ich habe eine ältere B89 3000-er Lok, welche Korrossionen an den Rädern und deshalb Kontaktschwierigkeiten hat.
1. Wie bekomme ich die Räder runter nachdem ich (steinigt mich, ich kenne den richtigen Namen nicht) das "Gestänge" weggeschraubt habe? Hoffentlich sind die Räder nicht verpresst. Springen mir die Zahnräder entgegen wenn ich die Räder abgemacht habe?
2. Und wie werden die Räder benannt bzw. definiert wenn ich nach ihnen suchen möchte?
Wenn sie zu sehr beschädigt sind dann möchte ich neue Räder draufmachen, ansonsten schleife ich sie vorsichtig gaaanz leicht ab. Erste Putzversuche waren bereits von Erfolg gekrönt
Hallo Heiko! Die Räder sind in der Tat auf die Achsen aufgepresst. Ich scheue mich grundsätzlich davor die Räder ohne Abzieh- oder Aufpressvorrichtung abzunehmen. Wenn man es vermurkst, halten die Räder nicht mehr...
Zum Reinigen: Ich nehm da einen Dremel mit einer Messing-Bürste. damit lassen sich Räder gut reinigen, auch ohne abnehmen. Nach dem Schleifen am besten polieren, damit die Riefen verschwinden (sonst sammelt sich da gleich viel Dreck - Kontaktschwierigkeuiten sind dann vorprogrammiert) Fragt sich natürlich wie die Stromleitung von den Achsen zu Gehäuse aussieht (ich hab keine 3000er Lok, eigentlich schade...) da könnte dann auch noch Oxidation sein.
Danke für die Info! Wenn ich die Räder nun trotzdem wechseln möchte/muss dann brauch ich aber auch ein Abziehwerkzeug und 1 Werkzeug um das neue Rad auf das Treibachsenteil zu pressen. Hat Märklin dafür was im Angebot? Oder wo bekomme ich diese kleinen Wkzg. her? Die Stromleitung von den Achsen zum Gehäuse scheint i.O. zu sein, denn je mehr ich dir Räder reinige umso besser wird der Kontakt.
Das mit dem Dremel ist ne gute Idee, werde ich vorher versuchen. Gibt es generell irgendein Reinigungsmittel in welches ich leicht angerostete Teile über Nacht reinlegen kann und diese dann etwas „entrostet“ werden?
2. Und wie werden die Räder benannt bzw. definiert wenn ich nach ihnen suchen möchte?
Hallo Heiko, in den Mä.-Teileliste werden diese Räder Treibräder genannt. Diese Explosions-Zeichnungen auf der Mä Homepage haben mir schon oft geholfen. Grüße Heinz
Ja, diese Explosionszeichnungen sind echt genial und hilfreich. Aber diese Räder müssen doch irgendeine Größe als Angabe haben wie z.B. beim Auto 185/65 15 oder so. Welche Größe ist maßgeblich wenn ich z.B. bei Ebay diese Räder suche? Danke
die Frage ist, ob sich das alles lohnt, eine 3000 bekommst Du bei Ebay für 10 - 15 Euro, alleine der komplette Radsatz dürfte das Vierfache kosten...
MHI Alex
Hallo Alex, der Weg ist das Ziel
Spass beiseite.....du hast natürlich recht. Ich werde die Räder sauberdremeln und polieren und alles etwas ölen, dann läuft sie wieder. Aber um Erfahrung zu sammeln ist so eine Aktion echt gut und man macht auch nicht viel kaputt dabei.
Es ist eben erst meine 2. Lok und die soll auch laufen, habs meinen Kleinen versprochen. Und ausserdem machts auch tierisch Spass ne Lok zu zerlegen und nachzuschauen wie und was......
Zitat von radlerhai... Explosionszeichnungen ... Aber diese Räder müssen doch irgendeine Größe als Angabe haben wie z.B. beim Auto 185/65 15 oder so.
Moin Heiko Radlerhai,
Das sind Spezialteile, die hersteller- und modellbezogen sind, so wie vielleicht beim Auto nicht die Räder, sondern die Türverkleidungen (besseres Beispiel fällt mir da nicht ein: Äpfel mit Birnen ... ich weiß). Diese Räder kannst Du ggf. unter der Märklin-Ersatzteilnummer - auch bei Ibäääh - suchen, und unter nichts anderem. Diese Märklin-Teilenummer definiert das Teil 100% exakt. Ob jemand einzelen Räder für so ein millionenfach produziertes Modell anbietet, bezweifle ich aber. Und ob der Zustand dann besser ist als der Deiner Lok / Räder?
Gruß klein.uhu
| : | ~ analog
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Von der Methode mit der Messing-Polierscheibe kann ich dir nur abraten!!! Und falls es nix nutzt ab in die Tonne damit, eine solche Lok bekommst für 10-20€ auf jeder Börse!
Von der Methode mit der Messing-Polierscheibe kann ich dir nur abraten!!!
Moin Sven,
diese "Polierscheiben" sind aber ziemlich brutal (gibt es für Metall, Plexi, usw. in verschiedenen Farben), damit hat man schnell mal ein paar zehntel mm runter, die fressen auch Rost weg (benutze ich am Auto für kleine Steinschlagstellen u.ä.). Das ist was ähnliches wie die Roco-Schienenreinigungsblocks oder wie Tintenradiergummi. Die würde ich zum Reinigen der Räder nicht verwenden. Dann lieber doch Messingbürsten, besser Filz-Polierscheiben wenn es sein muß. Es gibt da von Trix auch noch eine Lokrad-Reinigungsbürste [66602] mit Messingborsten zum Aufsetzen auf's Gleis (bei Trix teuer, Auslaufartikel, bei Conrad und im Handel preiswerter).
Grundsätzlich sollte man mit solchen material-angreifenden Reinigungsmethoden äußerst vorsichtig und sparsam sein.
Ansonsten gebe ich Dir Recht, wenn die Räder stark angegriffen / abgefahren sind: Lok ausschlachten und ab in die Tonne bei der 3000.
Gruß klein.uhu
| : | ~ analog
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Zitat von klein.uhu Ansonsten gebe ich Dir Recht, wenn die Räder stark angegriffen / abgefahren sind: Lok ausschlachten und ab in die Tonne bei der 3000.
Das will und kann ich nicht. Das "Lökle" ist meine zweite und die will ich nicht inne Tonne kloppen. Ich bring sie schon wieder sauber zum laufen, werde sie heute mal dremeln und dann saust sie wieder wie blöde
Ich geh heut eh zum Weizenhöfer wegen 2-3 Teilen, dann hol ich mir ne Bürste und Reiniger und ab gehts.
Von der Methode mit der Messing-Polierscheibe kann ich dir nur abraten!!!
Moin Sven,
diese "Polierscheiben" sind aber ziemlich brutal (gibt es für Metall, Plexi, usw. in verschiedenen Farben), damit hat man schnell mal ein paar zehntel mm runter, die fressen auch Rost weg (benutze ich am Auto für kleine Steinschlagstellen u.ä.). Das ist was ähnliches wie die Roco-Schienenreinigungsblocks oder wie Tintenradiergummi. Die würde ich zum Reinigen der Räder nicht verwenden. Dann lieber doch Messingbürsten, besser Filz-Polierscheiben wenn es sein muß. Es gibt da von Trix auch noch eine Lokrad-Reinigungsbürste [66602] mit Messingborsten zum Aufsetzen auf's Gleis (bei Trix teuer, Auslaufartikel, bei Conrad und im Handel preiswerter).
Grundsätzlich sollte man mit solchen material-angreifenden Reinigungsmethoden äußerst vorsichtig und sparsam sein.
Ansonsten gebe ich Dir Recht, wenn die Räder stark angegriffen / abgefahren sind: Lok ausschlachten und ab in die Tonne bei der 3000.
Gruß klein.uhu
Hallo klein uhu!
Also diese Methode wende ich seit Jahren an. Man kann auch wegschleifen, da haste Recht, aber da muss schon sehr heftig draufdrücken!
Der Vorteil dieser Polierscheiben ist, du hast hast hinterher eine spiegelblanke und glatte Oberfläche.