RE: S0: E44 Pola-Maxi, Einbau von elektromagnetischen Kupplungen

#1 von Stromstossschalter ( gelöscht ) , 06.03.2013 03:56

Nun ist meine E44 von Pola-Maxi dran. Die war vor ca. 1,5 Jahren in der Werkstatt.
Die Nachrüstung gestaltet sich hier leider nicht so einfach wie bei der V20 von Pola-Maxi.
Vom Motorblock muss ein Fahrgestellträger abgetrennt werden und es ist ein geätztes
Messingblech als Ersatz nötig. Ich habe mal ein Papiermodell des Messingbleches erstellt:



Das Papiermodell war zur Prüfung gut.. Platz für die Federpuffer verschlampt.
Im folgenden Bild das korrigierte Papiermodell in Messingausführung:



Knickkanten sind nachgelötet und unbehandelt. Montage oder Demontgage der
fertigen Konstruktion: Messingblech, Kupplung und Fahrgestellrahmen
miteinander verschrauben, auf Motorblock aufsetzen und verschrauben:



Wäre ja zu schön, wenn die Nachrüstung so einfach funktioniern würde.
Aber die ganze Konstruktion ist zu noch tief angeordnet, kein Kuppelvorgang
möglich, ca. 2mm Höhendifferenz.. Ich habe das Problem erstmal ganz plump
gelöst mittels Unterlegscheiben zwischen Motorblock und Messingblech.
Tut dem Ganzen auch keinen Abbruch, Kuppelfunktion wird damit erreicht,
der Versatz des Drehgestellrahmens zu den Achsmitten kann selbst ich
nicht sehen. Im folgenden Bild die Ansicht auf die funktionale Konstruktion:



Grüße
Martin


Stromstossschalter

RE: S0: E44 Pola-Maxi, Einbau von elektromagnetischen Kupplungen

#2 von Stromstossschalter ( gelöscht ) , 10.03.2013 01:26

Der Einbau der Kupplungen ist doch nicht so einfach wie gedacht.
Die mit Sekundenkleber fixierten Litzen haben nach ca. 1,5 Jahren
Bruchstellen in der Isolation, Weichmacher ist raus. Zu dem habe ich
festgestellt, daß die originalen Schleifer eine erhebliche Reibungs-
last erzeugen, ca. 20% mehr Stromaufnahme im Leerlauf als ohne.
Ich habe da mal die ganz billige Lösung verbaut und die Litzen für die
Kupplung in einem Messingröhrchnen geführt, oberes Fahrgestell mit
meiner alten Litzenführung, unteres Fahrgestell mit neuer Litzenführung:



Im folgenden Bild die Konstruktion der neuen Schleifer mit weniger
Reibungslast aus Streifenplatinen und harten Messingdrähten:



Hier im Bild eins der unlackierten Drehgestelle der E44 ferig für den Einbau:



Und höre, staune, gute Laune, mit den Lokpiloten lassen sich auch
die grausigsten Antriebe bändigen, hier Pola-Maxi aus den 80´zigern:



Leider gibt es ein Manko beim Einsatz von Lokpiloten V3. Der Kupplungs-
walzer ist festgelegt auf AUX1 und/oder AUX2... würde gerne diese beiden
2 Ausgänge am 2. Dekoder zur Beleuchtung des Führerstandes einsetzen.

Grüße
Martin


Stromstossschalter

   


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