ich wollte gerade in die Roco 52538 den Lokpilot 5 DCC einbauen und musste dabei feststellen, daß das Gehäuse nicht mehr ganz drauf passt (siehe Anlage). Heißt das, daß ich an einer neuen Lok am Gehäuse was wegschleifen muß? Die Schraube kommt dem Dekoder sehr nahe, da werde ich ein Klebeband drüber kleben müssen.
Es gibt auch die Roco 52539, da ist der Zimo Sounddecoder MX645P22 eingebaut. Auf den Bildern erscheint der Plux22 Stecker von Zimo flacher als der von ESU. Ist dies der Grund warum der MX645P22 reinpasst, oder hat die Roco 52539 ein anderes Gehäuse?
Ich hatte ein ähnliches Problem mit der Mav 480 (Traxx) von Roco oder einer RE460 aus den 90ern mit einer AMW Tauschplatine - auch da gingen die Gehäuse mit einem Lopi5 nicht mehr richtig drauf. Die Lokpilot sind vegleichsweise dick. Ich verwende in dem Fall den neuen Zimo MN330 - der hat auf der Rückseite keine Bauteile und ist wesentlich flacher. Ein Lopi5 braucht über der Platine fast 6mm Platz, ein MN330 nichteinmal 3mm.
Zitat von Ralf9 im Beitrag #3Musste einiges wegschleifen, nun passt es knapp.
Die 52538 hat einen 5-pol Motor. Ist dafür beim Motortyp die Standardeinstellung ok?
Moin Ralf9, ab der 4. Generation haben die LoPis doch eine automatische Einmessfunktion, siehe BDA LoPi 5 Seite 57 (Punkt 11.1.4). Die funktioniert prima. Du nimmst erst die von Dir vorgeschlagenen "Standardeinstellungen", da steht ja auch Roco bei den Bemerkungen und dann gehts los mit der Einmessfahrt. Wichtig: Du brauchst dafür eine gerade Strecke, die schon 3 Meter lang sein darf. Lg Walter, der nur ESU LoPis nutzt.
Die LoPis laufen mit den Roco-Motoren in Standardeinstellungen sehr gut, da muss man nichts anfassen. Tun sie das ausnahmsweise mal nicht ist der Zustand vom Motor und Getrieben zu prüfen, insbesondere ob der Kollektor Öl abbekommen hat -> Reinigen, Bürsten auskochen (mit geregeltem Lötkolben die ausgebauten Bürsten ohne ihre Federn!! aufheizen bis das in den Poren sitzende Öl ausgetrieben ist). Das automatische Einmessen liefert in bestenfalls 50% aller Fälle brauchbare Ergebnisse, das kann man sich sparen.
Ich hab das automatische Einmessen durchgeführt. Durch die recht große Untersetzung war die Einmessfahrt mit Höchstgeschwindigkeit nur ca 1m. Hier ist das Ergebnis:
1 2
CV 51 52 53 54 55 Wert 31 10 61 55 40
Gleich beim ersten Probe fahren ist mir aufgefallen, daß die Lok recht laut ist. Nach der Fleischmann 4086 ist dies nun meine zweit lauteste Lok. Liegt dies evtl an der recht hohen Untersetzung?
Eigentlich wollte ich die Lok an die 3 Silberlinge hängen, aber dafür ist mir die Lok zu langsam. Ich mal gemessen, zum unrechnen in km/h habe ich die folgende Tabelle verwendet: https://tc-wiki.de/index.php/Geschwindig...chnungstabellen
Bei fast Höchstgeschwindigkeit ist die Lok in 5 sec ca 160cm gekommen, dies sind dann ca 100km/h, aber dann ist die Lok viel zu laut. Bei einer Geschwindigkeit bei der die Lautstärke noch einigermaßen ok ist, kommt die Lok in 5 sec ca 100-110cm, dies sind dann ca 70km/h Demnach passt die Lok besser bei einer Nebenbahn oder einem langsamen Güterzug.
Ich habe noch eine rote 212 (Fleischmann 4230) an der hängen die Fleischmann 5127, 5128 und 5129. Von der Geschwindigkeit her passt die rote 212 besser an die Silberlinge.
Da mir die Roco 52538 optisch nicht so gut an den 5127 - 5129 gefällt, bin ich noch am überlegen ob ich die 52538 an einen kurzen Güterzug mit ca 12-13 Wagen hänge. Die rote 218 die momentan am Güterzug hängt kommt dann vor die Silberlinge.
Stell einfach mal die Standardwerte für die Lastregelung des LoPi ein. Die Lastregelung hat auch hörbaren Einfluss auf das Geräusch. Das Getriebe ist bei Roco im intakten Zustand praktisch geräuschlos, man hört wenn nur den Motor. Wie ist das Geräusch im Analogbetrieb? Meine Roco 212 läuft bis zu mittleren Geschwindigkeiten fast geräuschlos, danach wird das Sirren des Motors vernehmlich, analog wie auch digital. Ich allerdings noch die ältere Version mit achtpoliger Schnittstelle, von Mechanik und Motor her sind die aber identisch. Auch die Höchstgeschwindigkeit ist nicht zu niedrig, habe nur 14V Gleisspannung und sie schafft trotzdem umgerechnet etwa 130, also mehr als genug. Die alte Fleischmann-212 ist etwas flotter, die kommt an die 180 ran. Die Fleischmann-4086 sollte bis etwa Vorbild-Vmax (80 km/h) bist auf leises Klackern der Bürsten nicht zu hören sein, sonst ist da was faul. Ggf. mal das Getriebe reinigen, insbesondere die drei freiliegenden Zahnräder, deren Achsen sparsam ölen und auf die Zähne etwas Teflonfett. Ein kleines Tröpfchen Öl an das ritzelseitige Lager und ein noch kleineres Tröpfchen Öl auf das bürstenseitige (Kollektor darf nicht verölen!) wirken auch oft Wunder. Nach mehr als 100-200 Stunden Laufzeit ist auch mal eine große Wartung samt Reinigung/Schleifen des Kollektors und Bürstenwechsel angesagt. (Laufzeit = Zeit die die Lok wirklich fährt)
Die NEM 658 definiert aus gutem Grund, wie dick und groß ein Decoder sein darf (Platinendicke: 1mm, beispielsweise) und wieviel Platz bei der Fahrzeugkonstruktion für den Decoder gelassen werden muß (6mm über der Trägerplatine). Wer hat sich denn hier nicht an die Vorgaben gehalten? Oder ist die Steckverbindung so stramm, daß sie nicht richtig zusammengesteckt ist?
ESU dekoder scheint also doch bisschen zu dick manchmal...
Laute motor-geräusche der Roco 212 war ja hier anderswo viel diskutiert. Du hast wohl einen lauten Motor gekriegt. Wie schon geschrieben müsste normalerweise die standard einstellungen taugen, aber was ist bei Roco heutzutage "normal"? Es gab ja einen riesen diskussion von Roco motoren der 212 hier im Forum.
/Martin.
Fahre misch-anlage mit 2- und 3-leiter in fast alle Epochen! Haupt-thema Deutschland Epoche III-IV und auch Ost. Ich bin nicht der Martin aus "Märklin of Sweden"!
Das ist ja gediegen. Dieselbe Firma, die rantet, weil Märklin seine selbst entwickelte MTC21 nicht an das Plagiat "NEM660" anpassen will - die bringt es also nicht nur bei NEM 660, sondern auch bei NEM 658 nicht fertig, sich an die Vorgaben zu halten.
Ich hätte den Decoder zurückgegeben und die Firma von meiner Lieferantenliste gestrichen: nicht fähig, Vorgaben einzuhalten.
Die NEM 658 definiert zwei frei zu haltende Einbauhöhen, 4,2 mm für PLUX16-Decoder ohne Sound und 6 mm mit Sound. Das kann schon zwischen Klemmen und Nichtklemmen entscheiden. Auf dem Decoder sind Bauteile im SO8-Gehäuse aufgelötet, 2,5 mm. Leiterplatte 1 mm, Einfassung der Schnittstellenstiftleiste 1-1,3 mm = 2,5 + 1 + 1(,3) = 4,5-4,8 mm. Damit sprengt er den Einbauraum für soundlose Decoder. Zum Vergleich: ein billiger Appel-Decoder ist, wenn auch ohne Plux16-Schnittstelle, gerade mal 2,3 mm dick und nur einseitige bestückt. Eine Variante mit Plux16-Schnittstelle ließe sich auf ca. 3,5 mm bringen (Stiftleiste in SMD-Technik) oder sogar auf 2,3mm halten wenn die Stiftleiste in THT verbaut wird.
Zitat von Railwolf im Beitrag #15Das heißt aber, ein LokPilot - also ohne Sound - muß überall passen, während ein LokSound eventuell klemmen kann.
Im prinzip schon, muss auch einen Irrtum eingestehen. Ist ja PlUX22, da sind grundsätzlich 6mm Höhe zulässig nach NEM. Allerdings ist die Höhe von 6mm ab LOKPLATINE zu messen, nicht ab Oberkante Schnittstelle. Die Stiftleiste bringt ca, 3 mm, 1 mm Platine macht 4 mm. Dann SO8-Bauteile auf der Oberseite mit 2,5 mm macht schon 6,5 mm. Nach dem Bild des Decoders dürfte die Stiftleiste sogar noch mehr bringen. Damit ist der Decoder nach Norm zu dick. Stiftleisten nach entsprechenden Standards haben nach Datenblatt entweder eine Höhe ohne Stifte von minimal 1,5 mm bis maximal 3,58 mm, da könnte man also was rausholen. Die Schraube dürfte aber nicht an der Stelle der Lokplatine sein wo sie ist. Eine SeKo-Schraube an der Stelle samt Einsenkung in die Platine würde das entschärfen. An der Lok merkt man klar das die lange vor PLUX konstruiert wurde, selbst bei der alten Version mit Schnittstelle nach NEM 652 ist das irgendwie "gebastelt".
Due Buchsenleiste ist halt genau der Punkt beim ESU - sitzt sie unterhalb der Platine hält er die 6mm Höhe über der Platine ein. Befindet sich die Buchsenleite auf der Platine dann ist er höher als die erlaubten 6mm.
Bei meiner 2048, die ja Baugleich zur 212er ist, hab ich die Schraube beim Decoder einfach weg gelassen. Die ganze Konstruktion der Lok ist halt noch auf eine 8 polige Schnittstelle ausgelegt.
Moin Allerseits. Hatte dieses Problem auch. Niemand konnte damals helfen. Selbsthilfe ohne irgendwas abzuschleifen war ein ESU micro, V4 und V5. Auch der V4 normale Decoder (56497/56498) passt. Gruß Harald
Nix besser als DCC-Digital . Das Neueste: Roco z21 Starkstrom-Schwachstrom-Kein Strom. Kriechstrom ist auch Strom! Bei einem Kurzschluss ist kurz Schluss!
Mit ganz viel Geduld und Vorsicht lässt sich bei der Stiftleiste der Kunststoffteil abziehen, das bringt was in der Höhe wenn unterhalb der Lokplatine Luft ist für die dann weiter herausragenden Stifte. Aber zu bedenken ist das die einzelnen Sifte dann nur noch von der Lötung gehalten und geführt werden. Also nur als Notfall-Bastellösung geeignet.
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #10Stell einfach mal die Standardwerte für die Lastregelung des LoPi ein. Die Lastregelung hat auch hörbaren Einfluss auf das Geräusch. Das Getriebe ist bei Roco im intakten Zustand praktisch geräuschlos, man hört wenn nur den Motor. Wie ist das Geräusch im Analogbetrieb? Meine Roco 212 läuft bis zu mittleren Geschwindigkeiten fast geräuschlos, danach wird das Sirren des Motors vernehmlich, analog wie auch digital. Ich allerdings noch die ältere Version mit achtpoliger Schnittstelle, von Mechanik und Motor her sind die aber identisch. Auch die Höchstgeschwindigkeit ist nicht zu niedrig, habe nur 14V Gleisspannung und sie schafft trotzdem umgerechnet etwa 130, also mehr als genug.
Mit den Standardwerten wird die Lok auch nicht leiser. Die Lok ist auch im Analogbetrieb recht laut. Ich versorge das L298 Motor Shield mit 18V, am Gleis sind es dann vermulich 1-2V weniger. Bei Höchstgeschwindigkeit kommt die Lok in 5 sek ca 2m, das sind dann ca 130 km/h, da ist dann die Lok aber unerträglich laut. Bei halber Geschwindigkeit ist das Geräusch noch erträglich.
Zitat von Schwedenzug im Beitrag #12Laute motor-geräusche der Roco 212 war ja hier anderswo viel diskutiert. Du hast wohl einen lauten Motor gekriegt.
Ja, so wies aussieht habe ich einen lauten Motor erwischt
Die lauten Motoren leiden manchmal an einem nicht sauber rund laufenden Kollektor, oft aber nur an einem nicht wirklich glatten und graten an den Nuten. Auch kann ein kleines Tröpfchen Öl an den Motorlagern manchmal Wunder wirken. um das zu beheben braucht man nicht viel Werkzeug aber etwas Geschick da der Motor komplett zerlegt werden muss. 1. Bürsten raus, geschraubte Führungen 2. Schwungmassen abziehen. Geht der Kunststoffteil durch die Schwungmasse hindurch geht das von Hand. Ansonsten braucht man einen Abzieher 3. Motorgehäuse leicht spreizen, dann kann man das Lagerschild raus ziehen. Auf die Beilagscheiben achten, die müssen wieder auf die Motorwelle! 4. Kollektornuten entgraten. Mit der Spitze eines Cutters einmal duch jede Nut, Klinge dabei quer zur Achse. Wenig Druck, es sollen nur minimale Phasen entstehen. 5. Anker in die Minibohrmaschine, einen kollektorbreiten Streifen 1000er Nassschleifpapier umd den Kollektor legen, Maschine mit mäßiger Drehzahl laufen lassen. Wenn der Kollektor gleichmäßig glänzt ist man fertig. 6. reinigen der Teile 7. Schritt 3.) -1.) rückwärts. 8. Lager sehr sparsam ölen, lieber nachlegen als Putzen. Sollte sich beim Zerlegen herausstellen das einer der Magnete lose ist diesen mit 5-min-Epoxi einkleben. Vorher entfetten.
Die Roco 52538 ist eine neue Lok, die ich erst vor ca 1 Woche gekauft habe. Gibts bei Roco keine Qualitätskontrolle? Kann ich mich demnach auch nicht darauf verlassen, daß eine neue Lok ausreichend geölt und geschmiert ist?
Leider wohl nicht, hab schon ab Werk staubtrockene Loks gehabt. Wenn die Lok nagelneu ist steht ohnehin auch das Einfahren an, eine halbe Stunde je Richtung mit mäßigem Tempo muss aber reichen.