auf der Suche nach einer guten Planungs-Software bin ich zunächst bei Wintrack gelandet, habe dann aber feststellen müssen, dass dieses (imo ansonsten gute Programm) die Gleisverkürzung an Steigungen nicht berücksichtigt.
Meine Fragen: Hat jemand Erfahrung mit Winrail oder Raily und kann mir sagen, ob diese Programme die Gleisverkürzung an Steigungen berücksichtigen? Und: Wie beurteilt ihr die Programme generell?
Hallo Steigungsberechner habe auch Wintrack im Einsatz und ich muss euch sagen man braucht dies nicht. Z.B. bei einer Gleislänge von 300 cm und einer Steigung von 9 cm ( Steigung 3cm pro 1m ) ergibt eine Differenz von 1,3mm auf der Anlage. Hier würde ich sagen dies kann man übersehen, zumal sowieso beim Bau Flexgleise verwendet werden sollten um solche "Toleranzen" auszugleichen. Gruß Ferenc
Ich kann die Aussage von Ferenc voll unterstützen.
Ich zeichne mit Wintrack, mit der Normstückelung der Gleise (Roco Line o.B / Bemo) und baue dann hauptsächlich mit Flexgleisen . Ich brauche eigentlich gar keine mm-genauen Pläne, trotzdem bin ich mit Wintrack sehr zufrieden, was ich von 2 anderen Programmen nicht sagen kann (Stabilität), die ich vor einiger Zeit einmal versuchte - kann heute natürlich besser geworden sein.
Darüber das die Gleisverkürzung nicht berechnet wird.
H. Schneider hat bisher den Standpunkt vertreten die Gleisverkürzung bei Steigungen / Wendeln würde nicht ins Gewicht fallen, und von der allgemeinen Gleistoleranz kompensiert werden. Das mag bei Flexgleisen vieleicht nich ganz so tragisch sein, bei einer wild verschachtelten Spantenbauanlage mit C-Gleis machen sich die Gleisverkürzungen aber sehr wohl bemerkbar, da die Gleisenden die im Plan mit einer Toleranz von 1mm sauber zusammenpassten plötzlich in der realen obersten Ebene über 1,5cm außeinander driften, und das auch noch seitlich! Da hat mir nur der Dremel geholfen die Lücke wieder zu schließen Vieleicht kann ja mit dem nächsten großen Update die Lücke geschlossen werden.
Trotz diese kleinen Mankos würde ich jederzeit wieder mit Wintrack planen, die DEMO Versionen der anderen Programme die ich getestet habe konnten mich nicht zum Kauf animieren.
Hallo an alle, hallo Peter, bei deinen 1,5 cm würde das bei einer Steigung von 3% bedeuten das du hier 34,6 m Gleis verbaut hast! Sei mir nicht aber bei der Länge hast du bereits durch dein bauen eine solche Ungenauigkeit in deiner Anlage das die 1,5 cm nicht ins Gewicht fallen. Wie gesagt nicht Böse sein, aber habe auch schon Anlagen gebaut und bin gerade dabei eine zu bauen und ich habe die gleichen Probleme. Gruß Ferenc
#9 von
Peter Fredrich
(
gelöscht
)
, 03.03.2006 19:39
Zitat von FerencHallo an alle, hallo Peter, bei deinen 1,5 cm würde das bei einer Steigung von 3% bedeuten das du hier 34,6 m Gleis verbaut hast! Sei mir nicht aber bei der Länge hast du bereits durch dein bauen eine solche Ungenauigkeit in deiner Anlage das die 1,5 cm nicht ins Gewicht fallen. Wie gesagt nicht Böse sein, aber habe auch schon Anlagen gebaut und bin gerade dabei eine zu bauen und ich habe die gleichen Probleme. Gruß Ferenc
Hallo Ferenc Zwischen unterem Schattenbahnhof und dem Bahnhof liegen 45cm Höhenunterschied, mit ensprechenden Wendeln und Rampen, max. Steigung rechnerisch bei 3,7%. Effektive Gleislänge zwischen SB0 und BH 15,78m. Da der andere Bahnhofsausgang zum SB1 führt und ich natürlich mit den SB0 angefangen hatte zu bauen kamen oben ebend besagte 1,5cm Seitlicher Versatz raus, sicherlich sind da noch Bauungenauigkeiten meinerseits dabei. (gedremelte ca 22,5° C-Bogenweichen) Hätte ich die Bahnhofsgrundplatte schon vorher "Wintrackgenau" ausgesägt, hätte ich ein Problem gehabt, so konnte ich mit Dremel und Stichsäge alles zu vollsten zufriedenheit hinbasteln.
Meine Fragen: Hat jemand Erfahrung mit Winrail oder Raily und kann mir sagen, ob diese Programme die Gleisverkürzung an Steigungen berücksichtigen? Und: Wie beurteilt ihr die Programme generell?
Vielen Dank für eure Tipps!
habe mit der Programmierer von RAILY gesprochen und er hat mir gesagt, daß das Programm dies könne.