Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugellager

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der_picard
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Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugellager

#1

Beitrag von der_picard » Mo 23. Jul 2012, 18:29

Hallo in die Runde,

ich würde gern in kurzen Zügen mal beschreiben und zeigen, wie ich meine BR 18.4 von Märklin mit Kugellagern versorgt habe.

Kugellager: 4mm Aussendurchmesser, 1.5mm Innendurchmesser, 2mm breit. Es soll auch Ankerachsen geben mit 2mm Durchmesser. Das muss man vorher auf jeden Fall ausmessen, z.B. mit einer Schieblehre. Meine Loks hatten auf jeden Fall bisher alle 1,5mm Achsen.

Hier können z.B. passende Kugellager bezogen werden:

a) In der "Bucht", einfach suchen nach "Miniatur Kugellager 681X ZZ, 1,5x4x2, 681 X ZZ"
b) http://www.modellbauershop.de/din-teile ... llager.php

Gemacht habe ich das nun zum aller ersten mal und da es mir als Neuling gut geglückt ist, mache ich gern anderen MoBa Freunden Mut, es vielleicht auch mal zu versuchen.

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere hier vielleicht auch seine eigenen Umbauten auf Kugellager verlinken würde.

Die Laufruhe erhöht sich in der Tat, auch und gerade in den unteren Fahrstufen... das Achsenölen für den Motor (Anker) kann man dann auch bleiben lassen und der Motor bringt mit weniger Stromaufnahme etwas mehr Leistung. Ich bin auf jeden Fall zufrieden.


Ausgangsposition mit Übersicht zu den Utensilien:

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Vor dem Umbau:

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Bild


Motorschild ist demontiert, die Kohlen sind ebenfalls heraus genommen worden, wichtig (!):

Bild



Etwas Reinigung wäre gut:

Zu sehen ist hier auch noch das ab Märklin Werk verbaute (Plastik) Gleitlager, das sich mit recht wenig Druck von Außen dann aus der Halterung drücken läßt.

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Nach der Behandlung mit dem Kontaktspray (Zur Entölung und Grundreinigung):

Bild

Bild


Ein Kugellager sitzt bereits:

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Bohrer um das Motorschild aufzubohren, wohlgemerkt, mit der Hand (!) Größen von 1,6mm bis 3,9mm
Es wurden alle Bohrer nacheinander verwendet, um:

a) die Zentrierung zu halten
b) nicht Gefahr zu laufen am Ende eine Bohrung mit mehr als 3,9mm vorzufinden

Achtung - die Kohlebürsten vor dem Bohren rausholen! Die bohrt man sonst gepflegt kaputt!

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Bild

Bild

Bild


Kugellager sind drin (4mm Aussendurchmesser, 1.5mm Innendurchmesser, 2mm breit):

Das Loch für das Kugellaager im Motorschild habe ich auf 3,9mm aufgebohrt! Niemals das Loch auf den Außendurchmesser des Kugellagers bohren, das ruscht dann sonst einfach nur durch und verleibt nicht mehr im Motorschild. Generell mache ich es so: Außendurchmesser vom Kugellager minus 0.1mm, ergibt dann den Durchmesser vom Loch das gebohrt werden muss. Hatte einen extra Bohrer dafür bestellt. Das Reindrücken war etwas knifflig, ging dann aber.

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Bild


Zeitaufwand insgesamt, ne gute halbe bis dreiviertel Stunde. Dauert Anfangs etwas länger, beim zweiten und dritten Umbau geht es dann etwas zügiger :D


Viele Grüße,

der_picard
(Harald)


PS: Meine T18 (Märklin 3609) und meine BR 03.10 (Märklin 3789) habe ich auch so erfolgreich umgebaut.

Ich finde, selbst wenn man in einer Lok keinen HLA (Hochleistungsantrieb) mit 5-Pol Anker hat, kann sich ein Umbau auf Kugellager trotzdem lohnen.
Meine T18 (Märklin 3609) läuft nun auch mit dem alten 3-Pol Anker etwas ruhiger und fährt auch bereits etwas früher los... Wo sie sonst nur gebrummt hätte, fährt sie nun schon los.

Hier noch ein Bild von der BR 03.10

Bild
Zuletzt geändert von der_picard am Di 30. Okt 2012, 14:54, insgesamt 19-mal geändert.
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#2

Beitrag von kaeselok » Mo 23. Jul 2012, 18:55

Saubere Arbeit, Harald!

Und alles frei Hand?! Enorm. Dafür ist es nämlich ziemlich exakt - meinen Respekt! :D

Viele Grüße,

Kalle

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#3

Beitrag von der_picard » Mo 23. Jul 2012, 19:36

Nabend Kalle, danke für's Lob!

Ja, allersdings, komplett frei Hand aufgebohrt das Motorschild, bzw. alle 3 Motorschilder insgesamt!

Ich hatte ganz am Anfang meinen Bosch Akkuschrauber ausprobiert aber schon beim ersten ansetzen gemerkt, das geht nie und nimmer gut... da ich sonst über keine Standbohrmaschine etc. verfüge, hatte ich es einfach frei Hand mal ausprobiert.

Daher auch die vielen einzelnen Bohrer. Der Trick ist eigentlich nur, sich von ganz klein bis auf 3,9mm vorzuarbeiten. Mit jedem Bohrer frei Hand immer nur ein paar Umdrehungen. Das Material vom Motorschild ist zum Glück sehr "Bohrfreudig" und gibt weder zu leicht noch zu schwer nach.

Zugegeben, die meiste Zeit vom Umbau hat mich diese frei Hand Bohrerei gekostet. Aber wenn man es so macht, wie ich, dann wird es trotzdem sehr exakt. Ich musste selber staunen, denn die Achse mit dem Anker liegt in allen 3 Loks genau so, wie es sein soll. Keiner der Anker schleift irgendwo.

Manchmal ist IBM (Immer besser Manuel) doch nicht zur verachten!

Grüße,

der_picard
(Harald)
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#4

Beitrag von Peter BR44 » Mo 23. Jul 2012, 19:51

Hallo Harald,

schraube dir das Motorschild doch auf ein fest gespanntes Sperrholzbrett.
Damit läufst Du nie Gefahr in die Lok zu Bohren oder die Lok durch die
Gegend zu schleudern.
Viele Grüße Peter

weist Du nicht mehr vor und zurück,
helfen dir die Stummis, was ein Glück.

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#5

Beitrag von hobbiefahrer » Mo 23. Jul 2012, 19:54

Hallo Harald,

Danke Dir für die schöne bebilderte "Anleitung". So etwas habe ich auch schon die ganze Zeit gesucht. Bin zwar mehr der "Lemo-Solar"-Motor-Anhänger (was für eine Wortkombination :wink: ), aber früher oder später werde ich auch einmal einen Umbau mit Kugellager ausprobieren (die Finger jucken jetzt schon Dank Deiner Infos :) ).

Saubere Arbeit!

Viele Grüße,
Markus

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#6

Beitrag von Bubikopf » Mo 23. Jul 2012, 19:56

Hallo Harald,
saubere Arbeit. Mit einem Zentrierbohrer geht das noch einfacher... Wie schon der Kollege oben schrieb, Motorchild auf ein Holzbrettchen schrauben und dann mit dem Zentrierbohrer vorsichtig aufbohren.

vG Uwe
„Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt — er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.“
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#7

Beitrag von Gunter » Mo 23. Jul 2012, 20:44

Hallo,

wo bekommt man die passenden Kugellager her. Gibts dafür eine Artikelnummer.

Grüße aus der Lausitz
Gunter
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#8

Beitrag von Ruhr-Sider » Mo 23. Jul 2012, 21:20

Gunter hat geschrieben: ....wo bekommt man die passenden Kugellager her. Gibts dafür eine Artikelnummer.
....
Hallo Gunter @all,

klick ->
viele Grüße ... HGH
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#9

Beitrag von der_picard » Mo 23. Jul 2012, 21:25

Nabend Gunter,

ich hatte meine Kugellager bei Ebay gekauft:

http://www.ebay.de/itm/Miniatur-Kugella ... 6rk%3D1%26

"Miniatur Kugellager 681X ZZ, 1,5x4x2, 681 X ZZ" das Stück für 1€, da kann man nicht meckern, finde ich :wink:


Grüße,

der_picard
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#10

Beitrag von Ruhr-Sider » Mo 23. Jul 2012, 21:26

Bubikopf hat geschrieben:Hallo Harald,
saubere Arbeit. Mit einem Zentrierbohrer geht das noch einfacher... Wie schon der Kollege oben schrieb, Motorchild auf ein Holzbrettchen schrauben und dann mit dem Zentrierbohrer vorsichtig aufbohren.

vG Uwe
Hallo Uwe,

Problem ist nur einen 3,9 mm Zentrierbohrer zu bekommen.
Bisher habe ich nur welche in 1 mm Abstufungen gefunden .
Klar ein Profi kann sich auch einen machen lassen.
Nur frage dann keiner was der kostet. :wink:
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#11

Beitrag von Ruhr-Sider » Mo 23. Jul 2012, 21:28

der_picard hat geschrieben:Nabend Gunter,

ich hatte meine Kugellager bei Ebay gekauft:

....
Hallo Harald,

10 Stk. zu 6,90 EUR sind billiger (siehe Link oben) - nicht immer ist ebay preiswerter. :wink:
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#12

Beitrag von der_picard » Mo 23. Jul 2012, 22:17

...kommt auf die Versandkosten an :idea:
Ich brauchte ja auch nur 6 Kugellager 8)
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#13

Beitrag von Brani » Mo 23. Jul 2012, 22:39

Hallo,

Hab meinem Wekstatt Meister den Bericht gezeigt,der fand ihn gut und meinte nur,der Profi nimmt eine Bohr-Reibahle 3,9 mm H7,hab sie mir aus der Arbeit geliehen und versucht,klappt super und ist SEHR genau.Ich muss mir nur noch die Kugellager bestellen.
Danke für den Tipp.

Gruss Brani

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#14

Beitrag von der_picard » Mi 25. Jul 2012, 06:44

Hallo Brani,

wenn Du soweit bist dann wäre ich gespannt auf einen kurzen Bericht und ein paar Bilder zum Ergebnis.

Viele Grüße,

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#15

Beitrag von Michael K » Mi 25. Jul 2012, 06:48

Servus!
ich bohre seit kurzem meine Motorschilder (HLA) nur noch "Freihand" mit einem Zentrierbohrer (1,5 -> 4 mm) auf.
Das geht tatsächlich dank des weichen Kunststoffs sehr einfach und außerdem absolut zentrisch!
Viele Grüße
Michael

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speedy200
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#16

Beitrag von speedy200 » Mi 25. Jul 2012, 06:56

Hallo Michael,
fällt dann bei 4 mm das Kugellager nicht durch? Weil weiter oben steht 4mm sei dann zu groß.
Danke.
Grüße
speedy
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#17

Beitrag von der_picard » Mi 25. Jul 2012, 07:15

Bei einem 4mm Loch und einem 4mm Kugellager ist der "Eigenhalt" zumindest nicht sehr gross. Das ist meine Erfahrung dazu. Da ich meine Kugellager nicht noch extra fixiere, sondern diese in das Motorschild einfasse, sind dann 3,9mm ideal. Das Kugellager verbleibt freiwillig da, wo es soll.

Viele Grüße,

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#18

Beitrag von tron24 » Mi 25. Jul 2012, 08:59

der_picard hat geschrieben:Bei einem 4mm Loch und einem 4mm Kugellager ist der "Eigenhalt" zumindest nicht sehr gross. Das ist meine Erfahrung dazu. Da ich meine Kugellager nicht noch extra fixiere, sondern diese in das Motorschild einfasse, sind dann 3,9mm ideal. Das Kugellager verbleibt freiwillig da, wo es soll.
Hallo Harald,

das ist doch klar, bei frei Hand wackelt man die Bohrung rein.
Deine Handbohrung ist nie exakt winklig im Motorschild.

Ich habe hunderte Motorschilder mit der Ständerbohrmaschine und dem Zentrierbohrer aufgebohrt.
Da der Kunststoff weich ist, "weicht" er durch den Kegelschliff des Zentrierbohrers etwas zurück. Es macht nur flutsch und die Bohrung ist exakt winklig im Motorschild.
Das Kugellager geht dann teilweise ganz schön schwer rein, klemmt einwandfrei fest.

Ungeübte sollten aber das Motorschild auf einem Holzbrett festschrauben (wegen dem "flutsch" beim Bohren).

lg
tron24

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#19

Beitrag von der_picard » Mi 25. Jul 2012, 09:56

Hallo Tron24,

naja, da ich keine Ständerbohrmaschiene oder einen Zentrierbohrer habe und diese Dinge nicht extra nur dafür anschaffe, um ein einfaches 3,9mm Loch in ein Motorschild zu bohren, behelfe ich mir eben (erfolgreich) manuell.

Das ich kein Loch hinbekomme, das exakt mit einem Bohrer, im 90 Grad Winkel zum Motorschild gebohrt wurde, ist selbstverständlich.

Aber mal ehrlich, die Zentrierung und die passende Größe des Loches steht meiner Meinung nach eher im Fokus... und das scheint alles insgesamt sehr gut manuell zu gehen, wenn man sorgfältig arbeitet :!:

In diesem Sinn, viele Grüße,

der_picard
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#20

Beitrag von Holgi » Mi 25. Jul 2012, 09:59

Hallo Harald, hallo HGH,
vielen Dank für den tollen Bericht und den Link für die Bezugsquelle der Kugellager. Der verlinkte Shop hat auch die erwähnten 3,9mm-Bohrer im Angebot, wahlweise einzeln oder in Bohrersätzen (Abstufungen 0,1mm).
Ich habe mir die Kugellager und Bohrer bestellt. Es kann übrigens auch mit Paypal bezahlt werden.
Gruß
Holger
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#21

Beitrag von der_picard » Mi 25. Jul 2012, 14:40

Hallo Holger,

ich bin dann mal gespannt auf Deinen Bericht und die Bilder dazu :D


Grüße,

der_picard
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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#22

Beitrag von Berderwe » Mi 5. Sep 2012, 12:50

Hallo Holger, hallo Moba-Kollegen,

die erwähnten "Zentrierbohrer" in 3,9 mm Durchmesser
bzw. in 0,1 mm Abstufungen kann ich nirgendwo finden.

Ich habe nur welche bis 3,15 mm und 4,00 mm gefunden.

Irgendwie finde ich es nicht.
Auch Googl half mir nicht weiter.
Ich habe auch Unklarheiten, was für einen Zentrierbohrer man benötigt.
Wie sieht der aus? Welcher eignet sich?
Bohrmaschine wäre vorhanden.

Es gibt da, unabhängig von der Größe/Durchmesser, anscheinend auch verschiedene Ausführungen.

Haben unsere Ankerlager in den Loks nicht auch verschiedene Durchmesser?

Wer kann mir auf die Sprünge helfen?

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#23

Beitrag von Michael K » Mi 5. Sep 2012, 14:46

Hallo Reinhard,
ein Zentrierbohrer 1,5 -> 4 mm ist der richtige. Damit hält das 4 mm Kugellager einwandfrei (ich habe viele davon verbaut und noch keines verklebt und es halten alle noch sehr gut)
Du brauchst auch nicht wirklich eine Bohrmaschine. Ich drehe den Bohrer seit einiger Zeit mit der Hand in den Kunststoff und auch das klappte immer problemlos! Das geht sogar ohne Zentrierbohrer, wenn man mit mehreren Bohrern stufenweise (0,5 mm Abstufungen) vorgeht.

Die Ankerlager der Märklin Trommelkollektormotoren haben immer 1,5 mm, die der Scheibenkollektormotoren 2 mm. Das Loch mit der Kunststoffbuchse im Gussteil der (neueren) Trommelkollektormotoren ist immer 4 mm groß (passt also exakt für die Kugellager).
Viele Grüße
Michael

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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#24

Beitrag von hansi057 » Mi 5. Sep 2012, 14:58

Hallo Reinhard
Ich hab den Zentrierbohrer 1,5/4,0mm im Werkzeugfachhandel bei mir in der nähe gekauft.
Hat 2,95 Euro gekostet.
Freundliche Grüße
Hansi


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Re: Märklin 37184 - BR 18.4 - Bericht Motorumbau auf Kugell

#25

Beitrag von Berderwe » Mi 5. Sep 2012, 15:11

Hallo Michael, hallo Hansi,

Danke erst einmal für Eure Tipps.
Die helfen erst einmal weiter.
Dann werde ich mein Glück einmal versuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Welz

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