Hallo Zusammen Was haltet Ihr von den LGB Neuheit BR 99 ? Mir gefällt das Modell gut und ich hätte auch das Geld.
War LGB nicht mal Lehmann Garten oder Grossbahn . Mit einem besonders dicken ,dicker als PIKO Spezial Kunststoff ? Speziell robust für den Gartenbereich ? Resistent gegen Witterung ? Was soll nun dieser fast doppelte Preis und alles aus Metall ? Sogar die S2/6 ist günstiger . Verstehe ich nicht. Natürlich verkauft sich die limitierte Lok. Aber auf Dauer geht das nicht gut. LGB beschränkt sich ja nur noch auf Schmalspur Da geh'n auch bald die Modelle aus. Es war doch schön getrennt Spur 1 aus Metall Und Spur G aus Kunststoff Preise dem entsprechend.
Ich weiss noch nicht , ob ich diese Lok für meinen Garten kaufe. Gruss Klaus
Moin Klaus, 1. der Kunststoff von Märklin-LGB ist nicht mehr die aus Nürnberg gewohnte Qualität, schließlich ging LGB 2 x durch die Insolvenz. 2. auch LGB / MLGB hat Regelspurmodelle neben seinem Schmalspurprogramm, siehe V200. 3. Du hast Piko mit Regelspur vergessen. 4. Metallmodelle waren früher meist von Fremdherstellern für LGB gefertigt, siehe Magnus/Höhne, Alster etc. . Warum nicht auch mal eines unter dem reinen LGB-Label vertreiben? 5. Man sollte schon Märklin Spur 1 und Märklin-LGB/LGB Spur G deutlich von einander trennen. 6. Im Schmalspurbereich gibt es noch ungezählte bislang nicht im Programm von LGB / MLGB vorhandene (oder ehemals vorhandene) Vorbilder, das zeigt die aktuelle Selbstbauszene sehr deutlich. Und bitte nicht die (manchmal nicht unbedingt vom Erfolg gekrönten) Schmalspurmodelle anderer Hersteller vergessen.
Also, etwas mehr Durchblick in der Gartenbahnszene hilft manchmal (zum Glück nicht immer) zu einem besseren Verständnis.
In diesem Sinne, schöne Grüße Johannes
PS: BR99 ist eine ziemlich umfangreiche Baureihe unterschiedlichster Einzel- und Mehrfachmodelle.
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Wenn Lehmann endlich mal wieder den Gedanken vom maßstäblichen Modellbau aufgreift ist das doch toll! In fast 60 Jahren Gartenbahngeschichte bei LGB hat man es bis heute geradeso geschafft eine handvoll Modelle nach Vorbildern deutscher Meterspur zu schaffen.
Die da wären:
SEG Mallet "Spreewald" (stark vereinfacht) Wismarer Schienenbus DB V52 mit dicken Abstrichen die OEG Kastenlok und die Neubaulok der DR 99.72
Dann gibt es noch diese Wagen: BC4 "Barmer Bergbahn" C4 "DEV Nr. 9" Ow (den 30cm Hochbordwagen) Franzburger Fakultativwagen (mit Abstrichen) wenn es ihn mit WEG Beschriftung gäbe der Ballenberg C3i Mit Abstrichen den OEG Klappdeckelwagen
Was ebenfalls maßstäblich aber auf falscher Spur unterwegs ist: ÖBB 2091 C4 (die sächsischen Vierachser) DB 251
Nun frage ich mich ob die Maßstäblichkeit wirklich Einzug erhält oder ob man ausloten will wie sehr man an der Preisschraube drehen kann (US-Set "Golden Spike" für gut 8.000€)
Hallo Klaus, Lokomotiven in Ganzmetallbauweise sind schon eine Klasse für sich, und, wenn sie in Metall gut detailliert gemacht sind, entsprechend aufwändig in der Fertigung. Ihr Preis ist damit, und auch angesichts geringerer Stückzahlen, auf die die Entwicklungskosten umgelegt werden können, höher im Vergleich zu Loks in Kunststoffbauweise. Mit einer Ganzmetalllokomotive hast du aber auch etwas besonders "Wertiges" in den Händen (vorausgesetzt du kannst es bei dem Gewicht noch halbwegs in den Händen halten...), das sich auch über Generationen vererben lässt. Aber wenn du mich fragstest - für den Betrieb auf einer (gewöhnlichen) Gartenbahn fast schon zu schade, es sei denn bei schönem Wetter und entsprechend vorsichtig gefahren. Regen und Schnee sollte man solch einem gutes Stück nicht zumuten, denn das dürfte mit der Zeit schon seine Spuren hinterlassen. Weshalb LGB mit dieser Lok auf den Markt kommt, darüber kann ich auch nur spekulieren - vielleicht will man damit auch erst mal nur eine "Duftmarke" setzen und zeigen, zu was man technologisch in der Lage ist, um nicht auf Dauer nur mit materialtechnisch einfacheren (aber durchaus robusten) Gartenbahnmodellen ("zum Spielen") in Verbindung gebracht zu werden. Wie die Lok vom Markt angenommen werden wird und ob sich die Sache für LGB lohnt, bleibt abzuwarten.
Was maßstäblichen Modellbau angeht, so ist das natürlich ein weites Feld für Diskussionen. Wie weit muss und wie weit kann überhaupt die Maßstäblichkeit gehen? Bei den Hauptabmessungen, auch die der Räder oder Achsstände, lässt sich das meist noch umsetzen, wenn nicht Anforderungen aus dem Modellbetrieb (z.B. notwendige Fahrwerksteilung, um Kurvengängigkeit bei kleinen Krümmungsradien zu ermöglichen) dem entgegenstehen. Wenn es um Nachbildung kleinerer Details geht, wird man irgendwo eine Grenze ziehen müssen (muss man z.B. einen Sechskantkopf mit SW10 an einem Ventilflansch noch maßstäblich nachbilden?). Sicher hat da jeder seine eigenen Ansichten und Bedürfnisse - und das ist auch gut so! Allerdings sollte man Modelle wegen (kleinerer) maßstäblicher Unzulänglichkeiten nicht pauschal als "Spielzeug" abwerten - letztlich wäre ja ein vollkommen maßstabgerechtes Modell auch nur Spielzeug für besonders anspruchsvolle Leute...
Viele Grüße Klaus-Dieter
Et is, wie et is, et kütt, wie et kütt! Äver et hätt noch immer jod jejange... (Rheinische Lebensweisheit)
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Zitat von KDW im Beitrag #7 Lokomotiven in Ganzmetallbauweise sind schon eine Klasse für sich,
Moin, mir sein hier ein Hinweis auf Echtdampfloks der Spurweite 45mm gestattet, die üblicherweise in "Ganzmetallbauweise" ausgeführt sind und schon wegen ihrer Betriebszu-/umstände mit Feuchtigkeit und Schmutz umgehen können müssen. Also zumindest diese Loks sind keine reinen Schönwetterloks. Gerade der Echtdampfbetrieb bei Schnee ist eine sehr interessante Herausforderung, ich verweise hier beispielhaft auf die mit Echtdampf angetriebene Dampfschneeschleuder der RhB im Schwelmer Betriebswerk.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
zwischen LGB aus Nürnberg und LGB aus Göppingen sollte man gut unterscheiden können. Die Triebfahrzeuge der ersteren Firma sind echte Gartenbahn-Lokomotiven und in ihrer Maßstäblichkeit großzügig ausgelegt (zumindest soweit es sich um europäische Vorbilder handelt). Bei den heutigen Neuentwicklungen unter der Marke LGB bin ich mir mit dem Wort "Garten" nicht so sicher, weil ich nur Loks aus den alten Formen besitze, allerdings auch eine solche, die erst 2020 in Ungarn hergestellt wurde; sie hat auch schon einen Gewitterregen überstanden. Es ist wie es ist, im Bereich der Baugröße G spielt die Form die Hauptrolle - nicht der Maßstab, dann kommt die Funktionalität als Gartenbahn, denn nur damit kommt das auch das richtige Spielgefühl, Spass für die ganze Familie von 3 bis 90, auf. Die Bezeichnung "Spielzeug" bedeutet für mich keine Abwertung, eher das Gegenteil.
Danke für Eure Meinungen Marktwirtschaft heißt ja Märklin kann es probieren. Zur Zeit lässt sich ja fast alles verkaufen. Für mich war ausschlaggebend Die grössten Loks die in Serie hergestellt werden Und ein günstiger Preis gegenüber Spur 1 Und robuste Loks aus Spezial Kunststoff für den Garten Nicht so empfindlich. Natürlich habe ich die V200 und die Schnellzugwagen von LGB Aber von Märklin wird es das nicht mehr geben.Nur noch Schmalspur. Natürlich habe ich 15 PIKO Loks Aber die Metall Lok von LGB um zusätzlich 1600 Euro ist mir zu viel und zu empfindlich. Zur Zeit warte ich auf den vollausgestatteten Gläsernen mit Problemen wegen Decoder und automatischen Panthoraphen. Wenn ich auch keine Oberleitung habe . War auch lange ein no Go. Aber jedem das Seine Vielleicht eine vergoldete LGB Lok ?
Jetzt bin ich heute doch schwach geworden Eine Rückzahlung der Krankenkasse im Gepäck nach Pforzheim bei 39,5 Grad im Schatten gefahren Seyfried hat zur Zeit nur den Versandladen geöffnet. Sofort sehr freundlich bedient worden und die Dame schleppte das schwere Paket in das verschlossene Ladengeschäft. Gemeinsam ausgepackt und mit Hilfe eines Technikers Probe geraucht und gefahren. Wenig Destillat drin aber gut. Gekauft und durch den Schwarzwald heim gefahren. Zuhause bei 22.4 Volt auf der CS2 von MFX auf DCC umgestellt. Mächtig schwer aus Messing . Ihr habt recht gehabt, ganz anderes Kaliber. Und sie raucht wie verrückt. Allerdings eine Pfeife hat zu wenig Rauch . Entweder es geht zu viel in den Zylinder oder die CV ist zu wenig eingestellt. Werde Märklin fragen. Ist aber OK Der Lokführer hat eine Bruchmarke auf dem Rücken Aber Märklin Maschinenbau vom Feinsten. Die beiden Schornsteine rauchen abwechselnd. Zylinderdampf lässt sich im Stand Extra schalten. Fahrwerks Klappen aus Messing 2 Lampen Führerstand Beleuchtung. Tolle Geräusche. Der Geruch des Destilats bei diesen Verdampfern riecht wie eine echte Dampflok Fantastisch Perfekt Tolle Lokomotive Gruß Klaus
Hallo Klaus, nun, durch den Begriff Fahrwerksklappen wird auch deutlich, was du mit 99 meinst. Ich wünsche dir viel Glück und vorsichtiges fahren mit dieser schönen Lok . Auch ich hatte einen Moment bei Vorstellung der Straba-Loks ein Interesse nicht verkneifen können. Letztlich möchte ich jedoch mehr zu Echtdampf tendieren und so wünsche ich dir viel Spaß mit diesem , meiner Meinung nach tollen Model und hoffe auf ein paar bewegte Bilder.
Nun habe ich die Fairly schon 2 Wochen. Allerdings hatte ich mit einer Zylinderreihe mit dem Dampf Ausstoss ein Problem Märklin hat die Lok kurzfristig getauscht. Ich habe eine getestet neue Lok bekommen. Die Dampft und Raucht nun unglaublich . Allein der wabbernde Rauch im Kamin und in den Pfeifen im Stillstand Auch bei Fahrt je Zylinder abwechsender Dampfaustoss insgesamt 8 Öffnungen wo Dampf abwechselnd entweicht. Auch das abwechselnde Rauchen der Kamine ist atemberaubend. Der Destilat Verbrauch ist relativ gering und mit einer Füllung gehen bestimmt 8 Minuten rum . Die Fahrwerksklappen lassen sich oben arretieren . Das Maschinen Haus ist filigran nachgebildet. Eine Meister Leistung