Inzwischen wird nach der SBB-Variante auch die G2000 der Railion ausgeliefert. Die Lok sieht zwar sehr nach deutscher Bahn aus, ist aber eine Italienerin.
Links also Märklin, rechts Mehano. Der Farbton der Mehano-Maschine ist deutlich heller, sie glänzt auch etwas plastikhaft. Auch auf den folgenden Bilder sieht man, dass das helle Rot etwas überstrahlt. Die Märklin-Maschine ist dagegen in einem etwas dunkleren Rot gehalten und auf dem Dach ganz leicht gealtert, was sehr gut wirkt.
Nun zunächst die Märklin-Lok, dann die Mehano (auch in den folgenden Bildern in dieser Reihenfolge):
Die scheinbar fehlenden Details der Mehano-G2000 sind der Farbgebung geschuldet. Die Gravuren kommen so einfach nicht so gut zur Geltung.
So, nun von vorne. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Scheinwerfer-Ränder der Märklin-Lok sind rot bemalt.
Vorne fällt die unterschiedliche Lage der Beschriftung (Nummer) auf. Auf Vorbildfotos findet man Belege für beide Varianten. Erst beim Fotografieren ist mir aufgefallen, dass der Mehano-Lok die Auftritte vorne seitlich fehlen. Diese liegen aber als Ansteckteile bei.
Auf dem Dach fallen sofort die verschiedenen Farben der Umrandung der Dachlüfter auf. Was hier wirklich richtig ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat es auch beides (irgendwann) gegeben. Auf Vorbild-Fotos würde ich eher auf rot tippen. Das Silbergrau sieht allerdings besser aus, weil es das Dach abwechselungsreicher macht.
Von oben betrachtet ist die Märklin-Lok etwas detaillierter gestaltet. Die Zugfunk-Antennen sind weiß, die Klimageräte sind etwas mehr ausgestaltet und sind mit Warnhinweisen bedruckt. Andererseits sind die Riffelbleche in den seitlichen Gängen bei Mehano mit einem Muster versehen, während sie bei Märklin einfach nur silbergrau sind. Auch die Auftritte vorne sind bei Mehano silbergrau, während sie bei Märklin nur grau sind.
Die Lüftergitter sind bei Märklin sowohl seitlich wie auch oben filigraner. Allerdings wirken auch die Lüftergitter bei Mehano nicht schlecht. Pustet man, drehen sich die Lüfterräder der Mehano-Lok. Die ebenfalls einwandfrei aussehenden Märklin-Lüfterräder bewegen sich hingegen nicht.
Einen Lokführer gibt es bei Märklin (traditionell) nicht, bei Mehano dafür gleich zwei. Das ist aber wohl Absicht, denn in Italien muss (musste? vielleicht auch nur in bestimmten Situationen) aus Sicherheitsgründen mit zwei Personen im Führerstand gefahren werden.
Vielen Dank für den Bericht und die tollen Bilder. Ich habe die Lok in dieser Version auch bestellt und hoffe, dass sie nun bald eintrudelt. Nach dem Chaos mit der SBB Variante, scheint es sich nun besser anzugehen.
Hallo Stefan, sehr vielen Dank für diese Gegenüberstellung. Auch wenn ich mich dadurch immer noch nicht entscheiden kann welches Modell ich schöner finde Die haben beide so ihre Stärken und Schwächen.
Der große Fehler der Märklin ist, dass die Frontscheibe beim Original quer drüber geht und kein eingesetzter Rahmen da ist. Deswegen würde die Märklin für mich rausfallen.
Zitat von Stefan KraussEinen Lokführer gibt es bei Märklin (traditionell) nicht, bei Mehano dafür gleich zwei. Das ist aber wohl Absicht, denn in Italien muss (musste? vielleicht auch nur in bestimmten Situationen) aus Sicherheitsgründen mit zwei Personen im Führerstand gefahren werden.
ein sehr interessanter Vergleichsbericht . Mir als immer noch analogem DC-Bahner fiele die Wahl natürlich um einiges einfacher, wenn ich nicht schon bereits mehrere G2000 (in beiden Gehäusevarianten) von Mehano hätte.Auch wenn sie nicht "gestriezt" wurden, haben sie sich auch dauerhaft als "standfest" erwiesen. Abgesehen von der feinen Optik zeichnen sie sich insbesondere durch erstklassige analoge Langsamfahreigenschaften aus , was für eine gute mechanische Konstruktion spricht. mfG
nachdem ich ursprünglich von der ersten Version (Märklin 37202, Cargo) auf Grund der "Lichtabdeckungen" Abstand genommen hatte, habe ich heute meinen Fuhrpark um die 37200 erweitert.
Eine tolle und schwere Maschine. Auch wenn nicht die Lichter aus meiner Sicht immer noch nicht 100% sind, kann ich mit dem Ergebnis leben. Was mir jedoch beim Einfahren der Lok aufgefallen ist, dass sie trotz (oder wegen?) des verbauten Flüsterschleifer teilweise Aussetzer hat; dies jedoch nur bei eingeschaltetem Sound. Sie bleibt an Stellen stehen, an der meine eigentlichen "Problemloks" problemlos drüber fahren. Das werde ich ihr aber schon noch austreiben...
Was (für mich) auch neu war, ist die Verpackung. Die Anleitung für den Decoder, Garantiekarte etc. ist jetzt in einer Art "Schuber" untergebracht, der von außen (mann, wie lange ich versucht habe, die Pappe aus der Schachtel zu ziehen...) eingeschoben wird. Ist nicht so ein Gefummel.
Alles in allem eine schöne Lok mit leisem Motor und tollen Fahreigenschaften.
bitte poste noch ein Frontfoto der Märklin-Maschine „bei Nacht“ mit eingeschaltetem Spitzensignal. Scheint das Spitzensignal durch die aufgedruckten/lackierten Scheinwerfer-Ränder durch?
Auch gerne mit eingeschalteter Führerstandsbeleuchtung, da die Scheiben/„Verglasung“ diesmal von vorne (außen) eingesetzt wird (und dies völlig andere Ansprüche an die Beschaffenheit, Passform und Entgratung der Verglasung bedingt). Dir besten Dank für diesen Thread.
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"
Durch die aufgedruckten Ränder scheint kein Licht. Es streut auch nicht übermäßig im dreieckigen Lampenglas. Ein Bild mit Führerstandsbeleuchtung habe ich leider nicht (Lok ist inzwischen nicht mehr leicht greifbar).
anbei noch zwei Bilder (sorry für die schlechte Qualität bzw. Unschärfe, da "aus der Hüfte geschossen"...):
Wie man sehen kann, wird das obere Spitzenlicht bei eingeschalteter Führerstandsbeleuchtung beleuchtet (sieht man jedoch nur, wenn das Spitzensignal ansonsten ausgeschalten ist). Meines Erachtens ist die Führerstandsbeleuchtung eh ein Witz. Auch bei relativ dunklem Licht, ist es nicht richtig hell.
Wenn die Lichtblenden nicht richtig eingesetzt sind bzw. ein wenig vorstehen, dann leuchten (zumindest bei mir) die Ränder ein wenig:
anbei noch zwei Bilder (sorry für die schlechte Qualität bzw. Unschärfe, da "aus der Hüfte geschossen"...):
Wie man sehen kann, wird das obere Spitzenlicht bei eingeschalteter Führerstandsbeleuchtung beleuchtet (sieht man jedoch nur, wenn das Spitzensignal ansonsten ausgeschalten ist). Meines Erachtens ist die Führerstandsbeleuchtung eh ein Witz. Auch bei relativ dunklem Licht, ist es nicht richtig hell.
Wenn die Lichtblenden nicht richtig eingesetzt sind bzw. ein wenig vorstehen, dann leuchten (zumindest bei mir) die Ränder ein wenig:
Viele Grüße Christian
Hallo Chrstian, Das mit der funzeligen Führerstandsbeleuchtung st so richtig.nBei der G 2000 ist das leider so. Gruß Ingo Der auch leidgeprüft ist mit der G2000 in 1:1
Ich bin nicht so wie mich andere gerne hätten Alle reden von Lärm an Bahnstrecken.... ICH mache ihn!!!! MIST 4,42,47,DoIt