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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#1 von Telemachus , 09.11.2017 22:57

Hallo Liebe Moba Gemeinde

Vielen Danke erstmal für die Freischaltung und paar kleine Infos zu mir, ich bin 35 Jahre alt hab Frau und Kind, arbeite im Retungsdienst und komme aus der Bodensee Region.

Ich hab endlich Zeit und Platz gefunden um wieder eine Eisenbahnanlage bauen zu können. Allerdings ist meine Letzte Anlage schon gut 20 Jahre her und war natürlich noch komplett Analog weshalb ich mich hier gerne bei euch über Sachen die mir noch nicht klar sind Informieren möchte.

Bitte verzeiht wenn hier Fragen aufkommen welche vermutlich schon X mal angesprochen wurden aber ich habe bereits viel gelesen und wenn ich zu einem Thema eine Frage stelle hab ich entweder etwas nicht verstanden oder die Info die ich fand war nicht ausreichend.

Es kann auch sein das die Fragen querbeet sind da ich sie so Tippe wie sie mir gerade einfallen.

Ich habe mich nach einer sehr guten Beratung auf der Faszination Modellbau für das Roco DCC 2 Leiter System entschieden da es mir mehr zugesagt hat als das 3 Leiter Märklin System. Ich besitze somit eine z21 (weiß eine Multimaus (rot) eine BR 151 sowie das Wlan Package und ein kleines Kreis Oval welches aber nur als Programmier Gleis dient da ich gerne Das Roco Line Gleis ohne Bettung nutzen will.

Die Anlage wird ein Großprojekt da ich den gewonnen Raum auch sinnvoll nutzen will, sie wird in U - Form gebaut und Ca (von Links nach Rechts) 6 x 5 x 5,50 Meter haben. Mir wurde erklärt das ich für eine Sinnvolle Stromversorgung eine sogenannte Ringleitung legen soll. Soweit so gut was das ist, ist mir klar nur nicht wie ich es anstelle. Gedacht hatte ich an die Wago Klemmen welche ja als reiner Verteiler dienen dh wenn ich es richtig verstanden habe geht ein plus kabel rein und an die anderen anschlüsse der klemme kommt dann auch plus raus dh ich brauch quasi 2 Klemmen einmal plus und minus. Nur ist mir nicht klar wie ichvon der z21 das Kabel an die Wago bekomme da in meinem Set Das Track Out kabel ja bereits fest im Gleis installiert ist würde hier das Roco Anschluss Kabel 10619 gehen? http://www.roco.cc/de/product/22368-0-0-...6/products.html Als Nachteil empfinde ich hier allerdings das es keine Farblichen Markierung von Plus und Minus hat.
Ich soll Laut Roco ca alle 2m eine Stromeinspeisung vornehmen dafür hab ich mir Aktuell 3 Varianten rausgesucht.

Nr 1 wäre das 2 polige anschlusskabel Roco 42613 allerdings steht da "Dieses Kabel hat keine Entstörglieder zur Funkentstörung (EMV)." und ich weiss nicht was dies bedeutet.

Nr 2 wäre das Roco 61190 welches es ohne den Stecker gibt nur weiss ich da nicht so recht wie ich mir die Installation am Gleis vorstellen soll und es gibt auch hie rkeine eindeutige Plus und Minus Markierung. Da es dieses Kabel auch mit Stecker gibt frage ich mich ob es nicht von Haus aus einen Passenden Stromverteiler von Roco gibt? Der Roco Stromverteiler 10726 wirkt nicht als wenn er dafür gemacht wäre vom Anschluss her.

Nr 3 ist der Klassiker ich Löte einfach die Kabel ans Gleis, bin zwar kein Grosser Lötfreund aber das sollte ich hinbekommen.

Die nächste Frage bezieht sich auf die Booster soweit ich das Verstehe kann ich 4 Booster Problemlos verbinden und ab Booster Nr 5 Brauch ich den Bremsverstärker (wieso auch immer) Heisst das dann das ich 4 Bosster Schalte danach den Bremsverstärker und dann wieder 4 Booster oder geht es nach den 4 Booster nur mit den Bremsverstärkern weiter?

Die Booster werden ja über das Datenbuskabel miteinander und mit der z21 verbunden für die Signal Übertragung während der Booster selber nur Strom aufs Gleis bring, Richtig? Ich hab nun gelesen das wenn ich einen Booster anschliesse dieser Getrennt vom Rest geschaltet werden muss. Sowie ich das verstanden habe heisst das also das ich zb meinen Bahnhof über den Strom der z21 einspeise und nach dem Bahnhof den Booster anschliesse dazu müsst ich quasi den Übergang Bahnhof Fahrstrecke komplett elektrisch trennen bzw isolieren (stichwort unterbrecher) und wenn ich dann einen weiteren booster anschliesse erneut isolieren. Hab ich das Richtig verstanden?

Kennt ihr Alternative Booster die mit der z21 kompatibel sind? Finde die Originalen sehr teuer.

Jetzt komm ich zu den elektrischen Weichen. Ich brauche für jede Weiche einen Decoder zb den Roco 10775 welcher Acht Weichen verwalten kann. Ein Antrieb hat jetzt 3 Kabel die irgendwie an diese Flachstecker müssen (löten kommt nicht in frage!) Muss ich hierfür diesen Stecker http://www.roco.cc/de/product/22364-0-0-...2/products.html nutzen? Wenn ja wie versorge ich das Modul mit Strom? Plus Minus aus der Ringleitung nehme ich an? Aber wie wird dann das Datensignal übertragen?

Auch hier die Frage nach einfachen und guten Alternativen da 80 Euro schon ordentlich sind.

Da ich mit dem Strom bei dieser Größe wohl haushalten muss und ich den Tatsächlichen Verbrauch momentan nicht abschätzen kann da ich momentan nicht weiss wieviel züge mal Zeitgleich fahren sollen, überlege ich über die z21 und deren Booster nur den Fahrstrom zu speisen und Eventuell die Weichen. Den Rest würde ich gerne Klassisch Analog machen mit einem Trafo wie zb den Roco 670601 und damit klassisch plus und minus unter der Anlage Verteilen (quasi 2te RIngleitung für Zubehör) und über Schalt/kipptaster ect steuern. Das Sollte ja kein Problem sein oder? Was macht sinn damit zu steuern? Licht,Signale? Evtl auch Weichen? Nur weiss ich nicht ob das da geht wegen den Decodern und der Datenübertragung und benötige ich für Signale und Hauslicht auch decoder?

Wo bekomme ich Schaltpulte her auf die ich meine Anlage Als Plan bekomme zum besseren Schalten der Weichen und evtl Signale und wie würde sowas funktionieren mit dem aufbau da ich sowas noch nie gemacht habe.

Ich fange morgen mit dem Bau der ersten Teile des Unterrahmens an auf den mein vermutlich 8 Gleisiger Schattenbahnhof soll welcher über ein Gleiswendel angefahren wird. Nun ist es so das ich dafür 16 Weichen sowie 16 Antriebe und 2 Decoder (a 8 Weichen) benötige was bei den Original Antrieben von Roco ca 450 Euro für Antrieb ca 160 Euro Decoder und ca 400 Euro nur für die Weichen wären macht Gut Tausend Euro nur für einen Schattenbahnhof!?! Was ich schon Arg teuer finde. An den Weichen kann ich nicht sparen ich Misch keine Gleise und bleib bei einem. Am Decoder könnt ich sparen siehe meine Frage dazu weiter oben. Kennt ihr alternative passende Antriebe? Ich hab einen bei Conrad für 10 Euro gesehen welcher unterhalb der Weiche montiert wird, allerdings bin ich nicht sicher ob ich in der Lage bin die Bohrung ect exakt zu setzen dafür fehlt mir meistens das Händchen befürchte ich.

Noch ist es möglich ein anderes Billigeres Gleissystem zu wählen, aber was ich bisher recherchiert habe nehmen sie sich alle nicht sonderlich viel und das Roco Line wirkt eigentlich gut soweit ich das beurteilen kann.

Und zu guter letzt noch eine Frage zu den Loks selber.

Wenn ich es Richtig verstanden habe werden alle Loks Analog ausgeliefert und besitzen Digitale Schnittstellen Gängig sind hier wohl NEM 652 und PluX22 soweit ich das dem Roco Katalog entnehmen kann. Nun muss ich wohl einen Decoder jedesmal dazu kaufen. Woher weiss ich denn welcher passt diese Angabe finde ich irgendwie nie bei den Decodern und werden diese nur gesteckt oder gelötet (wäre ein No Go für mich)?

Ich habe auch vor die Anlage Aufgrund der Größe am PC zu steuern mit automatischen Fahrplänen ect was genau muss ich beim Aufbau beachten damit es später keine Probleme gibt. Mir wurde gesagt Bahnhöfe mit unterbrecher und sogenannte Gleisbesetzt melder aber ich kann mir grad gar nix darunter vorstellen, auch ergibt sich mir nicht warum ich Gleise isolieren soll (ausser wegen der Booster) ich dachte grade das sei einer der Digitalen Vorteile das man dies nicht mehr tuen müsse

Das wars vorerst mehr fällt mir momentan nicht ein kommt aber sicher noch

Bitte habt ein Wenig Geduld mit mir ich bin wie gesagt 20 Jahre Raus aus dem Moba Hobby. Und nochmal sry wenn Fragen dabei sein sollten die x mal gestellt wurden aber ich hab echt schon viel gelesen aber es reicht halt noch nicht damit ich es Vollends Versehe.

Es Wäre auch nett wenn ihr versucht es so eindeutig wie möglich zu erklären und auf Großartige Fachsprache verzichtet

mfg Tele


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#2 von CarstenLB , 10.11.2017 08:14

Hallo ...,

ich empfehle Dir die Dinge in Ruhe anzugehen und das eine oder andere Detail genauer zu betrachten.

Hier gibt es einen Fragebogen, der ein paar Eckpunkte beleuchtet:

Hast Du denn schon einen Gleisplan?

Zu einzelnen Punkten:
Nr 3 - Löten. Mit dem Löten solltest Du Dich schon anfreunden. Steckverbindungen können sich auch lösen, die Fehlersuche wird schwierig.

Ein Booster leistet ca. 3A, also können in dem Boosterabschnitt ca. 3 Züge fahren.

Ab einer gewissen Größe sind separate Bussysteme für Fahren, Steuern, Rückmelden sinnvoll.

Weichenantriebe (insbesondere bei Automatikbetrieb) sind sehr wichtig. Sie sollten auch später zugänglich sein.

NEM 652 und PluX22 sind Schnittstellen, also wird der Dekoder eingesteckt.

Rückmeldeabschnitte werden einseitig isoliert.

Prinzipiell sollte eine Steuerungssoftware austauschbar sein, dennoch können Besonderheiten auf der Anlage erforderlich werden...
Daher auch schon mal mit dem Thema Steuerungssoftware auseinandersetzen.

Per Suchmaschine (Google) findest Du zu einzelnen Schlagworten weitere Infos.


Viele Grüße

Carsten


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#3 von Bayer ( gelöscht ) , 10.11.2017 09:00

Hallo Tele,

eine Beratung am Stand auf einer Messe gibt dir einen ersten Blick dafür was benötigt wird, aber ganz sicher wird dir kein Berater eines Herstellers verraten das es auch schöne Töchter bei anderen gibt. Ich will hier nur mal Digikeijs nennen mit den z21 kompatiblen Geräten wie Belegtmeldern oder auch Komplettangebote für Weichenantrieb mit Servos.
Bei den Loks gibt es sehr viele als Analogmodell mit Digitalvorbereitung (Schnittstelle für Decoder vorhanden) oder Digital zu kaufen. Die Frage welches Modell es dann sein soll ist schon fast eine Glaubensfrage, viele Modellbahner haben ihre Decoderhausmarke und wollen dann den entsprechenden Decoderhersteller auch in jeder Lok haben.
Bei der geplanten Größe deiner Anlage stellt sich vorerst die Frage nach Boostern m.E. noch nicht. du beginnst mit dem Schattenbahnhof und dort ist es extrem wichtig das alles bestens funktioniert. Da sind erst viele Testfahrten nötig, den Probleme im SBH verleiden dir schnell den ganzen Spass am Modellbau.
Noch eine ganz große Bitte an dich: Lerne löten
Es müssen keine 402er Leds sein, aber eine vernünftige Versorgung der Gleise mit Fahrspannung, die Herzstückpolarisation und dann die ein oder andere Verlängerung am Sonntag nachmittag wenn alle Läden geschlossen haben erleichtern das Modellbahnerleben.

Gruß
Wolfgang


Bayer

RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#4 von Erich Müller , 10.11.2017 09:45

Hallo Tele,

zunächst mal:

Zitat

Ich habe mich nach einer sehr guten Beratung auf der Faszination Modellbau für das Roco DCC 2 Leiter System entschieden da es mir mehr zugesagt hat als das 3 Leiter Märklin System.


Ob das eine markenneutrale Beratung war? Denn es gibt eigentlich nur zwei Stromzuführungen, mit oder ohne Mittelleiter, und ein paar Arten, der Lok mitzuteilen, was sie tun soll: analog DC, analog AC, DCC, mfx, Selectrix - und noch diese oder jene übriggebliebene Mauerblume. "das Roco DCC 2-Leiter-System" als solches existiert nicht.
Du hast dich für Zweileiter und DCC entschieden, darauf fährt nun alles, was isolierte Achsen hat, und kannst du alles steuern, was DCC versteht. Ob von Roco, von Trix, von REE oder sonstwem.
Und ich hoffe, dass du dich nicht für das dir weniger nicht-zusagende System entschieden hast, sondern für das, das dich überzeugt hat. "Katrin mag ich nicht so, deshalb geh ich mit Anne" ist irgendwie nicht so der Bringer.

Zitat

Als Nachteil empfinde ich hier allerdings das es keine Farblichen Markierung von Plus und Minus hat.



Es gab schon zu deiner analogen Zeit kein Plus- und Minus-Kabel, denn wenn du in analog-Gleichstrom die Fahrtrichtung umstellst, wechselt die Polarität des Stroms.
In DCC wird üblicherweise (ich glaube, das kommt ursprünglich von Lenz) eine Schiene an schwarz und eine an rot angeschlossen. Welche, kannst du dir aussuchen. Hauptsache, du schließt alle Einspeisungen so an, dass nicht schwarz an rot kommt.

Zitat

allerdings steht da "Dieses Kabel hat keine Entstörglieder zur Funkentstörung (EMV)." und ich weiss nicht was dies bedeutet.



Entstörelemente im Einspeisungsgleis sind bei analogen Anlagen richtig und wichtig und dürfen bei digitalen Anlagen nicht verwendet werden, weil sie hochfrequente Schwingungen (die den Radioempfang stören könnten) abfiltern - aber DCC-Signale sind auch hochfrequente Schwingungen.
Dieses Kabel kannst du also verwenden.

Allgemein solltest du bedenken, dass markeneigene Steckersysteme zwar angenehm und einfach zu handhaben sind, aber bei größeren Anlagen ziemlich ins Geld gehen - und eine verlötete Verbindung ist bei dauerhaftem Aufbau die bessere Wahl. Alternativ Wago, aber die sind auch nicht ganz billig.

Mit den Roco-Elementen kenne ich mich nicht aus; das Preis-Problem kenne ich aber auch... deshalb habe ich mich für Weichendecoder von tams entschieden. Digikeijs soll noch billiger pro Weiche sein, aber die Marke taucht so oft hier im Forum auf mit Fragen nach "krieg ich nicht programmiert", und die Handbücher, die ich von denen gesehen habe, helfen auch nicht weiter... die Marke kann ich einem Anfänger guten Gewissens nicht empfehlen.

Zitat

Da ich mit dem Strom bei dieser Größe wohl haushalten muss und ich den Tatsächlichen Verbrauch momentan nicht abschätzen kann da ich momentan nicht weiss wieviel züge mal Zeitgleich fahren sollen, überlege ich über die z21 und deren Booster nur den Fahrstrom zu speisen und Eventuell die Weichen.



Also... digital gespeist wird erst mal, was rollt. Da hat Carsten eine Faustformel aufgestellt - die du am besten ganz schnell wieder vergisst, denn sie stimmt hinten und vorne nicht.

Zitat

Ein Booster leistet ca. 3A, also können in dem Boosterabschnitt ca. 3 Züge fahren.


Eine mit Licht stehende Lok zieht etwa 0,1A, eine fahrende Lok 0,3 bis 0,4A (mit Rauch etwas mehr, da kommen je nach Rauchsatz 0,1 bis 0,2A dazu). Sound braucht auch Strom, der ist aber in 0,4A eingerechnet. Ein paar ganz alte Loks ziehen auch deutlich mehr Strom, und beim Anfahren kann es auch mal deutlich mehr werden, aber das ist ja nur ein kurzer Moment, und mit durchschnittlich 0,4A bist du bei neuen Loks eigentlich auf der richtigen Seite. Wenn ein Zug Innenbeleuchtung mit Glühbirnen hat, dann zieht ein Glühbirnchen etwa 0,07A. Der Verbrauch von LED ist vernachlässigbar.
Ein Weichen- oder Schaltdecoder zieht in Ruhelage etwa 0,04A. Sagen wir mal, zwei Stück 0,1A. Weichen werden nacheinander geschaltet, so dass der Stromverbrauch der Weichenantriebe nicht sehr auf die Last schlägt; trotzdem kannst du bei vielen Decodern den Schaltstrom für die Weichen und Signale aus einem normalen Trafo zuführen.

Natürlich kannst du Weichen und Signale auch analog schalten. Die Frage ist, ob dir das auf die Dauer gefällt - und da du computerunterstützten Betrieb anstrebst, müssen Weichen und Signale vom Computer gestellt werden können. Bei dieser Anlagengröße ist aber ein Booster mehr oder weniger noch einer der kleinsten Posten auf der Rechnung...
Ein nur achtgleisiger Schattenbahnhof wird aber hinten und vorn nicht ausreichen - außer die Gleise wären 15 Meter lang und könnten je vier Züge speichern... willst du nicht, bevor du anfängst, Geld zu verbrennen, noch mal im Anlagenplanung-Forum deine Wünsche vorstellen? Da sind einige Leute, die es echt drauf haben! Und lieber gut geplant als zweimal abgerissen...
Bei Haus- und Straßenbeleuchtungen musst du selbst sehen. Manche haben das Licht immer an und haben gar keine Schalter dran. Manche schalten es per Hand, auch wenn der Rest der Anlage automatisch läuft, und haben Kippschalter. Manche haben eine Lichtsteuerung nach Tageszeiten (Rocrail bietet das beispielsweise an) und müssen dafür eben Schaltdecoder verwenden. Wenn du zunächst einmal Kippschalter vorsiehst, kannst du die später aber immer noch durch Decoder ersetzen.

Zitat

Wo bekomme ich Schaltpulte her auf die ich meine Anlage Als Plan bekomme zum besseren Schalten der Weichen und evtl Signale und wie würde sowas funktionieren mit dem aufbau da ich sowas noch nie gemacht habe.


Kippschalter aus dem Elektronikbedarf - die Pulte der Modellbahnhersteller sind unnötig teuer. Oder eben doch direkt Decoder...

Zitat

Ich hab einen bei Conrad für 10 Euro gesehen welcher unterhalb der Weiche montiert wird, allerdings bin ich nicht sicher ob ich in der Lage bin die Bohrung ect exakt zu setzen dafür fehlt mir meistens das Händchen befürchte ich.


Löten und Bohren ist wie rückwärts einparken: mancher tut sich schwerer als andere, aber mit ein bisschen Übung bekommt man es schon sauber hin. Also: nur Mut!

Zitat

Wenn ich es Richtig verstanden habe werden alle Loks Analog ausgeliefert und besitzen Digitale Schnittstellen Gängig sind hier wohl NEM 652 und PluX22 soweit ich das dem Roco Katalog entnehmen kann. Nun muss ich wohl einen Decoder jedesmal dazu kaufen. Woher weiss ich denn welcher passt diese Angabe finde ich irgendwie nie bei den Decodern und werden diese nur gesteckt oder gelötet (wäre ein No Go für mich)?


Die meisten Hersteller bieten Loks für Zweileitereinspeisung auch noch analog an. Es gibt mittlerweile aber wohl keine Hersteller mehr, die ihre Modelle nicht auch mit eingebautem Decoder verkaufen; bei Trix beispielsweise ist immer ein Decoder drin. Darum musst du dir also keinen Kopf machen - kauf die Lok mit Decoder, und du hast Ruh. (Später magst du das anders sehen; einige Stummis wollen partout nicht die "Zwangsdecoder", sondern selbst einen aussuchen. Kann man machen, ist Arbeit und kostet meist ein wenig mehr, hat ein paar Vorteile... nötig ist es für dich erst mal nicht.)
Wenn die Lok eine Schnittstelle hat, dann bedeutet das: der Decoder wird gesteckt und kann entsprechend einfach ausgewechselt werden.

Noch eins, ehe ichs vergesse:

Zitat

Ich habe auch vor die Anlage Aufgrund der Größe am PC zu steuern mit automatischen Fahrplänen ect was genau muss ich beim Aufbau beachten damit es später keine Probleme gibt. Mir wurde gesagt Bahnhöfe mit unterbrecher und sogenannte Gleisbesetzt melder aber ich kann mir grad gar nix darunter vorstellen, auch ergibt sich mir nicht warum ich Gleise isolieren soll (ausser wegen der Booster) ich dachte grade das sei einer der Digitalen Vorteile das man dies nicht mehr tuen müsse



Wenn der Computer die Anlage steuern soll, muss er wissen, wann ein Zug wo ist. Das geschieht über Sensoren. Dafür gibt es verschiedene Techniken. Randolf "space rambler" verwendet in seiner Anlage "Mühlfeld im Wald", wenn ich es richtig behalten habe, Magnete unter den Loks, die von entsprechenden Sensoren beim Überfahren erkannt werden. Manche arbeiten auch mit Lichtschranken. Viele Kollegen im 2L-Betrieb verwenden "Stromfühler": dabei wird in die Stromversorgung des Abschnitts ein kleiner Baustein eingesetzt, der erkennt, ob in dem Abschnitt Strom fließt oder nicht. Damit diese Rückmeldung sinnvoll funktioniert und nicht jeder Sensor meldet "irgendwo auf der Anlage ist ein Zug", müssen die Abschnitte voneinander isoliert werden. Beim Fahren merkst du davon aber nichts.
Bevor du dich an die Arbeit machst, solltest du dir auch die verschiedenen Computerprogramme ansehen (und ein Budget dafür abstecken; bei ziemlich ähnlicher Leistung können die Tarife sehr unterschiedlich sein, vom äußerst vielseitigen, wenn auch in der Bedieneroberfläche etwas rustikalen Rocrail für 10€/Jahr (Spende... vieles funktioniert auch gratis) bis zu TC Gold und ein paar anderen, die 700€ und mehr kosten. Da jedes Programm mit den Rückmeldungen und Fahrstraßenbildungen etc. etwas anders umgeht, ist es sinnvoll, das Programm zu wählen, bevor die Rückmeldeabschnitte eingerichtet werden. Das spart letztlich Geld, Arbeit und damit Zeit und Nerven.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#5 von 8erberg , 10.11.2017 10:16

Hallo,

bevor Du Dir so einen Riesenoschi an Rahmen hinstellst gehe lieber noch mal "in Dir" und denk das Kapitel Steuerung komplett durch.

Bau Dir eine etwas größere Testanlage, etvl. schon die Du als Teil Deiner Anlage später integrieren kannst (z.B. ein Bahnhof, der mit 2 Wendeschleifen schon mal "Betrieb" zulässt.

Vorteile:

1. Testen des ges. Betriebs incl. Software (So kannst Du auch ohne großen Aufwand unterschiedliche Software testen)
2. Ausprobieren verschiedener Bautechniken für Landschaft/Unterbau
3. feststellen woran DU Spaß hast. Bist Du eher "Lokführer" oder doch eher "Fahrdienstleiter"
4. man kann schon Betrieb machen und das hilft einen über Durststrecken die immer wieder auftreten

Das Hobby Modellbahn formt auch den Charakter, sooft entstehen Pausen aus allen möglichen Gründen, da ist es gut wenn man schon mal ein paar Züge fahren lassen kann.

Ich habe es zuoft gesehen, dass auf halber Strecke dem Modellbahner frustriert die Luft ausgeht und ein halbfertiger Torso dann rumsteht.

Peter


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#6 von BR180 , 10.11.2017 19:29

Hallo Telemachus
Dein Zitat
" ich Misch keine Gleise und bleib bei einem."
Kleiner Tipp, man kann jedes Gleis mit jedem verbinden, LÖTEN oder Schienenverbinder, solange Du bei Code83 (2,1mm) Schienehöhe bleibst, sehr einfach.
Weichenantrieb von Konrad bekommt eigendlich jeder druntergeschraubt. Halt Dich einfach an die Bohrschablone.


Gruß Maurice

Mein kleines Switchinglayout: viewtopic.php?f=170&t=185809


 
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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#7 von Instandsetzung , 12.11.2017 15:52

Hallo
Thorsten
Eduard
Ludwig
Ernesto
( einer der Namen wird ja vielleicht stimmen )

Einiges wurde ja von den Vorschreibern schon geklärt.
Ich kann mich auch nur daran hängen und sagen:
Mache einen provisorischen Testaufbau. Mit Weichendecodern - mit mehreren Loks.
Wer billig kauft, kauft zweimal ( also kaufe preiswert aber eben nix Billiges )
Wer nicht plant kauft dreimal.
Und wer nicht fragt, kauft viermal. ( Aber das tust Du ja richtiger weise )

Löten ist nicht so schwierig.
Vor allem im Schattenbahnhof sieht man die Übungen doch später nicht mehr.
Bei Flexgleis einfach die Schwellen auseinander schieben und die Kabel von unten anlöten. Da hat man Platz und kommt nicht aus versehen zu hoch und sorgt für Geholpere.
Bei festen Gleisen einfach eine Schwelle heraus nehmen ( Schwellenrost mit Dremel durchtrennen ) . Im SBF ist das doch egal.
Erst Schiene und Kabel getrennt verzinnen und dann erst Kabel aufs Gleis halten und mit dem Lötkolben drauf halten. Bei der Schiene am besten noch vorher mit dem Dremel die Unterseite aufrauen und reinigen, Lötzinn aufs Profil halten und mit dem Kolben einfach drauf halten. Einfach mal üben, da entwickelt man schon seine Technik.

Zum Verbinden unter der Anlage sind WAGO 221 Klemmen ideal.
Ideal um bei Fehlern oder Veränderungen lötfrei etwas umzuklemmen.
Sind im 50er Pack bei Hornbach am billigsten. Sogar billiger als die Verbindung mit Stecker und Muffe.

Suche Dir Kabelfarben, die Du Dir gut merken kannst.
Meistens Rot und eine dunkle Farbe. Schwarz oder blau..
Braun nehmen oft die Märklinisten, die mit der Beleuchtung eine gemeinsame Masse bilden.
Hast Du aber nicht. Viele Beleuchtungsartikel haben gelbe und braune Kabel
Ich würde die Farben auch dafür nehmen und braun eben nicht fürs Gleis.
Ich mache das immer so, daß ich mir eine Hauptfahrtrichtung aussuche auf die man aus dem Gefühl immer kommt und sage mir als Gedankenstütze Rechts ist Rot ( Betonung liegt auf dem R / Politische Farben sind da bei mir tabu )

Ganz wichtig:
Bei zweigleisigen Strecken sind beide Gleise gleich gepolt, damit man bei Weichenverbindungen auch die Gleise wechseln kann ohne einen Kurzschluss zu haben.
Da ist beim anderen Gleis dann auf einmal in Fahrtrichtung links rot. Man muss dann die zweigleisige Strecke stromlich wie Eine behandeln.
Oder weitere Eselsbrücken:
Blumenkasten am Fenster ist Blau.
Zum (Innen-) Raum ist Rot

Fährst Du nach dem “Hundeknochenprinzip“ also mit Wendeschleifen an den Enden, vielleicht hat Du ja auch am SBF eine Wendeschleife brauchst Du dort jeweils ein Kehrschleifenmodul. Die gibt es von verschiedenen Firmen. Wenn Du also Kehrschleifen haben wirst, schaffe Dir schon mal 2 Module an und probiere sie aus, damit Du verstehst wie und wo die eingebaut werden.

Für die Gleisbelegtmelder werden die Gleise auf einer Seite unterbrochen.
Bei langen Gleise kann es sein, daß man für den Einrichtungsbetrieb 2 Melder und für den Zweirichtungsbetrieb 3 Melder pro Block benötigt. ( also Testaufbau nicht vergessen )

Man sollte ab und zu aber beidseitig trennen.
Boosterabschnitte werden immer beidseitig getrennt.
Vielleicht muss man ja mal Trennungen verschieben.

Booster:
Der Tams B4 ist wirklich gut und kann an den Gleisausgang der z21 angeschlossen werden.
Da könnte man dann theoretisch so viele Booster anschliessen, daß Deine Haussicherung fliegt.
Oder von LS Digital. Die haben einen Boostermanager, an den wiederum jede Menge 5 Ampere Booster angeschlossen werden können. Die haben je zwei 2,5 A Ausgänge die über den Manager einzeln abgefragt und geschaltet werden können.

Gute Weichendecoder haben eine Fremdeinspeisung, damit der Digitalstrom nicht belastet wird. Servo Decoder z.B. müssen das auch haben, da Servos einen hohen Anlaufstrom haben. Bei Rechnersteuerung werden zwar auch da die Weichen hintereinander geschaltet, aber der erste Servo läuft noch, während schon der Zweite oder Dritte angesteuert wird.

Weichendecoder für Magnetartikel würde ich den LS150 von Lenz nehmen. Der schaltet die Antriebe mit Wechselstrom. Fast alle anderen Decoder schalten mit Gleichstrom an den Ausgängen. Ich habe es schon ( aber sehr seltenst ) erlebt, daß Antriebe bei Betrieb mit DC kleben bleiben. Der LS 150 kostet pro Weichenausgang 7,50€.

Plus 22 Euro für den Roco Antrieb sind schon 30 € pro Weiche.
Ein Servo Decoder von ESU kostet auch 7,50 € pro Weiche,
Ein Sevo ist aber viel billiger.
Hier im Forum nutzen manche billige 2€ Servos von Onkel WU ( Umschreibung, daß man es bei ebay in China bestellt )

Beim Bau einer Großanlage sind wir damit herlichst auf die Fresse gefallen.
OK die Dinger standen jeden Tag von morgens bis abends unter Strom .
Ich nutze jetzt “teure“ Markenservos für 8€, z.B. Hitec HS311. Das ist zusammen immer noch die Hälfte von 30€. Diese Servos haben für die interne Elektronik Vierfach-Potis. Damit hatte ich noch keine Ausfälle.

Was Loks angeht:
Nehme erstmal nur Loks mit PluX22 Schnittstelle. Da kannst Du sicher sein: Decoder rein – fertig. Ohne Sound reicht ein Plux12 Decoder aus. ( In eine Plux22 kann man PulX12, Plux18 oder Plux22 stecken )

Ich habe Roco Loks erlebt, die hatten den NEM652 Buchse aber keinen Platz für den Decoder. Da musste ich den Decoder schon mal im Führerstand unterbringen.

Bei Dampfloks kommt der Decoder oft in den Tender. Da ist dann der Stecker unter dem Motor und der Decoder über dem Motor, dazwischen halt das Kabel. Oder die Buchse ist per Flexleiter über dem Motor und das Kabel muss dann aufgewickelt werden.

Brawa hatte mtc und heute PluX und Trix ( Märklin ) und Liliput haben die mtcSchnittstelle.

Bei PluX ist der Stecker auf dem Decoder, bei mtc ist der Stecker auf der Lokplatine.

Bei Trix-Loks wäre ich vorsichtig. Wenn die Lok noch aus einer ursprünglichen Märklin Lok abgeleitet wurde, kann es da zu richtigen Stromaufnahmeproblemen kommen.

So jetzt musst Du den ganzen Input von den Anderen und mir erst mal verarbeiten.
Weiterhin viel Erfolg
Oliver


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#8 von Telemachus , 14.11.2017 10:04

Hey, erstmal Vielen Dank für die Vielen Antworten und Tipps.

Ich finds toll das einem nicht gleich ausgeredet wurde so ein Großes Projekt zu lassen ect. Ich werd mir aber eure Tipps zu Herzen nehmen und vorerst ne Kleine Testanlage basteln um die Technik verstehen zu lernen, ist glaube ich wirklich ne gute idee. Heute kommt mein neues Heizgerät und wenn dann alles so klappt mit der Wärm Feuchtigkeit ect aufm Dach kann ich direkt loslegen.

Wegen dem Vorschlag der Gleisplannung mach ich nen eigenen Thread demnächst in der Entsprechenden Kategorie.

Hab natürlich immer noch fragen aber die Stell ich sobald ich gestartet habe.

Werd jetzt erstmal den Großteil eurer Tipps umsetzen.


Vielen Dank!

mfg Tele


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#9 von Telemachus , 22.06.2018 16:14

Hey Leutz,

erstmal Sorry das ich so lange nichts mehr gepostet habe aber bei mir kam mit arbeit und Familiär soviel zusammen das Eisenbahn erstmal ganz hinten anstehen musste.

So was hat sich bei mir getan?

Meine geplante Anlage kann leider nicht umgesetzt werden da ich einen Riesenfehler in der Planung hatte, mein Dach von der Garage ist leider nicht isoliert was ich so nicht bedacht hatte. Eine Isolierung einzubauen ist mir zu teuer und ohne würde die Technik anhand von Kälte und Feuchtigkeit kaputt gehen.

Jetzt habe ich mir in der Wohnung ein wenig Platz geschaffen natürlich nicht soviel wie vorher aber Not macht erfinderisch (hoffe ich).

Werde dazu in der Anlagen Planung bissel was posten da ich hilfe bräucht beim planen mir fehlt da die eine oder andere Idee.

Auch war ich zwischenzeitlich in Paar Geschäften und bin eigentlich von meiner Z21 weg gekommen und spiele mit dem Gedanken die ESU Digitalzentrale anzuschaffen da mir diese sehr zusagt.

Ich werde am anfang aus kosten gründen bis ich die ESU habe den Fahrbetrieb analog testen und hab nun eine Frage dazu. Macht es dem Fahrbetrieb/strom was aus wenn ich einen Teil der Weichen Digital und einen Teil Analog steuere?



mfg
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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#10 von Preussenhusar , 22.06.2018 16:38

Hi Tele,

Analog und Digitalstrom dürfen sich NIEMALS auf der Bahnstrecke begegnen.
Es gibt da Spezialschaltungen (Wippe),
aber besser ist, wenn die Anlagen keinerlei (!) Verbindungen aufweisen.
Die Decoder danken es sonst mit einer kurzen Raucheinlage.

Schaltungen (Weichen, Signale) sind davon unbeeindruckt.
Die darf man mit 16V AC analog oder Digital betreiben und gegen die Masse der Digitalbahn schalten lassen.



Gruß
Stefan


Mein Name ist übrigens Stefan , aber ich poste als PH


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#11 von Telemachus , 22.06.2018 16:54

Hi Stefan

Danke für Deine Antwort
Die Frage hat sich nur auf die Weichen bezogen und das geht laut deiner Aussage ja.

Der Fahrbetrieb wird nie Analog/Digital gemischt nur Analog getestet und dann Digital angeschlossen und gefahren aber natürlich nacheinander

mfg Tele


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#12 von Instandsetzung , 25.06.2018 13:22

Hallo
Theobald
Erwin
Luis
Emil

Ich lese da so Sätze wie ist mir zu teuer oder aus Kostengründen. Hoffen wir mal, daß Du kein Schwabe bist

( Ich habe mal eine Zeit in Nordengland gelebt und es ist ein Irrglaube, daß Schotten geizig sind, weshalb ich gelernt habe, normalerweise auch keine Vorurteile zu haben )

Ich möchte aber noch ein paar Gedanken nachreichen.
Die Moba ist beileibe kein billiges Vergnügen. Man wird nie genug Geld dafür übrig haben können. Vielleicht nicht immer auf einen Schlag aber der Bau einer Moba ist was Langfristiges. Über die Zeit gesehen kommen da schon Werte zusammen und es ist doof, wenn man dann doch mal Geld in den Sand setzt.
Halte Dir daher am Anfang alle möglichen Optionen offen.

Wenn es vorerst nicht möglich ist ,den Raum über Deiner Garage zu isolieren, vielleicht ist es ja in der Zukunft mal möglich. Baue vielleicht am Anfang nicht zu sehr bombenfest, vielleicht zieht man innerhalb Deines Gebäudes noch mal um.
Vielleicht ist auch der jetzige gefundene Platz ideal. ( weil der Zugang einfacher ist, weil man sich da besser bewegen kann )
Soo viele vielleichts - Du wirst Dich noch wundern, was alles an Unvorhergesehenem auf Dich zukommen wird.

Vor allem würde ich jetzt noch nicht Geld in eine ( hier im Forum auch gern genannte ) Klickibunti Zentrale investieren. Vor allem, wenn Du später mit PC fahren willst, so ist ein "zweites Gehirn" manchmal sogar hinderlich. Die kleine z21 aus den Startpackungen ist gar nicht mal soo schlecht.
Ich würde daher eher den umgekehrten Weg gehen und schon sehr früh mit einem Steuerungsprogramm anfangen. Zum einen damit das Programm mit der Anlage wächst und zum anderen, daß man selbst auch mit und an dem Programm wächst.
Vielleicht stellt man da aber auch fest, daß das Programm doch nicht das richtige für einen ist.

Nicht, daß die Ecos schlecht wäre, nur braucht man vieles ihres Könnens nicht, da das der PC erledigt. Die Ecos hingegen kann aber dafür ein kleines bisschen von dem, was der PC kann und erleichtert so denen, die ohne PC fahren, daß Leben.

Du hattest nach analogen Stellplulten gefragt.
Da verplempert man wirklich Zeit und Geld, wenn man später sowieso mit dem PC fahren will.

Mit der z21 kannst Du die Weichen über die Maus als auch ein Smartphone schalten.
Und wenn man dann das Steuerprogramm hat, hat man ja das Stellplult auf dem Bildschirm.
Man glaubt es kaum, aber wenn man keine Rangieranlage sondern eine Fahranlage baut, dann spart man selbst bei kleineren Anlagen gegenüber analoger und digitaler Steuertechnik für die Automatisierung und Sicherung gegenüber der Anschaffungskosten des Steuerprogramms.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch gut, daß Du Dich weiter informierst. Auch in Geschäften - denn dafür sind sie ja auch da.
Natürlich ist das Hauptaugenmerk in einen Geschäft der Verkauf.
Mehrere Meinungen können aber auch nicht schaden.
Ich habe erlebt, daß wenn wir mal zu etwas Günstigeren geraten haben, die Kunden trotzdem ihr Hobbybudget raus gehauen haben. Vor allem - ein zufriedener Kunde kommt gerne wieder.

Mfg Oliver


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#13 von -Rettungszwerg- ( gelöscht ) , 25.06.2018 15:52

Hi Tele,

Da ich nicht weiß ob meine PN bei dir angekommen ist, nochmal auf diesem Weg....
Ich komme aus der Nähe RD'zell und arbeite ebenfalls im RD....
Hobbytechnisch arbeite ich mit der Spur Z und ausschließlich analog und habe es bisher nicht bereut. Auch bei einer neuen Gleispläne stehe ich dir gern zur Seite bzw. Das Forum im allgemeinen..

Melde dich einfach bei Interesse und für Fragen die nichts mit Digitalisierung zu tun haben, denn da bin ich der falsche..

Grüße vom Zwerg


-Rettungszwerg-

RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#14 von drum58 , 27.06.2018 20:43

Hallo Tele,

ich kann Oliver nur unterstützen, investiere jetzt nicht viel Geld in eine Zentrale, die viel mehr kann als der normale Nutzer braucht. Die z21 ist nicht schlecht und auch mit PC-Steuerung gut nutzbar, wenn das WLAN-Package vorhanden ist. Für PC-Steuerung ist die ESU völlig überdimensioniert und zu teuer.
Warum Du jetzt analog starten willst, obwohl Du die z21 hast, verstehe ich nicht. Du kannst mit ihr doch digital starten und immer noch auf eine andere Zentrale wechseln.

Für Loks mit Schnittstelle brauchst Du den jeweils passenden Decoder, der wird einfach eingesteckt und mindestens die Adresse programmiert (denn neu hat jeder die Adresse 3). Der Decoder muss keinesfalls vom Lokhersteller sein, es gibt zahlreiche Anbieter von günstig und einfach zu programmieren bis zu extrem einstellbar und entsprechend aufwendig zu programmieren. Sound ist Geschmacksache und nicht ganz billig und erfordert für gezielte Einstellungen den jeweiligen Programmer des Decoderherstellers.

Ich wollte selbst auch erst digital Fahren und analog schalten, bin aber sehr schnell darauf gekommen, dass mehrere Schattenbahnhöfe so nicht zu beherrschen sind. Folglich werde ich mit PC steuern und Weichen digital schalten. Das bedeutet auch Rückmeldungen per Digital. Damit hat sich aber auch die gern genommene Ringleitung erledigt, denn dann müssen die Rückmeldeabschnitte ja über die Rückmelder angeschlossen werden.

Soviel mal jetzt, Fragen gerne.

Gruß
Werner

edit: Decoder, egal ob für Loks, Weichen oder Rückmelder müssen nicht zwingend vom Hersteller der Zentrale sein, sie müssen nur dieselbe Sprache (Protokoll bzw. Bus) sprechen. Ich habe Lokdecoder von Lenz, D&H, ESU und ZIMO; die Weichendecoder und Rückmelder sind von LDT und die Zentrale von Lenz. Und alles arbeitet zusammen.


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#15 von Telemachus , 06.07.2018 20:15

So mal wieder ein Update von mir.

Erst einmal danke für die antworten an alle.

Ich habe jetzt meinen Gleisplan gefunden und werde ihn in meinem anderen Thread veröffentlichen sobald der feinschliff fertig ist.

Zurzeit bin ich gedanklich schon bei aufbau und stromversorgung.
Wie ihr ja bereits wisst plane ich einen Teil mit Pc zu steuern also unter anderem Weichenschaltung Signale und Gleisabschnitte (Kein automatikbetrieb) Wenn ich es richtig Verstanden habe benötige ich für PC Steuerung keine Bremsmodule wenn ich möchte das ein Zug Bei einem Roten Signal hält dafür aber Rückmeldemodule und/oder Besetzt Melder, wobei ich hier den Unterschied nicht verstehe. Ist das so korrekt? Wenn ja hab ich es so Verstanden das ich wohl an einem Gleis 2 Anschlüsse von dem Modul installier eins das ihn langsamer fahren lässt und eins das ihn dann bremst. Woher weiss ich denn Welche Module hier geeignet sind reicht da das Decoder Format zb dcc aus als Anhaltspunkt?

Das Ähnliche Problem habe ich mit Weichenantrieben
Zur Auswahl stehen die Universall Antriebe von Conrad
und der Eigene von Piko. Jetzt verwirrt mich allerdings 2 Sachen die erste ist das die von Conrad Motorischen Antrieb haben dh ich brauch wohl einen anderen Decoder als für die von Piko die scheinbar magnetspulen haben bei den Piko würde ja zb der Esu Switchpilot gehen und für die Conrad habe ich den Lenz LS150 gefunden der für motorische wohl gebaut ist. Aber der Lenz LS150 muss mit Wechselstrom Trafo gespeist werden beim Piko steht nichts. Aber habe ich es richtig im Kopf das generell alle Zusatzstromverbraucher ausserhalb des Gleises mit Wechselstrom arbeiten also Signale, Licht, Weichen ect`?
Woran erkenne ich Welcher Decoer sich eignet? Leider steht nicht immer bei allen Ob Magnetspule, Motorisch oder so.

Mir ist klar das wenn ich jetzt Frage welcher Decoder geeignet ist jeder seine Persönliche Erfahrung wiedergeben könnte aber ich möchte lernen woran ich erkenne was für mich passt bzw gehen würde.


Auch hab ich bereits nach Rollmaterial ausschau gehalten und bin auch hier verwirrt^^
Ich nehme jetzt mal das Beispiel des Conrad Kataloges. Ich weiss das ich Einen Lok brauche welche Digital ist und Gleichstrom fährt. Und da geht das Problem los. Es gibt bei Conrad Digital AC Loks da sind meiner Meinung nach Digitale Wechselstromloks und damit falsche. Dann gibt es Analoge DC Schnittstellen Loks was genau ist das? Sind das Gleichstrom Loks die noch einen Decoder benötigen und solange Analog sind bis der Decoder eingebaut ist und in dem Moment Digital werden? Dann wäre das ja meine Kategorie oder?

Und zuletzt gibt es Digital DC Sound.. Das dies Loks mit Sound sind ist klar aber sind die bereits voll Digital mit Decoder oder muss ich da auch einen Decoder einbauen?

Mit eurem Einwand die z21 zu nehmen mit PC statt der ECOS bin ich noch am nachdenken denn es hiess auf der Messe damals das ich für Funktionen wie Gleisrückmeldung die schwarze also teuere z21 bräuchte und da ist der preis unterschied zur ECOS nicht mehr so goß.


Das wars erstmal bevor mir noch mehr einfällt möchte ich das gerne Verstehen.
Tut mit leid falls es viel ist ich habe auch wirklich bereits gegoogelt aber Vieles Verstehe ich nicht weil dann gleich Fachbegriffe wie S88 und anderes fällt.

Hab noch Probleme manche Digitalen Sachen zu Verstehen

Gruß
Eni


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#16 von Pirat-Kapitan , 06.07.2018 22:01

moin Eni,

1. Rückmelder / Rückmeldemodule / Besetzmelder:
ich fange mal hinten an:
ein Besetztmelder (oft als GBM abgekürzt) ist ein speziellr Typ eines Rückmelders. Andere Rückmeldetypen sind Reedkontakte / Hallsensoren , auch RFID ist eigentlich ein Rückmelder.
Ein Rückmelder meldet, dass sich bei ihm etwas tut. Der GBM mißt dazu den Strom, der durch z.B. die lokachsen fließt, ein Reedkontakt / Hallsensor wird durch einen Magneten unter der Lok geschaltet, etc.

Ein Rückmeldemodul hat Anschlüsse für 8 (oder 16) solcher Rückmelder und setzt die Meldung eines einzelnen Rückmelders in die Bus-Sprache (z.B. S88, RS-Bus etc.) um, die wiederum die zentrale auf ihrem Rückmeldeeingang versteht.

2. Anhalten eines Zuges vor einem roten Signal ist bereits Automatikbetrieb, wenn Du keine Automatik willst, müßt Du mit Bremsstrecken oder Bremsmodulen arbeiten. bei Bremsstrecken sind Zimo HLU, Lenz ABC und Märklin die drei geläufigsten, die jeder gute Decoder beherrschen sollte.

3. Weichenantriebe: hier würde ich unterscheiden in Antriebe mit 2 Anschlusskabeln und Antriebe mit 3 Anschlusskabeln. Der lenz LS150 ist z.B. für weichen mit 3 Anschlusskabeln gemacht, mann kann mit einer kleinen Diodenmatrix aber auch Weichen mit 2 Anschlusskabeln daran anschließen (ich habe beide Versionen im Einsatz).
Weichendecoder: hier gibt es welche, die einen "Arbeitsstrom" (in der Regel 16V Wechselstrom) benötigen (z.B. der lenz LS150) und welche, die nur den Digitalstraim (DCC) benötigen, z.B. der Zimo MX820 oder Heller HS4G.

4. "Arbeitsstrom" 16V Wechseltrom wir (siehe 3.) teilweise für Weichendecoder benötigt, auch Rückmeldemodule (siehe 1.) benötigen ihn oft. Du solltest also immer eine solche Stromversorgung vorsehen, sie kann über Schalter auch als Hausbeleuchtung genutzt werden.

5. Loks:
hier wäre eher darauf zu achten, ob die digitale Lok mit Mittelschleifer ausgerüstet ist (dann oft als AC-lok bezeichnet, weil Märklin mit AC = Wechselstrom fährt, oder als 3-Leiter System) oder nicht (2-leiter-System, DC-Lok).
Eine digitale Lok mit Sound hat bereits einen Digitaldecoder eingebaut, der ein Soundmodul integriert hat. Da brauchst Du neben dem Sound also nicht noch eine extra fahrdecoder.
Analoge DC Schnittstellen-Loks sind solche, die bereits eine Schnittstelle für einen Digitaldecoder eingebaut haben, der Decoder ist aber noch nicht eingesteckt. Durch einstecken eines passenden Decoders (bitte auf die Schnittstell achten) wird die analoge Lok zu einer digitalen Lok.

6. versuche doch mal, mit direkten Bautelebezeichnungen (wie Lenz LS 150 oder Bemo bestNr. 4711) zu arbeiten. Dann kannst Du m.E. besser einordnen, in welche Kategorie ein bauteil fällt und ob Du es verwenden kannst oder nicht.

Schöne Grüße
Johannes


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#17 von 8erberg , 07.07.2018 11:33

Hallo,

grundsätzlich: wenn Du mittels PC "auf Sicht" fahren willst brauchst Du keine Rückmeldung. Auch in Zukunft sind keine automatisierten Vorgänge (Blockbetrieb auf der Strecke, Fahrstraßenauswahl) geplant? Sicher?

Die Rückmeldung sind nämlich die "Augen" des PCs, mit denen er feststellen kann wo Rollmaterial auf dem Gleis steht, wenn die Züge eingemessen und zugeordnet sind kann die Software auch daraus schließen was für ein Zug dort steht.

Du solltest Dir darüber klar werden WAS DU möchtest, sprich die Größe der Anlage - mach Dir ein Lastenheft was Du alles möchtest und ERST dann fang an zu kaufen, sonst setzt Du viel Geld in den Sand.

Die motorischen Antriebe von Conrad schwanken stark in der Qualität, ein Bekannter hat eine ganze Großanlage damit ausgestattet ohne größere Probleme, ein anderer hat die Dinger rudelweise rausgeworfen. Es sind China-Billignachbauten der Hoffmann-Antriebe https://aspenmodel.com/Hoffmann-Antrieb:.:2.html?language=de

Daher: denk über Dein Konzept genau nach und dann investiere. Denn MoBa-Zeuchs verliert mit jedem Meter aus dem Laden rausgetragen drastisch an Wert...

Peter


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#18 von Telemachus , 08.07.2018 13:20

Zitat
1. Rückmelder / Rückmeldemodule / Besetzmelder:
ich fange mal hinten an:
ein Besetztmelder (oft als GBM abgekürzt) ist ein speziellr Typ eines Rückmelders. Andere Rückmeldetypen sind Reedkontakte / Hallsensoren , auch RFID ist eigentlich ein Rückmelder.
Ein Rückmelder meldet, dass sich bei ihm etwas tut. Der GBM mißt dazu den Strom, der durch z.B. die lokachsen fließt, ein Reedkontakt / Hallsensor wird durch einen Magneten unter der Lok geschaltet, etc.

Ein Rückmeldemodul hat Anschlüsse für 8 (oder 16) solcher Rückmelder und setzt die Meldung eines einzelnen Rückmelders in die Bus-Sprache (z.B. S88, RS-Bus etc.) um, die wiederum die zentrale auf ihrem Rückmeldeeingang versteht



Ok Danke das hab ich jetzt so verstanden das ein Rückmeldemodul eine ansammlung und Verarbeitung von GBM ist?
Dh ich brauch diese Dinger zb für meinen Schattenbahnhof am PC statt dem ABC Modul.
Danke!

Kurze Gegenfrage wie schliesse ich die an bzw bau sie ein? Werden ja sicher nur Kabel sein die vom Modul ans Gleis festgemacht werden müssen? Aber muss das Gleis ein oder Zweiseitig dazu isoliert werden vom Rest der Anlage?

Zitat
versuche doch mal, mit direkten Bautelebezeichnungen (wie Lenz LS 150 oder Bemo bestNr. 4711) zu arbeiten. Dann kannst Du m.E. besser einordnen, in welche Kategorie ein bauteil fällt und ob Du es verwenden kannst oder nicht.



Das Versteh ich jetzt leider nicht. Wie erkenne ich an der Bezeichnung das es für mich verwendbar ist?


Zitat
grundsätzlich: wenn Du mittels PC "auf Sicht" fahren willst brauchst Du keine Rückmeldung. Auch in Zukunft sind keine automatisierten Vorgänge (Blockbetrieb auf der Strecke, Fahrstraßenauswahl) geplant? Sicher?



Doch möchte ich da ich unter anderem einen SBF habe, hier hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Sry. Daher kam ja meine Frage zu den Gleisbesetzt Modulen und Rückmeldern


gruß
Eni


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#19 von Erich Müller , 08.07.2018 13:36

Hallo,

Zitat von Telemachus im Beitrag Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

Ok Danke das hab ich jetzt so verstanden das ein Rückmeldemodul eine ansammlung und Verarbeitung von GBM ist?



Jein, also zu 90%. Man sagt das oft so, aber es ist nicht exakt.
Es gibt zum einen Module, die die Information, ob an einem Eingang Strom liegt oder nicht (binäre Information: 0 oder 1), in einen Datenbus einspeisen, zum Beispiel s88. Ob der Stromkreis durch eine Achse zwischen zwei Schienen geschlossen wird oder durch einen Reed-Kontakt oder durch eine elektronische Schaltung, ist dabei unerheblich.
Und andere Module, die prüfen, ob in einem Stromkreis Strom fließt, und das in eine binäre Information umsetzen. Tams verkauft beides getrennt (und die Stromfühler auch wahlweise als Einzelelement oder Gruppenbaustein). Oft wird aber beides in einem Modul vereint.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#20 von Pirat-Kapitan , 11.07.2018 16:59

Moin Eni,

Zitat von Telemachus im Beitrag Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

Ok Danke das hab ich jetzt so verstanden das ein Rückmeldemodul eine ansammlung und Verarbeitung von GBM ist?


Du brauchst 2 Funktionalitäten, einmal den Gleisbesetztmelder ("Sensor") und zum anderen das Rückmeldemodul ("Busadapter").
Bei Lenz sind das z.B. zwei getrennte Bausteine, bei LDT sind beide Funktionalitäten in einem Baustein vereint (alles bezogen auf den RS-Bus).

Zitat von Telemachus im Beitrag Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

Das Versteh ich jetzt leider nicht. Wie erkenne ich an der Bezeichnung das es für mich verwendbar ist?

Ob es für Dich verwendbar ist, steht in der Beschreibung.
Mir ging es darum, das wir möglichen Helfer besser wissen, wovon Du redest. In der Regel sind (Ausnahme LS150) Deine bezeichnungen so allgemein, dass ich meine Glaskugel bemühen muss (mit der entsprechenden Fehlerquote).

Schöne Grüße
Johannes


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#21 von Telemachus , 12.07.2018 14:56

Danke für deine Antwort.

Dann wäre ja der "Uhlenbrock 63320 LocoNet Rückmeldemodul 2-Leiter Gleis" Ideal oder? hat integriert das besetzt und rückmelde modul und wenn ich es richtig verstehe kann ich damit auch gleich signale ansteuern?

Dann hab ich noch den DIGIKEIJS DR4088LN-CS16-kanal Rückmeldemodul S88N mit LocoNet gefunden der hat dies auch nur ohne die Möglichkeit Signale mit einzubinden das würde dann ja sicher über ein Extra Decoder wieder laufen? Wie würde das da funktionieren das mein Zug bei Schaltung auf Grün automatisch losfährt übernimmt das dann der PC?

mfg
Eni


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#22 von Michael K. , 12.07.2018 15:33

Hi Eni,

das kommt drauf an, welcher Rückmeldebus von der Ecos unterstützt wird; beim googlen auf die Schnelle finde ich nur den S88, dann müsstest Du einen dafür kompatiblen nehmen. Ich kenne mich mit der Ecos nicht aus, aber gleich welche Zentrale, entscheidend ist, dass die Zentrale und der GBM/Rückmelder sich "verstehen".
Für das Lenz-System (RS-Bus) habe ich damals kombinierte GBM/RM von Littfinski (https://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/doku.php?id=de:rs-8) verwendet, hat hervorragend funktioniert, für die Ecos gibt es das auch:
https://www.ldt-infocenter.com/dokuwiki/...id=de:rm-gb-8-n.
Als ich damals digitalisieren wollte, ist der S88 sehr kontrovers diskutiert worden, deshalb habe ich mich dagegen entschieden und auf Lenz gesetzt; allerdings ist da wohl zum einen mittlerweile nachgebessert worden und zum anderen sind die theoretischen Debatten über Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit mutmaßlich sehr akademisch geführt worden, will sagen: In der Praxis gibts mutmaßlich weniger Probleme als im Gedankenspiel. Zur Zuverlässigkeit können die Nutzer des S88 sicher mehr sagen....

Bis denn
Michael


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#23 von Holgi68 , 12.07.2018 16:46

Hallo Eni,

Du kannst die Uhlenbrock 63320 an die Ecos nutzen benötigst aber dafür einen L.Net converter von Esu dann hast du zwei Loconet Anschlüsse, zur
Verfügung.
Ich habe jetzt aber auch bei Piko den converter gefunden mit vier Anschlüssen und um einiges günstiger, nennt sich dort Piko Lok-Netz Converter

Gruß
Holger


Gruß
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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#24 von Telemachus , 12.07.2018 17:03

Aha Ok ja das hab ich jetzt leider erst selber zu spät gelesen das bei der Ecos steht das der L.Net converter Optional ist ich bin davon ausgegangen das sie Loconet von haus aus integriert hat. Scheint dann wohl "nur" der S88 Bus zu sein aber gut man lernt nie aus

Gruß
Eni


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RE: Wiedereinsteiger hat eine Menge Fragen

#25 von Pirat-Kapitan , 12.07.2018 18:52

Moin,
ich habe den L-Net-Converter von ECos mal im Zusammenhang mit der Adaption eines LocoNet zertifizierten Funkhandreglers an die ECoS getestet.
Da scheint ESU einiges aus dem LocoNet-Funktionsumfang nicht implementiert zu haben. ich würde also vor dem Kauf genau ausprobieren, ob das Bauteil auch wirklich das kann, was Du von ihm willst / brauchst. LocoNet ist leider nicht überall gleich LocoNet, korrekte LocoNet-Geräte sind zertifiziert, beim L-Net-Converter von ECoS habe ich davon nichts gesehen oder gelesen.

Schöne Grüße
Johannes


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