An Aus


RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#1 von Dreispur , 18.05.2012 19:18

Hallo !

Es würde mich interesieren was für Querschnitte verwendet wurden an seiner Anlage . Bitte auch die Grösse der Anlage das System und die längsten Leitungen. Trafo und Booster wäre auch noch relevant.
Die Angaben bitte auch nur von vorhandenen Anlagen und nicht was einer machen würde .
Keine Rechenschieberreihen . Auch keine Vorschläge .
Bin gespannt was da rauskommt wenn ehrliche Angaben gemacht werden ohne wenn und aber. Und wie zuverlässlich der Betrieb ist.

Die Idee kam mir das immer von Verkabeln gesprochen gepostet wird aber keiner gibt Eckdaten zum Vergleich an.

Meine Konstelation : 2 Leiter
Roco Trafo 15V 2.67Amp //
mit - 0.5 zur IB ( max 3.5 A integrierten Booster ) //
weiter zu den RMGB - Decoder mit 0.5 //
ein Leiter weiter an Schiene mit 0.5
vom RMGB zur Schiene zum Teil 0.5 und 0.2 und sogar Decoderdraht.


Probe - Anlage 3.4 x 1.20 Doppeloval 9 Weichen Gleis geschraubt Kabel sehr lose verlegt.

Bei Spielbetrieb mit 3 Zügen

1x Elok mit Sound 3 bel. Waggon (Led )

1x Dampflock +Rauch +Sound 1bel .Waggon Lämpchen + 6 Gü.-Waggon

1x Schweizer Lok mit zwei Motoren + Sound +6 bel. Waggon ( Leed )

Bei gleizeitigen fahren und alle Funktionen ein wurde leicht der Sound verzerrt und man konnte nicht mehr sehr langsam fahren , wen ein Zug hängenbleibt fahren die anderen 2 Super weiter .
Alle Ohne Sound und bei Dampf +Rauch war OK
Und ohne Rauch + 3x Sound auch.
Leitungen kein erwärmen.

Sollte diese Frage zu gewagt sein ? Bitte Hr. Administrator löschen .

mfG Anton


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#2 von didinieki ( gelöscht ) , 18.05.2012 20:07

Zitat von Dreispur
Hallo !

Es würde mich interesieren was für Querschnitte verwendet wurden an seiner Anlage . Bitte auch die Grösse der Anlage das System und die längsten Leitungen. Trafo und Booster wäre auch noch relevant.
Die Angaben bitte auch nur von vorhandenen Anlagen und nicht was einer machen würde .
Keine Rechenschieberreihen . Auch keine Vorschläge .
Bin gespannt was da rauskommt wenn ehrliche Angaben gemacht werden ohne wenn und aber. Und wie zuverlässlich der Betrieb ist.

Die Idee kam mir das immer von Verkabeln gesprochen gepostet wird aber keiner gibt Eckdaten zum Vergleich an.

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vom RMGB zur Schiene zum Teil 0.5 und 0.2 und sogar Decoderdraht.


Probe - Anlage 3.4 x 1.20 Doppeloval 9 Weichen Gleis geschraubt Kabel sehr lose verlegt.

Bei Spielbetrieb mit 3 Zügen

1x Elok mit Sound 3 bel. Waggon (Led )

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Bei gleizeitigen fahren und alle Funktionen ein wurde leicht der Sound verzerrt und man konnte nicht mehr sehr langsam fahren , wen ein Zug hängenbleibt fahren die anderen 2 Super weiter .
Alle Ohne Sound und bei Dampf +Rauch war OK
Und ohne Rauch + 3x Sound auch.
Leitungen kein erwärmen.

Sollte diese Frage zu gewagt sein ? Bitte Hr. Administrator löschen .

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Hallo Anton,

ich habe 2010 angefangen eine Anlage zu bauen und hierzu auf der Unterseite 2 Ringleitungen gelegt für die Bahnstromversorgung. Die Ringleitungen bestehen aus massiver Kupferleitung, der Einfachheit halber habe ich die Ummantelung entfernt. Eine Leitung für die Zuleitung (Mittelleiter), eine Leitung für die Schienenmasse in gleicher Dicke. Ich bin kein Elektriker und kenne mich da mit den Dicken nicht so aus, deshalb habe ich einfach den Durchmesser der Leitung gemessen und das Messgerät zeigt 1,40mm als Durchmesser an.

An die Ringleitung werden die verschiedensten Verbraucher in unterschiedlichen Dicken angeschlossen, von herkömmlichen Märklin Litzen (0,14 qmm) bis zu Dekoderlitzen mit ganz geringen Durchmessern.

Die Verbindung von CS2 zu der Ringleitung habe ich mit Litze ausgeführt. Dafür habe ich die Litzen an Computernetzteilen abgeschnitten die nicht mehr benötigt wurden bezw. defekt waren. Diese Litzen sind sehr dick und lang genug um solche Verbindungen herzustellen. Damit denke ich, ohne es berechnet zu haben, auf der sicheren Seite zu sein. Da ich kein Fachmann in diesen Sachen bin, hab ich die dicksten Leitungen genommen die ich in der Bastelkiste zur Verfügung hatte.

Für die Rückmeldekontakte oder sonstigen Verbindungen nutze ich RJ45 Twisted Pair Kabel, weil ich davon eine Kiste voll in beliebigen Längen zur Verfügung habe und ich denke dass die Dicke hierfür ausreicht.

Für einen Booster der die Magnetartikelstromversorgung übernimmt (Delta Control 66045 mit 30VA Trafo 6631) hatte ich noch eine Kupferlitze mit 0,9mm Durchmessser übrig gehabt und genommen. Die Rückleitung für diesen Booster läuft über die Schienenmasseleitung, sodass ich bisher insgesamt 3 Ringleitungen liegen habe.

Für die Häuserbeleuchtung und Strassenbeleuchtung sowie Magnetartikelbeleuchtung werde ich wohl noch eine getrennte Ringleitung legen müssen die ich aus einem Computernetzteil mit 12 Gleichstrom speisen werde, also insgesamt 2 weitere Leitungen Plus und Minus.

Eine weitere Ringleitung aus normaler Märklinlitze 0,14 qmm habe ich für die wenigen 16V WEchselstrom Verbraucher gelegt, die nicht mit der 12V Gleichstromspannung betrieben werden können, wie z.B. ein Faller Bahnübergang, dessen Motor mit 16 V Wechselstrom betrieben werden muss, sowie einige Andere. Da das aber ganz Wenige Teile sind, reicht hier wohl der kleinere Querschnitt. Diese Märklin Litze 0,14 qmm hatte ich mir früher einmal in großen Mengen beschafft und dürfte für viele Zwecke noch ausreichen, insbesondere für die Verteilung des Strom von en Ringleitungen zu den einzelnen Verbrauchern.

So weit Infors von mir.

Viele Grüße aus der Pfalz

Dieter


didinieki

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#3 von Gerhard55 , 19.05.2012 09:57

Hallo Anton,

ích baue so:

Digitale Fahrstromkreise:
Anlagenanschluss, Ringleitungen und Stichleitungen zu den Segmentverteilern 1,5 qmm; gesamte Anlage in 5 Stromkreise aufgeteilt (nicht segmentweise, sondern auf jedem Segment! z.B. liegt jedes meiner Bf- und Sbf-Gleise auf einem anderen Stromkreis). Die Haupt-Ringleitungen sind rund 10 m lang, die Stichleitungen bis zu 2 m (einfache Länge). Für alle Fahrstromleitungen sind Booster vorgesehen.
Gleisanschlüsse ab Segmentverteiler 0,75 qmm, Einspeisung in Abständen von ca. 1 m bis maximal 2 m, maximale Länge rund 75 cm

Steuerleitungen digital:
Ringleitung wie oben, mit Booster
Steuerleitungen mit Last 0,25 qmm
Steuerleitungen ohne Last oder nur mit kurzen Schaltimpulsen (Signale, Weichen) 0,14 qmm wie im Auslieferungszustand ab Steuerbaustein. Steuerbausteine so verteilt, dass Anschlussverlängerungen möglichst vermieden werden.

Beleuchtung:
Ringleitung und Segmentverteiler wie oben, Segmentverteiler -> Unterverteiler 0,75 qmm, ab dort die Anschlusskabel der Beleuchtungskörper wie geliefert. Die Unterverteiler werden so gesetzt, dass keine Verlängerung der werkseitigen Anschlussleitungen notwendig wird.

Die von Dir geschilderten Symptome zeigen, dass die Lasten für die von Dir verwendeten Querschnitte zu hoch sind.


Herzliche Grüße
Gerhard


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#4 von Dreispur , 19.05.2012 10:09

Hallo !
Ja da hast recht zuviel Last am Test ,wollte es mal so ausreizen.
Hi Gerhard , da es auf dem Testbrettsich alles Abspielt ist eine ständige Anwesenheit vorhanden wegen abfakelen . Aber sehr nützliche Erkenntnisse sind bei Lerning by tuing .

Man merkt sich Hoppalas sehr lange natürlich auch nützliches .


Danke an alle die gepostet haben .Hoffe es melden sich noch welche .
mfG Anton


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#5 von Alex Modellbahn , 19.05.2012 17:12

Hallo Anton,

dann werde ich mal schauen ob ich diese vielen Informationen kurz zusammengefasst bekomme.

Ich fahre AC Analog mit 6 Standard Märklin Travos, 30VA. Insgesamt sind um die 170m Gleis verlegt und an die 100 Magnetartikel angeschlossen.

Zur Stromversorgung habe ich für jeden Kreis, Stromrückfluss (was natürlich so bei AC nicht ist ich aber nicht weiß wie ich es richtig ausdrücken muss) sowie Lichtversorgung der Magnetartikel eine Ringleitung mit 1,5mm² gelegt. Von dort gehen alle Anschlüsse an die Gleise ab. Diese Kabel sind 0,14mm².
Die Anschlussleitungen von den Travos zu den Ringleitungen sind auch 1,5mm².

Die Schaltleitungen zu den Magnetartikel sind alle 0,14mm². Die Länge ist maximal ~12m.

Im Spielbetrieb lass ich bis zu 4 Züge gleichzeitig laufen.

Ich hoffe Dir mit den INformationen ein wenig weiter geholfen zu haben.

Gruß


nordische Grüße
Alex


meine Anlage Traventall
mein aktuelles Modul Betriebshof Eching

meine alte M-Gleis-Anlage: Imoli


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#6 von nakott , 19.05.2012 18:06

Hallo,

ich habe wie folgt verkabelt:

1,5 qmm für Hauptversorgung. Nicht als Ring sonder als Strang bzw. Stern. Von dort zum Gleis mit 0,25 qmm. Jeweils Masse und Strom alle ca. 2 Meter an Gleis. Oft das Gleis anzufahren ist vorallem für eine gute Kurzschlusserkennung der Booster wichtig.

Abzweig von der Hauptversorgung geschieht mit diesen Klemmen: Serie 222 WAGO Querschnitt 0.08 - 4 qmm.

Rückmeldung via Masseschluss durch Achsen 0,25 qmm zum S88-Decoder.

Guter Lieferant für Kabel: kabel-2009.com (Führt Kabel des Herstellers Lapp Kabel Stuttgart, z.B. 250 Meter 0,25 qmm € 22,59)

Gruß Dirk


Anlage URI


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#7 von Peter Müller , 19.05.2012 18:46

Die letzten 100 cm nehme ich 0.25 mm², damit ich mit den Kabeln unter den Gleisen durch kann und diese nicht zu sehr angehoben werden. Alles davor Schlauchleitungen mit 0.75 mm² konfektioniert zu zwei, fünf, zehn, zwanzig und vierzig Metern. Zweimal vierzig Meter habe ich schon hinter einander gesteckt gehabt, der Spannungsverlust war kein Problem.


Grüße, Peter


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#8 von Dreispur , 20.05.2012 08:40

Hallo Mobahner !
Hoffe das noch einiges an Resonanz kommt .
Die Beiträge ergeben schon guten Aufschluss .

So wie ich der nicht ein Studium bzw. wenn ich nichts weis bilde ich nen Arbeitskreis am Hut hat kommt mir euer Praktikum sehr gelegen.

Den alles über ein Startset-Grösse sollte AUCH sicher verkabelt werden.

Meine Bastelstube http://www.abload.de/image.php?img=p7140131n6uto.jpg

mfG Anton


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#9 von kaeselok , 20.05.2012 09:45

Hallo Anton,

von meiner zentralen Stromversorgung nebst 8 TAMS Boostern geht es mit NYM-Leitung aus dem Baumarkt (1,5 mm² zu den Verteilern (Lötleisten). Die längste Leitung zum entferntesten Verteiler beträgt 14 Meter. Von den Lötleisten geht es mit 0,5 mm² zur Schiene. Eingespeist wird alle 2 Meter.

Bei mir schalten die Booster bei Kurzschlüssen zuverlässig ab.

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#10 von supermoee , 20.05.2012 16:03

Hallo,

Von den Booster bis zu den Hauptverteiler benutze ich 0,75qmm Quertschnitte. Von den Haptverteilern zu den Nebenverteiler oder Gleise je nach Abstand 0,5qmm bis zu den 0,14qmm Litzen. Von den Nebenverteiler bis zum Gleis die normalen 0,14qmm Litzen.

Gleiseinspeisungen alle 2-3 m.

Die Dekoder sind sternförmig mit 0,75 qmm Litzen angeschlossen.

Meine Anlage: ca 25qm Fläche, 220m Gleis.

Alles funktioniert tadellos bis in der hintersten Ecke.

Gruss

Stephan


MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#11 von Frenzelopa ( gelöscht ) , 26.08.2012 17:21

Hallo Anton (Dreispur),

Modulanlage H0 analog mit Märklin-C-Gleis, geändert für 2L= und AC/DC-Mischbetrieb. 11 eigene Module.
Alle Zuleitungen, Ringleitungen, Einspeisungen, Verbindungsleitungen aus
Schaltdraht 2 x 0,6 mm verseilt.
Die Module sind an jedem Ende eingespeist. Verbindungsleitungen zwischen den Modulen 50 cm lang mit steckbaren Lüsterklemmen 8-teilig: Buchsen am Modul, Stecker am Kabel.
Erfahrung im Verein: max. 35 Module zweigleisig, 3 Bahnhöfe, 1 Schattenbhf, 1 Bw.
gesamt ca. 90 m Gleise. Abwechselnd AC- und DC-Betrieb analog.
Keine Versorgungsprobleme. Alle Leitungen, wie gesagt, 0,6-er Schaltdraht.
Keine Litzen !!!

Gruß
FOW


Frenzelopa

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#12 von schnoesel124 ( gelöscht ) , 20.09.2012 14:23

Tach auch

Unter meiner jetzigen kleinen Testanlage (ca. 2,20 x 1,50m) liegen vor allem 0,75, 1 und 1,5mm². Das hat neben geringsmöglichen Spannungsfall rein praktische Gründe: Ich krieg die Querschnitte als Leitungsabfall in meiner Firma hinterhergeschmissen. Als ich noch meine 120m² Dachbodenanlage mit ca. 70m Fahrstrecke hatte habe ich für die langen Strecken 2,5mm² NYM-Leitung aus dem Baumarkt genommen, wobei blau und gelb/grün parallel geklemmt waren und der eine Pol dadurch sogar 5mm² hatte. Man kann gar nicht Querschnitt genug haben.


schnoesel124

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#13 von Frenzelopa ( gelöscht ) , 23.09.2012 23:46

Hallo Jan Martin,

Zitat: >man kann nicht genug Querschnitt haben.<
Man könnte auch als Fahrradweg eine vierspurige Autobahn bauen.
Also bitte nicht übertreiben. Ihr macht Einspeisungen im Abstand von je einem Meter. Mit dicken Ringleitungen, an die man Ochsen anbinden könnte. Aber keiner überlegt, daß man auch den Querschnitt der Schienenprofile dazurechnen muß. Was dann mit den oft verwendeten 0,14er Pipilitzen zwischen Ringltg. und Gleis wieder plattgemacht wird.
Also fördert nur ruhig unnützerweise weiterhin die Kupferindustrie.

Jetzt warte ich auf die nächsten "Ja --- aber....."-Rufe.

Gruß
FOW


Frenzelopa

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#14 von schnoesel124 ( gelöscht ) , 24.09.2012 07:16

Zitat von Frenzelopa
Hallo Jan Martin,

Zitat: >man kann nicht genug Querschnitt haben.<
Man könnte auch als Fahrradweg eine vierspurige Autobahn bauen.



Gute idee! Dann könnte man auch besoffen noch nach Hause kommen ohne dauernd in den Strassenlaternen hängen zu bleiben

Zitat von Frenzelopa

Also bitte nicht übertreiben. Ihr macht Einspeisungen im Abstand von je einem Meter. Mit dicken Ringleitungen, an die man Ochsen anbinden könnte. Aber keiner überlegt, daß man auch den Querschnitt der Schienenprofile dazurechnen muß. Was dann mit den oft verwendeten 0,14er Pipilitzen zwischen Ringltg. und Gleis wieder plattgemacht wird.
Also fördert nur ruhig unnützerweise weiterhin die Kupferindustrie.

Jetzt warte ich auf die nächsten "Ja --- aber....."-Rufe.

Gruß
FOW



Hej FOW

Wie ich schon gesagt hab benutze ich im Moment vorwiegend Leitungsabfall, das mit der Förderung der Kupferindustrie stimmt also nicht ganz. Die erwähnten 0,14 Querschnitte benutz ich übrigens gar nicht, ich geh mit 0,75 direkt in die Anschlussklemme (mit etwas Geduld geht das durchaus). Und die Leitfähigkeit der Schienen: Messing oder Neusilber (und ich hab auch noch Gleise aus Pressblech oder einfachem Eisen (sind jedenfalls magnetisch)) hat eine wesentlich schlechtere Leitfähigkeit als Kupfer. Über längere Strecken kann man die daher durchaus vernachlässigen. Besonders bei (automatischem) Digitalbetrieb geht es darum das Digitalsignal so unverfälscht wie möglich an die Empfänger zu bringen und die weitaus günstigste Methode ist einfach eine ordentliche Verkabelung zu haben. Sonst kann man ein Vielfaches dieser Ausgaben für extra Boosterkreise, Repeater und andere teure Digitalkomponenten aufwenden.


schnoesel124

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#15 von supermoee , 24.09.2012 09:07

Zitat von schnoesel124
Tach auch

Man kann gar nicht Querschnitt genug haben.



Hallo,

dann empfehle ich dir Vollkupferstangen, so ab 24mm2 Querschnitt aufwärts Mit denen bist du auf der sicheren Seite.

Gruss


Stephan


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#16 von kaeselok , 24.09.2012 09:31

Zitat von supermoee
dann empfehle ich dir Vollkupferstangen, so ab 24mm2 Querschnitt aufwärts ...



Hallo Stephan,

dieser Tip ist nur zulässig, wenn Du die Vollkupferstangen isolierst! Ansonsten besteht die Gefahr von elektrischen Schlägen beim Berühren der Vollkupferstangen!

Viele Grüße,

Kalle

P.S.


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#17 von supermoee , 25.09.2012 21:02

Hallo Kalle,

Wieso, man kann die auch mit transparentem Schutzlack bestellen. Beim Verzinnen der Enden brennt der Schuztlack ab und der Kontakt ist gewährleistet

Klar, die Enden müssen dann isoliert werden, da empfehle ich 50mm breites Isolierband. Das gibt es in 2, 5 und 10 km Rollen.

Gruss

Stephan


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#18 von Michael Sommer , 26.09.2012 08:35

Zitat von kaeselok

Zitat von supermoee
dann empfehle ich dir Vollkupferstangen, so ab 24mm2 Querschnitt aufwärts ...



Hallo Stephan,

dieser Tip ist nur zulässig, wenn Du die Vollkupferstangen isolierst! Ansonsten besteht die Gefahr von elektrischen Schlägen beim Berühren der Vollkupferstangen!

Viele Grüße,

Kalle

P.S.




Hallo Kalle, dann dürftest Du aber kein Gleis (beide Schienen bzw. Mittelleiter und Schiene(n)) berühren. Das ist eigentlich das Selbe wie Kupferstangen. Auch das berühren von abisolierteten Drähten ist identisch, weil auch hier unterschiedliche Potentiale freiliegen.
Gruß Michael


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#19 von kaeselok , 26.09.2012 09:30

Zitat von Michael Sommer
Hallo Kalle, dann dürftest Du aber kein Gleis (beide Schienen bzw. Mittelleiter und Schiene(n)) berühren.



Hallo Michael,

wo Du Recht hast, hast Du natürlich Recht! Modelleisenbahn ist wirklich ein gefährliches Hobby!
Mal sehen wann eine EU-Richtlinie kommt die Leitungsquerschnitte von Modelleisenbahnanlagen verbindlich regelt?!

Viele Grüße,

Kalle


 
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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#20 von Michael Sommer , 26.09.2012 14:25

Hallo Kalle,
Da habe ich noch einmal Glück gehabt, dass mich meine "Elektrotechnischen Kenntnisse nicht "verlassen" haben. Sonst wäre ich nur noch als "Klingeldrahtelektriker" zu gebrauchen

Gruß Michael


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#21 von Michael Sommer , 26.09.2012 15:23

Hallo miteinander,
Ich habe eigentlich eine Rundumanlage in offener Rahmenbauweiße. Unterbrochen wird das Ganze von zwei Durchgangstüren, wobei an einer Türe ein herausnehmbares Brückenteil, die Anlage verbindet. Der Raum hat eine Größe von ca. 3,5 x 3,5 m. Der Durchgang zwischen den beiden Türen ist diagonal, mit einer breite von 60-80 cm.

Jetzt zur Anlagenverkabelung:
Auf meiner Anlage gibt es keinen geschlossenen Ring, sondern nur Stichleitungen. Je Booster habe ich eine "zentrale Lötleiste aufgebaut. Von dieser zentralen Leiste (z.B.20x1 bzw.20x2, rechter Anlagenteil) werden die Stichleitungen sternförmig unter der Anlage verteilt. Da ich ja meine Anlage in Rahmenbauweise erstelle, kann ich die Rahmenkonstruktion in X/Y-Koordinaten aufteilen. Pro Y-Koordiate wird eine Stichleitung verlegt und wo notwendig auf eine Verteiler-Lötklemmleiste (z. B. 11x10) verdrahtet. Von dort erfolgt die Gleisversorgung innerhalb des jeweiligen X/Y-Rasters. Alle Klemmleisten innerhalb einer Y-Koordinate sind dann hintereinander angeschlossen (Beispiel 11x10 bis 11x1).
Weitere Spannungsverorgungen für Magnetartikelsteuerung (1xBooster, 1x Trafo),Beleuchtung (2xTrafos), Elektronikbauteile (4xSteckernetzteile), etc. habe ich analog der oben beschriebenen Verdrahtung realisiert.

Diese verdrahtungsweise hat auch den Vorteil, dass ich im Fehlerfalle (Kurzschluss, fehlende Spannung, etc.) den Bereich recht schnell eingrenzen kann. Bedingt durch die Lötleisten brauche ich dazu zwar einen Lötkolben, aber anstatt Lötleisten kann man ja auch z. B. Federkraftklemmen einsetzen. Die Federkraftklemmen sind zwar optimal, mir aber zu teuer.

Meiner Gleiswendel (Achse Y1-2/X1-2) habe ich ebenfalls eine separate Stichleitung gegönnt. Hier habe ich die Lötleiste im zugänglichen Innenkreis an die Trassenplatte befestigt. Die Verlegung der stockwerksweisen Stichleitung erfolgt ebenfalls im zugängliche Innenkreis als Freileitung von Trassenbrett zu Trassenbrett. Die Leitungsverlegung je Trassenebene erfolgt dann seitlich neben den Gleisen auf den Trassenbrettern. Befestigung mittels Klebestreifen von Tesa oder Sekundenkleber.

Verdrahtet habe ich das Ganze wie folgt:
- Leistung zwischen Spannungsversorgung, Booster AC-Trafo, Netzgeräte, etc. zur Übergabeleiste immer 1,5 mm2
- Leistung, Anschluss letze Lötleiste zum Gleis Litze 0,14mm2 (max. 40 cm)
- Dekoderverdrahtung (Vebindungsleitungen zwischen Modulklemmen) 0,75 mm2
- Verkabelung Rückmelder durchgängig 0,5 mm2
- Weichenanschlüsse Modul zu Antrieb 3-adrige Litze 0,14mm2 (max. 2m)

Farbcode:
- Digitalversorgung Booster sekundär rot/braun
- Digitalversorgung Magnetartikel sekundär schwarz/weiß
- S88-Rückmeldungen transparent
- AC-Spannungsversorgung Zentralen/Booster gelb/braun
- AC-Magnetartikel gelb/blau
- AC-Beleuchtung gelb/grau
- AC-Baugruppen gelb/violett
- DC-Baugruppen orange/dunkelblau
- DC-NOT-AUS-Steuerung rosa

Gruß Michael


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#22 von Dreispur , 26.09.2012 17:52

Hallo !
Wie schon mal geantwortet habe aus denn Antworten nutzen ziehen können .
Weiters danke für einige Tips die zum schmunzeln sind . Lockert etwas die Stimmung wenn mans nicht so eng sieht .
Danke jedenfals für sachliche Antworten .

mfG Anton


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#23 von Martin Lutz , 28.09.2012 15:46

Zitat von Frenzelopa
Hallo Jan Martin,

Zitat: >man kann nicht genug Querschnitt haben.<
Man könnte auch als Fahrradweg eine vierspurige Autobahn bauen.
Also bitte nicht übertreiben. Ihr macht Einspeisungen im Abstand von je einem Meter. Mit dicken Ringleitungen, an die man Ochsen anbinden könnte. Aber keiner überlegt, daß man auch den Querschnitt der Schienenprofile dazurechnen muß. Was dann mit den oft verwendeten 0,14er Pipilitzen zwischen Ringltg. und Gleis wieder plattgemacht wird.
Also fördert nur ruhig unnützerweise weiterhin die Kupferindustrie.

Jetzt warte ich auf die nächsten "Ja --- aber....."-Rufe.

Gruß
FOW


Ich schreibs jetzt einfach mal so: die Anlage sollte so mit Einspeisungen versorgt sein, dass es bei jedem Kurzschluss am Gleis und an jedem Ort der Anlage zur zuverlässigen Abschaltung des Boosters (oder der vergleichbaren Stromzentrale) führt und dabei weder Schiene noch das Kabel noch der Booster überhitzt. Schon gar nicht die Fahrzeuge. Leider hatte selbst ich das am Anfang des Anlagebaus etwas unterschätzt, obwohl ich mit Litzen gearbeitet habe mit 0.75mm2 und obwohl ich etwa alle 2m eine frische Leitung zur Zentrale (Booster gezogen habe). Die oben genannte Abschaltung fand zunächst NICHT (!) an jedem Punkt der Anlage statt!! Es gab eine Überhitzung des Boosters und sogar das Gleis erwärmte sich stark.

Du schreibst:

Zitat
Ihr macht Einspeisungen im Abstand von je einem Meter.

und

Zitat
Aber keiner überlegt, daß man auch den Querschnitt der Schienenprofile dazurechnen muß.

,

Der QUERSCHNITT des Schienenprofils ist das EIne, die Anzahl Schienenverbinder das Andere. Die Schienenverbinder sind das Problem und nicht das Schienenprofil. Jeder Schienenverbinder hat ein relativ grosser Übergangswiderstand. Je mehr solche Verbinder vom Strom durchlaufen werden, desto grösser wird auch das Problem des Spannungsverlust. Deshalb muss man öfter einspeisen um die Schienenverbinderanzahl zwischen fahrender Lok und der nächstgelegenen Einspeisung so gering wie möglich zu halten. Ich habe schon Grossanlagen gesehen, wo ein Gleisstück in der Mitte der Anlage einen satten Kurzschluss hatte. Trotzdem fuhr die Lok noch, wenn sie sich in der Nähe der Einspeisung befand.

Übrigens: der Strom muss zur Lok aber auch wieder zurück. Also ein Meter Abstand vom Booster zum Gleis = Zwei Meter, den der Strom zurücklegen muss. Also es sind schnell einmal 10m Stromweg. Auch wenn die Anlage klein ist.


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RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#24 von olimm26 ( gelöscht ) , 24.11.2012 09:29

Zitat von Michael Sommer

Jetzt zur Anlagenverkabelung:
Auf meiner Anlage gibt es keinen geschlossenen Ring, sondern nur Stichleitungen. Je Booster habe ich eine "zentrale Lötleiste aufgebaut. Von dieser zentralen Leiste (z.B.20x1 bzw.20x2, rechter Anlagenteil) werden die Stichleitungen sternförmig unter der Anlage verteilt. Da ich ja meine Anlage in Rahmenbauweise erstelle, kann ich die Rahmenkonstruktion in X/Y-Koordinaten aufteilen. Pro Y-Koordiate wird eine Stichleitung verlegt und wo notwendig auf eine Verteiler-Lötklemmleiste (z. B. 11x10) verdrahtet. Von dort erfolgt die Gleisversorgung innerhalb des jeweiligen X/Y-Rasters. Alle Klemmleisten innerhalb einer Y-Koordinate sind dann hintereinander angeschlossen (Beispiel 11x10 bis 11x1).



Hallo,

ich bin auch relativer Anfänger - auf jeden Fall ein Technik- und Elektronik-Superdau. Könntet ihr mal Bilder von eurer Verdrahtung einstellen? Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich eine solche Ring-Verdrahtung durchführen soll?

@Michael: Deine Ausführungen zu den Stichleitungen hören sich auch gut an, wäre prima, wenn du das mal anhand von Fotosnillustrieren könntest.

Ich fahre übrigens Spur N, digital mit TC. Auch suche ich noch nach Tipps (nach Möglichkeit Fotos) wie die Verdrahtung festgemacht werden kann. Bitte aber berücksichtigen, dass mit jedwede handwerkliche Kompetenz fehlt
Vielen Dank
Olimm


olimm26

RE: Querschnitte - Leitungen zum Gleis

#25 von michl080 , 24.11.2012 15:49

hallo Gemeinde,

da sich hier eine gewaltige Zusammenballung von Experten versammelt, möchte ich auch noch kurz auf die DIN EN 50341 "Freileitungen aber AC 45kV" sowie die DIN EN 50182 "Leiter für Freileitungen - Leiter aus konzentrisch verseilten runden Drähten" hinweisen. Diese Normwerke können ohne weiteres als Referenz für Modellbahnanlagen gelten und da wir ja alle genau maßstäblich bauen, sollte die Umrechnung auch kein Problem sein, sonst könnten wir ja auch noch einen Thread zur korrekten Umrechnung von Leiterquerschnitten eröffnen.

Ich geh dann mal Popcorn holen



Michael


meine Anlage findest Du unter viewtopic.php?f=64&t=65847


 
michl080
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