Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

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Eichy
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Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#1

Beitrag von Eichy » Di 18. Jun 2013, 21:33

Hallo, nach dem gelungenen Digital-Umbau meiner betagten 52er bin ich doch entsetzt über die Kurventauglichkeit dieser Lokomotive. Geradeaus fährt sie tadellos, doch in Radien <400mm entgleist sie kontinuierlich. Schuld daran ist wohl die starre Lagerung der Tenderachsen. Hat vielleicht jemand Erfahrung im Umbau auf drehbare Tenderdrehgestelle?
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Dreispur
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#2

Beitrag von Dreispur » Di 18. Jun 2013, 21:40

Hallo !

Es wird wohl der Radius sein . Kontrolliere mal den Achsbreite - Räder .Kann sein das es nicht zu deinen Gleis passt .
Hatte ähnliches , ließ das vom Fachhändler kontrolieren und nachstellen.
mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, IB+HV Prog.. http://www.henningvoosen.de/ Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2015


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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#3

Beitrag von Eichy » Di 18. Jun 2013, 21:55

Hallo ANTON,
vielen Dank für Deinen Tipp. Mit Bordmitteln ist dies wohl nicht zu bewerkstelligen?
mfg
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#4

Beitrag von aadmgs » Di 18. Jun 2013, 22:03

Hallo Eichy,

Habe auch so ein Problemkind.. (auf C-Gleis)
Verbesserungen ergaben sich nachdem ich alle Achsen auf 14mm Innenmaß eingestellt habe und den Abstand Bremsbacken zu Treibgestänge optimiert habe. Dann lief die Lok alleine auch auf 360iger Radius (von Hand geschoben).
Probleme macht aber die Lok-Tender Verbindung. Habe mit der Feile an den Aufstiegsleitern zum Führerhaus und am Tender Platz geschaffen. Damit läuft sie auch über Weichen, sofern die Gleise eben liegen.
Habe aber noch ein Paar Problemstellen, da will sie immer noch nicht drüber. Grund ist die verdammte Lok-Tender Kupplung, die erlaubt kein Verwindung zw. Lok und Tender. Dann kippt der Tender die Lok leicht und der Vorläufer entgleist....
Da habe ich noch keine Lösung. Hinweise willkommen.

Gruß achim
Gruß Achim

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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#5

Beitrag von lokhenry » Di 18. Jun 2013, 23:07

Hi,
Ich habe mehrere BR 42/52 die ziemlich gleich sind in der Ausführung des Fahrwerks, also zuerst Problem NR 1 ist, das die Isolierbuchsen im Laufe der Zeit durch Weichmacher Verlust größer werden und neu geklebt werden müssen.
Das nächste ist das der Radinnenmaß bei Märklin 14 (+ 0,1)mm und bei DC 2 L 14,3 (+ 0,2)mm neu justiert werden muss.

Bei DC sollte die Lok je 2 Zusätzliche Räder L/R eine Stromabnahme bekommen sollte und bei AC der Schleifer ordentlich ausgerichtet sein sonst wird es laut und es gibt Klemmer,
wenn alles ok ist sollte die Lok wie angegeben nicht unter 430 mm Radius betrieben werden, die Fahrwerks Konstruktion macht sonst mucken.
Dann sollte das Licht durch neue 16 / 19 V Microlampen neu ausgeführt werden, dann ist die Beleuchtung der beiden Lampen vorne und Hinten gleichmäßig und nicht vergessen die Feuerbüchse sollte auch eine rote Micro 19 V Lampe bekommen sonst schmilzt die Kunststoffblende der Glutnachbildung.
Ach ja die mickrigen Rangierstangen auf der Pufferbohle gegen welche von Weinert aus Messing ersetzen, die brechen nie wieder ab und die Bremsschäuche mit Metall Zughaken ebenfalls ergänzen.
Dann einen Lenz Silver/Gold oder ESU Lopi 4 und die Lok ist nicht wieder zu erkennen trotz Dreipoler,
hier kannste nur Staunen was die Lok für ausgereifte Fahrwerte erzeugt.

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Hier mit Sound Decoder, habe ich aber wieder ausgebaut,


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Hier die BR 52 die wirklich sehr schön ist und sehr gut fährt, ach ja bitte die Haftreifen wechseln,


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Ja dann viel Spaß mit deiner schönen schweren Dampflok.

MoBa Gruß

Henry
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#6

Beitrag von silz_essen » Mi 19. Jun 2013, 08:05

Hallo zusammen,

ich muß zu Hause mal die alten Kataloge raussuschen. Wenn mich meine Erinnerung jetzt aber nicht ganz trügt, steht da aber bei allen 5fach gekuppelten Dampfloks (also BR42, BR45, BR52 und BR95) immer ein Mindestradius von 420mm. Und das ist ganz unabhängig vom Radsatzinnenmaß oder 2-/3-Leiter.

Gruß
Martin

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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#7

Beitrag von lokhenry » Mi 19. Jun 2013, 08:18

Das ist so,

der falsche Radsatzinnenmaß ist eine Ursache aus den alten Achsisolierungen.

Gruß

Henry
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#8

Beitrag von Mattlink » Mi 19. Jun 2013, 12:02

Hallo,

selbst bei der aktuellen BR 42 gibt es eine Aussage "nur ab 420mm Radius". Aber mit angepasstem Radsatzinnenmaß durchfährt meine (auf AC umgebaute) Liliput BR 42 auch den 360 mm K-Gleis Radius ohne Probleme.

Nach Tausch der Haftreifen (gegen Märklin) zieht die Lok auch ein wenig mehr.

Grüße,

Matthias
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#9

Beitrag von Eichy » Mi 19. Jun 2013, 15:03

Hallo,
das sind viele Tipps offensichtlich zu einem leidigen Problem. Das Radsatzinnenmaß ist wohl ein zentrales Problem, aber was heißt "Aber mit angepasstem Radsatzinnenmaß" ? Sind es jetzt 14mm oder 14,3mm? Eine todsichere Entgleisungsstelle bieten meine Bogenweichen, die ansonsten von allen anderen Fahrzeugen problemlos durchfahren werden. Leider habe ich sie in den Schattenbereichen verwenden müssen und kann daran nun nichts mehr ändern.
DieTender-Lok-Kupplung ist wohl auch beteiligt. Es ist deutlich zu sehen, wie der Tender in den Bogenweichen kippt.
Ist nicht zu befürchten, dass die Radlenker in den Weichen zu Hindernissen werden, wenn ich den Radsatzabstand ändere?

Mfg
Eichy
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#10

Beitrag von Mattlink » Mi 19. Jun 2013, 15:29

Hallo Eichy,

welches Radsatzinnenmaß korrekt ist, hängt von Deinen Gegebenheiten ab.

Grundsätzlich: DC-Umgebung = 14,3 mm / Märklin Umgebung = 14,0 mm

Aaaber: Märklin auf C-Gleis müsste auch mit 14,3 mm gehen, da die C-Gleise - soweit mir bekannt (ich habe keine) - eigentlich der DC Norm entsprechen und quasi baugleich mit den Trix C-Gleisen sind.

Jetzt zu mir:
Ich habe Wechselstrom Fahrzeuge, die überwiegend auf Vereinsanlagen laufen (habe selber keine). Dort ist Märklin K-Gleis verlegt.
Meine Liliput BR 42 habe ich in Richtung 14,0 mm angepasst, wobei anzumerken ist, dass die Achsen innen dicker werden, und sich nur auf ca. 14,1 mm anpassen lassen. Das funktioniert aber auf K-Gleis.

Die Lok lief mit 14,3 mm (Auslieferungszustand) nur geradeaus und in großen Radien, sowie leidlich durch schlanke Weichen. In engeren Bögen klemmte das Fahrwerk, und in normalen Weichen lief die Lok auf das Herzstück auf und entgleiste.

Grüße,

Matthias

PS: Vielleicht schreibst Du noch in Deinem Profil welche Systemumgebung Du hast. Dann kann man manche Fragen besser Beantworten.
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#11

Beitrag von Arno » Mi 19. Jun 2013, 15:32

Hallo Eichy,

der Innenabstand zwischen den Rädern auf einer Achse sollte bei Märklin-K- und C-Gleisen idealerweise 14,0 mm betragen. Bei M-Gleisen ist 13,8 mm besser.

Die Bogenweichen aller Märklin-Gleissysteme haben zumindest auf einem der Zweiggleise einen Radius, der kleiner als 424,6 mm ist. Daher machen Fahrzeuge, die keinen kleineren Radius als 424,6mm befahren können auf Bogenweichen halt Probleme und können diesen Anlagenabschnitt eben nicht befahren.

Viele Grüße
Wilhelm


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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#12

Beitrag von Eichy » Mi 19. Jun 2013, 15:45

Liebe Forensiker,
danke für die Hinweise. Ich fahre DC, auf Roco-Flexgleis und ~weichen und einem Rest Tillig-Bogenweichen.
Der Radinnenabstand der 52er ist exakt 14mm.

Gruß
Eichy
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#13

Beitrag von silz_essen » Mi 19. Jun 2013, 15:58

Hallo zusammen,

als Zweileiterfahrer solltest Du das Radsatzinnenmaß allerdings auf 14,3mm einstellen! Sonst hast Du an jeder Herzstückspitze Probleme, da der Radsatz zwischen Radsatzlenker und Flügelschiene klemmt.
Bitte in diesem Zusammenhang unbedingt die Normen NEM310 (Radsatzmaße) (wobei hier seit der Normänderung 2009 sogar 14,5 +- 0,1mm gefordert werden!) und NEM110 (Weichenmaße) beachten.

Gruß
Maritn

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lokhenry
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#14

Beitrag von lokhenry » Mi 19. Jun 2013, 16:15

Martin war schneller:

Hier die Normen und jeder kann beim Maß B sehen was nötig ist.


Bei 2 L ist das die Norm.

http://www.miba.de/morop/nem310_d.pdf

Und hier Mittelleiter System.

http://www.miba.de/morop/nem340_d.pdf



Gruß

Henry
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#15

Beitrag von Eichy » Mi 19. Jun 2013, 16:42

Liebe Tippgeber,
vielen Dank. Vielleicht habt ihr auch Vorschläge, wie ich den Radsatzinnenabstand katastrophenfrei ändern kann.
Danke
Eichy
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#16

Beitrag von lokhenry » Mi 19. Jun 2013, 17:26

Tja, nun wird es ernst :mrgreen:


Das brauchste,

http://www.fohrmann.com/


http://www.fohrmann.com/spezial-werkzeu ... htung.html

http://www.fohrmann.com/spezial-werkzeu ... chsen.html

http://www.fohrmann.com/aufpressvorrichtung.html


Oder

Schieblehre, Schraubenzieher und UHU Gel Sek Kleber und etwas Geschick.

Oder ein Freund der Dir das macht. :lol:


Gruß

Henry

:lol: :lol: :lol:
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#17

Beitrag von horstn » Mi 19. Jun 2013, 17:28

Hallo Eichy,

das hängt davon ab, was für Werkzeuge vorhanden sind. Einseitig isolierte Radsätze lassen sich manchmal auch mit blossen Händen zusammendrücken. Klappt meistens auch ohne restlose Zerstörung der Achse. Wer bei Bastelarbeiten immer schon überlegen muss, wo der nächste Verbandkasten liegt, sollte lieber über die Anschaffung von Spezialwerkzeug nachdenken. Und das muss nicht unbedingt teuer sein.

Wenn das nicht in Frage kommt: Als ich... also ich kenne jemanden, der, als er sonst nichts zur Hand hatte, Radsätze auch schon mal mit einem Schraubstock zusammengedrückt hat - wobei eine Backe eine Nut hatte, in die die Achse reingedrückt werden konnte. Wenn die Backen einigermaßen parallel laufen und man nichts verkantet, geht das auch ganz gut. Bei spitzengelagerten Achsen sollte man das nicht machen, aber das sind die Tenderachsen ja nicht.

Hilfreich ist auf jeden Fall eine Radsatzlehre, die verhindert, dass man die Radscheiben zu weit nach innen schiebt. Idealerweise macht man das mit einer Aufpressvorrichtung.

Wie schon einer meiner Vorschreiber schrieb, kann es bei der Isolierbuchse allerdings auch heissen: einmal lose - immer lose. Da hilft dann Loctite Welle/Nabe.

EDIT: sehe gerade, dass das Innenmaß tendenziell eher vergrößert werden soll. Da hilft dann eine Abziehvorrichtung. Ebenfalls erhältlich bei Fohrmann (und nicht so leicht durch mißbräuchliche Anwendung anderer Werkzeuge zu ersetzen).

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#18

Beitrag von Zosch » Mi 19. Jun 2013, 17:47

Hallo zusammen,

Mit grossem Interesse las ich eure Erfahrungen und Tipps.
Ich hätte da noch einen hochinteressanten Artikel aus einem uraltem EM.
BR 42; Liliput; Entgleiste Freude

Kleine Aenderungen an den Drehgestellblenden wirken bei der 42er und 52er wahre Wunder.
Habe beide Maschinen im Einsatz (K-Gleis)

Bei Interesse sende ich das pdf-Dokument gerne zu. (PN)

Wünsche allerseits einen schönen Sommerabend

Gruss

Roland
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#19

Beitrag von lokhenry » Mi 19. Jun 2013, 18:26

Zosch hat geschrieben:Hallo zusammen,

Mit grossem Interesse las ich eure Erfahrungen und Tipps.
Ich hätte da noch einen hochinteressanten Artikel aus einem uraltem EM.
BR 42; Liliput; Entgleiste Freude

Kleine Aenderungen an den Drehgestellblenden wirken bei der 42er und 52er wahre Wunder.
Habe beide Maschinen im Einsatz (K-Gleis)

Bei Interesse sende ich das pdf-Dokument gerne zu. (PN)

Wünsche allerseits einen schönen Sommerabend

Gruss

Roland

,Hi Roland

ich denke ich bin gut drauf, aber man lernt nie aus, her damit. :lol:

Warum nich als Link hier für alle reinsetzen? :roll:

Danke für den 37° Sommerabend. :fool:


Gruß

Henry
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#20

Beitrag von aadmgs » Mi 19. Jun 2013, 18:30

Hallo Roland,

da ich sowohl eine 52iger, wie auch eine 42iger habe, wäre ich an Deinem EM pdf Doku sehr interessiert. Danke schon mal im voraus.

Gruß achim
Gruß Achim

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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#21

Beitrag von horstn » Mi 19. Jun 2013, 19:31

Hallo Roland,

in welcher Ausgabe war das denn? Ich könnte jetzt anfangen zu suchen, aber dann komme ich den ganzen Abend nicht mehr von den alten Heften los ;-)

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#22

Beitrag von Eichy » Mi 19. Jun 2013, 21:03

Noch mal danke an Roland für die schnelle Zusendung des EM_Artikels! Ich habe erstmal zaghaft den Radinnenabstand verändert. Beim Tender habe ich wie vorgeschlagen an den Antriebsradsätzen auf 14,3mm vergrößert. Bei den nicht angetriebenen Achsen habe ich den Abstand reduziert auf 13,8mm. Ich meine, dass sich dadurch die tangentiale Länge der Achsen im Drehgestell verkürzt. Das war etwas erfolgreich. Die größeren Maßnahmen (siehe EM) schrecken mich doch etwas ab. Aber ich denke dass sie wirkungsvoll sein können.

Gruß und danke an die vielen Helfer
Eichy
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Re: Liliput/Wien BR 52 2222 Fahreigenschaften

#23

Beitrag von Weingardt » Di 13. Jan 2015, 22:23

:) Liebe Leute, bin ganz neu hier.

habe eine gut erhaltener Lp 42 555 ersteigert, zum Glück nur für 55,-. Nachdem ich das Forum studiert, habe ich die Achsabstände eingestellt, die "Drehgestell"verkleidung der Tenderachsen von innen und die Leitern wie beschrieben abgeschliffen. Weiterhin wurden das Tendergewicht um 100 gr erhöht, geht mit Angelblei ganz einfach, und die Haftgummis gewechselt. Es war eine Anfangs elende Fummelei, aber wenn man weiß wie, ging es.
Das Ende vom Lied ist, sie schafft jetzt 360 Radien und fährt auch Berg hoch, aber in Kurven am Berg (Pilz 440 bis 500) ist Ende, da drückt nämlich der Tender gegen das Dach des Führerstandes und entgleist.
Am Dach oder Tender wollte ich wegen der Optik nichts machen, daher kommt die Maschine in die Vitrine oder kann man noch was an der Kupplung machen ?
Da ich aus der Lausitz bin, kommt für mich ein E-Kuppler nur mit Wannentender infrage, so habe ich mir noch für 75.- eine 52 von Hamo geleistet, da brauchte ich nichts machen und sie schaffte sofort auch Steigungen mit Kurven. Sie fährt jetzt im Verbund mit meinen uralten Gützold 42.
Wie sind eigentlich die Eigenschaften der neueren Gützold 52 ?

Ansonsten, der Antrieb gehört in die Lok, vielleicht leiste ich mir nochmal ne Trix 42.

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