RE: Nettetal

#26 von Acki59 , 01.04.2018 21:03

Hallo Hans

Gegenbesuch ...

Enorm, mit welchem Tempo Du baust!
Und offensichtlich entsteht da eine Anlage mit sehr schönem Betriebspotential!


Gruss Acki

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RE: Nettetal

#27 von KaBeEs246 , 01.04.2018 21:52

Zitat

...
Enorm, mit welchem Tempo Du baust!
...



in Nettetal und mit dem Tempo ist das so eine Sache. Wenn mich das Lesen der Beiträge im Stummiforum nicht so häufig vom Basteln abhalten würde, ginge es schneller. Aber ich muss halt noch viel abgucken um zu lernen.

Hans


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RE: Nettetal

#28 von hk-dcc-kleinhofen , 25.04.2018 23:46

Hallo Hans,

ich hatte Deinen Thread schon mal durchgeschaut und vergessen, den "Stempel" zu setzen, aber jetzt bin ich dabei.

Für meine Begriffe sehr gut durchdachtes Konzept und saubere Ausführung

Ja, das mit dem Lesen der Beiträge und dem Schreiben hat schon so seine Tücken!


Viele Grüße
Hans

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RE: Nettetal

#29 von Bk Distelrasen , 26.04.2018 13:47

Bin eben erst auf Deinen Beitrag aufmerksam geworden. Anlagenthema und Umsetzung

Auch die Idee mit den ZAK Werde ich mal nen Gedanken dran verschwenden, ob ich das bei mir auch einbauen könnte.


Gruß
Alex



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RE: Nettetal

#30 von Claus B , 27.04.2018 17:44

Hallo Hans,

das ist ja toll was Du in letzter Zeit so geschafft hast. Ich finde den BÜ . Für die geplante Wendeschleife in Altenbeck muss genau sowas her. Da habe ich direkt zwei Fragen: Von welcher Firma sind die Schranken und wer stellt dieses schöne, kleine, graue Stellwerk (Posten?) her. Ich schreibe wie Du in einigen Bauberichten und hole mir dort Anregungen. Ich glaube, das ich bei Dir nun öfters mal reinschauen werde. Die Ecke mit dem Bahnübergang und den Häusern mit der Kulissendurchführung werde ich besonders im Auge behalten um zu sehen wie Du die Durchführung tarnen wirst.

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RE: Nettetal

#31 von KaBeEs246 , 02.05.2018 23:25

Hallo,
und Hans und Alex
Danke für eure positiven Rückmeldungen.

Leider ist letzte Woche mein 9 Jahre alter Router abgeraucht und da habe ich auch gleich die Gelegenheit nutzen müssen, einen digitalen Anschluss einzurichten. Die internetlose Woche ist seit heute beendet.

Nun zu deinen Fragen, Klaus:
Die Schranke habe ich aus Evergreen-Profilen zusammenklebt. Vorbild war eine Schranke, abgebildet in Karl-Ernst Maedel: "Dampf überm Schienenstrang", S.84. Ich habe bisher nur den Schrankenbaum bemalt und die zweite Schranke fehlt auch noch. Zum Bau des Behangs fehlt mir noch die zündende Idee, wie ich es einfach hinbekomme. Meinen ersten Versuch mittels eines 0,05 mm dicken Polyamid-Nähfadens habe ich aufgegeben, weil dieser wider Erwarten zu steif ist.

Und dieses schöne kleine Stellwerk ist mein - wahrscheinlich langlebiger - Papier-Dummy des mittlerweile abgerissenen Stellwerks Bo, Breyell Ost, zuständig für die 4 Weichen, 5 Signale und eine Gleissperre am östlichen Bahnhofskopf. Ein schönes Frontalphoto gibt es hier: http://bilder.nrwbahnarchiv.bplaced.net/stwkln/KBRY-Bo.htm
Ein anderes hier: http://stellwerke.bahnbauten.de/stellwerk_b2.htm
Mit Hilfe eines weiteren Photos von schräg hinten, dessen Webadresse ich nicht mehr finde, konnte ich mir relativ leicht aus dem Frontalphoto eine Druckvorlage für alle 4 Seiten konstruieren. Es ist also, wie alle anderen Gebäude bisher auch, ein photorealistisches Papiermodell.

In der Zwischenzeit habe ich auch mein erstes Signalspannwerk aus einem in Dortmund erstandenen Weinert-Messingbausatz zusammengepfriemelt. Wie Spacerambler das so nebenbei während einer Telefonkonferenz erledigt hat, ist mir schleierhaft. Aber schön sieht es aus, auch wenn der erste Anstrich noch nicht deckend ist:



Mit dem oben erwähnten Polyamidfaden - noch ungefärbt und deshalb auf dem Photo nur schwer erkennbar - habe ich dann mal das Durchfädeln geübt. Ergebnis nach einer Stunde: ich glaube, ich lasse es.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#32 von Bo-Bo , 03.05.2018 12:01

Hallo Hans,

gefällt mir sehr gut, wie Du dabei bist, ein Beispiel aus dem Vorbild ins Modell umzusetzen; wie Du nicht drauflos kaufst, sondern Dir Gedanken machst, von den Gebäuden bis zum Gehänge der Schranke eigene Methoden und Materialien umzusetzen.
Bei dem Polyamid-Faden würde ich allerdings auch Abstriche machen bzw. diese getrost in Kauf nehmen, weil mir zumindest eine realistische Wirkung wichtiger ist als 100% Maßstäblichkeit (die sowieso nicht zu erreichen ist).

Viele Grüße vom Neckar an die Nette, Jens


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RE: Nettetal

#33 von Miraculus , 03.05.2018 12:33

Hallo Hans,

schön spannende Fortschritte darf ich bestaunen. Dein Spannwerk sieht schon mal spannungsgeladen aus . Bin gespannt wie es wirkt wenn's final behandelt ist.

Das kleine Stellwerk ist echt allerliebst. Hat für mich auch irgendwie was von einer DLRG-Wache an der See.

Im Gegensatz zu meinen Vorrednern find ich deine Farbbehandlung der Straße gut. Möglicherweise kam's ja zu nem Motor- oder Getriebeschaden, welcher die Flecken erklären würde.

Zum Behang der Schranke würden mir jetzt die Borsten einer Zahnbürste einfallen. Allerdings bestünde das Problem, dass diese nicht "kippen" und herabhängen wenn die Schranke geöffnet ist. Alternativ dünne Bind-/Nähfäden welche unten mit der Querstrebe beschwert und stabilisiert werden.

Gespannte Grüße


Peter

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RE: Nettetal

#34 von KaBeEs246 , 03.05.2018 23:28

Hallo zusammen,

Jens in Nettetal - Breyell
und Dank an dich und Peter für eure aufmunternden Kommentare.
Die Schranke musste ich basteln, weil es keine in der passenden Länge zu kaufen gibt. Bei 12 m Straßenbreite einschließlich Fußweg fallen für den Behang bei 10 cm Abstand 120 bewegliche Stangen an, was eine ziemliche Herausforderung darstellt. Alternativ könnte man die Schranke immer geschlossen halten und die auf DSO gezeigte Lösung realisieren.
Vom gleichen Autor gibt es einen Blog, in dem er sich mit der Weinert-Schranke beschäftigt. Zitat: Dann wieder 2 Abende für den Behang. Pro Schrankenmeter 10 Drähte machen bei dieser Schranke 70 Drähte je Baum. Danach braucht man erstmal eine Woche Bastelpause.

Natürlich war ich auch in Dortmund auf der Modellbau, ist ja fast nur ein Katzensprung.
Auf meiner letzten fertiggestellten (Z-)Anlage hatte ich Grasfasern nur per Hand in den aufgestrichenen Holzleim eingestreut, diesmal soll es mittels Elektrostat etwas schöner werden. Kaum zu Hause musste das Ding natürlich sofort ausprobiert werde. Aus der Preiserperspektive sieht es nach dem ersten Auftrag mit einer Mischung aus Früh- und Spätherbstgrasfasern so aus:

Die losen Fasern sind noch nicht abgesaugt und der Auftrag ist noch zu dünn und gleichmäßig, aber ich bin erstmal zufrieden.

Der zweite Einkauf betrifft meinen Wagenpark. Für die Frühzeit der Epoche III vor der Klassenreform setze ich als Schnellzug Hoek v.H. - Basel bzw. - München auch eine BR 38 mit Roco-Hechtwagen, Verwendungsgruppe 23, ein, die seit über 10 Jahren in ihren Kartons schlummerten. Für wahrscheinlicher halte ich übrigens den Einsatz einer BR 41 mit Ganzstahlwagen der Verwendungsgruppen 29 und 35; davon besitze ich aber nur Wagen nach der Klassenreform. Die NS Spoorwegen ließ in diesen Zügen bei Bedarf Verstärkungswagen mitlaufen, ebenso wie später in den mit Schürzenwagen gebildeten F-Zügen.

Vorne 3., in der Mitte die 1. und dahinter die 2. Klasse der Rijtuigen plan D im offenen Zugspeicher "Kaldenkirchen/Köln"
Die drei Roco-Wagen, die auf mich einen fast neuwertigen Eindruck machten, gab's für zusammen 62,- €.

Bei Weinert habe ich dann die am Donnerstag noch vorhandenen Signalspannwerke aufgekauft sowie einige Schachteln mit Seilzugabdeckungen.

Heute habe ich auf dem Segment 1 ein bisschen weiter Schotter verklebt. In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich vor 3 Wochen etwas viel Schotter verteilt und dann festgestellt, dass ich vor dem Verkleben die Seilzugabdeckungen verlegen muss, so dass ich das Segment nicht für Verdrahtungsarbeiten auf der Unterseite hochklappen kann. Das sollte im Laufe der nächsten Woche erledigt sein.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#35 von KleTho , 04.05.2018 00:45

Hallo Hans,

über Deinen Kommentar bei Stefan über eine Kleintransformatorenfabrik auf Deinen Thread gestoßen.
Genau meine Größe, nicht vom Platz, aber von der Geschwindigkeit und Anspruch der Ausgestaltung.


Ich bleibe dabei !
Weiter so, ich bin schon auf Dein Stahlwerk gespannt !


Mit herzlichen Grüßen aus Lemvig,

Thomas


Mein Thread über meine Parkettbahn in Schwabing, jetzt mit Inhaltsverzeichnis


 
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RE: Nettetal

#36 von Claus B , 04.05.2018 14:52

Hallo Hans,

danke für Deine Informationen. Ich glaube, ich muss doch endlich mal mit Zeichnen und Fräsen anfangen.
Die blauen NS D Zugwagen gefallen mir sehr. Als ich meine Anlage in Essen begann habe ich mich auf lange D Zugwagen und hochräderige Loks eingeschossen. Alles liegt, nach dem Umzug in den Ennepe Ruhr Kreis, gut verpackt in Plastkkisten da die Güterzugstrecken im Revier, die ich jetzt baue, keinen Fernverkehr hatten. Ausserdem ist meine Kurve zu eng. In sofern beneide ich Dich ein bisschen um die schönen langen Züge.
Ein Grasomat hat immer seine Vorteile. Bei meiner Übungsanlage habe ich die Fasern mit einer Palmolive Flasche aufgebracht. Flasche mit 5 - 6 mm aufbohren, ein Drittel der Flasche mit Fasern füllen, schütteln und dann die Fasern in den Leim 'Pusten' - zwar nicht so schön wie mit dem Elektrostaten aber besser als aufgestreut. Aber der Versuch bei Dir sieht ja schon mal klasse aus. Die Fasern 'stehen' alle schön senkrecht. Du wirst feststellen, das wenn Du noch einmal eine fleckige Schicht daraufsetzt, das Gras welches in die nicht beleimten Flächen geschossen wird sich richtiggehend verhakt. Ich nehme dann nach dem kompletten auftrocknen des Leims einen 'borstigen' Flachpinsel von ca. 2 cm Breite und 'fege' mit dem Pinsel beim absaugen das Gras richtiggehend durch.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
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viele Grüße - Claus


 
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RE: Nettetal

#37 von KaBeEs246 , 11.05.2018 00:39

Hallo Stummis,

und danke an Thomas und Claus für die positiven Rückmeldungen.

Zitat

...
Weiter so, ich bin schon auf Dein Stahlwerk gespannt !


Übrigens, ein Stahlwerk wird das nicht, nur ein Walzwerk. Und davor werde ich noch einiges anderes bearbeiten. Also nicht ungeduldig werden!

Den voreilig verteilten Schotter konnte ich nun festkleben, nachdem ich dort die notwendigen Blechkanäle einschließlich der Gleisquerungen verlegt habe. Zwischen den Schienen habe ich dazu halbrunde Profile von Evergreen auf den Schotter des C-Gleis geklebt und außerhalb der Schienen das Schotterbett etwas ausgefräst und kurze Rundstäbe verwendet.
Außerdem wollte ich das Signalspannwerk auf Gleis 2 einbauen, damit ich dort Schotter aufbringen kann.
Leider ist für die Spannwerke bei mir deutlich weniger Platz als beim Vorbild, da ich im Bereich des östlichen Bahnhofskopfes den Gleisplan "etwas" verkürzt habe. Die beiden Spannwerke für die Gleise 1 und 2 finden ihren Standort daher unmittelbar vor den Signalen.
Was soll ich sagen: eine ziemliche Fummelei mit den beiden Seilzügen, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind, zumal davor noch ein Segment mit Gebäuden des Walzwerks einen größeren Betrachtungsabstand erzwingen wird.



Das Gegengewicht des Spannwerks ist, da die Verklebung noch abbinden muss, nicht in der endgültigen Lage, das Seil hängt daher etwas durch.
Als nächstes kommen die Seilzüge rechts vom Stellwerk für die Schranken, die Einfahrweiche und die davor liegenden Signale dran, damit ich endlich den Bahnübergang fertig gestalten kann.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#38 von Bo-Bo , 11.05.2018 13:31

Hallo Hans,

jut sieht es aus und verbreitet Eisenbahnstimmung ... aber schnell, schnell, bevor der Kleber vollends abbindet: dreh´ das Spannwerk um 180 Grad, damit das Gewicht vom Signal weg zeigt und das Drahtseil zum Signal auch gespannt ist und bei evtl. Bruch das Signal in Haltestellung fallen kann.

Viele Grüße vom Neckar an Nette und Ruhr, Jens


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RE: Nettetal

#39 von Andy_1970 , 11.05.2018 14:43

Hallo Hans,
bin leider erst jetzt auf Deinen Anlagenbautrööt gestoßen. ops:
Dein Anlagenkonzept sehr gut!
Das bisher Gebaute überzeugt durch die vorbildgerechte Wirkung absolut!
Werde gerne öfters vorbeischauen und freue mich auf weitere Baufortschrittberichte aus Nettetal!


Viele Grüße
Andy

H0-Projekt Ottbergen: viewtopic.php?f=64&t=126993&p=1417767#p1417767
hier geht´s zum aktuellen N-Projekt Dreyenbeck: viewtopic.php?f=15&t=139390


 
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RE: Nettetal

#40 von KaBeEs246 , 11.05.2018 15:22

Hallo Stummis,

und Andy in Nettetal-Breyell. Danke fürs Reinschauen und deine netten Zeilen. Mein Baufortschritt geht aber gefühlt im Schneckentempo.

Zitat

Hallo Hans,

jut sieht es aus und verbreitet Eisenbahnstimmung ... aber schnell, schnell, bevor der Kleber vollends abbindet: dreh´ das Spannwerk um 180 Grad, damit das Gewicht vom Signal weg zeigt und das Drahtseil zum Signal auch gespannt ist und bei evtl. Bruch das Signal in Haltestellung fallen kann.

Viele Grüße vom Neckar an Nette und Ruhr, Jens



Hallo Jens,

das habe ich mir genau angesehen, in Bo waren die Spanngewichte auf der dem Stellwerk abgewandten Seite und zeigten Richtung Signal. So sieht es auch bei Stefan Carstens in seinem Heft "Mechanische Stellwerke" z.B. auf S.20 aus. Bei mir steht es jetzt nur arg dicht davor. Trotzdem, danke fürs Reinschauen und den Kommentar.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#41 von Emma 73 , 26.05.2018 01:32

Lieber Hans,
Du baust ja ein tolle Spielanlage mit viel Liebe zum Detail – wo habe ich das schon mal gelesen? Der Spruch muss wohl von mir sein.
Wobei Spielanlage hier nicht abwertend, sondern „aktiv“ gemeint ist. Ich sollte besser sagen Aktivanlage. Ich habe einer Zuschaueranlage und finde es toll, wie unterschiedlich im Detail wir Modelleisenbahner doch sind. Uns verbindet ein Hobby auf so verschiedenen Wegen.
Die Details Deiner Anlage sind jetzt schon beeindruckend und ich bin mir sicher, dass da noch viel mehr kommen wird. Ich wünsche mir noch ein paar Übersichtsfotos, weil ich das Gefühl habe, dass Du nicht alles zeigst.


Emma
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RE: Nettetal

#42 von Mercutius , 26.05.2018 10:15

Hallo Hans,

klasse, was Du da auf die (Holz-)Beine stellst! Und Dein verlegtes C-Gleis sieht echt gut aus! Das lässt mich auch schon wieder schwanken *lach*,

jedenfalls werde ich Deine Baufortschritte auch weiter verfolgen und mir von Dir die eine oder andere Anregung holen!

Gruß

Peter


Mein AW:
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Kleines Photodiorama im bau:
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RE: Nettetal

#43 von KaBeEs246 , 27.05.2018 16:34

Emma,

Peter,

ja, bisher habe ich mich bei meinen Fotos auf das Segment 1, die südöstliche Ausfahrt von Nettetal-Breyell konzentriert, weil ich momentan fast ausschließlich damit beschäftigt bin. Momentan ist Schottern und die Vorarbeiten dafür angesagt. Da hat der Bauleiter dann mal Schotter angefordert. Nachdem die V 60 mit ihrem Schotterzug aus Hohenbudberg über Viersen, Dülken und Boisheim auf Gleis 1 eingefahren ist (eine Einfahrt auf Gleis 3 aus Richtung Boisheim ist nicht zulässig), zieht sie nach Rangierauftrag des Fdl über die Zwischenweichen auf Gleis 1w vor und setzt am Stw Bf vorbei auf Gleis 3 zurück. Das Stellwerk werde ich mittels eines Foto auf Lokfoto.de und eigenen Fotos bauen.

Wie man sieht, Segment 2 und 3 sind noch eine Styrodurwüste, wo auf der Ladestraße eigentlich das Leben pulsieren sollte.

Weiter geht es in langsamer Fahrt vorbei zwischen EG und GS entlang auf Segment 2.

Beide Gebäude sind nur Provisorien, beim Güterschuppen werde ich das Photo von der Giebelwand (Slg. Mellen) und einige eigene Fotos vom ehemaligen Schuppen der Ortsgüteranlagen in Kaldenkirchen zum Bau verwenden. Das älteste Foto von der Gleisseite habe ich auf bahnbauten.de (GS, S.6, Nettetal-Breyell) gefunden. Zum "Spielen" reichen die Provisorien erst mal aus.

Die Spitze des Zuges ist nun auf Segment 1 bei den zu schotternden Gleisen angekommen.

Vom Schuppen am Ende der Seitenrampe habe ich nur die Längen- und Breitenmaße aus dem DB-Gleisplan. Ich habe den Styrodurdummy mal mit einer Rampe in Fortsetzung der Kopf-/Seitenrampe gebaut. Verglichen mit dem Güterschuppen kommt mir das zu wuchtig vor. Die im DB-Plan nicht vorhandenen Laderampen werde ich wohl wieder entfernen und die Höhe des Schuppens reduzieren.
Wie man sieht, geht es bei mir nur langsam weiter und viel zu sehen gibt es noch nicht.

Ach ja, das älteste Luftbild von Breyell, das ich gefunden habe, ist leider von 1988 oder später. Darauf ist der Bahnhofsvorplatz bereits mit einer Halle des Walzwerks zugebaut. (C)tim-online.nrw.de
Gespiegelt, wie bei meiner Anlage, sieht das so aus:

Zum Aufnahmezeitpunkt wurde das EG nicht mehr von der DB genutzt. Das Walzwerk hat die Zufahrtstraße als Werksparkplatz umgewidmet und die Buswendeschleife vor dem Giebel des EG als Coillagerplatz in Benutzung. Auf der gegenüberliegenden Seite beginnt Mutter Natur die Fläche zurückzuerobern. Links unten in der Ecke erkennt man das Neubaugerippe einer Werkshalle auf hellem Sandboden. Die ist auch schon wieder Geschichte...

Zum "Bespielen" der Anlage habe ich neben der Bahnhofsfahrordung 1966 und 1968 von Viersen und einigen Buchfahrplänen von Ng (von Thomas Behlau) auch Kursbuchauszüge für die ehemalige KBS 246 von W 1950/51, W 1958/59 und von S 1964 sowie den Taschenfahrplan 1946. Falls jemand mir noch Kopien anderer Jahre bis 1968 zur Verfügung stellen könnte, bitte pN schicken.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#44 von Alex Modellbahn , 28.05.2018 20:46

Hallo Hans,

durch deinen EIntrag bei mir bin ich auf Dich aufmerksam geworden. Das war auch gut so, denn Du hast ein schönes Projekt am laufen. Bin mega gespannt wie es geht.

Wenn ich Sand verleime, Du hattest da was zu deinem Bahnsteig geschrieben, dann streiche ich erstmal die Fläche mit Leim ein und streue dann den Sand drüber. Anschließend schwemme ich alles mit Wasser-Leim-Gemisch ein (Verhältnis 3:1) und streue dann Sand nochmal drauf.

Bei deinem Bahnübergang schon mal an ein Metallblech anstatt den Pukos gedacht? Vielleicht gibt es da möglichkeiten eine graue leitende Platte einzulegen, dann sind auch die Drahtstücken nicht mehr zu sehen. Nur so eine Idee von mir.

Weiterhin viel Spaß, und immer schön weiter basteln. :mrreen:


nordische Grüße
Alex


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RE: Nettetal

#45 von trillano , 29.05.2018 23:15

Moin Hans,
vielen Dank für Deinen Besuch in Sanderland - so bin ich auch auf Deinen Thread aufmerksam geworden.
Da ensteht ja eine tolle Anlage! Der Wanddurchbruch erinnert mich an meine Anlage in den 80-ern, als meine "Deckenstrecke" (25 cm unter der Decke) vom Wohnzimmer hinüber ins Schlafzimmer führte. Deine Zugaufbewahrungskassetten interessieren mich besonders, da ich Ähnliches für Sanderlands "Mischbahn" plane - da gibt es einfach nicht genügend PLatz für Abstellgleise. Es freut mich auch, daß Du auch noch "Altmaterial" in Kartons aufbewahrt hast, und das jetzt wieder zum Einsatz kommt! Und Deine Weichenstellmethode mit Drahtzügen finde ich spannend, läßt sich aber leider bei mir nicht verwirklichen - zu spät, zu viele Weichen...
Ich habe Deinen Thread jetzt nur überflogen, viele Details muß ich noch einmal nachlesen. Zu Deiner Detailgetreue werde ich allerdings nicht kommen, da wäre ich Jahrzehnte beschäftigt. Ich liebe "die Strecke".
Die Geschichte Deiner Bahnlinie und der Bahnhöfe ist ja ungemein interessant, schön, daß Du und Aristides da so viel zu sagen können!
Bis bald wieder!


Mit besten Grüßen
Alexander


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RE: Nettetal

#46 von KaBeEs246 , 03.06.2018 19:36

Hallo Stummis,

Alex und Alexander,

Zitat von Emma 73 im Beitrag #41

Ich wünsche mir noch ein paar Übersichtsfotos, weil ich das Gefühl habe, dass Du nicht alles zeigst.



Das folgende ist zwar nicht das von Emma gewünschte Übersichtsfoto, aber es zeigt nun noch etwas vom noch nicht gestalteten nordwestlichen Bahnhofskopf: Am Stellwerk Bw (Breyell West) wartet auf Gleis 1w verspäteter Kühlwagenzug SG 5553 Milano - Rotterdam auf die Durchfahrt des E 496 Venlo - Köln-Deutz. Dass der Zugstamm des Eilzugs jemals in den 50er Jahren mit Hechtwagen gebildet und mit niederländischen Plan D Wagen verstärkt wurde, entspringt übrigens meiner blühenden Phantasie.



Ich weiß, an meiner Filmtechnik muss ich noch feilen. :D
Da ich meinen Computer nicht mit meiner Modellbahn spielen lasse, habe ich zum Filmen aber keine Hand frei.

Der Güterzug hält und startet mit den im Decoder eingestellten Verzögerungen.
Das Ausfahrsignal für Gleis 1w muss noch zwischen die Gleise versetzt werden. Die Ausfahrt aus Gleis 2 wird ein einflügliges Signal sichern. Im Hintergrund rechts stehen schon mal Platzhalter für die Zwischensignale Richtung Köln.

Zitat von Alex Modellbahn im Beitrag #44


Bei deinem Bahnübergang schon mal an ein Metallblech anstatt den Pukos gedacht? Vielleicht gibt es da möglichkeiten eine graue leitende Platte einzulegen, dann sind auch die Drahtstücken nicht mehr zu sehen. Nur so eine Idee von mir.




Ich werde es wohl später mit einem geätzten Riffelblech darstellen. Allerdings entspricht das nur dem heutigen Zustand. Damals lagen da nach meiner Erinnerung Holzbohlen, bin da oft genug mit dem Fahrrad drüber gefahren.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Nettetal

#47 von KaBeEs246 , 24.06.2018 00:36

Hallo zusammen,

die Gleiszwischenräume in Nettetal hatte ich mir ungefähr so vorgestellt, wie sie Randolf in Nürnberg fotografiert hatte:

Zitat

... und auf der Heimfahrt hatte ich in Nürnberg eine längere Umsteige-Pause. Die habe ich zum ausgiebigen Fotografieren benutzt, um eine realitätsbezogene Grundlage für die Farbbehandlung zu haben.

Was mich überrascht hat: in vielen Fällen ist der Gleiszwischenraum farblich sehr scharf abgegrenzt zum Schotter. Ich hätte aufgrund des Flugrostes einen allmählichen Übergang erwartet, der mit wachsender Entfernung von der Schiene schwächer wird, ...


... aber dem ist offensichtlich nicht so. Dieser - keineswegs neu aufgefüllte! - Bereich grenzt sich farblich ziemlich schroff gegen den nicht mehr neuen, entsprechend "eingestaubten" Schotter ab.



im Vergleich zum Schotter relativ feiner Split/Sand.
Also die Kaffeemühle angeworfen, hellen Schotter zu Sandmehl gemahlen, den Sand locker aufgestreut, mit einem Borstenpinsel verteilt, befeuchtet und mit Kleber getränkt.
Und schon war's passiert: der aufgestreute Sand hat offenbar einige Hohlräume, die zusammenfallen und das Ergebnis ist, dass der Sandweg kaum feiner ist als der Schotter.



Also noch einmal Sand-(Mehl) aufgestreut und plattgedrückt. Sieht schon besser aus.



In der Zwischenzeit habe ich die Kopf- und Seitenrampe mit Mauerwerk verkleidet und Kopfsteinpflaster aufgeklebt. Und dabei gleich ein bisschen Gras in den Zwischenräumen eingesät.
Beim Verkleben des Pflasters gab's dann noch ein mittelgroßes Malheur, wobei ich Glück im Unglück hatte: Beim Aufbringen des Leims riss die Plastikflasche auf, ohne dass ich großen Druck ausgeübt hätte. Etwa 0,1 l Kleber ergoss sich über ein Straßenstück samt dort stehender Straßenlaterne. Schöne Bescherung! Da hat mal wieder eine große Firma am falschen Ende gespart und ich bin um eine Erfahrung reicher und werde zukünftig nicht mehr mit Kleber oberhalb der Anlage hantieren. Nicht auszudenken, wenn der Leim die Weichen getroffen hätte.

Die Schotterarbeiten an Segment 1 sind nun fast fertig:



Rechts fehlt noch die Zufuhrstraße zum Güterschuppen und ein kleiner Schuppen zwischen Rampe und Güterschuppen(wo die Kabel zur Beleuchtung aus dem Styrodur herausragen), unten ein Bürgersteig und die Fertigstellung des Bahnübergangs und links die Zufahrtstraße zum Bahnhof. So langsam nähere ich mich meinem ersten Etappenziel.

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die ehemalige Dachbodenbahn

#48 von KaBeEs246 , 24.06.2018 17:32

Nachdem ich soeben den Baubericht von Joda44 viewtopic.php?f=24&t=157860#p1812675 gelesen habe, habe ich mal flugs die Bilder meines ersten H0-Wiedereinsteigerversuchs (3 m x 1,5 m) hervorgeholt, der unter Verzicht auf den Hauptstreckenbahnhof der gleichen Gleisplanidee folgt. Der Anlagenbau wurde 1988 begonnen nach einem in der Miba veröffentlichten Lomnicky Entwurf für eine H0-Schmalspurbahn.
Die unterste Ebene besteht aus einem doppelgleisigen Oval mit je einem Ausweichgleis im Schattenbahnhof. In den verdeckten Strecken ist M-Gleis auf Schaumstoff verlegt, auf der Nebenstrecke K-Gleis in der Styroplast-Gleisbettung und auf der zweigleisigen Hauptbahn K-Gleis auf Schaumstoff. Letzteres ist extrem geräuscharm aber leider nicht langzeitstabil. Die Anlage ist in 4 Stromkreise aufgeteilt und konventionell betrieben.



Auf beiden Seiten kann ein Zug die Fahrt zur Nebenstrecke antreten. Diese überquert die Hauptstrecke und verschwindet links unter dem Endbahnhof in einem Tunnel mit Ausweichgleis,



durchquert aus dem Tunnel kommend die Anlage diagonal und durchläuft einen weiteren Kehrtunnel zur Einfahrt in den Kopfbahnhof.



Wie man sieht, ist die Anlage nicht über das Rohbaustadium hinausgekommen. Mit Güterschuppen, Freiladegleis und einem Sägewerk gab es nur drei zu bedienende Betriebsstellen, denen der Gegenpart, z.B. ein Fiddleyard fehlte. Auf der Anlage können insgesamt 2 Hauptbahnzüge zusammen mit 3 Zügen verkehren, welche von der Hauptbahn auf die Nebenbahn übergehen.
Wegen der Dachschrägen kann man vor und hinter der Anlage nicht mehr aufrecht stehen. Da mich das betriebliche Konzept auf Dauer auch nicht befriedigte, habe ich begonnen, die Anlage zu demontieren.
Gruß
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RE: Nettetal

#49 von derOlli , 24.06.2018 18:20

Hallo Hans,

die Bahn in der Mitte und die Gänge bei den Dachschrägen ist wirklich nicht so toll. Da würde sich ein U anbieten.
Bin gespannt was die Zukunft bringt

Edit:

Habe gerade gesehen das das die alte Bahn war :
OK. Dann hast du ja jetzt einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Der jetzige Gleisplan ist sehr interessant


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
viewtopic.php?f=64&t=110273


 
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RE: Nettetal

#50 von KaBeEs246 , 04.07.2018 15:20

Hallo zusammen:
auf Wunsch eines einzelnen

Zitat von SpaceRambler im Beitrag "Mühlfeld im Wald" - 2018-08-29 Epochen-Chaos am Ammersee

Hans, ich hatte in der Tat auch überlegt, statt des Österreichischen Gefährts genau den Hobbytrain-Triebwagen zu kaufen. Nur hatte ich hierüber ziemlich Unterschiedliches hinsichtlich Fahreigenschaften und Zuverlässigkeit der Stromübertragung gelesen. Daher habe ich das gelassen. Mich würde hier Deine Erfahrung interessieren.


habe ich spontan (unzureichende Beleuchtung, schlechte Kameraführung und Unordnung auf der Anlage sind damit hinreichend erklärt) ein Video von einer Fahrt über alle Segmente gemacht. Dabei muss ich sagen, dass ich gestern zwei Züge erstmalig nach über einer Woche Betriebspause je 1 Runde habe drehen lassen und dass die Anlage keinen Staubschutz hat.
Der Lautsprecher ist über Federkontakte im abnehmbaren Dach des Motorwagens untergebracht. Die Kontakte sind offenbar leicht korrodiert, was manchmal zu Aussetzern des Sounds führt. Wie zu Beginn des Films gezeigt, verschafft ein leichter "Klaps" auf das Dach Abhilfe. Die Wagen sind über Märklin-Kurzkupplung gekuppelt; der dadurch bedingte Pufferabstand ist für das Einschwenken in den R2 etwa 1 mm zu kurz, die Antriebsachse wird ausgehebelt => der VT 36.5 wird daher ein anderes Abstellgleis zugeteilt bekommen. Ansonsten ist es nicht zu dem berühmten - und allseits gefürchteten - Vorführeffekt gekommen. Der VT36.5 rollt mit vorbildgerechter Geschwindigkeit von unter 60 km/h und einer hör- und sichtbaren Stromunterbrechung bei 3'32" (auf dem gestern nicht befahrenen Umfahrgleis des SBH) problemlos über die etwa 20 m lange Strecke. Die Fahrt über die Anlage erfolgte hier mit dem Steuerwagen voraus.



Zur Verbesserung des Kontaktes am Mittelleiter habe ich vor einiger Zeit die Schleifer mit einem angelöteten Kabel verbunden:


Der Motorwagen ist sehr leicht. Eine größere Anhängelast würde ich ihm auch in der Ebene nicht zumuten, wäre aber auch auf der KBS 246 nicht vorbildgerecht.

Ich bin mit dem Fahrzeug rundum zufrieden.

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