Frage zu Märklin-Loks allgemein

#1 von DRG-DRB , 29.10.2023 10:41

Hallo zusammen,

ich habe mehrere Fragen zu Märklin-Loks.

Man kann ja mit dem Weinert „Mein Gleis“-Schwellenrost zusammen mit Tillig-Code 83-Gleisprofil und dem Weichen Walter-Mittelleiter ein Dreileitergleis bauen, auf dem dann später auch erheblich ältere Märklin-Modelle fahren können, ohne dass diese mit dem Spurkranz auf dem Kleineisen auflaufen.🤗

Könnte man diese Loks dann auch auf RP25 umbauen lassen oder würden die Loks dann auf Weichen entgleisen, da sie durch den Schleifer in Verbindung mit den niedrigen Spurkränzen rausgehebelt werden?

Und kann man die verschiedenen, eingebauten Motoren auch mit DC oder DCC betreiben, wenn man die Originalplatinen und die Originalelektronik komplett ausbaut und dann eine entsprechende Schnittstelle und einen passenden Decoder (und ggfs. noch einen 5-poligen Hochleistungsmotor/-Anker einbaut) und die Lok dann als 3-Leiter-Gleichstrom-Modell mit DC oder DCC betreibt, damit man sich nicht noch eine weitere Zentrale zulegen muss.

Vielen Dank.

Tschüss
Frank


In einem Land, das es nie gab,
zu einer Zeit, die es nie hätte
geben dürfen!


 
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RE: Frage zu Märklin-Loks allgemein

#2 von Stahlblauberlin , 29.10.2023 11:20

RP25-Radsätze funktionieren auch mit Mittelleitergleisen gut solange die Gleislage stimmt und die Schleifer korrekt justiert sind.
Die klassischen Märklin-Motoren laufen grundsätzlich auch mit Gleichstrom, schon seit Ewigkeiten gibt es die Umbaulösung mit zwei Dioden für die Feldspule oder den Umbau auf Permanentmagnete. Mit letzterer Lösung und einem Decoder mit guter Lastregelung laufen selbst die originalen Scheibenkollektormotoren sehr gut. Den Umbau auf HLA kann man sich da fast sparen.
Jüngere Modelle ab der MäTrix-Ära haben schon Gleichstrommotoren die mit allen gängigen Dekodern problemlos zusammenspielen. Ebenso verstehen die jüngeren Dekoder von Märklin auch DCC.


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RE: Frage zu Märklin-Loks allgemein

#3 von Michael Knop , 29.10.2023 16:48

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #2
RP25-Radsätze funktionieren auch mit Mittelleitergleisen gut solange die Gleislage stimmt und die Schleifer korrekt justiert sind.
Die klassischen Märklin-Motoren laufen grundsätzlich auch mit Gleichstrom, schon seit Ewigkeiten gibt es die Umbaulösung mit zwei Dioden für die Feldspule oder den Umbau auf Permanentmagnete. Mit letzterer Lösung und einem Decoder mit guter Lastregelung laufen selbst die originalen Scheibenkollektormotoren sehr gut. Den Umbau auf HLA kann man sich da fast sparen.
Jüngere Modelle ab der MäTrix-Ära haben schon Gleichstrommotoren die mit allen gängigen Dekodern problemlos zusammenspielen. Ebenso verstehen die jüngeren Dekoder von Märklin auch DCC.



Hi,

Zur Frage mit den RP25 radsätzen (Normkonform bezüglich des Radsatzinnenmaß,) möchte ich anmerken, dass es auch auf Märklin C-Gleis nicht betriebssicher über die Weichen funktioniert - so meine Erfahrungen!


Selbst wenn das Radsatzinnenmaß angepasst wird, stimmen die Radsatzbreite und damit das Leitmaß nicht (das Leitmaß ist das eigentlich entscheidende, um sicher über Weichen zu gelangen), weiterhin wird ein RP25 Radsatz wegen der geringen Spurkranzhöhe nicht ruhig über die Herzstücke in Weichen laufen, sondern immer einsacken (Spurkranzlauf im Bereich der Herzstücke).



Viele Grüße, Michael


lokfan103 hat sich bedankt!
Michael Knop  
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