Hab heut mal wieder eine BR216 von Minitrix aus dem Jahre 2000 digitalisiert und mir ist aufgefallen, dass diese Lok doch recht warm wird im kurzen Betrieb. Sie fährt nicht wirklich weich an bzw bremst weich ab, liegt wahrscheinlich an dem Getriebe denke ich. Dadurch wird sich bestimmt auch höhere Widerstand und Temperaturentwicklung am Motor ergeben. Warm im Sinne von man fässt an den Motor und es ist recht warm bis heiß.
Wie sind denn so eure Erfahrungen hinsichtlich der Temperaturen (gefühlt) an den kleinen Lokomotiven?
Meine BR 218 von Fleischmann ist aus 2002 und fährt butterweich und wird nur etwas normal warm beim längeren Betrieb.
bei den kleinen Spuren kommt es sehr auf das geeignete Schmiermittel für das oder die Getriebe an (Drehgestell-Loks haben oft 2 !). Öl- und Schmier-Filme an den Seitenflächen von Zahnrädern haften gut aneinander und müssen unbedingt vermieden werden. Tipp. Getriebe demontieren, Flächen der Zahnräder berühren und Schmierfilm erfühlen, wenn ja, mit Bremsreiniger total entfetten, montieren und sparsamst fetten (nur die Schnecken) und ölen (nur die Lagerstellen). Wer mehr zur Lösung des Problems tun will, muss den Motorstrom messen, der sollte immer unter 300 mA sein, je weniger desto besser! Ist er höher, hat der Motor 'ne Macke weg.
das Anfahren / Bremsen wird üblicherweise im Dekoder eingestellt - wenn er das denn beherrscht bei seinem Alter
zur Wärme: mit welcher Zentrale und welcher Stromversorgung arbeitest du und welche Spannung hast du eingestellt, falls einstellbar?
Gruß Railstefan
Moin Moin! Ich arbeite mit der Z21 Starter -> keine Einstellbare Spannung. Der Decoder ist neu, die Lok ist nur alt
Zitat Moin,
bei den kleinen Spuren kommt es sehr auf das geeignete Schmiermittel für das oder die Getriebe an (Drehgestell-Loks haben oft 2 !). Öl- und Schmier-Filme an den Seitenflächen von Zahnrädern haften gut aneinander und müssen unbedingt vermieden werden. Tipp. Getriebe demontieren, Flächen der Zahnräder berühren und Schmierfilm erfühlen, wenn ja, mit Bremsreiniger total entfetten, montieren und sparsamst fetten (nur die Schnecken) und ölen (nur die Lagerstellen). Wer mehr zur Lösung des Problems tun will, muss den Motorstrom messen, der sollte immer unter 300 mA sein, je weniger desto besser! Ist er höher, hat der Motor 'ne Macke weg.
Ich denke der Motor hat eine Macke weg, er funkt auch recht hastig beim fahren. Die Kohlen sahen prinzipiell gar nicht so schlecht aus, ich denke er schließt sich selber kurz, da die Ablagerungen zwischen den Polen recht stark sind am Motor.
Es wäre gut den Motor zu reinigen , Kollektor . Oder einen Ersatzmotor . So kannst wenigsten den Unterschied erkennen falls es der Motor ist . Und das Risiko eines defekt des Decoder ausschließen .
Zitat bei den kleinen Spuren kommt es sehr auf das geeignete Schmiermittel für das oder die Getriebe an (Drehgestell-Loks haben oft 2 !). Öl- und Schmier-Filme an den Seitenflächen von Zahnrädern haften gut aneinander und müssen unbedingt vermieden werden. Tipp. Getriebe demontieren, Flächen der Zahnräder berühren und Schmierfilm erfühlen, wenn ja, mit Bremsreiniger total entfetten, montieren und sparsamst fetten (nur die Schnecken) und ölen (nur die Lagerstellen). Wer mehr zur Lösung des Problems tun will, muss den Motorstrom messen, der sollte immer unter 300 mA sein, je weniger desto besser! Ist er höher, hat der Motor 'ne Macke weg.
300mA sind selbst für H0 in den meisten Fällen viel. Wie sieht das in Spur N aus? Ich tippe mal auf Viel zu Viel!
Hallo, und man sollte sich auch bewusst sein, dass der Betrieb von Motoren, die für max. 12 V Effektivspannung (gleichgerichtet, sinusförmig) ausgelegt sind, bei Betrieb mit 18 V PWM-Rechteckspannung durchaus auch mit stärkerer Erwärmung reagieren. Märklin/Trix bringt nicht umsonst für seine MS2 ein 15V-Netzteil. Ganz besonders tritt stärkere Erwärmung auf, wenn bei einem mechanisch nicht ganz leichtgängigen Motor die Lastregelung eines Decoders auch noch deutlich die Leistung nach oben regelt.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Also ich habe mal etwas mitbekommen. Ich hab eine alte V100 von Minitrix und eine BR216 digitalisiert, beide aus 1996. Der Decoder reagiert und funktioniert bei beiden Modellen, die Modelle sind komplett gereinigt und entfettet und mit nem Tropfen Öl im Getriebe versehen, bei der V100 ist das große Plastikzahnrad was von den Achsen zur Schnecke geht ruckelig, darauf schiebe ich mal den Fehler, dass beim beschleunigen bzw generell eine Fahrstufe anwählen die Lampen blinken, was meiner Meinung nach bedeutet, dass Überlast ist. beim Kühn N025.
Die BR216 funkt immer nud qualmt dann...kommt aber defintiv aus dem Motor, den Decoder juckt das nicht. Meine Fleischmann Loks sind alle einwandfrei, auch mein alter Piko Triebwagen aus den 80ern ist super mit Decoder. Ich hab jetzt meine Dampflokarmada noch vor mir, Modelle teils bis in die 70er zurück. Ich hoffe, die werden gut funktionieren...Überwiegend auch Minitrix.
Ich will nur ungern die schwarze Z21 holen, da ich die nicht brauch, ich will nur fahren digital. Gibts eine Möglichkeit die Gleisspannung bei der weißen zu begrenzen?
Edit: Analog sind beide super gefahren, daher schließe ich Mechanische Dinge erstmal aus. Gerade jetzt nach der Reinigung.
die Z21 ist ursprünglich von Roco, aber heute sicherlich auch bei Fleischmann im Programm und die bauen ja neuerdings nur noch in N - was für ein Netzteil wird denn dort verwendet? Im Zweifelsfall mal eine Email schreiben und dich erkundigen.