RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#1 von K.Wagner , 27.09.2013 12:18

Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS

Nachdem ich auf t4t zum Einen durch einen recht kurzen Artikel (Vorstellung Dekoder) in der MIBA aufmerksam wurde – zum Anderen dann mal den Messestand besucht hatte und aus dem Hintergrund den Ausführungen von Herrn Giesen als stiller Zuhörer gelauscht habe, hat mich anscheinend dieser Bazillus infiziert. Der nächste Kontakt war dann der Besuch in Bad Driburg und die Faszination des Lokwechsels beim Dg in „Ottbergen“. Aber – so etwas Ähnliches hat der benachbarte Modellbahnklub in Pforzheim auch – mit Krois oder Roco-Kupplungen.
Dass der Bazillus anscheinend einen gewissen „Retard“ Effekt hat, wurde mir nach dem Besuch der IMA in Köln 2012 klar. Ich bin wieder auf den Stand gestoßen und habe ein längeres Gespräch mit Herrn Giesen geführt. Trotzdem war das Thema TCCS immer noch nicht in meinem Bewusstsein angekommen – aber ich habe ein mechanisches Muster der Kupplung bekommen, mit dem ich Einbau- und Kompatibilitätsversuche unternehmen konnte. Denn Bedingung war, dass eine Lok mit t4t Kupplung auch an Wagen / Garnituren mit „normaler“ Bügelkupplung verwendet werden kann. Ergebnis: es klappt – ich habe einen Haken (nicht den an der Sache – der liegt primär in den benötigten Euronen) aus dünnem Federbronceblech angebracht. Viele – vor allem Dampfloks (suche Artikel Stummiforum über BR 86) – meiner Loks haben Hakenkupplungen – es ist für mich also auch keine betriebliche Einschränkung.

Es folgte dann die Konzeptphase – wie weit soll die Kompatibilität gehen etc., wie gelingt es mir, in Garnituren mit möglichst wenig Dekodern und Kupplungen auszukommen – wie gestalte ich das System aufwärtskompatibel – sprich, wenn ich Dekoder in bereits umgerüstete Wagen nachrüste.

Damit ergab sich folgendes Lastenheft – das auch meinen derzeitigen Stand bei Reisezuggarnituren widerspiegelt:
- Stammgarnitur als einen Wagen zu betrachten – mit einer t4t Kupplung lokseitig, dto. Schlussbeleuchtung.
- Für die kpl. Stammgarnitur schaltbare Innenbeleuchtung.
- Verbindung innerhalb der Einzelwagen einer Stammgarnitur mittels stromführender KK – Garnitur bel. erweiterbar mit beliebigen Wagen, die
beidseitig stromführende KK besitzen.
- Gepäckwagen bzw. Halbgepäckwagen beliebig zwischen den Stammgarnituren tauschbar, Kupplung lokseitig, Richtung Garnitur stromführende KK,
Schlussbeleuchtung an Lokseite – Innenbeleuchtung für den Wagen separat schaltbar
- Postwagen oder Expressgutwagen beidseitig mit t4t-Kupplung – optional Schlussbeleuchtung
(einseitig oder beidseitig - diese wird bei mir derzeit nicht benutzt, da Post- und Expressgutwagen immer an der Zugspitze eingestellt sind).
Innenbeleuchtung.
- Kurswagen beidseitig mit t4t-Kupplung, Schlussbeleuchtung beidseitig + Innenbeleuchtung
- Verwendung der eingebauten Innenbeleuchtung (selbst layoutet – LED)

Mit diesen Vorgaben habe ich dann eine „Funktionsliste“ erstellt und habe mir die Dokumentation der Dekoder von der Homepage heruntergeladen und „studiert“ – Kupplung, Waggondecoder WD-GW-x und Lokdekoder. Fragen habe ich dann via Mail mit t4t (hauptsächlich Herrn Giesen) abgeklärt. Im Juli habe ich dann meine Erstausstattung bestellt, bestehend aus einer Startpackung, einem „kleineren“ Lokdekoder + 2 LD-GW2 Sets (mit Kupplungen). Die Verbindung innerhalb der Stammgarnitur erfolgt mit 4-poligen TAMS-Kupplungen (2x TCCS, 2x Beleuchtung), die Verbindung Stammgarnitur – Packwagen mittels 2-poliger TAMS-Kupplungen (wie bisher auch – lediglich andere Belegung).

Vorgesehene Garnituren waren:
- BR218 (Fleischmann) – ausgerüstet
- BR86 (Fleischmann)
- 2 Silberlinge (Märklin) Stammgarnitur 1 - ausgerüstet
- 1 PwPost28 (Fleischmann) - ausgerüstet
- 1 Pärchen B3yge (Fleischmann) Stammgarnitur 2
- 1 Pärchen BD3yge / AB3yge (Fleischmann) – in Arbeit
- 1 Postwagen (Lima)

Der Einbau und die Programmierung des Lokdekoders in die BR218 war normal – lediglich bei der Programmierung und Kalibrierung der Höchstgeschwindigkeit gab es Probleme – die sich aber ohne ersichtlichen Grund gelöst haben – der Dekoder hatte nach einer Nacht Pause plötzlich die entsprechenden Daten übernommen. So stellte es sich zumindest für mich dar. Ich komme weiter unten noch zur Ursache….
Auch der Einbau des LD-GW2 in den PwPost war Standard – bei den Silberlingen hat sich lediglich die Unterbringung des Kondensators als etwas knifflig herausgestellt. Fräsarbeiten an der Inneneinrichtung waren nötig, das Tarnen mit Figuren und Farbe steht noch aus. Ähnliches wird sich bei den Umbauwagen wiederholen…

Der Einbau der Kupplungen war ebenfalls kein Thema – die Leitungen konnten gut durch vorhandene Aussparungen im Wagenboden geführt werden.
Nach diesen Vorbereitungen ging es ans Programmieren. Je nach Wagen sollte der Funktionsausgang, der an der „Nichtkuppelseite“ lag, auf Schalten der Innenbeleuchtung mit F4 umkonfiguriert werden. Das Programmierprinzip ist im Handbuch sehr gut erklärt - dass es bei mir etwas länger gedauert hat, lag daran, dass ich diese Aktion auf dem Programmiergleis der Intellibox durchgeführt habe. Nochmals Dank an Herrn Giesen für seine Geduld – er hat mir nach vielen Mails den Tip gegeben, die Hauptgleisprogrammierung anzuwenden – und da hat es aufs erste Mal geklappt! Auch die Programmierung bestimmter Parameter der Lok (s.o) sind wohl am besten auf diese Art durchzuführen. Das Thema der Geschwindigkeitseinstellung hat beim Test dann auf Anhieb funktioniert – bei den Versuchen über das Programmiergleis war es anscheinend etwas zufällig – und hatte nichts mit „Übernachten“ zu tun….
Ursache ist wohl, dass die Spannung auf dem Programmiergleis nach dem OK seitens des Dekoders abgeschaltet wird – und damit der Übertrag innerhalb des Controllers unterbrochen wird. Wie im Handbuch schön erklärt, benötigt das Schreiben der Variablen in die Waggondecoder via Zug-Bus 5 – 10 sec. Ich habe dann die Erfahrung gemacht, die wir auch bei unseren Controllern hier in der Fertigung haben – unterbricht man die Spannung beim Programmieren (Eeprom-Bereich), kann sich der Controller u.U.beleidigt in eine Ecke stellen. Bei mir äußerte es sich dahingehend, dass das Stirnlicht der Lok nach dem Ankuppeln nicht ausgegangen ist – d.h. der Dekoder im Wagen nicht erkannt wurde. Da der Fehler während des Programmierens und vor allem nach dem ersten Funktionstest „Abkuppeln“ auftrat, war das Thema Verdrahtungsfehler etc. ausgeschlossen.

Auf der IMA wurden übrigens die beiden Dekoder am Stand von t4t neu programmiert und haben dann sofort funktioniert. Der Einbau in meine Umbauwagen wird wohl (leider erst) im Oktober in Angriff genommen werden können.

Status: Derzeit habe ich an der fertiggestellten Garnitur neben den Tests der Dekoderfunktionen nur das An- und Abkuppeln auf einem geraden Stück Gleis ausprobieren können. Da ich bei den Wagen etwas voreilig die Schleifer entfernt habe (auch meine Radkontakte für die Masse – aber die haben sowieso kaum einen Einfluss auf das Rollverhalten) gestaltet sich das Einkuppeln etwas schwierig. Allerdings muss man sagen, dass die Wagen (Silberlinge) bereits bei einer Neigung von 2-3 mm auf 1 m Länge von alleine losrollen.
Erhöhe ich den Rollwiderstand, gelingt das Einkuppeln aber 1a. Eventuell muss ich da die Garnitur wirklich in irgendeiner Weise etwas „anbremsen“. Das Abkuppeln dagegen funktioniert 1a! Der Lokdekoder hat hier immer noch die Werkseinstellungen – da werde ich sicher noch etwas ändern – z.B. die Aufdrückdistanz verringern – derzeit ca. 1-2 cm. Das ist mir im Bahnhof etwas zu viel….
Was ich schade finde – aber das ist leider bei dem Konzept des WD-GWx nicht zu ändern – ist die Tatsache, dass ich keinen Reisezug mit eingeschalteter Beleuchtung abstellen kann (z.B. während des Umsetzvorganges der Lok). Beim WD-PWx geht das – aber der hat eben auch eine Innenbeleuchtung inklusive – und die benötige ich in meinem speziellen Fall wirklich nicht – alle meine Garnituren haben Innenbeleuchtung – ca. 40 Wagen an der Zahl. Klar kann ich auch am WD-GWx einen Schleifer anschließen, allerdings bleiben dann nur die Funktionen des entsprechenden Wagens erhalten – eine Weitergabe über den TCCS an die anderen Wagen der Garnitur erfolgt nicht. Und unter jedem Wagen einen Schleifer zu montieren – sorry, das ist nicht Sinn der Sache. Mit dieser Einschränkung werde ich also leben müssen.

Fragen bez. des Konzeptes etc. kann ich gerne beantworten – ich habe im Laufe der Zeit eine Excel-Tabelle erstellt, in der alle Infos eingetragen sind, ins Netz stellen möchte ich sie aber nicht. Bilder folgen noch…versprochen!
(Stand 27.09.2013)

Die Fortsetzung des Erfahrungsberichtes folgt, wenn ich die weiteren Arbeiten abgeschlossen habe und die Garnituren auf meiner Anlage einsetze. Derzeit ist das leider nicht möglich – es wird wohl November werden….
Allerdings habe ich bereits zwei weitere Dekoder bestellt – einen LD-GW2 für einen Postwagen + 1 LD-GW4 für einen Kurswagen. Ich hoffe, mir zu Weihnachten dann noch einen Lokdekoder leisten zu können und damit dann meine Brawa / Märklin-Köf auszurüsten – damit die Wagen dann auch schön rangiert werden können.

Nun noch eine Frage an andere Anwender - hat jemand von Euch schon die Fleischmann - BR86 mit t4t-Kupplungen versehen? Wäre an dem Konzept der Kabelverlegung interessiert....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#2 von Oambegga Bockerl , 30.09.2013 12:58

Hallo Klaus,

sehr schön gemachter Bericht. Bin auch schon x-mal auf Messen am Stand von T4T hängengeblieben. Das System ist einfach zu perfekt für einen EC mit Kurswagen. Was mir allerdings am besten gefallen würde, wäre ein System ohne Lokdecoder als Master. Ein Masterdecoder in einem Waggon wäre mir persönlich am liebsten......


Grüsse Thomas,

Roco Z21, cT/Tran ZF5/HR3,WLAN-Multimäuse, RocRail, HSI-88, Peco Streamline Code 75 Umbau auf 3-Leiter, nur DCC-Decoder von cT/Tran, Lenz, Tams, LDT und Zimo, Anlage Bad Reichenhall im Bau.


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#3 von K.Wagner , 01.10.2013 09:24

Hi Thomas,

Du kannst das mit einem Lokdecoder auch realisiseren - Du hast dann halt die "Antriebsfunktionalität" bezahlt ohne sie zu nutzen......
Aber: Wenn Du es noch nicht gemacht hast - schicke Deine Anregung doch mal an Herrn Giesen oder Frau Dr. Marg. Vielleicht können Sie ja was entsprechendes entwickeln - abgespeckter Lokdecoder z.B.

Ich hätte die Funktionalität des WD-PW gerne im WD-GW - das geht aufgrund des HW-Konzeptes des WD-GW nicht. Wir haben recht intensiv darüber gesprochen - und ein normlarer WD-PW OHNE Beleuchtung rechnet sich nach Frau Dr. Margs Aussagen nicht.
Ich persönlich bin jedenfalls gespannt auf den Soundbaustein, der gegen Weihnachten angeboten werden soll.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#4 von K.Wagner , 06.12.2013 09:01

Hi,

nur die kurze Info, dass inzwischen ein Postwagen und die Fleischmann 86 umgebaut ist. Der Bericht ist in der Mache - incl. einiger Bilder. Mein ABüm als Kurswagen ist inzwischen umgebaut, aber noch nicht in Betrieb genommen - das wird nächste Woche geschehen. Dann werde ich den Bericht wieder hier einstellen.

Was mich aber interessiert - gibt es hier im Forum noch weitere Nutzer des Systems? Denn derzeit korrespondiere ich bei Fragen meist mit t4t - und die haben leider leider noch kein Userforum, angeregt hab ich es schon und hatte den Eindruck, dass die Idee auf Wohlwollen gestoßen ist....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#5 von Onkele1970 , 07.12.2013 13:16

hallo auch von mir mal ein hallo hier rein

ich finde diese erfindung auch sehr interessant.

gruß gerhard


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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#6 von Bodo , 07.12.2013 13:55

Hallo,

Zitat von K.Wagner
Was mich aber interessiert - gibt es hier im Forum noch weitere Nutzer des Systems?


vgl. viewtopic.php?p=921757#p921757 ... leider bin ich in diesem Jahr wegen anderer Baustellen nicht wirklich weitergekommen, obwohl noch eine Lok und ein paar Güterwagen auf Umrüstung warten.

Viele Grüße, Bodo


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#7 von K.Wagner , 09.12.2013 09:08

Hi Bodo,

irgendwie ist Dein Thread aus meiner Verfolgung verschwunden....der letzte Eintrag stammt dort ja auch von mir.
Am Freitag (Nikolaus) habe ich meinen Kurswagen mit dem LD-GW4 ausgerüstet - Versorgung zusätzlich mit Schleifer und Wegfall des Elkos, damit die Inneneinrichtung nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird.
Innenbeleuchtung analog Deinem Vorschlag (den ich leider erst heute gelesen habe....) auf die beiden zusätzlichen Funktionsausgänge gelegt - 1a!
Das Entkuppeln geht nicht ganz so gut wie bei der Versorgung mit Elko - ich werde als einen oder zwei nachrüsten, die ich in die Toiletten stecken kann. Vorgesehen waren sie schon, habs aber erst mal ohne probiert. Die Übergangswiderstände sind aber anscheinend doch so, dass es im ersten Moment etwas an "Spannung" und damit Energie fehlt.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#8 von K.Wagner , 09.12.2013 18:31

Stand 03.12.2013:

Inzwischen habe ich wieder einige Stunden an den Umbauten verbracht – Stunden deshalb, da sich die BR86 von Fleischmann für den Umbau als ein hartnäckigerer Kandidat als gedacht herausgestellt hatte.
Schon bei der ersten Digitalisiserung hatte ich das Thema Flackern der Stirnbeleuchtung eliminieren wollen und Mini-Relais für die Stirnbeleuchtungen eingebaut. Jetzt wollte ich ganze Sache machen und die Lok auf LED-Beleuchtung umrüsten – aber Fehlanzeige! Aufgrund der Lichtleiterkonstruktion an der vorderer Pufferbohle habe ich leider nicht genügend Lichtausbeute gehabt – egal wie ich die LED angeordnet habe. Versuch habe ich mit zwei 0603 SMD-LEDs gemacht – eine fürs Spitzenlicht, eine weitere für die Pufferbohlenlaternen – Sackgasse. Bessere Ausbeute hatte ich mit einer 3 mm LED, die ich mattiert habe, damit das Licht seitlich ausstreut – gut, aber nicht gut genug. Endgültige Lösung waren dann die Steckbirnchen von Märklin, die ich mit ihren Beinchen direkt in eine Lochrasterplatine gelötet habe. Die Originalhalterungen von Fleischmann habe ich natürlich vorher entfernt (abgesägt…).
Recht knifflig war dann auch noch die Kabelführung der Kupplungen zum Decoder. Hier waren kleiner Anpassungen an der KK-Deichsel nötig. Zum Ersten habe ich die Beschriftung abgefeilt, zum Zweiten den Rand im hinteren Bereich abgefeilt, damit die Kabel ohne Berührung der „Gleitfläche“ herausgeführt werden können. Vorne mussten die Kabel dann noch in einer Schlaufe in den Rauchkammerträger geführt werden, damit kein einseitiger Zug die Kupplung aus der Mittellage bringt. Trotzdem mußte ich die Feder verstärken – ich habe ein Stück 0.08-er Gitarrensaite genommen (hohe G-Seite aus einem Satz für 12-saitige Gitarre – die liegen bei mir im abgespielten Zustand für derartige Einsätze immer in ausreichender Menge rum). Nun ist die Federkraft etwas stärker, eine negative Auswirkung auf die angehängten Wagen in den Kurven bei R1 habe ich bei der Überprüfung nicht feststellen können.
Ein Nachteil sind die festen Kabellängen, die Aufgrund der Konfektionierung für JST-Steckverbinder notwendig sind. Ähnliches werden alle Verwender von Dekodern mit NEM-Adaptern an den Kabeln festgestellt haben. In meinem Fall waren die vorgesehenen Kabel (5 cm für hinten, 15 cm für vorne) jeweils einen guten Zentimeter zu kurz. Die nächsten Längen (20 + 10 cm) mussten dann verwahrt werden – das ist erstens umständlich und zweitens benötigt man dafür Platz, der in der 86-er nun auch nicht in großem Maß zur Verfügung steht.
Was ich von früher kannte war die Empfindlichkeit der planen – definierten Gehäuseauflage, die eine sehr definierte Kabelführung benötigt. Ansonsten werden Kabel gequetscht und das Gehäuse sitzt schief auf. Hier waren Fräsarbeiten am Gehäuse nötig, um die benötigten Freiräume zu schaffen. Das habe ich aber auch schon von der ersten Digitalisierung gekannt, es musste nur noch „nachgearbeitet“ werden. Das Kniffligste ist hierbei herauszufinden, wo´s den klemmt….Dafür habe ich das Führerhaus und den Kohleneinsatz herausgeklipst – Achtung auf die vorne eingesteckten Ventilstangen und Dampfleitungen!
Im Vergleich zu den mechanischen Arbeiten war dann der Zusammenbau und die Programmierung ein Kinderspiel – innerhalb von 10 min waren die entsprechenden CVs mit der Intellibox gesetzt.

Hier die Bilder der Kabelverlegung, der Fixierung in der Kupplungsdeichsel und der Einbau des Decoders mit Kabelverwahrung im Führerhaus. Die schwarzen "Röhren" sind Schrumpfschläuche, die aber nicht alle "geschrumpft" sind.


Kabelverlegung im Motorenbereich


Kabelverlegung im Motorenbereich


Kabelverlegung von Rauchkammerstütze Richtung Motor


Kabelverlegung von Rauchkammerstütze Richtung Motor


Im Führerhaus


Im Führerhaus


Nut für Kabelführung


Rauchkammerstütze mit Deichsel


Kabelführung in der Deichsel


Und noch der derzeitige Status:
- 2 Loks umgerüstet (BR218, BR086)
- 2 Garnituren umgerüstet
- 1 Postwagen umgerüstet
- 1 Kurswagen (Märklin ABüm - LD-GW4) umgerüstet
- 1 Postwagen in Arbeit
- 1 Lok (BR7 in Planung....

Erfahrungsbericht Fortsetzung folgt nach dem ersten Anlageneinsatz.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#9 von K.Wagner , 13.01.2014 12:49

Hier die Fortsetzung des Erfahrungsberichtes - Stand 10.01.2014

Nachdem ich in den ersten Dezemberwochen meine Anlage aufgebaut habe und sukzessiv die Nichtfunktionen (Viessmann - Signale....) nachd er langen Pause von 1 1/2 Jahren beseitigt habe, einige Pflanzen gesetzt habe (Model-Scene) und einige inzwischen "tote" Gleise durch Nachverdrahtung reanimiert habe, konnten die Tests mit der ersten T4T-Grnitur beginnen.
Fahrzeuge sind BR86 + Umbauwagengarnitur + Postwagen (2-achsig - Dingler)
Fazit:

  • Funktion an sich: 1a, Kalibrierte Geschwindigkeit passt ebenfalls 100%ig.

  • Kuppeln: an der Umbauwagen-Garnitur problemlos - der Postwagen ist zu "leichtläufig", d.h da muss ich irgendwie die Reibung erhöhen. Das Einkuppeln funktioniert nur zu 50-60% - ansonsten "läuft" der Wagen nach der ersten Berührung davon.

  • Innenbeleuchtung: Ich habe festgestellt, dass meine LED-Beleuchtung im Stillstand der Garnitur etwas dunkel brannte, nach Einstellung der 1. Fahrstufe aber plötzlich schön hell wurde.
    Info von T4T: Normal wird die Beleuchtung (Funktionsausgang) direkt von Zugbus versorgt, bei Fahrt von einem zus. kleinen DC-DC Konverter im Decoder, der dann 20V abgibt. Das ist leider bei meiner Lichtschaltung (Konstantstromquelle + Reihenschaltung der LED) etwas von Nachteil, da die Versorgung im Stillstand unter den 18V ist, die meine Lichtleisten für ihre Funktion benötigen.
    Ich habe jetzt erst mal die Brückengleichrichter überbrückt - so ist er Effekt zwar noch vorhanden, aber bei weitem nicht mehr so auffällig.
    T4T arbeitet an dem Thema.


Demnächst werde ich dann mal die zweite Garnitur in Betrieb nehmen - dann gibt es den nächsten Eintrag.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#10 von K.Wagner , 29.04.2014 12:30

Hallo,

nachdem wieder einige Zeit vergangen ist, hier erst mal eine kurze Zwischenmeldung - ausführlicheres kommt demnächst wieder:
- BR78 von Fleischmann ist umgebaut
- weitere 218 von Fleischmann umgebaut, gleichzeitig diese + 3 weitere auf LED Beleuchtung umgestellt -> da kommt wohl noch eine Beschreibung
- Postwagenumbau abgeschlossen

Betriebserfahrung: Bisher 1a - lediglich ab- und einkuppeln in Kurven ist mitunter problematisch - wobei ich hier eher von 100 cm - Radius spreche als von 36 cm!!!
Das Thema ist bei den Dampfloks akut, da dort die Kupplung aufgrund der Kulisse quasi "geradeaus" geführt wird. Die Dieselloks haben Drehgestelle, die die Kupplung in der Gleisachse halten.

Weitere Pläne:
- Soundbausteine in die 218-er nachrüsten (Sollen in Dortmund vorgeführt worden sein)
- Konzept für Güterwagen erstellen - durch den neuen Flachdekoder eröffnen sich neue Möglichkeiten, und da ich eh gruppenweise rangiere, benötige ich auch nicht in jedem Wagen Decoder + Kupplung
- Sparen, sparen, sparen.....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#11 von K.Wagner , 25.06.2014 12:56

Hallo,

eigentlich wollte ich mich wieder mit einem ausführlicheren Bericht melden - aber das wird wohl bis Herbst dauern....
Bis jetzt habe ich viel "gespielt" und vorgeführt. Alle die, die zu meiner Erwerbung in Form von finanzieller Zuwendung (man nennt das "platziertes Geburtstagsgeschenkwunsch mit Organistaionszuweisung") beigetragen haben, wollten natürlich sehen, was daraus geworden ist - und was ich mit dem nächsten Geschenk anzufangen gedenke.

Derzeit ist ein PIKO Gepäckwagen im Umbau, um eine Alternative zu meinem PwPost für die Silberlinge zu haben. Aber da ist erst die Umrüstung von DR -> DB dran (eigener Thread für die Datensuche....). Und einige Schlusslaternen waren mal wieder fällig - das ist auch eine Geduldsarbeit und dauert halt ein paar Abende - bei dem anhaltend schönen Wetter zieht die Terassse halt mehr als der Keller.....wenn ich noch in Franken wohnen würde, zöge der (St. Georgen - Kreuzberg - Entlas) Keller mehr als der Keller, aber man kann halt nicht alles haben.....

Noch etwas zum eigentlichen Thema:
Der Betrieb der Garnituren erfolgt nach wie vor zuverlässig - das Thema Kuppeln / Entkuppeln in Radien habe ich ja angesprochen.
Derzeit habe ich die Voraussetzungen für die Soundbausteine abgeklärt. Ich habe ja eine IB1, und benötige Funktionen > 8. Das ist mit dem kostenpflichtigen Update auf V2.?? machbar - also wird das demnächst anstehen.
Wenn Die Soundbausteine lieferbar sind, werde ich 2 davon in meine 218-er einbauen und dabei gleich Maß für die 078 nehmen - vielleicht klappts ja.
Aber wie gesagt, das wird Herbst.....

Beim Thema Güterzugplanung bin ich inzwischen so weit, dass ich das Thema erst wieder verfolge, wenn ich einen kleinen Rangierdiesel (Köf) umgebaut habe. Herr Giesen von T4T hatte mir eine Umbauanleitung geschickt - die werde ich wohl ausprobieren, aber steckt echt recht viel Arbeit drin - incl. Platine erstellen. Die Lok habe ich sowieso zum Rangieren meiner Bahnpost- und Kurswagen im Blick (wie weiland vor t4t-Zeiten). Wenn das dann klappt, gehts mit den Güterwagen weiter. Das Konzept jedenfalls steht....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#12 von digilox1 ( gelöscht ) , 25.06.2014 13:14

Hallo Klaus,

herzlichen Dank für die immer wieder interessanten Zwischenberichte!

Neulich bin ich in einer Betriebsanleitung darüber gestolpert, dass die t4t-Komponenten um die 20 Volt benötigen sollen um einwandfrei funktionieren zu können.

Eine Frage: Kannst du dazu etwas sagen, insbesondere ob nicht doch mit deutlich niedrigeren Spannungen gearbeitet werden kann - so zwischen 14 und 15 Volt?

Danke und Gruss,
Manfred


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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#13 von K.Wagner , 15.01.2015 12:38

Hi,

hier kurz eine Info, was derzeit in Punkto T4T läuft....
Erst noch eine Antwort, die ich dem letzten Schreiber (Manfred) seit Juni schuldig bin: Ich kann keine Antwort darauf geben. Mein Muster entkuppelt auch mit 15V, ob das allerdings für alle Kupplungen gilt, da kann sicherlich Herr Giesen von T4T Auskunft geben....

- Der Piko-Gepäckwagen ist jetzt fertiggestellt und programmiert - hat auf Anhieb funktioniert
- Der Köf-Umbau ist zurückgestellt, da ich für < 50€ eine Roco-V60 bekommen habe, die ich derzeit umbaue. Inzwischen sind Kupplungen und Decoder montiert und der erste Funktionstest des Decoders durchgeführt worde - hat geklappt....Wenn der Umbau kompltt fertig ist, werde ich ihn entweder hier veröffentlichen - oder - wenn er bei T4T von allgemeinen Interesse ist, auf der dortigen Homepage. Es war eine V60 der ersten Produktionsserie - der Einbau war recht knifflig, da ja kein Platz für einen Decoder vorgesehen ist....
- In Vorbereitung des Einbaus der Soundbausteine (derzeit im Test bei T4T) habe ich ein Update der Decoder auf die aktuelle Firmwasre durchgeführt. Hierfür habe ich leihweise einen Decodermanager von T4T zur Verfügung gestellt bekommen. Ein hervorragender Service!!!! Das Update wr wirklich einfach und schnell, unkompliziert durchzuführen. Decodermanager mit der mitgelieferten Kupplung ans Fahrzeug (Wagen oder Lok) hängen, die Firmware vom Decoder-Manager auf den Decoder downladen - fertig. Einen Rechner benötigt man nur zum Runterladen der Firmware vond er Homepage auf den Decodermanager (via USB-Schnittstelle)

Soweit für heute - demnächst mehr. Und auch mit Bildern....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#14 von sirz-moba , 15.01.2015 12:45

Hallo Klaus,

ich lese immer wider gerne deine Berichte zu dem T4T System. Habe mir letztes Jahr die Präsentation während der Messe in Nürnberg angeschaut,
ist schon eine feine Sache.

Wenn ich es richtig verstanden habe muss doch in die Lok auch ein T4T Baustein eigebaut werden.
Wie sieht es eigentlcih mit den Fahreigenschaften dieser Lokdecoder aus?
Können diese genau so enfach programmiert werden wie ESU/mLD?
Wie verhält sich der Decoder in Verbindung mit HLA und Schwungmassenmotoren?


Gruß Ingo

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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#15 von K.Wagner , 16.01.2015 09:13

Hallo Ingo,

hier meine Antworten - leider kann ich nicht zu allen Punkten definitiv etwas sagen....

- T4T Decoder in der Lok ist die Basis für den Zugbus, sicher kann die Kupplung auch so eingebaut werden, aber man verliert dadurch einiges an Komfort, insbesondere beim Betrieb oder Rangieren mit mehreren Wagen. Die Adressvergabe der Wagendecoder ist ja dynamisch - Lokadresse + 1000. Das Ansprechen geht dann über die Fahrstufe - oder F1 / F2, wenn man nur die Lok bzw. den letzten Wagen abkuppeln will.

- Die Fahreigenschaften der Decoder sind analog dem ESU Lopi3 - andere habe ich nicht verbaut! Aus meiner Sicht damit 1a! Derzeit betreibe ich allerdings nur Fleischmann Rundmotoren ohne und mit integrierter Schwungmasse. Die erte Lok mit anderem Motor ist die Roco V60 - aber da haben die Inbetriebnahmeversuch schon sehr gute Werte ergeben.

- Die Programmierung erfolgt mittels CV - aus meiner Sicht lassen sie sich etwas einfacher Programmieren wie die ESU Decoder - ich programmiere aber nur mit der IB1! Also kein Lokprogrammer oder ähnliches. Mit dem Decodermanager ist die Programmierung allerdings deutlich einfacher, da für die Standardwerte der Blick in die CV-Tabelle entfällt. Dort werden die CV mit ihrer Funktion (z.B. Gewicht / Geschwindigkeit) im Klartext angeprochen.

- Schwungmassenmotoren: S.o. - und kommenden Bericht über die V60....ansonsten Herrn Giesen bei T4T anschreiben. Da T4T inzwischen auch Liliputloks direkt umbaut und fertig ausliefert, sollten auch dort Erfahrungen vorliegen. Parameter für die Lastregelung für div. Motortypen sind aber dokumentiert - ich habe meine Decoder auf den GFN-Rundmotor eingestellt.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#16 von FredSaf ( gelöscht ) , 18.01.2015 13:37

Hallo,

in die Woche erwarte ich die Anlieferung meiner Start-Set zur T4T/TCCS. Es freut mich um erfahrungsberichte hier zu lesen, und endlich werde ich das System testen können!

Es wird in die erste Stufe 2 Loks und 3 (Güter-) Wagen umgebaut. Später noch ein Reisezug (3 Wagen).


FredSaf

RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#17 von K.Wagner , 21.01.2015 22:12

Hi,

hier der Bericht über die V60 von Roco....

Ausrüstung V60 (Roco, erste Bauserie) mit T4T Decoder und Kupplungen.

Bei dieser Anleitung gehe ich nicht auf die Versuche ein, die ich tlw. Durchgeführt habe, die aber nicht zum Erfolg geführt haben. Nur soviel – die Kabelführung der Kupplungen sollte zuerst kpl. unsichtbar geführt werden – das hätte aber zu potentiellen Schabestellen und einer Einengung des Schwenkbereiches der Kupplung geführt. Hier war mir das Risiko zu groß.
Die Lok ist außerdem mit LED-Beleuchtung ausgestattet – der Umbau ist mehrfach im Netz beschrieben, von daher spare ich mir Details – lediglich die Beleuchtung der oberen Stirnlampen habe ich so nicht gefunden.
Auf die Führerstandseinrichtung habe ich verzichtet, da ich vom Gewicht den Teil über der Kardanwelle erhalten wollte, um eine gute Basis für die Kabelverwahrung zu haben, ohne Gefahr zu laufen, dass diese sich nicht doch einmal in der Welle verheddern.
Verwendet habe ich einen LD-1-S und Kupplungen mit 10 und 15 cm Kabellänge
1.) Komplettes Zerlegen der Lok
2.) Bearbeitung des Ballastgewichtes – die Polystyrolstreifen sind eine Verstärkung, da zwischen Führerhausbereich und der Motorhaube bei mir nur noch ca. 0,5 mm Material verblieben.
Die Bearbeitung erfolgte mit Feilen….


3.) Bearbeitung der Platine
Entfernen der Beleuchtung, der Dioden und in meinem Fall (Märklin-Gleise) Verbinden der Radschleifer. Trennen der Motoranschlüsse von den Radschleifer-Bahnen. Es werden lt. Bild Bohrungen für die Kabeldurchführung angebracht.



4.) Montage der Platine, der Kupplungen. Wie man sieht, werden die Drähte „Außen-rum“ geführt. Damit die Bodenplatte hält, habe ich sie immer wieder provisorisch verschraubt. Damit haben die Blattfedern der Kupplungen ihre Position behalten….


5.) Montage Motor und Umlauf – weitere Kabelführung lt. Bild. Die Kabel wurden mit Kontaktkleber fixiert – dünne Schrumpfschläuche halten sie zusätzlich zusammen.



6.) Einpassen des Decoders, Kürzen der Leitungen. Auf den Platz für den Miniaturstecker achten!





Hier mit der Beleuchtung – als Anregung. Die Lichtleiter von Roco wurden entsprechend gekürzt.



Und hier einige Bilder vom fast fertigen Ergebnis – die Leitungen werden noch grau gestrichen, der Lokführer und eine dünne dunkelgraue Platte (incl. Lokführer) über dem Decoder ist noch nicht montiert – inzwischen schon.



Natürlich wird die Lok an sich noch etwas gealtert - umbeschriftet etc. Aber zuerst stand mal die Funktion im Vordergrund.

Nächstes Projekt: Der Ng - aber das gibt einen separaten Beitrag.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#18 von K.Wagner , 23.03.2015 12:42

Hallo,

nachdem meine 260 inzwischen nummermäßig auf 260 150 umbeschriftet wurde und die Kabel getarnt, der Führerstand mit Lokführer ausgerüstet wurde, habe ich mich dem Thema Ng gewidmet. Hier das Ergebnis der Konzeptphase:

  • Wenige Einzelwagen
  • Wagengruppen - beliebig erweiterbar, mit einer T4T Kupplung an jedem Garniturende (analog Reisezuggarnituren)
  • Einzelwagen mit Schlußlicht
  • Pwg nicht in Wagengruppen inegriert, damit diese i.d.Regel nach der Lok eingereiht werden können - bzw. bei Kabinentendern entfallen können
  • Kupplungshaken, um auch gemischte " traditionelle" Garnituren fahren zu können (Test vor gut 2 Jahren erfolgreich durchgeführt)
  • Rungenwagen mit filigraner Beladung (Traktoren etc.) ohne Speicher-Elko, dafür mit Viessmann Schleifern - diese Neuheit ist die hoffentlich kostengünstigere Lösung gegenüber dem WD-GW4. System funktioniert an meinem Kurswagen - ABüm
  • Neue Böden der Rungenwagen mittels Moebo-Einsätzen.
  • Verzicht auf universelle Orientierung von Zwicshenwagen innerhalb einer Wagengruppe
  • Mehrpolige Kupplung innerhalb der Garnituren lösbar (4-polig - 2x Zugbus, 2x Kupplung) - Lösung Micro-USB-Stecker


Inzwischen ist ein Fleischmann-Rungenwagen als Testobjekt für den mech. Einbau eines Decoders fertiggestellt, die Viessmann Schleifer sollen im Quartal 2 lieferbar sein (Info aus Sinsheim vom Viessmann Stand). Außerdem habe ich mir das inzwischen bestellte Material für 2 Wagengruppen bei T4T am Stand abgeholt.
Eine der Wagengruppen ist inzwischen fertig, beid er 2. ist der Wagen mit Decoder fertig, bei einem Rungenwagen von Märlin bin ich derzeit am Umbauen (Kabelführung ist etwas tricki...., die Zwischenwagen mit einem BT10 Pärchen wartet noch auf den Umbau mit Micro-USB an jedem Ende

Sobald die 2. Wagengruppe komplett umgebaut ist, rühre ich mich wieder mot Fotos - auch von der USB-Lösung für Normschächte (Verbindung kostet ca. 1€!)


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#19 von Utopia , 23.03.2015 20:31

Zitat von K.Wagner
...auch von der USB-Lösung für Normschächte (Verbindung kostet ca. 1€!)



Hi K.Wagner,

ich lese immer wieder aufmerksam deine Berichte durch, denn ich habe auch schon lange vor, ein Projekt mit dem TCCS und zugehöriger Kupplung in Angriff zu nehmen. Nur die Zeit ist wie immer das knappste Gut.

Eine Frage zur USB-Lösung:
Verriegelst du die Stecker oder vertraust du darauf, dass der Reibschluss immer größer als die Zugkräfte sind? Mir wäre das in Anbetracht der ungewollten Zugtrennungen zu heikel...

Grüße,
Tilo


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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#20 von K.Wagner , 24.03.2015 07:59

Hi Tilo,

die Stecker haben eine Verrastung, die ich - um sie überhaupt trennen zu können, etwas befeilt habe. Zugtrennungn sind somit theoretisch unmöglich. Der reine Kontaktdruck ist zwar jetzt mehr als ausreichend - aber erfahrungsgemäß nimmt er wie bei jeder Steckverbindung mit der Anzahl der Steckzyklen ab.
Realistisch werden die Stecker bei mir - von den ersten funktionalen Tests beim Einbau mal abgesehen - ca. 5-6 mal im Jahr gesteckt. Das sollte von der Belastung auch noch so lange halten , bis meine Urenkel mit der Modellbahn spielen .
Aber auch hier verlasse ich mich lieber auf die Verriegelung....
Ach ja - die Teile gibts bei Pollin....


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#21 von K.Wagner , 30.03.2015 09:22

Hi,

nur kurz die Info, dass ich den nächsten Bericht schon veröffentlichen wollte, ich aber noch beim Einbau einer Kupplung in einem Rungenwagen bin. Hier muss ich die Kabelführung noch so gestalten, dass die Kupplung sich leicht bewegen kann - das hat inzwischen einige Zeit und Versuche bedeutet. Ist halt der Nachteil, wenn man anscheinend (!) der erste ist, der das Thema anpackt. Aber wenn es funktioniert, dann ist meine 2. Wagengruppe fertig. Es fehlt dann nur noch das Thema "Zwischenwagen" - aber das sollte recht einfach zu lösen sein.
Wie üblich gibt es im Bericht dann nur noch den endgültigen Weg mit max. ein oder zwei Bemerkungen, was bei anderen Lösungsmöglichkeiten nicht geklappt hat.
Vorab aber die Bemerkung, dass die Micro-USB-Kupplung an meiner ersten Gruppe gut funktioniert!


Gruß Klaus


 
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#22 von Utopia , 01.04.2015 00:17

Hi Klaus,

ich bin ja mal gespannt, wie du die USB-Stecker in den Normschacht bekommen hast.


Grüße,
Tilo


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#23 von K.Wagner , 01.04.2015 12:28

Hi,

das kann ich auch beschreiben....
0,5 mm Ms-Blech entsprechend der Normschachtbreite in Streifen geschnitten - dto auch 1,5 mm starkes Polystyrol. Beides zusammen hat exakt die Höhe des Normschachtes.
Dann auf den Stecker ein keliens Quadrat 0,5 mm Ms aufgelötet, um die gleiche Höhe für Buchse und Stecker zu ereichen. Den Ms-Blechstreifen entsprechend abgelängt und ebenfalls aufgelötet - das PS mit Kontaktkleber aufgelötet - erst mal fertig.

Als nächstes dann mit Nadelfeilen den Bereich, der in den Normschacht gesteckt wird, nachgearbeitet - wenn er nicht eh mit leichtem Klemmsitz gepasst hat. Von unten in den Normschacht ein 2 mm Gewinde geschnitten, an der Halterung der "Kupplung" die Bohrung markiert und mit 2 mm durchbohrt. Die dann eingedrehte M2-Schraube hält dann die Kupplung beim Entkuppeln sicher im Schacht - und ist lösbar....
Das Gewinde wird nur radial belastet - von daher hält es auch im Kunststoff.

Wie gesagt, Bilder folgen, der Rungenwagen ist zu 80% fertig, lediglich der USB-Stecker muss noch verlötet werden und der Test der Wagengruppe durchgeführt.


Gruß Klaus


 
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RE: Erfahrungsbericht t4t Kupplung + TCCS Update 19.12.2016 - Umbau BR50 MÄ 3084-Konzept

#24 von K.Wagner , 10.04.2015 21:13

Nachdem ich inzwischen einige Reisezugwagengarnituren, einen „Kurswagen“ und zwei Postwagen mit der T4T Kupplung incl. Decoder ausgerüstet habe, ging es nach einigen Überlegungen an das Thema Güterzug.

Für die Ausrüstung von Güterwagen mit der T4T-Kupplung lautet das Pflichtenheft wie folgt:
• Start mit reduzierten Kosten und angepasst an das „Spielverhalten“
• Einer späteren Komplettausrüstung der Wagen nicht den Weg verbauen
• Zum Start Ausrüstung weniger Einzelwagen
• Wagengruppen - beliebig erweiterbar, mit einer T4T Kupplung an jedem Garniturende (analog Reisezuggarnituren)
• Einzelwagen mit Schlußlicht
• Pwg nicht in Wagengruppen integriert, damit diese i.d.Regel nach der Lok eingereiht werden können - bzw. bei Kabinentendern entfallen können
• Kupplungshaken, um auch gemischte " traditionelle" Garnituren fahren zu können (Test vor gut 2 Jahren erfolgreich durchgeführt)
• Rungenwagen mit filigraner Beladung (Traktoren etc.) ohne Speicher-Elko, dafür mit Viessmann Schleifern - diese Neuheit ist die hoffentlich kostengünstigere Lösung gegenüber dem WD-GW4. System mit Schleifer und ohne Speicherelko funktioniert bereits bei meinem Kurswagen - ABüm
• Neue Böden der Rungenwagen mittels Moebo-Einsätzen um die Materielastärke der Originalböden als Einbautiefe gewinnen zu können
• Verzicht auf universelle Orientierung von Zwischenwagen innerhalb einer Wagengruppe (d.h. unsymmetrische Kupplung)
• Mehrpolige Kupplung innerhalb der Garnituren lösbar (4-polig - 2x Zugbus, 2x Kupplung) - Lösung Micro-USB-Stecker

Inzwischen ist ein Fleischmann-Rungenwagen als Testobjekt für den mech. Einbau eines Decoders fertiggestellt, die Viessmann Schleifer sollen im Quartal 2 lieferbar sein (Info aus Sinsheim vom Viessmann Stand). Bis dahin ruht dieses Unterprojekt.
Das inzwischen bestellte Material für 2 Wagengruppen ist inzwischen eingebaut.
Die 1. Wagengruppe ist ein „Pärchen“ Mönchshof – Schiebewandwagen – diese dienten als Übungsobjekt für die Kabelführung und vor allem für die Zwischenkupplung mit den Micro-USB-Steckern.
Die Zwischenkupplungen sind wie folgt aufgebaut:
Basis ist ein 0,5 mm Ms- Streifen, der in der Breite für den Normschacht angepasst wurde. Dieser wurde beim Stecker direkt aufgelötet, bei der Buchse musste noch ein ebenfalls 0,5 mm starkes Distanzstück zwischengelötet werden (ich habe das aus dem gleichen Streifenmaterial hergestellt), damit beide auf gleicher Höhe sind. Obenauf wurde ein ca. 1 mm starker Polystyrolstreifen geklebt (Kontaktkleber reicht).


Bild 1: Material


Bild 2: Kupplung mit Ms Streifen

In den Kupplungsschacht wurde in der hinteren Hälfte ein M2 Gewinde geschnitten – an dieser Stelle wurde die Kupplungshalterung durchbohrt. Es dient – da ja kein Schwalbenschwanz zur Sicherung da ist, der Fixierung der Kupplung fürs Entkuppeln mittels einer kleinen M2 – Schraube. Keine Angst, die Stabilität reicht, die Schraube wird radial belastet.


Bild 3: Kupplung mit Deichsel


Bild 4: Fertig eingebaut

Die Leitungen werden angelötet und NACH der kompletten Funktionsprüfung von Decoder und Kupplungen mittels Weißleim fixiert. Die Kabelführung und Fixierung an der Kupplungsdeichsel verdeutlichen die Fotos.


Bild 5: Kupplung in Hbis 299


Bild 6: Weißleimfixierung

Bei den gedeckten Wagen an sich ist die Leitungsführung kein Problem – wenn man diese senkrecht nach oben führt und dort eine Schlaufe lässt, dann reicht in der Regel die Federkraft der Deichseln aus, um die TC-H0 exakt gerade zu halten. Bei der USB-Seite ist das eher sekundär…
Nachdem diese Garnitur zur Zufriedenheit funktionierte, wurden die Zwischenwagen – in diesem Fall ein BT-Pärchen – angefertigt. Hintergrund war der Test, ob die Kupplung am Wagen 2 (ohne Decoder) sicher entkuppeln kann. Leitungsführung etc. sieht man auf den Fotos. Fazit: Es geht!


Bild 7: Chassis Zwischenwagen

Dann ging es nach der Ausrüstung eines weiteren gedeckten Wagens (Schiebewand- / dachwagen von Roco mit TC-H0 und Decoder) an den ersten Rungenwagen. Es ist ein Kbs von Märklin. Hier sollte lediglich an einem Ende die TC H0 eingebaut werden, das andere Ende hat dann den „USB-Anschluss“. Die Fotos zeigen leider keine „inwendigen“ Details – deswegen ist hier die verbale Beschreibung nötig.
Wichtig ist eine möglichst gerade und flache Führung der 4 Litzen in den Zwischenboden (siehe Bild).


Bild 8: Kabelführung Rungenwagen 1


Bild 9: Kabelführung Rungenwagen 2

Das Ballastgewicht dort wurde geteilt und in der Mitte ein ca. 5 mm breiter Streifen frei gelassen (ich habe mangels Säge den Ballast durch Eisendrahtstücke ersetzt – das Prinzip ist aber gleich). In diesem freien Streifen wird das Litzenbündel (immer schön als Einzellitzen geführt – nicht verdrillt!) S-förmig mit min. 4 mm langen Schlaufen geführt, wobei mittig eine „Halterung“ aus einem 3 mm langen Schrumpfschlauch eingeklebt ist. Hintergrund ist, dass die Litzen sich gut bewegen können und die TC H0 nicht durch den „Kabeldruck“ auslenken. Ganz konnte ich es nicht verhindern, deswegen wurde die sehr weiche Kupplungsfeder gegen eine Schaltschieberfeder (Ersatzteil für Märklin-Fahrtrichtungsumschalter) ersetzt. Nachdem ich den Wagen zu hatte und alles funktioniert, wollte ich ihn für das Foto nicht mehr öffnen….
Nach der Fertigstellung und den Tests der Gruppe Schiebewand / dachwagen + Rungenwagen wurde das BT-Pärchen dazwischen gekuppelt. Um das Ergebnis vorwegzunehmen – die Kupplung am Rungenwagen entkuppelt trotz der recht langen Kabel! Dann wurden die Dekoderwagen und die „Endwagen“ mit den Zwischenwagen unterschiedlich kombiniert – alles funktioniert zur Zufriedenheit.
Nächstes Projekt ist der zugehörige Pwg – ein Märklin-Modell des Pwgs41 konnte ich für 10 € erwerben. Zuerst wurde der Langträger gem. Tip in den Miba-Artikeln bearbeitet, damit die Achshalter jetzt hinter dem Träger liegen. Sobald der nächste Dekoder erworben wird, geht’s weiter.

Bild 10: Die Gruppe


Damit Schluß für heute...


Gruß Klaus


 
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#25 von K.Wagner , 10.04.2015 22:11

Übrigens noch ein Hinweis für die T4T-Anwender,

es gibt inzwischen ein Forum - vond er Gestaltung müssen sich Stummianer nicht umgewöhnen....
http://www.tec4trains.com/Forum_TCCS


Gruß Klaus


 
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