Hallo, aus reinem Interesse an einer Bastelei: ist es möglich, die Delta Adressen 24 / 60 / 72 / 78 zum Adressieren eines Weichendecoders zu verwenden? In meinem Fall handelt es sich um einen zukünftigen, noch nicht festgelegten Decoder für Märklin C-Weichenantrieb. Geschaltet werden soll in einem eigenen Stromkreis unabhängig vom Fahrbetrieb. Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Hallo, das war ja eine schnelle Antwort. Muss ich das so verstehen, dass die Weichendecoder nur Adressen in einem Bereich jenseits der Deltaadressen verstehen? Gruß, Hajo König
Nachtrag: - und gibt es auch keine Weichendecoder, die diese kurzen Adressen lernnen können?
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
die beiden Adress-Bereiche "Lokadressen" und "Zubehöradressen" sind unterschiedlich, auch wenn es jeweils Nummern ab 1 aufwärts gibt. Irgendwo im Hintergrund gibt es da noch weitere Infos im Datenpaket, die jeweils nur eine der Gruppen adressiert.
Vereinfacht ausgedrückt, ist es irgendein einzelnes Bit, dass z. B. mit 1 = Lokadresse und mit 0 = Zubehöradresse in dem Datenpaket enthalten ist.
Schade - meine besten Ideen stellen sich alle als zu schräge heraus. Hintergrund meiner Frage war eine Art Pflichtenheft für Weichendecoder und die Art ihrer Betätigung. Aber da frage ich lieber in einem neuen Streifen um Rat. Erst mal, vielen Dank - Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
So ganz verstehe ich das mit deiner Frage zu Delta nicht. Mit einer MS2 kannst du alles ansteuern und dazu für wenig Geld. MS2 kann mfx, mm und DCC. Also MS1 und DELTA vergessen, ausser den Adressen für die Loks- sind aber nur 15.
die beiden Adress-Bereiche "Lokadressen" und "Zubehöradressen" sind unterschiedlich, auch wenn es jeweils Nummern ab 1 aufwärts gibt. Irgendwo im Hintergrund gibt es da noch weitere Infos im Datenpaket, die jeweils nur eine der Gruppen adressiert.
Vereinfacht ausgedrückt, ist es irgendein einzelnes Bit, dass z. B. mit 1 = Lokadresse und mit 0 = Zubehöradresse in dem Datenpaket enthalten ist.
Gruß Railstefan
EDIT hat den Text korrigiert
Hi,
Die Erklärung ist zumindest für das Motorola Format vollkommen daneben.
Lok- und Weichendecoder werden mit unterschiedlicher Frequenz der Daten angesteuert - aus dem Gedächtnis für die Weichen doppelt so hoch wie für Loks.
Das eigentliche Bitmuster/Adressierung ist identisch.
Hallo, Ich fahre mit Märklins IR Steuerung, und das muss aus verschiedenen Gründen auch noch eine Weile so bleiben. Das Wort "Delta" habe ich nur benutzt, um die vier Adressen zu kennzeichnen, die für die IR Steuerung bis heute benutzt werden - hätte ich vielleicht nicht machen sollen. Eine MS2 habe ich auch, aber die kommt nur zum Einsatz, wenn ich an den Lokdekodern etwas ändern will. Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Hallo, ich habe bisher nur Erfahrung mit den kleineren Tams Decodern (LDG 32), die ich zur Loksteuerung verwende. Lassen sich da Ausgänge als Impuls setzen? Das ist mir noch nie begegnet (was allerdings nicht viel besagt; meine Grundlagenkenntnisse sind doch arg begrenzt).
Ich fürchte, ich habe mit meiner etwas schrägen Frage das Pferd von hinten aufgezäumt. In einem anderen Streifen will ich (hoffentlich) etwas klarer sagen, was ich eigentlich möchte. Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Zitat ich habe bisher nur Erfahrung mit den kleineren Tams Decodern (LDG 32), die ich zur Loksteuerung verwende. Lassen sich da Ausgänge als Impuls setzen?
Zitat Ich fahre mit Märklins IR Steuerung, und das muss aus verschiedenen Gründen auch noch eine Weile so bleiben. Das Wort "Delta" habe ich nur benutzt, um die vier Adressen zu kennzeichnen, die für die IR Steuerung bis heute benutzt werden - hätte ich vielleicht nicht machen sollen. Eine MS2 habe ich auch, aber die kommt nur zum Einsatz, wenn ich an den Lokdekodern etwas ändern will.
Vielleicht beschreibst Du noch mal, was Du genau erreichen willst. Die Märklin IR-Steuerung ist eine ganz einfache Motorola-Zentrale in dem kleinen grauen viereckigem Kasten am Gleis, an dem auch das Netzteil angeschlossen ist, die vier Loks auf dem Gleis ansteuern kann. Diese Zentrale kann per IR mit dem kleinen grau-roten Gerät fernbedient werden.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
die Dekoder vom Dekoderwerk kannst du auch auf Lokadressen programmieren und dann über die IR Fernbedienung steuern. Die gibt es auch als Einbaudekoder.
Zitatich habe bisher nur Erfahrung mit den kleineren Tams Decodern (LDG 32), die ich zur Loksteuerung verwende. Lassen sich da Ausgänge als Impuls setzen?
das Handbuch spricht nur von Dimmen und Blinken. Impuls ist also scheinbar nicht möglich.
Hallo, Erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf meine etwas unklar formulierte Anfrage.
@vkr: genau diese Fahrregelung habe ich seit einigen Jahren in Betrieb. Das hat mit dem Spielbetrieb mit meinen Enkeln zu tun. Inzwischen werden die grauen Kästen in schwarz geliefert und haben eine Signalempfangsmeldung und eine zusätzliche Anschlussbuchse erhalten. Die MM2 Funktionen sind unverändert geblieben und natürlich auch die begrenzten Möglichkeiten dieses Formats. Die einzige Einschränkung, die mich wirklich stört, sind die grob sichtbaren Abstufungen der Geschwindigkeit im Langsamfahrbereich. Vielleicht kann ich mit steigendem Verständnis für die CVs daran etwas ändern. Für so etwas benutze ich die MS2. Mein Zukunftswunsch ist eine Tams Zentrale, aber mein Budget ist arg klein.
@Jbertele: Danke für den Hinweis auf Dekoderwerk, die können im Moment zwar nicht liefern, aber bis ich alles verstanden habe, braucht´s auch noch etwas Zeit.
@all: in diesem Streifen: viewtopic.php?f=5&t=184655 habe ich versucht, den Hintergrund meiner Frage zu erläutern; aber die meisten antworten hier, deshalb noch mal eine Kurzform:
Für meine Tischbahn (C-Gleis |:|), die im Halbjahreswechsel auf- und abgebaut werden muss, brauche ich ein Weichenschaltsystem für sechs bis acht Weichen, das mir jede Menge Verkabelung erspart. (Bisher habe ich ohne Probleme analog mit Wechselstrom geschaltet, und die entsprechenden Antriebe möchte ich auch weiterhin benutzen.)
Ich habe dabei folgende Wünsche: - ich möchte möglichst weiterhin mit Wechselstrom schalten - eine Schaltrückmeldung mit LED oder Systembildchen wäre ganz nützlich
Dazu noch eine Frage: Viele beklagen ja die umständliche Bedienung der MS2 wenn sie neben dem Fahrbetrieb auch noch Weichen und Signale schalten soll. Ist das auch noch so, wenn sie nur Weichen schaltet (ohne Fahrregelung)? Gruß, Hajo König
Hans Joachim König, der seine Bahn im Frühjahr aufbaut und im Herbst wieder in die Kisten packt.
Hallo Hajo, wenn du die Möglichkeit hast mit einem Mikrocontroller zu basteln kannst du dir einen Infrarotsender für die Weichenbefehle herstellen. Die Infrarotanschlussgleise können nämlich auch digitale Weichen schalten. Warum da Märklin nie ein Produkt draus gemacht hat ist mir bis heute schleierhaft. Die Weichen erreicht man per RC5 Protokoll unter Gerät/Adresse 14 und 15. Stellung Rot sind Befehl 0-7 (8 Weichen pro Geräteadresse). Stellung Grün ist Befehl 32 bis 39. Das hat hier ein Stummi vor langer Zeit mal herausgefunden. Ob das allerdings kostengünstig zu machen ist weiß ich nicht, jede Weiche bräuchte dann auf jeden Fall einen Weichendecoder, sonst hat man ja wieder Kabelverhau. Viele Grüße, Moritz
Zitat Hallo, Erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf meine etwas unklar formulierte Anfrage.
@vkr: genau diese Fahrregelung habe ich seit einigen Jahren in Betrieb. Das hat mit dem Spielbetrieb mit meinen Enkeln zu tun. Inzwischen werden die grauen Kästen in schwarz geliefert und haben eine Signalempfangsmeldung und eine zusätzliche Anschlussbuchse erhalten. Die MM2 Funktionen sind unverändert geblieben und natürlich auch die begrenzten Möglichkeiten dieses Formats. Die einzige Einschränkung, die mich wirklich stört, sind die grob sichtbaren Abstufungen der Geschwindigkeit im Langsamfahrbereich. Vielleicht kann ich mit steigendem Verständnis für die CVs daran etwas ändern. Für so etwas benutze ich die MS2. Mein Zukunftswunsch ist eine Tams Zentrale, aber mein Budget ist arg klein.
@Jbertele: Danke für den Hinweis auf Dekoderwerk, die können im Moment zwar nicht liefern, aber bis ich alles verstanden habe, braucht´s auch noch etwas Zeit.
@all: in diesem Streifen: viewtopic.php?f=5&t=184655 habe ich versucht, den Hintergrund meiner Frage zu erläutern; aber die meisten antworten hier, deshalb noch mal eine Kurzform:
Für meine Tischbahn (C-Gleis |:|), die im Halbjahreswechsel auf- und abgebaut werden muss, brauche ich ein Weichenschaltsystem für sechs bis acht Weichen, das mir jede Menge Verkabelung erspart. (Bisher habe ich ohne Probleme analog mit Wechselstrom geschaltet, und die entsprechenden Antriebe möchte ich auch weiterhin benutzen.)
Ich habe dabei folgende Wünsche: - ich möchte möglichst weiterhin mit Wechselstrom schalten - eine Schaltrückmeldung mit LED oder Systembildchen wäre ganz nützlich
Dazu noch eine Frage: Viele beklagen ja die umständliche Bedienung der MS2 wenn sie neben dem Fahrbetrieb auch noch Weichen und Signale schalten soll. Ist das auch noch so, wenn sie nur Weichen schaltet (ohne Fahrregelung)? Gruß, Hajo König
Hi Hajo,
was du machen willst, mit 2 Zentralen, enthält ja immer noch jede Menge Zusatz-Verkabelungen.
@vkr: Die einzige Einschränkung, die mich wirklich stört, sind die grob sichtbaren Abstufungen der Geschwindigkeit im Langsamfahrbereich. Vielleicht kann ich mit steigendem Verständnis für die CVs daran etwas ändern. Für so etwas benutze ich die MS2. Mein Zukunftswunsch ist eine Tams Zentrale, aber mein Budget ist arg klein.
Vielleicht wäre eine gebrauchte aber ziemlich unverwüstliche 6021 mit einem Keyboard ein preisgünstiger Zwischenschritt in die richtige Richtung?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
also Dekoderwerk hätte den 8fach Dekoder lieferbar, der kostet 30 Euro und könnte alle Weichen steuern und du kannst den eigenen Stromkreis weiterverwenden. Das ist die billigste Variante.
Hübsch wären die Einbaudekoder plus eigene Versorgung unter dem C-Gleis zu einer zweiten Anschlussbox, da sind die Dekoder dann aber einen Tick teurer.
Schalten mit der Ms2 bedeutet bei uns ständig blättern zu den richtigen Weichen. Ich habe daher die Tischanlage meiner Tochter in Dioramen aufgeteilt, bei der jedes einzelne ein kleines „Stellwerk“ mit richtigen Knöpfen hat. Die Infrarotsteuerung nutzen wir nur noch für unseren Timesaver...