Betriebsdienst

Bereich für alle Themen der vorlbildgerechten Modellbahn, wie Zugbildungsvorschläge, Vorbildinformationen oder Betriebsabläufe im Vorbild und Ihre Umsetzung bei der Modellbahn.

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DRGW
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Betriebsdienst

#1

Beitrag von DRGW » Sa 2. Dez 2006, 23:28

Dieses Forum ist sehr angenehm, man kann diskutieren, Erfahrungen austauschen etc. ohne das gleich die Hämmer kreisen :D . Allerding ist mir als Lokführer aufgefallen, das der Betriébsdienst der grossen Bahn hier nicht vertreten ist. Baureihen, Modelle etc. sind immer Thema, aber die eigentliche Arbeit der Bahn ist nicht erwähnt. Wo und wann werden Signale aufgebaut, wie läuft der Betrieb im Bahnhof, wie sind Bahnhöfe überhaupt aufgebaut, was sind Langsamfahrstrecken, Bremswegabstand, Wagenkarten etc. sind alles Begriffe, die ich hier bisher hier nicht finden konnte. Deshalb meine Frage, spielt Ihr lieber oder legt Ihr mehr Wert auf den naturgetreuen Betrieb? (Spielen ist nicht abwertent gemeint, jede Form der Beschäftigung mit der Modellbahn ist für mich auch Spiel.) Fahrt Ihr Ringstrecke oder Punkt zu Punkt? Habt Ihr ein Noch Gelände oder macht Ihr Rahmen und Spantenbau?

Das Interessiert mich einfach. Meine alte Anlage könnt Ihr unter http://modellbahn.liveline.de betrachten. Sie ist leider nicht ganz fertig geworden und wurde wegen Themenwechsel vorzeitig verkauft.


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Cougarman
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Re: Betriebsdienst

#2

Beitrag von Cougarman » So 3. Dez 2006, 10:21

DRGW hat geschrieben:Deshalb meine Frage, spielt Ihr lieber oder legt Ihr mehr Wert auf den naturgetreuen Betrieb?
Weder noch. :oops:
DRGW hat geschrieben:Habt Ihr ein Noch Gelände oder macht Ihr Rahmen und Spantenbau?
Auch, weder noch.
Es wird nur eine Holzplatte geben. :oops:


Muenchner Kindl
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#3

Beitrag von Muenchner Kindl » So 3. Dez 2006, 10:54

Hallo Dirk,

ich spiele mit meiner nie fertig werdenden Anlage und versuche in leicht annaehernder Art und Weise den Betrieb irgendwie nachzubilden.
Vieles geht allerdings nicht, weil einfach der Platz fehlt. So muss bei mir z.B. beim Rangieren der Zug auf das Streckengleis gezogen werden (bei kleinen Bahnhoefen sicher nicht falsch).
Mein Thema, soweit vorhanden, lautet "Betriebsbahnhof", also Ein Bahnhof, wo Reisezuege zusammengestellt und gereinigt werden und dann zum grossen (nicht vorhandenen) Bahnhof gezogen zu werden.
Vorteil: Man muss nicht auf die Zusammenstellungen achten, eine 144 kann ohne Weiteres einen IC ziehen und so sind abenteuerliche Zusammenstellungen moeglich.
Ueber Signale habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, wenn ich auch unbedingtes Interesse daran habe. Mir ist das allerdings momentan zu teuer und beim "Finanzausschuss" schwerer durchzusetzen als eine neue Lok :lol: .


HO-Senior
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#4

Beitrag von HO-Senior » So 3. Dez 2006, 12:42

Hallo Dirk,

Du hast ein Thema angsprochen, daß hier in der Tat kaum diskutiert wird. Unter meinen nicht in Foren surfenden Modellbahnfreunden finden sich jedoch viele, die echten Betrieb machen, sei es nach Vorbild oder eigenen Vorstellungen. Insofern ist unser Forum wieder einmal nicht repräsentativ.

Ich persönlich habe meine Anlage so gestaltet - wobei Bauprinzipien meiner Meinung nach nicht die Rolle spielen -, daß ich vorbildorientierten Betrieb machen kann. Das betrifft quasi alle Bereiche, Personen- wie Güterzugdienste, Zugbildung und Rangierverkehr, Maschinendienst im Bw und und Ladeverkehr im Ortsüterbahnhof. Je nach Gusto betreibe ich mal das eine und mal das andere. Grundprinzip, es soll erbaulich sein und Spaß machen. Meine Anlage wird noch analog gesteuert, Elektronik so viel wie nötig, Digital interessiert mich nur am Rand.

Mein Anlagenthema: Eingleisige Hauptbahn mit 4gleisigem Durchgangsbahnhof und zwei Schattenbahnhöfen in Kehrschleifen, abzweigende Nebenbahn mit Schattenbahnhof in einer Kehrschleife, abzweigende Nebenbahn zum 3gleisigen Endbahnhof. Dampf-Bw mit Drehscheibe, 3ständigem Lokschuppen und Versorgungseinrichtungen, Ortsüterbahnhof mit Schuppen-, Rampen- und Freiladegleisen, dazu Industrieanschlüsse u.a.. Anlagengrundform U-förmig in einem Raum von 4,9 x 2,75 qm.

Meine Vorbildanregungen fand ich in der Strecke München-Garmisch-Partenkirchen-Mittenwald-Innsbruck mit dem Bahnhof Weilheim als Betriebsmittelpunkt. Die abzweigenden Strecken führen nach Augsurg über Geltendorf und Schongau im Pfaffenwinkel. Von der Hauptstrecke nach Süden hin zweigt in Murnau die Lokalbahn nach Oberammergau und in GAP die Außerfernbahn nach Reutte in Tirol und weiter nach Pfronten -Kempten ab. Daraus läßt sich für einen abwechslungsreichen Betrieb sehr viel ableiten.

Mein Anlage ist seit etwa zehn Jahren "fertig", aber noch keinen Tag langweilig geworden.

Viele Grüße

Reinhard


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DRGW
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#5

Beitrag von DRGW » So 3. Dez 2006, 15:20

In diesem Forum hat es mich sehr gewundert, das zwar über Detaillierungen der Fahrzeuge ausgiebig diskutiert wird, aber der eigentliche Betrieb (so habe ich jedenfalls den Eindruck) niemanden b.z.w. nur wenige wirklich interessiert. Vielleicht wäre es eine Anregung mal eine Rubrik "Betriebsdienst" einzuführen.


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erich grimm
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#6

Beitrag von erich grimm » So 3. Dez 2006, 17:07

Hallo, die Idee mit der neuen Rubrik finde ich auch gut . Man könnte das ja auch "Betriebsabläufe beim Vorbild" nennen und unter die Rubrik Zugbildung Vorbild / modell setzen.
Gruß erich


Wolfgang Felber
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#7

Beitrag von Wolfgang Felber » So 3. Dez 2006, 19:17

hallo 'mit-betriebler',
stimmt, faende ich auch ganz interessant, das forum um diese option zu erweitern.
vor lauter modelltreue hat vielleicht so mancher von uns verlernt (oder er traut sich mit seiner neuen E10 nicht mehr), dem kinde in sich mal "ordentlich zucker zu geben" und einfach zu spielen - vornehm ausgedrueckt: betrieb zu machen; was auch nix anderes ist, als betriebablaeufe des grossen vorbildes phantasievoll (n.b.) durchzu-"spielen".
meine phantasiewelt wurzelt im Muenchen-Pasing der 60er jahre (fahrschueler im schichtunterricht), wo es einfach alles zu sehen gab, was auf schienen rollte.
mein thema ist eine eingleisige hauptstrecke, die in einen 5-gleisigen kopfbahnhof muenden (kann), oder in einen 2-gleisigen nebenbahnhof; darunter ein 6-gleisiger schattenbahnhof mit wendemoeglichkeit (loop to loop oder point to loop) unter (funktionellem) fahrdraht und "oben drueber" eine paradestrecke fuer dampfer und diesel ausgefuehrt als wendeschleife.
dem kopfbahnhof zugeordnet sind dampf- und dieselBW, gueteranlage, containerumschlagplatz, ladegleis, rampengleis fuer rollende landstrasse, aufstellgleise fuer E-loks, ladegleise Bundespost, lange ausziehgleise (z.t. unter fahrdraht) zum trennen und zusammenstellen der zuege. alles analog und parmanent im bau.
im spiel liegt der bahnhof im viel-laendereck der bahnverwaltungen von DB, DR, ÖBB, FS, SBB, SNCF, SNCB, DSB und ganz wichtig: erlaubt ist, was gefaellt und das, was mir gerade einfaellt.
und wenn ich dann merke, nach wie vielen umschaltvorgaengen, die es einfach braucht, bis so ein wurm, den z.b. eine 45-er reingeschleppt hat, getrennt und verteilt ist, wie mich ein forumsbeitrag interessieren koennte, wo jemand beschreibt, wie er an Rocos E 80 oder die Mä BR 290 eine telex zugeruestet hat, dann wuerde es vielleicht nicht nur mir so gehen; oder ob er eventuell auch, damit das entkuppeln zuverlaessig funktioniert, sog. "haupttrennstellen" d.h. fixe, mit - oh verzeihung - Relexkupplungen(!) ausgeruestete waegen in seine fahrzeugverbaende eingestellt hat, damit das entkuppeln eben wirklich an genau dieser stelle und immer einwandfrei funktioniert? so ein paar feine, erlesene tricks und "work-arounds" aus der betriebs-praxis eines kollegen waeren mir hilfreich. wir haben hier im forum doch beitraeger, die an club-anlagen fahren???
verfl..., die 041 hat eine flankenfahrt in den abgestellten nachtzug nach Paris gebaut, ich muss den hilfszug aufruesten . . .

spielende gruesse
wolfgang

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Stummilein
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#8

Beitrag von Stummilein » So 3. Dez 2006, 19:30

Hallo Männers,

dann mal los, Bereich ist angelegt. :)
Beste Grüße Ralf
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Muenchner Kindl
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#9

Beitrag von Muenchner Kindl » So 3. Dez 2006, 19:34

Hi,

Danke an Ralf, ich bin gespannt was da alles rauskommt.

Damit schonmal was drinsteht habe ich den Beitrag hierherverschoben.

Bevor sich hier einer die Finger wundtippt, was alles in diese Kartegorie kommt pinne ich diesen Thread an, hier steht so ziemlich alles was man ueber diese Kartegorie wissen muss ;)

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flanker
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#10

Beitrag von flanker » Mi 24. Jan 2007, 19:03

hi,
so dann will ich auch mal meinen senf dazu geben.
ich hab mangels platz nur einen kleinen endbahnhof von 2,20 mal 0,30. direkt hinter der ausfahrt soll eine Brücke den sichtbaren Teil abschließen. es folgt ein 3 gleisiger schattenbahnhof(ohne wendemöglichkeit).

Im bahnhof gibt es das gleis 1 welches stumpf vor dem EG endet.
Umfahrgleis 2 schliesst am anderen Ende an einen (ehemaligen) Lokschuppen an. hier sollen nur noch grundmauern stehen und reste einer bekohlungsalage sowie eine kleine dieseltankstelle (in planung)

Der Güterbereich umfasst eine Ladestrasse mit seitenrampe sowie einen fabrikanschluss (der fiktive Grund für das Anlegen der kleinen Stichbahn).


Betrieblich ist es entweder:

-Eine Privatbahn mit Umlackierter RCT V 36 und stark gealterter KLVM. (sowie je einem "Privat" winberg und ex Preuss. Abteilwagen). Güterwagen werden von der DB übernommen.

oder

-Die DB hat die Privatbahn geschluckt. Gefahren wird in Ep. 3 und 4
Der erste Personenzug des Tages bringt die Post mit (entweder BR 515 oder br 74/86 mit langenschwalbachern.)
ansonsten wechseln sich diese beiden je nach Gusto ab.
"Für Güter die Bahn"
Güterwagen werden bei Bedarf beigestellt. Also PmG oder GmP.
Ab und an auch mal eine Einzelwagenzustellung an die Fabrik mit V60 (in Planung...siehe Mä Neuheiten 07)

Gefahren wird mit 6021. Weichen sind "ortsgestellt".
Die Ausgestaltung der Anlage ist noch schwer in Arbeit.

*auf dem Wunschzettel steht ein Schienebus sowie eine o/b 216 mit BDm und Bm von alphatrains oder Roco sprich in H0 (für den kleinen bahnhof viel zu groß aber der Zug meiner Kindheit)*

julian


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#11

Beitrag von drsell » Sa 24. Nov 2007, 17:56

Ich mache Betrieb nach Lust und Laune. Oft auch nach Fahrplan. Dazu gehört bei mir auch eine Bahnhofsfahrordnung. Nicht bewährt hat sich dabei ein Zugbildungsplan.

Derzeit bin ich am überlegen, aus einem Fahrplan drei zu machen. Nämlich DB bis Epoche III, DR, DB AG ab Epoche IV. Sonst brauche ich für einen Fahrtag sechs Stunden und damit fehlt mir der betriebliche Zusammenhang (Berufsverkehr, Schwachlastzeit etc.) und der Spaß lässt auch nach.
Triebfahrzeuge von Brawa, Fleischmann, Gützold, Hobbytrain, Kato, Liliput, Lima, Märklin, Piko, pmt, Rivarossi, Roco, Trix


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granit
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#12

Beitrag von granit » Sa 24. Nov 2007, 19:26

Hallo Reinhard,
HO-Senior hat geschrieben:Mein Anlagenthema: Eingleisige Hauptbahn mit 4gleisigem Durchgangsbahnhof und zwei Schattenbahnhöfen in Kehrschleifen........
Gratulation, das gefällt mir "Eingleisige Hauptbahn". Auch ich baue schon und noch lange an einer eingleisigen H0-Museumsbahn und einer eingleisigen H0m Hauptbahn. Da mein MOBA-Raum nur knapp 20m2 hat, verzichte ich bewusst auf doppelspurige Strecken, da solche nur auf grossen Anlagen Sinn machen. Auch ermöglichen eingleisige Strecken interessanten Fahrbetrieb, mit und ohne PC-Steuerung. H0 im "Kreisbetrieb" mit 2 Schattenbahnhöfen (dank kompliziertem Grundriss mit Wandscheibe ist der "Kreis" nicht sofort durchschaubar) und H0m mit 2 Kehrschleifen (Hundeknochen), ebenfalls mit Schattenbahnhof und 2. Bahnhof im "Gebirge" (geplant).

mit freundlichen Grüssen

Gian


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eisenbahner
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#13

Beitrag von eisenbahner » Do 28. Aug 2008, 16:11

Tach zusammen, also ich habe eine eingleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn (VZB). Durchgangsbahnhof mit zwei Haupt- und zwei Nebengleisen sowie BW-Aussenstelle. Zur Hauptbahn je Richtung einen Schattenbahnhof mit Kehrschleife, Endbahnhof Nebenstrecke ist zweigleisig mit Rückfallweichen.
Vorbild ist die Strecke Buchloe-Memmingen ca. 1975 mit allem was damals so rumgefahren ist. Es gibt einen selbstgeschriebenen Bildfahrplan (Excel) der sich von den verkehrenden Zügen und der Zugdichte eher an der KBS 970 München-Kempten orientiert. Dazu einen Einheitsweichenhebel, mit dem die einzige Weiche im Endbahnhofgestellt wird. Die Signale und Fahrwege im Bahnhof sind größtenteils abhängig, bis hin zur funktionierenden FHT. Die Blockstrecken sind noch manuell gesichert, eine blockelektrische Sicherung ist in Arbeit. Die Schattenbahnhöfe sind mit einem selbstgebauten Stelltisch abgedeckt, allerdings ohne Abhängigkeiten, denn ich will ja nicht drei- bis vierhundert Relais verbauen. Ansonsten gibt es Umlaufpläne, Bahnhofsfahrordungen (bildlich und schriftlich) etc. etc. ...also insgesamt schon sehr vorbildorientiert, aber bis zur Wagenliste und zum Leistungszettel runter werde ich es wohl nicht weitertreiben :) :roll:
Grüße Calle
Zuletzt geändert von eisenbahner am So 2. Aug 2009, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.


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Achim_Koch
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Hobby

#14

Beitrag von Achim_Koch » So 2. Aug 2009, 21:05

Hallo zusammen!

Ich denke, dass die Modell-Bahn in ihrer Form als Hobby auch etwas von der Phantasie und der Bereitschaft zu Kompromissen lebt. Als Eisenbahner verfüge ich zwar über ausreichende bahnbetriebliche Kenntnisse, jedoch stosse ich in mehrere Richtungen an gewisse Grenzen, sei es finanzieller Natür oder mangels Platz. Zwar verfolge ich stets das Ziel, Bahnhöfe mit realistischer Gleisführung zu entwerfen und die richtigen Signale am richtigen Ort zu positionieren, wenn man jedoch jedes Detail in einen bestimmten Maßstab umrechnen mag, bekommt man (zu) schnell Probleme, weshalb z.B meine Vorsignalbaken definitiv zu dicht aneinander stehen (Real: 75m/75m/100m). Na und??? Spätestens dann, wenn der ICE I die grünen 4-achs-Umbauwagen mit der V100 überholt, steht doch eh der Spaß (am Sammeln UND fahren) im Vordergrung.. Erlaubt ist?? Was gefällt! Finde ich..


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eisenbahner
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#15

Beitrag von eisenbahner » So 2. Aug 2009, 21:30

...stimmt schon, es macht Spaß zu probieren, ob der IC in den Anschluß Baywa rein paßt! Natürlich auf Ersatzsignal! Grüße von Calle


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plint
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Betrieb

#16

Beitrag von plint » Di 3. Nov 2009, 22:15

Je nu,

erlaubt ist, was gefällt. Schließlich ist MoBa doch Spaß, das Kind im Manne muß sich doch austoben können!
Dennoch, ein wenig Vorbildnähe tut gut. Die sauber detailierte Lok mit den passenden Wagen sollte schon auf einer vorbildähnlichen Gleisanlage rollen.
Wenn die Selbstbeschränkung dann zur eingleisigen (gut durchgebildeten) Hauptbahn mit sparsamer, aber richtig definierter Signalisierung führt - welch stimmiges Bild!
Und erst die Nebenbahn! Welche Möglichkeiten!
Ich nehme die Sache nicht oder doch sehr ernst. Entscheidend ist für mich die Möglichkeit, einen wirklich an das Vorbild angelehnten Betrieb zu machen, am besten mit mehreren Mitspielern.
Nach meinem Umzug (ich habe überlebt und beginne wieder zu leben) steht nun Modellbahn verstärkt auf dem Aufgabenzettel.
Mal sehen, wann der erste Zug auf dem ersten fertigen ( ??? ) Abschnitt rollt.

Gruß aus Asbach im Vorderwesterwald

Wilhelm Hesse


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aetzchef
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schlußlicht lokomotiven

#17

Beitrag von aetzchef » Do 7. Jan 2010, 11:56

hallo,
traditionszüge von länderbahnen und später reichsbahnzuge sollten auch im "museumsbetrieb" richtig beleuchtet sein.
wie waren da die vorschriften für die schlußbeleuchtung?
die durchführbarkeit im H0-betrieb ist ein anderes kapitel.


Andreas Poths
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#18

Beitrag von Andreas Poths » Do 7. Jan 2010, 13:04

Hm...ist mir erst jetzt aufgefallen, dieses Thema :oops:
Tja nun...hab bei der Planung (und jetzt noch) wert drauf gelegt, daß ich viel Betrieb machen kann. Auch mein Anlagenthema "Vom Alpenrand zum Nordssestrand" verspricht viel Fahrbewegung. Z.B. Zuführen eines Flachwagens mittels PmG ins Bergdorf; dort beladen mit einem Trecker o.Ä. Waggon mit Ladung von Rangierlok abholen lassen, von der Nebenstrecke über Hauptstrecke nach "Solis"; dort bereitstellen. Von Dort über Hauptstrecke mit Güterzug nach Mittelstadt, der Güterzug wird geteilt, mein Trecker kommt an einen Ng und wird über 2. Nebenstrecke (2 Zufahrtsmöglichkeiten) nach Falkenwalde gebracht, wo er (nachdem er 5 Ebenen überwunden hat) an das Freiladegleis geschoben wird und dann zur Reparatur ins Dorf....
Mit allen Fahrten, den Zügen, welche "durchgelassen" werden müssen, den "Halts" an den Blockstellen....da geht schon mal 'ne Stunde ins Land.
Außerdem hab ich mir die Signalbücher von Carstens gekauft und z.T. studiert; so konnte ich wenigestens einigermaßen vorbildgerecht Signale und vor allem Signaltafeln platzieren und dementsprechend Betrieb machen.
Aber ab und zu packt es mich und ich laß 3-4 Züge auf der 2-gleisigen Hauptstrecke einfach fahren :P ; durch die Vielschichtigkeit der Anlage wird mir nicht so schnell langweilig 8)

Gruß Andreas
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


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eisenbahner
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Re: Betriebsdienst

#19

Beitrag von eisenbahner » Di 22. Feb 2011, 22:50

....kommen wir zurück zum Betriebsdienst. Dieses Jahr werde ich endlich mein Blockwerk aufbauen können. Ein Einheitsblockwerk mit vier Wechselstrom- und zwei Gleichstromblockfeldern. Das wird mit allen Rückmeldungen an die Modellbahn angeschlossen, Heidenarbeit aber Riesenspaß. Bilder dann, wenn es fertig ist. Diese Anlagen verschwinden mehr und mehr und so ist es wichtig, daß nicht nur tote Museumsanlagen gibt, sondern funktionierende Anlagen. Grüße Calle


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Steveone
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Re: Betriebsdienst

#20

Beitrag von Steveone » So 20. Mär 2011, 18:53

Also auf unserer Vereinsanlage haben wir auch schon versucht mit einem Fahrplan zu fahren. Das ging ziemlich schief. :roll:
Also da sich ja hier auch schon über Rangierbetrieb auf Strecke unterhalten wurde, wollte ich nur sagen, wir rangieren auch Züge über Strecke.
Dann aber nur über das Ausfahrgleis, damit kein Zug, der in den Hbf einfahren will, dem rangierenden Zug auffährt.
Das wir auf Strecke rangieren, hat versch. Gründe. Z.B. das die Einfahrsignale kur vor den Weichenstraßen des Hbf stehen und man dann gar nicht drumm herum kommt auf Strecke zu rangieren. Also ich denke es ist durchaus akzeptabel, über Strecke zu rangieren.
Im Schweriner Hbf beispielsweise müssen die Triebwagen nachts auch rangiert werden und das erfolgt dann auch über Strecke. Onwohl eigendlich der alte Güterbahnhof zum rangieren da wäre. Also auf Strecke wird auch bei größeren Bahnhöfen rangiert.

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Andreas Hackenjos
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Re: Betriebsdienst

#21

Beitrag von Andreas Hackenjos » Mo 21. Mär 2011, 16:58

Auch wenn ich keine richtige brauchbare Anlage im Moment habe, möchte ich wenn es mal klappt und etwas mehr Platz ist eine richtig realtische Anlage die viele Dinge vom Original übernimmt, sprich Signalabhängigkeiten, Fahrstraßenausschluss und der gleichen. Möglichst mit einem originalen Stelltisch :fool:. Als Analage reicht mir da ruhig schon ein 3 gleisiger Bahnhof + Nebengleisen an einer 1 gleisigen Haupt- oder Nebenbahn und wenn viel Platz auch 2 gleisgen Hauptbahn. Alleine das rangieren kann schon für viel Spielspaß sorgen, auch aus Fahrdienstleitlicher Sicht. Deshalb lerne ich den Beruf auch :wink:

Grüße Andreas


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ThomasausBerlin
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Re: Betriebsdienst

#22

Beitrag von ThomasausBerlin » Mi 16. Nov 2011, 16:47

Tjaaaa..... meiner einer plant eine Regalanlage "aus der Zeit als ich noch jung und schön war" (heut' bin ich nur noch "und".... :D ): Epoche IIIb, einen "erzwungen" Endbahnhof - erzwungen durch die damalige "Zonengrenze", ohne jedoch die Grenze selbst darzustellen. 2, vielleicht drei P-Gleise, ein Freiladegleis, ein Schuppengleis, ehemals eingleisige Hauptbahn die durch die Grenzziehung zur Nebenbahn "heruntergestuft" wurde.

Unverzichtbar - sind VT/VB/VS 98, V36, V60, V 100, ebenso unverzichtbar BR 64, BR 65, BR 78, BR 86 und BR 93/94, vielleicht auch noch BR 23, BR 50Kab und die "Stütztender P 8" (ex BR 38, nach dem Umbau als BR 78 eingereiht). "Klassisches" IIIb-Wagenmaterial: B3yg, B4yg, Donnerbüchsen, Eilzug- und alte Schnellzugwagen der Gruppe 28 und 30, "Silberlinge" - vielleicht "verirrt" sich auch einmal ein grüner Büm auf die Strecke...


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eisenbahner
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Re: Betriebsdienst

#23

Beitrag von eisenbahner » Do 16. Aug 2012, 22:20

Tach auch, jo, es geht jetzt der Vollendung entgegen. Im Herbst wird die Anlage laufen. Incl. Blockwerk....dann gibts auch Fotos. Gruss calle


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ellokfahrer
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Oschatz mit korrekten Abläufen

#24

Beitrag von ellokfahrer » Mi 8. Okt 2014, 08:50

Moin,

nach langen Wirren durch den Fahrzeugdschungel diverser Anbieter und Systeme, bin ich nun bei der DDR-Reichsbahn gelandet. Und da mich ebenso wie der Betrieb der DR auch deren Schmalspurbahnen reizen, blieb für mich "nur" der Bahnhof Oschatz zwischen Leipzig und Riesa/Chemnitz/Dresden übrig.

Geplant, bzw. im Bau, sind zwei getrennte Ebenen, die untere mit der umlaufenden zweigleisigen Ringstrecke, wo die Züge auch mal rollen können, daran angeschlossen, zwei ausreichend dimensionierte Schattenbahnhöfe und darüber, mit jeweils einer Wendel verbunden, der Bahnhof Oschatz. Zeitachse 1966 bis 1972. So können alle drei Traktionsarten verkehren und auf den Gleisen war ordentlich was los.

Oschatz liegt zwar an einer zweigleisigen Hauptbahn, die werde ich jedoch auf eine eingleisige reduzieren, da ich hier Zugbegegnungen durchführen möchte. Zwei Ludmillas, röhrend im Bahnhof, das wird klasse.
Außerdem reduziere ich so die Weichenstraßen zur Ausfädelung der Wendelstrecke aus der Ringstrecke. Mit Rocos 10° Weichen ginge das zwar, aber ich will ja auch noch Gleise zwischen den Weichen sehen und nicht nur Weichen.

Oschatz ist betrieblicher Mittelpunkt. Hier beginnen und enden nicht nur Personenzüge, auch Ladestraße, Gleisanschlüsse und die Wagenübergänge zur dort beginnenden Schmalspur nach Strehla und Mügeln will ich nachbilden. Alles natürlich auch signalisiert und mit den tapischen betrieblichen Abläufen. Jeweils eine 106 und eine Kö sollen als Bahnhofshunde dort aktiv sein. Die Kö mehr an der Übergabestelle zur Schmalspur, die 106 im Bahnhofsbereich.

Nicht so korrekt vorbildlich werde ich die Ausfahrt nach Strehla nachbilden, denn mir schwebt da eine Möglichkeit der Doppelausfahrt mit Hauptbahnzügen vor, so daß ich die Schmalspur parallel nach links ausfädele, leicht ansteigt und die Hauptbahn auf einer Brücke überquert. Diese dient auch gleichzeitig dazu, das Abtauchen der Hauptbahn in den gewendelten Untergrund zu verdecken. An der Wand entlang, oberhalb von Oschatz verläuft dann die Schmalspur zum Endbahnhof Strehla, der sich auf Ebene 3 über dem rechten Bahnhofsteil befindet, den Blick auf diesen aber nicht beeinträchtigt.

Die Ausfahrt nach Mügeln beginnt in Oschatz und führt dann über den rechten Anlagenteil zu einem separaten Bahnhofsteil im zweiten Zimmer. Ein Hoch auf den, der sich den Platz leisten kann/darf/will. Die vorher alles trennende Mauer ist weg. Wiedervereinigung live :D Nun kann ich so eine Art Hundeknochen, jedoch mehr in Form eines C bauen.

Auf der Schmalspur herrscht die Beschaulichkeit, während auf der Hauptbahn viel Betrieb geplant ist. Vor allem mag ich kurze Übergaben, Nahgüterzüge, die Wagen in Oschatz lassen und neue bekommen, Betrieb an der Ladestraße. Und ehe man es sich versieht, ist ein Abend schnell zur Nacht geworden, ohne daß man viel gemacht hatte, außer ein paar Reisezüge abgefertigt und drei Güterzüge umrangierte :D

Dank Piko, Brawa und Tillig, bzw. auch Roco, ist so eine " Beschränkung" auf ein einziges Thema nun auch möglich.

Typische Fernzüge, die eigentlich von Berlin aus rollten, fahren dann bei mir schon ab Leipzig. So der Sassnitz Express oder der Istropolitan. Sollte irgendwann ein guter SVT 175 gefertigt werden, mit korrektem Sound, dann her damit. Karlex darf auch ab Leipzig gen Dresden rollen.
Auch die Verkehre ins Ausland möchte ich mit einem oder zwei Garnituren nachstellen. Davor dann entweder eine E11 oder die mit Henning Sound ausgerüstete(n) 142/132.
Typisch lang sind die Pendlerzüge, gebildet aus Bghw oder Bag Wagen. Nach der Pendlerphase werden diese dann im Bahnhof getrennt, eine neue Lok kommt davor und das gleiche Spiel wiederholt sich dann in der Gegenrichtung am Nachmittag.
Auch der Städteschnellverkehr darf nicht zu kurz kommen. Dank Tillig und Brawa gibt es nun exzellente Wagen, die zusammen mit passendem Speisewagen, Piko U Boot oder V 180 zum Einsatz kommen dürfen. Oder eine Ludmilla macht sich nützlich. Je nachdem, welche gerade im Umlauf eingesetzt ist.

Ganzgüterzüge sind jedoch nicht so mein Fall, die finde ich eher langweilig. Auf Clubanlagen schön anzuschauen, finde ich einen nur durchfahrenden Gag/Gdg auf der heimischen Bahn recht belanglos. Dann lieber ein bunt gemischter Zug, der behandelt werden muß. :wink: Außerdem kann ich so bestimmte Loks in richtige Umlaufpläne einbinden. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Gesteuert wird alles ohne PC, aber digital mit Hand und Auge, die Weichen und Signale konventionell geschaltet, aber mit relaisgesteuerten Abhängigkeiten. So z.B. kann keine Ausfahrt geschaltet werden, wenn die Einfahrt gezogen ist.

Das Bw Oschatz ist jedoch eine kleine Dienststelle, eher ein Wendelok-Versorgungsstützpunkt. Hier übernachten die Loks, die ihre Züge am Abend nach Oschatz brachten und frühmorgens wieder in die Hauptstadt zurückreisen. Es bleibt also spannend.

So, nun geh ich mal basteln.

Es grüßt
Michael


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Re: Betriebsdienst

#25

Beitrag von Markus-in-Lummerland » Mo 18. Mai 2015, 21:43

Hallo,

ich hab nur ne kleine Punkt-zu-Punkt-Anlage, das war mir recht wichtig, weil ich das Im-Kreis-Fahren auf einer kleinen Fläche nicht so prickelnd fand. Aber, jeder wie er mag!

Ausgangspunkt ist ein Provinzbahnhof, von dem eine Strecke zu dem nächsten Knoten führt (das ist bei mir der SB), und über einen HP zum Endbahnhof der Nebenbahn führt. Immer an der Wand entlang... Hab dazu auch immer wieder Vorbilder angeguckt, alte Nebenbahnen in Franken und der Oberpfalz, alter Bücher usw. Kann ja mal Fotos posten, falls gewünscht.

Bei der Zugzusammenstellung versuche ich schon, dem Vorbild gerecht zu werden (zumindest im Sinne von "hätte so sein können"), auch dass die Züge "authentisch" wirken (deshalb eine Donnerbüchse als Hilfs-Befehlswagen statt Silberling - die passen optisch nicht in die kleinen Bahnhöfe). Auch bei den Güterzügen sollte es schon zum Thema der Anlage passen, d.h. die Waggons und die Bedienhäufigkeit der Bahnhöfe sollte zu dem Verkehrsaufkommen und den Anliegern passen.

Zu den Abläufen: Bin mit meinem Bähnle noch nicht soweit, dass ich da schon intensiver einsteigen konnte. Hab auch aber schon stundenlang über einem Fahrplan gebrütet :) Und ich will das schon noch weiter verbessern!

Nicht so genau nehme ich es mit den Epochen. Fahre an sich Epoche III, aber hab auch eine Reichsbahn-Lok, z.B. Hat halt jemand vergessen, um zu zeichnen (weil seeeehr frühe Epoche III, hehe). Auf der anderen Seite findet sich vielleicht auch ein DB-Keks. Aber, wie gesagt, die Loks und Wagen hätten im Hinblick auf die Bauart alle dorthin gepasst.

So long,
Markus
Gute Fahrt!
Markus

DB meets DR - Kurort Bad Lauendorf https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?p=1921330

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