Motorwechsel mit sb-Umbausatz

Bereich für alle Themen rund um Umbauten, Neubauten, Alterungen und Verbesserungen von Modellen.

acsenf

Re: Motorwechsel mit sb-Umbausatz

#26

Beitrag von acsenf » Mi 25. Jun 2008, 14:04

wolfgang58 hat geschrieben:Hallo miteinander,
auf Grund der Beiträge hinsichtlich Fräswerkzeugen in einem anderen Forum stellt sich mir die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad eines Umbaues von Mä Loks auf Faulhabermotor.
Es gibt ja wohl doch einige Kollegen, die das hier schon mal gemacht haben.

Von der geeigneten Vorrichtung mal abgesehen, wie ist der Schwierigkeitsgrad abzuschätzen.
Sb-Modellbau schreibt ja auf seiner HP von verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Hat jemand vielleicht Bilder und kann diese hier einstellen.
Wenn schon nicht von den einzelnen Umbauschritten, dann aber davon, wie es vor und nach dem Umbau aussieht.

Oder ob es nicht doch empfehlenswert ist, die Arbeiten dort ausführen zu lassen. Hierdurch verdoppeln sich ja die Umbaukosten.

Vielen Dank für Eure Mühe im Voraus.
Hallo Wolfgang,

schau mal hier

http://modellbahntipps.mo.funpic.de/Glo ... rumbau.htm

Meine ausgeräumte DHG 500. Die jetzt eine meiner lieblingsrangierhobel ist!

Wo es sich absolut lohnt ist der Umbau der Mä BR 41 die ist danach flüsterleise unterwegs!
Bei der DHG und der 41er ist eine Fräsmaschine aber schon sehr empfehlenswert. Sonst wir es nichts. Allerdings muss man sich oft erst eine Vorrichtung zum Spannen der Lok bauen.

Für mich muss ich sagen hat sich die Anschaffung der Maschine rentiert und möchte das Maschinchen nicht mehr missen. Vorher stundenlang mit dem Hand-Proxxon oder Dremel ist einfach nur eine Quälerei und sieht unschön aus, wenn man abrutscht ist u.U. sogar das Modell versaut...


Gruß

Sven

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#27

Beitrag von V200Freund » Mi 25. Jun 2008, 19:17

hallo Julian

die Roco 01.10 habe ich auch, kann ich aber nicht empfehlen....zwar ist sie maßhaltiger und etwas besser detailliert, jedoch die Stromabnahme und Übertragung zum Motor im Tender ist unter aller Kanone. Da hab ich vielfach dran rumgebastelt, bis sie jetzt zufriedenstellend läuft.
Ich muss dazu sagen, ich hatte mir damals die DC Version gekauft, da ich nicht warten wollte bis die AC auf dem Markt ist. Ob die besser ist weiß ich allerdings nicht, da mir diese eine reicht...... :x
Die Stromübertragung wird durch fünf Ministahldrähte in einer Kulisse auf ein metallenes Gegenstück übertragen, kein kleiner Stecker wie zb. bei einer 50er. Das ist einfach Schrott!!!!
Habe das alles rausgeschmissen und durchverdrahtet, jetzt läufts....
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
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#28

Beitrag von V200Freund » So 5. Okt 2008, 11:56

hallo Sven

ich hole diesen alten Thread mal wieder hoch.......um Dich dazu etwas zu fragen, da auf deiner Website zur 41 keine Infos sind.
Wo es sich absolut lohnt ist der Umbau der Mä BR 41 die ist danach flüsterleise unterwegs!
Hast Du da mal das eine oder andere Foto von...? das laute Getriebe nervt mich auch unendlich. Da ich mittlerweile eine V200 auf faulhaber umgerüstet habe, hab ich Blut geleckt..... :)
Ich denke mal, Dein Umbau wird nicht ganz so teuer wie bei SB, das fräsen trau ich mir nicht zu.
Würdest Du so etwas auch als "Lohnarbeit" machen...?
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
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#29

Beitrag von Christof Zirpel » So 5. Okt 2008, 13:30

Hallo

Und auch ich möchte mich noch mal am Thread beteiligen. Ich kann zur 41 mit Lemo-Solar nichts sagen - mich interessiert, ob jemand schon mal eine alte 103 (3054) auf SB umgebaut hat.

Speziell: Bestehen die Fräs-Arbeiten nur aus dem Entfernen der Motorhalterung oder steht da noch mehr an? Was?

Wie sind hiernach die Fahreigenschaften ?

Da meine alte 103 z.Zt. zwecks verschönerung bei Bart in Holland ist, mache ich mir schon Gedanken, was mit der Technik nach der Rückkehr zu geschehen hat.

Danke für Eure Tipps :D
Grüsse aus Dänemark

Christof Zirpel

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#30

Beitrag von acsenf » So 5. Okt 2008, 19:01

V200Freund hat geschrieben:hallo Sven

ich hole diesen alten Thread mal wieder hoch.......um Dich dazu etwas zu fragen, da auf deiner Website zur 41 keine Infos sind.
Wo es sich absolut lohnt ist der Umbau der Mä BR 41 die ist danach flüsterleise unterwegs!
Hast Du da mal das eine oder andere Foto von...? das laute Getriebe nervt mich auch unendlich. Da ich mittlerweile eine V200 auf faulhaber umgerüstet habe, hab ich Blut geleckt..... :)
Ich denke mal, Dein Umbau wird nicht ganz so teuer wie bei SB, das fräsen trau ich mir nicht zu.
Würdest Du so etwas auch als "Lohnarbeit" machen...?
Hallo,

Bilder habe ich keine, aber vergleichende Videos, vorher-nacher 8)
Kommen gleich!

Umbauen, ja, Fräsen, ja. Aber momentan kaum Zeit für sowas. Was verlangt denn der SB dafür? Muss mir nochmal die Umbauanleitung ansehen, war glaube ich relativ schnell gemacht...
Due mußt beim Kauf des Umbausatzes aber darauf achten, welches Baujahr dein Modell hat, da gibt es einen für die Alte und für die Aktuelle.

Schreib mir einfach mal ne PN!

Gruß

Sven

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#31

Beitrag von V200Freund » So 5. Okt 2008, 19:40

hallo Sven

bevor wir aneinander vorbeireden und ich Dir ne PN schicke...ich habe aus Deinem Thread entnommen, dass Du die 41er mit einem LemoSolar umgebaut hast......Das wäre die Preisersparnis in meinen Augen. Die Fräszeit für den Umbau bei SB mit 40.- finde ich ok....
Also Fauli oder Lemo ist erst mal die Frage....... :)
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
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#32

Beitrag von acsenf » So 5. Okt 2008, 19:42

Hallo!

Hier zwei vergleichende Videos zur BR41.
Vor dem Umbau mit schreiendem Getriebe:

http://de.youtube.com/watch?v=QLz5q_RKBjE


und hier mit leisem Motor

http://de.youtube.com/watch?v=2hCM--t8EU4


Gruß

Sven


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#33

Beitrag von acsenf » So 5. Okt 2008, 19:47

V200Freund hat geschrieben:hallo Sven

bevor wir aneinander vorbeireden und ich Dir ne PN schicke...ich habe aus Deinem Thread entnommen, dass Du die 41er mit einem LemoSolar umgebaut hast......Das wäre die Preisersparnis in meinen Augen. Die Fräszeit für den Umbau bei SB mit 40.- finde ich ok....
Also Fauli oder Lemo ist erst mal die Frage....... :)
Hallo!

BR41 und Lemo-Solar is nich! Passt nicht rein! Hatte deutlich geschrieben dass es ein SB-Antrieb ist.


Gruß

Sven


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#34

Beitrag von mef-kinzigtal » Do 13. Nov 2008, 21:10

[Hast Du da mal das eine oder andere Foto von...? das laute Getriebe nervt mich auch unendlich. Da ich mittlerweile eine V200 auf faulhaber umgerüstet habe, hab ich Blut geleckt..... :)
Ich denke mal, Dein Umbau wird nicht ganz so teuer wie bei SB, das fräsen trau ich mir nicht zu.
Würdest Du so etwas auch als "Lohnarbeit" machen...?[/quote]

Hallo V200 Freund, melde Dich doch mal bei mir, hab Dir da vielleicht ne Lösung mit der 41 Märklin falls das noch aktuell ist.

Grüsse Florian
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#35

Beitrag von acsenf » Mo 17. Nov 2008, 12:10

mef-kinzigtal hat geschrieben:[Hast Du da mal das eine oder andere Foto von...? das laute Getriebe nervt mich auch unendlich. Da ich mittlerweile eine V200 auf faulhaber umgerüstet habe, hab ich Blut geleckt..... :)
Ich denke mal, Dein Umbau wird nicht ganz so teuer wie bei SB, das fräsen trau ich mir nicht zu.
Würdest Du so etwas auch als "Lohnarbeit" machen...?

Hallo Florian,

die 41er benötigt einen Umbausatz von SB-Modellbau!!!

Den 2017 bekommt man da nicht unter, jedenfalls nicht, wenn man das Gehäuse wieder aufsetzen möchte. Ein kleinerer Motor würde zwar passen hat aber viel zu wenig Leistung!

Also bleibt nur SB-Modellbau.

Umbauen in Lohnarbeit, im Moment ein klares NEIN, die Zeit dafür habe ich nicht. Modellbahn soll ein Hobby bleiben und nicht in Arbeit ausarten :)

Bei euch im Verein gibt es doch einige Umbauspezialisten, wenn ich recht weiß, oder?

Viele Grüße

Sven


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Hallo Sven

#36

Beitrag von mef-kinzigtal » Mo 17. Nov 2008, 17:30

Ich sagte doch das ich für den Kollegen V200 Freund eine Lösung habe, wie er einen Umbausatz von SB Modellbau in seine Märklin 41 rein bekommt ohen die Arbeitszeit für SB Modellbau bezahlen zu müssen.
Ich kennen denjenigen der das bei Uns im Verein macht ziemlich gut und hab schon etliche Lokomotiven die er umgebaut hat gesehen.

Grüsse Florian
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SB-Modellbau Umbausatz BR 221

#37

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 24. Okt 2009, 14:44

DB-Modellbahn hat geschrieben:Mein erster Umbau war ne Mä BR221. Das Drehgestell sah dann vorher so aus..

http://home.arcor.de/db-modellbahn/Faul ... vorher.jpg


Hallo zusammen,

mit einem solchen Umbau habe ich auch geliebäugelt, wollte aber vorher mal ein paar Fotos sehen. Da leider die Bilder in diesem Thread nicht mehr verfügbar sind, erlaube ich mir mal diesen alten Thread frisch zu verlängern, mit neuen Fotos eines Anfängers auf diesem Sektor. Meine BR 221 von Mä ist ein extrem lautes Exemplar (gewesen), trotz (oder gerade wegen) Kugellagerumbaus. Auf der Suche nach Forenbeiträgen bin ich bei dem Umbausatz von SB-Modellbau hängen geblieben:

http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... llbau.html
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php ... motor.html

Nachdem die Post gestern den Umbausatz geliefert hatte, habe ich mich mal ans Werk gemacht. Ist mein erster Umbau auf SB-Modellbau-Glockenankermotor. Zunächst habe ich anfänglich "frei Hand" gefräst, sogar noch mit Achsen und Zahnrädern dran, das werde ich beim nächsten Mal bestimmt anders machen.

Also zunächst die Ausgangssituation: Drehgestell der mä3582, die zuvor schon auf HLA umgebaut war, nun entkernt:

Bild

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Dem Umbausatz liegt eine sehr gute, farbig bebilderte Anleitung bei. Man sollte sie beherzigen. Ich habe allerdings zunächst begonnen, an den schmalsten Stellen der Drehgestellmotorhalterung zwei Trennungen vorzunehmen (Hartmetallfräser). Man muß dabei höllisch aufpassen, die Zahnräder nicht zu berühren. Letzten Endes konnte ich den letzten schmalen Grad durch Umbiegen lösen. Hätte ich das Drehgestell vorher entfettet, wäre auch sicher einiges leichter gewesen. Aber man lernt ja auch daraus:

Bild

Bild

Bild

Hier sind noch einmal gut die beiden ersten Trennkanten zu erkennen.

Beim Befräsen wurde das Werkstück so warm, das irgendwann die Radscheiben auf der zahnradfreien Seite sich von selbst lösten. Danach habe ich mich auch getraut, die Zahnräder zu demontieren (mit einem angepaßten Stahlstift und Hammer). Beim ersten Versuch ist das auch nicht ganz so glücklich gelaufen: beim Zusammenbau mußte ich dann feststellen, dass ein Zahnrad sich nicht mehr drehen wollte, was sich durch Befeilen des Haltestiftes aber lösen ließ.

Wenn man die Zahnräder demontiert hat, kann die Oberkante des noch verbliebenen Getriebeblocks auf Maß getrimmt werden (Hartmetallfräse, ggf. Trennscheibe):

Bild

Die Trennung der Überhänge an der Kupplungsseite des Drehgestells habe ich mit einer kleinen Metallsäge relativ zügig hinbekommen, meine Trennscheibe wäre damit überfordert gewesen (Hitze, Verkanten). Zum Sägen habe ich das Werkstück im Schraubstock allerdings eingespannt gehabt.

Im ersten Eifer fräst man oft zuviel weg, so auch hier, wie bei der Anpassung mit dem Messingkeil aus dem Umbausatz zu sehen ist. Dies ist aber nicht tragisch, solange man die Bohrlöcher der Zahnradachsen nicht beschädigt.

Bild

Bild

Und nun muß der Motor selbst anprobiert werden. Dazu muß das kupplungsseitige Zahnrad wieder montiert werden. Ich hatte dummerweise gleich alle drei Zahnräder montiert. Nun kann man probieren, ob genug Platz für die Montage ist. Wichtig ist, dass der Messsingblock des Motors plan auf dem Messingkeil aufliegen kann, und dabei das neue Zahnrad exakt (sowohl in der Höhe als auch zur Seite) in das originale Zahnrad greift. Ich habe bei meinem Erstlingswerk festgestellt, dass ich den Messingkeil zuweit Richtung Zahnräder schieben kann. Dann stört die Führungskante auf der Oberseite des Messingkeils, dachte ich…

Also habe ich den Messingkeil bearbeitet. Sollte man nicht tun. Sinnvoller ist es, den Messingkeil so in das Drehgestell zu kleben, dass die Führungskante beim Aufkleben des Motors eine Hilfe bleibt. Allerdings darf der Motor auch nicht zu weit mittig verschoben montiert werden, weil sonst das neue Zahnrad am Metall des Drehgestells schleift.

Wagemutig habe ich dann den Messingkeil eingeklebt. Mit Sekundenkleber. Nicht empfehlenswert. Hält innerhalb von Sekunden, Retuschen sind nicht mehr möglich. SB-Modellbau empfiehlt einen Zweikomponenten-Kleber.

Aufkleben des Motorblocks, innerhalb von Sekunden muß dieser an der richtigen Stelle stehen und fixiert bleiben (auf der schiefen Ebene des Messingkeils, und ich habe nur zwei Hände), schon läuft der Sekundenkleber-Überschuß schnurstracks in die Zahnräder. Pusten, kein Tuch zur Hand, kein Saugpapier zur Hand, durch das Pusten wir der Sekundenkleber noch schneller fest. Also drehen an der Schwungmasse, damit alles in Bewegung bleibt. Irgendwie habe ich dabei noch mehr Glück als Verstand gehabt. Ich habe die Zahnräder wieder sauber bekommen. So sieht das dann am Ende aus (auf der Rückseite ist noch mein Fingerabdruck im Sekundenkleberüberschuß konserviert):

Bild

Bild

Der Rest ist simpel. Dachte ich. Nach 4 Stunden Fräsarbeit und Versäubern konnte ich das umgebaute Drehgestell wieder montieren. Beim Festschrauben des Drehgestells habe ich kupplungsseitig mit der Befestigungsschraube des Drehgestells gleich einen Masselötpunkt mit montiert. Der neue Motor schwenkt zur Mitte hin deutlich aus. Deshalb habe ich die Drosseln (2,2 µH) nicht direkt am Motor angelötet. Ein Isolierband auf dem Motor verhindert elektrischen Kontakt zwischen den Motorlötpunkten und dessen Gehäuse.

Bild

Damit das Gehäuse der BR 221 aufgesetzt werden kann, muß zusätzlich die motorseitige Befestigungsstrebe des Dacheinsatzes entfernt werden (Hartmetallfräse, Trennscheibe oder Säge). Ferner muß an den Motorraumatrappen etwas Kunststoff entfernt werden, was aber bei der BR 221 nicht ganz so tragisch ist.

Bild

Schleift dann die Schwungmasse des Motors immer noch an den Motorraumatrappen beim Ausschwenken des Drehgestells (Radius R1, Bogenweichen), kann man sich mit etwas schwarzer Farbe den potentiellen Bereich anfärben, und sieht dann die Schleifspuren besser. Ich mußte nur an einer Seite den Kunststoff noch weiter ausdünnen, da bei mir der Motor nicht ganz mittig sitzt. Von außen fällt dies aber nicht auf.

Bild

Fahrverhalten: leise, sehr leise, nur der Schleifer macht noch Krach. Jetzt ist auch bei voller Fahrt der Sound des Sounddecoders zu hören und nicht das kreischende Getriebe. Folgende Werte habe ich dazu bei meinem LS v3-mfx eingestellt (an der CS1):

Anfahrspannung: 1
Maximalgeschwindigkeit: 255
Regelungsreferenz (aka CV53): 114
Param K (aka CV54): 32
Param I (aka CV55): 24

Damit fährt die Lok modellentsprechend mit Vmax=140 km/h.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben: ein Umbau der süchtig machen kann…

Ciao
Diego




Bilder geparkt bei Bilder-hochladen.Net
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#38

Beitrag von Harald » Sa 24. Okt 2009, 14:59

Hallo Diego,

toller lebensnaher Umbaubericht ......... 8)

Scheint aber doch eine Menge Arbeit zu sein...... :wink:
Zum Glück habe ich noch ganz andere Baustellen. Zum Umbau gehört sicher auch eine große Portion Mut..... :wink:


Viele Grüße von

Harald

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#39

Beitrag von DiegoGarcia » Sa 24. Okt 2009, 15:03

Harald hat geschrieben:Hallo Diego,

toller lebensnaher Umbaubericht ......... 8)

Scheint aber doch eine Menge Arbeit zu sein...... :wink:
Zum Glück habe ich noch ganz andere Baustellen. Zum Umbau gehört sicher auch eine große Portion Mut..... :wink:


Viele Grüße von

Harald
Hallo Harald,

danke für das Kompliment. Mut: ja, aber ich habe noch eine 221 in Reserve, falls es schief gegangen wäre...

Edit: ich habe oben noch den Link zu Jürgens Beitrag vom August 2009 eingefügt. Hatte ich in der Eile vergessen.

Ciao
Diego
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#40

Beitrag von JSteam » Sa 24. Okt 2009, 17:32

Hallo,

sag ich ja, kein Problem das Ding da rein zu bekommen. Und wenn Du erst mal einige davon eingebaut hast, dann braucht es auch keine 4 Stunden mehr :wink:
Gruß Jürgen

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Bodo Müller
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#41

Beitrag von Bodo Müller » So 7. Mär 2010, 16:54

Hallo zusammen,

ich möchte den Thread aufgreifen, da ich jetzt eine Märklin Hamo 8381 (221-Familie) besitze, die mit einem SB-Motor ausgestattet ist.

Diese Lok habe ich nicht selbst umgebaut, sondern privat gekauft. Aber, sie hat entgegen dem für die Märklin/Trix 221 dafür vorgesehenen SB 22014a,
dessen Motorkörper sehr lang ist und eingeaut schräg nach oben steht, einen kürzen Motor. Dieser ist waagerecht eingebaut, was aus meiner Sicht sogar besser ist,
weil dann nicht einer der Befestigungsstreben entfernt werden, und ggf. (wie hier auch im Beitrag von Diego zu sehen) Teile der Motoraumatrappen verdünnt werden muß.

Frage daher an die SB-Modellbau-Experten: Welcher Antrieb kann das sein? Ich würde nämlich für meine drei verbleibenen BR 221 denselben verwenden:

Bild

Bild

Bild

Bild
Viele Grüße,
Bodo Müller

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#42

Beitrag von V200Freund » So 7. Mär 2010, 20:26

moin Bodo,

wenn Du auf die SB Seite gehst und unter Trix die 221 findest, hast Du augenscheinlich Deinen gesuchten Motor......die dazugehörige Trix Maschine hat die Artikelnummer...22456 diese ist unter Trix jedoch nicht gelistet.
Nun weiß ich nicht, ob das quasi "unsere" 221 von M. ist......
Interessanterweise ist bei SB dieser Umbau mit Schwierigkeitsgrad II benannt, während die M 221 mit einer III versehen ist......
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
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#43

Beitrag von Bodo Müller » Mo 8. Mär 2010, 21:40

Hallo Reiner,
V200Freund hat geschrieben:moin Bodo,

wenn Du auf die SB Seite gehst und unter Trix die 221 findest, hast Du augenscheinlich Deinen gesuchten Motor......die dazugehörige Trix Maschine hat die Artikelnummer...22456 diese ist unter Trix jedoch nicht gelistet.
Nun weiß ich nicht, ob das quasi "unsere" 221 von M. ist......
Interessanterweise ist bei SB dieser Umbau mit Schwierigkeitsgrad II benannt, während die M 221 mit einer III versehen ist......
danke für den Tip. Aber bei der 22456 handelt es sich um eine alte Trix Express Lok, wobei noch seitlich ein Riemenantrieb verwendet wird. Auch gut zu sehen bei der V160 darüber.

Ich werde mal bei SB anfragen. Sie sollten ja wissen, welcher Umbausatz das ist.
Viele Grüße,
Bodo Müller

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#44

Beitrag von Münch » Do 11. Mär 2010, 18:23

Hallo Bodo
Es würde mich mal interessieren,welche Antwort Du bekommen hast.
Es muß ja bei deinem Modell nicht ein "offizieller" SB-umbausatz gewesen sein.
ich selbst habe auch bei einigen Umbauten andere Motoren verwendet als in den originalen SB-Umbausätzen,z.B. weil bestimmte
Motorentypen wegen der besseren Einbaumöglichkeit und im Einzelfall auch höherer Leistung bzw wählbarer Umdrehungszahl vorgezogen wurden.
Meß einfach mal Durchmesser und Länge des Motors nach ,die Motorbezeichnungen richten sich ja nach diesen Größenangaben
(1.Zahl Durchmesser,2.Zahl Länge des Gehäuses in mm)
mfg Olaf

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#45

Beitrag von V200Freund » Do 11. Mär 2010, 18:55

hallöle,
nicht ein "offizieller" SB-umbausatz gewesen sein
auf den Fotos sieht man aber ja den Block mit dem passenden Anschluß fürs Getriebe. Diesen Block erhält aber meines Wissens nur beim speziellen Einbautyp für das jeweilige Modell.....
oder kann man diesen Getriebeanschlußblock separat kaufen....?
Gruß Reiner der am Ende der Emslandstrecke wohnt, wo die 01.10er wendeten
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