok von Piko zumindest gleich auf mit der von Gützold.
Bei den Schläuchen an der Pufferbohle muß ich sagen daß man die Wunderbar aufrüsten kann mit dem Roco Zurüstsatz.
Beim Decoder gebe ich Dir recht fällt aber bei mir nicht ins Gewicht da ich noch analog fahre.
Nun so sind die Ansichten eben verschieden aber jedem das seine.

Gruß Peter

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