ich habe gestern abend in meinen ICE 2 von Flm einen LOPI 4 von ESU eingebaut, der folgendes Phänomen zeigt:
Wenn der Zug langsam abgebremst wird, macht er, kurz bevor er stehen bleibt, nochmal einen kleinen Satz nach vorne (sieht so aus wie früher der "Bocksprung" bei alten Märklinloks). Gefahren im DCC Format mit 28 FS. Wenn man bei dem Zug während der Fahrt in eine Richtung einen Fahrtrichtungswechsel durchführt, dauert es einige Sekunden, bis der Decoder das auch umsetzt, d.h., der Zug bleibt zwar sofort stehen, die Umschaltung und die Möglichkeit der Weiterfahrt lässt aber auf sich warten.
Ich meine schon einmal etwas hier im Forum zumindest über das erste Phänomen gelesen zu haben, wurde aber bisher nicht fündig.
Weiss jemand von Euch näheres oder kann weiterhelfen??
Regelparameter I verändern: ABER NUR NÖTIG, wenn Lok beim Anhalten, oder kurz davor noch einen Sprung macht, oder in einem Geschwindigkeitsbereich Sprünge veranlasst. Wert für I dann schrittweise (auch ca. 3-5 Schritte) vom Standartwert zuerst erhöhen bzw. von Standard verringern.
Ich hatte exakt dieses Problem bei dem Umbau von zwei Piko Hobby-Loks mit dem Lopi4. Geholfen hat hier eine Veränderung der Regelparameter I slow und/oder K slow. Der Tipp kam auch hier aus dem Forum. Sollte Dir zwischenzeitlich sonst niemand weiterhelfen kann ich am Wochenende mal auslesen, was ich bei den Piko Motoren eingestellt habe. Ob diese allerdings beim Fleischmann Motor helfen weiss ich natürlich nicht...
Schönen Gruss Jörg
C-Gleis Anlage mit CS3+ (60216) Master und CS2 (60213) Slave sowie 2 Booster 60174, mfx und DCC
Falls dies noch keine Besserung gebracht hat lass den Decoder eine Selbsterkennung durchführen.
Dazu benötigst Du eine freie Strecke von mindestens 2 bis 3 Meter. Setzte dann den Wert in der CV54 auf 0.
Führe einen Restart der Zentrale durch und setzte den Triebkopf auf das Gleis. Rufe die Adresse des ICE auf und drücke f1.
Der Triebkopf rast für eine kurze Zeit wie von der Trantel gestochen über die Strecke. Dabei liest der Decoder die Motorwerte ein und reguliert die Lastregelung entsprechend.
Ich habe in der Mittagspause etwas hin und her probiert:
1. Die Sache mit dem Bocksprung ist geklärt, das Anheben des Parameters I in der CV 55 war die Lösung.
2. Das andere Problem mit dem nicht-umschalten-wollen bleibt: Wenn ich den TW anhalte un umschalte, fährt er in Gegenrichtung nicht los, auch schaltet das Spitzenlicht nicht um. Nach einer kurzen Spannungsunterbrechung d. Anheben der Lok funktioniert es sofort. Ich habe zu Testzwecken einen anderen LOPI eingesteckt, da klappt alles wie gewohnt. Habt Ihr ggfs. dazu auch noch eine Idee? (Reset des Decoders half übrigens auch nicht. )
da könnte es vielleicht helfen, wenn man da mal die Firmware aktualisiert bzw. neu schreibt. Das geht aber nur mit einem Lokprogrammer...
Seit die Lopi 4 am Markt sind, hat es wohl so um die 10 Firmwareupdates gegeben.
Übrigens mache ich bei meinen Lopi / Loksound 4 keine Einstellungen mehr anhand der vorgegebenen Werte, sondern versuche erst mal die oben beschriebene Einmessfunktion des Decoders und passe dann noch ein paar Werte an. Das funktioniert bei fast allen Loks ordentlich.