RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#1 von Jens Merte , 06.04.2018 23:44

Moin Moin!

Den folgenden Beitrag habe ich bereits vor kurzem bei DSO eingestellt, da kam aber keinerlei Diskussion oder Fragen zur die Ausführung oder Technik, obwohl der Beitrag in kurzer Zeit fast 3000 mal angeklickt wurde. Das Thema scheint zumindest da dann trotz hoher "Klickrate" recht uninteressant zu sein. Hier in diesem Forum war ich bisher immer nur Leser und habe viele Anregungen und Tipps heraus gezogen - vielleicht kommt ja hier ein Austausch, Ideen, Wünsche, Fragen zu meinem ersten Beitrag...

Seit 2015 setzt die Firma RailAdventure (http://www.railadventure.de/) für den Transport von Lokomotiven spezielle Transportwagen, die sogenannten Loco Buggy*1), ein. Eingesetzt werden diese, wenn z.B. die Spurweite nicht „passt“. So bei den Vectron für Finnland mit 1524 mm Breitspur oder auch 1000 mm Schmalspur bei der SLM-Zahnradlok für die Zugspitzbahn (Oktober 2016, siehe auch DSO Beitrag).


Bild freundlicher Weise von Nico Daniel zur Verfügung gestellt.

Aber auch normalspurige Fahrzeuge wurden mit den Loco Buggy transportiert, wenn diese nicht mehr selbst fahrtüchtig waren (z.B. DB PL 5 170 056 im Dezember 2016 aus Polen oder die TXL 185 538 im November 2017 von Bremen nach Kassel).

In Echt wie, auch im Modell im Maßstab 1:87, sind solche Spezialtransporte sicher ein „Hingucker“. Die einfache Ausführung mit wenigen feinen Details und einer flachen Unterseite bietet sich auch an für einen 3D Druck. Also mal selbst versuchet, den Loco Buggy in 1:87 für Dreileiter und Zweileiter lauffähig hin zu bekommen. Anhand der verfügbaren Vorbildbilder wurde ein erstes 3D-Model angefertigt:




Und 3D gedruckt (PLA, anfänglich in Blau da Gelb für die ersten Versuche gerade nicht verfügbar war):




Bei den Achsen wurden keine großen Versuche gemacht – bei den kleinen Durchmessern etwas Lauffähiges selber zu entwickeln, was auf allen Weichen funktioniert, ist ein großes Risiko. Auch die Oberflächenqualität ist schwer selbst zu erreichen und isolierte Achsen „massenhaft“ gut hin zu bekommen, ist eine Kunst. Da ich die sowieso nicht selber ohne eigene Drehbank die Radsätze herstellen kann, wurde auf massenhaft bewährte Ware zurück gegriffen. In Form der Märklin-Achsen für die Niederflurwagen, welche mit 4,5 mm Durchmesser schon sehr nahe am Original sind (also rund 40 cm Durchmesser). Die gibt es in der Dreileiterversion (Art.-Nr. 363630 - derzeit wieder im Angebot bei Märklin) und für Zweileiter (Art.-Nr. E432950 - wird derzeit nicht mehr angeboten). Für Zweileiter wurden ausserdem die Achsen von den Fleischmann Niederflurwagen ausprobiert, welche allerdings einen Durchmesser von 6,0 mm haben. Optisch nicht ganz so „schick“ wie die Märklin-Achsen:





Das Normprofil wird auch eingehalten, wichtig für die folgenden Testfahrten durch Tunnel:




Bei den ersten Fahrversuchen zeigt sich ein überaus stabiles Fahrverhalten (sicher nicht zuletzt durch die bewährten Märklin-Achsen), hier mal zwei mit Handy für die WhatsApp Modelbahngruppe "gedrehte Filme" (mit entsprechender schlechten Qualität - sorry) mit zum Teil "rasanter Fahrt", welche die Garnituren unbeschadet und ohne Entgleisen "überleben":

https://youtu.be/40caiAhkdVY

https://youtu.be/yFPqhm4yvFc


Dank des schnellen 3D Druck konnten Details fix geändert und ausprobiert werden. U.a. die Art und Tiefe der Mulde, die weniger tief ausfällt als im Original, dafür nun aber für alle Lokomotiven mit Begrenzung nach NEM 301 funktioniert. Die Position und Ausführung der Achsen war sehr sensibel für die Rolleigenschaften. NEM 301 können diese Loco Buggy allerdings nicht einhalten. Die Breite ist kein Problem, jedoch ist die Höhe über Schienenoberkante nur 1,5 mm bei Märklin-Achsen, bei Fleischmann Achsen hingegen werden die nach NEM 301 geforderten 2 mm eingehalten. Auch wurden die Daten für den 3D Druck optimiert, u.a. wird der durch die beheizte Grundplatte normaler Weise unten am Rand entstehende Grat vermieden und damit Nacharbeit (Abschleifen) gespart. Das Auflösung und die Füllung des 3D-Model ist optimiert für die Qualität und die Druckzeit. Manche Details und Ideen mussten durch die Mindestdicke beim 3D Druck geändert werden oder entfallen. Gedruckt wird übrigens auf einem Ultimaker 3.

Innerhalb von wenigen Tagen sind so mehrere Varianten entstanden und getestet worden:




Nachdem nun auch Gelb zur Verfügung steht und die letzten Details optimiert sind, ist die Entwicklungsarbeit abgeschlossen und mehrere Sätze sind bei mir (und demnächst bei anderen Kollegen) im Einsatz. Die „endgültige“ Version sieht jetzt so aus:




Die „Randbedingungen“ für den Loco Buggy Einsatz:

1) Zu beachten ist grundsätzlich erst mal, dass der Abstand der Achsen im Drehgestell mindestens 28 mm betragen muss. Dies ist z.B. bei Traxx, Taurus, ICE3 und Vectron der Fall, auch eine V 200 hat ausreichenden Abstand. Bei einer DB V 100 hingegen ist der Abstand zu kurz:



Hier hat RailAdventure Anfang 2017 schon eine neue Version erprobt, die ich demnächst auch für diese kurzen Achsstände in 1:87 umsetzen werde – diesem Model fehlt allerdings die typische Mulde und ist dann eher „nur“ ein „arg flacher Flachwagen“. Ein Bild ist im aktuellen EI zu finden (siehe https://www.eurailpress.de/ )

2) Wenn man eine (oder mehrere) funktionstüchtige, schwere Lokomotiven (z.B. mit Metallgehäuse) abschleppt, muss auch eine passende starke Zuglok vorgesehen werden, erst recht bei starken Steigungen.

3) Beim Original werden diverse Anbauten an den Drehgestelle (u.a. Sandfallrohre) für den Transport demontiert, da diese sonst mit den Loco Buggy kollidieren und bei der Verladung beschädigt werden könnten. Dies ist ggf. auch im Modell notwendig (sofern es nicht der NEM 301 „Begrenzung der Fahrzeuge“ entspricht).

4) Und man muss, wie beim Original von Railadventure, ggf. einen besonderen Wagen mit der passenden Kupplungshöhe vorsehen. Der Höhenunterschied beträgt etwa 4 mm – mit den alten Bügelkupplungen geht das sogar ohne Adapter:






Ich habe allerdings einen nicht mehr genutzten Gepäckwagen für den Transport mit den Loco Buggy umgerüstet (u.a. mit Zusatzgewicht versehen und die Kupplung modifiziert):



Neben dem „RailAdventure“-Standardeinsatz sind auch eigene Kreationen möglich, ein paar Beispiele (nicht alles ist ernst gemeint – aber funktioniert):


V36 schleppt VT ab (der ist tatsächlich angetrieben und kann sonst nur als Beiwagen gezogen werden, wenn man das Getriebe "lahm legt")


Beim ICE 3 ist der Abstand der Loco Buggy sehr klein, was letztendlich bei der finalen Version noch mal zu einer Kürzung um je 1 mm führte.


Zweiachsige Wagen können sehr einfach transportiert werden.


Vierachsige Wagen mit großem Achsabstand ja, bei modernen Wagen mit (ggf. nicht maßstabgerechten) kurzen Drehgestellen geht es nicht.


Mehrerer Lokomotiven hintereinander sind auch möglich, allerdings bei schweren Modellen nur mit ordentlicher Zugkraft.


Nun ja, ggf. eine Überführung ins Museum?


Kürzer geht allerdings nicht


Auch die erste Lok von meinem Sohn Mika darf mal eine Runde auf den gelben Füßen drehen.


"Historisches" Fahrzeuge mit langem Achsstand passt wunderbar auf die Loco Buggy.


Zweiachsiger Triebwagen "geht immer"


Vierachsige Triebwagen benötigen entsprechenden Achsabstand im Drehgestell.


Für ganze Triebwagen-Garnituren braucht man ein paar mehr Loco Buggy


Da war das EBA dann doch dagegen, sie wurde stehen gelassen…


Der erste Serien-Satz ging übrigens an Mika, der bei den Tests die „kinderleichte“ Bedienung unter beweis gestellt hat und Papa bei allen Entwicklungsschritten begeistert begleitete.




Für die Kollegen wurden auch noch ein paar Exemplare gedruckt:




Fazit:
Funktioniert bestens und ist ein „Hingucker“. Es macht ausserdem Spaß, immer mal wieder eine andere Lok oder einen Wagen mit den Loco Buggy abzuschleppen oder ins Museums-Bw zu überführen.




Beste Grüße
Jens


*1) Der Begriff "Loco Buggy" ist geschützt, siehe https://www.trademarkia.com/ctm/loco-buggy-013916952.htm, der Begriff wird hier nur zu Dokumentationszwecken verwendet und hiermit auf die Rechteinhaber ausdrücklich verwiesen.


Jens Merte  
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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#2 von MU5T4N6 , 07.04.2018 00:11


Servus Jens,
ich bin begeistert! Eine sehr interessante Idee und auch noch super umgesetzt!

Und ich muss einfach nachfragen: Würdest du die auch verkaufen? Weil ich hätte da auch ein paar Einsatzideen.


Gruß, Max
🇺🇦
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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#3 von klein.uhu , 07.04.2018 00:30

Moin,

Da hat doch neulich "6achser" schon was ähnliches gezeigt:
viewtopic.php?f=2&t=158313#top
unter dem Titel "Hilfsdrehgestelle".


| : | ~ analog

Gruß von klein.uhu
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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#4 von Jens Merte , 07.04.2018 01:29

Zitat


Servus Jens,
ich bin begeistert! Eine sehr interessante Idee und auch noch super umgesetzt!

Und ich muss einfach nachfragen: Würdest du die auch verkaufen? Weil ich hätte da auch ein paar Einsatzideen.



Moin Max!

Besten Dank für Dein Lob!


Das Thema Verkauf wollte ich hier eigentlich eher vermeiden – denn der Preis ist relativ hoch. Und man bekommt dafür ein „3D-Druck-Teil“, welches in der Farbe und Oberflächenqualität nicht dem eines hochwertigen Plastikformteil entspricht. Und hinzu kommt Versandlogistik/Aufwand und die begrenzte Kapazität des Druckers und der verfügbaren Achsen.

Ich kann die Kosten im Einzelnen natürlich aufführen:
Der 3D Druck auf dem Ultimaker 3 kostet ca. 15 Euro die Stunde, für ein Loco Buggy braucht er eine halbe Stunde. Also 7,50 Euro für das Plastikteil.
Die Achsen kosten 3,-- Euro pro Stück, also 6,-- Euro pro Loco Buggy.
Macht 13,50 Euro, für vier Stück (eine Drehgestelllok) also 54,-- Euro plus Porto.
Mit ein bisschen guten Willen gehen 50,-- Euro für einen Satz.

Will man das wirklich für so etwas = ein von Privat erstelltes 3D Druckteil, welches nicht mal die Originalfarbe hat (PLA gibt es nur in RAL 1002), soviel ausgeben?
Und hinzu kommt, wie der kleine Uhu schon hinweist, gibt es ja günstigere Angebote im Netz. Jens Schlenkhoff ( http://modellbahnblog-online.de/stand-de...achen-locobuggy ) will soetwas für 5,-- Euro pro Stück erstellen, was geht, wenn man günstiger drucken kann (was nicht bedeuten muss, dass die Qualität schlechter wäre!) und die Achsen günstiger bekommt (in dem man große Stückzahlen einkauft – mit dem finanziellen Risiko). Ich habe jetzt aber kein Interesse, den Preis runter zu treiben und da gegenseitig Konkurrenz zu machen – es ist für uns beide Hobby.

Und wie schon gesagt, der Drucker „Ausstoß“ ist begrenzt, die Achsen für 2L nur noch in wenigen Stückzahlen verfügbar. Ich kann also kein dauerhaftes Angebot machen (ausser die Rahmen ansich und man schlachtet einen Märklin RoLa Wagen - der hat ja passend 8 passende Achsen).

Wen das alles nicht abschreckt, dann einfach eine mail an jens@merte.de mit der Angabe der Stückzahl und 3L oder 2L Version. Ich mache dann ein Angebot.



Soweit also zum Verkauf, bei dem die simple Antwort „Ja, 50 Euro für vier Stück“ nicht ausreichend ist.

Beste Grüße
Jens


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#5 von Jens Merte , 07.04.2018 01:33

Zitat

Moin,

Da hat doch neulich "6achser" schon was ähnliches gezeigt:
viewtopic.php?f=2&t=158313#top
unter dem Titel "Hilfsdrehgestelle".



Moin Moin!

Ja, auch ein Jens Vom Konzept her sind wir da allerdings unterschiedlich.

Beste Grüße
Jens


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#6 von MU5T4N6 , 07.04.2018 09:08

Hallo Jens,
danke für deine Erläuterungen, kann ich absolut verstehen. Ich dachte, dass du einen eventuellen Verkauf über eine Platform wie Shapeways abgewickelt hättest, aber das liegt ganz bei dir.
Nochmal, gute Arbeit!


Gruß, Max
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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#7 von Jens Merte , 13.04.2018 23:02

Moin Moin!

Nun sind einige Loco Buggies "weltweit" im Einsatz und es gibt die ersten Rückmeldungen. Die sind insgesamt sehr positiv, was aber gewünscht wurde, ist ein Kupplungsadapter, welcher den Unterschied von nominal 4,5 mm zwischen den beiden Kupplungen überbrückt. Das lässt sich im 3D Druck natürlich sehr schnell realisieren, wobei ich aus meinen Erfahrungen mit dem Einsatz der Loco Buggy dazu übergegangen bin, den Adapter nicht an dem ziehenden Bremswagen/der ziehenden Lok anzubringen, sondern an der Fahrzeug welches auf den Loco Buggy transportiert wird:



Das beseitigt zwei wesentliche Probleme:
- das Moment durch die versetzte Kraftrichtung tritt nicht mehr auf der Seite des leichten Wagens auf, sondern auf der Seite der schweren Lok - im Transportwagen werden so keine Gewichte mehr benötigt (somit ist die ganze "Fuhre" leichter).
- Ein Adapter am Bremswagen müsste nach oben aufbauen und kollidiert so mit den Puffern/Schürze/Rahmen des Transportwagens/Zuglok. Ein Adapter auf der Seite der zu transportierenden Lok hingegen muss nach unten weisen und da ist auf der Lokseite auf den LB ja ausreichend Platz.

Am Transportwagen muss so gar keine Modifikationen stattfinden! Es kann jedes beliebige Fahrzeug einfach angekuppelt werden:

https://youtu.be/4pZNo_yBk8w

Auch das Schieben der Einheit ist dann sehr sicher möglich:

https://youtu.be/d6lIG85LMGo


Der Adapter wird jetzt noch eine andere Farbe bekommen und ggf. etwas kürzer, dann beträgt der Abstand zwischen abzuschleppender Lok und Transportwagen etwa 22 mm, was etwas unter 2 m wären und dem Vorbild nach Bildern zu urteilen dem Original schon recht nahekommt. Denn der Abstand mit der Stange zu dem Bremswagen ist auch im Original schon recht groß.

Die bisherigen Empfänger der Loco Buggy bekommen den relativ simplen Adapter noch "nachgeschickt", bei zukünftigen Loco Buggy Sätzen ist er dann mit dabei.

Nachtrag: der Adapter kann natürlich auch, wenn gewünscht, in den NEM Schacht des Wagens / der Zuglok eingesteckt werden. Allerdings ist die Freigängigkeit bei kleinen Radien nicht gewährleistet. Auf dem folgenden Bild z.B. Müssten die Puffer entfernt werden (so wie bei den originalen Bremswagen, welche keine Puffer haben).



Beste Grüße
Jens


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#8 von Jens Merte , 16.04.2018 09:49

Zitat

Hallo Jens,
danke für deine Erläuterungen, kann ich absolut verstehen. Ich dachte, dass du einen eventuellen Verkauf über eine Platform wie Shapeways abgewickelt hättest, aber das liegt ganz bei dir.
Nochmal, gute Arbeit!



Moin Moin!

Ich war gerade mal bei Shapeways und muss schon sagen: Wow - da geht was! Ich habe das Model mal hochgeladen und etwas mit den Einstellungen für Material etc. gespielt. Hmmm, da werde ich mir mal ein paar Probeteile zukommen lassen. Bin auf die Qualität bei den Preisen gespannt. Wenn das passt, dann könnte ich mir gut vorstellen, die Loco Buggy und den Adapter da drucken zu lassen.

Die weiteren Erfahrungen dazu mit 3D Druck Details im 3D Druck Forum, passt da dann doch besser hin viewtopic.php?f=180&t=158965#p1822799

Danke für den Hinweis!

Beste Grüße
Jens

PS: Nett, Loco Buggy in 18K Gold für 700 US$


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#9 von UKR , 26.04.2018 20:20

Hallo Jens,

die Buggy`s haben was. Und auch die Bilder mit den verschiedenen "Ladegüter". Und in deinen Video`s weiß auch die Betriebssicherheit zu überzeugen

Aber auch deine Anlage hat was, da darfst du gerne in einem eigenen Thread mal ein paar Bilder zeigen, wert ist sie es.

Harzliche Grüsse

Ulrich


Hier geht es zu meinen Fahrzeugen:

Marzibahner .....auf Schiene und Straße
Ulrich


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#10 von Jens Merte , 27.04.2018 08:51

Zitat


Servus Jens,
ich bin begeistert! Eine sehr interessante Idee und auch noch super umgesetzt!

Und ich muss einfach nachfragen: Würdest du die auch verkaufen? Weil ich hätte da auch ein paar Einsatzideen.



Moin Moin!

Da ich die SLS Bauteile noch teste, sind die Modelle noch als "Not for Sale", aber das wird sich Anfang Mai ändern:

https://www.shapeways.com/designer/jensmerte/creations

Da ist auch schon die Lösung für die kurzen Drehgestelle mit dabei - die finde ich zwar nicht so "sexy" wie die Loco Buggy, aber wer Spaß daran hat, kann dann auch mal eine japanische Kapspur-Gleisbaumaschine (falls gerade zur Hand) transportieren.

Es sind aber keine Achsen dabei - auch da habe ein Modell und teste gerade mit "Frosted Extreme Detail", die Kosten sind aber Höher als die (nicht verfügbaren) original Märklin DC (2-Leiter) Achsen.


Beste Grüße

Jens


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RE: Transportwagen „Loco Buggy“ in H0 - „selbstgedruckt“

#11 von Jens Merte , 08.05.2018 13:37

Moin Moin!

Bei der Vorstellung der Loco Buggy oben hatte ich ja schon auf das Problem bei zu kurzem Achsabstand im Drehgestell hingewiesen:



Wie schon gesagt, hat RailAdventure "in Echt" schon eine neue, verlängerte Version des Loco Buggy erprobt und für den Transport einer Gleisbaumaschine (für Japan in Kapspur) eingesetzt. Ein Bild ist im EI 3/2018 zu finden (siehe https://www.eurailpress.de/fileadmin/use...2018_Inhalt.pdf ). Dieser Loco Buggy Variante fehlt allerdings die typische Mulde und ist dann eher „nur“ ein „arg flacher Flachwagen“. Meiner Meinung nach nicht ganz so interessant wie die Loco Buggy, aber trotzdem auch im Modell eine besondere "Fuhre", mit der dann auch die gute alte DB V 100 auf dem „Stretch“ Loco Buggy transportiert werden kann:



Erst mal wieder das Lichtraumprofil prüfen:



Passt – also los geht es mit den ersten Probefahrten in bewegten Bildern. Zum einfachen Kuppeln mit dem Zug wird wieder der schon bei den „kleinen“ Loco Buggy bewährte Kupplungsadapter verwendet (der Höhenunterschied ist nur unwesentlich höher als beim Loco Buggy mit Mulde):

[youtu-be]https://youtu.be/RHvomzDsgSs[/youtu-be]

Und in „rasanter“ Fahrt über die Strecke:
[youtu-be]https://youtu.be/8hCM0B220dw[/youtu-be]


Beste Grüße
Jens


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